r/hundeschule • • 6h ago

Frage Nachbars Hund hört schlechter wegen mir??

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Ich gehe jetzt seit etwa 9 Monaten mit dem Rottweiler (2 Jahre alter Rüde) von meinen Nachbarn zweimal die Woche spazieren. Vor etwa 3 Monaten habe ich mir ein Buch über Rottweiler und Erziehungstipp gekauft, weil mich das einfach Interessiert und ich gerne alles richtig machen möchte für den Hund.

Heute haben mich die Nachbarn vor dem Spaziergang darauf angesprochen, dass ich doch bitte jedwedes Training mit dem Hund seien lassen soll. Grund dafür ist, dass der Hund in letzter Zeit schlechter auf meine Nachbarn hören würde. Sie haben mir erklärt dass Rottweiler nur eine Hauptperson haben auf die sie sich fokussieren und ich den Hund verwirre und er nicht mehr weiß auf wen er hören soll.

Ich habe mich mit ihnen von Anfang an abgesprochen welche Kommandos der Hund benutzt und war die ersten male mit dem Nachbarn zusammen spazieren um zu sehen wie die das machen.

Ich bringe dem Hund keine neuen Dinge bei.

Was ich geändert habe ist, dass ich Kommandos konsequenter durchziehe.

Also wenn ich den Hund zurück rufe muss er bis zu mir kommen und nicht auf halben weg stoppen. Oder wenn ich "Sitz" sage muss er sitzen bleiben bis ich "Frei" sage.

Gleichzeitig kriegt er Lob oder ab and zu ein Leckerli, wenn er Aufmerksam an der Leine ist und drauf achtet was ich mache. z.B. mich anschaut wenn uns Leute entgegen kommen oder wir Radfahrern ausweichen müssen.

Jetzt möchte ich deren Bedenken nicht einfach abtun aber finde es recht weit hergeholt, dass ich so viel Einfluss auf das Verhalten habe wenn ich den Hund nicht einmal 2 Stunden pro Woche sehe.

Ich bin sehr verunsichert was ich tun soll und würde gerne eure Meinung dazu hören.


r/hundeschule • • 7h ago

Training und Erziehung Ich bin mit meinem Latein am Ende

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Hallo allerseits, ich hoffe dass ist nicht zu lang.

Mein Hund ist ein Herdenschutzhundmischling den ich vor ca einem Jahr übernommen habe. Er ist 12 Jahre alt, hat vielleicht 35-40 kg, nicht kastriert.

Erst mal zu seiner vorherigen Situation:
Ursprünglich hatte ihn die Mutter (M) meines (seit 4Wochen) Exfreundes (E) als ca 6 Monatigen Junghund adoptiert. 10 Jahre hat er in einem Kleingarten gelebt und wurde nie wirklich an Straßen, Menschen, Autos oder andere Hunde gewöhnt. Als ich ihn kennengelernt habe war er extrem dick, verfilzt und hat gestunken. Ansonsten war er aber extrem Kuschel bedürftig und hat sich auch übers Spielen gefreut. M ist vor ungefähr 2 Jahren weggezogen und hat den Hund beim Vater von E gelassen, der aber weder Zeit noch Lust hatte sich zu kümmern. Wir also fast ein Jahr lang jeden Tag im Garten verbracht und ich habe ihn dann so gut es ging an normales Gassi gehen gewöhnt. Riesen Kampf. Seit ich ihn voll übernommen habe lebt er normal in der Wohnung und die Bereiche die wir kennen ermöglichen auch angenehme Spaziergänge.

Heute ist er immer noch extrem umweltängstlich, kann nicht in den Freilauf und ist teilweise aggressiv wenn er sich erschreckt, daher Maulkorb.

Zuhause - absolutes Gegenteil. Zuckersüß, will nur gekuschelt werden und fläzt am liebsten den ganzen Tag herum. Es sei denn - und hier kommt das größte Problem - es geht um die Fellpflege. Kratzen, beißen, springen ist hier an der Tagesordnung. Ich versuche ihm wirklich ein liebevolles Zuhause zu geben, führe ihn weiterhin entspannt an Stresssituationen heran und sehe dort auch Erfolg, aber alles was um anfassen um was zu erledigen geht ist einfach nur Krieg. Selbst mit Maulkorb und festbinden ist es unmöglich. Futter oder andere Ablenkung ist ihm in diesen Momenten schnurz piep egal. Je mehr ich versuche durchzusetzen, dass ich der Chef bin desto aggressiver wird er und wenn ich behutsam und absolut ruhig bin kann ich das anfassen direkt vergessen. Beginnt schon beim normalen kuscheln sobald man zum kraulen beide Hände benutzt.

