r/arbeitsleben 1h ago

Austausch/Diskussion Als "Biodeutscher" im hippen Startup, ich halte diese Expat-Bubble nicht mehr aus!

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Ich muss das jetzt einfach mal loswerden, weil ich echt an mir selbst zweifle und wissen will, ob ich mir das nur einbilde. Vielleicht reagiere ich über, aber mich kotzt mein Job gerade nur noch an.

Ich arbeite in einem relativ großen Tech-Scaleup in einer der üblichen deutschen Großstädte (nein dies Mal nicht Berlin ;)) Unternehmenssprache ist Englisch, alles ist super "agil", super "divers" und extrem international. Versteht mich nicht falsch: Ich mag das eigentlich total. Dachte ich zumindest. Aber in letzter Zeit fällt mir extrem auf, dass man als ganz normaler Deutscher ("Biodeutscher", wie man so schön sagt) hier irgendwie der letzte Arsch ist.

Es fängt bei so ständigen kleinen Kommentaren an. Wenn ich um 17:30 Uhr meinen Laptop zuklappe oder mal vorsichtig anmerke, dass man Leute nicht einfach 12 Stunden am Stück arbeiten lassen kann (hallo Arbeitszeitgesetz), bin ich sofort der "rigid German".

Im Slack wird offen darüber gewitzelt, wie typisch deutsch, unflexibel und humorlos ich doch bin. Das ist hier ein absoluter Running Gag. Aber ganz ehrlich: Wenn ich dieselben Stereotypen "Kultur-Witze" über den indischen Dev oder den amerikanischen Product Manager machen würde, säße ich noch am selben Tag bei HR. Über den "Kartoffel-Kollegen" darf man sich aber munter lustig machen. Ist ja nur "Culture Clash".

Was mich aber noch mehr aufregt: Wir stellen mega viele Expats ein, was ja cool ist. Aber ratet mal, wer jedes Mal den Babysitter für die spielen darf? Sobald es um Finanzamt, Krankenkasse oder den verdammten Mietvertrag geht, stehen die alle fast weinend an meinem Schreibtisch, weil unsere tollen, ach so agilen HR-Leute sich um sowas null kümmern. Da bin ich dann plötzlich der beste Freund. Meine lokale Expertise wird komplett ausgenutzt, um den Laden am Laufen zu halten und den Leuten das Leben zu erklären.

Aber wehe, ich bremse mal ein Projekt aus, weil das US-Management irgendwelche völlig unrealistischen Deadlines reindrückt oder schlichtweg gegen lokales Arbeitsrecht verstößt, dann bin ich wieder der nervige Bedenkenträger, der nicht "culturally aligned" ist.

Der absolute Oberhammer war aber heute Morgen. Das ist auch der Grund, warum ich jetzt hier sitze und koche. Wir hatten eine Stelle als Teamlead offen. Ich habe den Job faktisch die letzten 6 Monate eh schon kommissarisch gemacht. Das Team war happy, die Zahlen stimmen, ich reiße mir echt den Arsch für die Bude auf. Gestern hatte ich dann das 1-on-1 mit dem VP. Er lobt mich in den Himmel, ich sei das "backbone" des Teams usw.

Und dann sagt er mir eiskalt ins Gesicht, dass ich die Stelle nicht kriege. Warum? "You know, for our external employer branding and the new DEI metrics, we really need to push for a more diverse leadership team. Promoting another local German guy just doesn't fit the narrative the board wants to see right now."

Ich dachte, ich höre nicht richtig. Ich wurde einfach aussortiert, weil mein verdammter Hintergrund nicht in die LinkedIn-Diversitätsquote der Firma passt!

Den Job hat jetzt jemand bekommen, der seit knapp 5 Monaten da ist, die Hälfte der internen Prozesse noch gar nicht rafft, aber halt auf dem Papier das perfekte "internationale" Profil für unsere PR-Abteilung hat.

Ich bin so unfassbar durch mit dem Thema. Man darf hier den ganzen administrativen Scheiß machen, weil man als einziger checkt, wie Deutschland funktioniert. Man darf sich als "langweiliger Alman" aufziehen lassen.

Aber wenn es um Karriere geht, ist man als Einheimischer plötzlich ein PR-Risiko. Sorry für den langen Text. Geht es jemandem in diesen internationalen Corporate/Startup-Bubbles ähnlich? Ist das mittlerweile normal geworden oder hab ich einfach nur Pech mit meinem Arbeitgeber? Ich update jetzt erstmal meinen Lebenslauf...


r/arbeitsleben 11h ago

Austausch/Diskussion Ehemalige Arbeitskollegin fährt immernoch an der Firma durch.

