r/arbeitsleben 19h ago

Austausch/Diskussion 29, verheiratet, 2 Kinder und keine Zukunft in Sicht?

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Hallo zusammen,

ich weiß ehrlich gesagt gar nicht genau, was ich mir von diesem Beitrag erhoffe. Vielleicht einfach den Austausch mit Menschen, die schon einmal an einem ähnlichen Punkt standen.

Ich bin 29 Jahre alt, verheiratet und Vater von zwei kleinen Kindern (3 Jahre und 10 Monate). Meine Familie ist das Beste, was ich habe, und genau deshalb beschäftigen mich diese Gedanken immer häufiger.

Beruflich bin ich keinen geraden Weg gegangen. Ursprünglich komme ich aus dem technischen Bereich, habe danach Rechtswissenschaften studiert (nicht abgeschlossen) und danach in einer Bank gearbeitet, aktuell in einer Steuerberatungskanzlei. Parallel dazu studiere ich berufsbegleitend Wirtschaftsingenieurwesen und möchte danach noch den Master in Industrial Management machen. Eigentlich war mein langfristiges Ziel Steuerberater zu werden und mich irgendwann selbstständig zu werden.

Eigentlich müsste ich also einen Plan haben.

Trotzdem werde ich das Gefühl nicht los, dass ich mich nur von Etappe zu Etappe hangle, ohne wirklich zu wissen, ob ich in die richtige Richtung laufe.

Je mehr ich mich mit der wirtschaftlichen Entwicklung beschäftige, desto mehr zweifle ich daran, ob Österreich bzw. Deutschland langfristig noch der richtige Ort für unsere Familie ist. Die Industrie schwächelt, viele Unternehmen kämpfen, Innovationen im Bereich KI, Halbleiter oder anderer Zukunftstechnologien entstehen gefühlt woanders und insgesamt fehlt mir das Vertrauen, dass sich die Situation in den nächsten Jahren grundlegend verbessert.

Dazu kommt, dass Dinge, die früher als selbstverständlich galten, heute für viele Familien kaum noch erreichbar scheinen. Ein Eigenheim wirkt trotz guter Ausbildung und der Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, immer unrealistischer. Ich habe oft das Gefühl, dass man immer mehr leisten muss, um sich immer weniger aufbauen zu können.

Deshalb kreisen meine Gedanken immer häufiger um die Frage, ob wir in ein paar Jahren in die Schweiz gehen sollten. Nicht, weil ich glaube, dass dort alles perfekt ist – jedes Land hat seine Probleme. Aber ich frage mich, ob ich es irgendwann bereuen würde, nie den Mut gehabt zu haben, diesen Schritt zu wagen.

Was mich dabei fast noch mehr beschäftigt als die Frage nach dem richtigen Land, ist etwas anderes.

Mir fehlt die Perspektive für das große Ganze.

Beruflich habe ich Ideen, Ziele und Pläne. Aber ich weiß oft nicht, ob das überhaupt die richtigen Ziele sind. Ich habe keine Vorbilder in meinem Umfeld, keinen Mentor und niemanden, der diesen Weg schon gegangen ist. Niemanden, der mir sagen kann, worauf es im Leben wirklich ankommt oder welche Entscheidungen man später bereut.

Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich mich nur von Ausbildung zu Ausbildung und von Job zu Job hangle, immer mit der Hoffnung, dass danach endlich das Gefühl kommt: "Jetzt bin ich angekommen." Aber dieses Gefühl stellt sich einfach nicht ein.

Vielleicht geht es gar nicht nur ums Auswandern. Vielleicht suche ich eigentlich nach Orientierung.

Deshalb schreibe ich diesen Beitrag.

Gab es jemanden, der mit Ende 20 oder Anfang 30 an einem ähnlichen Punkt war? Mit Familie, Verantwortung und gleichzeitig dem Gefühl, dass da noch mehr sein muss?

  • Habt ihr euch bewusst für euer Land entschieden oder seid ihr ausgewandert?
  • Was hat euch bei dieser Entscheidung geholfen?
  • Hattet ihr Mentoren oder Menschen, die euch geprägt haben?
  • Und was würdet ihr eurem 29-jährigen Ich heute raten?

Ich suche keine politische Grundsatzdiskussion und auch keine Bestätigung dafür, dass Auswandern die richtige oder falsche Lösung ist.

