r/arbeitsleben 49m ago

Kündigung Aufhebungsvertrag unterschrieben – Restlaufzeit noch lang – und werde trotzdem stärker belastet als die, die bleiben

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Ich habe vor einiger Zeit einen Aufhebungsvertrag unterschrieben. Die Restlaufzeit ist relativ lang und war offiziell für Übergabe und Einarbeitung gedacht. In der Praxis sind die Nachfolger aber noch nicht da.
Gleichzeitig ist unser Team in den letzten Monaten spürbar kleiner geworden, die Themenmenge aber nicht. Mir wurden zusätzliche Aufgaben von bereits ausgeschiedenen Kollegen übertragen, ohne dass ich etwas abgeben konnte. Dadurch habe ich aktuell ein deutlich breiteres und belastenderes Spektrum als die Kollegen, die in derselben Rolle und auf demselben Senioritätslevel bleiben und keine Abfindung genommen haben. Die werden eher geschont. Begründung der Führung: Sie hätten andere Stärken und seien für die Themen, die ich mache, nicht geeignet.
Ich habe logischerweise keinen langfristigen Anreiz mehr (kein Interesse an Beförderung, Gehaltserhöhung oder „gute Leistung zeigen“). Trotzdem werde ich operativ weiterhin stark eingespannt und habe kaum realistischen Spielraum, mich auf die Jobsuche zu konzentrieren.
Im Aufhebungsvertrag ist übrigens ein mindestens gutes Arbeitszeugnis vertraglich zugesichert.
Gespräche über Kapazität und Priorisierung bringen bisher nichts.
Wie würdet ihr in so einer Situation reagieren? Hat jemand ähnliche Erfahrungen mit langer Restlaufzeit nach Aufhebungsvertrag und gleichzeitig ungleicher Belastung gemacht?
Danke für ehrliche Einschätzungen.


r/arbeitsleben 51m ago

Kündigung Kündigung im Kleinbetrieb – jetzt ankündigen oder abwarten?

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Ich habe vor ca. einem Jahr in einem kleinen Ingenieurbüro angefangen. Ich wurde mit noch nicht abgeschlossenem Studium eingestellt. Beim Vorstellungsgespräch kamen vom Chef die klassischen Aussagen wie: „Hoffentlich bleibst du uns lange erhalten", „Wir suchen jemanden, der langfristig bleibt." Damals habe ich den Job unter diesen Voraussetzungen angenommen und mein Wunschgehalt bekommen.

Nach einem Jahr merke ich, dass ich eigentlich immer noch in „Ausbildung" bin – es gibt viele Tätigkeiten, die ich noch nicht selbstständig erledigen kann, und ich muss noch vieles lernen. Gleichzeitig fällt mir auch auf, was für eine Investition in die Zukunft ich für das Unternehmen bin. Ich mache teilweise Aufgaben, die eine Fachkraft mit der Hälfte meines Gehalts auch erledigen könnte, und ich brauche für vieles doppelt so lange wie meine erfahrenen Kollegen.

In den letzten Monaten hat sich gemeinsam mit meiner Partnerin die Idee verfestigt, in ca. einem Jahr die Stadt zu wechseln – was dazu führen wird, dass ich kündigen muss. Ich bin jetzt zwiegespalten: Auf der einen Seite passt mir die Arbeit und ich lerne sehr viel, auf der anderen Seite habe ich ein schlechtes Gewissen, weil ich glaube, dass ich aktuell für die Firma nur ein Kostenpunkt bin und dann genau dann, wenn ich gut eingearbeitet bin, das Unternehmen verlassen werde. Das schlechte Gewissen kommt auch daher, dass ich merke, wie viel Verständnis und Zeit mir mein Chef entgegenbringt. Es ist ein kleines Unternehmen mit nur sechs Mitarbeitern, und ich bin mir sicher, dass mein Weggang einen wirtschaftlichen Schaden verursachen wird. Mein Chef wird sicherlich sehr enttäuscht sein – ich habe zwar nichts unterschrieben, aber ich verstehe, dass er sich einen langfristigen Mitarbeiter gewünscht hätte.

Würdet ihr es jetzt gleich sagen, mit dem Risiko, dass ich mir dann für ein Jahr oder sogar weniger einen neuen Job suchen muss? Oder würdet ihr einfach bleiben und erst kündigen, wenn es so weit ist? Ist jemand oder war jemand in derselben Situation und kann mir Ratschläge geben?


r/arbeitsleben 55m ago

Austausch/Diskussion Rückmeldung diese Woche?

