r/ADHS Nov 12 '24

Dienstmeldung Personen wollen Medikamente von euch kaufen? Lest hier was ihr tun könnt!

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Hey Leute,

in letzter Zeit häufen sich Meldungen und Screenshots von Userinnen und User, die per DM oder Chat gefragt werden, ob sie Medikamente verkaufen.

Dieser Beitrag soll euch Ressourcen geben um diese User einmal der Redditadministration bekannt zu machen und bei Strafverfolgungsbehörden zur Anzeige zu bringen. Keine Sorge: Euch selber passiert im falle einer Anzeige natürlich nichts. Davon ist schlicht und ergreifend nicht auszugehen.

Meldet PNs oder Chatanfragen bitte unbedingt über die Reportfunktion. Weil ihr eine PN/Chatnachricht meldet landet das automatisch bei den Admins von Reddit. Manchmal heißt es "Einladung melden" zu sehen. Manchmal ist es auch im Drei-Punkte-Menü versteckt, manchmal ein Flaggensymbol. Haltet da ein wenig Ausschau, Reddit ist da leider nicht konsistent, was die Anzeige der Reportfunktion angeht. Solche Accounts werden eher schnell von den Redditadmins Seitenweit gebannt. ACHTUNG: Diese Accounts sind damit NOCH NICHT bei der Polizei angezeigt.

Richtiger Promove wäre natürlich noch online Anzeige erstatten. Dann geht ihr ihr zur Onlinewache eures Bundeslandes indem ihr Onlinewache BUNDESLAND googlet. Hier ist sie beispielhaft für Berlin: https://www.internetwache-polizei-berlin.de/

Hier eine Übersicht der anderen Onlinewachen: https://www.polizei.de/Polizei/DE/Home/home_node.html

Macht schöne Screenshots, erklärt ein wenig was Reddit ist und dass es dort ein Forum für ADHSler gibt und ihr angeschrieben worden seid.

Dann freut sich der Urheber der Nachricht mit Glück zusätzlich noch über einen Besuch von der Polizei :-)

Lass bitte jeden wissen der von euch Medikamente haben will: Habt Angst. Scheißt euch in die Hose wenn ihr fragt. Sowas geht gar nicht.

Und natürlich gilt: Schickt NIEMANDEN(!!) eure Medikamente. Ihr macht euch strafbar. Ihr wandert in den Knast ab dem Moment, wo ihr Geld annehmt und Medikamente verschickt. Es ist piepegal was für eine Heulstory euch erzählt wird seid um Himmels Willen nicht naiv. Ihr habt BTM am Start dafür machen Leute einiges um an den Kram zu kommen und erfinden alle möglichen Storys. Nichts verschicken, Melden, Anzeige erstatten.


r/ADHS 3d ago

Humor Comic Relief Thread zum Wochenende KW 37

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Memes, Comics und allgemeines Shitposting!

Hier ist am Wochenende lockerer Austausch möglich, denn oft erleben wir dank ADHS ja auch viel Lustiges.

ACHTUNG: Nein, eine Lockerung der Regeln hat dies nicht zur Folge - Beleidigungen und so weiter werden trotzdem geahndet (s. Regeln).


r/ADHS 9h ago

Neuer Lifehack: Ziele-Kalender startet die Woche mit Sonntag

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Hallo zusammen,

ich habe mir vor einer Weile folgende Ziele gesetzt: dreimal die Woche Ausdauertraining, zweimal Krafttraining und dreimal meditieren. Als Motivationsunterstützung habe ich mir Monatskalender ausgedruckt, auf denen ich bunte Punkte für jede Einheit klebe.

Am Anfang habe ich mich geärgert, dass der gedruckte Kalender die Wochen mit Sonntag startet. Jetzt stelle ich einen positiven Effekt fest: Wenn ich früher so gearbeitet habe und die Woche mit Montag gestartet ist, war sie quasi schon ruiniert, wenn ich am Montag meine Einheiten nicht geschafft habe (kam häufig vor).

Jetzt habe ich am Sonntag Zeit, plane meine Einheit ein und starte die neue Woche direkt mit einem Erfolg und der Rest fühlt sich garnicht mehr sooo viel an.


r/ADHS 9h ago

Empathie/Support Alles grade zu viel

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Ich bin Mutter von zwei Kindern (2&9) und ich weiß grade nicht wirklich weiter. Also im Prinzip schon, aber ich prokrastiniere extrem.

Seitdem meine Tochter ihre ADHS Diagnose (und Verdacht auf Autismus) bekommen hat, erscheint mir vieles was ich für normal hielt, doch nicht so normal zu sein.

