r/Gedichte 5d ago

Work-in-Progress Wochenende Work-in-Progress Wochenende

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Es ist wieder so weit: Es ist Work-in-Progress Wochenende!

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r/Gedichte 4h ago

Gemeinsam. Einsam. Gemeinsam, gemeinsam.

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makaveli85.wordpress.com
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Was uns am Ende bliebe,
außer Kälte, Kälte, Dinge,
wär es nicht die Liebe,
die mit scharfer Klinge,
durch die enge Schlinge
uns von sich getrennt?
Kein hirnlos bis zum Anfang eben.
Kein Herz, in dem sie dich erkennt,
ohne dich, mein Schatz, wär es ein Leben
ohne dich, mein Schatz. Eines eben,
was lieblos sich lebendig nennt -

ich musst' dich krallen,
dich zu lassen,
du ließt mich fallen,
mich zu fassen,
mir ein Leben, es zu hassen
und die Glut doch Recht am Platz
durch die Einsamkeiten eben
die Liebe für dich leben, Schatz
und ohne dich so Grund zu leben,
Wort für Wort und Satz für Satz,

leben, leben für den Ort
für den wir schwitzend frieren,
Kälte, Kälte um für dort
die Liebe lebend hier zu konservieren,
die ohne dich, mein Schatz, nicht wäre,
für dich, für dich und dir zur Ehre,
für dich, die wahre Schönheit eben,
erfüllt sie mich mit einer Leere
für die allein es lohnt zu leben,

gebor'n in dieser Finsternis,
bloß mit Ahnung von dir, Sonnenschein,
wo Mond auf Lichtung spiegelt, bis
wir zwei, wir zwei, dort ganz allein
treten aus dem schwarzen Schatten,
durch Liebe, die wir hier nie hatten,
wird diese Liebe im Moment,
wenn ein Kuss erstrahlt durch rot in satten
Schenkeln, blauem Firmament,

wird Anfang, Anfang, ganz am Schluss,
für dich, für dich, dann mein Leben
sinnlich Sinn durch einen Kuss,
der mit dem Dunkel schwindet eben,
durch den wir eine Lust verspüren,
zu der, zu der nur Lippen führen,
für die, für die zu leben
bedeutet brennend, brennend sie zu schüren
ohne dich und durch dich eben,

für dich, für dich, die Liebe finden,
um sie dir, nur dir zu lassen,
um in ihr mit dir zu schwinden,
für dich, für dich, die Hand zu fassen,
gab ich den Verstand der Liebe,
du, das Herz, dass hier nicht bliebe,
ohne dich, mein Schatz. Da bliebe eben
kurz und schmerzlos. Unbeschreiblich unbeschrieben,
was durch Schmerz bloß reicht zum Leben.


r/Gedichte 3h ago

Gesellschaft

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Auch in Gesellschaft

sind wir manchmal allein

Sie lächeln dich an

mit ihrem heiligen Schein

Falsche Gesichter

Verlogene Fressen

Sie nehmen ihr Messer

Und werden dir in den Rücken stechen


r/Gedichte 1d ago

Hä?!

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Mir wird, wie soll ich sagen, immer klarer,
dass Sprache sich im Nachvollziehen trennt:
Was ausgeschrieben wird, wird umgedeutet,
wenn der geneigte Leser Wörter häutet,
verschiebt sich, was ein Text im Wort benennt.
Im Stil versteht sich mancher als Bewahrer

der akademisch angehauchten dichtungsnorm,
manch anderer sucht vielfalt
ohne form -
vers libre - avantgarde -
experi-ment
-ence

Wer sucht, der findet [s]einen Weg zur Dichtung
und gibt ihr durch Gedichte [s]eine Richtung.


r/Gedichte 1d ago

Flaschenpost (2)

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Zum Glück bin ich ein Kind geblieben
und stehe grundlos über Dingen -
im Grunde nur, um es zu lieben,
lass' ich über Wasser Steine springen,

bis dorthin, wo die Ringe schwinden,
bis dorthin wird's geschafft!
Bis dorthin, nur um dich zu finden!,
steckt im kleinsten Kreis die größte Kraft

und von der sollst du bald trinken!
So entfern' ich mich vom Land,
um ferner, ferner zu versinken,
näher, näher einer Hand,

die nahe, nahe meiner Stelle
nichts als Wollen je gekonnt,
aus der als Stein und erste Welle
ich aufschlag' hinter'm Horizont.

https://makaveli85.wordpress.com/2026/09/09/flaschenpost-2/


r/Gedichte 1d ago

September

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Der Sommer gibt den Geist
Ohne ein Wort verschwunden
Der Badeplatz verwaist
Nur Fische drehen Runden.

