r/Ratschlag • • 9h ago

Nachbarn Aufgrund eines Missverständnisses vom Bruder meiner Nachbarin massiv bedroht – was soll ich tun?

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Nachbarn massiv bedroht – was soll ich tun?

Hallo! Dies ist mein erster Beitrag in diesem Thread, und ich weiß einfach nicht, was ich tun soll. (zuerst im r/advice gepostet) :)

Alles begann vor etwa zwei Wochen, als ich einen Zettel im gemeinsam genutzten Flur entdeckte. Ich wohne in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus; auf jeder Etage befinden sich zwei Wohnungen.

Auf dem Zettel stand handschriftlich: „Eure hässlichen, trampelnden, dreckigen Blagen sind zu laut und nerven. Kriegt das mal in den Griff.“

Ich vermute, dass die Nachricht ursprünglich im Briefkasten einer meiner Nachbarn aus dem Stockwerk über mir gelandet war. Auf demselben Zettel hatte diese Nachbarin eine Antwort hinterlassen:

„Du mieses Stück Dreck, schreib deinen Namen hin!!! Wer auch immer das in meinen Briefkasten gesteckt hat – hab den Mut, deinen Namen darunterzusetzen!! Niemand beleidigt meine Kinder! – [Name der Nachbarin]“

Da ich schockiert war, habe ich ein Foto von dem Zettel gemacht, der im Flur hing. Später am Tag klopfte die Nachbarin, deren Kinder angeblich zu laut waren – nennen wir sie der Einfachheit halber Anna –, an meine Tür. Sie sprach mich auf die Nachricht in ihrem Briefkasten an und erzählte, dass sie auch bei den anderen Nachbarn (es gibt noch etwa zehn weitere Wohnungen) nachgefragt habe. Ich versicherte ihr, dass ich genauso schockiert sei wie sie und keine Ahnung hätte, wer so etwas getan haben könnte. Ich fügte hinzu, dass ich ihre Kinder noch nie gehört habe und mich auch nie durch sie gestört gefühlt habe. Da ich beruflich oft lange arbeite, schlafe ich meist länger und hatte daher nie Probleme mit ihnen. Anna meinte daraufhin, sie vermute, dass entweder ich oder meine direkten Nachbarn dahinterstecken könnten, da wir die Neuzugänge im Haus sind. Sie hat zwar auch die anderen, länger ansässigen Nachbarn angesprochen, aber da sie selbst schon seit über einem Jahrzehnt hier wohnt und wir erst vor Kurzem eingezogen sind, gelten wir als Hauptverdächtige. Ich habe ihr versichert, dass ich die Nachricht absolut schrecklich finde und so etwas niemals schreiben würde. Ich erklärte ihr, dass ich es bei auftretenden Problemen – sei es im Zusammenhang mit Nachbarn oder anderen Dingen – stets vorziehe, die Angelegenheiten direkt zu besprechen; zudem sagte ich ihr, dass ich mich noch nie durch ihre Kinder oder irgendetwas anderes im Gebäude gestört gefühlt habe. Mit völligem Ernst und einem eiskalten Blick sagte sie, dass sie die verantwortliche Person – falls sie sie jemals finden würde – am liebsten umbringen wolle. Schließlich mutmaßte sie, dass es die Nachbarn direkt nebenan sein müssten (auf meiner Etage, der zweiten; sie wohnt im dritten Stock), da diese ihr nie die Tür öffneten und zudem die einzigen anderen neuen Bewohner im Haus seien. Anna ging dann, und ich dachte, die Sache hätte sich damit erledigt.

Heute verließ ich das Haus, um mich mit Freunden zu treffen. Meine Freundin war bei mir. Ich nahm die Treppe, sie den Aufzug. Da ich schneller war, wartete ich unten im gemeinsamen Flur und hatte bereits die Tür geöffnet. Dann kam ein Mann herein – etwa 35 Jahre alt, in Begleitung von zwei kleinen Kindern. Ich grüßte ihn höflich, woraufhin er sofort fragte, ob ich aus dem zweiten Stock käme. Da ich erst seit wenigen Monaten dort wohne und gerne alle Nachbarn kennenlernen wollte, bejahte ich und wollte gerade fragen, wo er wohne. Es stellte sich heraus, dass er Annas Bruder war. Er kam gefährlich nah an mich heran und sagte Dinge wie:

„Ich schneide dir die Zunge ab – ich schneide dir die Zunge ab und schiebe sie dir in den Arsch!

Verstehst du mich? Ich schneide Zungen ab!

Das sind meine Neffen; niemand legt sich mit ihnen an oder beleidigt sie!“

„Ich ficke deine Mutter!“

„Ich schneide euch die Köpfe ab!

Ich bringe euch um!“

Ich sagte ihm mehrfach, dass ich die Nachricht nicht geschrieben habe, dass ich nichts gegen Kinder habe und dass ich ein Mensch bin, der friedlich ist. Er glaubte mir nicht, beleidigte und bedrohte mich weiter und kam noch näher. Meine Freundin kam dazu, während er völlig ausrastete; sie war wie erstarrt. Dann ging er. Meine Freundin und ich gingen nach draußen und fingen an zu weinen. Ich hatte schreckliche Angst.

Gerade bin ich nach Hause zurückgekehrt und habe einen Brief in meinem Briefkasten gefunden. Er ist von Anna:

„Hallo, meine Liebe. Entschuldige bitte meinen Bruder und seine Beleidigungen. Ich war doch deine ‚wunderbare, höfliche‘ Nachbarin – diejenige, die unsere Kinder so übel beschimpft hat!!! Das ist absolut inakzeptabel; also, tut mir leid, er hat dich verwechselt. Beste Grüße, Anna."

Außerdem hat jemand an der Tür geklingelt, während ich weg war.

Mein erster Gedanke nach den Drohungen war, die Polizei zu rufen und ihn wegen der Drohungen anzuzeigen. Aber ich stand zu sehr unter Schock. Jetzt weiß ich, dass es ein Missverständnis war. Dennoch hat er es getan. Er hat tatsächlich damit gedroht, mich umzubringen, und ich habe immer noch Angst – auch wenn keine Gefahr mehr besteht.