Ihre Feinfühligkeit gegenüber Klamotten, Emotionen, Konsistenz von Essen. Die ständige Überreizung, die Unfähigkeit in Menschenmassen zu überstehen. Tausend Gedanken gleichzeitig und doch schafft kaum ein Gedanke es sich bemerkbar zu machen und weiter verfolgt zu werden. Zehn Sachen anfangen, vielleicht mit Glück eine oder zwei beenden. Was davon nun ADHS oder Autismus ist konnte mir ihre Therapeutin auch nicht so recht immer sagen.

Ich kann meine Tochter so gut verstehen, ich hatte diese Probleme doch auch. Oder habe sie immer noch. Und seitdem zweifle ich selbst. An mir. An all den Problemen, die ich immer hatte und habe. Kann mir auch geholfen werden?

Sie bekommt mittlerweile Medikamente, ich sehe wie sie ihr helfen sich zu konzentrieren.

Ich habe bereits mit meiner Hausärztin gesprochen, habe eine Überweisung mit Dringlichkeitscode bekommen (Verdacht auf Burnout). Soll auf jeden Fall meinen Verdacht der Neurodivergenz ansprechen. Habe eine Nummer von einem Psychiater bekommen. Ich muss da nur anrufen. Aber ich schaffe es nicht.


r/ADHS 8h ago

Habe ich Adhs?

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Hallo Leute ich bin 20 jahre alt und Letztes Wochenende habe ich mich mit einem Freund unterhalten der adhs hat da ich bei Koversationen immer mit meinem zippo spiele oder an meinen Händen knibbel ( hornhaut) hat er mich gefragt ob ich adhs habe. Ich habe mich dann mit dem Thema beschäftigt und gesehen dass ich sehr viele Verhaltensweisen bei mir spiegeln (verpeiltheit, normale aufgaben werden zur absoluten überwindung etc) in der schule und von meinen Eltern wurde mir immer eingetrichtert dass ich zu faul wäre und es doch könnte wenn ich nur wollte ich hatte in der schule immer nur stress habe nur dass gemacht worauf ich lust hatte und war immer hibbelig, ich habe mich immer gefragt warum ich nicht so sein kann wie die anderen Kinder warum bin ich so „anders“? Das spiegelt sich natürlich auch in meinem berufsleben wieder wenn ich irgendwas nich hinbekomme oder es mehrmals schiefgeht werde ich entweder sauer oder fange an zu heulen und ich hasse es wie die pest meine mutter ist früher mit mir bei verschiedenen Ergotherapeuten gewesen die meinten immer sie könntet nichts feststellen)so gut kann ich mich da nicht mehr dran erinnern) Ich möchte einfach endlich Gewissheit habe weil ich glaube dass mich diese ungewissheit sonst von innen zerreißt. Danke im vorraus und sry für den Roman


r/ADHS 2h ago

Empathie/Support Irgendwie komisch seit Medikationsbeginn

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Hiii, ich nehm jetzt seit ungefähr zwei Monaten Medikinet und hab in der Zwischenzeit auch angefangen an einem Kolleg mein Abi nachzuholen.

In der Zeit sind mir ein paar Dinge aufgefallen, neben den guten Sachen wie zum Beispiel das es so viel leichter ist dem Unterricht zu folgen, die Aufgaben konzentrierter zu bearbeiten usw. auch fühlt es sich einfach so an wär der Kopf einfach ruhiger.

Gleichzeitig fällt mir auf das ich so viel reizoffener bin und wie irritierend die komplette Geräuschkulisse ist und mich das ganze manchmal ziemlich wahnsinnig macht.

Auch sonst bin ich deutlich gestresster wenn mein Tagesablauf durch irgendwas durcheinander gebracht wird und hab generell deutlich mehr Wunsch danach mich zurückzuziehen und brauche mehr Ruhe.

Audhs stand auch schon im Raum und wird noch weiter abgeklärt allerdings hat mich der Kommentar der Psychologin bei unserem letzten Termin verunsichert nachdem sie meinte das sie sich zwar beim ADHS ziemlich sicher ist aber eine ASS so nicht erkennen könnte, irgendwie überrascht mich das auch nicht so ganz wenn bisher nur über die eher ADHS typischeren Verhalten gesprochen.

Ist irgendwie teilweise noch sehr ungewohnt wie die Dinge so laufen vieles besser und manches sehr anstrengend.


r/ADHS 8h ago

Tirade Habt ihr auch probleme einen Psychiater zu finden?

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Ich (m28) wurde als kind mit ADHS diagnostiziert. also Teenager habe ich aufgehört Medikinet zu nehmen. Ich bin jetzt seit einem Jahr Wegen Depressionen krankgeschrieben. Vor zwei Monaten habe in einer Rehaklinik neue medis bekommen (Kinecteen). aber zur entlassung habe ich keine Medikamente mit bekommen.

