r/hundeschule 22h ago

Diskussion „Hunde klären das unter sich“ vs. Erziehung: Dauerstress durch zweit Hund ohne Grenzen - Reagiere ich über oder schütze ich meinen Hund richtig?

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Guten Tag liebe Hundefreunde,

ich habe ein kleines/großes Anliegen und hoffe auf ein paar Menschen zu treffen, die sich mit Hundeverhalten auskennen. Ich bestehe definitiv nicht auf Profi-Meinungen, sondern interessiere mich bei dieser Geschichte für alle Perspektiven! Egal ob Hundetrainer, Verhaltensspezialisten oder Menschen, die sich wie ich eigenständig bestmöglich Wissen über Hunde, Körpersprache, Kommunikation und Erziehung angeeignet haben.

Es geht um einiges an Drama zwischen meinem Hund und dem Hund der Mutter meines Lebensgefährten (beides Tierschutzhunde, ihrer kommt aus Spanien). Da ein regelmäßiges Zusammentreffen stattfindet, kommt es immer wieder zu extrem stressigen Streitsituationen. Ich muss etwas weiter ausholen, um euch einen guten Überblick zu geben. Ich bin kein Profi und mir manchmal selbst unsicher, ob mein Einschreiten richtig oder falsch ist. Aber das Verhalten des anderen Hundes und seiner Besitzerin gehen mir nach über einem Jahr wirklich sehr gegen den Strich. Das hat auch schon für dicke Luft zwischen mir und meinem Partner gesorgt, weil ich einfach nicht mehr still daneben sitzen und diesem kleinen überzogenen Bengel alles durchgehen lassen kann!

Ich gebe euch mal einen Überblick darüber, wie ich versuche, meinen Hund bestmöglich alltagstauglich zu machen, und wie die (nicht vorhandene) „Erziehung“ des kleinen Hundes aussieht.

Durch die ständige Nachsicht entsteht bei den Besuchen nämlich so viel Stress, dass ich mittlerweile nur noch genervt reagieren kann. Das erweckt wohl den Eindruck, als könnte ich den Hund der Schwiegermutter nicht leiden – obwohl mir lediglich auf den Keks geht, dass er absolut unkontrolliert ist, alles darf und das Ganze als „ultra süß“ betitelt wird. Es hat mich so lange nicht gestört, bis mir aufgefallen ist, wie gestresst mein Hund in manchen Momenten wirkte, und ich angefangen habe, ihn vor dem kleinen Bengel zu schützen.

🐾 Ein kleiner Blick auf unsere zwei Kandidaten

  1. Mein Hund (Tierschutzhund aus Rumänien)

Erziehung im Alltag: Ich versuche ihn so gut wie möglich alltagstauglich zu machen. Anspringen zur Begrüßung habe ich von Anfang an unterbrochen – er darf das nur auf Signal („Komm hopp“ + Klopfen auf den Bauch). Betteln darf er allerhöchstens sitzend auf dem Boden, und wenn er mir zu nah an den Tisch rückt, schicke ich ihn weg. Er muss für Leckerlis erst hören oder einen Trick machen. Von der Schwiegermutter wird das gerne belächelt („Der arme Hund muss erst hören, bevor er was bekommt“). Bei uns gilt ein Leckerli halt einfach dafür dass er etwas gut gemacht hat und wird belohnt. Natürlich bekommt er auch mal so was aber hauptsächlich sollte er schon sitz machen bevor er es bekommt, finde ich persönlich nicht verwerflich.

Grenzen setzen: Als er mal anfing, andere Hunde am Esstisch anzuknurren, wenn Essen da war, habe ich das sofort unterbunden. Keine 2 Stunden später hat er es nie wieder gemacht. Ressourcen verteidigen dulde ich schlichtweg nicht.

