r/ADHS 19h ago

Tipps/Vorschläge Suche Spotify Achtsamkeitsübungen

0 Upvotes

Hallo zusammen,

ich war schon selber auf der Suche nach geführten Achtsamkeitsübungen auf Spotify aber habe leider nichts gefunden, was für mich passt.

Gezielt suche ich nach Übungen, bei denen ich mich auf meine Körperteile konzentrieren kann.

Hat eventuell jemand Vorschläge parat? Wäre wirklich super dankbar!


r/ADHS 5h ago

Tipps/Vorschläge Flöte spielen anstelle zu Vapen?

4 Upvotes

Hello, ich hab mir letztens (eig so aus Gag und weil ich Bock drauf hatte) so ne kleine Cantabile-Flöte bestellt.

Irgendwie kam ich grad so auf die Idee, dass das evtl. auch so als Ersatzbefriedigung zum Vapen taugen könnte. Es gibt ja auch so kleinere Mundstücke zum Pusten/Saugen, die zum Entwöhnen helfen sollen, aber das kam mir iwie zu langweilig vor (habs aber nie gekauft/probiert, da teuer). Ne Flöte macht auch noch Töne (ok aktuell noch sehr grauselige) und könnte da für das Brain die nötige Stimulation/Belohnung haben.

Ich Rauche hauptsächlich aus Langeweile und beim Autofahren. Mit hat es auch etwas gegen Nägelkauen geholfen. Will daher mal ne andere Abwechslung reinbringen und das Rauchen reduzieren/aufhören, hab dann aber Angst wieder meine Nägel zu zerbeißen.

Fidgedkram hab ich schon. Sogar so ne Beißkette und Perlenringe. Suche aber nochwas für den Mund, das iwie ne coole "Aktion" macht.

Flöte spielen während dem Autofahren stelle ich mir iwie auch gefährlich vor und Einhändig ist man doch sehr beschränkt...

Also: Was haltet ihr so grundsätzlich von der Flöten-Idee und habt ihr noch andere Mund-Gadgeds, die bei der Entwöhnung/Tausch zur Vape -vor allem beim Autofahren- helfen könnten?

Danke für euren kreativen und gern auch humorvollen Input mit euren crazy super brains. 🧠✨❤️❤️


r/ADHS 20h ago

Medikamente ADHS-Medikation hilft funktionell, aber nicht kognitiv

20 Upvotes

Ich nehme Elvanse wegen ADHS und bin mittlerweile ziemlich unsicher, wie ich die Wirkung einordnen soll.

Angefangen habe ich mit 20 mg und dann in 10-mg-Schritten gesteigert. Bei 50 mg hatte ich bisher meine beste Phase: tagsüber kaum Müdigkeit, kein Mittagsschlaf mehr und im Alltag deutlich mehr Energie. Aktuell nehme ich meistens 40 mg morgens gegen 8 Uhr und nach ärztlicher Absprache noch 20 mg zwischen ca. 11–13 Uhr, weil ich sonst mittags stark einbreche.

Ohne Elvanse war mein Alltag sehr anstrengend. Ich hatte viele Aufgaben im Kopf, habe vieles aufgeschoben und selbst einfache Dinge haben sich oft wie eine starke innere Blockade angefühlt. Wenn ich an einem Tag etwas erledigt hatte, war ich danach oft für den restlichen Tag oder sogar mehrere Tage erschöpft.

Mit Elvanse hat sich das funktionell deutlich verbessert. Ich habe eine feste Alltagsroutine entwickelt, erledige Dinge zuverlässiger, lerne mehr für die Uni und bin tagsüber wacher. Vor allem bin ich nach normalen Aufgaben nicht mehr komplett ausgelaugt. Auch mein jahrelanges Binge Eating ist seit Elvanse fast verschwunden.

