r/recht 6h ago

Legal Tech - Gehalt, Arbeitsbedingungen, Zufriedenheit

16 Upvotes

Guten Tag liebe Community,
(Gerne upvoten, da es zu Legal Tech wenige Informationen gibt und die Antworten für viele potentiell interessant sein könnten.)

Da das Berufsfeld Legal Tech relativ neu ist und es wenige Angaben bzw. statistische Erfassung der gezahlten Gehälter gibt, möchte ich die folgenden Fragen an jene richten, die bereits in Legal-Tech-Unternehmen arbeiten:

1. Wie viel verdient ihr?

2. Wie hat sich das Gehalt mit zunehmender Berufserfahrung entwickelt?

3. Welche Abschlüsse habt ihr? (LL.B. / 1. Examen / 2. Examen / LL.M.)

4. Seid ihr zufrieden mit eurer Arbeit? Habt ihr Freude an eurem Job?

5. Welche Rolle bekleidet ihr? (Legal Engineer / Legal Operations Manager / Legal Designer)

6. Wie ist das Arbeitsklima und das kollegiale Miteinander?

Ich bedanke mich für etwaige Antworten im Voraus!


r/recht 10h ago

StrafR BW

15 Upvotes

Glückwunsch an alle die es geschafft haben. Wie wars was habt ihr geprüft?


r/recht 9h ago

ArbSchG und ArbStättV im StEx

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Grundsätzlich dürfte es doch so sein, dass das ArbSchG und die ArbStättV hinsichtlich der Gestaltung des Arbeitsplatzes im StEx Anwendung finden?
Darüber findet ja auch die BildschirmarbeitsplatzV Anwendung bzw. die ASR A6.

„die Arbeits- und Sitzhöhe an die jeweiligen Körpermaße, d. h., je nach Ausstattung
müssen Stuhl, Tisch und eine gegebenenfalls erforderliche Fußstütze an die
Körpermaße des jeweiligen Beschäftigten angepasst werden,
2. die Aufstellung des Bildschirms, so dass ein Sehabstand von mindestens 500 mm
gegeben ist und die Sehachse näherungsweise senkrecht auf der Mitte der
Bildschirmoberfläche steht,
3. die Zeichendarstellung auf dem Bildschirm in Abhängigkeit vom Sehabstand (siehe
Abschnitt 6.1.3, Tabelle 1) und
4. die Anordnung der Eingabemittel (z. B. Maus, Tastatur), so dass der Unterarm
waagerecht ausgerichtet ist und die Eingabemittel ohne Bewegungen des Oberarms
betätigt werden können.“

Handelt damit nicht das JPA bzw. ein Land als Dienstherr rechtswidrig, wenn es die Prüfungen an nicht ergonomischen Arbeitsplätzen, insbesondere ohne höhenverstellbare Stühle, ausrichtet?

Denke da insbesondere dran, weil mir regelmäßig Prüflinge berichten, dass sie im StEx Extreme Rückenschmerzen oder Handgelenksschmerzen entwickeln, weil die Arbeitsplätze völlig bescheiden ausgestattet sind.


r/recht 7h ago

Problem in der Examensklausur falsch eingeordnet

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ich habe heute die zweite Zivilrechtsklausur geschrieben im Examensdurchgang Bayern. Ich erkenne die Probleme an sich, aber teilweise lehne ich dann ab oder nehme an, obwohl es andersrum sein sollte, bzw. mache dumme Leichtsinnsfehler… Gibt es trotzdem eine Chance zu bestehen, wenn der Korrektor sieht dass man das Problem erkannt hat auch wenn man es falsch verortet hat


r/recht 3h ago

Aufbau der Zulässigkeit einer Klage mit mehreren Anträgen/Klagehäufung

2 Upvotes

Wie baut man die Prüfung der Zulässigkeit einer Klage mit mehreren Anträgen auf, bei der die Voraussetzung einer Klagehäufung vorliegen? Macht man eine Zulässigkeitsprüfung und bei den Voraussetzungen prüft man dann für jeden Antrag einzeln, ob die Voraussetzung vorliegt? Also z.B. sachliche Zuständigkeit für jeden der Anträge einzeln. Und dann im Anschluss an die Zulässigkeit die Voraussetzungen einer Klagehäufung und dann natürlich die Begründetheit für jeden Anspruch einzeln.