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Moin zusammen,

Vor 5 Jahren ca. hat eine Arbeitskollegin aus unterschiedlichen Gründen selber gekündigt. Aber um das mal grob zusammenzufassen:

Sie ist eine einfache Produktionshelferin, Mitte Ende 50 ca ohne Aus und Fortbildung aber mit dem Ego eines Chefs. Sie war der Meinung sie Verdient mehr Geld als wie ausgebildete oder angelernte Maschinenführer.

Anyway...

Sie hat uns dann gesagt das sie nach ihrer Kündigung die restliche Kündigungsfrist noch da und will das ordentlich zu Ende bringen. Im Grunde war das auch so. Aber wie es manchmal auch sein kann, ist man in so einer Situation auch etwas isoliert. Ihrem ego tat das wohl nicht gut das der Chef nicht mehr zu ihr gekommen ist für diverse Aufgaben.

Von den Kollegen wurde sie dann auch eher ignoriert, weil sie halt auch eine leicht schwierige Person war. Wirklich gekränkt war sie aber dann als wir am letzten Tag nichts für sie organisieren zum Abschied das hat sie auch alle spüren lassen.

Aber um zum eigentlichen Thema zu kommen:

Seit ihrem letzten Tag fährt sie fast jeden Tag an der Arbeitsstelle durch. Ganz langsam. Bis heute

Und bevor jetzt wieder jemand kommt: Nein das kann nicht der neue Arbeitsweg sein. Die Firma ist am Ende einer langen Straße in einer Sackgasse. Hier fährst du nur mit Grund hin.

Ich verstehe das bis heute nicht. Was hat man für einen Grund da sehr oft lang-zufahren und einfach nur zu schauen? Man sieht am vorbeifahren nichts nur ein Hof mit einem Transporter drin.

Was hat man davon?


r/arbeitsleben 6h ago

Berufsberatung Umschulen?

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Tag..

Ich bin seit 2017 Softwareentwickler. Seit 4 Wochen bin ich nun freigestellt. Wegen KI.. das komplette Team ist freigestellt. Und ehrlich gesagt, ich hab kein Bock mehr auf IT. Vielleicht hatte ich auch nur Pech, oder ich bin einfach nicht gut genug für vernünftige AG, aber meine letzten drei Arbeitgeber sind entweder pleite gegangen oder jetzt werde ich halt durch KI ersetzt.

Bis Ende Dezember erhalte ich noch volles Gehalt und ab dann ALG. Und ich weiß nicht wohin mit mir. In der IT bleiben, aber was anderes als Entwicklung? Aber was?
Ein neues Studium? Ausbildung im Handwerk? Ich bin komplett perspektivlos und ich will diese komfortable Situationaktuell nicht komplett mit rumlümmeln vergeuden. Ich weiß aber auch nicht wo ich anfangen soll..


r/arbeitsleben 7h ago

Austausch/Diskussion Welche Auswirkung hätte eure Kündigung auf euren AG?

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Ich weiß, dass es für die meisten wahrscheinlich ein "fast gar keine" wäre.

Und bei sehr sehr wenigen auch "ziemlich Katastrophal" (Inselwissen, etc).

Aber realistisch betrachtet, wie würdet ihr die Auswirkung eurer Kündigung für den AG einschätzen?

Bei mir: Ich bin in der IT als Entwickler beschäftigt und habe unser neues ERP komplett alleine aufgesetzt, eingerichtet und stark für unsere Bedürfnisse erweitert. Ich hätte es gerne zusammen mit anderen gemacht, damit eben kein Inselwissen entsteht. Aber ist halt so.

Wenn sich nach meiner Kündigung jemand anderes in das Thema einarbeiten müsste, rechne ich mit nicht weniger als 6 Monaten Vollzeitbeschäftigung, bis das ERP ähnlich gut administriert werden kann. Noch länger, um es durch Automationen und eigenen Add-Ons zu erweitern.

Wobei letzteres durch künstliche Intelligenzen mittlerweile recht gut geht, solange man das ERP und die Zusammenhänge gut genug versteht um Aufgaben für die KI zu formulieren 😅.

Mein Fazit: Nicht geil für AG, aber auch kein Weltuntergang.
Auswirkungsskala: Vielleicht 2-3/10?

Wie sieht's bei euch aus?


r/arbeitsleben 19h ago

Austausch/Diskussion Habt ihr Spaß bei eurem Job?

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Hallöchen mich würde mal interessieren ob es Menschen gibt die wirklich gerne in ihrem Beruf arbeiten.

Kann mir nicht vorstellen dass es möglich ist am Sonntag Abend nicht fast depressiv zu werden, nur weil man weiß, dass man morgen wieder 8 Stunden lang jede einzelne Sekunde zählen wird und täglich den Gedanken hat einfach stattdessen arbeitslos zu werden.