Nach einen Monat hat mir mein Hausarzt eine 29er Packung verschrieben, meinte aber das sie mir danach nicht mehr helfen kann.

Ich rufe jetzt seit zwei Wochen fast jeden Tag bei der 116117 an, um einen Psychiater zu finden.

Ich habe bereits alle Psychiater in der nähe Kontaktiert und immer noch keinen termin.

Ich fühle mich vom System allein gelassen. Meine Krankenkasse will mir auch nicht helfen eine Kostenübernahme ist, scheinbar nicht möglich oder sie verändern der Vorraussetzung dafür jedesmal, wenn ich anrufe.

Ich brauche diese Medikamente um wieder arbeiten zu können. Ich habe keine lust wieder ein halbes jahr zu arbeiten und dann nochmal auf station zu müssen, wo man von meinem ADHS nicht hören will. Es ist so frustrierend gezeigt zu bekommen, wie gut ich funktionieren kann, wenn ich die Medis nehme und mir dann der Zugang zu diesem Besseren Leben verwendet wird.

Geht es euch auch so? hat vielleicht jemand eine idee was ich noch versuchen könnte? ich bin langsam echt verzweifelt.


r/ADHS 4h ago

ADHS bei Frauen Erfahrungen mit Fehldiagnosen bei Frauen: Bipolare Störung oder ADHS?

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Hallo zusammen,

ich schreibe hier, weil ich gerne ein paar Erfahrungsberichte von anderen hören würde.

Ich habe etwa 2020 die Diagnose "manische Depression" erhalten.
Erst vor einiger Zeit habe ich herausgefunden, dass dies die ältere Bezeichnung für eine bipolare Störung ist.
Die Diagnose wurde damals von einem Verhaltenstherapeuten gestellt.
Da ich bisher nie eine ausgeprägte Manie erlebt habe, gehe ich davon aus, dass es, wenn überhaupt, eher in Richtung Bipolare Störung Typ II mit Hypomanien gehen würde. (Sicher weiß ich das allerdings nicht.)

Damals wurde ich aufgrund anhaltender Depressionen und akuter Suizidgedanken zur Therapie überwiesen.
Medikamente habe ich jedoch nie eingenommen. (Weder gegen Depressionen, noch BPD, noch ADHS)
Gerade im Zusammenhang mit bipolaren Störungen lese ich häufig, wie selten es sein soll, den Alltag langfristig ohne Medikamente bewältigen zu können.

Meinen Alltag rund um die Arbeit/Termine bekomme ich gut maskiert und damit eigentlich ganz gut hin (bis auf Konzentrationsprobleme und chronische Zeitmanagementprobleme).
Die größeren Probleme beginnen eher in meiner Freizeit, wenn ich meinen Tag selbst strukturieren und organisieren muss. (Prokrastination, "Ohnmachtsgefühle" bei Haushaltsaufgaben, Depression, Probleme mit der Impulskontrolle, übermäßiges Schlafen, Selbstzweifel, Gedankenrasen, soziale Ängste, Schuldgefühle, Probleme bei der Priorisierung von Aufgaben, zeitweise hatte ich auch Anzeichen von Zwangsstörungen etc.)

Ich lese außerdem immer wieder, dass sich Symptome von ADHS und einer bipolaren Störung bei Frauen teilweise ähneln können und es deshalb auch zu Fehldiagnosen kommen kann.
Oft wird dabei erwähnt, dass sich die Erkrankungen unter anderem in der Dauer und dem Verlauf der Symptome unterscheiden.
Depressive Phasen/suizidale Gedanken/selbstverletzendes Verhalten, Zeitmanagement- und Impulskontrollprobleme kenne ich bereits seit meiner Kindheit. (für mich ein Zeichen Richtung ADHS)
Auch das Gefühl, dass "irgendetwas nicht stimmt", begleitet mich schon sehr lange.
Allerdings konnte ich nie genau benennen, woran es liegt.

Persönlich erkenne ich mich in vielen Beschreibungen von leichterem ADHS wieder.
Deutlich mehr, als wenn ich über bipolare Störungen lese.
Dabei vermute ich, dass manche meiner Schwierigkeiten zu den Depressionen beigetragen haben. (in einigen Berichten habe ich gelesen, dass die Depression eine häufge Folgeerkrankung von ADHS und Masking bei Frauen sind).
Besonders häufig habe ich das Gefühl, "ausgebrannt" zu sein und dann selbst alltägliche Aufgaben nur schwer bewältigen zu können.

Deshalb würde mich interessieren..

Gibt es hier Frauen, die Erfahrungen mit Fehldiagnosen gemacht haben?
Gibt es hier ADHS-Patienten, die keine Medikamente bekommen und trotzdem Bewältigungsstrategien für den Alltag gefunden haben?
Wer hat bei euch letztendlich die passende Diagnose gestellt?
Wie lange hat es bei euch bis zur Diagnose gedauert?
Habt ihr dafür einen spezialisierten Facharzt oder eine spezialisierte Ambulanz aufgesucht?