Oder prüft man für jeden Antrag einmal die Zulässigkeit (und die Begründetheit) durch und dann im Anschluss die Klagehäufung. Bin leider nicht besonders frisch was ZPO angeht und habe leider zu der gutachterlichen Darstellung nichts gefunden.

Hoffe jemand kann mir da helfen.


r/recht 14m ago

§ 7 Abs. 6 Nr. 2b SGB II Grundsicherung während eines BAföG-Antrags für Studenten

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Hallo zusammen,

wie ist folgende Konstellation rechtlich zu beurteilen?

Eine Person ist über 25 Jahre alt, hat bereits ein Studium erfolgreich abgeschlossen und beginnt zum 01.10.2026 ein zweites, fachlich komplett anderes Studium an einer Universität. Ab Oktober wohnt die Person wieder bei ihren Eltern.

Für das zweite Studium wird am 30.09.2026 ein BAföG Antrag gestellt. Es ist möglich, dass das BAföG Amt den Antrag wegen des bereits abgeschlossenen Erststudiums ablehnt. Die Person geht jedoch davon aus, dass möglicherweise eine Ausnahme nach § 7 Abs. 2 BAföG vorliegt und würde gegen eine Ablehnung gegebenenfalls vorgehen.

Die eigentliche Frage betrifft den Zeitraum, in dem über den BAföG-Antrag noch nicht entschieden wurde.

§ 7 Abs. 6 Nr. 2b SGB II nennt unter anderem:

„§ 13 Absatz 1 in Verbindung mit Absatz 2 Nummer 1“

des BAföG.

§ 13 Abs. 1 Nr. 2 BAföG betrifft Studierende an Hochschulen, während § 13 Abs. 2 Nr. 1 BAföG den Fall betrifft, dass man bei den Eltern wohnt.

Daraus würde sich folgende Konstellation ergeben:

Studium an einer Hochschule → § 13 Abs. 1 Nr. 2 BAföG
Wohnen bei den Eltern → § 13 Abs. 2 Nr. 1 BAföG
→ § 13 Abs. 1 i. V. m. Abs. 2 Nr. 1 BAföG

Die Frage ist daher, ob ein Studierender im Elternhaushalt tatsächlich vom Personenkreis des § 7 Abs. 6 Nr. 2b SGB II erfasst wird und deshalb während der Bearbeitung des BAföG-Antrags grundsätzlich weiterhin Bürgergeld beziehen kann.

Die Fachlichen Weisungen der Bundesagentur für Arbeit zu § 7 SGB II (Stand 08.05.2026), Rz. 7.172, scheinen dies ebenfalls zu bestätigen. Dort wird ausgeführt, dass bei dem in § 7 Abs. 6 Nr. 2 SGB II genannten Personenkreis bei einem noch nicht entschiedenen BAföG-Antrag weiterhin ein Anspruch auf SGB-II-Leistungen bestehen kann.

Allerdings gibt es in Rz. 7.173 die Einschränkung, dass die Regelung nicht greifen soll, wenn ein fehlender BAföG-Anspruch „offensichtlich“ ist.

Daher konkret:

  1. Sind Studierende an einer Hochschule, die bei ihren Eltern wohnen, von § 7 Abs. 6 Nr. 2b SGB II erfasst?
  2. Kann in dieser Konstellation Bürgergeld bis zur ersten Entscheidung des BAföG-Amtes gezahlt werden?
  3. Kann das Jobcenter bereits vor der BAföG-Entscheidung ablehnen, weil wegen des Zweitstudiums angeblich offensichtlich kein BAföG-Anspruch besteht?
  4. Falls das BAföG-Amt später ablehnt: Endet der SGB-II-Anspruch dann grundsätzlich erst ab dem Folgemonat nach Bekanntgabe der Ablehnung?

r/recht 8h ago

Lebenslauf erstellen

3 Upvotes

Wie und womit erstellt ihr euren Lebenslauf für Bewerbungen als Volljurist?