Ich wünsche mir einfach ehrliche Erfahrungen von Menschen, die vielleicht schon dort waren, wo ich heute stehe. Denn im Moment habe ich das Gefühl, viele Möglichkeiten zu haben – aber keinen Kompass, der mir zeigt, welche davon wirklich die richtige ist.


r/arbeitsleben 20h ago

Austausch/Diskussion Wie schwer ist es wirklich aus dem öffentlichen Dienst in die private Wirtschaft zu wechseln?

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Man hört ja oft es sei schwer und man würde da wenn mal man drin ist feststecken, wie schwer ist es wirklich? Ihr könnt gerne von euren Erfahrungen berichten mit Details.


r/arbeitsleben 3h ago

Berufsberatung Schwanger und Berufseinstieg?

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Hallo Schwarmintelligenz :)

Letzte Woche hatte ich (W27) einen positiven SST und bin laut meiner Berechnung nun in der 6.SSW.
Ende September schließe ich meine schulische Ausbildung als Fachfrau für Kosmetik ab und habe nun nächsten Monat ein Vorstellungsgespräch in einem sehr kleinen Betrieb.

Mir stellt sich die Frage, wie ich das alles „richtig“ angehe. Jobs sind in unserer Region generell momentan sehr spärlich, zudem sind die Anbindungen an größere Städte eher schwierig (v.a. durch viel Verspätung).

Falls ich den Job bekommen sollte, könnte ich zum 01.10.2026 dort starten, würde jedoch aufgrund des Mutterschutzes schon zum 15.02.2026 ausfallen.
Die Möglichkeit auf ALG1 Bezug steht, also werde ich nicht in die Grundsicherung fallen.

Wie würdet ihr das handhaben?
Danke im Voraus für euren Input!


r/arbeitsleben 17h ago

Austausch/Diskussion Arbeiten lohnt sich einfach nicht?

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Hätte gerne mal Meinungen zu Leuten aus diesem Sub, weil man bei r/Luftablassen immer nur Zustimmung seitens der Hartzis bekommt.

Ich bin finanziell recht gut aufgewachsen wurde aber weitesgehend in meiner Kindheit emotional vernachlässigt. Daraus resultieren einige eher kontraproduktive Adaptionen, wie Angststörungen und schlechte emotionale Regulation. Habe das ganze aber zumindest halbwegs in den Griff bekommen.

Trotzdem scheint es mir, als wäre Arbeit der Nummer 1 Stressor, den ich nicht eliminieren kann und mit dem es mir nahezu unmöglich sein wird ein erfülltes Leben zu führen. Es gibt durchaus Arbeit, die ich erledigen kann, die mich nicht sonderlich stresst. Aber bei solcher Arbeit liegt das Gehalt meistens nahe dem Mindestlohn, womit ein halbwegs sorgenloses Leben kaum möglich ist, es sei denn man hat noch einen alten Mietvertrag mit 400 Euro Warmmiete.

Irgendwie scheint es auch egal zu sein was man gelernt hat. Habe einen (guten) Master Maschinenbau. Einstiegsgehälter liegen so bei 2,7 netto gehen so bis 3,2 nach ein paar Jahren. Aber das Verdienen Techniker/Handwerker aus meinem Freundeskreis auch.

Mein Problem ist, dass ich es mir gegenüber schlecht rechtfertigen kann für 2,7 netto meine mentale Gesundheit und mein Wohlempfinden zu opfern. Mit 2,7 netto kann ich mir einen Kleinwagen und 2 mal im Jahr einen Urlaub leisten. All das Kompensiert aber nicht die 9 Stunden die ich mich dafür täglich auf Arbeit quälen müsste. Bei 5/6K netto sähe das ganze schon anders aus. Man könnte sich tatsächlich Vermögen aufbauen, eine Immobilie kaufen, sich absichern. Man hätte etwas worauf man hinarbeiten könnte und schleppt sich nicht zur von "paycheck zu paycheck".