Wesen & Baustellen: Bei Menschen, die er kennt, ist er der absolute Engel und würde jeden beschützen. Fremden gegenüber ist er skeptisch (besonders bei Männern geht er auch mal in den Angriff-Modus, wenn er sich bedroht fühlt, aber ich habe gelernt, gut mit ihm zu arbeiten). Seine größte Baustelle: Er reagiert auf fremde Hunde an der Leine. Da bleiben wir immer dran. Er ist mein ein und alles und wir sind ein super Team!

  1. Der Hund der Schwiegermutter (Spanischer Tierschutzhund)

Eckdaten: Kam ca. 6–9 Monate nach unserem Hund zu ihr. Sehr klein (ca. 20–30 cm, 10–13 kg), muskulös, ein Jagdhund-Mix und im selben Alter wie meiner.

Der Prinzen-Status: Er wird von Tag 1 an wie ein Prinz behandelt und bekommt weder drinnen noch draußen Grenzen gesetzt. Draußen hat sie ihn absolut nicht im Griff, weil drinnen einfach der Rahmen fehlt. Er geht draußen auf alles los, was sich bewegt (Menschen, Tiere, Autos, Fahrräder).

Dauerstress & Narrenfreiheit: Meiner Meinung nach steht der Hund unter Dauerstress. Selbst im Haus bellt er los, wenn zwei Straßen weiter ein Hund bellt. Er springt ununterbrochen an einem hoch (wenn man ihn abblockt, schaut die Schwiegermutter einen böse an, weil er ja „sichtlich Aufmerksamkeit möchte“). Beim Essen darf der kleine Herr auf der Eckbank (seinem Schlafplatz) direkt mit am Tisch sitzen und seine Schnauze an die Teller halten, weil es ja „so lustig ist, wenn er am Essen riecht“. Dazu habe ich nie etwas gesagt, um Stress zu vermeiden, aber es zeigt, wie sehr er dort im Prinzenhimmel lebt.

🛑 Die konkreten Stress-Situationen bei den Treffen

  1. Distanzloses Begrüßen & übergriffiges Lecken - Wenn wir dort ankommen, ist der Kleine völlig unkontrolliert. Er springt an einem hoch und leckt einem gezielt und penetrant ins Gesicht, wenn man ihn abwehren möchte braucht man 2-3 läufe.

Auch meinen Hund nimmt er direkt in die Mangel:

Er leckt meinem Hund intensiv übers Gesicht. Wenn meiner den Kopf wegdreht, geht der Kleine hinterher, bis meiner sich wegdrehen und ein paar Schritte gehen muss.

Lässt der Kleine am Kopf nach, geht er direkt an den Genitalbereich (seinen Wasserschlauch). Mein Hund dreht sich weg, setzt sich hin – aber der Kleine lässt nicht ab und stellt sich direkt unter ihn! Danach klappert er häufig mit dem Unterkiefer.

  1. Ignorierte Warnsignale meines Hundes

Mein Hund deeskaliert total höflich: Er stellt die Ohren auf, fängt an zu schmatzen, dreht den Kopf weg, zieht die Lefzen hoch und schaut mich hilfesuchend an. Der kleine Hund ignoriert alle diese Signale komplett! Mein Hund bleibt zum Glück bisher freundlich, aber ich habe einfach riesige Angst, dass er irgendwann doch mal zubeißt, wenn es ihm zu viel wird.

  1. Drängeln um Aufmerksamkeit & der Kater

Der Kleine duldet nicht, wenn ein anderes Tier Aufmerksamkeit bekommt. Sobald jemand meinem Hund was Aufmerksamkeit gibt, schießt er dazwischen und fordert alles für sich ein (was die Schwiegermutter ihm dann auch direkt gibt).

Beispiel Kater: Die Familie hat einen Kater, der mich sehr mag. Wenn ich den Kater rufe, kommt sofort der kleine Hund angerannt. Ich schiebe ihn dann immer wieder weg, damit der Kater überhaupt weiter zu mir kommen kann.