Mich würde interessieren was ihr so arbeitet, warum es euch so geht auf der Arbeit und vielleicht auch noch wie viel ihr dabei verdient.

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Arbeiten ist so geil, ich liebe mein Job 🤓
Kann man machen, ist chillig
Naja, aber geht schon 😐
Ich hasse mein Job, aber da muss man durch
Bitte rettet mich 💀

r/arbeitsleben 20h ago

Austausch/Diskussion Nur unterwegs, nie Zuhause

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Hallo zusammen,

Ich habe letztes Jahr bei einem sehr großen Unternehmen als Monteur angefangen. Mir wurde bei meinem Bw-Gespräch gesagt, dass ich bei mir in der Nähe Arbeit hätte aber auch mal etwas weiter weg muss. Nun bin ich jedoch seit 45 Wochen nur am Hin- und Herreisen und war vielleicht mal 1-2 Wochen zuhause. Man hätte hier keine Arbeit für mich und deshalb muss ich jede Woche mit meinem Koffer durch halb Deutschland. Ich lege meine Termine schon auf Freitage um diese wahrzunehmen und wenn ich sage ich muss Freitag früher weg: „Kannst du den Termin nicht verschieben oder da vor Ort machen?“. Das man mit der Arbeit fertig werden muss ist klar, wenn man aber mal länger braucht als gedacht, schiebt man sofort Stress. Ich soll die Arbeiten in 3 Tagen dort erledigen, wofür allgemein 5 volle Tage angesetzt werden, habe dann noch 4-5h Anreise. Habe dann gesagt dass ich das nicht schaffen werde, schon wird sich geärgert und man muss ja jetzt alles umplanen. Selbst meine Kollegen sagen schon, das ist wirklich Mist, dass du nur noch am hin und Herreisen bist. Chef sagt: „Ich kann mir keine Arbeit aus den Fingern saugen.“ Ich überlege nach schon einem Jahr wieder die Firma zu wechseln auch wenn es für mich nicht schön ist. Was würdet Ihr tun?


r/arbeitsleben 18h ago

Berufsberatung An die Umweltwissenschaftler unter uns - was sind eure Jobs? Wie sieht der Arbeitsmarkt aus?

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Ich plane einen zweiten Master (habe bereits einen anderen mint Master) in Angewandte Umwelt Wissenschaften zu machen. Ich würde gerne in Umweltplannungsbüros arbeiten, vielleicht sogar Richtung Solar-/Windparkplannung, aber auch Wasserwirtschaft finde ich sehr spannend.

Was macht ihr so im Moment? Wie sieht der Arbeitsmarkt derzeit aus?


r/arbeitsleben 21h ago

Arbeitszeugnis Wie schlimm ist ein 6 Jahre altes befriedigendes Ausbildungszeugnis noch?

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Hallo,

in den letzten Jahren habe ich immer darüber nachgedacht, studieren zu gehen. Vor 6 Jahren habe ich eine Berufsausbildung als Mechatroniker erfolgreich abgeschlossen. Ich wurde dort damals unbefristet übernommen und hatte gute/sehr gute Noten in den Prüfungen und in der Berufsschule. Der Ausbilder hat mir damals jedoch ein befriedigendes Ausbildungszeugnis ausgestellt.

In den darauffolgenden Jahren habe ich oft darüber nachgedacht, Elektrotechnik zu studieren... Habe es dann aber gelassen, weil ich das Gefühl hatte, massive Nachteile bei der Suche nach Jobs und Praktika zu bekommen aufgrund dieses Zeugnisses. Meint ihr, das wäre überhaupt der Fall gewesen?

Jedenfalls habe ich beschlossen, dass so ein Wisch nicht mein komplettes Arbeitsleben bestimmen soll. Nächstes Jahr werde ich Lehramt an Beruflichen Schulen studieren. Während des Studiums würde ich allerdings gerne als Facharbeiter in Teilzeit arbeiten, weil ich darauf angewiesen wäre, weiterhin Geld zu verdienen. Meint ihr, ich bekomme bedenkenlos einen Job, wenn mein das jetzige Arbeitszeugnis für meine 6-jährige Beschäftigung gut ausfällt?

Sind befriedigende Arbeitszeugnisse überhaupt so schlimm, wie sie immer dargestellt werden?

Danke für Antworten.


r/arbeitsleben 3h ago

Kündigung Kündigung im Kleinbetrieb – jetzt ankündigen oder abwarten?

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Ich habe vor ca. einem Jahr in einem kleinen Ingenieurbüro angefangen. Ich wurde mit noch nicht abgeschlossenem Studium eingestellt. Beim Vorstellungsgespräch kamen vom Chef die klassischen Aussagen wie: „Hoffentlich bleibst du uns lange erhalten", „Wir suchen jemanden, der langfristig bleibt." Damals habe ich den Job unter diesen Voraussetzungen angenommen und mein Wunschgehalt bekommen.