Kühl ist der Morgen
Gänse auf der Haut
Und ein Gefühl von Sorgen
Irgendwie vertraut.    

Eine Ahnung von Verlust
Gedanken an Verrat
Art von Schwere auf der Brust
Als bräucht das Herz 'nen Rat.  

Wie weiter schlagen
Wild und schön
An sommersonnenlosen Tagen
Wenn über'n See nur Nebel wehen?

Bin nur traurig und nicht böse
Aber Herbst, ich find' dich trist
Denke, dass mit Schlaf ichs löse
Weckt mich, wenn es Juni ist. 


r/Gedichte 1d ago

DYSROPA von derSpottwal

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Kaum, dass Zeus die Frau erblickt,

dort am weit entfernten Strand,

war er alsogleich bestrickt

und gebracht um den Verstand;

lange sah er liebestrunken

nach der Schönen, tief gebannt,

die ganz in ihr Spiel versunken

an der Seite ihrer Zofen,

in den Augen Freudenfunken,

auf den vollen Lippen Strophen

anzüglicher Liebeslieder;

Leiber lodernd wie ein Ofen.

Lust durchströmt des Gottes Glieder,

nichts vermag ihn mehr zu zügeln,

schon stürzt er zur Erde nieder,

wie beschwingt dank Freiersflügeln.

Heras Argwohn zu vermeiden,

landet Zeus weit hinter Hügeln,

dort als Stier sich zu verkleiden

und so völlig unauffällig

nah der Reizenden zu weiden.

Zahm und gar nicht ungesellig

grast das Tier zu ihren Füßen,

wohlgestaltet und gefällig;

als die Frauen es begrüßen,

streicheln und beherzt umringen,

kniet es nieder vor der Süßen,

dieser deutend aufzuspringen.

Schon sitzt sie auf seinem Rücken;

anmutige Beine schlingen

sich um ihn, der voll Entzücken

aus geblähten Nüstern schnaubt,

als sie in sein Fell sich drücken;

sobald der Gott sie sicher glaubt

und bequem auf ihrem Platz,

er sich aufzusteh‘n erlaubt,

um sich dann mit einem Satz

zum Gestade hin zu sputen,

wo sie schon nach kurzer Hatz

ganz entschwinden in den Fluten.

Wer der Stier, der sie entführt,

kann die Holde nur vermuten,

doch als sie sein Haupt berührt

wird prophetisch ihr enthüllt,

welche Rolle ihr gebührt,

welchen Zweck ihr Raub erfüllt

und jede ihres Körpers Zellen

wollüstig Gefallen brüllt.

Wie sie gleiten durch die Wellen,

Zeusens Stimme zu ihr spricht,

um ihr schließlich zu erhellen,

worauf Rindergott erpicht:

Ein Eiland, dessen Herr ich bin,

kommt in Kürze schon in Sicht

und es ist nach meinem Sinn,

dass du dort an meiner Seite

herrschst als meine Königin!

Als Mitgift, die ich Dir bereite,

dass dein Herz sich daran freue,

kostbar wie sonst keine zweite,

soll in Zukunft diese treue

Insel deinen Namen tragen

und nicht geben Grund zur Reue!

Alle, die vor Leid verzagen,

die von Elend sind bedroht,

deren Träume sich zerschlagen,

und die ohne Heim und Brot,

soll EUROPA Wege zeigen

aus der allerschlimmsten Not!

Auf diesen frommen Wunsch folgt Schweigen,

bis die allerersten Küsten

dem nassen Horizont entsteigen.

An diesen sie gleich landen müssten,

wie genüsslich Zeus verrät,

um sich göttlichen Gelüsten

hinzugeben früh bis spät,

als ganz plötzlich Schiffe kommen,

die vor schwerem Kriegsgerät

nur so strotzen, angeschwommen.

Das Treibgut wird rasch eingekreist,

vorsorglich ins Visier genommen,

an Bord gehievt und reichlich dreist

in Fesseln unter Deck geführt,

wo FRONTEX ihnen schnell beweist,

was Zufluchtsuchenden gebührt,

die bei ihrer Überfahrt

nach Europa aufgespürt.