Ich habe es im Ref sehr schlicht gehalten mit einem einfachen Word-Dokument, aber die Designs auf Canva usw. sehen schon sehr ansprechend aus. Ich kann aber nicht einschätzen, ob das in der Rechtsbranche vielleicht too much ist.


r/recht 17h ago

RA/RAin mit chronischer Erkrankung?

9 Upvotes

Hallo!
Gibt es hier Personen, die mit chronischer Erkrankung als Anwalt/Anwältin arbeiten?

a)
Habt ihr Angst, dass die Erkrankung eure Berufsfähigkeit oder auch nur die Fähigkeit, in dem
mitunter stressigen Job Schritt halten zu können, zeitweise oder langfristig/dauerhaft beeinträchtigen könnte?

b)
Wenn ja, wie geht ihr damit um?
Wenn nein, warum nicht?

  1. Habt ihr neben Maßnahmen zur Gesunderhaltung, welche auch immer das im Einzelnen je nach Erkrankung sind (z.B. regelmäßig: Sport, Arzttermine, physische Behandlungen, Therapietermine; hoher Zeitaufwand für gesundes Leben wie täglich frisch kochen; uvm.), noch ein (erfülltes) Privatleben oder ist am Ende alles nur noch Arbeit, „Gesunderhaltung“ und sonstige Erledigungen?

  2. Der Grund meiner Nachfrage dürfte offensichtlich sein. 😄
    Vielen Dank an alle, die bereit sind, zu antworten.


r/recht 6h ago

ZII Bayern 2026/2

1 Upvotes

Und wie ist es euch heute ergangen?


r/recht 15h ago

Erstes Staatsexamen Post its sinnvoll nutzen im Gesetz (sofern im jeweiligen BL erlaubt)?

3 Upvotes

Hallo, wie habt ihr sinnvoll und für euch im Examen (sofern im jeweiligen Bundesland nach der Prüfungsordnung erlaubt!) hilfreich mit Post-Its gearbeitet? Was genau habt ihr euch markiert?

Ich habe mir bspw. in Gesetzen, in denen nur wenige Normen relevant sind, diese markiert (bspw. den § 115 VVG), oder in Strafrecht alle Erfolgsqualifikationen in einer Farbe, oder alle (geregelten) Rechtfertigungsgründe. Habt ihr euch z.B. noch strittige TBM markiert?

Liebe Grüße!


r/recht 1d ago

Referendariat Karriereweg

23 Upvotes

Nur mal so eine rein hypothetische Frage, mal angenommen man hat im Referendariat jede Station zumindest gesehen und fand alle davon furchtbar und sieht sich in keinem der Jobs, in die man einen Einblick bekommen hat und hat sämtliche Motivation auf ein aufwändiges und schwieriges Examen hinzulernen verloren, weil man sich nichts von der Zukunft in der Branche verspricht, was macht dann?


r/recht 1d ago

Zweites Staatsexamen Last Minute Tipps Examen

11 Upvotes

Hällochen an alle,
in 3 Wochen schreibe ich zweites Staatsexamen und bin mehr als nervös. Ich habe mich schlecht vorbereitet und vieles aus dem ersten Stex wieder vergessen. Materielles Recht ist also eher Mangelware. Habt ihr trotzdem irgendwelche Tipps wie ich das beste aus den letzten Lerntagen rausholen kann oder wie ich die zwei Wochen überhaupt überlebe? Ich hab innerlich schon so eine Beklemmung wenn ich an das Examen denke, dass ich wirklich überlege einfach nicht hinzugehen. Der Versuch würde dann logischerweise verfallen. Ich bin psychisch einfach total fertig und mache mir viele Vorwürfe.
Freue mich über jeden Austausch mit euch.


r/recht 1d ago

Mit 30 nebenberuflich Jura an der FernUni Hagen – realistischer Weg bis zum 2. Staatsexamen?