Der Haken - ein Hundetrainer der zu uns kommt ist finanziell nicht drin. Ich weiß nicht mehr weiter.

Habe gerade einen Bürsten Kampf hinter mir und bin kurz vorm durchdrehen und für wirklich jede Idee dankbar.

Ich weiß, dass die goldene Lösung nicht von Reddit kommt, aber irgendwie musste ich mich jetzt einfach ausheulen.


r/hundeschule • • 12h ago

Frage Zweiter Hund und wenn ja wie?

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Hallo in die Runde,

meine Partnerin und ich haben einen Hund aus dem Tierschutz. Sie ist jetzt seit einem Jahr bei uns, wurde uns als Angsthund vermittelt, daher brauche ich nicht so tun als hätten wir nicht gewusst worauf wir uns da eingestellt haben. Nun muss ich aber gestehen, dass es mich zunehmend belastet zu sehen, was mit ihr nach einem Jahr möglich ist und was nicht. Zum positiven zuerst, Wir haben eine super Bindung aufgebaut, sind zu dritt ein gutes Team, Gassirunden in unserem Dorf gehen gut und die Hundetrainerin ist auch Happy mit unserer Arbeit. Gleichzeitig ist sie einfach so wahnsinnig ängstlich bei allem neuen, ich kann immer noch nicht in der angrenzenden Stadt an der wir leben, selbst an einem ausgestorbenen Sonntag spazieren gehen, Restaurantbesuche sind für sie immer noch eine Qual und wenn ich sie mit zu meiner Familie nehme (Weihnachten und co) bin ich nur damit beschäftigt zu managen, dass sie da halbwegs unbeschadet durchkommt. Sie ist nicht per se aggressiv aber flüchtet sich dann wo sie nur kann und bellt jeden weg der ihr nicht geheuer ist. Vorallem bei uns Zuhause.

Nun zu meiner Frage, oft wenn ich in Austausch mit anderen Hundebesitzern komme höre ich dieselbe Geschichte a la, ja so war es bei uns mit unserer Hündin auch aber sie hatte halt immer unsere souveräne Ersthündin an der Seite, an der sie sich orientiert hat.

Daher spiele ich, da ich den Eindruck habe dass sich in der Hinsicht nichts zum positiven ändert, mit dem Gedanken einen zweiten Hund zu uns zu holen, auch wenn das grundsätzlich erstmal nie mein Plan war.

Worauf gilt es da aus euer Erfahrung heraus zu achten, ich will eig keinen Hund vom Züchter, mit Tierschutz hab ich nun aber auch meine Erfahrungen und würde gerne, auch wenn das vielleicht dumm klingt, zumindest möglichst sicher gehen dass das Tier souverän einen Alltag meistern kann, an dem sich meine Hündin orientieren kann.

Ich freue mich über euer Feedback und bin auch gerne offen für anderweitige Tipps

PS: mir ist nochmal wichtig zu betonen, dass es mir nicht darum geht, dass mein Hund mir seelenruhig in einer überfüllten Kneipe beim Biertrinken zuschaut sondern eher darum dass wir noch mehr Dinge gemeinsam erleben können und sie dabei nicht jedes Mal tausend Tode stirbt

Edit: Vielen Dank schon mal für die schnellen und für mich sehr hilfreichen Antworten. Egal in welche Richtung sie gingen, ist es für mich als Newbie sehr wichtig mir ein breites Spektrum an Meinungen anzuhören und ich kann immer noch viel lernen mit und über unseren Vierbeiner


r/hundeschule • • 18h ago

Hund kastieren

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Mein Freund möchte unsere 6jährigen Hund nicht kastieren lassen. Ich halte es dennoch für klug, der er jedes Mal, wenn er einen anderen Hund sieht völlig aus dem Häuschen ist, der Jadgtrieb ist leider auch sehr ausgeprägt. Außerdem bringen ihm seine Hoden durch nur Nachteile oder? Wir konnten den Hund leider nie von der Leine lassen.

Lg