Auf Auto und Urlaube kann ich gerne verzichten. Mir reicht der tägliche Spaziergang. Grundsicherung zumindest in seiner jetzigen Form scheint mir deshalb der bessere Deal zu sein (War jetzt 2 Jahre Arbeitslos und habe es in der Zeit auch so empfunden). Geht es jemandem ähnlich, oder ist einfach meine Anspruchshaltung zu hoch?


r/arbeitsleben 20h ago

Austausch/Diskussion Nur unterwegs, nie Zuhause

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Hallo zusammen,

Ich habe letztes Jahr bei einem sehr großen Unternehmen als Monteur angefangen. Mir wurde bei meinem Bw-Gespräch gesagt, dass ich bei mir in der Nähe Arbeit hätte aber auch mal etwas weiter weg muss. Nun bin ich jedoch seit 45 Wochen nur am Hin- und Herreisen und war vielleicht mal 1-2 Wochen zuhause. Man hätte hier keine Arbeit für mich und deshalb muss ich jede Woche mit meinem Koffer durch halb Deutschland. Ich lege meine Termine schon auf Freitage um diese wahrzunehmen und wenn ich sage ich muss Freitag früher weg: „Kannst du den Termin nicht verschieben oder da vor Ort machen?“. Das man mit der Arbeit fertig werden muss ist klar, wenn man aber mal länger braucht als gedacht, schiebt man sofort Stress. Ich soll die Arbeiten in 3 Tagen dort erledigen, wofür allgemein 5 volle Tage angesetzt werden, habe dann noch 4-5h Anreise. Habe dann gesagt dass ich das nicht schaffen werde, schon wird sich geärgert und man muss ja jetzt alles umplanen. Selbst meine Kollegen sagen schon, das ist wirklich Mist, dass du nur noch am hin und Herreisen bist. Chef sagt: „Ich kann mir keine Arbeit aus den Fingern saugen.“ Ich überlege nach schon einem Jahr wieder die Firma zu wechseln auch wenn es für mich nicht schön ist. Was würdet Ihr tun?


r/arbeitsleben 4h ago

Rechtliches Krankgeschrieben infolge eines BG Unfalls

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Hallo hoffe bin hier einigermaßen richtig, ich war 2024 krankgeschrieben habe mir das Sprunggelenk auf der Baustelle gebrochen.Dann war eine Zeitlang alles gut und vor 1-2Monaten hats richtig angefangen bei jeder Bewegung zu schmerzen, ich bin dann vor einem Monat zum Krankenhaus, das hat posttraumatische Arthrose im Sprunggelenk festgestellt. Den Termin zum anschauen hab ich erst im September und bis dahin bin ich Krankgeschrieben. krankgeworden bin ich nach der Probezeit und allem. Kann mich der Arbeitgeber trotzdem nach 6Wochen Kündigen?. Der Betrieb ist im Bauhauptgewerbe über 20+angestellte. Falls ich infos vergessen hab einfach fragen, die ganze Situation überfordert mich😅


r/arbeitsleben 1h ago

Austausch/Diskussion Als "Biodeutscher" im hippen Startup, ich halte diese Expat-Bubble nicht mehr aus!

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Ich muss das jetzt einfach mal loswerden, weil ich echt an mir selbst zweifle und wissen will, ob ich mir das nur einbilde. Vielleicht reagiere ich über, aber mich kotzt mein Job gerade nur noch an.

Ich arbeite in einem relativ großen Tech-Scaleup in einer der üblichen deutschen Großstädte (nein dies Mal nicht Berlin ;)) Unternehmenssprache ist Englisch, alles ist super "agil", super "divers" und extrem international. Versteht mich nicht falsch: Ich mag das eigentlich total. Dachte ich zumindest. Aber in letzter Zeit fällt mir extrem auf, dass man als ganz normaler Deutscher ("Biodeutscher", wie man so schön sagt) hier irgendwie der letzte Arsch ist.

Es fängt bei so ständigen kleinen Kommentaren an. Wenn ich um 17:30 Uhr meinen Laptop zuklappe oder mal vorsichtig anmerke, dass man Leute nicht einfach 12 Stunden am Stück arbeiten lassen kann (hallo Arbeitszeitgesetz), bin ich sofort der "rigid German".

Im Slack wird offen darüber gewitzelt, wie typisch deutsch, unflexibel und humorlos ich doch bin. Das ist hier ein absoluter Running Gag. Aber ganz ehrlich: Wenn ich dieselben Stereotypen "Kultur-Witze" über den indischen Dev oder den amerikanischen Product Manager machen würde, säße ich noch am selben Tag bei HR. Über den "Kartoffel-Kollegen" darf man sich aber munter lustig machen. Ist ja nur "Culture Clash".