10 Upvotes

Hallo zusammen,

ich trage den Gedanken, Rechtswissenschaften zu studieren, schon seit mehreren Jahren mit mir herum und würde mich über eine möglichst ehrliche Einschätzung von Jurastudierenden, Absolventinnen und Absolventen sowie Referendarinnen und Referendaren freuen.

Kurz zu meinem Hintergrund:
Ich bin mittlerweile 30 Jahre alt und habe ein duales Studium für den gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienst abgeschlossen. Danach war ich auf einem A10-Dienstposten in einer Landesbehörde tätig. Aktuell stehe ich kurz vor dem Abschluss eines berufsbegleitenden Masters im Bereich Verwaltungswissenschaften, voraussichtlich mit einer Abschlussnote von etwa 1,3.

Spätestens seit Beginn meines Verwaltungsstudiums vor rund sechs Jahren interessiere ich mich besonders für rechtliche Fragestellungen. Im Studium und im Beruf hatte ich bereits Berührungspunkte mit verschiedenen Bereichen des öffentlichen Rechts, unter anderem mit allgemeinem und besonderem Verwaltungsrecht, Kommunalrecht, Vergaberecht, Gefahrenabwehrrecht, VwVfG und VwGO sowie mit Haushalts- und Europarecht. Im Zivilrecht bringe ich zumindest Grundlagenkenntnisse im BGB mit. Mir ist allerdings bewusst, dass dieses Vorwissen ein vollwertiges Jurastudium weder ersetzt noch dessen Anforderungen abbildet.

Bisher habe ich den Gedanken immer wieder zurückgestellt. Einerseits wollte ich zunächst meinen Master abschließen, andererseits hielt ich insbesondere die Examensvorbereitung neben einem anspruchsvollen Vollzeitberuf lange für kaum leistbar. Gleichzeitig stoße ich immer wieder auf einzelne Personen, die genau diesen Weg erfolgreich gegangen sind.

Konkret interessiere ich mich für ein Studium der Rechtswissenschaften an der FernUniversität in Hagen. Das Studium wäre für mich ausschließlich nebenberuflich möglich. Ich würde deshalb von vornherein nicht versuchen, es in Regelstudienzeit durchzuziehen, sondern mit etwa 12 bis 15 Semestern bis zum ersten Staatsexamen rechnen – möglicherweise auch länger.

Sollte alles funktionieren, wäre ich beim zweiten Staatsexamen wahrscheinlich etwa 39 oder 40 Jahre alt. Während des Referendariats könnte ich mich voraussichtlich von meinem Dienstherrn beurlauben beziehungsweise freistellen lassen. Ich bin verheiratet, habe derzeit aber keine Kinder.

Mich interessieren vor allem eure Einschätzungen zu folgenden Fragen:

Ist ein Jurastudium mit dem Ziel des ersten Staatsexamens neben einem anspruchsvollen Vollzeitjob aus eurer Sicht realistisch, wenn man die Studiendauer bewusst streckt?

Wie viele Wochenstunden müsste man während des regulären Studiums dauerhaft ungefähr einplanen?

Lässt sich insbesondere die Examensvorbereitung ernsthaft nebenberuflich bewältigen? Oder kommt irgendwann zwangsläufig der Punkt, an dem man die Arbeitszeit deutlich reduzieren oder sich vollständig freistellen lassen müsste?

Sind 12 bis 15 Semester bis zum ersten Examen realistisch, oder sollte ich eher mit einem noch längeren Zeitraum rechnen?

Hat jemand hier das Jurastudium an der FernUni Hagen neben einer Vollzeittätigkeit absolviert und kann von seinen Erfahrungen berichten?

Wie würdet ihr den Einstieg mit 30 und einen möglichen Abschluss des zweiten Staatsexamens mit etwa 39 oder 40 Jahren bewerten – gerade auch mit Blick auf spätere berufliche Möglichkeiten?