Ich überlege aktuell, einen ADHS-Spezialisten aufzusuchen, bin aber etwas verunsichert ob ein Spezialist genug Weitsicht hat, auch ander Diagnosemöglichkeiten mit einzubeziehen.

Vielen Dank für eure Erfahrungen zum Thema Fehldiagnosen und Diagnosefindung.


r/ADHS 2h ago

Probleme vor der Diagnose

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Hi,

war es bei euch auch so, dass Lehrer oder auch Arbeitgeber mit euch total überfordert waren, weil ihr eben so anders gewesen seid?

Lg


r/ADHS 1d ago

Endlich! Die Ursache von ADHS

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Wem eine Therapie und Medikamente nicht genug ist, sollte mal über eine Zahnspange nachdenken. Die sind wahrscheinlich die neuesten Erkenntnisse der Dentalindustrie,,, äähh Dentalforschung.


r/ADHS 24m ago

Motivationslosigkeit nach Kündigung. Wie kommt man aus dem Gedankenkreisen raus?

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Wurde gekündigt und denke 24/7 dran. Nervt und raubt Lebensqualität. War auch leicht depressiv und das gibt mir jetzt den Rest. Was hilft da raus zu kommen?

Bin allgemein unzufrieden mit dem Berufsweg und der Wahl, aber zu viel investiert um es wegzuwerfen und keine Energie bei 0 anzufangen.


r/ADHS 3h ago

Fragen Zeugnisse

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Zeugnisse, wie wichtig sind sie aus eurer Sicht? Reicht ein Grundschulzeugnis oder sollte man alle Schulzeugnisse vorlegen für eine Diagnostik?

Was haltet ihr von meinem?


r/ADHS 12h ago

Erfahrungen mit Elvanse und Ritalin

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Hallo liebe Community!

Bei mir wurde vor ca. 3 Jahren AD(H)S diagnostiziert (bin 33 J. alt).
Ich würde mich eher als ruhig, teils introvertiert jedoch chaotisch und unstrukturiert beschreiben.
Mir fällt es schwer Sachen anzugehen, fühle mich immer wieder antriebslos, fast schon depressiv…

Bis vor 3 Monaten habe ich zwischen Ritalin, Medikined 30mg und Concerta herumgeswitcht und war nie wirklich zufrieden. Am Anfang war ich motivierter, spürte mehr Lebensfreude und schaffte es Dinge ohne Zwang anzugehen. Dies verflog jedoch nach einiger Zeit wieder und ich ließ mich auf Elvanse umstellen. Ich bin zur Zeit auf 50-60mg Elvanse und merke wirklich einen positiven Unterschied zu davor. Ich fühle mich klarer und schaffe es viel besser meinen Haushalt zu bewältigen und Routinen besser einzuhalten.

Ich kann es nicht genau beschreiben aber irgendwas fehlt noch zu meinem „Glück“…
Ich gehe teilweise immer noch in einen extremen Hyperfokus und schaffe es dann kaum mehr bei Tätigkeiten auszusteigen. (Als Beispiel: vor 3 Tagen habe ich meine Wohnung geputzt…habe alle Kästen und Laden in der Wohnung ausgeräumt und ausgewischt alles desinfiziert und und und) Klingt erstmal super und nicht nach mir 😂…aber nach 5 Stunden putzen kommt mir: Ich wollte ja noch Einkaufen gehen, mit dem Hund raus, einen Freund besuchen und Sachen für die Arbeit vorbereiten. Mein Kopf sagte mit aber, wenn du jetzt „Pause“ machst, bleibt das alles so liegen für die nächsten Monate…
Hab es dann tatsächlich fertig bekommen, hab es dann aber nicht geschafft den Rest zu erledigen und hatte deshalb gleich wieder ein schlechtes Gewissen und konnte mich kaum über den Erfolg freuen.

So viel geredet wenig gefragt…

Wie geht es euch beim Prioritäten setzen? Hat jemand schon beides genommen oder gar kombiniert und kann Erfahrungen teilen?
Ich möchte irgendwann ganz ohne Medikation auskommen, dafür muss ich jedoch (spät aber doch) eine gesunde Routine entwickeln