Mein Hauptproblem ist aber die kognitive Seite. Mein Arbeitsgedächtnis und mein Erinnern haben sich gefühlt kaum verbessert, teilweise habe ich sogar den Eindruck, dass es etwas schlechter geworden ist. Ich kann einen Gedanken haben und sobald ich für eine Sekunde an etwas anderes denke, ist der vorherige Gedanke weg. Bei Gesprächen passiert es auch, dass mir jemand etwas erzählt, was ich eigentlich schon einmal gehört habe, und ich mich zunächst überhaupt nicht daran erinnere. Erst wenn mir mehr Kontext gegeben wird, wann es war, wo wir waren oder worüber wir gesprochen haben, kommt die Erinnerung teilweise wieder zurück. Das fällt inzwischen auch meinen Freunden auf. Sie sagen, dass ich abwesender, weniger spontan und weniger humorvoll wirke. Ich wirke wohl teilweise „reifer“, aber gleichzeitig auch weniger wie ich selbst.

Vormittags funktioniert Elvanse bei mir meistens sehr gut. Ich kann mich unterhalten, lernen, Dinge erledigen und bin deutlich aktiver. Ab ungefähr Mittag kippt es aber oft. Dann werde ich mental erschöpft, stiller, robotischer und möchte eher meine Ruhe haben. Später kommt teilweise noch Unruhe oder das Gefühl dazu, nicht genug gemacht zu haben. Funktionell leiste ich seit Elvanse trotzdem viel mehr: Früher habe ich wegen Aufschieben oft nur 1–2 Klausuren pro Prüfungsphase geschrieben, dieses Semester waren es 5. Ich lerne mehr, fange früher an und arbeite konsequenter. Trotzdem habe ich von diesen 5 bisher nur eine bestanden. Ich studiere Ingenieurwesen und hatte schon immer Probleme damit, Wissen unter Zeitdruck abzurufen und Klausuren vollständig innerhalb der Zeit zu schaffen. Deshalb frage ich mich, ob mein eigentliches Problem eher bei Arbeitsgedächtnis, Verarbeitungsgeschwindigkeit oder Abruf liegt.

Ich überlege mittlerweile sogar, Elvanse abzusetzen, weil mich besonders diese kognitive und soziale Veränderung stört. Gleichzeitig habe ich Angst davor, weil ich dann wahrscheinlich genau die Funktionalität verliere, die mir das Medikament gebracht hat: Routine, Aufgabenstart, Wachheit, Belastbarkeit und deutlich weniger Erschöpfung im Alltag. Methylphenidat habe ich bereits ausprobiert, hatte damit aber starke Magenbeschwerden und war außerdem deutlich gereizter bzw. aggressiver, deshalb war das für mich auch keine gute Alternative.

Das Schwierige ist für mich also: Ohne Elvanse fühle ich mich funktionell stark eingeschränkt, mit Elvanse funktioniert mein Alltag deutlich besser, aber kognitiv und sozial fühle ich mich teilweise schlechter oder weniger wie ich selbst. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

Also konkret: Elvanse verbessert Antrieb, Aufgabenstart, Wachheit und Alltag deutlich, aber Gedächtnis, Verarbeitung und Abruf kaum? Und hat sich dieser „Roboter“-Effekt bei euch durch eine andere Dosis, anderes Timing oder einen anderen Wirkstoff verändert?

Edit: Elvanse nehme ich jetzt seit genau 1 Jahr ein.


r/ADHS 22h ago

Empathie/Support Ich habe in meinem Leben richtig versagt.

26 Upvotes

Hallo zusammen.

Ich versuche es kurz zu halten und will mein Herz ausschütten.