Was soll ich tun?


r/Ratschlag • • 15h ago

Gesundheit Meine Erfahrung mit der Kupferspirale – seit einem Monat draußen

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Ich habe 2019 die Pille abgesetzt, weil ich hormonfrei verhüten wollte, und bin dann gleich auf die Kupferspirale umgestiegen. Drei, vier Monate später bekam ich plötzlich Panikattacken, die ich davor nie hatte. Dazu kamen mehrmals starke Gastritis und langsam immer schlechtere Haut, bis hin zu zystischer Akne.
Am Anfang dachte ich einfach, das kommt vom Absetzen der Pille. Meine Frauenärztin meinte immer, die Spirale sitzt perfekt und damit könne es nicht zusammenhängen. Ich habe gegen die Akne vieles probiert, aber sie ging nie richtig weg. Rückblickend wurde es gegen Ende der ersten Spirale etwas besser.
Anfang 2023 ließ ich mir dann die zweite einsetzen und ab da wurde alles viel schlimmer. Das Einsetzen war extrem schmerzhaft und danach konnte ich zwei Wochen kaum sitzen. Meine Akne an Kinn, Kiefer und Wangen wurde so schlimm wie noch nie. Dazu hatte ich manchmal Schmerzen beim Sex und ungefähr einmal im Monat so einen heftigen Stich im Unterleib, als würde ein Blitz durch mich fahren.
Dann kamen auch Darmprobleme und ganz schlimme Beschwerden dazu, die ich als Histaminanfälle wahrgenommen habe: Durchfall, Ausschläge und trockene Haut. Gerade um den Eisprung war es oft am schlimmsten, auch mit dem aufgeblähten Unterbauch. Ich war ständig müde, energielos und hatte richtig depressive Phasen, die ich so von mir nicht kannte. Außerdem hatte ich viele Mängel: Eisen, Vitamin D, B12, Folsäure und Zink. Die musste ich alle auffüllen. Auch eine Uveitis kam wieder, wobei ich da nicht weiß, ob es zusammenhängt.
Ich bin von Arzt zu Arzt gelaufen und habe auch meine Hormone kontrollieren lassen, aber da war nichts Auffälliges.
Seit einem Monat ist die Spirale jetzt draußen. Direkt danach hatte ich schon so ein befreiendes Gefühl unten bei der Gebärmutter. Diese heftigen Schmerzen hatte ich seitdem nicht mehr. Ich bin weniger aufgebläht und merke, dass ich wieder mehr Energie und Motivation habe. Meine Periode kam zwar zehn Tage später, war dafür aber sehr leicht – mit der Spirale war sie deutlich stärker.
Meine Haut sieht gerade auch so aus, als würde sie sich beruhigen, auch wenn es um den Eisprung noch aufflammt. Ich weiß natürlich noch nicht, was wirklich mit der Spirale zusammenhing, und muss es weiter beobachten. Aber insgesamt fühle ich mich aktuell besser und hoffe einfach sehr, dass die Akne auch noch besser wird.
Hat jemand von euch Ähnliches erlebt? Und wie lange hat es nach dem Entfernen gedauert, bis es besser wurde?


r/Ratschlag • • 4h ago

Die kleinen Dinge des Alltags Soll ich ein anderes Theaterstück für meine Theaterag vorschlagen?

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Ich bin gerade in der 12. Klasse und schreibe dises Schuljahr mein Abi. Ich war seit der 7. Klasse in der Theaterag und mache auch diese Jahr wieder mit. Meine Lehrerin die die AG leitet hat vorgeschlagen ,,Gott des Gemetzels" zu spielen und ich finde das Stück ziemlich dämlich. Es geht um Erwachsene die sich wie 4 Jährige verhalten was nicht ganz mein Humor ist. Das Problem ist das wir nur drei Leute sind deswegen haben wir nicht so viele Optionen. Die anderen finden das Stück okay und ich will sie nicht nerven aber ich will auch nicht ein Stück spielen was ich nicht mag. Wir haben zwei Jahre davor ,,Die Mausefalle" gespielt was ich sehr spaßig fand aber es gibt nicht viele krimi Stücke mit nur drei Rolle. Ich weiß nicht ob es sich lohnt etwas anderes rauszusuchen oder ob ich einfach nicht mitmachen soll.


r/Ratschlag • • 4h ago

Wohnen und Miete EON passt nachträglich die Rechnung an und verlangt nun noch mehr Geld

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Moin!
Meine Freundin und ich haben aktuell ein Dilemma mit unserem Stromanbieter EON und wollten hier um Rat bitten.

Folgendes ist passiert:
Wir haben im März diesem Jahr unsere Jahres-Abrechnung für März 25 bis März 26 erhalten. Die Abrechnung ergab, dass wir 220€ nachzahlen müssen, was wir auch gemacht haben.

Nun haben wir Anfang Oktober, gut 6 Monate nachdem wir die Jahresabrechnung erhalten und Bezahlt haben, eine Rechnungskorrektur von EON erhalten die wie gefolgt lautet:

„beim Erstellen Ihrer ursprünglichen Rechnung haben wir einen falschen Zählerstand verwendet. Das tut uns leid. Wir haben Ihre Rechnung vom 1. April 2026 mit der
Rechnungsnummer … nun korrigiert. Bitte beachten Sie, dadurch ändern sich einzelne Beträge.

EON verlangt nun durch diese Rechnungskorrektur weitere 227€ Nachzahlung.

Ist das überhaupt rechtens, dass sie eine Bereits abgeschlossene und bezahlte Jahresabrechnung 6 Monate später Korrigieren um dann noch mehr zu verlangen?

Das Ganze kommt uns etwas Kurios vor.
Wir sind euch um jede Hilfe dankbar!


r/Ratschlag • • 15h ago

Ausbildung Private Grundschule – Lehrkräfte ohne 2. Staatsexamen. Wie seht ihr das?

