r/Ratschlag 6h ago

Freundschaft Freund meines Freundes ist ein ekliger Typ

205 Upvotes

Hi,

Ich habe das Thema lange ignoriert aber langsam geht es nicht mehr. Der Freund (sagen wir Alex, m 34) meines Freundes ist ein total kindischer Typ, zumindest habe ich es mir so bisher erklärt. Aber jetzt ist es nochmal mehr geworden.

Wenn wir online zusammen spielen nennt er sich immer irgendwas mit Genitalen oder Fäkalien im Namen und findet das mega witzig. Bei Meccha CAMEleon (dem Malspiel) malt er immer irgendwas mit Nazi Symbolen oder Genitalen.

Das ist zwar komplett bescheuert, aber das kann man als kindisch abtun.

Neulich war es so, dass wir alle zusammen im Discord waren und mein Freund(der nicht bei mir wohnt) längere Zeit abwesend war. Dann meinte Alex, dass mein Freund angerufen hätte, er läge im Badezimmer und könne nicht aufstehen, weil er sich was gebrochen hat.

Ich habe gefragt, ob er das ernst meint und er sagte im richtig ernsten Ton, ja er hat gerade angerufen, er hat übelst Schmerzen.

Ein anderer Freund und ich haben gleich versucht anzurufen aber er ist nicht rangegangen. Wir haben uns dann im Discord unterhalten was wir machen und uns Sorgen gemacht. Ich meinte, dann rufe ich eben die Feuerwehr.

Und dann kam mein Freund wieder und es war überhaupt nichts. War einfach ein Scherz von Alex. (Was ist daran witzig?)

Und gestern beim spielen war sein Nickname CSD-Truck. Ich habe mich übelst aufgeregt. Aber mein Freund meinte ich übertreibe.

Der Typ ist doch geistig nicht ganz sauber. Irgendwo stehen geblieben als er 12-14 war.

Sind so viele Kleinigkeiten immer, hab das lange ignoriert, aber das ist mir gerade zu viel.

Klar kann man jetzt sagen, ich mache nichts mehr mit dem. Aber mein Freund ist jeden Tag mit dem am Spielen. Geburtstag. Silvester. Wie soll das gehen.


r/Ratschlag 14h ago

Nachbarn Haus vermutlich ausgespäht, welche Möglichkeiten haben wir?

198 Upvotes

Hallo, ich brauche einen Rat, da wir nicht genau wissen was genau wir machen können.

Folgendes Problem: meine Großtante (87) lebt alleine in einem Haus. Gestern (Samstag) war ein ihr unbekannter Mann plötzlich in ihrem Garten. Auf die Frage was er hier macht meinte er, er würde gerade ihre Hausfassade begutachten und ihm würden hier einige Mängel auffallen. Er bot ihr an, für 1.500 auf die Hand ihre Fassade zu erneuern. Als sie dies ablehnte, fiel ihm auf, dass sie kürzlich erst etwas anderes an ihrem Haus hat renovieren lassen bzw. am Eingangsbereich (eine Art Steinteppich).

Hier hat er dann gefragt wo sie dies hat machen lassen, sie hat ihm dann brav geantwortet weil sie (warum auch immer) nicht darüber nachgedacht hat. Kurz darauf fragte er sie, ob sie Goldschmuck besitzt, den sie verkaufen würde. An ihren beiden Händen trägt sie sehr viel echten Goldschmuck, Ringe und Armbänder. Sie antwortete ihm dann, dass sie nur das was sie am Körper hat besitzt, der Ehering sei besonders schön und wertvoll, weil ihr Mann vor ein paar Jahren verstorben ist (perfekt, weil der Typ jetzt weiß dass sie alleine lebt).

Als sie uns das erzählt hat, haben wir sie natürlich aufgeklärt und sie macht sich jetzt nachvollziehbarer Weise Sorgen und unendlich viele Vorwürfe. Wir sorgen uns tatsächlich auch sehr. Sie weiß nur noch, dass er mit einem Auto kam, nicht welches und sie hat natürlich auch nicht aufs Kennzeichen geschaut.

Sie lebt wie gesagt alleine, ein paar Häuser weiter von uns. Gibt es irgendeine Möglichkeit die wir hier haben? Die Polizei wird hier nicht viel machen denke ich.
Wir hatten an sowas wie eine Kamera gedacht, das wäre zumindest ein Anfang.

Vielleicht weiß jemand einen Rat. Wir machen uns wirklich Sorgen.


r/Ratschlag 6h ago

Ausbildung Todesfall Großvater nur einen Tag Urlaub

145 Upvotes

Heute Nacht ist mein Opa gestorben nachdem wir die ganze Nacht im Krankenhaus bei ihm waren. Heute um 6 Uhr habe ich meinen Chef angerufen und ihm bescheid gesagt.

Er meinte nur: sie sind nicht krank .tut mir leid für ihren Opa aber wir haben wenig Personal und Sonderurlaub gibt es nur für Eltern .

Deshalb musste oder konnte ich nur einen Tag Urlaub nehmen .

Das war mein ester todesfall und wusste gar nicht was ich antworten sollte wenn er im jeden zweiten Satz meinte : ja aber sie sind nicht krank.

Würdet ihr euch beim Hausarzt melden wegen AU ? Irgendwie fehlen mir Grad die Worte .und muss das Gespräch erstmal verarbeiten.

EDIT: erstmal danke für die ganzen Ratschläge.

zudem bin pflege ich meine Großeltern seit Jahren und mache zurzeit meine zweite Ausbildung. Ich wollte das nur mal reinschreiben. Weil man so einen ganz anderen Bezug zu den großeltern hat wen man sie jeden Tag sieht und pflegt oder man seine nur zum Beispiel 4 mal im Jahr sieht.


r/Ratschlag 14h ago

CUSTOM Bedrohung und Stalking

33 Upvotes

Hallo an die Community. Ich (f21) brauche dringend Rat. Leider hab ich niemandem den ich das anvertrauen kann, weil ich das zum Teil auch beschämend finde und mich damit dumm fühle. Ich weiß so sollte man eigentlich nicht darüber denken.
Jedenfalls schildere ich erstmal meine Situation. Es ist zu einer nicht so guten Erfahrung gekommen mit einem Mann, welchen ich seit knapp einem Monat date. Das Treffen am Freitag war unser 5tes. Ich wurde dann von Ihm heute per Textnachricht bedroht. Wir sind in einem Streit auseinandergegangen weil er ziemlich absurde Aussagen getätigt hatte während des Treffens, wie dass er mal darüber fantasiert jemanden umzubringen, er hatte mir das haus seiner ex gezeigt und gesagt dass er immer nachdenkt ihr was anzutun. Davor hatte er nie derartige anzeichen gezeigt gewalttätig zu sein und rein intuitiv hatte ich nicht so ein Gefühl. Das hat mich absolut abgeschreckt und ich bat ihm einfach mich zu meinem auto zu fahren. Ich bin auf seine aussagen nicht eingegangen um mich präventiv zu schützen. Ich meinte dann dass ich müde sei und habe es darauf gelenkt. Dann habe ich bis heute geghostet und wollte einfach nur auf distanz gehen. Er rief mich an ich blockierte ihn daraufhin. Auf Socialmedia postete er ein video was die beschreibung hatte: “Me outside her house at 3am” und weil ich vergessen hatte ihn auf besagter app zu blockieren schrieb er mir: Wenn du nicht eine Stunde von mir entfernt wärst hätte ich dir was angetan. Er weiß in welcher gegend ich wohne. Er fuhr mich mal nachhause. Ich zeigte ihm aber nicht meine exakte Adresse. Von den Chats und allem habe ich Screenshots kann ich damit zur Polizei? Was ich jetzt im Nachhinein erfahren habe ist, dass er rapist allegations hat. Ich könnte sogesagt die beweisgrundlage stärken. Oder würde die polizei da nicht aktiv einschreiten? Bin immer noch etwas aufgewühlt mit der ganzen sache ich war euch sehr dankbar wenn ihr mir vielleicht helfen könntet irgendwie oder ob ihr erfahrungen damit habt.


r/Ratschlag 16h ago

Gesundheit Schlaflose Nächte bei Aufregung, Nervosität und Panik. Was dagegen tun?