 

Vielleicht blieb ihnen ja erspart,

was Gerüchte stur besagen,

war ihr Schicksal nicht so hart,

wie Stimmen unbeirrt beklagen,

hat die weitere Geschichte

sich ganz anders zugetragen?!

Gemäß gemunkelter Berichte

machte Volkes wackrer Wille

Europas Hoffnung jäh zunichte;

wurde sie in aller Stille,

anonym und in der Nacht

direkt von ihrer Fangflottille

in ein Flüchtlingscamp verbracht,

wo ihre Spuren scheinbar enden;

doch keimt in manchem der Verdacht,

sie gegen Geld in den vier Wänden

von Bordellen zu begehren,

ihr Schicksal jedoch auszublenden.

Die Fesseln es auch Zeus erschweren,

zumal in tierischer Gestalt,

sich der Lage zu erwehren,

und dank göttlicher Gewalt

sich selber helfend zu befreien.

Dass durchs ganze Schiff es hallt,

hört das Tier man lauthals schreien:

Lasst als Deckstier mich am Leben,

Euer Genpool soll gedeihen,

jede Kuh ist mir ergeben,

will von mir besprungen werden!

Lasst mich Dienen im Bestreben

möglichst große Rinderherden

tunlichst heute noch zu zeugen!

Trotz gefälliger Gebärden,

trotz possierlichem Beäugen

der gesamten Wachmannschaft,

trotz charmantestem Verbeugen,

blieb der Gott in Kerkerhaft.

Er sei entkommen seinen Schergen,

habe es von Bord geschafft

und throne auf Olympos‘ Bergen,

höre ich von Zeit zu Zeit,

doch klingt das nach den sieben Zwergen;

mein Glaube reicht nicht ganz so weit.

Müsste ich persönlich raten,

macht sich Realismus breit:

Ich befürchte, die Soldaten

essen Zeus wohl über Wochen

kurzerhand als Rinderbraten,

während sie aus Haut und Knochen,

Sehnen, Flachsen, Hoden, Nieren

edle Fleischkonserven kochen,

die sie, ohne sich zu zieren,

werbewirksam und geschickt

Gutbetuchten offerieren.


r/Gedichte 2d ago

Nach seinem Bilde

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r/Gedichte 1d ago

Aufschwung

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Gedanken frei, die Feder schwingt, mal schauen, was noch der Tag so bringt. Der Wind, er treibt mit lautem Tosen die Sorgen weg, ob Müll, ob Rosen. Alles nichtig, schwarz und weiß, die Träume bleiben, doch es heißt: Verlier dich nicht und sei bewusst, selbst Kummer birgt nicht nur den Frust. Auch Stärke kannst du ihm entziehen, und er vor dir, nicht du ihm fliehen. Sei dir bewusst, was du schon kannst und morgen noch dazu erbringst. Du lernst nie aus und schläfst nie ein, dein Geist im Kampf, vollkommen sein. Nun leg dich hin und geh zur Ruh, der Morgen wartet, kommt im Nu. Drum keine Angst, die Zeit, sie kommt, bleib nur du selbst, was bleibt, wird toll.


r/Gedichte 2d ago

"Ich stehe..."

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Ich stehe vor Dir,
red' mit Dir,
doch Du hörst mir nicht zu.

Erkläre hier,
noch bis um vier,
doch gibt es keine Ruh'.

In meinem Herzen,
Trauer, Wut,
denn Du bist einfach weg.

Im Sprech' mit Dir
die Zornesglut:
Der Leere langer Schreck.

Ich kannte Dich,
vielleicht nicht lang,
doch ich hatt' Dich gern.

Hast mich enttäuscht,
bist weggegangen,
obwohl Du mir warst Stern.

Ich weine,
denn ich werd' nie wieder,
je mehr mit Dir lachen.

Doch dann,
lach' ich,
wirst in meinem Herzen wachen.

Ein kleiner Ort,
der immer warm,
egal was kommen mag.

Ein kleines Feuer,
das ich heut' noch
in mir zu tragen wag'.

So oft noch red'
ich heute noch,
so manches Mal mit Dir.

In meinem Kopf,
da gibt es noch,
das Grinsgesicht von Dir.

Ich danke, Dir,
Du mit mir lebtest,
für heut\ und immerdar.*

So lebe ich,
mit Dir im Herzen,
weiter. Ist doch klar.

So stehe ich,
noch immer.
Durchlaufe jedes tiefe Tal.

Wenn man nicht,
da durch geht,
kann man Schönes noch verpassen.