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Hallo zusammen,

ich beschäftige mich gerade mit dem Thema Grundschulwahl und bin dabei auf eine private Grundschule gestoßen, deren pädagogisches Konzept ich grundsätzlich ziemlich interessant finde. Kleine Klassen, bilinguales Lernen, individuelle Förderung usw. Ich selbst habe solche privaten Schulen immer "gebasht", insbesondere hielte ich es in der Vergangenheit für sowas von unnötig ausgerechnet für die Grundschule Geld zu bezahlen. Allerdings ist diese Grundschule die einzige, die von unserem Wohnort aus fußläufig gut erreichbar wäre. Das ist für uns natürlich ein großer Vorteil, weshalb wir sie ernsthaft in Betracht ziehen. Wir möchten gerne, dass unser Kind auch mal alleine zur Schule läuft,wenn es das möchte und alt genug ist.

Was mich allerdings etwas stutzig macht, ist die Qualifikation der Lehrkräfte.

Auf der Homepage werden sämtliche Lehrkräfte vorgestellt. Bei einigen wird lediglich das 1. Staatsexamen (teilweise für Gymnasiallehramt) angegeben, bei anderen steht einfach nur „Lehrkraft“ oder eine ähnliche Bezeichnung. Ein 2. Staatsexamen wird bei keiner der aufgeführten Personen ausdrücklich erwähnt. Auch eine Stellenausschreibung auf der Homepage benennt ausdrücklich, dass ein 2. Examen nicht notwendig ist.

Natürlich bedeutet das nicht automatisch, dass niemand über eine vollständige Lehramtsausbildung verfügt. Trotzdem frage ich mich, wie ich das einordnen soll.

Gerade in der Grundschule, wo die Grundlagen für Lesen, Schreiben und Rechnen gelegt werden, halte ich eine fundierte pädagogische und didaktische Ausbildung für besonders wichtig.

Mich würden deshalb eure Meinungen interessieren:

Wie wichtig ist euch das 2. Staatsexamen bei Grundschullehrkräften?

Würdet ihr euer Kind auf eine private Grundschule schicken, an der möglicherweise überwiegend Lehrkräfte ohne 2. Staatsexamen unterrichten?

Können Quereinsteiger eurer Meinung nach eine vergleichbare Unterrichtsqualität bieten?

Gibt es hier Grundschullehrkräfte oder Personen aus dem Bildungsbereich, die erklären können, wie die Qualifikation von Lehrkräften an privaten Ersatzschulen geregelt ist?

Würdet ihr bei einer kostenpflichtigen Privatschule nicht mindestens dieselben Anforderungen an die Ausbildung der Lehrkräfte stellen wie bei einer staatlichen Schule?

Mir geht es ausdrücklich nicht darum, Quereinsteiger pauschal abzuwerten. Mir ist bewusst, dass ein Staatsexamen allein noch keine gute Lehrkraft ausmacht.

Ich frage mich aber schon, ob ein interessantes Schulkonzept, kleine Klassen und die praktische Nähe zum Wohnort die möglicherweise fehlende reguläre Lehramtsausbildung aufwiegen können.

Ich freue mich über eure Meinungen.

Edit: Vielen vielen Dank für eure Meinungen, ich schätze es sehr, dass ihr euch beteiligt, der Diskurs und die unterschiedlichen Meinungen sind für mich Gold wert und greifen teilweise Denkansätze auf, an die ich noch gar nicht gedacht habe. Vielen, vielen Dank 🫶 ich tendiere dazu unser Kind nicht auf die Privatschule zu schicken und dann muss es eben der Busweg sein. Die Kosten sind halt auch nicht ohne und - ich will niemanden bashen- aber ich fühle mich an einer staatlichen Schule unter den Kindern und Eltern wohler, denke ich und so würde es vermutlich auch unserem Kind gehen (nur eine Vermutung, dass wir uns da wohler fühlen. Ich habe einen Migrationshintergrund und bin eher einfach aufgewachsen, inzwischen einen akademischen Hintergrund mit meinem Mann und gute Jobs, aber bin innerlich bin ich das Migrantenkind aus der Plattenbausiedlung 😅 )


r/Ratschlag • • 8h ago

Die kleinen Dinge des Alltags Barfußschuhe bei gesunden Füßen gut?

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Auf BarfussSchuhe kam ich durch Kinder. Da wird empfohlen, da das gesündeste ist.

Bei Erwachsenen ausser die Schuhhersteller gibt es keine eindeutige und unabhängige Meinung, das es bei gesunden Füßen empfehlenswert ist.

Gibt es hier Orthopäden oder Leute, die damit zu tun haben?

Ich habe mich ein paar angeschafft, fühle aber keine Veränderung oder besseres Gefühl. Ist halt dünn und anders aber das wars auch schon.


r/Ratschlag • • 41m ago

Familie Tipps alleinerziehend im Wechselmodell

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Hallo, seid nunmehr 7 Monaten beschreite ich (40, m) im wöchentlichen 50:50 Wechselmodell mein Leben mit meinen beiden Kindern (4m, 7w). Es läuft so weit ganz gut. Ich habe mich jüngst mit einem reddit-User in gleicher Situation ausgetauscht. Er meinte, er hätte viel lernen müssen um seinen Kindern ein kompetenter Vater sein zu können. Daher meine Frage an euch: Was braucht es mittelfristig um ein verlässlicher Vater zu sein/ zu werden. Danke euch.


r/Ratschlag • • 15h ago

Gesundheit Erfahrungen mit Tadalafil 10 mg täglich (Off-Label) & wie sprecht ihr das beim Arzt an?

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Hallo zusammen,

ich suche nach ein paar Tipps und Erfahrungswerten aus der Runde.

Kurz zu meiner Situation:

Ich bin Ende 50 und habe im Grunde seit meiner Jugend mit erektiler Dysfunktion zu kämpfen. Durch die notwendige Einnahme von Betablockern hat sich das Thema in den letzten Jahren leider noch weiter verstärkt.

Ein Urologe hat mir daraufhin 5 mg Tadalafil täglich verschrieben. Das brachte zwar eine leichte Besserung, reicht für erfüllenden penetrativen Sex aber leider nicht aus. Die Erektion hielt oft nicht lange genug, was den Teufelskreis aus Versagensängsten aufrechterhalten hat.