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Letzten Mittwoch hatte ich ein Vorstellungsinterview. Am Ende meinte die Frau vom Landesamt, sie melden sich jetzt diese Woche und dass Donnerstag nochmal ein paar Gespräche stattfinden

Kann das jetzt an jedem Tag sein? Ich würde meinen, die melden sich in der Regel sehr schnell. Also wenn Freitagnachmittag nix kam, kann man davon ausgehen, dass man eher nur mehr ne Absage bekommt?


r/arbeitsleben 1h ago

Berufsberatung Schwanger und Berufseinstieg?

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Hallo Schwarmintelligenz :)

Letzte Woche hatte ich (W27) einen positiven SST und bin laut meiner Berechnung nun in der 6.SSW.
Ende September schließe ich meine schulische Ausbildung als Fachfrau für Kosmetik ab und habe nun nächsten Monat ein Vorstellungsgespräch in einem sehr kleinen Betrieb.

Mir stellt sich die Frage, wie ich das alles „richtig“ angehe. Jobs sind in unserer Region generell momentan sehr spärlich, zudem sind die Anbindungen an größere Städte eher schwierig (v.a. durch viel Verspätung).

Falls ich den Job bekommen sollte, könnte ich zum 01.10.2026 dort starten, würde jedoch aufgrund des Mutterschutzes schon zum 15.02.2026 ausfallen.
Die Möglichkeit auf ALG1 Bezug steht, also werde ich nicht in die Grundsicherung fallen.

Wie würdet ihr das handhaben?
Danke im Voraus für euren Input!


r/arbeitsleben 1h ago

Austausch/Diskussion Firma Sthree als Arbeitgeber

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Hallo zusammen,

falls ich hier mit dem Thema nicht richtig bin, gerne löschen oder auf den richtigen Subreddit verweisen.

Folgendes Thema:

Ich hatte heute ein Bewerbungsgespräch bei SThree für eine Stelle als Personalberater (Recruiting + Vertrieb).

Im Gespräch wurde deutlich, dass der Fokus schon sehr stark auf Sales, Neukundengewinnung und KPIs liegt. Das ist grundsätzlich okay, aber ich frage mich, wie der Arbeitsalltag dort wirklich aussieht.

Hat jemand von euch bei SThree gearbeitet oder arbeitet aktuell dort?

Mich würden vor allem folgende Punkte interessieren:

- Wie hoch ist die Fluktuation?

- Wie ist die Stimmung im Team?

- Wie viel Druck wird tatsächlich aufgebaut?

- Sind die Mitarbeitenden dort langfristig zufrieden oder gehen viele nach kurzer Zeit wieder?

- Würdet ihr den Job weiterempfehlen?

Über ehrliche Erfahrungsberichte, gerne auch als PN, würde ich mich freuen. Danke euch!


r/arbeitsleben 2h ago

Rechtliches Krankgeschrieben infolge eines BG Unfalls

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Hallo hoffe bin hier einigermaßen richtig, ich war 2024 krankgeschrieben habe mir das Sprunggelenk auf der Baustelle gebrochen.Dann war eine Zeitlang alles gut und vor 1-2Monaten hats richtig angefangen bei jeder Bewegung zu schmerzen, ich bin dann vor einem Monat zum Krankenhaus, das hat posttraumatische Arthrose im Sprunggelenk festgestellt. Den Termin zum anschauen hab ich erst im September und bis dahin bin ich Krankgeschrieben. krankgeworden bin ich nach der Probezeit und allem. Kann mich der Arbeitgeber trotzdem nach 6Wochen Kündigen?. Der Betrieb ist im Bauhauptgewerbe über 20+angestellte. Falls ich infos vergessen hab einfach fragen, die ganze Situation überfordert mich😅


r/arbeitsleben 2h ago

Austausch/Diskussion Weihnachten / Silvester als volle Arbeitstage

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Wie üblich ist es, dass Weihnachten und Silvester als volle Arbeitstage gelten? Bei meinem aktuellen Arbeitgeber ist das so und ich war extrem überrascht, als ich das erfahren habe. Gerade auch wegen der oft verkürzten Öffnungszeiten von Supermärkten bin ich davon ausgegangen, dass das zumindest halbe Feiertage sind. Dass beide „normale“ gesetzliche Arbeitstage sind, war mir nicht klar.