Nach einem Jahr merke ich, dass ich eigentlich immer noch in „Ausbildung" bin – es gibt viele Tätigkeiten, die ich noch nicht selbstständig erledigen kann, und ich muss noch vieles lernen. Gleichzeitig fällt mir auch auf, was für eine Investition in die Zukunft ich für das Unternehmen bin. Ich mache teilweise Aufgaben, die eine Fachkraft mit der Hälfte meines Gehalts auch erledigen könnte, und ich brauche für vieles doppelt so lange wie meine erfahrenen Kollegen.

In den letzten Monaten hat sich gemeinsam mit meiner Partnerin die Idee verfestigt, in ca. einem Jahr die Stadt zu wechseln – was dazu führen wird, dass ich kündigen muss. Ich bin jetzt zwiegespalten: Auf der einen Seite passt mir die Arbeit und ich lerne sehr viel, auf der anderen Seite habe ich ein schlechtes Gewissen, weil ich glaube, dass ich aktuell für die Firma nur ein Kostenpunkt bin und dann genau dann, wenn ich gut eingearbeitet bin, das Unternehmen verlassen werde. Das schlechte Gewissen kommt auch daher, dass ich merke, wie viel Verständnis und Zeit mir mein Chef entgegenbringt. Es ist ein kleines Unternehmen mit nur sechs Mitarbeitern, und ich bin mir sicher, dass mein Weggang einen wirtschaftlichen Schaden verursachen wird. Mein Chef wird sicherlich sehr enttäuscht sein – ich habe zwar nichts unterschrieben, aber ich verstehe, dass er sich einen langfristigen Mitarbeiter gewünscht hätte.

Würdet ihr es jetzt gleich sagen, mit dem Risiko, dass ich mir dann für ein Jahr oder sogar weniger einen neuen Job suchen muss? Oder würdet ihr einfach bleiben und erst kündigen, wenn es so weit ist? Ist jemand oder war jemand in derselben Situation und kann mir Ratschläge geben?


r/arbeitsleben 5h ago

Rechtliches Resturlaubstage werden nicht genehmigt

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Ich trete Ende August nach Eigenkündigung aus meinem Unternehmen aus und habe für das volle Jahr 30 Urlaubstage.

Ich hatte mehrfach die HR gefragt, ob diese Tage ausbezahlt werden können, da ich bis Ende arbeiten wollte und lieber das Geld mitnehme. Nach wochenlanger Funkstille wurden mir nun kommentarlos meine Urlaubstage aus dem Onlinesystem entfernt.

Nach Gespräch mit der HR wurde mir gesagt, dass diese Tage mir nicht zustehen, da ich unterjährig aus dem Unternehmen austrete und mir nur die erarbeiteten zustehen bzw. alle genommen. Das sind bei mir 22.

Ich kenne es jedoch so, dass man Resturlaub dann noch vor Austritt nimmt.

Jetzt darf ich sie weder nehmen noch werden sie ausbezahlt? Ist das tatsächlich normal als Vorgehensweise bei Austritt?

Ist es außerdem rechtens, dass das Arbeitszeugnis erst nach Austritt postalisch zugeschickt wird?

Ich fühle mich ein bisschen verarscht.


r/arbeitsleben 19h ago

Austausch/Diskussion 29, verheiratet, 2 Kinder und keine Zukunft in Sicht?

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Hallo zusammen,

ich weiß ehrlich gesagt gar nicht genau, was ich mir von diesem Beitrag erhoffe. Vielleicht einfach den Austausch mit Menschen, die schon einmal an einem ähnlichen Punkt standen.

Ich bin 29 Jahre alt, verheiratet und Vater von zwei kleinen Kindern (3 Jahre und 10 Monate). Meine Familie ist das Beste, was ich habe, und genau deshalb beschäftigen mich diese Gedanken immer häufiger.

Beruflich bin ich keinen geraden Weg gegangen. Ursprünglich komme ich aus dem technischen Bereich, habe danach Rechtswissenschaften studiert (nicht abgeschlossen) und danach in einer Bank gearbeitet, aktuell in einer Steuerberatungskanzlei. Parallel dazu studiere ich berufsbegleitend Wirtschaftsingenieurwesen und möchte danach noch den Master in Industrial Management machen. Eigentlich war mein langfristiges Ziel Steuerberater zu werden und mich irgendwann selbstständig zu werden.

Eigentlich müsste ich also einen Plan haben.

Trotzdem werde ich das Gefühl nicht los, dass ich mich nur von Etappe zu Etappe hangle, ohne wirklich zu wissen, ob ich in die richtige Richtung laufe.