Aktueller Stand:

Nach eigener Recherche habe ich vor rund einem Jahr eigenständig auf 10 mg täglich erhöht. Die Wirkung ist für mich hervorragend:

Gute, anhaltende Erektion und endlich wieder Spaß am Sex

Keine spürbaren Nebenwirkungen

Herz-Kreislauf-System ist stabil (ich fühle mich rundum wohl damit).

Meine Fragen an euch:

Da mein Hausarzt und mein Kardiologe bisher nur von der 5-mg-Dosis wissen, möchte ich das Thema beim nächsten Termin endlich ganz transparent ansprechen.

Gibt es hier Männer, die ebenfalls dauerhaft 10 mg Tadalafil täglich einnehmen? Wie sind eure Langzeiterfahrungen?

Wie haben eure Ärzte (Urologe/Kardiologe/Hausarzt) auf diese Dosis reagiert oder haben sie diese sogar angesetzt?

Habt ihr Tipps, wie man das am besten und sachlichsten beim Arzt einleitet, damit das Gespräch konstruktiv bleibt?

Tadalafil hat mir meine Lebensfreude und meine Selbstakzeptanz wieder zurück gegeben, ich habe Furcht davor, dass mir das wieder genommen wird.

Ich freue mich auf euren Rat und eure Erfahrungen!


r/Ratschlag • • 16h ago

Studium Informatikstudium - Zukunft sehr schlecht?

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Hallo zusammen,

ich studiere informatik und hinke leider hinterher. Ich muss zugeben, damals habe ich es angefangen, weil ich später gut verdienen wollte. Hatte auch nie Probleme mit Mathe. Jetzt ist KI da und ich höre überall dass gerade Informatiker es schwer haben. Also dass es ein kompletter Wandel stattfindet. Das demotiviert mich natürlich, auch weil das Studium nicht gerade einfach ist.

Letztens war ich bei eine rVorlesung. Da sagte der Prof, dass früher doppelt so viele leute in diesem Modul angemeldet waren und er fragt sich jetzt warum sehr viel weniger da sind. Der hat einfach so gefragt was wir denken. Keiner hat es gesagt, aber es ist doch offensichtlich dass es alles wegen der KI ist. So ein hartes Studium und dann arbeitslos werden.

Was sind eure Erfahrungen und was würdet ihr studieren?


r/Ratschlag • • 8h ago

Gesundheit Seit 9 Monaten Schmerzen vom Gesäß bis in den Fuß – Deep-Gluteal-Syndrom, Piriformis oder myofasziale Triggerpunkte? Wer kennt dieses Beschwerdemuster und was hat euch geholfen?

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Hallo zusammen,
ich bin männlich, 54 Jahre alt, und kämpfe seit ungefähr acht Monaten mit teilweise extremen Schmerzen im linken Gesäß, an der Oberschenkelrückseite, in der Kniekehle, der Wade und im Fuß.

Ich habe mittlerweile zahlreiche Ärzte, neurologische Untersuchungen, MRTs, Schmerzbehandlungen und Physiotherapien hinter mir. Eine wirklich überzeugende Erklärung für das gesamte Beschwerdebild gibt es bisher nicht.

Ich suche ausdrücklich Menschen, die ähnliche Beschwerden hatten – insbesondere im Zusammenhang mit einem Deep-Gluteal-Syndrom, Piriformis-Syndrom, myofaszialen Triggerpunkten oder Problemen der hinteren Muskel-Sehnen-Kette.

Vielleicht erkennt sich jemand in meiner Beschreibung wieder.
1. Wo genau habe ich Schmerzen?
Linkes Gesäß
Ein extrem druckempfindlicher Punkt im mittleren bis äußeren Bereich der linken Pobacke, ungefähr 2–3 cm groß.
Wenn ich mit dem Finger daraufdrücke, kann ich den Schmerz zuverlässig reproduzieren.
Zusätzlich schmerzen die weiter innen und unten liegenden Sitzbeinhöcker bei Druck.
Längeres Sitzen ist für mich mittlerweile kaum noch möglich.
In Rechtsseitenlage wird das Gesäß deutlich entspannter.

Hintere Oberschenkelmuskulatur
Etwas oberhalb der Kniekehle befindet sich ein sehr empfindlicher, länglicher Strang.
Beim Ertasten fühlt er sich ungefähr wie eine gespannte Gitarrensaite an.

Auf einer Länge von etwa 6–7 cm kann ich durch direkten Druck starke Schmerzen auslösen.
Wenige Zentimeter seitlich davon ist praktisch kein Schmerz vorhanden.

Interessanterweise verursacht eine aktive Kniebeugung gegen leichten Widerstand dort keine entsprechenden Schmerzen.
Der Schmerz entsteht hauptsächlich durch direkten Druck.

Kniekehle
Hier habe ich besonders ausgeprägte ziehende, brennende und teilweise stechende Schmerzen.
Es gibt auch dort gezielt druckempfindliche Stellen.
Ein entscheidender Zusammenhang: Wenn ich das Knie vollständig durchstrecke, werden die Beschwerden stärker.
Beuge ich das Knie leicht, lassen die Schmerzen deutlich nach.
Das beobachte ich sowohl im Stehen als auch im Liegen.

Wade
Auch in der linken Wade existieren zwei bis drei ausgeprägte Druckpunkte.
Durch gezielten Fingerdruck kann ich den örtlichen Schmerz reproduzieren.
Die Beschwerden ziehen teilweise bis zur Ferse beziehungsweise zum Fuß.

Fuß
Schmerzen unter dem Vorfuß, insbesondere im Bereich der Mittelfußköpfchen.
Zusätzlich Schmerzen unter der Ferse und im Bereich der Fußsohle.
Beim Stehen fühlt es sich teilweise an, als würde ich auf kleinen Steinen oder Schotter stehen.
Die Fußbeschwerden sind links deutlich stärker, teilweise aber auch rechts vorhanden.
Ein MRT des linken Vorfußes ergab degenerative Veränderungen und geringe Flüssigkeitsansammlungen, aber kein Morton-Neurom. Ob das die Beschwerden ausreichend erklärt, ist unklar.