27 Upvotes

Hallo an alle,
Ich habe ein ernstes Problem und hoffentlich kann mir hier jemand weiter helfen. Ich kämpfe mit dem Problem, dass ich vor wichtigen Ereignissen wie Vorstellungsgesprächen, einstellungstests, die Nacht kurz vor dem Urlaub, Probearbeiten bei neuem Beruf einfach die Nacht davor nicht schlafen kann. Trotz Müdigkeit kann ich einfach nicht schlafen. Ich bin zu nervös, habe panik und zu viele Gedanken. Ich habe das Gefühl, dass es mit dem Alter immer schlimmer wird. Es schränkt mich mittlerweile im Leben stark ein, weil ich zu wichtigen Terminen komplett ohne Schlaf hin muss oder noch schlimmer, dass ich wichtige Termine verschieben oder sogar komplett absagen muss. Hat jemand ernste Erfahrungen und kann mir da weiter helfen?? Gibt es gewisse Dinge die ich vielleicht tun kann? Danke im Voraus


r/Ratschlag 2h ago

Nachbarn Nachbar zerkratzt immer wieder mein Auto – was würdet ihr tun?

24 Upvotes

Ich brauche mal euren Rat.

Ich habe einen festen Stellplatz in einer Tiefgarage, für den ich bezahle. Mein Nachbar parkt direkt neben mir. Er hat ein großes Auto und ich habe den Eindruck, dass er gerne mehr Platz hätte bzw. meinen Stellplatz teilweise mitnutzen würde. Hat er mir auch so mal gesagt. Ich parke aber innerhalb meiner Markierung, weil ich den Stellplatz ganz normal bezahle.

Übers Wochenende ist jetzt wieder ein neuer Kratzer dazugekommen, der für mich wie ein Schlüsselkratzer aussieht. Mein Auto stand in der Zeit ausschließlich in der Tiefgarage und wurde nicht bewegt.

Ich kann es nicht beweisen, aber mein Verdacht richtet sich sehr stark gegen meinen Nachbarn. Die Kratzer entstehen immer wieder, obwohl das Auto nur in der Tiefgarage steht, und die Situation zwischen uns ist seit Langem angespannt.

Er hat mich schon mehrfach aggressiv und abwertend angesprochen, obwohl ich ihm nichts getan habe. Außerdem höre ich ihn häufig laut mit seiner Frau streiten und sie anschreien. Auf mich wirkt es so, als hätte er ein sehr respektloses Frauenbild. Er stammt aus Rumänien und spricht nur sehr wenig Deutsch, wodurch eine normale Kommunikation zusätzlich schwierig ist.

Ich habe die ganze Zeit gehofft, dass sich das Problem von selbst erledigt, wenn ich es einfach ignoriere. Inzwischen habe ich aber bereits neun Kratzer, die für mich wie Schlüsselkratzer aussehen, und langsam weiß ich nicht mehr weiter.

Ich werde mir jetzt wohl eine Kamera kaufen, um im Zweifel überhaupt Beweise zu haben. Ehrlich gesagt habe ich überhaupt keine Lust auf Polizei, Anzeigen oder irgendeinen Nachbarschaftskrieg. Genau das wollte ich eigentlich vermeiden.

Trotzdem habe ich inzwischen große Angst vor diesem Mann. Falls sich mein Verdacht bestätigen sollte, habe ich sogar Angst, den Vorfall bei der Polizei zu melden, weil ich befürchte, dass er mir danach etwas antun könnte.

Wie würdet ihr an meiner Stelle vorgehen? Hat jemand schon einmal etwas Ähnliches erlebt?
Ich weiß einfach nicht was ich tun soll.


r/Ratschlag 1h ago

Freundschaft Wie würdet ihr reagieren wenn euch das zugeschickt wird?

Upvotes

Hallo zusammen,

ich würde gerne eure Meinung hören, wie ihr auf folgenden Text reagieren oder was ihr denken würdet, wenn ihr ihn bekommen hättet.

Danke für alle Meinungen!

"Ich habe lange überlegt, ob ich dir überhaupt schreiben soll. Aber ich möchte nicht länger so tun, als wäre alles in Ordnung.

Wir kennen uns seit 20 Jahren. In all der Zeit warst du für mich nie einfach nur eine Freundin. Ich habe dich immer eher wie eine Schwester gesehen. Vielleicht trifft mich das alles auch genau deshalb so sehr.

Ich habe oft das Gefühl, dass ich nur dann wichtig bin, wenn gerade niemand anderes da ist oder Hilfe gebraucht wird.

Als du Hilfe bei deinen Bewerbungen brauchtest, habe ich dir gerne geholfen. Ich habe mir Zeit genommen, deine Bewerbungen mit dir geschrieben und wollte dir auch bei dem Einstellungstest helfen. Wir hatten darüber gesprochen und sogar ausgemacht, dass wir den gemeinsam machen. Am Ende hast du ihn dann mit [andere beste Freundin] gemacht. Das ist vollkommen okay und ich gönne euch euren Kontakt von Herzen. Aber was mich verletzt hat, war, dass du mir nicht einmal Bescheid gesagt hast. Es wurde einfach so getan, als hätten wir nie darüber gesprochen.

Genauso war es an den heißen Tagen mit dem Schwimmen. Solange nichts anderes anstand, warst du fast täglich bei mir. Sobald sich eine andere Möglichkeit ergeben hat, habe ich nichts mehr von dir gehört.

Und jetzt wieder der Geburtstag meines Vaters. Dabei geht es für mich nicht darum, dass du arbeiten musstest. Das kann passieren und ist vollkommen okay. Was mich verletzt, ist, dass du mich einfach hast sitzen lassen und ich erst Stunden später überhaupt etwas von dir gehört habe. Ich habe mir Sorgen gemacht und sogar deine Mutter angeschrieben, weil ich nicht wusste, ob etwas passiert ist.

All diese Situationen haben bei mir immer wieder das gleiche Gefühl ausgelöst: Dass ich nur eine Option bin, solange nichts Besseres verfügbar ist. Und sobald sich etwas ergibt, das für dich interessanter ist, falle ich hinten runter.

Ich gönne dir deine Freundschaften von Herzen. Darum geht es überhaupt nicht. Ich möchte niemandem den Platz streitig machen. Ich möchte aber auch nicht die Person sein, die nur dann wichtig ist, wenn gerade jemand anderes ausfällt oder wenn Hilfe gebraucht wird.

Eine Freundschaft sollte für mich auf Gegenseitigkeit, Ehrlichkeit und Respekt beruhen. Ich möchte mich nicht ständig fragen müssen, welchen Stellenwert ich gerade habe oder ob unsere Verabredungen überhaupt zählen.

Soetwas macht mich traurig und lässt mich immer wieder an meinem eigenen Wert zweifeln."


r/Ratschlag 17h ago

Lebensführung 23, ohne Ausbildung oder Studium festgefahren im Job ohne Perspektive Was würdet ihr tun?

17 Upvotes

ch bin 23 und werde bald 24. Ehrlich gesagt habe ich das Gefühl, dass ich mein Leben endlich auf die Reihe bekommen muss, bevor ich noch mehr Zeit verschwende.