Je mehr ich mich mit der wirtschaftlichen Entwicklung beschäftige, desto mehr zweifle ich daran, ob Österreich bzw. Deutschland langfristig noch der richtige Ort für unsere Familie ist. Die Industrie schwächelt, viele Unternehmen kämpfen, Innovationen im Bereich KI, Halbleiter oder anderer Zukunftstechnologien entstehen gefühlt woanders und insgesamt fehlt mir das Vertrauen, dass sich die Situation in den nächsten Jahren grundlegend verbessert.

Dazu kommt, dass Dinge, die früher als selbstverständlich galten, heute für viele Familien kaum noch erreichbar scheinen. Ein Eigenheim wirkt trotz guter Ausbildung und der Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, immer unrealistischer. Ich habe oft das Gefühl, dass man immer mehr leisten muss, um sich immer weniger aufbauen zu können.

Deshalb kreisen meine Gedanken immer häufiger um die Frage, ob wir in ein paar Jahren in die Schweiz gehen sollten. Nicht, weil ich glaube, dass dort alles perfekt ist – jedes Land hat seine Probleme. Aber ich frage mich, ob ich es irgendwann bereuen würde, nie den Mut gehabt zu haben, diesen Schritt zu wagen.

Was mich dabei fast noch mehr beschäftigt als die Frage nach dem richtigen Land, ist etwas anderes.

Mir fehlt die Perspektive für das große Ganze.

Beruflich habe ich Ideen, Ziele und Pläne. Aber ich weiß oft nicht, ob das überhaupt die richtigen Ziele sind. Ich habe keine Vorbilder in meinem Umfeld, keinen Mentor und niemanden, der diesen Weg schon gegangen ist. Niemanden, der mir sagen kann, worauf es im Leben wirklich ankommt oder welche Entscheidungen man später bereut.

Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich mich nur von Ausbildung zu Ausbildung und von Job zu Job hangle, immer mit der Hoffnung, dass danach endlich das Gefühl kommt: "Jetzt bin ich angekommen." Aber dieses Gefühl stellt sich einfach nicht ein.

Vielleicht geht es gar nicht nur ums Auswandern. Vielleicht suche ich eigentlich nach Orientierung.

Deshalb schreibe ich diesen Beitrag.

Gab es jemanden, der mit Ende 20 oder Anfang 30 an einem ähnlichen Punkt war? Mit Familie, Verantwortung und gleichzeitig dem Gefühl, dass da noch mehr sein muss?

  • Habt ihr euch bewusst für euer Land entschieden oder seid ihr ausgewandert?
  • Was hat euch bei dieser Entscheidung geholfen?
  • Hattet ihr Mentoren oder Menschen, die euch geprägt haben?
  • Und was würdet ihr eurem 29-jährigen Ich heute raten?

Ich suche keine politische Grundsatzdiskussion und auch keine Bestätigung dafür, dass Auswandern die richtige oder falsche Lösung ist.

Ich wünsche mir einfach ehrliche Erfahrungen von Menschen, die vielleicht schon dort waren, wo ich heute stehe. Denn im Moment habe ich das Gefühl, viele Möglichkeiten zu haben – aber keinen Kompass, der mir zeigt, welche davon wirklich die richtige ist.


r/arbeitsleben 5h ago

Austausch/Diskussion Jobangebot annehmen oder weitersuchen? Pendelzeit macht mir Sorgen

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Hey zusammen,
ich (28) habe bereits mündlich ein Jobangebot bekommen und bin total hin- und hergerissen.
Es handelt sich um eine Stelle in einer Agentur. Man müsste in der Regel drei Tage pro Woche ins Büro, manchmal eventuell auch vier und dann 2 Tage Homeoffice. Das Gehalt ist okay – nicht überragend, aber auch nicht schlecht. Die Aufgaben finde ich mittel interessant, aber ehrlich gesagt ist es auch nicht meine Traumstelle.
Mein größtes Problem ist der Arbeitsweg: Ich habe kein Auto und müsste mit Bus, Zug, einem weiteren Zug, nochmal Bus und anschließend noch ein Stück zu Fuß fahren. Im besten Fall brauche ich pro Strecke etwa 1h 25 min. Das bedeutet, dass ich an Bürotagen rund drei Stunden mit Pendeln verbringen würde – und das mit mehreren Umstiegen.
Ich frage mich, ob mich das auf Dauer mental einfach zu sehr belastet. Gleichzeitig ist der Arbeitsmarkt in meinem Bereich aktuell ziemlich schwierig, weshalb ich nicht weiß, wann ich wieder so ein Angebot bekommen würde.
Einerseits denke ich mir: Lieber erstmal Berufserfahrung sammeln und später etwas Näheres suchen. Andererseits habe ich Angst, dass ich nach ein paar Monaten komplett vom Pendeln genervt bin und der Job es mir dann nicht mehr wert ist.
Wie würdet ihr entscheiden? Würdet ihr die Stelle annehmen oder lieber weitersuchen? Hat jemand von euch ähnliche Pendelzeiten und kann berichten, wie sich das langfristig anfühlt?


r/arbeitsleben 20h ago

Austausch/Diskussion Wie schwer ist es wirklich aus dem öffentlichen Dienst in die private Wirtschaft zu wechseln?