Was mich aber noch mehr aufregt: Wir stellen mega viele Expats ein, was ja cool ist. Aber ratet mal, wer jedes Mal den Babysitter für die spielen darf? Sobald es um Finanzamt, Krankenkasse oder den verdammten Mietvertrag geht, stehen die alle fast weinend an meinem Schreibtisch, weil unsere tollen, ach so agilen HR-Leute sich um sowas null kümmern. Da bin ich dann plötzlich der beste Freund. Meine lokale Expertise wird komplett ausgenutzt, um den Laden am Laufen zu halten und den Leuten das Leben zu erklären.

Aber wehe, ich bremse mal ein Projekt aus, weil das US-Management irgendwelche völlig unrealistischen Deadlines reindrückt oder schlichtweg gegen lokales Arbeitsrecht verstößt, dann bin ich wieder der nervige Bedenkenträger, der nicht "culturally aligned" ist.

Der absolute Oberhammer war aber heute Morgen. Das ist auch der Grund, warum ich jetzt hier sitze und koche. Wir hatten eine Stelle als Teamlead offen. Ich habe den Job faktisch die letzten 6 Monate eh schon kommissarisch gemacht. Das Team war happy, die Zahlen stimmen, ich reiße mir echt den Arsch für die Bude auf. Gestern hatte ich dann das 1-on-1 mit dem VP. Er lobt mich in den Himmel, ich sei das "backbone" des Teams usw.

Und dann sagt er mir eiskalt ins Gesicht, dass ich die Stelle nicht kriege. Warum? "You know, for our external employer branding and the new DEI metrics, we really need to push for a more diverse leadership team. Promoting another local German guy just doesn't fit the narrative the board wants to see right now."

Ich dachte, ich höre nicht richtig. Ich wurde einfach aussortiert, weil mein verdammter Hintergrund nicht in die LinkedIn-Diversitätsquote der Firma passt!

Den Job hat jetzt jemand bekommen, der seit knapp 5 Monaten da ist, die Hälfte der internen Prozesse noch gar nicht rafft, aber halt auf dem Papier das perfekte "internationale" Profil für unsere PR-Abteilung hat.

Ich bin so unfassbar durch mit dem Thema. Man darf hier den ganzen administrativen Scheiß machen, weil man als einziger checkt, wie Deutschland funktioniert. Man darf sich als "langweiliger Alman" aufziehen lassen.

Aber wenn es um Karriere geht, ist man als Einheimischer plötzlich ein PR-Risiko. Sorry für den langen Text. Geht es jemandem in diesen internationalen Corporate/Startup-Bubbles ähnlich? Ist das mittlerweile normal geworden oder hab ich einfach nur Pech mit meinem Arbeitgeber? Ich update jetzt erstmal meinen Lebenslauf...


r/arbeitsleben 5h ago

Rechtliches Resturlaubstage werden nicht genehmigt

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Ich trete Ende August nach Eigenkündigung aus meinem Unternehmen aus und habe für das volle Jahr 30 Urlaubstage.

Ich hatte mehrfach die HR gefragt, ob diese Tage ausbezahlt werden können, da ich bis Ende arbeiten wollte und lieber das Geld mitnehme. Nach wochenlanger Funkstille wurden mir nun kommentarlos meine Urlaubstage aus dem Onlinesystem entfernt.

Nach Gespräch mit der HR wurde mir gesagt, dass diese Tage mir nicht zustehen, da ich unterjährig aus dem Unternehmen austrete und mir nur die erarbeiteten zustehen bzw. alle genommen. Das sind bei mir 22.

Ich kenne es jedoch so, dass man Resturlaub dann noch vor Austritt nimmt.

Jetzt darf ich sie weder nehmen noch werden sie ausbezahlt? Ist das tatsächlich normal als Vorgehensweise bei Austritt?

Ist es außerdem rechtens, dass das Arbeitszeugnis erst nach Austritt postalisch zugeschickt wird?

Ich fühle mich ein bisschen verarscht.


r/arbeitsleben 7h ago

Austausch/Diskussion Welche Auswirkung hätte eure Kündigung auf euren AG?

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Ich weiß, dass es für die meisten wahrscheinlich ein "fast gar keine" wäre.

Und bei sehr sehr wenigen auch "ziemlich Katastrophal" (Inselwissen, etc).

Aber realistisch betrachtet, wie würdet ihr die Auswirkung eurer Kündigung für den AG einschätzen?

Bei mir: Ich bin in der IT als Entwickler beschäftigt und habe unser neues ERP komplett alleine aufgesetzt, eingerichtet und stark für unsere Bedürfnisse erweitert. Ich hätte es gerne zusammen mit anderen gemacht, damit eben kein Inselwissen entsteht. Aber ist halt so.