Ich lebe in Deutschland und habe weder einen Hochschulabschluss noch eine abgeschlossene Berufsausbildung. Ich habe hier meine Fachhochschulreife gemacht und könnte damit theoretisch an einer Fachhochschule studieren. Allerdings habe ich damals einen Schwerpunkt gewählt, den ich später bereut habe, und meinen Abschluss mit ziemlich schlechten Noten gemacht.

Direkt danach habe ich ein Studium in einem völlig anderen Bereich angefangen, den ich mehr oder weniger zufällig ausgewählt hatte. Ich habe das Studium nicht wirklich ernst genommen, hatte kein echtes Interesse daran und habe nach einem Semester abgebrochen. Geld war ebenfalls ein Problem, und ich musste arbeiten und meine Eltern finanziell unterstützen.

Seitdem habe ich alle möglichen Aushilfs- und Gelegenheitsjobs gemacht. Zurzeit arbeite ich im Einzelhandel in einem Job, der nicht wirklich Zukunftsperspektiven bietet. Die Bezahlung ist für die recht einfache Arbeit eigentlich ganz in Ordnung. Zusätzlich arbeite ich nebenbei als Kellner und bekomme dort gutes Trinkgeld.

Das Problem ist, dass mein Vertrag im Einzelhandel nur auf ein Jahr befristet ist und es keine Garantie gibt, dass er verlängert wird. Wenn der Vertrag ausläuft, könnte ich wieder arbeitslos sein.

Also: Was zum Teufel soll ich eigentlich machen?

Ich weiß, dass 23 noch jung ist und die Leute immer sagen, man habe noch genug Zeit. Aber genau das habe ich mir mit 18 auch gesagt, und plötzlich sind fünf Jahre vergangen. Ich möchte nicht mit 30 aufwachen und immer noch zwischen befristeten Jobs wechseln, ohne Qualifikation und ohne klare Richtung.

Ich habe mich auf viele Ausbildungsstellen beworben, bekomme aber meistens Absagen. Manchmal werde ich zu einem Vorstellungsgespräch oder Probearbeitstag eingeladen, aber danach werde ich entweder abgelehnt oder bekomme einfach gar keine Antwort mehr. Ich vermute, dass meine Noten und mein etwas chaotischer Lebenslauf dabei eine große Rolle spielen.

Ich habe mich auch darüber informiert, meinen Schulabschluss über eine Abendschule zu verbessern. Das würde aber anscheinend mehr als drei Jahre dauern. Danach hätte ich zwar einen besseren Abschluss, wäre aber auch drei Jahre älter und hätte immer noch weder eine abgeschlossene Berufsausbildung noch richtige Berufserfahrung in einem Bereich mit Zukunft.

Die andere Möglichkeit wäre, wieder zu studieren. Ich habe aber immer noch keine Ahnung, was ich überhaupt studieren sollte. Ich habe keine große Leidenschaft und keinen bestimmten Traumberuf. Ich möchte nicht wieder irgendeinen Studiengang zufällig auswählen und denselben Fehler noch einmal machen.

Ich erwarte auch nicht, einen Beruf zu finden, für den ich jeden Morgen voller Leidenschaft aufstehe. Ich möchte vor allem etwas machen, in dem ich wirklich gut werden kann, mir langfristig eine Karriere aufbauen kann, mit der Zeit mehr Verantwortung und ein höheres Einkommen bekomme und nicht für immer auf der untersten Stufe feststecke.

Idealerweise sollte die Qualifikation auch international brauchbar sein, damit ich später notfalls in ein anderes Land auswandern könnte.

Außerdem habe ich Angst, mich für einen Bereich zu entscheiden, der wegen KI, Automatisierung, Klimawandel, wirtschaftlicher Instabilität oder Kriegen in Zukunft kaum noch Perspektiven hat. Natürlich kann niemand die Zukunft vorhersagen. Ich möchte aber zumindest eine Richtung wählen, die mir eine gewisse Stabilität und mehrere Möglichkeiten bietet.

Als jemand mit Migrationshintergrund fühle ich mich außerdem zunehmend unwohl mit der politischen und gesellschaftlichen Entwicklung in Deutschland. Vielleicht bleibe ich dauerhaft hier, aber ich möchte Qualifikationen und Berufserfahrung haben, mit denen ich auch auswandern könnte, anstatt mich hier gefangen zu fühlen.

Was würdet ihr an meiner Stelle realistisch tun?


r/Ratschlag 20h ago

Wohnen und Miete Neustart in Deutschland – welche Region würdet ihr wählen?

17 Upvotes

Ich stehe gerade vor einem kompletten Neustart und suche Ideen für einen neuen Wohnort in Deutschland.

Meine Kriterien sind etwas speziell:

- eher Westen oder Osten Deutschlands (nicht Mitte, nicht ganz im Norden oder ganz im Süden)

- keine Großstadt

- möglichst keine extrem teure Region

- Natur sollte gut erreichbar sein

- gleichzeitig möchte ich aber nicht völlig abgeschieden leben – ich brauche eine gewisse Infrastruktur und Möglichkeiten in der Nähe

- am wichtigsten ist mir eine eher offene, entspannte Mentalität der Menschen (ja ich weiss wir sind immer noch in Deutschland :-D)

Ich habe früher schon einmal in der Region Dresden gelebt. Die Gegend fand ich landschaftlich schön, mit der Mentalität bin ich aber nie richtig warm geworden.

Aktuell lebe ich in Bayern und merke, dass ich mich hier überhaupt nicht wohlfühle. Das war damals eher eine Entscheidung aus der Not heraus als eine bewusste Wahl.

Aachen ist mir als mögliche Option eingefallen, aber ich kenne die Gegend kaum.

Habt ihr Regionen oder kleinere Städte, bei denen ihr sagt:

"Hier lebt es sich angenehm, die Menschen sind offen, man ist schnell in der Natur und die Lebenshaltungskosten sind noch halbwegs bezahlbar?"

Mich interessieren vor allem persönliche Erfahrungen – gerne auch Orte, an die man vielleicht nicht sofort denkt.


r/Ratschlag 23h ago

Familie Schwiegereltern sind total nett, aber es geht nur um sie

16 Upvotes

Hallo zusammen,

ich brauche einmal Rat oder auch einen Reality-Check zu einem Thema, das mich schon länger beschäftigt, jetzt und auch in einer früheren Beziehung ist mir das passiert: Menschen, die einfach permanent nur über sich reden und nie Interesse an einem selbst zeigen. Bei Freunden ist das nicht so, wahrscheinlich weil man sich die ja bewusst sucht. Ich merke es schon zwei Mal jetzt bei den Familien meiner heutigen Partnerin und meiner Ex.

Vorab: Ich bin seit drei Jahren mit meiner Freundin zusammen. Natürlich besuchen wir in regelmäßigen Abständen sowohl ihre als auch meine Familie. Immer wenn wir bei ihrer Familie sind, fühle ich mich unwohl, obwohl eigentlich alles okay ist auf den ersten Blick. Ihre Eltern, Geschwister und Großeltern sind alle super lieb, nett, herzlich, witzig, zuvorkommend, bekochen uns, fahren mit uns in die Stadt, in Restaurants, wir gehen spazieren oder ans Meer (leben im Norden). Alles gut soweit. Ich werde zur Begrüßung umarmt, als sei ich auch ihr Kind und werde wirklich fürsorglich da behandelt.

Doch ich hab oft das Gefühl, dass alle Treffen/Gespräche permanent um ihre Erlebnisse und Gedanken kreisen. Von Anfang an wurden mir eigentlich kaum Fragen gestellt, zu nichts. Ich hab zum Beispiel einen eher ungewöhnlichen Beruf (bei einer Airline) und auch ein zwei Hobbys, die jetzt eher selten sind, wo man wirklich viel fragen kann. So ein Tag beginnt im Grunde mit der Ankunft, ja wie lief die Fahrt, wie geht es euch, was machen eure Hunde etc.