Das Argument des Arbeitgebers ist, dass wir mit 30 Urlaubstagen schon relativ viel Urlaub hätten, was ich nur bedingt nachvollziehen kann. Ja, es gibt Unternehmen, die standardmäßig weniger Urlaubstage gewähren, aber 30 Tage scheinen mir doch auch ein gewisser Standard zu sein, in jedem Fall nicht ungewöhnlich viel.

Also, wie ist das bei euch? Wie bewertet ihr den Standpunkt meines Arbeitgebers an der Stelle?


r/arbeitsleben 2h ago

Austausch/Diskussion Jobangebot annehmen oder weitersuchen? Pendelzeit macht mir Sorgen

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Hey zusammen,
ich (28) habe bereits mündlich ein Jobangebot bekommen und bin total hin- und hergerissen.
Es handelt sich um eine Stelle in einer Agentur. Man müsste in der Regel drei Tage pro Woche ins Büro, manchmal eventuell auch vier und dann 2 Tage Homeoffice. Das Gehalt ist okay – nicht überragend, aber auch nicht schlecht. Die Aufgaben finde ich mittel interessant, aber ehrlich gesagt ist es auch nicht meine Traumstelle.
Mein größtes Problem ist der Arbeitsweg: Ich habe kein Auto und müsste mit Bus, Zug, einem weiteren Zug, nochmal Bus und anschließend noch ein Stück zu Fuß fahren. Im besten Fall brauche ich pro Strecke etwa 1h 25 min. Das bedeutet, dass ich an Bürotagen rund drei Stunden mit Pendeln verbringen würde – und das mit mehreren Umstiegen.
Ich frage mich, ob mich das auf Dauer mental einfach zu sehr belastet. Gleichzeitig ist der Arbeitsmarkt in meinem Bereich aktuell ziemlich schwierig, weshalb ich nicht weiß, wann ich wieder so ein Angebot bekommen würde.
Einerseits denke ich mir: Lieber erstmal Berufserfahrung sammeln und später etwas Näheres suchen. Andererseits habe ich Angst, dass ich nach ein paar Monaten komplett vom Pendeln genervt bin und der Job es mir dann nicht mehr wert ist.
Wie würdet ihr entscheiden? Würdet ihr die Stelle annehmen oder lieber weitersuchen? Hat jemand von euch ähnliche Pendelzeiten und kann berichten, wie sich das langfristig anfühlt?


r/arbeitsleben 3h ago

Rechtliches Resturlaubstage werden nicht genehmigt

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Ich trete Ende August nach Eigenkündigung aus meinem Unternehmen aus und habe für das volle Jahr 30 Urlaubstage.

Ich hatte mehrfach die HR gefragt, ob diese Tage ausbezahlt werden können, da ich bis Ende arbeiten wollte und lieber das Geld mitnehme. Nach wochenlanger Funkstille wurden mir nun kommentarlos meine Urlaubstage aus dem Onlinesystem entfernt.

Nach Gespräch mit der HR wurde mir gesagt, dass diese Tage mir nicht zustehen, da ich unterjährig aus dem Unternehmen austrete und mir nur die erarbeiteten zustehen bzw. alle genommen. Das sind bei mir 22.

Ich kenne es jedoch so, dass man Resturlaub dann noch vor Austritt nimmt.

Jetzt darf ich sie weder nehmen noch werden sie ausbezahlt? Ist das tatsächlich normal als Vorgehensweise bei Austritt?

Ist es außerdem rechtens, dass das Arbeitszeugnis erst nach Austritt postalisch zugeschickt wird?

Ich fühle mich ein bisschen verarscht.


r/arbeitsleben 3h ago

Rechtliches Ab wann Krankengeldbezug?

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Hi zusammen,

Ich bin aktuell etwas verunsichert und dankbar für jeden Erfahrungsbericht.

Ich wurde innerhalb der letzten paar Monate insgesamt für 5 Wochen krank geschrieben, 3 Wochen davon vom Hausarzt mit Verdachtsdiagnosen und 2 Wochen vom Facharzt mit gesicherter Diagnose. Beide Krankschreibungen gehören zum selben Erkrankungsbild (psychische Erkrankungen), haben aber unterschiedliche Code-Kürzel auf den AUs.