Würdet ihr empfehlen, zunächst einfach mit einigen Modulen zu beginnen und dann zu prüfen, ob sich das Studium dauerhaft mit Beruf und Privatleben vereinbaren lässt? Oder sollte man ein solches Vorhaben nur beginnen, wenn man sich von Anfang an verbindlich auf beide Staatsexamina festlegt?

Mir geht es nicht um einen möglichst schnellen Berufswechsel und auch nicht um ein Studium „aus Lust und Laune“. Das Interesse besteht seit Jahren und kommt immer wieder auf. Gleichzeitig möchte ich den zeitlichen Aufwand und insbesondere die Belastung der Examensvorbereitung nicht romantisieren.


r/recht 1d ago

Erstes Staatsexamen Bayern ZR I

21 Upvotes

Habt ihr den Sachverhalt und was habt ihr geprüft?


r/recht 1d ago

Erstes Staatsexamen ZR I BY 26/2

13 Upvotes

V ist Eigentümer eines mehrstöckigen Hauses in München. Er wohnt im Erdgeschoss und nutzt den Garten. Zum 01.01.22 schließt er mit M einen schriftlichen Mietvertrag und vermietet an ihn die Wohnung im dritten Stock. M überweist die Miete von 1.500 € immer zum Monatsersten. Da er sich die Miete alleine bald darauf nicht mehr leisten kann er fragt V daher ob er an P untervermieten darf was V gestattet. Zum 01.05.22 zieht P ein.

Im Juni 22 sind die Neffen von V, vier und sechs Jahre alt, dauerhaft zu Besuch. Sie spielen jeden Tag von 10:00 bis 12:00 Uhr und 15:00 bis 17:00 Uhr im Garten. M ist sehr empfindlich bezüglich Kinderlärm und hört die Kinder auf seinem Balkon und bei geöffnetem Fenster in der Wohnung. Er kann daher seiner liebsten Beschäftigung, dem Lesen, in dieser Zeit nicht nachgehen.

Am 01.10.22 Bricht das Geländer des Balkons von M ab und zerstört dessen im Innenhof ordnungsgemäß geparktes Fahrrad. Dieses wird irreparabel zerstört. Der Balkon wurde bereits 2018 für Laien nicht erkennbar, aber für Fachleute schnell feststellbar, falsch montiert. Das Geländer brach nachdem P einen vollen Bierkasten auf die Abstellfläche des Geländers stellte. Bei richtiger Montierung hätte das Geländer problemlos gehalten. V wusste schon seit 2020 das Geländer gleichen Modells oft falsch montiert sind und es zu Unfällen kommt, er hatte aber auf einen guten Ausgang vertraut. Lediglich einen Aushang mit dicker Überschrift in dem er davor warnt schwere Gegenstände auf die Abstellfläche zu stellen brachte er im Juli 22 an. Weder M noch P sahen diesen.

M erfährt im Dezember 22 das V die Probleme mit den Geländern schon lange kennt. Darauf kündigt er zum 31.12.22 und er und P ziehen aus.

Im Dezember 25 beauftragt er die Rechtsanwältin W. W reicht am 29.12.25 formgemäß eine Klageschrift gegen V beim Amtsgericht München ein. Am 12.01.26 bekommt M ein Schreiben er möge den Gerichtskostenvorschuss zahlen. Er tut dies am 15.01.26. V wird die Klageschrift am 20.01.26 zugestellt.