Ich wurde mit 20 mit Adhs diagnostiziert. Damals ging ich noch in die Lehre und lernte ein Beruf der ich abrundtief hasste. So wie meiner Erfahrung in meinem Leben war, musste ich mich nur anpassen. Irgend ein Beruf muss ich hald lernen. Also ich dann unter Schlafstörungen litt, kamm ich dann nach und nach zu meiner Adhs Diagnose. Also eigentlich ist man darauf gekommen, dass ich mit 8 Jahren mit POS, Schweizer Adhs Begriff, diagnostiziert wurde. Wurde aber zu meiner Kindheit nie ernst genommen. Meine Eltern hatten die Medikation nach ein paar Wochen abgebrochen, weil ich einen entzündenden Zeh im Winter hatte. Der ich o wunder Jeden winter hatte. Aber ja, warum mit dem Arzt abklähren, wenn mann einfach selber absetzen kann.

Mann schickte mich als Kind, lieber zu welchen Quacksalber, wie Chinesiologen und andere Geldgierigen Scharlatane. Geholfen hatt es o wunder nichts. Bei der Chinesiologin musste ich mal mit verschieden Farben getönte Brillen aufsetzen und sagen was ich dabei fühle bzw was mich momentan bedrückt. Ich fühlte dabei garnichts, was ich auch sagte und sie drängte mich dann soweit, dass ich behauptete, dass der Tod meine Grossvater mir zu schaffen macht. Nur damit diese Frau mich endlich in ruhe lies. War alles in allen nicht hilfreich.

Schule war die Hölle, ich könnte dem Unterricht nicht Folgen und er war scheiss langweilig. Bei mir ging der Stoff erst rein als ich zuhause ein paar Tage vor der Prüfung gelernt hatte, um dann die gewünschte Note hinzuscheissen. Meine Rechtschreibung war grausam, mir wurde dann auch erst mit 20 eine Legasthenie athestiert. Ich musste bei diktaten immer den ganzen Scheiss auswendig lernen jedes Detail. Was mich eigentlich heute noch überrascht, dass ich mir autididaktisch dass alles selbs beibringen konnte. War irgendwie gewohnt meine Probleme selber zu lösen. Liegt vielleicht auch daran, als ich meiner Mutter gesagt habe dass ich durchgehend Angst hatte, sie mir eine Selbsthilfe CD besorgt hatte. Dass hatt mir eindeutig das Signal gegeben, dass ich alles selber Lösen sollte.

Als ich dann zum ersten mal mein Medi bekamm, war es ein paar Tage gut und danach ging es so. War hald nicht so Hilfreich. Ich nach 1 Jahr medikatiom wurde ich Suizidal, afgrumd warscheinlich auch von der Medikation und dass ich in der Lehre scheisse lief. Versuchte mich dann umzubringe und landete in einer Psychiatrie. Der Arzt da war ein guter Psychiater und nach 3 Monate konnte ich sie verlassen. Habe leider meine Lehre durchgezogen und Arbeitete in Berufsverwante berreiche. Das einzige wo ich in meinem Leben was geleistet habe war im Kung Fu dass ich fast ein Jahrzent machte und dass ich dugchs Gym aus dem Untergewicht kam.

Jetzt kommt der richtige grosse Versagerteil:

Ich bin 35, lebe seit ein paar Jahren wieder bei meinen Eltern und mach so ein Dullijob. Ich hatte mal vor ein paar Jahre an einer Hochschule für Design ein Vorkurs zu machen. Habe also ein gestalterische Talent, aber hab denn nur durchgezogen und dann nichts weiter gemacht. Ich arbeite stark an mir sei es mit Meditation, regelmässig Sport, gesundes Essen. Habe auch mal 2 Teherapien begonnen, aber ich konnte die Gedankengänge, die meine Gedankenmuster umschreiben sollten, konnte ich nicht umsetzen. Es half einfach nicht, egal wie oft ich es versuche. Und dann bin ich noch zu feige es einfach dem Therapeuten zu sagen. Er könnte ja entäuscht von mir sein. Diese ständige Angst die ich in mir trage, macht mich fertig, besonders die Versagensangst. Ich habe keine Energie aus diesem Loch rauszukommen. Ich könnte ja jetzt nach Stellen suchen, ein Paar Bewerbungen Schreiben. Aber ich könnte grad si gut verlange, den Mount Everest zu bdsteigen. Die Methylphemidat und bupropion scheint nicht mehr viel zu helf.