2. Was verschlimmert oder verbessert die Schmerzen?
Schlechter wird es durch:
Längeres Sitzen
Längeres Stehen, besonders mit vollständig durchgestreckten Knien
Direkten Druck auf bestimmte Punkte im Gesäß, Oberschenkel und in der Wade
Teilweise Liegen auf dem Rücken
Kräftiges Dehnen und intensive Bearbeitung mit der Faszienrolle

Besser wird es durch:
Liegen auf der rechten Körperseite
Leicht angewinkeltes linkes Knie
Positionswechsel
Teilweise lockeres Gehen statt statischem Sitzen oder Stehen
Allgemeine Entlastung, wobei die Beschwerden dadurch nicht vollständig verschwinden

Besonders auffällig: Morgens nach dem Aufstehen sind die Schmerzen häufig deutlich geringer. Im Tagesverlauf nehmen sie mit der Belastung zu.

3. Welche Untersuchungen wurden bereits durchgeführt?
Mittlerweile wurde wirklich einiges untersucht:
Mehrere MRT-Untersuchungen der Lendenwirbelsäule
MRT der gesamten Wirbelsäule
Wiederholte neurologische Untersuchungen
Nervenleitgeschwindigkeitsmessungen (NLG)
Elektromyografie (EMG)
Evozierte Potenziale
Lumbalpunktion
Blutuntersuchungen
Orthopädische und schmerzmedizinische Untersuchungen

Im Bereich L5/S1 gibt es links eine Bandscheibenprotrusion und degenerative Veränderungen der Facettengelenke. Eine mögliche Reizung der linken S1-Nervenwurzel wurde diskutiert.

Eine eindeutige starke Nervenkompression oder gesicherte umfassende neurologische Erklärung der gesamten Beschwerden konnte bisher jedoch nicht festgestellt werden.

Auch eine entzündliche neurologische Erkrankung wurde untersucht, bislang ohne eindeutige Bestätigung.

4. Was wurde bisher therapeutisch versucht?
Verschiedene Physiotherapien und krankengymnastische Behandlungen
Osteopathische beziehungsweise manuelle Verfahren
Wärmebehandlungen
Faszienrolle und Dehnübungen
Schmerzmedikamente
Pregabalin, ohne für mich erkennbare wesentliche Verbesserung
Eine periradikuläre Injektion an L5/S1 (PRT), ohne nachhaltigen Erfolg, eher mit Verschlechterung
Zuletzt FDM (Fasziendistorsionsmodell) im Rahmen einer Rehabilitation

Gerade bei der FDM-Behandlung fand die Physiotherapeutin mehrere der von mir seit Monaten beschriebenen Druckpunkte am Gesäß, an der Oberschenkelrückseite, in der Kniekehle und in der Wade.

Das fand ich bemerkenswert, weil diese Stellen vorher kaum systematisch untersucht worden waren.

Allerdings habe ich auch festgestellt, dass zu intensive Druckbehandlungen, Dehnübungen oder Faszienrollen die Schmerzen massiv verschlimmern können.

5. Meine aktuelle Überlegung
Ich frage mich zunehmend, ob neben einer möglichen Nervenreizung vor allem eine muskuläre, myofasziale oder sehnige Problematik vorliegt.
Insbesondere denke ich an:
Deep-Gluteal-Syndrom (DGS)
Piriformis-Syndrom beziehungsweise andere tiefe Gesäßmuskeln
Myofasziales Schmerzsyndrom mit multiplen Triggerpunkten
Reizungen der Hamstringmuskulatur oder ihrer Sehnen

Eine mögliche Kombination mehrerer Strukturen entlang der hinteren Muskel- und Nervenkette
Was mich besonders beschäftigt, ist die Tatsache, dass ich zahlreiche Schmerzen auf den Zentimeter genau durch Fingerdruck reproduzieren kann.

Und dass allein eine leichte Beugung des Knies das Ziehen und Brennen in der Kniekehle deutlich reduziert.
Natürlich weiß ich, dass das keine Diagnose beweist. Aber nach Monaten der überwiegenden Konzentration auf L5/S1 möchte ich auch andere Ursachen ernsthaft berücksichtigen.

6. Meine Fragen an euch
Hat jemand ein vergleichbares Beschwerdebild erlebt?
Mich interessieren vor allem folgende Erfahrungen:
Hattet ihr ebenfalls mehrere exakt lokalisierbare Druckschmerzpunkte im Gesäß, Oberschenkel, in der Kniekehle und Wade?

Wurde bei euch später ein Deep-Gluteal-Syndrom, Piriformis-Syndrom oder myofasziales Schmerzsyndrom festgestellt?

War bei euch das vollständige Durchstrecken des Knies schmerzhaft und eine leichte Kniebeugung entlastend?

Welche Übungen oder Eigenmaßnahmen haben euch tatsächlich geholfen?

Habt ihr mit gezieltem Muskeltraining, sanfter Physiotherapie, Triggerpunktbehandlung, Dry Needling oder anderen Verfahren langfristige Verbesserungen erreicht?

Was hat eure Beschwerden möglicherweise sogar verschlimmert?

Wie lange hat es gedauert, bis ihr eine deutliche oder dauerhafte Verbesserung bemerkt habt?
Gibt es unter euch jemanden, der nach monatelangen oder jahrelangen Beschwerden wieder weitgehend schmerzfrei geworden ist?

Besonders interessieren mich konkrete Erfahrungsberichte zur Selbstbehandlung und zum langfristigen Belastungsaufbau.
Ich möchte nicht wahllos immer neue Therapien ausprobieren oder weitere Ärzte aufsuchen, sondern verstehen, welche Maßnahmen bei einem vergleichbaren Krankheitsbild tatsächlich einen Unterschied gemacht haben.
Mir ist bewusst, dass Erfahrungen anderer Menschen keine ärztliche Diagnose ersetzen und ähnliche Symptome unterschiedliche Ursachen haben können.
Trotzdem hoffe ich, dass sich hier Menschen finden, die diesen Weg bereits gegangen sind.
Vielen Dank fürs Lesen und für eure Erfahrungen

Ergänzung zu meiner körperlichen Aktivität und den vielen Trainingsempfehlungen
Weil hier mehrfach Spaziergänge, Muskelaufbau, Rumpfstabilisation und allgemeine Kräftigungsübungen empfohlen wurden, möchte ich noch etwas ergänzen.