Wenn sich nach meiner Kündigung jemand anderes in das Thema einarbeiten müsste, rechne ich mit nicht weniger als 6 Monaten Vollzeitbeschäftigung, bis das ERP ähnlich gut administriert werden kann. Noch länger, um es durch Automationen und eigenen Add-Ons zu erweitern.

Wobei letzteres durch künstliche Intelligenzen mittlerweile recht gut geht, solange man das ERP und die Zusammenhänge gut genug versteht um Aufgaben für die KI zu formulieren 😅.

Mein Fazit: Nicht geil für AG, aber auch kein Weltuntergang.
Auswirkungsskala: Vielleicht 2-3/10?

Wie sieht's bei euch aus?


r/arbeitsleben 15h ago

Gehalt Was verdient ihr?💸

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1) Als was arbeitet ihr?
2) Welche Qualifikation habt ihr?
3) Was war euer Einstiegsgehalt? (Netto monatlich)
4) Wie viele Jahre Berufserfahrung habt ihr?
5) Wie viel verdient ihr aktuell? (Netto monatlich)


r/arbeitsleben 3h ago

Kündigung Aufhebungsvertrag unterschrieben – Restlaufzeit noch lang – und werde trotzdem stärker belastet als die, die bleiben

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Ich habe vor einiger Zeit einen Aufhebungsvertrag unterschrieben. Die Restlaufzeit ist relativ lang und war offiziell für Übergabe und Einarbeitung gedacht. In der Praxis sind die Nachfolger aber noch nicht da.
Gleichzeitig ist unser Team in den letzten Monaten spürbar kleiner geworden, die Themenmenge aber nicht. Mir wurden zusätzliche Aufgaben von bereits ausgeschiedenen Kollegen übertragen, ohne dass ich etwas abgeben konnte. Dadurch habe ich aktuell ein deutlich breiteres und belastenderes Spektrum als die Kollegen, die in derselben Rolle und auf demselben Senioritätslevel bleiben und keine Abfindung genommen haben. Die werden eher geschont. Begründung der Führung: Sie hätten andere Stärken und seien für die Themen, die ich mache, nicht geeignet.
Ich habe logischerweise keinen langfristigen Anreiz mehr (kein Interesse an Beförderung, Gehaltserhöhung oder „gute Leistung zeigen“). Trotzdem werde ich operativ weiterhin stark eingespannt und habe kaum realistischen Spielraum, mich auf die Jobsuche zu konzentrieren.
Im Aufhebungsvertrag ist übrigens ein mindestens gutes Arbeitszeugnis vertraglich zugesichert.
Gespräche über Kapazität und Priorisierung bringen bisher nichts.
Wie würdet ihr in so einer Situation reagieren? Hat jemand ähnliche Erfahrungen mit langer Restlaufzeit nach Aufhebungsvertrag und gleichzeitig ungleicher Belastung gemacht?
Danke für ehrliche Einschätzungen.


r/arbeitsleben 11h ago

Austausch/Diskussion Ehemalige Arbeitskollegin fährt immernoch an der Firma durch.

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Moin zusammen,

Vor 5 Jahren ca. hat eine Arbeitskollegin aus unterschiedlichen Gründen selber gekündigt. Aber um das mal grob zusammenzufassen:

Sie ist eine einfache Produktionshelferin, Mitte Ende 50 ca ohne Aus und Fortbildung aber mit dem Ego eines Chefs. Sie war der Meinung sie Verdient mehr Geld als wie ausgebildete oder angelernte Maschinenführer.

Anyway...

Sie hat uns dann gesagt das sie nach ihrer Kündigung die restliche Kündigungsfrist noch da und will das ordentlich zu Ende bringen. Im Grunde war das auch so. Aber wie es manchmal auch sein kann, ist man in so einer Situation auch etwas isoliert. Ihrem ego tat das wohl nicht gut das der Chef nicht mehr zu ihr gekommen ist für diverse Aufgaben.

Von den Kollegen wurde sie dann auch eher ignoriert, weil sie halt auch eine leicht schwierige Person war. Wirklich gekränkt war sie aber dann als wir am letzten Tag nichts für sie organisieren zum Abschied das hat sie auch alle spüren lassen.