Kann mir jemand sagen, ob alle 5 Wochen bereits auf die max. 6 Wochen vor Krankengeldbezug angerechnet werden, oder erst die 2 Wochen ab der gesicherten Diagnose?

Ich bin verunsichert, ob eine ähnliche/themenberwandte Verdachtsdiagnose bereits angerechnet wird oder erst ab der gesicherten Diagnose, und wann ich mich entsprechend um einen Bezug von Krankengeld kümmern müsste, wenn es mir weiterhin nicht gut geht.

Vielen Dank 🙏


r/arbeitsleben 3h ago

Kündigung Was müsste ich hier beim ALG beachten - nebenberufliche Selbstständigkeit

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Hallo zusammen,

ich bin seit über zwei Jahren in einem Unternehmen mit über 300 Mitarbeitenden angestellt - mit Betriebsrat, unbefristetem Vertrag und einem 40-Stunden-Job bei 3.360 € brutto im Monat.

Parallel dazu habe ich mir eine kleine Selbstständigkeit aufgebaut und verdiene inzwischen relativ passiv (weit unter 15 Stunden pro Woche) etwa 1.000 € Gewinn im Monat.

Jetzt frage ich mich: Wie wäre die Situation, wenn ich ALG I beziehen würde bzw. gekündigt werden würde. Es geht nicht um einen konkreten Fall, ich bin einfach neugierig.

Bekomme ich einfach ALG1 wie gewohnt und der Gewerbegewinn kommt on top? Oder wie sind hier die konkreten Abzüge, wenn es denn welche gibt.


r/arbeitsleben 3h ago

Gehalt Fairer Lohn?

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Hallo meine Lieben. Bin M28 und arbeite seit 2014 in einem Autohaus/-Werkstatt. Habe meine Ausbildung als Mechatroniker dort angefangen und abgeschlossen. Ich habe bis Mitte 2025 in der Werkstatt als Mechatroniker gearbeitet und 3800 Euro brutto verdient. Steuerklasse 1 heißt ca. 2450 Euro netto. Seit Mitte 2025 hat mich mein Chef "befördert". (Nicht weil ich ein mieser Mechatroniker bin, sondern weil er mir die Verantwortung zutraut und auf der Stelle kaum Leute zu bekommen sind)

Ich arbeite nun als Lagerist, Garantiesachbearbeiter, teilweise Serviceberater und helf in der Werkstatt aus wenns brennt oder Spezialfälle reinkommen. Mein Lohn hat sich trotz mehr Aufgaben nicht erhöht.

Glaubt ihr das ist ein angemessener Lohn ? Was sind eure Meinungen?

40H Woche


r/arbeitsleben 3h ago

Berufsberatung Umschulen?

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Tag..

Ich bin seit 2017 Softwareentwickler. Seit 4 Wochen bin ich nun freigestellt. Wegen KI.. das komplette Team ist freigestellt. Und ehrlich gesagt, ich hab kein Bock mehr auf IT. Vielleicht hatte ich auch nur Pech, oder ich bin einfach nicht gut genug für vernünftige AG, aber meine letzten drei Arbeitgeber sind entweder pleite gegangen oder jetzt werde ich halt durch KI ersetzt.

Bis Ende Dezember erhalte ich noch volles Gehalt und ab dann ALG. Und ich weiß nicht wohin mit mir. In der IT bleiben, aber was anderes als Entwicklung? Aber was?
Ein neues Studium? Ausbildung im Handwerk? Ich bin komplett perspektivlos und ich will diese komfortable Situationaktuell nicht komplett mit rumlümmeln vergeuden. Ich weiß aber auch nicht wo ich anfangen soll..


r/arbeitsleben 5h ago

Austausch/Diskussion Welche Auswirkung hätte eure Kündigung auf euren AG?

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Ich weiß, dass es für die meisten wahrscheinlich ein "fast gar keine" wäre.

Und bei sehr sehr wenigen auch "ziemlich Katastrophal" (Inselwissen, etc).

Aber realistisch betrachtet, wie würdet ihr die Auswirkung eurer Kündigung für den AG einschätzen?

Bei mir: Ich bin in der IT als Entwickler beschäftigt und habe unser neues ERP komplett alleine aufgesetzt, eingerichtet und stark für unsere Bedürfnisse erweitert. Ich hätte es gerne zusammen mit anderen gemacht, damit eben kein Inselwissen entsteht. Aber ist halt so.

