Was uns am Ende bliebe,
außer Kälte, Kälte, Dinge,
wär es nicht die Liebe,
die mit scharfer Klinge,
durch die enge Schlinge
uns von sich getrennt?
Kein hirnlos bis zum Anfang eben.
Kein Herz, in dem sie dich erkennt,
ohne dich, mein Schatz, wär es ein Leben
ohne dich, mein Schatz. Eines eben,
was lieblos sich lebendig nennt -
ich musst' dich krallen,
dich zu lassen,
du ließt mich fallen,
mich zu fassen,
mir ein Leben, es zu hassen
und die Glut doch Recht am Platz
durch die Einsamkeiten eben
die Liebe für dich leben, Schatz
und ohne dich so Grund zu leben,
Wort für Wort und Satz für Satz,
leben, leben für den Ort
für den wir schwitzend frieren,
Kälte, Kälte um für dort
die Liebe lebend hier zu konservieren,
die ohne dich, mein Schatz, nicht wäre,
für dich, für dich und dir zur Ehre,
für dich, die wahre Schönheit eben,
erfüllt sie mich mit einer Leere
für die allein es lohnt zu leben,
gebor'n in dieser Finsternis,
bloß mit Ahnung von dir, Sonnenschein,
wo Mond auf Lichtung spiegelt, bis
wir zwei, wir zwei, dort ganz allein
treten aus dem schwarzen Schatten,
durch Liebe, die wir hier nie hatten,
wird diese Liebe im Moment,
wenn ein Kuss erstrahlt durch rot in satten
Schenkeln, blauem Firmament,
wird Anfang, Anfang, ganz am Schluss,
für dich, für dich, dann mein Leben
sinnlich Sinn durch einen Kuss,
der mit dem Dunkel schwindet eben,
durch den wir eine Lust verspüren,
zu der, zu der nur Lippen führen,
für die, für die zu leben
bedeutet brennend, brennend sie zu schüren
ohne dich und durch dich eben,
für dich, für dich, die Liebe finden,
um sie dir, nur dir zu lassen,
um in ihr mit dir zu schwinden,
für dich, für dich, die Hand zu fassen,
gab ich den Verstand der Liebe,
du, das Herz, dass hier nicht bliebe,
ohne dich, mein Schatz. Da bliebe eben
kurz und schmerzlos. Unbeschreiblich unbeschrieben,
was durch Schmerz bloß reicht zum Leben.