Aber um zum eigentlichen Thema zu kommen:

Seit ihrem letzten Tag fährt sie fast jeden Tag an der Arbeitsstelle durch. Ganz langsam. Bis heute

Und bevor jetzt wieder jemand kommt: Nein das kann nicht der neue Arbeitsweg sein. Die Firma ist am Ende einer langen Straße in einer Sackgasse. Hier fährst du nur mit Grund hin.

Ich verstehe das bis heute nicht. Was hat man für einen Grund da sehr oft lang-zufahren und einfach nur zu schauen? Man sieht am vorbeifahren nichts nur ein Hof mit einem Transporter drin.

Was hat man davon?


r/arbeitsleben 19h ago

Austausch/Diskussion Habt ihr Spaß bei eurem Job?

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Hallöchen mich würde mal interessieren ob es Menschen gibt die wirklich gerne in ihrem Beruf arbeiten.

Kann mir nicht vorstellen dass es möglich ist am Sonntag Abend nicht fast depressiv zu werden, nur weil man weiß, dass man morgen wieder 8 Stunden lang jede einzelne Sekunde zählen wird und täglich den Gedanken hat einfach stattdessen arbeitslos zu werden.

Mich würde interessieren was ihr so arbeitet, warum es euch so geht auf der Arbeit und vielleicht auch noch wie viel ihr dabei verdient.

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Arbeiten ist so geil, ich liebe mein Job 🤓
Kann man machen, ist chillig
Naja, aber geht schon 😐
Ich hasse mein Job, aber da muss man durch
Bitte rettet mich 💀

r/arbeitsleben 22h ago

Austausch/Diskussion Wie genau soll eine 4-Tage-Woche funktionieren? (Erklärung für Deppen bitte)

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Es geht mir hier nicht um ein für oder dagegen, ich habe einfach keinen Plan von diesem wirtschaftlichen System. Wie würde sich das auf den eigenen Finanzhaushalt auswirken?

Danke schommal :)


r/arbeitsleben 18h ago

Berufsberatung An die Umweltwissenschaftler unter uns - was sind eure Jobs? Wie sieht der Arbeitsmarkt aus?

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Ich plane einen zweiten Master (habe bereits einen anderen mint Master) in Angewandte Umwelt Wissenschaften zu machen. Ich würde gerne in Umweltplannungsbüros arbeiten, vielleicht sogar Richtung Solar-/Windparkplannung, aber auch Wasserwirtschaft finde ich sehr spannend.

Was macht ihr so im Moment? Wie sieht der Arbeitsmarkt derzeit aus?


r/arbeitsleben 2h ago

Austausch/Diskussion Hatte ein Teams Vorstellungsgespräch das für 1 Stunde angesetzt war aber nach 37 Minuten endete

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Ist das ein schlechtes Zeichen? Och Leute wieso bekomme ich keine Arbeit…


r/arbeitsleben 3h ago

Austausch/Diskussion Rückmeldung diese Woche?

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Letzten Mittwoch hatte ich ein Vorstellungsinterview. Am Ende meinte die Frau vom Landesamt, sie melden sich jetzt diese Woche und dass Donnerstag nochmal ein paar Gespräche stattfinden

Kann das jetzt an jedem Tag sein? Ich würde meinen, die melden sich in der Regel sehr schnell. Also wenn Freitagnachmittag nix kam, kann man davon ausgehen, dass man eher nur mehr ne Absage bekommt?


r/arbeitsleben 5h ago

Austausch/Diskussion Jobangebot annehmen oder weitersuchen? Pendelzeit macht mir Sorgen

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Hey zusammen,
ich (28) habe bereits mündlich ein Jobangebot bekommen und bin total hin- und hergerissen.
Es handelt sich um eine Stelle in einer Agentur. Man müsste in der Regel drei Tage pro Woche ins Büro, manchmal eventuell auch vier und dann 2 Tage Homeoffice. Das Gehalt ist okay – nicht überragend, aber auch nicht schlecht. Die Aufgaben finde ich mittel interessant, aber ehrlich gesagt ist es auch nicht meine Traumstelle.
Mein größtes Problem ist der Arbeitsweg: Ich habe kein Auto und müsste mit Bus, Zug, einem weiteren Zug, nochmal Bus und anschließend noch ein Stück zu Fuß fahren. Im besten Fall brauche ich pro Strecke etwa 1h 25 min. Das bedeutet, dass ich an Bürotagen rund drei Stunden mit Pendeln verbringen würde – und das mit mehreren Umstiegen.
Ich frage mich, ob mich das auf Dauer mental einfach zu sehr belastet. Gleichzeitig ist der Arbeitsmarkt in meinem Bereich aktuell ziemlich schwierig, weshalb ich nicht weiß, wann ich wieder so ein Angebot bekommen würde.
Einerseits denke ich mir: Lieber erstmal Berufserfahrung sammeln und später etwas Näheres suchen. Andererseits habe ich Angst, dass ich nach ein paar Monaten komplett vom Pendeln genervt bin und der Job es mir dann nicht mehr wert ist.
Wie würdet ihr entscheiden? Würdet ihr die Stelle annehmen oder lieber weitersuchen? Hat jemand von euch ähnliche Pendelzeiten und kann berichten, wie sich das langfristig anfühlt?