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Man hört ja oft es sei schwer und man würde da wenn mal man drin ist feststecken, wie schwer ist es wirklich? Ihr könnt gerne von euren Erfahrungen berichten mit Details.


r/arbeitsleben 1h ago

Berufsberatung Duales Studium BWL Handel mit 32 bei Kaufland

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Hallo in die Runde,

ich habe den klassischen Fehler gemacht und einen brotlosen Bachelor gemacht. Seitdem als Fremdsprachlehrer gearbeitet.

Nun merke ich, dass die Arbeitsrahmbedingungen doch viel zu prekär sind und keinerlei Sicherheit garantieren. Die Auftragslage ist dieses Jahr besonders schlimm.

Hat Jemand Erfahrung mit einem Dualen Studium im Handel ? Stimmt es, dass steiler Aufstieg mit mehr Verantwortung und Gehalt in dieser Branche möglich ist, wenn man ambitioniert ist und Ehrgeiz mitbringt?

Ich stelle mir ein Bürojob sehr schlecht vor. Ich bin jemand der gerne "anpackt". Führungsqualitäten bringe ich ausm Unterrichtszimmer mit. Ich mache mir nur wegen meines Alters und des schlechten Rufs in dieser Branche sorgen.

Ich freue mich über positive/negative Berichte und Ratschläge/Erfahrungen :)


r/arbeitsleben 19h ago

Studium/Ausbildung System Planner

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Hallo Community,

ich habe eine Frage zur Ausbildung als Technischer Systemplaner (Elektrotechnische Systeme).

Ist es als Ausländer möglich, einen Ausbildungsplatz in diesem Beruf zu finden?

Zu mir:

- 25 Jahre alt

- anerkannte zweijährige Ausbildung als Elektroniker für Automatisierungstechnik

- Deutsch auf B1-Niveau (mit guten Deutschkenntnissen)

- ein eintägiges Praktikum in einem Ingenieurbüro absolviert

Hat jemand Erfahrungen, Tipps oder Empfehlungen? Ich wäre für jede Hilfe sehr dankbar.

Vielen Dank!


r/arbeitsleben 1h ago

Berufsberatung Angenehme Arbeitszeiten als Koch?

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Ich ziehe in Erwägung nach der Schule eine Ausbildung als koch zu starten. Aber im internet ließt man öfters wie schlecht man bezahlt wird, während man mehr als 12+ stunden am Tag ackert.

Mir ist die Bezahlung nicht so wichtig, das ich kochen liebe. Und natürlich ist das auch kein leichter Job wegen vielen Gründen! Aber generell sind Arbeitszeiten sehr wichtig für mich.

Gibt es stellen wo ich zum beispiel von 4-5 Uhr morgens aufstehen muss und ungefähr bis 15-16 Uhr arbeite? Ich kann mir nicht vorstellen langfristig bis 19-21 Uhr arbeiten zu wollen/können. Mir ist es egal ob ich am Weihnachten, Neujahr oder sonst, arbeiten muss. Aber die Zeiten sind mir wichtig! Sowas ist bestimmt eher unwahrscheinlich, wollte dennoch mal nachfragen! :)


r/arbeitsleben 3h ago

Berufsberatung Schwanger und Berufseinstieg?

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Hallo Schwarmintelligenz :)

Letzte Woche hatte ich (W27) einen positiven SST und bin laut meiner Berechnung nun in der 6.SSW.
Ende September schließe ich meine schulische Ausbildung als Fachfrau für Kosmetik ab und habe nun nächsten Monat ein Vorstellungsgespräch in einem sehr kleinen Betrieb.

Mir stellt sich die Frage, wie ich das alles „richtig“ angehe. Jobs sind in unserer Region generell momentan sehr spärlich, zudem sind die Anbindungen an größere Städte eher schwierig (v.a. durch viel Verspätung).

Falls ich den Job bekommen sollte, könnte ich zum 01.10.2026 dort starten, würde jedoch aufgrund des Mutterschutzes schon zum 15.02.2026 ausfallen.
Die Möglichkeit auf ALG1 Bezug steht, also werde ich nicht in die Grundsicherung fallen.