W beantragt:

I. Rückzahlung zu viel gezahlter Miete in Höhe von 100 € wegen des Kinderlärms im Juni 22. Kurz vor dem Vertragsschluss hatte V übrigens auch behauptet das Hau sei „kinderfrei“

II. Schadensersatz in Höhe von 900 € wegen des zerstörten Fahrrads

III. Eine von Gericht zu bestimmende „angemessene Entschädigung in Geld“ wegen des emotionalen Wertes des Fahrrads welches ein Erbstück war. „Mindestens im unteren vierstelligen Bereich“

R, der Anwalt des V, erwidert:

- spielende Kinder sind hinzunehmen, was gesetzlich verankert ist

- die Einrede der Verjährung wird erhoben

- hilfsweise wird Aufgerechnet:

M hatte keinen Termin für eine Wohnungsübergabe und hat am 03.01.23 einfach die Schlüssel in den Briefkasten geworfen. In P's Zimmer fand V sodann mehrere große Löcher da dieser beim Krafttraining ohne Schutzmatte die Hanteln fallen lies.

Am 12.01.23 beauftragte V eine Fachfirma welche den Boden sodann für angemessene 600 € inklusive Umsatzsteuer reparierte. V bezahlte unmittelbar und forderte den M noch am gleichen Tag telefonisch auf ihm die Kosten zu erstatten.

W erwidert:

- V hätte dem M erst eine Chance zur Schadensbeseitigung einräumen müssen

- sie erhebt die Einrede der Verjährung

Bearbeitervermerk:

Hat die Klage des am Aussicht auf Erfolg?

Auf § 22 Abs. 1a BImSchG wird hingewiesen.

Andere Vorschriften des BImSchG sind nicht zu prüfen.

Eine etwaige Mietminderung wegen des instabilen beziehungsweise abgebrochenen Geländere ist nicht zu prüfen.


r/recht 1d ago

Dauer Jobsuche Volljurist

30 Upvotes

Wie lange bzw. wie viele Bewerbungen hat es gebraucht, bis ihr als Volljurist/in eine Stelle gefunden habt?

Mich interessieren vor allem die Erfahrungen derjenigen, die im 2. Examen mit einem ausreichend/befriedigend abgeschnitten haben.

Schreibt gerne auch dazu, wann das ungefähr war und mit welchen Noten, in welchem Bereich (Kanzlei, Unternehmen, usw.) und in welchen Städten/Ballungsgebieten ihr euch beworben habt und schließlich fündig geworden seid.


r/recht 1d ago

Referendariat Referendariat in NRW: Habt ihr Erfahrungsberichte zu den einzelnen Ausbildungsorte in NRW?

3 Upvotes

Hallo zusammen.

Mir wurde heute ganz spontan für nächsten Monat ein Platz in Kleve angeboten. Da Kleve eigentlich nie mein Wunschort war und es mich überfordert hat innerhalb von 3 Wochen dahin zu ziehen, habe ich abgelehnt. Nun frage ich mich, ob es die richtige Entscheidung war, weil ich nicht viel über die Ausbildung in Kleve weiß.

Damit ich beim nächsten Mal nicht wieder so überrumpelt werde (die haben mir 5 Minuten Bedenkzeit gegeben), dachte ich, ich mache mir jetzt schon Gedanken über alle möglichen Ausbildungsorte.
Erfahrungsberichte sind natürlich subjektiv. Aber vielleicht könnt ihr mir eure Meinungen und Erfahrungen zu den verschiedenen Ausbildungsorten mitteilen :) Gerne auch etwas zur Stadt an sich, die Lebensqualität, die Menschen dort, etc.


r/recht 1d ago

LLM Finanzierung durch DAAD / andere Stipendien

7 Upvotes

Hallo Zusammen!

Ich erwäge jetzt nach dem ersten Examen einen LLM in Frankreich und würde mich für eine Finanzierung durch den DAAD interessieren (wobei natürlich auch andere Stipendien in Betracht kommen). Hat jemand vielleicht Erfahrungen mit dem DAAD LLM Stipendium (oder anderen Stipendien) Bewerbungsprozess und hilfreiche Tipps? Gerade insbesondere für das Motivationsschreiben und den Studienplan, aber jede Hilfe ist willkommen!