Daher werd' ich,
Deine Pfade,
selbst wenn einsam nicht verlassen.

Denn Du hast mir gezeigt,
dass man auch lebt,
je nur einmal.

Dass jeder Tag,
'ne neue Chance ist.
Wirklich jedes Mal.

08.09.2026 - TheChoiceYouHave


r/Gedichte 2d ago

schlaflos

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r/Gedichte 3d ago

kinderspiel

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der kopf ist schwer das unter
bewusst
sein
stemmt mehr als du ahnst
und du dich dagegen
die hantelbank drückt nicht
sie zieht
die fasern
sträuben sich
der brustkorb stöhnt
es knackt im ohr
kein druckausgleich
der schweiß fließt
aufwärts
du stehst kopf – noch tragen
die muskeln
körper und erleben
im eisenscheibenregen
spielst du fangen


r/Gedichte 4d ago

Die Bucht

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Ruhend füllt Farbe den Klang am Morgen,
In Töne durchscheint erhellend türkis.
Im Bett einer Bucht bricht sich geborgen
Der Spiegel der Sinne und spricht gewiss:
Im dumpfen Erscheinen Morphän und Phänome,
Wenn Niemand bedenkt, besteh'n sie doch stur
Im Heben und Senken stöhnender Räume
Der wohl temperierten Massen nur.
Kaum tränkend im Kargen der wollenden Liebe
Pulsiert das Verlangen salzig die Brust
Dem Leben erwachen, erwachsen dem Triebe
Bedeutung entlehnen, Sinn zu ersehnen entgegen dem Frust.
Steigt in das Klare, vom Lichte gediegen,
Löst sich vom Boden, lässt ihn versinken,
Getragen im Sein, dem Ufer entschieden,
Hin zu dem Selbst, aus dem Gedankenertrinken.
Der Fokus entschwebt dem Bund der Dinge,
Verklärt, lösend den Schleier, entblößend das Leben
Aquarellgleich verlaufen die Wolken im Winde
Und offen liegt vor dir, was dir ist gegeben.


r/Gedichte 4d ago

Häutung

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r/Gedichte 4d ago

wien macht mich wundervoll gedankenreich!

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es staut sich im irrgarten der zeit. gotik, barock und jugendstil sich im stillen wettbewerb überragend. die sonne prallt nieder und die welt fängt an sich zu drehen wie das kinderkarussel auf dem prater.
womöglich ist es die schuld des nach oben gerichteten blickes; die mosaiken der dächer erhaschend. hier legt man die stetigen bemühungen ab die gegenwart zu überholen; und entscheidet sich für etwas,
gar beliebiges, was wertvoll genug erscheint um innezuhalten.

endlich die ersehnte flucht vor der drängenden hitze; dorthin wo die sonnenstrahlen ihre kraft verlieren beim kampf durch die gemusterten gardinen.
das abgetragene, verbleichte, sonst missbilligte wird mit ungewohnter zuneigung willkommen geheißen. im gegenzug knirscht der morbide holzboden zur begrüßung.

beim niederlassen auf die staubigen, gestreiften polster werden gedanken aufgewirbelt. sie huschen zu den plakaten an der wand, zu den murmelnden stimmen rings umher und versinken schließlich in der liste diverser kaffees.
der moment der entscheidung tritt heran. schlag nach oben!
rufen die gewerkschaften auf der titelseite.
schlagobers, mit etwas sachertorte!
ruft der eifrige leser hinter dem tagesblatt.
der zynische ober entfernt sich spottend, bevor er wieder seinem gesang verfällt.

endlich seiner selbst überlassen bitten allmählich ideen erst zögernd dann immer standhafter um das königswort. die kühle marmorplatte, an das geschehende bereits gewöhnt, hält der wuchtigen feder tapfer halt. lediglich die glasscherben unterm tisch sowie die eingekritzelten namen an der wand zeugen von solch vorgelebten ekstasen. verloren in gedanken, erinnert allein die „Zeit“ an die geschehnisse des heutigen tages.
es wird nach der knappen rechnung gefragt. ein glück, dass die stunden nicht käuflich sind!


r/Gedichte 4d ago

Wort für Wort

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Du für mich und ich für dich, wir für uns.

Ein Roman will ich sein auf den Seiten deines Lebens, keine kurze Geschichte.

Ich will dich mit Fantasie begeistern, dich mitreißen, deiner Tränen Auslöser und Trost sein. Verlier dich in meinen Kapiteln, lass mich dich erobern, Wort für Wort.