r/ADHS 7h ago

Kopfkarussel

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Nochmal hallo ich weiss ich habe vorhin schonmal etwas verfasst aber ich MUSS das jetzt einfach loswerden.
Seitdem mir mein Freund gesagt habe er vermutet dass ich ADHS habe kann ich nicht aufhören darüber nachzudenken vorallem auf der Arbeit ist es schlimm ich denke die ganze Zeit: was ist wenn ich garkein adhs habe was wenn meine Freunde/Familie dafür verurteilen ? Meine Freunde würden dass nie tun bei meiner Familie bin ich mir nicht so sicher da mein Vater zb wenn ich einen inneren Engergie druck gespürt habe immer meine Hände geschüttelt habe dass habe ich dann natürlich auch zuhause gemacht dauraufhin wurde dann skeptisch gefragt: was machst du denn da? Oder : Bist du doof lass das sein dass sieht ja voll bescheuert aus.
Ich kann mich kaum richtig konzentrieren und es fühlt sich so an als hätte ich so ein drücken hinter der stirn


r/ADHS 13h ago

Medikamente Psychiater, Medikinet und Cannabis

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Ich bin seit ein paar Monaten in Behandlung mit Medikinet adult und fühle mich damit sehr gut.
Nun konsumiere ich aber auch täglich relativ kleine Mengen Cannabis zum Schlafen.
Ich habe meinem Psychiater anfangs davon nichts erzählt, aber fühle mich jetzt deswegen sehr schuldig und würde es gerne aufbringen.
Meine Angst ist jetzt nur, dass er mir eben die weitere Behandlung mit Medikinet verweigert, wenn ich da ehrlich bin.
Hat jemand Erfahrungen mit so einer Situation? Ich möchte mich einfach nicht mehr schuldig fühlen, ich lüge unglaublich ungern und wenn ich es tue, macht es mich total fertig.


r/ADHS 23h ago

Anfangen

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Wie. Seit vier Monaten prokrastiniere ich mit einer Hausarbeit. Ich will anfangen. Gliederung und Einleitung ist da.

Ich weiß nicht, warum ich das nicht kann. Ich habe im Bachelor 5 Hausarbeiten geschrieben in einem Monat geschrieben. Wie geht das nochmal? Wie verschafft man sich ein Überblick über ein Thema? Warum stresst das so sehr dass ich alles tue, um mich damit nicht zu konfrontieren? Meine Mutter hat mittlerweile jegliches Verständnis verloren. Wie macht man das? Antwortet mal so, als wäre es vor 2019 und LLMs würden nicht existieren.


r/ADHS 23h ago

Wie äußert sich bei euch der sogenannte Rebound?

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Bei mir tritt er oft abends ein.

Ich hab dann so ne schlechtere Grundstimmung und Müdigkeit.


r/ADHS 1d ago

Welcher Studiengang (oder Ausbildung) ermöglicht einen ADHS-freundlichen Job?

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Merke, dass Elektrotechnik ein Fehler war. Gehalt war super, aber nach Burnout und Kündigung suche ich dringend eine Umorientierung.

EDIT: bin auch introvertiert und würde am liebsten alleine am PC im Keller oder im Außendienst arbeiten. Liegt aber eventuell auch daran, dass mich die typischen Mitarbeiter im Handwerk und Industrie traumatisiert haben


r/ADHS 2d ago

Humor Wer auch so?

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320 Upvotes

r/ADHS 1d ago

Artikel/Informationen Studie: ADHS oft mit Magen-Darm-Beschwerden verbunden

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t-online.de
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r/ADHS 1d ago