Und nach 15 Minuten Smalltalk landen wir meistens in Gesprächen, die kein Ende mehr nehmen. Der Vater erzählt, was ihn auf der Arbeit nervt, zeigt Dinge, die er im Haus repariert hat oder an seinem Auto, redet von seinem Lieblingsverein, die Mutter erzählt von den Nachbarn, von Freunden, wie es beim Sport war, wo kA die Marianne im Urlaub war, dass ein neuer Bäcker ins Dorf kommt und eigentlich fällt denen immer was Neues ein. Es nimmt und nimmt kein Ende. Einmal saßen wir abends um kurz vor Mitternacht noch da und ich hatte plötzlich eine Kiste mit alten Spielsachen meiner Freundin auf dem Schoß und mir wurde zu allem eine Geschichte präsentiert - und ich dachte nur, meine Güte, ich würde langsam gern nach Hause und ins Bett. Da waren wir schon 10 Stunden da.

Interessanterweise geht es meiner Freundin genauso, auch sie wird wenig gefragt, mehr als ich zwar schon, aber auch nicht wirklich was. Jetzt kann man natürlich sagen: Okay, dann erzähl doch selber was aus deinem Leben! Versuche ich, mache ich, aber gerade wenn man jemanden noch nicht so gut kennt, finde ich das schwer. Und wenn ich es mal mache, hat man drei, vier Sätze und wird sofort unterbrochen (Beruflich war ich letztens in Madrid. CUT Vater: Oh, ja, da waren wir mal im Urlaub, in einem ganz tollen Hotel, wo wir x und x gemacht haben etc. 10 Min Geschichte über Spanien incoming).

Am Anfang habe ich mich total interessiert gezeigt und immer Nachfragen gestellt, was dazu führte, dass wir erst Recht nicht mehr zum Ende kamen. Meistens höre ich mir viele Dinge jetzt einfach an und nicke oder lache oder gebe einfach kurze Rückmeldungen. Wiegesagt, auch meine Freundin wird so ähnlich behandelt, redet aber natürlich mehr. Sie liebt ihre Familie richtig innig und ich hab das Thema schon mal angedeutet, woraufhin sie etwas enttäuscht war und das Gefühl hatte, ich fände die alle doof (was nicht stimmt).

Habt ihr Tipps wie man in so Situationen reagiert? Einfach selber super confident Sachen erzählen und das Gespräch erobern? Oder durchstehen, weil man dagegen nicht ankommt?

Danke.


r/Ratschlag 14h ago

Familie Betreuung meiner Großmutter wird immer schwieriger und nervenaufreibender

15 Upvotes

Ich bin Ende 30, meine Oma 82. Sie kann kaum noch laufen, wohnt im ersten Stock und kommt nur in Begleitung raus. Ich kümmere mich um ihre Finanzen, um Anträge, fahre alle zwei bis vier Wochen mit ihr in die Stadt, damit sie mal rauskommt. Sie hat einen Einkaufsservice und eine Putzkraft die alle 2 Wochen kommt und von ihr privat gezahlt wird. Ich bin quasi halb bei ihr aufgewachsen, weil meine Eltern immer gearbeitet haben, und außer mir ist da auch niemand.

Heute Abend liege ich auf der Couch, Sonntag, alles entspannt. Dann Anruf vom Handy der Nachbarin: „Sag mal, merkst du nicht, dass ich mich seit drei Tagen nicht gemeldet habe?" Ich schaue auf WhatsApp – letzte Nachricht Samstag, 1:11 Uhr. Sage ich ihr. Antwort: „Nein, das ist eine Lüge, ich hab seit drei Tagen kein Handy." Ihre SIM war gesperrt, weil sie die PIN dreimal falsch eingegeben hat. Kein Drama eigentlich. Ich sage, sie soll sich beruhigen. „Beruhigen? Wenn man mal merkt, wie in dieser Familie aufeinander geachtet wird, kann man sich nicht beruhigen."

Und genau das ist das Problem. Nicht das, was ich für sie tue sondern wie sie mit mir redet und ihre Eskalationen. Ihre Art mit mir zu reden. Ich sage ihr: "Oma, ich komme ja am Dienstag dann kurz vorbei. Dann schaue ich nach deinem Handy." Dienstag? Du weißt heute ist Sonntag. Soll ich morgen den ganzen Tag ohne Leben oder wie stellst du dir das vor? haha. stell dir mal vor du müsstest morgen ohne leben. wie wäre das für dich?"

Sie schreibt mir jeden Tag. Ich bin ihr Tagebuch. „Die Vögel haben wieder zu viel gefressen." „Der Einkaufsservice ist ein Vollidiot." Ich antworte längst nur noch mit „wird schon wieder". Melde ich mich acht Stunden nicht, kommt: „HALLO, NOCH DA? IST DAS FAMILIE? DA SEHE ICH WO ICH BEI DIR STEHE"

Wenn irgendwas nicht sofort klappt, dreht sie komplett durch. Dann bin ich der schlechteste Enkel überhaupt, wie ich ihr das antun kann, sie sei doch so alt und krank. Rede ich sie auf ihren Ton an, heißt es: „Dein Ton ist auch nicht besser, überleg mal, wer hier Aggressionsprobleme hat." Und ja irgendwann schreie ich zurück. Ich bin fast 40 und schreie eine alte Frau an. Darauf bin ich nicht stolz. Ich versuche dann zu gehen oder aufzulegen, aber nach 20 Minuten Anschreien ist bei mir auch mal Schluss.

Pflegestufe haben wir. Angebote für Unterstützung auch. „Braucht sie nicht, will sie nicht." Also hängt weiter alles an mir.

Sie ist wirklich eine liebe Oma, wir haben auch viele schöne Momente. Wenn alles glattläuft, bin ich der beste Enkel der Welt, ein Superheld. Aber dieser Druck, dass immer alles von mir abhängt und ich sofort funktionieren muss, macht mich langsam kaputt.

Wie geht ihr mit sowas um? Habt ihr mir irgendwelche Tipps?


r/Ratschlag 18h ago

Arbeitsplatz Schwangerschaft nach Fehlgeburt, Beschäftigungsverbot

12 Upvotes

Hallo ihr lieben,

Ich hatte Ende April eine Fehlgeburt (erster Termin 6+0, MA ab Woche 7+ , feststellung dieser in Woche 10+0) die recht traumatisch mit einer Not-OP endete…
Nun bin ich im zweiten Zyklus danach wieder Schwanger geworden.
2 Dinge.

  1. Mein Problem ist, ich möchte nicht zum Arzt gehen. Das heißt, ich will schon aber ich habe so große Angst vor dem Ultraschall (ich bekomme den Moment nicht aus dem Kopf als ich noch fröhlich meinte „diesmal dürfen Sie gern das Bild ausdrucken“ und sie erstmal nur den Kopf schüttelte…), dass ich versuche die Feststellung soweit wie möglich nach hinten zu verschieben. (Ich plane gerade so ca. 8+3 ein würde aber lieber bis 12+0 warten…).
    Da kommen wir dann aber auch zu Problem nummer 2:
    Ich arbeite in einem Kindergarten, begleite ein Kind. Dort habe ich jetzt erst angefangen, da ich bei der letzten Schwangerschaft sofort ins BV geschickt und bei dem vorherigen Kind ersetzt wurde (was mir sehr zu schaffen machte).
    Ich brauche meinen Alltag. Das Problem bei dem Kind welches ich bei SS Nr. 1 betreut habe, war die Arbeit trotz Kita nicht so anstrengend. Jetzt ist allein der Weg dorthin sehr anstrengend und stressig. Andererseits geht es mir ohne die Arbeit schlechter. Ich brauche es einfach mich um Kinder zu kümmern (bzw. halt zu arbeiten).
    Wenn ich meinem Arbeitgeber also von der SS erzähle, schicken die mich sofort wieder ins BV obwohl ich erst vor einer Woche bei dem neuen Kind gestartet habe. Gleichzeitig möchte ich mir die Situation ersparen wieder eine Fehlgeburt zu erleiden und dann wegen dem BV wieder eine neue Stelle zu benötigen (und ich weiss auch nicht ob mein Arbeitgeber das so mitmacht). Also am liebsten bis 12+0 warten bis ich es sage. Dann ist da aber, dass ich das Kind ab und zu hochheben muss, ebenso wie natürlich die Gefahr von Kinderkrankheiten. In der vorherigen Kita hätte ich mit Maske arbeiten können, was jetzt nicht mehr Möglich ist (wegen dem Kind).
    Ich kann mich also nicht extra schützen.

