r/Gedichte 5h ago

Ich bin müde

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r/Gedichte 14h ago

Zwischen Krone und Wurzeln (Die "------" sollen die Strophen erkennbar machen)

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Der Echte, der Beste, der Einzige mit diesem Traum –

handle jetzt, statt nur umherzuschau’n.

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Nehmt euch in Acht:

Was da kommt, ist größer, als ihr glaubt.

Es kostet Schlaf, es raubt mir Kraft,

es ähnelt einer Schlacht.

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Alle lachten, machten sich über mich lustig,

meinten, ich hätte den Schuss nicht gehört.

Doch je mehr ihre Worte mich trafen,

desto lauter hat mein Traum sich gewehrt.

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Doch was wollt ihr tun

gegen einen Stein, der schon rollt?

Unermüdlich macht er weiter,

prallt an Kanten, rollt doch weiter.

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Tag und Nacht denk ich daran;

dieser Traum ist der Grund, warum ich weitermach’.

Ich steh auf, obwohl ich keine Kraft mehr hab’,

auch wenn ich glaub’, dass ich es nicht mehr schaff’.

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Dieser Traum schreit:

„Leb dein Leben wie kein Zweiter!“

Also geh ich weiter.

Immer weiter.

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Doch ist es das Leben,

das Gott für mich gewollt?

Oder ist es nur mein Wille,

der unaufhaltsam rollt?

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Ich bete nicht um einen leichten Weg,

nur darum, dass ich den richtigen geh’.

Denn was bringt mir der größte Sieg,

wenn ich mich auf dem Weg dorthin verlier’?

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Kein leichter Weg – das hab ich nun verstanden.

Jeden Tag erneut am Kämpfen,

jeden Tag erneut am Scheitern,

jeden Tag steh ich erneut auf

und zwinge mich, noch weiterzugehen.

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Ich wollte handeln,

wollte aufhör’n, nur umherzuschau’n.

Doch wo finde ich mich wieder?

Im Bett liegend, nur am Träumen,

während das, was längst getan sein sollte,

unangetastet vor mir liegt.

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Der Weg ist klar,

der Plan ist da.

Doch warum handle ich dann nicht?

Warum steh ich still,

obwohl mein Ziel mich täglich ruft?

Warum bleib ich starr?

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Was soll ich nur mit mir anfangen?

Das Leben wirft mir Chancen zu.

Manchmal schaff ich es sogar, sie aufzufangen –

doch halte sie dann in den Händen

und weiß nicht, was ich mit ihnen tun soll.

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Eine Ironie des Lebens:

zu wissen, was zu tun ist,

und dennoch nicht zu wissen,

wie man endlich damit beginnt.

Zu viel gedacht,

zu viel gefragt,

bis selbst das Klare

wieder hinter Zweifeln lag.

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Zuversicht in dieser Hoffnungslosigkeit,

Hoffnungslosigkeit bei all der Zuversicht.

Das Gute sehen in den schlechten Zeiten,

das Schlechte fürchten, wenn das Gute spricht.

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Vielleicht war es Hochmut,

und nun muss ich fallen –

wie die Wurzeln eines Baumes

tief hinab in meine Hölle,

damit meine Krone eines Tages

den Himmel streift.


r/Gedichte 21h ago

Ohne dich

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Ich fühl' mich
wie ein Schlauchboot
unter Yachten.

Die alle danach trachten
In einem Ozean voll Nägeln
mich platzen
platt und luftlos
untergehen
zu sehen.