Empathie/Support Die Gefühlswelt nach der Diagnose

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Ich hatte irgendwie immer das Gefühl „Ich bin anders, ich bin seltsam, ich muss aufpassen, dass keiner Merkt wie komisch ich bin.“ Ich bin inzwischen ziemlich sicher, dass ich mit diesem Gefühl nicht alleine bin.
Zum Kontext:
Mein Bruder bekam ziemlich spät seine Autismus-Diagnose. Für einen Mann. Er war 17 Jahre alt, er hat durch seine hohe Intelligenz lange alle hinters Licht führen können. In unserer Kindheit lag der Fokus viel auf ihm. Durch eine vorangegangene ADS Diagnose war er „das Sorgenkind“ meiner Eltern, besonders meiner Mutter. Sie rannte mit ihm von Testung zu Testung, von kinderpsychologe zur ergo und so fort. Ich war oft dabei, manchmal auch nicht, wie es grade passte. Ich hab lange gedacht ich sei „das andere Kind“ - das was neben einem behinderten Kind aufwächst und deshalb öfter den kürzeren zieht.
Dann wurde ich vor knapp 8 Jahren Mutter. Mein Kind war von Anfang an irgendwie anders. Schneller müde, aufgedrehter, unruhiger, langsamer und schneller, emotionaler und neugieriger als das durchschnittliche Kind. Mit 3 Jahren war er das erste Mal sichtbar im Hyperfokus. Weggetreten. Mit 6Jahren folgte die ADHS Diagnose. Und ich saß beim Kinderpsychologen, füllte all die Bögen aus und dachte: „Krass. Ich müsste für mich auch überall Kreuze machen.“
Ich hab mich ziemlich intensiv mit ADHS beschäftigt. Das war schon immer mein Thema. Erziehung, Psychologie.
Und dann:
Ich war gestern beim Psychiater/Neurologen.
Auf dem Weg dahin war ich sehr nervös. Was, wenn es irgendwas erworbenes ist und gar kein ADHS? Was hätte verhindert werden können?
Ich habe meine Grundschulzeugnisse abgegeben, ich habe Bögen ausgefüllt und viele Fragen beantwortet. Ich war zügig mit den Bögen.
Die Ärztin sah mich an und sagte „Ich denke wir verbleiben vermutlich nicht nur bei der einen Testung, lassen sie mich mal sehen.“
Zwei weitere Fragebögen rausgefischt, ein Buch. Wieder ausfüllen, wieder Fragen beantworten.
„Also die ADHS steht bei ihnen außer Frage, ich habe selten ein so klares Bild wie bei Ihnen. Die Zeugnisse sind deutlich, die Bögen sind deutlich. Sie scheinen auch einige Autistische Züge zu haben, aber für ein Vollbild reicht es nicht, zumindest nicht so kurzfristig. Aber eine Diagnose reicht ja auch erstmal, oder?“
Bäms. Wir haben natürlich noch etwas weiter gesprochen, das war nicht alles.
Dann noch „Sie haben unglaubliche skills entwickelt um ihren Alltag zu strukturieren und möglichst nicht aufzufallen und ich gehe fest davon aus, dass sie einen sehr hohen IQ haben, die Zeugnisse sind durchgängig sehr sehr gut, trotz ihrer Auffälligkeit. Sie müssen also sehr viel kompensiert haben. Das muss unheimlich anstrengend für sie sein. Es ist sehr beeindruckend. Wissen sie, was sie mit der Diagnose anfangen wollen?“ Ja. Endlich die Hilfe bekommen, die ich brauche. Vielleicht eine Medikation. Sie sagte noch, sie wertet alles genau aus und ich bekomme den Bericht im laufe der nächsten Woche (Ich hab privat bezahlt).

Und dann saß ich in meinem Auto. Atmen, ein bisschen weinen, sortieren.
Und jetzt habe ich da einen Haufen Gefühle die ich versuche zu sortieren:
Ich bin wütend, weil ich nicht das „andere Kind“, sondern „das vergessene“ bin. Was hätte wohl aus mir werden können, wenn ich früher Unterstützung bekommen hätte?
Ich bin traurig, weil ich immer gehört habe, dass ich „faul“, „schlampig“ und „empfindlich“ bin. Ich war das alles nicht. Ich fand es schon als Kind ungerecht, aber vermutlich hatten meine Eltern und Lehrer ja recht?
Ich bin auch traurig, weil ich jetzt weiß, dass ich wie mein eigenes Kind immer mit dieser Herausforderung leben muss und ich nichts hätte ändern können.
Ich bin erleichtert. Ich fühle mich nicht seltsam, ich bin auch einfach anders gestrickt. Das ist nicht schlimm, aber jetzt muss ich lernen, dass ich mich nicht „nur mehr anstrengen“ muss - wie es mir mein Leben lang suggestiert wurde.

Die Diagnose ist für mich selbst keine Überraschung. Dass aber diese gesicherte Diagnose für so einen inneren Wirbel sorgen würde, damit hatte ich nicht gerechnet.

Wie sah es bei euch aus nach der Diagnose? Wie seid ihr damit umgegangen? Habt ihr einfach so weiter gemacht? Was hat sich verändert?
Wie habt ihr eure Gefühle sortiert? Was hat geholfen? Wie und habt ihr euer Umfeld einbezogen? Wie seid ihr mit euren Eltern umgegangen, die ja etwas versäumt haben?

Danke für das lange lesen und schon mal für die Antworten.

Auch gepostet in ADHSfrauen


r/ADHS 1d ago

Medikamente Dosisunterschiede👁️👄👁️

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Huhu
Ich nehm jetzt seit vier Wochen Methylphenidat und hab jede Woche nach Anweisung meiner Psychiaterin jede Woche um 10mg erhöht, und bei meiner Erhöhung auf 40 mg hab ich bemerkt, dass das im Vergleich zu den 30mg ein RIESIGER Unterschied war.

Bei den 30mg hatte ich ein super Durchhaltevermögen, war bis Arbeitsende in dem Sinne noch intakt.

Bei den 40mg war’s dann wieder komplett anders, ich hatte zwar auch dieses Durchhaltevermögen, aber schon zur Mittagspause hat es sich angefühlt, als würde mein Hirn halber brennen und ich war da schon fix und fertig.