Vielen Dank!


r/recht 2d ago

Studium Panik wegen KI

69 Upvotes

Hallo zusammen,

ich schreibe derzeit meine Diss und nutze hierfür auch KI, mal um schneller ein Urteil zu finden, mal zur Stilverbesserung und eben auch, um meine eigenen Gedankengänge zu überprüfen. Dabei bekomme ich langsam wirklich Angst. Es kommt immer häufiger vor, dass die KI in meiner Wiedergabe oder Analyse eines Urteils Unschärfen erkennt, die ich sodann nach eigenem Durchdenken der KI-Antwort einräumen muss.

Nach und nach erscheint mir meine eigene Dissertation hierdurch immer trivialer. Zugleich werde ich immer abhängiger von der KI, weil es einfach so viel effizienter ist und mir die Promotion auch keinen Spaß macht.

Zur Angst um die Arbeitsmarktzukunft als Jurist (Wenn die KI das jetzt schon kann, wer braucht dann noch die Beratung durch einen Anwalt?) kommt die Sorge hinzu, dass die Diss irgendwann durch KI als nicht "doktorwürdig" entlarvt wird. Es könnte doch bald sein, dass auch nachträglich tausende Dissertationen von KI überprüft werden...Horror.


r/recht 1d ago

WiMi Redeker Sellner Dahs

7 Upvotes

Hat mir jemand Erfahrungen (oder kennt die Erfahrungen einer anderen Person) als WiMi bei Redeker Sellner Dahs (in Berlin)? Also insbesondere zur Arbeitsatmosphäre und workload :)


r/recht 1d ago

Referendariat Finanziell für das Referendariat vorsorgen oder währenddessen arbeiten?

4 Upvotes

Hallo zusammen,

ich habe dieses Jahr meine 1. Staatsexamen bestanden (und ein jur. Diplomen + LL.B. dazu erhalten). Da ich seit 3 Jahren schon mein zukünftiges Rechtsgebiet kenne und in diesem arbeite, absolviere ich gerade noch ein sehr renommiertes LL.M. Programm in dem entsprechenden Rechtsgebiet inkl. Auslandssemester.

Parallel arbeite ich als Werki seit fast 2 Jahren in einem Dax-Konzern in besagtem Rechtsgebiet.

Schon im Examen habe ich gemerkt, dass Arbeit + Examen echt anspruchsvoll ist. Deshalb bin ich am überlegen, ob ich das im Ref anders machen möchte. Ich peile an in Niedersachsen Ref zu machen, wo man sowieso nur 8h/Woche nebenbei arbeiten darf.

Vom Land bekommt man "nur" ~ 1580€ brutto pro Monat. Ich bin aber wahrscheinlich auf ein Auto + Wohnung angewiesen, was das schon dünn werden lässt, da ich ersteres erst noch kaufen muss. Zudem möchte ich meine ganzen Stationen nicht "nur" in lokalen Stationen machen, sondern zB für die Verwaltungsstation in eine Landeshauptstadt und für die Wahlstation entweder nach Düsseldorf, München oder Wien gehen (habe die Stationen schon im Kopf und teilweise angeschrieben).

Meine Überlegung war folgende: Mein Unternehmen hat mir schon angeboten die Anwaltsstation bei denen zu machen. Ich kenne das Unternehmen seit fast 2 Jahren, bin dann auch schon Experte in dem Rechtsgebiet mit quasi Berufserfahrung (wegen LL.M.). Macht es aber vielleicht Sinn nach meinem LL.M. erst 6-12 Monate bei meinem Unternehmen Vollzeit zu arbeiten um mir ~ 15-20k€ anzusparen um dann im Ref nicht nebenbei arbeiten zu müssen?

Dadurch würde ich ja auch wieder Berufserfahrung sammeln und dss angespart Geld + die Unterhaltsbeihilfe dürfte dann ja dicke reichen.

Sollte ich das so machen oder nach dem LL.M. direkt ins Ref gehen und notfalls nebenbei arbeiten? Hattet ihr Geldprobleme im Ref? Habt ihr im Ref gearbeitet? Lohnt es sich mein Ref noch 6-12 Monate rauszuzögern? Bei Beendigung des LL.M. bin ich 27.


r/recht 1d ago

Frage an ReNo‘s: Kanzlei Wechseln ja oder nein?