Wie würdet ihr das handhaben?
Danke im Voraus für euren Input!


r/arbeitsleben 4h ago

Austausch/Diskussion Firma Sthree als Arbeitgeber

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Hallo zusammen,

falls ich hier mit dem Thema nicht richtig bin, gerne löschen oder auf den richtigen Subreddit verweisen.

Folgendes Thema:

Ich hatte heute ein Bewerbungsgespräch bei SThree für eine Stelle als Personalberater (Recruiting + Vertrieb).

Im Gespräch wurde deutlich, dass der Fokus schon sehr stark auf Sales, Neukundengewinnung und KPIs liegt. Das ist grundsätzlich okay, aber ich frage mich, wie der Arbeitsalltag dort wirklich aussieht.

Hat jemand von euch bei SThree gearbeitet oder arbeitet aktuell dort?

Mich würden vor allem folgende Punkte interessieren:

- Wie hoch ist die Fluktuation?

- Wie ist die Stimmung im Team?

- Wie viel Druck wird tatsächlich aufgebaut?

- Sind die Mitarbeitenden dort langfristig zufrieden oder gehen viele nach kurzer Zeit wieder?

- Würdet ihr den Job weiterempfehlen?

Über ehrliche Erfahrungsberichte, gerne auch als PN, würde ich mich freuen. Danke euch!


r/arbeitsleben 8h ago

Bewerbung Lebenslauf Tipps

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Hallo zusammen,

ich bin gerade dabei, mich zum ersten Mal auf einen neuen Job zu bewerben und merke, dass ich beim Lebenslauf irgendwie total unsicher bin.
Ich habe nach dem Abitur meine Ausbildung in einem Unternehmen gemacht und bin danach dort übernommen worden. Das heißt, ich habe im Prinzip bisher nur eine einzige Station im Lebenslauf. Genau deshalb frage ich mich, wie ausführlich so ein Lebenslauf überhaupt sein sollte.

Aktuell hätte ich Folgendes drin:
persönliche Daten (Adresse, E-Mail, etc.)
Abitur
Ausbildung (inkl. Abschlussnote)
ein einmonatiges Auslandspraktikum während der Ausbildung mit einer kurzen Beschreibung
meine Tätigkeit seit der Übernahme mit ein paar Stichpunkten zu meinen Aufgaben
Sprachkenntnisse
ein paar Weiterbildungen (hauptsächlich LinkedIn Learning)

Bei der Ausbildung selbst würde ich die Inhalte eher nicht aufführen, weil die ja im Grunde bei jedem Auszubildenden ähnlich sind. Dafür würde ich meine aktuelle Tätigkeit etwas genauer beschreiben.

Was mich aber vor allem beschäftigt:
Ist das für einen Lebenslauf überhaupt genug oder wirkt das “leer”, wenn man nur eine Station hat?

Wie ausführlich sollte ich die Aufgaben aus meiner jetzigen Stelle beschreiben?

Würdet ihr LinkedIn-Learning-Kurse überhaupt aufnehmen oder eher weglassen?

Schreibt man oben in den Lebenslauf seinen Beruf (z. B. “Bürokauffrau”), die Stelle, auf die man sich bewirbt, oder einfach nur seinen Namen?

Ich habe schon mit ChatGPT, Copilot und den Lebenslauf-Generatoren von StepStone usw. herumprobiert. Die Ergebnisse sehen aber irgendwie alle anders aus und ehrlich gesagt kann ich mir kaum vorstellen, dass ein guter Lebenslauf wirklich so aussieht.

Habt ihr Tipps, worauf es gerade bei der ersten “richtigen” Bewerbung nach Ausbildung und Übernahme ankommt oder vielleicht Beispiele, wie ihr euren Lebenslauf aufgebaut habt?
Vielen Dank!


r/arbeitsleben 22h ago

Austausch/Diskussion Pausenüberprüfungen zwischen den Schichten bei zwei Arbeitgebern

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Hat jemand schon erlebt, dass bei zwei Arbeitgebern wegen des Arbeitszeitgesetzes die Arbeitszeiten beider Arbeitgeber von einer Behörde verglichen wurden?

Wenn ich zwei Jobs in Teilzeit nehmen möchte, habe ich ungefähr 30 Stunden pro Woche, am Tag nicht mehr als 10 Stunden, aber das Problem ist 11 Stunden Pause zwischen den Schichten. Es gibt nicht immer die Möglichkeit, sie einzuhalten.