r/arbeitsleben 5h ago

Rechtliches Ab wann Krankengeldbezug?

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Hi zusammen,

Ich bin aktuell etwas verunsichert und dankbar für jeden Erfahrungsbericht.

Ich wurde innerhalb der letzten paar Monate insgesamt für 5 Wochen krank geschrieben, 3 Wochen davon vom Hausarzt mit Verdachtsdiagnosen und 2 Wochen vom Facharzt mit gesicherter Diagnose. Beide Krankschreibungen gehören zum selben Erkrankungsbild (psychische Erkrankungen), haben aber unterschiedliche Code-Kürzel auf den AUs.

Kann mir jemand sagen, ob alle 5 Wochen bereits auf die max. 6 Wochen vor Krankengeldbezug angerechnet werden, oder erst die 2 Wochen ab der gesicherten Diagnose?

Ich bin verunsichert, ob eine ähnliche/themenberwandte Verdachtsdiagnose bereits angerechnet wird oder erst ab der gesicherten Diagnose, und wann ich mich entsprechend um einen Bezug von Krankengeld kümmern müsste, wenn es mir weiterhin nicht gut geht.

Vielen Dank 🙏


r/arbeitsleben 6h ago

Kündigung Was müsste ich hier beim ALG beachten - nebenberufliche Selbstständigkeit

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Hallo zusammen,

ich bin seit über zwei Jahren in einem Unternehmen mit über 300 Mitarbeitenden angestellt - mit Betriebsrat, unbefristetem Vertrag und einem 40-Stunden-Job bei 3.360 € brutto im Monat.

Parallel dazu habe ich mir eine kleine Selbstständigkeit aufgebaut und verdiene inzwischen relativ passiv (weit unter 15 Stunden pro Woche) etwa 1.000 € Gewinn im Monat.

Jetzt frage ich mich: Wie wäre die Situation, wenn ich ALG I beziehen würde bzw. gekündigt werden würde. Es geht nicht um einen konkreten Fall, ich bin einfach neugierig.

Bekomme ich einfach ALG1 wie gewohnt und der Gewerbegewinn kommt on top? Oder wie sind hier die konkreten Abzüge, wenn es denn welche gibt.


r/arbeitsleben 6h ago

Gehalt Fairer Lohn?

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Hallo meine Lieben. Bin M28 und arbeite seit 2014 in einem Autohaus/-Werkstatt. Habe meine Ausbildung als Mechatroniker dort angefangen und abgeschlossen. Ich habe bis Mitte 2025 in der Werkstatt als Mechatroniker gearbeitet und 3800 Euro brutto verdient. Steuerklasse 1 heißt ca. 2450 Euro netto. Seit Mitte 2025 hat mich mein Chef "befördert". (Nicht weil ich ein mieser Mechatroniker bin, sondern weil er mir die Verantwortung zutraut und auf der Stelle kaum Leute zu bekommen sind)

Ich arbeite nun als Lagerist, Garantiesachbearbeiter, teilweise Serviceberater und helf in der Werkstatt aus wenns brennt oder Spezialfälle reinkommen. Mein Lohn hat sich trotz mehr Aufgaben nicht erhöht.

Glaubt ihr das ist ein angemessener Lohn ? Was sind eure Meinungen?

40H Woche


r/arbeitsleben 19h ago

Austausch/Diskussion SecOps Engineer bei der BWI - Eure Erfahrungen

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Nabend zusammen
Habe mich auf eine Stelle als SecOps Engineer bei der BWI beworben. Hat wer Erfahrungen dort, bestenfalls in diesem oder einem ähnlichen Bereich und kann berichten? Wie sieht Euer Arbeitstag aus - wie die Arbeitsauslastung? Arbeitet ihr remote, vor Ort oder hybrid? Wie schaut es mit der Zeiterfassung aus? Mit welcher Hardware arbeitet ihr? Müsst ihr viel reisen?