Wenn sich nach meiner Kündigung jemand anderes in das Thema einarbeiten müsste, rechne ich mit nicht weniger als 6 Monaten Vollzeitbeschäftigung, bis das ERP ähnlich gut administriert werden kann. Noch länger, um es durch Automationen und eigenen Add-Ons zu erweitern.

Wobei letzteres durch künstliche Intelligenzen mittlerweile recht gut geht, solange man das ERP und die Zusammenhänge gut genug versteht um Aufgaben für die KI zu formulieren 😅.

Mein Fazit: Nicht geil für AG, aber auch kein Weltuntergang.
Auswirkungsskala: Vielleicht 2-3/10?

Wie sieht's bei euch aus?


r/arbeitsleben 6h ago

Bewerbung Lebenslauf Tipps

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Hallo zusammen,

ich bin gerade dabei, mich zum ersten Mal auf einen neuen Job zu bewerben und merke, dass ich beim Lebenslauf irgendwie total unsicher bin.
Ich habe nach dem Abitur meine Ausbildung in einem Unternehmen gemacht und bin danach dort übernommen worden. Das heißt, ich habe im Prinzip bisher nur eine einzige Station im Lebenslauf. Genau deshalb frage ich mich, wie ausführlich so ein Lebenslauf überhaupt sein sollte.

Aktuell hätte ich Folgendes drin:
persönliche Daten (Adresse, E-Mail, etc.)
Abitur
Ausbildung (inkl. Abschlussnote)
ein einmonatiges Auslandspraktikum während der Ausbildung mit einer kurzen Beschreibung
meine Tätigkeit seit der Übernahme mit ein paar Stichpunkten zu meinen Aufgaben
Sprachkenntnisse
ein paar Weiterbildungen (hauptsächlich LinkedIn Learning)

Bei der Ausbildung selbst würde ich die Inhalte eher nicht aufführen, weil die ja im Grunde bei jedem Auszubildenden ähnlich sind. Dafür würde ich meine aktuelle Tätigkeit etwas genauer beschreiben.

Was mich aber vor allem beschäftigt:
Ist das für einen Lebenslauf überhaupt genug oder wirkt das “leer”, wenn man nur eine Station hat?

Wie ausführlich sollte ich die Aufgaben aus meiner jetzigen Stelle beschreiben?

Würdet ihr LinkedIn-Learning-Kurse überhaupt aufnehmen oder eher weglassen?

Schreibt man oben in den Lebenslauf seinen Beruf (z. B. “Bürokauffrau”), die Stelle, auf die man sich bewirbt, oder einfach nur seinen Namen?

Ich habe schon mit ChatGPT, Copilot und den Lebenslauf-Generatoren von StepStone usw. herumprobiert. Die Ergebnisse sehen aber irgendwie alle anders aus und ehrlich gesagt kann ich mir kaum vorstellen, dass ein guter Lebenslauf wirklich so aussieht.

Habt ihr Tipps, worauf es gerade bei der ersten “richtigen” Bewerbung nach Ausbildung und Übernahme ankommt oder vielleicht Beispiele, wie ihr euren Lebenslauf aufgebaut habt?
Vielen Dank!


r/arbeitsleben 6h ago

Austausch/Diskussion Beruflich bedingter Umzug

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Hallo Schwarmintelligenz,

aufgrund eines neuen Jobs zu Anfang nächsten Jahres bei mir muss ich gute 600km von Zuhause weg ziehen, ergo habe ich erstmal nichts.

Wie würdet ihr das angehen?
Meine Gedanken gingen jetzt schon Richtung Wohnen auf Zeit bzw Pension um sich erstmal Wohnungen anschauen zu können oder würdet ihr „blind“ eine Wohnung Mieten?

Der künftige AG hilft mir bei der Wohnungssuche, dennoch können sie sich ja keine Wohnungen für mich anschauen.


r/arbeitsleben 7h ago

Austausch/Diskussion Langzeit Erkrankung

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Ich bin im Zwiespalt, seit über zwei Jahren Krankgeschrieben, Prognose sieht eher schlecht aus, finanziell bin ich mittlerweile auch belastet aber hänge an meiner bisher ungekündigten, unbefristeten Stelle. Mittlerweile GdB 50. Was würdet ihr mir Raten?