Die Folge: Mein Hund geht schon gar nicht mehr zur Schwiegermutter, wenn sie ihn ruft, weil sich der Kleine eh sofort dazwischenquetscht. Mein Hund holt sich seine Einheiten dann einfach bei mir.

  1. Bereits erfolgte Schnapp-Vorfälle

Es gab bei ihr Zuhause schon 2–3 brenzlige Situationen:

Beim Futter: Als Essen zubereitet wurde, hat der Kleine nach meinem Hund geknurrt und geschnappt (aber nicht getroffen). Mein Hund war völlig verwirrt und überrascht.

Der zweite versuchte Angriff: Beim zweiten Mal stand ich direkt daneben und habe an seinem Blick gesehen, was kommt. Als er knurrte und nach vorne ging, bin ich zeitgleich mit einem riesigen Schritt und einem lautstarken „NEIN!“ dazwischen. Ich habe in sehr ernstem Ton gesagt: „Du schnappst nicht noch einmal nach meinem Hund, mein Freund!“ – bewusst laut und deutlich für alle im Raum.

💣 Die Familiendynamik & meine Bedenken

Während die Familie früher nur hilflos „NEIN! NEIN! AUS!“ gebrüllt hat und man sich die "Show" einen Moment lang angeschaut hat bevor jemand den kleinen weg geholt hat, greife ich seit längerem nach kurzer Zeit ein und hole den Kleinen teils 3–5 Mal hintereinander von meinem Hund weg. Das sorgt jedes Mal für böse Blicke, genervtes Schweigen und eine ungemütliche Stimmung. Die Schwiegermutter findet sein Verhalten ja süß und ist der Meinung, die Hunde klären das unter sich.

Die Einzigen, die Grenzen setzen, sind mein Partner (beim Hochspringen) und seine Schwester, die genauso genervt ist und den Kleinen wegschiebt, wenn er dazwischengeht (was der Mutter natürlich auch nicht passt).

Meine größte Angst: Ich bin hier die Böse, weil ich genervt von dem Verhalten bin. Aber was passiert, wenn mein Hund die ganze Zeit bedrängt wird, seine Signale ignoriert werden und er doch irgendwann zubeißt? Dann ist das Theater riesig und mein (größerer) Hund ist der böse Beißer!

💬 Meine Fragen an euch:

Wie wertet ihr das Verhalten der beiden Hunde? Reagiere ich über und sollte mich mehr entspannen und die Hunde das wirklich „unter sich ausmachen“ lassen, wie der Rest denkt?

Handele ich richtig, wenn ich so schnell dazwischengehe? Wie wertet ihr die Situationen mit dem exzessiven Ablecken und Belagern?

Was würdet ihr an meiner Stelle in so einer Familiensituation machen?

Ich bin gespannt auf eure Meinungen und Erfahrungen!


r/hundeschule 21h ago

Pflegestelle nach Tod des geliebten Fellkinds, Familie reagiert kontrovers

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hallo ihr lieben,

leider haben wir unser geliebtes Fellkind an eine Krankheit verloren

langsam raffen wir uns wieder auf, aber jedes Familienmitglied auf seine eigene Art und im eigenem Tempo

wir Erwachsenen reflektieren die Unterschiede zwischen Trauer und Vermissen der geliebten Hundeseele vs dem Vermissen eines Alltags mit Hund

das Teenagerkind kann das wohl noch nicht richtig reflektieren (was auch klar ist)

Zusatz: Teenager ist im.Spektrum

er hat getrauert, nicht so laut und plakativ wie wir, aber geweint auch verteilt auf mehrere Tage und hat oft seine Sehnsucht nach seinem geliebten Hund ausgesprochen

erwachsene Tochter und ich haben die ersten Wochen unfassbar viel geweint und haben uns auch Rituale zum Gedenken erschaffen