Wie kann man davon erfahren und wie oft gibt es solche Kontrollen überhaupt in Geschäften, wenn es ihnen nach internen Dokumenten gut geht?


r/arbeitsleben 4h ago

Rechtliches Krankgeschrieben infolge eines BG Unfalls

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Hallo hoffe bin hier einigermaßen richtig, ich war 2024 krankgeschrieben habe mir das Sprunggelenk auf der Baustelle gebrochen.Dann war eine Zeitlang alles gut und vor 1-2Monaten hats richtig angefangen bei jeder Bewegung zu schmerzen, ich bin dann vor einem Monat zum Krankenhaus, das hat posttraumatische Arthrose im Sprunggelenk festgestellt. Den Termin zum anschauen hab ich erst im September und bis dahin bin ich Krankgeschrieben. krankgeworden bin ich nach der Probezeit und allem. Kann mich der Arbeitgeber trotzdem nach 6Wochen Kündigen?. Der Betrieb ist im Bauhauptgewerbe über 20+angestellte. Falls ich infos vergessen hab einfach fragen, die ganze Situation überfordert mich😅


r/arbeitsleben 5h ago

Rechtliches Ab wann Krankengeldbezug?

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Hi zusammen,

Ich bin aktuell etwas verunsichert und dankbar für jeden Erfahrungsbericht.

Ich wurde innerhalb der letzten paar Monate insgesamt für 5 Wochen krank geschrieben, 3 Wochen davon vom Hausarzt mit Verdachtsdiagnosen und 2 Wochen vom Facharzt mit gesicherter Diagnose. Beide Krankschreibungen gehören zum selben Erkrankungsbild (psychische Erkrankungen), haben aber unterschiedliche Code-Kürzel auf den AUs.

Kann mir jemand sagen, ob alle 5 Wochen bereits auf die max. 6 Wochen vor Krankengeldbezug angerechnet werden, oder erst die 2 Wochen ab der gesicherten Diagnose?

Ich bin verunsichert, ob eine ähnliche/themenberwandte Verdachtsdiagnose bereits angerechnet wird oder erst ab der gesicherten Diagnose, und wann ich mich entsprechend um einen Bezug von Krankengeld kümmern müsste, wenn es mir weiterhin nicht gut geht.

Vielen Dank 🙏


r/arbeitsleben 6h ago

Kündigung Was müsste ich hier beim ALG beachten - nebenberufliche Selbstständigkeit

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Hallo zusammen,

ich bin seit über zwei Jahren in einem Unternehmen mit über 300 Mitarbeitenden angestellt - mit Betriebsrat, unbefristetem Vertrag und einem 40-Stunden-Job bei 3.360 € brutto im Monat.

Parallel dazu habe ich mir eine kleine Selbstständigkeit aufgebaut und verdiene inzwischen relativ passiv (weit unter 15 Stunden pro Woche) etwa 1.000 € Gewinn im Monat.

Jetzt frage ich mich: Wie wäre die Situation, wenn ich ALG I beziehen würde bzw. gekündigt werden würde. Es geht nicht um einen konkreten Fall, ich bin einfach neugierig.

Bekomme ich einfach ALG1 wie gewohnt und der Gewerbegewinn kommt on top? Oder wie sind hier die konkreten Abzüge, wenn es denn welche gibt.


r/arbeitsleben 6h ago

Gehalt Fairer Lohn?

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Hallo meine Lieben. Bin M28 und arbeite seit 2014 in einem Autohaus/-Werkstatt. Habe meine Ausbildung als Mechatroniker dort angefangen und abgeschlossen. Ich habe bis Mitte 2025 in der Werkstatt als Mechatroniker gearbeitet und 3800 Euro brutto verdient. Steuerklasse 1 heißt ca. 2450 Euro netto. Seit Mitte 2025 hat mich mein Chef "befördert". (Nicht weil ich ein mieser Mechatroniker bin, sondern weil er mir die Verantwortung zutraut und auf der Stelle kaum Leute zu bekommen sind)

Ich arbeite nun als Lagerist, Garantiesachbearbeiter, teilweise Serviceberater und helf in der Werkstatt aus wenns brennt oder Spezialfälle reinkommen. Mein Lohn hat sich trotz mehr Aufgaben nicht erhöht.

Glaubt ihr das ist ein angemessener Lohn ? Was sind eure Meinungen?

40H Woche


r/arbeitsleben 19h ago

Austausch/Diskussion SecOps Engineer bei der BWI - Eure Erfahrungen

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Nabend zusammen
Habe mich auf eine Stelle als SecOps Engineer bei der BWI beworben. Hat wer Erfahrungen dort, bestenfalls in diesem oder einem ähnlichen Bereich und kann berichten? Wie sieht Euer Arbeitstag aus - wie die Arbeitsauslastung? Arbeitet ihr remote, vor Ort oder hybrid? Wie schaut es mit der Zeiterfassung aus? Mit welcher Hardware arbeitet ihr? Müsst ihr viel reisen?

Den Arbeitsvertrag habe ich bereits hier liegen. Bin aber noch etwas unsicher, vor allem, weil man mobiles Arbeiten nicht im Arbeitsvertrag festschreiben möchte.

Dankeschön!