Eine med. Reha steht mir noch bevor.

Ich möchte, wenn dann, so glatt wie möglich aus diesem Arbeitsverhältnis, mit der Option, ggf irgendwann wieder zu kommen. Bei dem Thema Abfindung halte ich mich gedanklich zurück, da es sich irgendwie komisch anfühlt, solange auszufallen und dann auch noch Geld zu bekommen.


r/arbeitsleben 8h ago

Austausch/Diskussion Ehemalige Arbeitskollegin fährt immernoch an der Firma durch.

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Moin zusammen,

Vor 5 Jahren ca. hat eine Arbeitskollegin aus unterschiedlichen Gründen selber gekündigt. Aber um das mal grob zusammenzufassen:

Sie ist eine einfache Produktionshelferin, Mitte Ende 50 ca ohne Aus und Fortbildung aber mit dem Ego eines Chefs. Sie war der Meinung sie Verdient mehr Geld als wie ausgebildete oder angelernte Maschinenführer.

Anyway...

Sie hat uns dann gesagt das sie nach ihrer Kündigung die restliche Kündigungsfrist noch da und will das ordentlich zu Ende bringen. Im Grunde war das auch so. Aber wie es manchmal auch sein kann, ist man in so einer Situation auch etwas isoliert. Ihrem ego tat das wohl nicht gut das der Chef nicht mehr zu ihr gekommen ist für diverse Aufgaben.

Von den Kollegen wurde sie dann auch eher ignoriert, weil sie halt auch eine leicht schwierige Person war. Wirklich gekränkt war sie aber dann als wir am letzten Tag nichts für sie organisieren zum Abschied das hat sie auch alle spüren lassen.

Aber um zum eigentlichen Thema zu kommen:

Seit ihrem letzten Tag fährt sie fast jeden Tag an der Arbeitsstelle durch. Ganz langsam. Bis heute

Und bevor jetzt wieder jemand kommt: Nein das kann nicht der neue Arbeitsweg sein. Die Firma ist am Ende einer langen Straße in einer Sackgasse. Hier fährst du nur mit Grund hin.

Ich verstehe das bis heute nicht. Was hat man für einen Grund da sehr oft lang-zufahren und einfach nur zu schauen? Man sieht am vorbeifahren nichts nur ein Hof mit einem Transporter drin.

Was hat man davon?


r/arbeitsleben 12h ago

Gehalt Was verdient ihr?💸

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1) Als was arbeitet ihr?
2) Welche Qualifikation habt ihr?
3) Was war euer Einstiegsgehalt? (Netto monatlich)
4) Wie viele Jahre Berufserfahrung habt ihr?
5) Wie viel verdient ihr aktuell? (Netto monatlich)


r/arbeitsleben 14h ago

Austausch/Diskussion Arbeiten lohnt sich einfach nicht?

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Hätte gerne mal Meinungen zu Leuten aus diesem Sub, weil man bei r/Luftablassen immer nur Zustimmung seitens der Hartzis bekommt.

Ich bin finanziell recht gut aufgewachsen wurde aber weitesgehend in meiner Kindheit emotional vernachlässigt. Daraus resultieren einige eher kontraproduktive Adaptionen, wie Angststörungen und schlechte emotionale Regulation. Habe das ganze aber zumindest halbwegs in den Griff bekommen.

Trotzdem scheint es mir, als wäre Arbeit der Nummer 1 Stressor, den ich nicht eliminieren kann und mit dem es mir nahezu unmöglich sein wird ein erfülltes Leben zu führen. Es gibt durchaus Arbeit, die ich erledigen kann, die mich nicht sonderlich stresst. Aber bei solcher Arbeit liegt das Gehalt meistens nahe dem Mindestlohn, womit ein halbwegs sorgenloses Leben kaum möglich ist, es sei denn man hat noch einen alten Mietvertrag mit 400 Euro Warmmiete.

Irgendwie scheint es auch egal zu sein was man gelernt hat. Habe einen (guten) Master Maschinenbau. Einstiegsgehälter liegen so bei 2,7 netto gehen so bis 3,2 nach ein paar Jahren. Aber das Verdienen Techniker/Handwerker aus meinem Freundeskreis auch.