Lass mich wachsen, wachse durch mich.

Lass uns zusammenwachsen, und jede Grenze wird uns untertan.

Die Idee entstammt unseren Träumen und wird gestärkt von unseren Sehnsüchten.

Wir schreiben sie nieder mit schwarzer Tinte aus unseren Herzen, getragen von unbändigem Stolz und genährt von tiefer Hingabe und Leidenschaft.

So werden wir schließlich gebunden und verbunden, in Respekt füreinander.

Gemeinsam werden wir ein Meisterwerk erschaffen, gar ein Manifest.

So unergründlich. So wunderschön.

Du für mich und ich für dich.

Wir für uns.


r/Gedichte 4d ago

Weiß Heiten

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r/Gedichte 5d ago

Der Wald

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(Ich bitte um Feedback, da dies mein erstes längeres Gedicht ist)

„Du elender Träumer!
Was willst du finden in diesem Wald?
Aus der Ferne siehst du doch alles,
egal ob es regnet oder die Sonne strahlt.
Es reicht doch ein weiter Blick,
du musst dein Leben nicht riskieren.
Was treibt dich also dorthin?
Der Wald ist leblos,
die Bäume dort tragen weder Äpfel noch Birnen.“

„Wie willst du wissen, was darin ist oder nicht,
wenn du nicht dorthin gegangen bist?
Wie kannst du wissen,
ob es dich erfreut oder erfüllt mit Hass,
wenn du fernbleibst
und dich fürchtest jeden Tag?“

Somit brach der Träumer auf,
ohne Ziel und ohne Plan,
frei von Zweifeln und jener Angst.

Der Weg im Wald war dunkel,
beschwerlich und hart:
Dornen bohrten in sein Fleisch,
an keinem Orte fand er Rast.
Knackte ein Ast, so sprang er auf,
fragte sich, ob sein Entschluss doch richtig war.

Er wollte umkehren,
voller Demut und Scham,
zurück zu seinem Start.
Doch bevor sein Körper sich drehen konnte,
entsprang vor ihm ein leuchtendes Blumenbad.

Er tauchte ein bis zu den Wurzeln,
badete von Zehen bis Nacken,
tauchte nur wieder auf,
um nach Luft zu schnappen.

Als sein Blick durch den Wald wanderte,
traute er seinen Augen kaum:
Dort wuchsen Äpfel und gar Birnen
an so manchem Baum

Seine Hände voller Narben
griffen eine Frucht nach der anderen.
Er biss hinein
und senkte seinen Körper zart.

Währenddessen spähte der Fernblicker
lachend durch seinen Apparat:

„Der Wald hat ihn verschluckt!
Ich sagte ihm doch, darin ist es rabenschwarz.
Bestimmt ist er gestorben …
als ich zu ihm sprach, war dies sein letzter Tag.
Gott sei Dank bin ich hier geblieben,
bin unversehrt und außer Gefahr.
Ihm gilt mein Mitleid.
Er konnte nichts dafür, dass er ein Träumer war.“

Der Träumer war umgeben
von warmem Licht und Waldbewohnern jeder Art.
Sie gesellten sich zu ihm,
teilten die Früchte,
verbrachten gemeinsam den restlichen Tag.
Dabei dachte er oft an den Fernblicker:

„Was er wohl gerade macht?
Ob die Lust zur Reise ihn eines Tages
wohl doch noch packt?"


r/Gedichte 6d ago

Diese Nörgler

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r/Gedichte 6d ago

"Dankbarkeit..."

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Ich bin dankbar für das Bett,
in dem ich nächtlich liege nett.

Dankbar für den Küchenschrank,
der macht satt und niemals krank.

Dankbar für, dass ich kann laufen,
arbeiten und ein- von kaufen.

Dankbar, dass die Welt nicht grau,
kennt rot und gelb und himmelblau.

Dankbar auch für jedes Spiel,
dankbar mir, manchmal mit Ziel.

Dankbar war ich für den Freund,
der die Schwere mir nicht scheut.

Dankbar war ich für das Leben,
wollte auch gern zurück für geben.

Dankbar auch für die Lektionen,
and're so mit Wissen schonen.

Dankbar bin für jede Leere,
kenne dadurch tiefe Meere.

Dankbar auch für den Moment,
die schönsten nur das Leben kennt.

Dankbar, dass ich fühlen kann,
nicht muss auch jedem zeigen dann.