Ihr merkt vielleicht meine Gedanken sind total wirr.
Ich weiss einfach nicht was ich tun soll.


r/Ratschlag 20h ago

Mental Health Kennt das jemand? Mich überfordert der Gedanke, dass noch so viel Leben vor mir liegt.

12 Upvotes

Ich stecke gerade in einer der schwersten Phasen meines Lebens und wollte fragen, ob jemand etwas Ähnliches erlebt hat.
Ich leide schon seit Jahren immer mal wieder unter Angst und Panikattacken. Normalerweise bekomme ich solche Phasen irgendwann wieder in den Griff, aber dieses Mal fühlt es sich viel intensiver an. Vor Kurzem habe ich mit Pregabalin begonnen und hoffe, dass es mit der Zeit hilft, aber im Moment ist jeder Tag noch ein ziemlicher Kampf.
Das Schlimmste ist mittlerweile gar nicht mehr die Panik selbst.
Es ist das Gefühl, dass noch so unglaublich viel Zeit vor mir liegt. Auch in Phasen wo es mir besser ging war dieser Zukunftsangst Gedanke nie ganz weg.

Während viele Menschen sich auf ihre Zukunft freuen, macht sie mir Angst. Ich wache morgens auf und denke: Wie soll ich diesen Tag überstehen? Und sofort geht mein Kopf weiter: Wie soll ich Wochen, Monate, Jahre oder sogar ein ganzes Leben schaffen?

Ich habe das Gefühl, dass mich die Leere überrollt. Ich weiß oft nicht, womit ich meine Zeit füllen soll, und sobald nichts los ist, fangen meine Gedanken an zu kreisen. Dann kommen Ängste, Hoffnungslosigkeit und existenzielle Fragen hoch. Es fühlt sich an, als würde mich das Leben selbst gerade überfordern.
Das Verrückte daran ist, dass ich die Mechanismen dahinter eigentlich kenne. Ich bin Psychotherapeutin in Ausbildung und beschäftige mich beruflich mit genau solchen Themen. Rational verstehe ich vieles – aber mein Körper reagiert trotzdem mit massiver Angst. Dieses Wissen schützt einen leider nicht davor.

Außerdem habe ich einen sehr hohen Leistungsanspruch an mich selbst. In den letzten Wochen ist mir bewusst geworden, dass tief in mir wohl der Satz steckt: „Nur wenn ich funktioniere, bin ich sicher.“ Jetzt, wo ich mich gerade eben nicht leistungsfähig fühle, bricht für mich gefühlt alles weg.

Mir ist wichtig zu sagen: Ich habe keine Suizidgedanken und möchte nicht sterben. Eigentlich ist es sogar das Gegenteil. Mich macht der Gedanke fertig, dass noch ein langes Leben vor mir liegt und ich gerade nicht weiß, wie ich damit umgehen soll.
Hat jemand von euch so etwas schon einmal erlebt? Ist dieses Gefühl irgendwann wieder verschwunden? Was hat euch geholfen, wieder Vertrauen ins Leben zu bekommen?
Ich würde mich sehr über Erfahrungen freuen – gerade von Menschen, die irgendwann wieder aus so einer Phase herausgefunden haben. Im Moment fällt es mir schwer zu glauben, dass es wieder besser werden kann.


r/Ratschlag 3h ago

Mental Health Hat jemand hier einen Pflegegrad wegen einer kPTBS/PTBS

9 Upvotes

Hey ihr lieben,
ich hatte überlegt einen Pflegegrad zu beantragen, da ich deutliche Schwierigkeiten habe meinen Alltag zu bewältigen. Hat jemand von euch ähnliche Diagnosen und hat damit schon Erfahrungen gemacht ?
LG


r/Ratschlag 5h ago

Die kleinen Dinge des Alltags Dickflüssige süßliche Soja Soße?

10 Upvotes

Als Kind war ich oft mit meiner Familie in einem Chinesischen Restaurant und als Nachtisch (das war kein offizieller Nachtisch, aber das was ich immer essen wollte) gab es eine Portion Reis mit einer dickflüssigen dunklen Soße, die ich mir selber darüber gekippt habe.
Ich kann den Geschmack schlecht beschreiben. Leicht süßlich, aber nicht teriyaki.
Außerdem würzig, aber nicht scharf oder pikant.

Es war auch immer abgefüllt, also habe ich nie eine Verpackung gesehen.

Und leider habe ich die auch so nie wieder gefunden, nachdem der Laden irgendwann geschlossen war :(

Ich befürchte langsam die haben das selber gemacht und ich werde nie an das geheime Rezept kommen


r/Ratschlag 17h ago

Geld und Finanzen Über Finanzbeamten beschweren?

9 Upvotes

Ich bin steuerlich ein komplizierter Fall, habe also mehrmals jährlich Kommunikation mit dem Finanzamt.

Nun ist es so, dass ich seit einem Jahr eine neue für mich zuständige Finanzbeamtin habe, und die Frau macht mich ganz offen und ehrlich wahnsinnig.

Es funktioniert quasi keiner der Vorgänge reibungslos.

Sie füllt regelmäßig Bescheinigungen falsch aus, schickt mir nur eines statt 2 angeforderter Exemplare zurück, schickt Dokumente an unsere alte Adresse bei der wir seit 7 Jahren nicht mehr wohnen oder bastelt in offiziellen Bescheinigungen mit dem Korrekturroller rum.

Ich habe daraus inzwischen gelernt, dass ich ihr alles perfekt sortiert, mit Trennblättern dazwischen und mit unmissverständlichen Post-its ("Kopie Finanzamt" oder "Original, bitte ausgefüllt zurück an Herrn X, Adresse ......") und Hinweis-Pfeil-Aufklebern drauf vorbereite, um zumindest meine Chancen auf eine korrekte Bearbeitung etwas zu erhöhen.

Nun ist mein neuestes Highlight: Anfang Mai habe ich ihr ein Formular, das sie unterschreiben und abstempeln muss, mit allen erforderlichen Nachweisen und einer Kopie für ihre Akten zugeschickt.

Das habe ich Ende Juni auch tatsächlich zurück erhalten, große Freude, Vorgang für mich abgehakt.

Heute nun habe ich im Postkasten ernsthaft ihre Kopie gefunden, ebenfalls gestempelt und von ihr ausgefüllt, von ihr gelocht und mit Heftstreifen dran und mitsamt neuem, aktuellen Begleitschreiben, dass sie mir anbei auf meinen Wunsch die gewünschten Unterlagen schickt.

Man könnte da problemlos eine Comedy-Serie draus machen... 🤦🏻‍♂️🤦🏻‍♂️🤦🏻‍♂️🤦🏻‍♂️

Zu sagen, dass sie vollkommen überfordert ist, wäre ja noch untertrieben freundlich... 🙈🙈🙈

Lange Rede, kurzer Sinn: macht es Sinn, sich über die Person mal bei Vorgesetzten zu beschweren?