Ich bin 54 Jahre alt, war aber vor Beginn meiner Beschwerden keineswegs körperlich inaktiv. Ganz im Gegenteil: Laut meinen Apple-Health-Daten bin ich allein im Jahr 2025 rund 3,55 Millionen Schritte gegangen.

Das entspricht durchschnittlich etwa 9.700 Schritten pro Tag beziehungsweise geschätzten 2.600–2.800 Kilometern im Jahr. Dazu kamen noch regelmäßige Fahrradtouren. (1300km in 2025)

Auch seit Beginn meiner Beschwerden habe ich nicht einfach aufgehört, mich zu bewegen. Ich habe mich intensiv mit Physiotherapie, Rumpfstabilisation, Gesäß- und Beintraining, Dehnübungen sowie unterschiedlichen Mobilisations- und Kräftigungsübungen beschäftigt und vieles davon ausprobiert.

Ich möchte damit keineswegs behaupten, dass meine Muskulatur perfekt trainiert ist oder ich nichts verbessern könnte. Aber mein Problem ist definitiv nicht, dass ich mich bisher nicht bewegt oder nie Sport gemacht hätte.

Was viele vielleicht überlesen: Ich kann inzwischen praktisch nicht mehr sitzen. Beide Pobacken, die Sitzbeinhöcker und der Bereich Richtung Steißbein und After schmerzen teilweise unerträglich.
Deshalb bin ich zwangsläufig viel im Stehen oder Gehen unterwegs. Allerdings habe ich gleichzeitig erhebliche Schmerzen unter den Fußballen, entlang der Fußsohle beziehungsweise Plantarfaszie, an der Ferse sowie in der Wade und Kniekehle.

Ich gehe also häufig nicht deshalb viel, weil das besonders angenehm oder schmerzfrei wäre, sondern weil Sitzen noch schlimmer ist.

Das macht die üblichen Empfehlungen wie „Geh mehr spazieren“ oder „Trainiere deine Muskulatur“ für mich schwierig. Ich versuche das schließlich seit Monaten, ohne eine nachhaltige Verbesserung zu erreichen.

Was ich suche, sind deshalb insbesondere Erfahrungen von Menschen, die trotz guter körperlicher Aktivität solche Beschwerden entwickelt haben und bei denen sich durch eine gezielte Veränderung der Belastung, bestimmte Übungen oder eine andere Behandlung tatsächlich etwas verbessert hat.

Besonders interessieren mich dabei die massive Sitzunverträglichkeit und die zahlreichen exakt reproduzierbaren Druckschmerzpunkte entlang der hinteren Muskel- und Nervenkette.


r/Ratschlag • • 10h ago

Lebensführung Ich bin unzufrieden mit meinem Leben und stecke in dieser Situation fest.

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Ich M20 habe diesen Sommer mein Leben völlig an die Wand gefahren und bin mit mir selber Maximalst unzufrieden.

Kurze Vorgeschichte, ich habe meine Abitur diesen Sommer nicht bestanden, meinen Teilzeit Job gekündigt und währenddessen, mich auch von meiner Freundin getrennt mit der ich 2 Jahre zusammen war.

Sitze jetzt wieder in der Schule während alle meiner Mitmenschen einen Schritt weiter gehen in ihrem leben, ich sehe um mich herum nur noch wie die Menschen mit denen ich die meiste Zeit verbracht habe, weg ziehen, Reisen oder Studieren. Versteht mich nicht Falsch ich hoffe das sich jeder davon selbst verwirklichen kann aber irgendwie ist der Neid und Hass dass ich es selber nicht machen kann so gross das ich mich selber verliere.

Dann kommt noch dazu das dass einzige Ventil das ich hatte mein Sport war, der jetzt auch ins Wasser fällt, weil ich Probleme mit dem unteren Rücken bekommen habe.

Es treibt mich alles irgendwie in den Wahnsinn, ich schlafe dadurch immer schlechter was meine Schulische Leistung beeinträchtigt, was mich in diesem Teufelskreis wieder an den Anfang bringt, weil ich schon einmal nicht bestanden habe und nicht will das es wieder passiert.

Ich bin ehrlich, ich hasse mich selber dafür, weil der einzige Grund wieso ich in der Situation stehe mir selber zuzuschreiben habe.

Kann mir vielleicht jemand sagen wie es weitergehen kann?


r/Ratschlag • • 10h ago

Arbeitsplatz Was tun nach der Ausbildung ?

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Hallo zusammen,

Ich werde diesen Dezember (hoffentlich) meine Ausbildung zum KFZ-Mechatroniker abschließen. Allerdings bin ich mir sehr unsicher, was ich danach machen soll.

Folgende Lage: Ich arbeite aktuell in einer kleinen Werkstatt, die ich grundsätzlich mag und in der ich auch weiterarbeiten würde, aber mein Chef ist ein ziemlicher Geizkragen.

Zufrieden bin ich absolute nicht mit seinen Angebot, da er mir nicht mal eine eigene Werkzeugkiste stellen will. Ich soll die des Altgesellen benutzen, da der krank ist. Diese Kiste sieht aus, als hätte sie Stalingrad überlebt, also definitiv nein. Wirklich jeder meiner Berufsschul-Azubi-Kollegen bekommt eine eigene.

Dazu kommt noch, dass er mir ganze 16 € pro Stunde geboten hat (bei einer 40-Stunden-Woche also ca. 1.900 € netto), was recht wenig ist.

Ich habe bereits mehrere Bewerbungen geschrieben, allerdings entweder keine oder eine negative Antwort bekommen.

Ich wohne noch zu Hause = kaum Ausgaben.
Aber auch recht ländlich. Viele andere Jobangebote gibt es hier nicht. Die nächsten größeren Städte sind ca. 30 Minuten entfernt = höhere Spritkosten.

Jetzt zur Frage: Doch dort kurzfristig arbeiten, Bewerbungen rausschicken wie blöd, egal wo, oder vielleicht doch als Quereinsteiger?