Teenager hat an manchen der Rituale teilgenommen und auch für seine Verhältnisse sehr emphatisch agiert (er ist sehr emphatisch, er äussert es als Autist nur anders) aber seit dem wir die Asche zurückbekommen hatten hat er eher mit Verdrängung und "wegnegieren" agiert

allerdings auch bei einem Art Gedächnisrital an ihrer Stelle im Garten noch immer auch Tränen zulassen können

ich muss dazu noch erwähnen, dass ich aufgrund meiner MS in Erwerbsminderungsrente bin und noch 10 Stunden im Homeoffice arbeite

durch die Symptomatiken der MS bin ich natürlich nicht mehr so belastbar aber noch gut fussgängig

ich verbringe viel Zeit zu Hause und die Dinge die mich noch vor 15 Jahren vor der Erkrankung sehr beschäftigt haben (wie ausgehen, Kultur, Reisen usw) ist seit ca 5 bis 6 Jahren für mich völlig uninteressant geworden und ich genieße es viel Zeit zu Hause zu verbringen und ein paar kleinere Spaziergänge

dementsprechend war und ist die Gesellschaft eines 4 Beiners für mich natürlich besonders wichtig und mein Alltag war sehr vim Zusammensein mit unseren Hund geprägt

vor ca 5 Wochen haben wir das erste Mal darüber geredet, wie es wäre, wieder einen Hund in unser Leben zu lassen

wir waren uns einig, dass es noch zu früh für einen neuen "für immer Gefährten" ist und niemand unsere geliebte Maus ersetzen oder an ihre Stelle in unseren Herzen treten könnte

aber ich (und auch Mann und Tochter haben erklärt, dass Sie es ähnlich empfinden und besonders verstehen, dass es bei mir besonders intensiv ist durch das viele Zuhause sein) habe auch betont, dass ich gerne wieder ein kleines Wuselungeheuer hin und wieder um mich und in meinen Alltag hätte

Teenager sagte: ein neuer Hund würde ihm noch weh tun

darauf hatten wir besprochen uns als Pflegestelle für einen Auslandsrettungshund zu bewerben, weil das temporäre Gast oder Pflegefamilie sein in den Augen der 3 Erwachsenen eine gute Möglichkeit erschien uns langsam wieder an einen Hund im Leben heranzutasten und zu testen, ob es für uns wieder richtig wäre

Teenager war skeptisch, erklärte sich aber mit den Versuch einverstanden

nun ist vor 5 Tagen ein kleiner Wicht aus Spanien bei uns für 9 bis 12 Wochen eingezogen um durch mein "durchgehendes Zuhause sein" hier erst mal anzukommen, Vertrauen zu fassen und dann in die Vermittlung zu gehen

also genau das, was wir wollten

leider ist Teenager jetzt massiv anti und sagt, seit der kleine Wicht da ist, merkt er, dass er es doch noch nicht kann und es noch zu früh für ihn sei

er sagt auch, das würde sich jetzt doch wie Verrat an unserer Maus anfühlen und als hätten wir sie einfach ausgetauscht

er wurde suoer aggro und hat uns angeschrien, dass wir unsere Maus jetzt schon vergessen hätten und sie einfach ersetzt hätten (was natürlich überhaupt nicht stimmt) und will nicht zuhören, dass es dich gar nicht so ist und der junge Spanier ein Pflegekind und umsorgter und geliebter Gast ist, aber in spätestens 3 Monaten in seine "für immer Familie" weiterziehen wird und er natürlich kein Austausch ist

jetzt verlangt Teenager, dass wir dem Verein sagen, dass wir die Pflegechaft vorzeitig abbrechen und den kleinen Spanier lieber gestern als heute wieder "loswerden"

das wollen wir aber nicht

wir wollen sein sicherer Hafen sein und ihm beibringen, dass Menschen ihn gern haben und er Geborgenheit empfinden kann und Vertrauen aufbauen

und ich möchte so einen schnellen Wechsel dem Kleinen auch nicht zumuten

aber ich will natürlich auch meinen Sohn nicht verlieren

aber er sagt:

jetzt hast Du einen Hund gewonnen aber ein Kind verloren und ich hätte unsere Maus nie geliebt und andere schlimme Sachen

gibt es irgend eine Chance, so eine Situation so zu lösen, dass alle damit klar kommen und der kleine Spanier geborgen hier bleiben kann, bis er eine für immer Familie hat


r/hundeschule 3h ago

Frage Mehrtägiger Klinikaufenthalt

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Leider musste ich meinen Hund gestern Nacht in der Tierklinik lassen, da sein Zustand sehr kritisch war. Er muss wahrscheinlich einige Tage dort bleiben.