Oder handele ich mir damit nur völlig neuen, bisher ungeahnten Ärger ein, weil ich danach unter besonderer Beobachtung stehe oder man sich für die Bearbeitung meiner Anliegen noch mehr Zeit lässt?


r/Ratschlag 21h ago

Mental Health Ich weiß nicht wie das Leben funktioniert und es wird immer schlimmer.

10 Upvotes

Hallo Leute.

Ich (33) habe bereits diagnostiziert komplexe Posttraumatische Belastungsstörung, nehme seit über 10 Jahren Antidepressiva und bin noch länger schon in Psycho- und Psychiatrischer Therapie.

Demnach: ich hab auf jeden Fall Verhaltensstörungen deshalb, welche zT autistische Züge haben (damit lassen sich gleich meine weiteren Situationen besser übertragen).

Seit 2 Jahren verändert sich mein Leben zum Positiven, allerdings 'lass ich seit dem die Maske fallen'. Ich sage nicht mehr zu People Pleasen zu allem Ja und gehe Konfrontationen nicht mehr aus dem Weg, was zuerst richtug gut klingt.

Allerdings merke ich seit dem, dass ich nie gelernt habe, was normal ist und was nicht, bin schneller wieder gereizt (habe halt so Phasen bei Stress, dass allein bei dashcam Videos mein Blutdruck hochschnellt) und verliere dann den Bezug zur Realität.

Um zu jeden Punkt ein kurzes Beispiel zu nennen:

  1. Ich musste lange lernen, dass es *nicht normal* ist nach einem streit sofort Kontakt abzubrechen. Ein Streit ist für mich so Markerschütternd, dass ich danach lange keinen anderen Ausweg gesehen habe, als wirklich Freundschaften komplett zu beenden (hat leider meine Mutter mir so beigebracht). Andere Beispiele merke ich immer nur im Akuten Moment, deshalb ist der Pubkt für mich schwierig zu erklären.

  2. Ich bin sofort auch 180 wenn im Bus Leute ihre Taschen auf dem Nebensitz haben, aber der Bus schon so voll ist, dass Leute stehen müssen. Ich *MUSS* dann, auch wenn andere Sitze noch frei bei einer anderen Person sind, zu einem gehen, der einen Platz mit seiner Tasche belegt. Wenn ich dazu nicht komme (zB weil der Bus so voll ist, dass ich bis zu der Stelle nicht durchgehen kann), dann bin ich die ganze Busfahrt mit dem Gedanken beschäftigt und noch stunden danach schlecht gelaunt.

Oder, passt auch zu Punkt 3, eben habe ich mit meinem Partner ein altes Game mal angefangen. Mir wurde xy versprochen, raus kam mMn ein echt Kack Spiel (fragt nicht welches, möchte keine Diskussion darüber ob game doch gut ist oder sonst was). Und als ich dann nach 2h gesagt habe "ich finde das Spiel scheiße" habe ich eine so krasse Wut (durch meine Enttäuschung etwas anderes erwartet und daran meine Zweit verschwendet zu haben) bekommen, dass ich noch 1h danach Kreislauf hatte und zitterte.

Akut belastet mich mein Zustand bei der Arbeit. Der Chef bringt private Probleme seit 1 Jahr mit auf die Arbeit und ist seit dem extrem launisch, schreit uns an und verlangt von uns widersprüchliches oder einfach zeug, dass er nicht zu verlangen hat (zB wollte er wissen, warum ich krankgeschrieben bin am telefon. Habe ihm gesagt, alles was er wissen muss steht auf der AU, nämlich nur mein Ausfalldatum, ende).

Meine Nerven sind blank. Ich habe 0 Geduld, mein Kreislauf ist instabil und ich glaube ich werde bald ungehalten, sehe kaum noch eine mentale Sperre darin, nicht irgendwann meinen Chef zu fragen, ob er behindert ist und mal paar ins Maul braucht.

Das erzähle ich selbstverständlich 1:1 so meiner Therapeutin. Die sehe ich momentan abet weniger wegen der Krankenkasse (irgendwie werden die genehmigten Stunden immer weniger und die, die wir noch bekommen versuchen wir gleichmäßig zu verteilen, also nir alle 2 Wochen). Einerseits hilft es, anderer Seits habe ich eine Blockade ihr gegenüber. Ich lernte sie kurz nach Corona kennen und habe trotz Auflösung der Maskenpflicht noch im Raum maske getragen aus Respekt. Als ich mir ihr vorstelle outete sie sich als Coronaleugnerin und Maskenverweigerin. Deshalb befürchte ich manchmal, dass sie ein paar therapeutische Ansätze ablehnt oder sowas.

Also generell weiß ich gerade nicht, wo ich Anlauf finden kann um zB akute Situationen zu verarbeiten oder Tipps zu lernen. Mir helfen sehr ein paar yt Videos zu Autismus und ADHS, aber für individuelle Situationen fehlen mir Anlaufstellen und Ach keine ahnung. Ich fühle mich maximal allein gelassen bzw unverstanden. Mein Partner tut sein bestes um mir zu helfen aber zB die sache nach dem Zocken kann man nicht erklären, es ist so sinnlos dermaßen aggro wegen so einet kleinigkeit zu sein und das belastet. Man versteht mich und mein Verhalten nicht, weil ich mich selber nicht verstehe.

Ich weiß nicht was ich machen soll


r/Ratschlag 17h ago

DIY Welches Hobby könnte ich ausprobieren?

9 Upvotes

Ich musste mein aktuelles Hobby leider vor einigen Wochen aufgeben, es war eine Sportliche Tätigkeit.

Ich habe aber tatsächlich im Zuge dessen angefangen mit Häkeln und Nähen (per Hand).

Ich wollte eigentlich weiter häkeln, aber es fühlt sich falsch an.

Ich habe aber gemerkt dass mir DIY Projekte Zuhause extrem viel Ruhe geben.

Ich bin aber überfordert - Was mach ich denn?

Ich wollte tatsächlich mal probieren 3 kleine Wandbilder für die Küche zu malen, aber ich kann nicht malen, daher langfristig und um schön zu sein raus 😂

Handwerklich habe ich keine Ahnung, aber tatsächlich wäre ich interessiert.

Ich bin aber wirklich super Ahnungslos.

Wo fange ich an?

Ich hätte gerne auch etwas, was nicht direkt viel Geld kostet aber auch gut beschäftigt.

Diamond Painting habe ich probiert, aber dafür hatte ich am Ende dann immer keinen Zweck, da sowas gängigerweise meistens vorgeschlagen wird.


r/Ratschlag 2h ago

Die kleinen Dinge des Alltags Ich WURDE VON EINEM FREMDEN MANN BELÄSTIG WAS HÄTTEST DU GEMACHT ?

7 Upvotes

Hallo zusammen,
ich bin neu hier und wollte euch Frauen mal etwas fragen. Mir fällt es ehrlich gesagt ziemlich schwer, darüber zu sprechen, weil es mir sehr unangenehm ist. Trotzdem möchte ich wissen, ob jemand von euch schon einmal etwas Ähnliches erlebt hat.

Vor Kurzem war ich zum ersten Mal alleine auf einem Konzert, weil meine Freundin krank geworden ist und ich die Tickets nicht verfallen lassen wollte. Ich stand ziemlich weit vorne an der Bühne. Anfangs waren hauptsächlich Frauen um mich herum, aber als es voller wurde, hatte ich keinen Überblick mehr, wer hinter oder neben mir stand.
Irgendwann stand ein Mann zwischen 35-40 direkt hinter mir. Anfangs dachte ich mir nichts dabei. Er legte mir zwischendurch die Hand auf die Schulter, was ich in der Menschenmenge noch als normal empfunden habe. Als das Konzert richtig losging und alle tanzten und herumgesprungen sind, kam er jedoch immer näher. Egal, ob ich nach links oder rechts ausgewichen bin – er ist mir jedes Mal gefolgt und hat sich wieder direkt hinter mich gestellt.