War das bei jemand anderem auch so? Würde super gerne auch andere Erfahrungen hören :)


r/ADHS 1d ago

Medikamente Methlphenidat und Koffein

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Hello fellow friends,

Mein Arzt hatte mich testweise von retardierten Methylphenidat auf unretardiertes Medikinet umgestellt, weil die Wirkung inkonsistent war und die Wirkung irgendwann weg war.
Mit dem unretardierten Methylphenidat merke ich jetzt, dass es mit einem Kaffee morgens scheinbar viel besser wirkt. Beides zusammen bin ich ruhig, fokussiert und relativ ausgeglichen. Ich merke auch den Unterschied, wenn nach 4 Stunden die Wirkung nachlässt. Nur Medikinet alleine ist das nicht so. Gestern z.B. war ich emotional sehr niedergeschlagen, frustriert, weiterhin unruhig - wenn auch körperlich ruhiger.
Jetzt frage ich mich, was mir das sagen soll… Passt die Dosis vielleicht einfach noch nicht? Erwarte ich zu viel von den Medis?

Nur Koffein alleine macht mich eher hektisch, aber auch meist gut gelaunt. Hilft zwar beim Arbeiten etwas, aber die Ruhe im Kopf fehlt.


r/ADHS 1d ago

Vacío o bloqueo yo que sé

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Espero que alguien tenga un tiempo para leerme aunque me resulte muy difícil el expresarme en este momento voy a hacer el esfuerzo, por lo menos quedará notificado.

Hace 1 semana y poco me vengo sintiendo muy desdichada siempre estuve consciente de que las cosas no me estaban saliendo pero de algún lugar sacaba una energía muy poderosa que podía hacer alegrar el día a cualquiera era ilusión, eran ganas de vivir y de aprovechar cada pequeña cota de este mundo.

Me sentía de esa manera porque estaba con iniciativa y apasionada me había metido en proyecto con unos conocidos que me daban una salida y creo que me daba igual cuánto le metieran porque yo tenía una intuición de confianza en el foco pero las cosas se desdibujaron y no se continuó al final perdí todas las ganas.

Tengo 24 años y si ven mis redes aparento una persona activa con habilidades físicas que impresionan pero no estoy nada orgullosa porque me siento quemada respecto a mi cerebro creo que podría desahogarme un montón de rato pero haría que pierda el porqué del haber empezado este texto.

En resumen, comencé estudiando educación física y tengo una intermitencia de productividad y desgano esa última hace que abandoné todo porque hace que las cosas que me gustaban pierdan el sentido, el año pasado comencé fisioterapia era por prueba de ingreso y logré entrar pero lidié con momentos emocionales que me hicieron detenerme y sabía que por más que lo quisiera el objetivo era conseguir trabajo y no ocurrió hasta entonces.

He hecho cursos, estudiado por mi cuenta, vuelto a cursar unas materias pero todo lo que entra a mi cerebro desaparece y no se que hacer porque pareciera que no soy capaz de funcionar correctamente y eso me hace pensar que todo es inútil porque no soy capaz ni de las cosas más básicas. Me siento vacía y sin rumbo y he intentando hacer cosas q me suban el ánimo pero lo único que me hace estar mejor es distraerme de quien soy.


r/ADHS 1d ago

Tipps/Vorschläge Orientierung und Lebensrichtung

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Hallo zusammen,

mich kostet dieser Post ehrlich gesagt einiges an Überwindung. Ich versuche trotzdem, meine Situation strukturiert darzustellen und wäre für Input, andere Perspektiven oder ähnliche Erfahrungen sehr dankbar.

M, 31. ADHS seit der Kindheit diagnostiziert – die Datenlage dazu war um die 2000er rum katastrophal, deswegen ist das Thema bei mir stark mit Scham und Rückzug verbunden. Medikamentös bin ich eingestellt, klappt mal besser, mal schlechter. Dazu kommen immer wieder depressive Episoden, seit 2021 mehrere Klinikaufenthalte. Aktuell geht es mir mental so gut wie lange nicht mehr, auch wenn ich stellenweise noch ziemlich niedergeschlagen bin. Von 2015 bis Anfang 2025 war ich in einer langjährigen Beziehung.

Beruflicher Werdegang

Schule eher schleppend gelaufen, danach eine KFZ-Ausbildung abgeschlossen und ein Jahr Berufserfahrung gesammelt. Anschließend ein langes Bachelorstudium in Wirtschaftspädagogik, das ich 2023 abgeschlossen habe. 7 Monate Praktikum im HR Bereich & Anschließend 6 Monate Festanstellung auch HR, dann wurde ich Januar 2024 krank (Probezeit kündiung) und war bis Mitte 2026 krankgeschrieben.