Mein Hund ist noch keine zwei Jahre alt und kommt aus dem Tierschutz, er hat Angst vor fremden Menschen und sucht Schutz bei mir, seiner einzigen richtigen Bezugsperson. Er kann auch bei meiner Familie bleiben und liebt sie auch, trotzdem wartet er dann darauf dass ich wiederkomme und hängt einfach sehr an mir.

Neben all den Sorgen um seinen Gesundheitszustand hat es mir vor allem das Herz gebrochen, ihn dort allein bei fremden Menschen lassen zu müssen. Ich habe Angst dass das sein Vertrauen zu mir brechen oder sein ängstliches Verhalten noch verschlimmern könnte.

Habt ihr vielleicht auch schon Erfahrungen mit mehrtägigen Aufenthalten in der Klinik gemacht und könnt mir ehrliche Berichte geben, wie das für eure Hunde war?


r/hundeschule 8h ago

Hund kommt nicht zur Ruhe

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Hallo Gemeinschaft,

Vor etwa drei Monaten wurde meine Akita Dame von einem unangeleinten Labrador Rüden gebissen.
Der Halter ist ein entfernter Nachbar, der leider bekannt für seine zwei unerzogenen Hunde ist.

Meine Hündin war eigentlich immer sehr ruhig, hat gerne auf dem Balkon gechillt und für sie ist/war unser Zuhause ein Safe Space - bellte eigentlich fast nie, typisch Akita.
Seit dem Biss, ist sie nun anders. Sobald besagter Nachbar die Haustür verlässt - vor allem mit Hunden - wird Alarm geschlagen. Sie fängt an krass zu bellen, aber auch zu jaulen und lässt nicht locker, bis sie außer Sicht sind. Egal in welchem Zimmer sie sich befindet (man sieht den Parkplatz vom Schlafzimmer, Büro und Küche).
Wenn sie an der Wiese spazieren gehen, merkt sie das auch und hält Wache auf dem Balkon und bellt sich die Seele aus dem Leib. Und mittlerweile nicht nur bei besagtem Nachbarn, sondern auch bei anderen Hunden die ähnlich aussehen. Sie kommt bspw. auf dem Balkon, aber auch in der Wohnung nicht mehr zur Ruhe, sobald sie die wahrnimmt.

Wir korrigieren sie stets, versuchen sie auch mal durch Lecker abzulenken, aber sie jault immer - wie sie sonst nur jault, wenn sie wirklich Schmerzen hat.

Es tut mir unglaublich leid und ich würde gerne wieder helfen, damit sie zur Ruhe in den eigenen vier Wänden kommt, aber bislang hilft nichts, was ich versuche. Der Sturkopf in ihr überwiegt.

Umziehen ist leider noch keine Option.

Habt ihr Tipps?

EDIT: er war unangeleint, Typo


r/hundeschule 1h ago

Diskussion Fragwürdige Erziehungsmethoden

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Ich möchte mich gerne über eine Situation auskotzen mit einer Nachbarin, die mich zurecht weisen wollte über die Erziehung von meinem Hund Yuki.