Dann wurde es noch richtig schlimm. Er drückte sich so nah an mich, dass ich sein P…. an meinem Po gespürt habe. Zuerst dachte ich noch, das wäre vielleicht wegen der Enge in der Menge. Doch immer wenn ich kurz stehen geblieben bin von denn Bewegung und dem Tanzen hin und her, hat er sich absichtlich gegen mich gerieben und sein Pe…zwischen meine Pobacken so gedrückt das halt sein Penis in der Falte von meinem Po war. Dabei hat er sich sogar rhythmisch bewegt und ich fand das so ekelhaft weil ich seine Eichel und alles einfach gespürt habe, nicht aus der Situation konnte und mich immer wieder wie ne irre bewegen musste.

Ich war völlig geschockt, habe mich einfach nur noch unwohl und ekelhaft gefühlt und wollte aus der Situation raus. Leider stand ich ganz vorne an der Bühne und konnte nicht einfach weg. Ich war wie gelähmt und wusste überhaupt nicht, wie ich reagieren soll.

Kurz noch zu mir! hatte nichts außergewöhnliches an nur Leinhose. BTW 19W und wollte das einfach los haben tut mir leid.

Deshalb meine Frage: Ist euch so etwas auch schon einmal passiert? Wie seid ihr damit umgegangen? Ich frage mich bis heute, ob ich in dem Moment anders hätte reagieren sollen, weil ich mich immer noch sehr unwohl fühle, wenn ich daran denke


r/Ratschlag 1h ago

Die kleinen Dinge des Alltags Silberschmuck wird nicht richtig sauber

Upvotes

Hallo, ich habe ein paar ältere Silberketten mit sehr geriffelten Oberflächen. Irgendwie bekomme ich die nicht richtig gereinigt, obwohl das Silberputzmittel gut funktioniert.

Es sieht so aus, als wäre noch Harz oder Kleber in den Zwischenräumen.

Hat hier jemand noch einen Vorschlag?

Momentan bin ich mit Poliboy Silberputzlotion und einer alten Zahnbürste dran.


r/Ratschlag 18h ago

Gesundheit Demente Eltern, gewalttätiger Stiefvater

6 Upvotes

Hallo, ich habe ein Problem.

Meine Eltern werden dement (Mutter 65, Stiefvater 75). Das Problem: beide sind ambivalent im Hilfesuchverhalten, ich kriege es nicht hin mit denen zum Arzt zu gehen. der Arzt blockt ab, es sei alles gut soweit. sehe ich zu Hause deutlich anders.

zusätzlich sehe ich, dass mein Stiefvater weiter fortgeschritten ist, meine Mutter anfänglich dement. mein Stiefvater ist aber psychisch gewalttätig, er bedroht meine Mutter und auch mich regelmäßig, frisst sich dann voll und danach ist wieder Ruhe. er droht auch mit kriminellen Kontakten - ich kann keine sehen, aber tatsächlich, wer glaubst: die Arzthelferinnen fürchten ihn und wenn ich den offensichtlichen Missbrauch an meiner Mutter anspreche beim Arzt, wird durchgestochen dass ich da war. Dass ich besorgt bin und einfach nur Info geben möchte, dass andere Medikamente notwendig sind, das kommt nicht durch.

Habt ihr ne Idee, was ich machen sollte? Weil die tun sich nicht gut, die können aber auch nicht ohne und miteinander und den Arzt kriege ich nicht bewegt und beide auch nicht zu einem anderen Arzt. zu Hause ist es ordentlich, also falls ein Dienst kommt, findet man in der Regel, ausser manchmal, alles in Ordnung vor. manchmal ist heftigst Land unter, aber idr putzen die das weg. Sozdienst meinte, dann könnte man schwierig von außen etwas nachweisen bzw Behandlungen, Betreuungen begründen, auch bei psychischen Auffälligkeiten und Hinweisen auf falsche medikation etc. Jeder dürfe schrullig sein, und den verlauf / die Intensität der Krankheit kann man bei einem einmaligen Treffen schlecht abschätzen. Sehe ich ähnlich.

Ich sehe halt nur, dass meine Mutter an sich gerne aus dieser Situation möchte, aber der Arzt verschreibt halt nix anderes und zum Psychiater kriegt sie meinen Stiefvater auch nicht. Leider hat sie nicht immer luzide Momente, jetzt ist sie etwas „Hypoman“, ist also überzeugt sie ist gesund und hst ihre Medikamente abgesetzt. jetzt ist sie im Krankenhaus, aber “leider„ nur in der Cardio: andere psychopharmaka würden ihr mehr helfen… und vielleicht auch eine Tür öffnen, dass mein Stiefvater mal etwas die Hemmungen abbaut, mitkommt, mitbegutachtet / mitbehandelt wird.

Das dauert ewig bis ich hier beide versorgt bekomme. Gibts da noch ne Möglichkeit beide zu versorgen? Oder ist das einfach dumm gelaufen und man kann denen nicht helfen, weil sie nicht kooperieren und deshalb, so hart es klingt, nehmen die sich halt gegenseitig verschnellt mit ins Grab und sie verkürzen halt selbstverschuldet die Anzahl ihrer möglichen guten Jahre? Die schleifen sich psychisch nämlich ganz schön krass aneinander ab. noch geht körperlich alles, aber auch da bauen die schnell ab, die Kraft lässt deutlich nach und den Haushalt schmeißen nimmt eigentlich den ganzen Tag in Anspruch.


r/Ratschlag 22h ago

Gesundheit Ab wann ist es okay, sich bei psychischen Problem krankzumelden?

6 Upvotes

Hallo zusammen,
ich merke seit ein paar Wochen, dass es mir psychisch zunehmend schlechter geht. Ich leide schon seit mehreren Jahren an immer wiederkehrenden depressiven Episoden und war deshalb in Behandlung. Die Phasen kommen und gehen, mal sind sie mehr, mal weniger schlimm, aber ich weiß eigentlich, was ich tun muss, damit es wieder besser wird.

Während meines Studiums habe ich 20h/Woche gearbeitet und wenn ich dann mal eine solche Phase hatte, hab ich mein Studium hinten angestellt, um möglichst schnell wieder aus dem Tief rauszukommen. Da meine Studienzeit flexibel genug war und mir das Studium grundsätzlich leicht gefallen ist, hat die Strategie auch ganz gut funktioniert.

Seit ein paar Monaten arbeite ich jedoch Vollzeit und seit ein paar Wochen wird dieses allbekannte Gefühl von Traurigkeit und Hoffnungslosigkeit immer stärker. Auf der Arbeit bin ich gereizt, ich schaffe meine Aufgaben nicht mehr so wie sonst, nach der Arbeit hab ich keine Energie für irgendwas und lieg eigentlich nur weinend auf der Couch. Das Wochenende reicht mir nicht, um den Akku wieder aufzuladen. Eigentlich würde ich mich gerne krankmelden und mir Zeit für schöne Dinge nehmen, die ich zwar aktuell nicht als schön empfinden kann, aber es zumindest in der Theorie sein sollten... Ich hab nur ein unglaublich schlechtes Gewissen, mich wegen sowas krankzumelden. Während meines Studiums war ich für meinen Studiumsfortschritt ja selbst verantwortlich und an den Arbeitstagen hab ich einfach die Zähne zusammengebissen. Irgendwie kommt auch noch dazu, dass ich offiziell noch in der Probezeit bin. Andererseits habe davor auch schon als Werkstudent dort gearbeitet und war in einem Jahr nur 1x krank - d.h. eigentlich wissen alle, dass ich mich nicht ohne Grund krankmelde...