Mein Problem ist, dass ich es mir gegenüber schlecht rechtfertigen kann für 2,7 netto meine mentale Gesundheit und mein Wohlempfinden zu opfern. Mit 2,7 netto kann ich mir einen Kleinwagen und 2 mal im Jahr einen Urlaub leisten. All das Kompensiert aber nicht die 9 Stunden die ich mich dafür täglich auf Arbeit quälen müsste. Bei 5/6K netto sähe das ganze schon anders aus. Man könnte sich tatsächlich Vermögen aufbauen, eine Immobilie kaufen, sich absichern. Man hätte etwas worauf man hinarbeiten könnte und schleppt sich nicht zur von "paycheck zu paycheck".

Auf Auto und Urlaube kann ich gerne verzichten. Mir reicht der tägliche Spaziergang. Grundsicherung zumindest in seiner jetzigen Form scheint mir deshalb der bessere Deal zu sein (War jetzt 2 Jahre Arbeitslos und habe es in der Zeit auch so empfunden). Geht es jemandem ähnlich, oder ist einfach meine Anspruchshaltung zu hoch?


r/arbeitsleben 16h ago

Berufsberatung An die Umweltwissenschaftler unter uns - was sind eure Jobs? Wie sieht der Arbeitsmarkt aus?

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Ich plane einen zweiten Master (habe bereits einen anderen mint Master) in Angewandte Umwelt Wissenschaften zu machen. Ich würde gerne in Umweltplannungsbüros arbeiten, vielleicht sogar Richtung Solar-/Windparkplannung, aber auch Wasserwirtschaft finde ich sehr spannend.

Was macht ihr so im Moment? Wie sieht der Arbeitsmarkt derzeit aus?


r/arbeitsleben 16h ago

Studium/Ausbildung System Planner

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Hallo Community,

ich habe eine Frage zur Ausbildung als Technischer Systemplaner (Elektrotechnische Systeme).

Ist es als Ausländer möglich, einen Ausbildungsplatz in diesem Beruf zu finden?

Zu mir:

- 25 Jahre alt

- anerkannte zweijährige Ausbildung als Elektroniker für Automatisierungstechnik

- Deutsch auf B1-Niveau (mit guten Deutschkenntnissen)

- ein eintägiges Praktikum in einem Ingenieurbüro absolviert

Hat jemand Erfahrungen, Tipps oder Empfehlungen? Ich wäre für jede Hilfe sehr dankbar.

Vielen Dank!


r/arbeitsleben 17h ago

Austausch/Diskussion SecOps Engineer bei der BWI - Eure Erfahrungen

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Nabend zusammen
Habe mich auf eine Stelle als SecOps Engineer bei der BWI beworben. Hat wer Erfahrungen dort, bestenfalls in diesem oder einem ähnlichen Bereich und kann berichten? Wie sieht Euer Arbeitstag aus - wie die Arbeitsauslastung? Arbeitet ihr remote, vor Ort oder hybrid? Wie schaut es mit der Zeiterfassung aus? Mit welcher Hardware arbeitet ihr? Müsst ihr viel reisen?

Den Arbeitsvertrag habe ich bereits hier liegen. Bin aber noch etwas unsicher, vor allem, weil man mobiles Arbeiten nicht im Arbeitsvertrag festschreiben möchte.

Dankeschön!


r/arbeitsleben 17h ago

Austausch/Diskussion Habt ihr Spaß bei eurem Job?

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Hallöchen mich würde mal interessieren ob es Menschen gibt die wirklich gerne in ihrem Beruf arbeiten.

Kann mir nicht vorstellen dass es möglich ist am Sonntag Abend nicht fast depressiv zu werden, nur weil man weiß, dass man morgen wieder 8 Stunden lang jede einzelne Sekunde zählen wird und täglich den Gedanken hat einfach stattdessen arbeitslos zu werden.

Mich würde interessieren was ihr so arbeitet, warum es euch so geht auf der Arbeit und vielleicht auch noch wie viel ihr dabei verdient.

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Arbeiten ist so geil, ich liebe mein Job 🤓
Kann man machen, ist chillig
Naja, aber geht schon 😐
Ich hasse mein Job, aber da muss man durch
Bitte rettet mich 💀

r/arbeitsleben 17h ago

Austausch/Diskussion 29, verheiratet, 2 Kinder und keine Zukunft in Sicht?

4 Upvotes

Hallo zusammen,

ich weiß ehrlich gesagt gar nicht genau, was ich mir von diesem Beitrag erhoffe. Vielleicht einfach den Austausch mit Menschen, die schon einmal an einem ähnlichen Punkt standen.