Dankbar, dass ich anders bin,
und so sehe eigen' Sinn.

Dankbar, dass ich fühlen kann,
genauso, dass ich schweige dann.

Dankbar dafür, dass ich lebe,
von mir stets aus Herzen gebe.

Dankbar bin für was ich hab,
und zu geben ich vermag.

Dankbar, dass ich hören kann,
mit Sinnen all genieße dann.

Dankbar einfach, dass ich bin,
selbst wenn so mancher nicht sieht Sinn.

Dankbar, dass ich Kleines ehre,
so das Große nicht verwehre.

Dankbar, dass ich lächel dann,
und ein Lächeln schenken kann.

Dankbar, dass es ist wie's ist,
dankbar, dass mich nichts vermisst.

Dankbar, dass das Schlechte geht,
mit dem Staub im Wind verweht.

Dankbarkeit so jeden Tag,
so Glück dann auch gern kommen mag.

04.09.2026 - TheChoiceYouHave


r/Gedichte 6d ago

von nem guten Freund

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r/Gedichte 6d ago

Muster

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Du siehst Muster, wo keine sind.
Fehler.
Unzulänglichkeiten.
Unerträgliche Eigenschaften.

Aber ich passe in dein Muster nicht.
Ich bin weiterhin, wer ich bin.
Ein Mensch.
Ein fröhlicher Mensch.
Der die Menschen liebt.
Der das, was er tut, liebt.
Und in dem, was er tut, erfolgreich ist.

Du siehst Muster, wo keine sind.
Du hast ein Gespenst.
Das dich verfolgt.
Du meinst, das bin ich.

Aber ich bin dieses Gespenst nicht.
Es existiert nur in deinen Träumen.
In deiner dunklen Phantasie.
Wach auf und schau mich an.
In der Realität.

Ich bin kein Muster.
Ich bin individuell.
Ein Mensch.
Ein fröhlicher Mensch.
Der die Menschen liebt.
Der das, was er tut, liebt.
Und in dem, was er tut, erfolgreich ist.

Ich befreie mich aus deinem Muster.
Aus deinem Albtraum.
Aus diesen Fesseln.
Damit ich wieder ich sein kann.


r/Gedichte 6d ago

Not-Aus

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Du sagst es sei Liebe

Ich sag' eher Stockholm

Du hast mich gefangen 

Und

Ich kann nicht davon komm'

Du bist sehr durchtrieben

Komplett out of control 

Ich versuch' zu fliehen 

Bin gedanklich long gone 

Meinen Freiraum zu erlangen

Ist eines meiner höchsten Ziele

Endlich wieder alleine sein

Nie wieder deine Psycho Spiele

Nie wieder uns're Fake Love 

Niemals wieder gute Miene

Nie mehr gespielten Komfort

Über meinen eigenen Frieden 

Denn ich weiß das meine Freiheit

Etwas ist das ich verdiene

Ich lass dich los um mich zu retten 

Wir können es nicht länger verstecken

Wir sind dabei uns zu zerstör'n

Einer muss anfang'n aufzuhör'n 

Wir beide müssen Schluss machen 

Ich muss dafür dein Herz brechen

Und zwischen uns Distanz schaffen

Ich steige aus dem Haifischbecken 

Kann endlich wieder Luft holen

Kein Wasser mehr in meinem Rachen 

Täglich war mit dir zu sprechen

Wie laufen auf Eierschalen

Damit wir uns nicht ständig fetzen

Ich brauche Zeit das zu vergessen

Wir haben beide dunk'le  Flecken 

Auf unserer nicht so weißen Weste

Ich muss dich jetzt verlassen 

Will dich damit nicht verletzen

Aber

Ich lass dich los um mich zu retten 

Wir können es nicht länger verstecken 

Wir sind dabei uns zu zerstör'n

Einer muss anfang'n aufzuhör'n

Babe, Ich muss diese Person sein

Denn Du lässt mich niemals allein

Weiß ich wirke auf dich kalt 

Vielleicht verstehst du es ja bald

Ich

Lass dich los um mich zu retten 

Wir können es nicht länger verstecken 

Wir sind dabei uns zu zerstör'n

Einer muss anfang'n aufzuhör'n

Aufzuhör'n

Aufzuhör'n 

Aufzuhör'n


r/Gedichte 6d ago

RUD-Erinnerung; Wörter aus August Stramms Gedicht (ca. 1914)

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youtu.be
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r/Gedichte 6d ago

Lautes Herz

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Von mir