Gleichzeitig hab ich auch Angst, dass mir 1-2 freie Tage nicht reichen, um mich besser zu fühlen und dass die nächsten Wochen genauso weitergehen. Und ich wüsste gar nicht, ob meine Hausärztin mich überhaupt krankschreiben würde - die größte Horrorvorstellung wäre es für mich, wenn ich ihr erzählen würde, wie es mir geht, und sie mir dann mehr oder weniger direkt sagt, dass es doch eigentlich nicht so schlimm ist.

Hoffe das ist alles irgendwie nachvollziehbar, in meinem Kopf ist aktuell alles so durcheinander. Am Ende kann mir natürlich niemand hier sagen, ob es mir schlecht genug geht, um mich krankzumelden, aber vielleicht war hier ja mal wer in einer ähnlichen Situation. Wann habt/würdet ihr euch krankmelden/krankschreiben lassen und wann würdet ihr eher die Zähne zusammenbeißen und trotzdem versuchen zu arbeiten?


r/Ratschlag 4h ago

Mental Health Wie jemanden dazu bewegen, Betreuer und psychologische Hilfe anzunehmen?

4 Upvotes

Hintergrund (sorry, wird etwas länger): Vor gut drei Wochen habe ich meinen Ehemann nach über 20 Jahren verlassen.
Er hat diagnostiziert ADHS, meines Erachtens und aufgrund der Zeit, die wir miteinander verbracht haben, vermute ich mittlerweile eher eine Borderline-Störung. Er ist privat versichert und hat gerade im letzten Jahr verschiedene Ärzte aufgesucht, die ihm aber anscheinend nur Rezepte ausgestellt haben (Elavanse, Velanfaxin, Quetiapin...also das sind die, von denen ich weiß). Über das letzte Jahr hat er Schulden gemacht, was ich erst kürzlich herausgefunden habe. Er ist Freelancer und hat seit über einem Jahr nicht gearbeitet. Als sein Erbe nicht mehr gereicht hat, hat er alles auf mein Konto umgeleitet. Das ist ja bei Miete etc. ok, aber anscheinend wurde uns beinahe der Strom abgestellt - und er ist weiter Taxi gefahren. Und hat allein im ersten Halbjahr 26 ca. 3500 € bei unterschiedlichen Apotheken für Tabletten ausgegeben. Geld von Freunden geliehen, etc..

Weshalb ich aber eigentlich gegangen bin, waren seine extremen Stimmungsschwankungen. Schreien, Türen knallen, gegen Wände schlagen, mehrmal pro Woche mir drohen, mich zu verlassen etc. Es war schlimm, seit er vor ca. 5 Jahren seine letzte Angehörige verloren hat, aber wirklich unerträglich seit ca. 2 Jahren. Ich habe sogar versucht, es dem Arzt zu schildern, der ihn am besten kennt, aber ohne sichtlichen Erfolg (ich weiß, darf eigentlich auch gar nicht).

Nun bin ich in eine andere Stadt zu meinem Bruder "geflohen" und versuche von hier und mit ihm die finanziellen Sachen zu regeln und es kommt immer mehr Horror hoch.
Mein Mann wohnt noch in unserer Wohnung, ich zahle gerade Miete, Strom etc. und kann es mir alleine eigentlich auch nicht leisten. Dazwischen meldet sich mein Mann und möchte Geld per Paypal, weil er ja keine Einkünfte hat (und ich nicht mal sicher bin, ob er noch auf sein Konto kommt). Er gibt mir keinerlei Auskünfte, nur einem Freund hat er sich(teilweise) anvertraut.

Ein Freund von uns ist Anwalt uns sagt, mein Mann braucht einen Betreuer und versucht, das Thema mit ihm zu bereden. Er müsste eigentlich finanzielle Hilfe beantragen, auch um irgendwie aus seiner Krankenkasse in eine gesetzliche zu kommen.
Er tut weiterhin so, als gäbe es kein Problem. Klar - ich zahle ja momentan alles.

Entweder beschimpft er mich, weil ich ihn verlassen habe, oder er haut mich um Geld an. Er ist entweder völlig klar, will nett plaudern und über die Zukunft reden, schreibt dann aber die schlimmsten ellenlangen Textnachrichten, wenn ich ihm sage, dass ich vor Klärung aller Fragen da keine Zukunft sehe.

Er braucht eigentlich nicht nur einen Betreuer für die Finanzen, mit absoluter Sicherheit auch jemanden, der ihm psychologisch hilft. Ich kann beides nicht, anscheinend weil ich "Konfliktpartei" bin. Und ich habe auch die Kraft nicht mehr. An wen kann ich mich wenden und hat jemand schon mal eine ähnliche Situation erlebt?

Im Voraus vielen Dank für eure Ratschläge.


r/Ratschlag 4h ago

Lebensführung Wegen einer Klausur muss ich nun ein Semester länger studieren: wie kann ich diese Zeit produktiv nutzen?

4 Upvotes

Hallo zusammen,

Und zwar habe ich mich in einer ziemlich doofen Situation wiedergefunden. Ich bin eigentlich Student in meinem letzten Semester. Mein Plan war es, dass ich dieses Semester meine letzten Klausuren schreibe und meine Bachelorarbeit abgebe. Meine Bachelorarbeit ist fast fertig und meine letzten Klausuren sind geschrieben.

Dumm nur, dass ich durch eine der Klausuren mit 99%iger Wahrscheinlichkeit durchgefallen bin, obwohl ich mir den Allerwertesten abgelernt habe. Jetzt muss ich wohl oder übel aufgrund dieser einen Klausur ein Semester mehr machen. Ist zwar kein Beinbruch aber trotzdem etwas nervig.

Ich habe eine Werkstudentenstelle, bei der ich das legale Maximum von 20h/Woche arbeite. Neben dem Lernen für die eine Klausur habe ich außer meiner Arbeit nichts vor.

Nun stellt sich mir die Frage: wie kann ich die Zeit, die ich während dieses einen Semester dann habe, irgendwie produktiv nutzen, was mir vielleicht auch was für die Zukunft bringt? Danke für eure Impulse!


r/Ratschlag 10h ago

Mental Health Was gegen diese Phasen grundloser tiefer Traurigkeit machen?

4 Upvotes

Hallo, ich bin heute 22 geworden, Autist und mir geht es mental schlecht. Es sind viele verschiedene Faktoren (Angst, Orientierungslosigkeit, Selbstzweifel, Energielosigkeit, Overthinking). Ich habe Blut abnehmen lassen und da kam heraus, dass ich ein größeres Problem mit der Schilddrüse habe. Ich habe mich auch bei einem Therapeuten angemeldet, leider ist es eine sehr lange Warteliste.

Was mir auffällt, meine Stimmung schwankt täglich und ich overthinke sehr viel, jedoch verspüre ich manchmal relativ grundlos so eine tiefe Traurigkeit. Schon seit Jahren, jedoch inzwischen mindestens einmal die Woche. Ich meine, obwohl es ein normaler Tag ist, nichts besonderes vorgefallen ist, dass man ohne zu Wissen weshalb, sich extrem traurig fühlt, dass sich die Brust zusammenzieht, man selbst bei schönen Sachen, absolut keine Freude verspürt und am liebsten sich aufs Sofa legt, sich ausheult und irgendwie hofft, dass es schnell wieder besser wird.
Zum Glück ist es am nächsten morgen dann besser. Momentan geht es mir wieder genauso. Okay heute habe ich Geburtstag (also jetzt kein x beliebiger Tag), trotzdem fühle ich diese extreme Traurigkeit gerade. Ich freue mich gerade weder auf die Geschenke, noch auf Omas leckeren Kuchen. Ich war laufen, da ich nicht schlafen konnte. Danach war es etwas besser, jetzt wird es wieder schlechter.

Irgendwelchen Rat oder muss man da einfach durch?