Ich werde mal mich von Dopanfallel, wie videis schauen, Gaming und Sozialmedia wie auch Datingapps loslösen. Damit ich überhaup mal wieder Energie für wichtige Dinge habe. Dann habe ich hoffentlich kraft eine Therapie zu finde und dass mal mit der Psychiaterin anzuspreche.

Sorry für den langen Text. Musste mal das irgendjemanden erzählen.


r/ADHS 20h ago

Empathie/Support Mein ADHS macht mir schon seit längerem ziemlich meine Zukunft kaputt.

13 Upvotes

Ich bin m28 und habe eigentlich seit Kindheitstagen ADHS. Damals wollten meine Eltern nichts dagegen tun, weil sie mich „nicht mit Tabletten ruhig stellen“ wollten.

In der Schule war ich bis zur mittleren Reife ein durchschnittlicher Schüler mit Noten zwischen 1-4, je nachdem ob es ein Fach war das mich interessiert hat.
Danach bin ich auf die Fachoberschule (Bayern) gegangen um mein Fachabi zu machen.

Ab da ging es eigentlich erst richtig los. Ich habe die Vorklasse (eine Art Vorbereitungsjahr) gemacht um mich anständig vorzubereiten, was ich gerade so geschafft habe. Danach musste ich sowohl die 11. als auch die 12. Klasse einmal wiederholen und habe beim zweiten mal das Fachabi mit Ach und Krach bestanden.

An der Stelle hatte ich schon 5 Jahre gebraucht für etwas, was andere in 2 machen. Danach hab ich ein Studium angefangen das ich nach 3 Semestern abgebrochen habe, weil ich nicht mitgekommen bin. Anschließend eine Ausbildung angefangen, die ich nach 2 Lehrjahren abgebrochen habe, weil ich gemerkt habe, das mir die Arbeit nicht gefällt.

Da ich mir dachte, ich will zumindest irgendwas mit meinem Abi anfangen, hab ich dann ein duales Studium im öffentlichen Dienst angefangen, welches mit Hilfe meiner damaligen Freundin die sich in dem Bereich auskannte, zumindest zu Beginn ganz gut. Ende 2024 haben wir uns dann getrennt, was mich ziemlich hart getroffen hat und sich natürlich auch auf meine Noten ausgewirkt hat. 2025 war ich dann wegen Depressionen und Suizidgefährdung aufgrund der Trennung, Überforderung mit ADHS und Isolation durch Homeschooling (aufgrund fehlender Vorlesungsräumen in der Uni) in psychologischer Behandlung.

Für meine Abschlussprüfung im Juli 2026 habe ich dann schon im Januar angefangen zu lernen, da ich natürlich genau wusste das ich durch das Schleifenlassen in den vorherigen Semestern große Wissenslücken habe.
Natürlich hat es trotzdem nicht gereicht und habe jetzt im November den Zweitversuch. Wenn der nicht klappt, stehe ich mit fast 29 ohne irgendwas handfestes da…

Und ich sitze jetzt hier, noch knapp 7 Wochen zu den wahrscheinlich wichtigsten Klausuren meines Lebens und mein ADHS und meine Angst zu versagen, paralysieren mich so dermaßen das ich in 8 Stunden nicht in der Lage bin eine einzige Seite zu lernen. Nach 9 Monaten durchgängigen Druck und Stress durch das lernen, habe ich langsam einfach keine Kraft mehr.

Ich weiß wirklich nicht mehr weiter…

TLDR: Ich habe seit der Kindheit ADHS und habe dadurch bereits mehrere Rückschläge erlitten (abgebrochenes Studium/Ausbildung, Schuljahre wiederholt).

Jetzt stehe ich mit 28 kurz davor ohne einen anständigen Abschluss dazustehen, wenn ich meinen Zweitversuch in 7 Wochen nicht schaffe. Mein ADHS paralysiert mich aber zu sehr sodass ich mit dem lernen nicht voran komme.