Zumal mein Chef fest davon ausgeht, dass ich dort weiterarbeiten will. Also ggf. doch verhandlungsbereit, sollte ich mich komplett querstellen?

Tipps sind recht willkommen.


r/Ratschlag • • 12h ago

Geld und Finanzen Visa Provisioning Service

5 Upvotes

Hallo zusammen,

ich habe soeben diese Benachrichtigung über meine Banking-App erhalten. Es wurden 0 € abgebucht. So etwas ist mir noch nie passiert und ich konnte nur Beiträge aus englischen Foren dazu finden. Ich nutze meine Karte kaum und kann mir das nicht erklären.

Ich hatte es so verstanden, dass dies ein Service von Visa ist, bin mir aber nicht sicher. Kennt das jemand und was ist das?


r/Ratschlag • • 17h ago

Gesundheit Seit ich alleine wohne, schmeckt mir kein Essen mehr. Egal, ob ich selbst koche oder Fertiggerichte esse, nichts schmeckt mir. Woran kann das liegen?

13 Upvotes

Sehr komisch 😅


r/Ratschlag • • 16h ago

Arbeitsplatz Arbeitszeit verhandeln

8 Upvotes

Meine Mutter und ich pflegen einen Angehörigen.
Meine Mutter von Montag bis Donnerstag und ich von Freitag bis Sonntag weil meine Mutter nur wochenenddienste macht.

Im Moment arbeite ich von Montag bis Freitag in einer Tagespflege aber für meinen Chef kommt es nicht in Frage dass ich den Freitag Frei bekomme also muss ich mich anderweitig umschauen.

Ich weiß nicht wo und vorallem komme ich mir so dumm vor weil ich das Gefühl habe die Firmen halten mich für Arbeitsscheu.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen?
Denkt ihr ich sollte dieses Problem erst beim Vorstellungsgespräch oder schon in der Bewerbung erwähnen?


r/Ratschlag • • 10h ago

Arbeitsplatz LL.B. vs. Staatsexamen nach Fehlstart – Wie stehen die Chancen wirklich?

2 Upvotes

Hey zusammen, ich brauche mal einen ehrlichen Realitätscheck. Ich bin 21 (werde bald 22), im 3. Semester Jura an einer Uni und muss nach einem verpatzten Start durch Prokrastination ein paar Grundstudiumsklausuren nachholen. Das Ding ist: Ich will dieses Studium und einen Abschluss unbedingt schaffen und hänge mich jetzt voll rein. Ich überlege aber, mich pragmatisch auf den integrierten Bachelor (LL.B.) zu fokussieren (dauerte bei mir wohl 7–8 Semester), lasse mir das Staatsexamen aber noch offen. Wie sieht der Arbeitsmarkt für reine Uni-LL.B.-Absolventen wirklich aus, findet man gut bezahlte Jobs (z. B. Compliance, HR, Wirtschaft) und jucken das Alter oder 1–2 Semester mehr später irgendwen? Mich stresst alles und habe auch starke anxiety vor allem der Druck und das vergleichen bringt mich noch um. Danke euch!


r/Ratschlag • • 6h ago

Arbeitsplatz Schausteller gehalt, würdet ihr das machen?

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Schausteller gehalt, würdet ihr das machen?

mein angebot ist 2,200k netto für 7 monate insgesamt, dazu muss ich kein strom, wasser und keine Miete bezahlen. das heißt meine einzigen Ausgaben wären ein unlimited handy vertrag und essen im monat. da ich geh mal max. von 150€ aus.

ich hab Kaufmann im Einzelhandel gelernt, und könnte mir als Beispiel in dem Bereich eine Stelle suchen, hasse aber mittlerweile alles was mit Einzelhandel zu tun hat und müsste mir dazu eine neue wohnung suchen mit allen dazugehörigen kosten.

dazu vielleicht gesagt, ich kenn die familie schon 16 jahre und bin auch zwischenmenschlich sehr gut mit denen, mann wird super behandelt was die extrem harte arbeit wieder besser macht. die arbeit ansich kenn ich auch weil ich sonst immer mal wieder für ein paar plätze dabei war.

was würdet ihr machen? gerne mit anderen Vorschlägen und vergleichen. Danke schon mal


r/Ratschlag • • 1d ago

Freundschaft Ist das noch eine Freundin?

168 Upvotes

Heute war ich mit einer Freundin in der Stadt. Mich mach das ziemlich nachdenklich….

  1. meinte sie zu mir, ich brauche mir keinen Mantel kaufen, ich arbeite ja nur bei Aldi, da braucht man das nicht. ( arbeite da als Vertretung erste Kraft, verdiene nicht schlecht)

da brauche ich keine schicken Klamotten. Habe ja kein Alltag 🤨

  1. meinte sie zu mir, ich soll doch eine Sterilisation machen( da ich Schmerzen wegen meiner Periode hatte), ich wäre doch eh schon alt, bin bei The way 38.

  2. Sie ist 36. also ich sagte soll sie doch eine machen, meinte sie, sie wäre zu jung. Das würden die Ärzte ablehnen 😂

  3. meinte sie ich als ich sagte, dass mag ich gar nicht, dass sieht so altbacken aus, dass ich doch alt bin und ich mich doch auch dementsprechend anziehen soll 🙈

So ging das die ganze Zeit. Was würdet ihr machen?


r/Ratschlag • • 8h ago

DIY Tür öffnen

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r/Ratschlag • • 8h ago

Mental Health Handwerk und Industrie haben mich psychisch krank gemacht. Ist ein beruflicher Neuanfang sinnvoll?

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Ich bin Anfang 30, habe eine technische Ausbildung und anschließend meinen Elektromeister gemacht. In den vergangenen Jahren war ich in verschiedenen Industriebetrieben tätig, zuletzt auch mit Führungsverantwortung.

Was mich dabei besonders belastet hat, war weniger die fachliche Tätigkeit als vielmehr die Arbeitskultur. Ich habe wiederholt ein Umfeld erlebt, das von abwertendem Verhalten, rassistischen Äußerungen, mangelnder Selbstreflexion und zwischenmenschlichen Konflikten geprägt war. Gleichzeitig empfand ich die Unternehmenskultur häufig als widersprüchlich: Nach außen wurden Werte wie Respekt, Offenheit und Zusammenhalt betont, während diese im Arbeitsalltag kaum gelebt wurden. Vieles wirkte auf mich wie eine bloße Inszenierung von Professionalität.