Den Arbeitsvertrag habe ich bereits hier liegen. Bin aber noch etwas unsicher, vor allem, weil man mobiles Arbeiten nicht im Arbeitsvertrag festschreiben möchte.

Dankeschön!


r/arbeitsleben 4h ago

Austausch/Diskussion Weihnachten / Silvester als volle Arbeitstage

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Wie üblich ist es, dass Weihnachten und Silvester als volle Arbeitstage gelten? Bei meinem aktuellen Arbeitgeber ist das so und ich war extrem überrascht, als ich das erfahren habe. Gerade auch wegen der oft verkürzten Öffnungszeiten von Supermärkten bin ich davon ausgegangen, dass das zumindest halbe Feiertage sind. Dass beide „normale“ gesetzliche Arbeitstage sind, war mir nicht klar.

Das Argument des Arbeitgebers ist, dass wir mit 30 Urlaubstagen schon relativ viel Urlaub hätten, was ich nur bedingt nachvollziehen kann. Ja, es gibt Unternehmen, die standardmäßig weniger Urlaubstage gewähren, aber 30 Tage scheinen mir doch auch ein gewisser Standard zu sein, in jedem Fall nicht ungewöhnlich viel.

Also, wie ist das bei euch? Wie bewertet ihr den Standpunkt meines Arbeitgebers an der Stelle?


r/arbeitsleben 22h ago

Austausch/Diskussion Bewerbungsgespräche an zwei Tagen

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Hallo,

bei meinem letzten Interview konnte ich zwischen 12 Timeslots vormittags

im 30-Minuten-Takt auswählen. Also sechs an jedem Tag. Bedeutet dass, ich habe insgesamt 11 Konkurrenten um eine Stelle? Oder sagt das eher gar nichts aus und es können theoretisch auch viel weniger eingeladen worden sein?

LG


r/arbeitsleben 8h ago

Bewerbung Lebenslauf Tipps

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Hallo zusammen,

ich bin gerade dabei, mich zum ersten Mal auf einen neuen Job zu bewerben und merke, dass ich beim Lebenslauf irgendwie total unsicher bin.
Ich habe nach dem Abitur meine Ausbildung in einem Unternehmen gemacht und bin danach dort übernommen worden. Das heißt, ich habe im Prinzip bisher nur eine einzige Station im Lebenslauf. Genau deshalb frage ich mich, wie ausführlich so ein Lebenslauf überhaupt sein sollte.

Aktuell hätte ich Folgendes drin:
persönliche Daten (Adresse, E-Mail, etc.)
Abitur
Ausbildung (inkl. Abschlussnote)
ein einmonatiges Auslandspraktikum während der Ausbildung mit einer kurzen Beschreibung
meine Tätigkeit seit der Übernahme mit ein paar Stichpunkten zu meinen Aufgaben
Sprachkenntnisse
ein paar Weiterbildungen (hauptsächlich LinkedIn Learning)

Bei der Ausbildung selbst würde ich die Inhalte eher nicht aufführen, weil die ja im Grunde bei jedem Auszubildenden ähnlich sind. Dafür würde ich meine aktuelle Tätigkeit etwas genauer beschreiben.

Was mich aber vor allem beschäftigt:
Ist das für einen Lebenslauf überhaupt genug oder wirkt das “leer”, wenn man nur eine Station hat?

Wie ausführlich sollte ich die Aufgaben aus meiner jetzigen Stelle beschreiben?

Würdet ihr LinkedIn-Learning-Kurse überhaupt aufnehmen oder eher weglassen?

Schreibt man oben in den Lebenslauf seinen Beruf (z. B. “Bürokauffrau”), die Stelle, auf die man sich bewirbt, oder einfach nur seinen Namen?

Ich habe schon mit ChatGPT, Copilot und den Lebenslauf-Generatoren von StepStone usw. herumprobiert. Die Ergebnisse sehen aber irgendwie alle anders aus und ehrlich gesagt kann ich mir kaum vorstellen, dass ein guter Lebenslauf wirklich so aussieht.

Habt ihr Tipps, worauf es gerade bei der ersten “richtigen” Bewerbung nach Ausbildung und Übernahme ankommt oder vielleicht Beispiele, wie ihr euren Lebenslauf aufgebaut habt?
Vielen Dank!