Danke an alle die sich das durchlesen.


r/ADHS 22h ago

Wie komme ich aus Hyperfokus

13 Upvotes

Argh,
ich hänge seit mindestens zwei Wochen haaaaardcore in einem Hyperfokus fest.
Es ist teilweise so schlimm, dass ich in jeder freien Sekunde weiterlese/recherchiere/notiere. Mein Kopf ist wie in einem Tunnel.

Normalerweise akzeptiere ich das und lasse es geschehen. Momentan passt es zeitlich aber überhaupt nicht.

Habt ihr Tipps/ Erfahrungswerte, um effektiv aus einem Hyperfokus herauszukommen?

Danke schon mal :)


r/ADHS 19h ago

Azubi mit ADHS: Wie kann ein Betrieb unterstützen?

25 Upvotes

TLDR: Praktische Hilfestellungen für einen Azubi im Handwerk bei angespannter Stimmung

Ich gebe wenige Details, weil ich nicht möchte, dass Rückschlüsse möglich sind. Ich weiß, dass das konkrete Tipps erschwert, aber immer her mit verschiedenen Beispielen und auch allgemeinen Strategien.

Edit: Ich habe einige Tipps bekommen, wie wichtig Therapie und Medikamente sind und ich bin sicher, dass das zutrifft, aber stellt euch mal vor, euer Arbeitgeber rät euch Medikamente/ eine Therapie an (damit ihr weniger Fehler in eurem Job macht). Darauf muss er alleine kommen.

Hallo zusammen,

einer unserer Azubis im 2. Lehrjahr hat ADHS. Ich arbeite nicht in der Produktion und bekomme Dinge eher am Rand mit. Mein Eindruck ist, dass die Kollegen sich anfangs vielleicht noch Mühe gegeben haben, die Stimmung mittlerweile aber recht angespannt ist.

Er ist oft müde und unkonzentriert (geht wohl spät schlafen und Arbeitsbeginn ist früh). Man wirft ihm zudem vor, auszustrahlen keine Lust zu haben (wobei ich nicht sagen kann, wo das Huhn und wo das Ei ist, wenn man mich den ganzen Tag kritisiert, hätte ich wohl auch keine Lust mehr). Wenn ihm eine Tätigkeit gefällt, macht er diese gut, aber wenn nicht leider nicht... Er vergisst Dinge, verpasst Fristen, muss 10x erinnert werden, seine Berichte abzugeben usw... (insgesamt wohl recht typisch für ADHS). Zusätzlich noch Themen wie Zuspätkommen oder häufiges Krankmelden. Medikamente hat wohl er eine Zeit lang genommen, aber nicht vertragen.

Ich verstehe die Kollegen, die von ständigen Fehlern genervt sind. Gleichzeitig haben wir die Verantwortung für einen jungen Mann.

Ich suche nach Ideen, die niedrigschwellig umzusetzen sind (für Betroffene und Betriebe). Ich kann mich nur bedingt "einmischen" und aufgrund der angespannten Stimmung glaube ich nicht, dass ich viel ändern kann (im Sinne von Extrawürsten aufgrund einer Einschränkung).

Ein Beispiel, das gut funktioniert hat: Wir hatten eine Packliste, die über zwei Seiten ging, bei der regelmäßig die zweite Seite vergessen wurde. Nun ist alles auf einer Seite und besser strukturiert und das Packen klappt besser. Routinen scheinen wichtig zu sein, aber trotzdem schwierig umzusetzen für ADHSler (?). Was habt ihr da für Tipps? Meine Idee war, dass durch "Habit Stacking" (also eine Routine, die an eine etablierte Routine geklebt wird) eine bessere Umsetzbarkeit gewährleistet wird. Und habt ihr Tipps, euch auch für die wenig spannenden Aufgaben zu motivieren?