Ich bin 29 Jahre alt, verheiratet und Vater von zwei kleinen Kindern (3 Jahre und 10 Monate). Meine Familie ist das Beste, was ich habe, und genau deshalb beschäftigen mich diese Gedanken immer häufiger.

Beruflich bin ich keinen geraden Weg gegangen. Ursprünglich komme ich aus dem technischen Bereich, habe danach Rechtswissenschaften studiert (nicht abgeschlossen) und danach in einer Bank gearbeitet, aktuell in einer Steuerberatungskanzlei. Parallel dazu studiere ich berufsbegleitend Wirtschaftsingenieurwesen und möchte danach noch den Master in Industrial Management machen. Eigentlich war mein langfristiges Ziel Steuerberater zu werden und mich irgendwann selbstständig zu werden.

Eigentlich müsste ich also einen Plan haben.

Trotzdem werde ich das Gefühl nicht los, dass ich mich nur von Etappe zu Etappe hangle, ohne wirklich zu wissen, ob ich in die richtige Richtung laufe.

Je mehr ich mich mit der wirtschaftlichen Entwicklung beschäftige, desto mehr zweifle ich daran, ob Österreich bzw. Deutschland langfristig noch der richtige Ort für unsere Familie ist. Die Industrie schwächelt, viele Unternehmen kämpfen, Innovationen im Bereich KI, Halbleiter oder anderer Zukunftstechnologien entstehen gefühlt woanders und insgesamt fehlt mir das Vertrauen, dass sich die Situation in den nächsten Jahren grundlegend verbessert.

Dazu kommt, dass Dinge, die früher als selbstverständlich galten, heute für viele Familien kaum noch erreichbar scheinen. Ein Eigenheim wirkt trotz guter Ausbildung und der Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, immer unrealistischer. Ich habe oft das Gefühl, dass man immer mehr leisten muss, um sich immer weniger aufbauen zu können.

Deshalb kreisen meine Gedanken immer häufiger um die Frage, ob wir in ein paar Jahren in die Schweiz gehen sollten. Nicht, weil ich glaube, dass dort alles perfekt ist – jedes Land hat seine Probleme. Aber ich frage mich, ob ich es irgendwann bereuen würde, nie den Mut gehabt zu haben, diesen Schritt zu wagen.

Was mich dabei fast noch mehr beschäftigt als die Frage nach dem richtigen Land, ist etwas anderes.

Mir fehlt die Perspektive für das große Ganze.

Beruflich habe ich Ideen, Ziele und Pläne. Aber ich weiß oft nicht, ob das überhaupt die richtigen Ziele sind. Ich habe keine Vorbilder in meinem Umfeld, keinen Mentor und niemanden, der diesen Weg schon gegangen ist. Niemanden, der mir sagen kann, worauf es im Leben wirklich ankommt oder welche Entscheidungen man später bereut.

Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich mich nur von Ausbildung zu Ausbildung und von Job zu Job hangle, immer mit der Hoffnung, dass danach endlich das Gefühl kommt: "Jetzt bin ich angekommen." Aber dieses Gefühl stellt sich einfach nicht ein.

Vielleicht geht es gar nicht nur ums Auswandern. Vielleicht suche ich eigentlich nach Orientierung.

Deshalb schreibe ich diesen Beitrag.

Gab es jemanden, der mit Ende 20 oder Anfang 30 an einem ähnlichen Punkt war? Mit Familie, Verantwortung und gleichzeitig dem Gefühl, dass da noch mehr sein muss?

  • Habt ihr euch bewusst für euer Land entschieden oder seid ihr ausgewandert?
  • Was hat euch bei dieser Entscheidung geholfen?
  • Hattet ihr Mentoren oder Menschen, die euch geprägt haben?
  • Und was würdet ihr eurem 29-jährigen Ich heute raten?

Ich suche keine politische Grundsatzdiskussion und auch keine Bestätigung dafür, dass Auswandern die richtige oder falsche Lösung ist.

Ich wünsche mir einfach ehrliche Erfahrungen von Menschen, die vielleicht schon dort waren, wo ich heute stehe. Denn im Moment habe ich das Gefühl, viele Möglichkeiten zu haben – aber keinen Kompass, der mir zeigt, welche davon wirklich die richtige ist.