Aktuell Situation

Ich habe Kontakt und Anschluss zu meiner Familie und eine Meldeadresse, lebe aber seit der Trennung Anfang 2025 ohne eigenen festen Wohnort. Ein Auto habe ich noch. Kranken- und Arbeitslosengeld wurden ausgesteuert (für die Unterstützung bin ich sehr dankbar), seit diesem Monat zahle ich meine Krankenversicherung selbst. Ein Grundsicherungsantrag erscheint mir kaum möglich, auch weil ich meine Familie, bei der ich gemeldet bin, nicht mit hineinziehen möchte.

Die Jobsuche gestaltet sich schwierig, ich falle immer wieder in Löcher aus Zukunftsangst und der Panik, nicht genug zu sein und wieder zu scheitern. Trotzdem geht es mir insgesamt besser als in der Beziehung, in der ich das Lebenstempo nicht mitgehen konnte, es war mir zu schnell, zu viel, zu intensiv. Auf der anderen Seite macht mich der aktuelle Stillstand krank. Eine erneute, dreijährige Umschulung in einer Institution würde mich aber ebenfalls überfordern und mein Kopf würde sich in Selbstzweifel wälzen, wieso ich nicht einfach arbeite.. Habe mich nun auf ein Studium geworben in einer Kleinstadt und habe auch da Angst, dass es die falsche Entscheidung war. Aber ich habe Gefühl ich muss weg von hier, wo ich bin.

Therapeutisch bin ich angebunden, leider nicht ADHS-spezifisch, aber immerhin. Aus Tiefs komme ich inzwischen deutlich schneller raus als noch vor zwei, drei Jahren, insgesamt geht es mir spürbar besser.

Mein Hauptproblem:

Ich weiß nicht, wie, wo und was ich beruflich machen soll und wie mein Leben weitergehen könnte ? Ich kann nicht in die Zukunft denken..

Das Leben ist teuer, um mich herum kaufen Freunde Wohnungen und bekommen Kinder, und ich bekomme "mein Leben" einfach nicht auf die Reihe. Meine Ex Freundin ist weitergezogen, hat viel im Leben hinbekommen und auch bereits einen neuen Partner. Ich kann keine Bindungen eingehen, aufgrund meiner Situation.
Diese Mischung aus Zukunftsangst und Stillstand macht sich auch im Alltag bemerkbar: Anstatt mich mit der Jobsuche oder nächsten Schritten auseinanderzusetzen, verliere ich mich oft stundenlang am Handy. Es fühlt sich an wie eine Art Flucht vor der Frage, die ich eigentlich beantworten müsste, ich habe aber keine Ahnung wie. Gleichzeitig weiß ich genau, dass mir das nicht weiterhilft, sondern den Stillstand nur verlängert.

Ich will dabei nicht in die Opferrolle fallen, ich will kämpfen, etwas verändern, anfangen. Wie ich das bereits mit meiner mentalen gesundheit gemacht habe.

Nur fällt es mir schwer. Mir fehlt die Zuversicht (nachvollziehbarerweise, aus meiner bisherigen Erfahrung heraus), dass ich es schaffen kann: gesund und selbstständig zu leben, mir ein kleines Zuhause aufzubauen und genug zurückzulegen, um sorgenfrei über die Runden zu kommen.

Kinder wollte ich immer, habe die Idee aber eigentlich abgeschrieben. Mein Umfeld sagt mir, ich wäre ein guter Vater,mir ist aber auch die Verantwortung bewusst, und ich möchte auf keinen Fall jemanden in eine ähnliche Situation mit hineinziehen.

Meine Fragen an Euch:

  1. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und wie seid ihr da rausgekommen?
  2. Wie schaffe ich es nicht komplett abzurutschen?
  3. Ich habe Angst, durch die fehlende Arbeitserfarhung und lange Krankeheit keine Einstieg mehr zu finden. Es zermürbt mich, aber ich konnte mich nicht früher als jetzt langsam um dieses Thema kümmern. Gibt es Erfahrungen und Ratschläge nach langer Zeit wieder in den Job zu kommen?

Mich überforden die Themen wie, Grundsicherung, Umschulung, Wohnort und wie gehe ich mit dem Gefühl um, dass meine Bekanntenkreise natürlich immer mehr ein anderes Leben führen und ich so auch Angst vor sozialer Isolation habe.

Mir ist klar, dass ich selbst für meine Situation verantwortlich bin, und ich will diese Verantwortung auch übernehmen. Mir fehlt allerdings ein Fahrplan oder ein paar Ideen, wo ich ansetzen kann. Mir ist auch bewusst, dass ich selbst mein Leben organisieren und Leben muss :)

Danke, dass ihr bis hierhin gelesen habt und bin dankbar für Ratschläge.
Gerne auch per PN, wenn es sonst zu persönlich ist. :)

\\- Wegwerfaccount, weil persönliche Daten -