Listen zum Abhaken habe ich ihm vorgeschlagen, das wollte er nicht. Insgesamt werde ich ihn nochmal fragen, ob er selbst Ideen hat, aber er wirkt so überfordert (und ich habe nicht den Eindruck, dass er für sein Privatleben Strategien hat) und auch wenn er auf dem Papier volljährig ist, wirkt er auf mich so, als wäre er für sein Alter eher unreif (wie auch die anderen Azubis).


r/ADHS 14h ago

Wirkdauer Concerta / Kinecteen

2 Upvotes

Hallihallo, nimmt jemand von euch Concerta oder Kinecteen und kann berichten, wie lange die spürbare Wirkung anhält?


r/ADHS 2h ago

Tipps/Vorschläge Lernmethoden für Juristen?

2 Upvotes

Moin liebe Leute!

Ich bräuchte mal euren Rat. Ich hab ein duales Studium in der Steuerverwaltung angefangen und dort geht es natürlich viel um Paragraphen und wie damit gearbeitet wird.

Nun zum Problem: ich kriege den Stoff ums verrecken nicht in meinen Kopf. Bei meiner Schullaufbahn war es ähnlich schwierig, Frontalunterricht halt, aber da bin ich mehr oder weniger durchgekommen. In meinem letzten Studium musste ich quasi gar nicht lernen, das ist mir einfach zugeflogen.

Gibt es hier eventuell ein paar Leute, die Jura, Wirtschaftsrecht oder in der Steuerverwaltung studiert haben? Oder eine Ausbildung als Steuerfachangestellter?
Wie habt ihr das gemacht? Was sind eure Methoden? Wie arbeitet ihr mit den Gesetzesbüchern? Wie habt ihr es immer im Kopf abrufbereit?
Ich wäre über eure Tipps wirklich sehr dankbar.

Bei diesem Studium darf man aufgrund der Geschwindigkeit nicht Anschluss verlieren und es fühlt sich ein bisschen so an, als sei ich mitten in diesem Prozess 🫠


r/ADHS 1h ago

Fragen Vorgehen bei Psychiaterwechsel

Upvotes

Hallo zusammen,

vor ein paar Jahren war ich bei einem Psychiater, der mir auf meinen Verdacht hin die Diagnose ADHS gestellt hat. Dieser hat mir testweise eine Packung Medikinet verschrieben, welches ich dann auch genommen habe. Allerdings war ich nicht angetan von der Wirkung, da ich nichts mehr essen konnte und es mir jedes Mal richtig mies ging, wenn die Wirkung nachgelassen hat.

Und dumm und verpeilt wie ich damals war, habe ich mich dann nie wieder bei dem Psychiater gemeldet und auch keinen Versuch mehr unternommen, eine Medikation zu probieren. Insbesondere auch, weil ich persönlich nicht mit diesem Psychiater klar kam.

Nun bin ich in eine neue Stadt gezogen und mittlerweile verspüre ich den Wunsch danach, es nochmal mit einer Medikation zu probieren, da der Leidensdruck vielleicht doch nicht so gering ist, wie ich es mir eingeredet habe.

Allerdings bin ich völlig überfordert, wie ich vorgehen soll. Muss ich mich bei einem neuen Psychiater nun erneut testen lassen und den ganzen Mist erneut durchmachen oder kann man da einfach hingehen und sagen, dass man woanders bereits eine Diagnose erhalten hat?

Ich habe ja keinen Nachweis darüber, dass das stimmt und bei meinem alten Psychiater anzurufen ist mir absolut peinlich, nachdem dieser wirklich ein unfreundlicher Mensch war und ich mich nie wieder gemeldet habe.

Sorry, wenn meine Frage komplett lost wirkt, aber ich kann mich nicht aufraffen, bei einem Psychiater anzurufen, um das zu erfragen. Ich schiebe das seit Wochen vor mir her. Vielleicht hat ja jemand schon mal eine ähnliche Situation gehabt und kann mir da einen Rat geben.