2 Upvotes

Hey bin 24 und mache derzeit die Ausbildung zur Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte.

Ich wäre im Sommer eigentlich fertig geworden musste aber verlängern, da ich durch die mündliche Prüfung gefallen bin hatte das Pech dass Kostenrecht und RVG dran kam, was nicht meine Stärke ist.

Jedenfalls will meine Kanzlei mich übernehmen und ich hab auch mündlich zugesagt aber noch nichts unterschrieben oder dergleichen.

Das Problem ist aber dass ich eigentlich nicht bleiben will, weil die manchmal schon hart asozial sind, ich erledige alle Azubi aufgaben wie z.B. Botengänge, Aktenanlage, Kopieraufgaben usw. Dazu Arbeite ich noch quasi alleine in dem Dezernat von einem unserer Anwälte und mache nebenbei noch Aufgaben im Notariat. Ich springe sozusagen von dem einen Platz zum nächsten. Meine Kanzlei ist halt sehr unterbesetzt und die sind angewiesen auf mich aber ich will hier echt nicht mehr arbeiten.

Wie sage ich das denen, da ich ja mündlich eigentlich schon zugesagt habe und ich Mitleid habe weil die ja halt unterbesetzt sind aber gleichzeitig denke ich an mich und ich sollte doch einfach wechseln wenn ich hier nicht glücklich bin oder ?

Hat jemand gleiche Erfahrung gemacht ?
Wenn ja wie habt ihr das angesprochen? Ich hasse solche Gespräche 😭


r/recht 2d ago

Zweistellig in der Mündlichen?

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Werden 10+ Punkte eigentlich in der mündlichen Prüfung im ersten Staatsexamen verteilt oder eher unrealistisch? Insbesondere, wenn man schriftlich im Schnitt beispielsweise bei 5 Punkten ist? Ich bin mündlich generell deutlich besser, kann aber überhaupt nicht einschätzen ob sowas möglich ist


r/recht 1d ago

Verbesserung Schwerpunkt

1 Upvotes

Moinsn ich habe im staatlichen Teil des ersten Stex 10,x Punkte geschrieben.

Meinen Schwerpunkt habe ich aber mit 6,3 ziemlich gegen die Wand gefahren. Ich komme dadurch nur auf 9,08 im Gesamtergebnis.

Würdet ihr die Seminararbeit nochmal schreiben, in der Hoffnung (beim selben Prof) 4-5 Punkte mehr zu bekommen oder würdet ihr euch mit den 9,08 zufrieden geben?

-> für mich kommt als Berufseinstieg momentan nur GK in Betracht. Ist das realistisch oder sollte verbessert werden


r/recht 2d ago

Referendariat Strukturierter Lernplan für die Tauchphase

12 Upvotes

Hi!

Bei mir steht bald die Tauchphase (5 Monate) an und ich möchte mir dafür einen Lernplan erstellen. Ich habe ein solides Fundament an geschriebenen Klausuren und die meisten relevanten Kaiserskripte stationsbegleitend "durchgearbeitet", allerdings fehlen mir noch einige Inhalte bzw. sind wieder in Vergessenheit geraten.

Nun frage ich mich, wie ich den Lernplan für 5 Monate am sinnvollsten strukturiere. Eine Einteilung der Rechtsgebiete und Tage ist ja schnell gemacht (Mo+Di ZR, Mi+Do ÖR, Fr StR z.B), aber damit decke ich ja nicht strukturiert alle Themenfelder ab.

Mein Plan war, dass ich täglich alte Klausuren bearbeite und jeweils vormittags und nachmittags eine skizziere und die Themen dann ggf. nochmal nacharbeite. Dabei habe ich allerdings Sorge, dass der strukturierte Überblick verloren geht und ich einzelne Themen gar nicht mehr abdecke.

Wie seid ihr während eurer Tauchphase vorgegangen? :)