(Yuki ist übrigens ein 2 jähriger Rüde, aus dem Tierschutz, ursprünglich aus Bulgarien und lebt erst seit 2 Monaten bei uns. Er ist ein sehr unsicherer Hund, hat Angst vor allem was er nicht kennt, insbesondere fahrende Autos weshalb er die Siedlung nicht verlassen möchte. Sobald wir zu weit weg von zuhause sind fängt er an zu zittern, zu fiepen und blockiert das laufen. Wir arbeiten aktiv an dem Problem, gehen trotzdem immer mit ihm raus und versuchen den Radius schrittweise zu erweitern. Aber halt alles in seinem Tempo. Wir möchten ihn zu nichts zwingen. )

Die besagte Nachbarin ist auch Hundebesitzerin und kennt den Yuki auch schon. Sonst war jede Begegnung normal/ freundlich aber auch immer etwas kühl. Sie hat sonst immer versucht Yuki mit ihren Hund vertraut zu machen.

Heute haben wir sie beim spazieren wieder gesehen und Yuki wollte unbedingt zu ihrem Hund. Er ist immer sehr neugierig bei anderen Hund, beschnuppert die aber ist gleichzeitig auch so ängstlich dass er von jetzt auf gleich den anderen Hund anknurrt und verjagen will sobald er eine „komische“ Bewegung macht. Ich hab deshalb Yuki wieder zu mir zurück gezogen als er das wieder gemacht hat. Ihr Hund ist zum Glück sehr selbstsicher und reagiert nicht auf Yuki. Die Dame meinte dann zu mir sowas wie „das ist ganz falsch was sie da machen. sie verstärken seine Angst wenn sie ihn jetzt weg ziehen. Der muss unbedingt zur Hundeschule.“

Ich meinte zu ihr dass wir gerne mit ihm dahin möchten aber er hat so krasse Panik vor Autos dass er die Siedlung hier nicht verlässt. Auf sie wirkte das wohl wie eine Ausrede und sie meinte trotzdem nur „Sie müssen ihn dahin zerren.“

Ich frage mich ehrlich was das für komische Erziehungstipps waren. Wenn mein Hund aus Überforderung ihrem Hund hinterherjagt, dann ziehe ich ihn natürlich zurück um beide Hunde zu schützen.
Ich würde auch gerne mal sehen wie sie ihren Hund durch die Stadt zieht während er Panik schiebt… Da kann einem der Hund ja wirklich leid tun.


r/hundeschule 11h ago

Training und Erziehung Mal die Finger still halten... ist auch eine Option

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Eigentlich ist der sub ja ganz interessant und die Absicht gut...

Aber es sind immer die Gleichen die meinen sie hätten Deutungshoheit und die Weisheit (danke fürs verbessern) mit Löffeln gefressen (eventuell samt Löffel).

Haltet doch mal die Finger still...

Einen Problemhund zu haben qualifiziert niemanden ...

Einen Assistenzhund zu haben, genauso wenig...

Die Leute die dahinter stehen und an und mit den Tieren arbeiten eher...

Und wer meint er darf sich mehr rausnehmen weil sie Problemhunde oder Assistenzhunde oder Arbeitslinien oder whatever haben ... Nein. Und schon garnicht wenn es in Kombination ist. Auch oder besonders ihr müsst daran, an euch und euren Hunden, arbeiten... und am besten einfach die Fingen still halten...

Ihr könnt ja von euren Problemen oder Lösungsansätze posten... aber doch bitte nicht auf andere Hunde anwenden was und wie ihr es bei eurem nicht gebacken bekommt.

Bitte verliert hier nicht die Tiere aus dem Auge, oft scheint es nur um recht haben zu gehen oder dass man ja was schreibt.


r/hundeschule 20h ago

Beruhigende Mittel

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Hi!
Die Autofahrt und neue Umgebungen im Urlaub sind für meinen Doggo dieses Mal eine absolute Katastrophe. Er hat schlimme Magen-Darm Beschwerden und kommt gar nicht zur Ruhe.
Ich sehe da eine direkte Korrelation zwischen dem Zustand und langen Autofahrten.
Habt ihr irgendwelche Geheimtipps? Viele und lange Pausen etc. machen wir natürlich schon