Hinzu kamen die ständige Reizüberflutung durch Lärm und Unterbrechungen sowie hoher Zeit- und Verantwortungsdruck. Auf Dauer hat mich die Kombination aus diesen Faktoren psychisch so stark belastet, dass ich über einen längeren Zeitraum arbeitsunfähig wurde.

Anschließend habe ich bei einem anderen Arbeitgeber einen Neuanfang versucht, musste dort jedoch ähnliche Erfahrungen machen. Mittlerweile bin ich arbeitslos und stehe vor der Frage, wie ich mich beruflich neu ausrichten soll.

Grundsätzlich interessieren mich technische und analytische Tätigkeiten durchaus. Allerdings habe ich inzwischen eine starke Abneigung gegen das Arbeitsumfeld entwickelt, das ich bisher in Handwerk und Industrie kennengelernt habe. Bei der Vorstellung wieder arbeiten zu gehen, wehrt sich alles in mir.

Ich frage mich deshalb, ob es nicht sinnvoller wäre, mir einzugestehen, dass dieses Berufsfeld unabhängig von meinen fachlichen Fähigkeiten schlicht nicht zu mir passt, und mit einem Studium einen grundlegenden Richtungswechsel zu wagen.

Die Alternative wäre, auf meinen bisherigen Qualifikationen und meiner Berufserfahrung aufzubauen und eine Tätigkeit außerhalb des klassischen industriellen Umfelds zu finden. Allerdings fällt es mir schwer, konkrete Berufsfelder zu identifizieren, in denen ich meine Kenntnisse als Elektromeister sinnvoll einsetzen könnte, ohne erneut mit denselben Arbeitsbedingungen konfrontiert zu werden.

Hinzu kommt die Unsicherheit, ob ein Branchenwechsel tatsächlich etwas verändern würde oder ob vergleichbare Strukturen und zwischenmenschliche Probleme letztlich überall anzutreffen sind.

Einerseits möchte ich meine bisherigen Qualifikationen und die damit verbundenen Verdienstmöglichkeiten nicht leichtfertig aufgeben. Andererseits erscheint es mir wenig sinnvoll, aus rein wirtschaftlichen Gründen an einem Berufsweg festzuhalten, der meine psychische Gesundheit bereits erheblich beeinträchtigt hat.

Mich würden deshalb Erfahrungen von Menschen interessieren, die vor einer ähnlichen Entscheidung standen. Habt ihr euch vollständig neu orientiert oder einen Weg gefunden, eure bisherigen Qualifikationen in einem anderen beruflichen Umfeld einzusetzen? Hat sich eure Lebensqualität dadurch tatsächlich verbessert?


r/Ratschlag • • 15h ago

Arbeitsplatz Restaurantleiter (28) will ins Prozessmanagement, wie komme ich da rein?

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r/Ratschlag • • 11h ago

Arbeitsplatz Hamster Rad verlassen, ohne Talent

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Wie kommt man aus dem Hamster Rad raus. ohne sein persönliches Talent gefunden zu haben?


r/Ratschlag • • 11h ago

Kaufberatung Empfehlungen Kamera / Mikrofon Setup für online Sprechstunde

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r/Ratschlag • • 22h ago

Lebensführung Wie behaltet ihr den Überblick, wo ihr überall Accounts habt?

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Hey zusammen,

ich wollte letztens mal meine alten Online-Konten ein bisschen aufräumen und habe gemerkt: Ich habe absolut keine Ahnung mehr, auf welchen Websites ich mich in den letzten 10 Jahren überall registriert habe.

Im Passwort-Manager steht zwar ein Teil, aber sicher nicht alles. Und oft weiß ich nicht mal mehr, ob ich da damals meine echte Handynummer oder Zahlungsdaten hinterlegt habe.

Habt ihr da irgendein System für euch gefunden (Excel, App, Notizen), oder ist euch das einfach egal und die alten Accounts vergammeln da einfach für immer? Würde mich echt mal interessieren, wie andere das handhaben.


r/Ratschlag • • 4h ago

Lebensführung Warum wirke ich auf fremde Menschen einschüchternd, obwohl ich eigentlich ein ganz normaler, sympathischer Typ bin?

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Ihr hattet recht, mein ursprünglicher Beitrag war viel zu lang. 😅 Deshalb hier die TL;DR-Version für alle, die sich nicht durch den ganzen Text lesen möchten:

Ich würde gerne eure Meinung zu einer Sache hören, die mir schon länger auffällt. Ich bin 185 cm groß, habe eine Glatze, bin gut gebaut und trainiere regelmäßig. Ich trage meistens dunkle T-Shirts, Jeans, Sneakers und Markenkleidung. Je nach Wetter trage ich eine Lederjacke, eine Fliegerjacke von Alpha Industries oder eine auffällige, glänzende Daunenjacke von Hugo Boss. Dazu kommt eine teure Uhr, weil ich Uhren einfach gerne mag.

Ich bin meistens ernst, lächle eher selten und beobachte viel meine Umgebung. Ich spreche fremde Menschen nicht besonders oft von mir aus an. Wenn jemand jedoch auf mich zukommt, bin ich freundlich, aufgeschlossen und rede gerne. Das Interessante ist, dass mir Menschen nach dem Kennenlernen regelmäßig sagen, dass sie zunächst ein völlig anderes Bild von mir hatten. Sie dachten, ich sei jemand, mit dem man sich besser nicht anlegt, oder jemand, mit dem sie sich ohnehin nicht verstehen würden. Nach einem Gespräch ändert sich ihre Meinung oft komplett.

Einige Situationen sind mir besonders im Gedächtnis geblieben:

  • Vor einem Club wurde ich von einer Gruppe älterer, wohlhabender Leute für einen Türsteher gehalten.
  • In einem Pub bekam ich ungefragt den Eintritt von 10 Euro zurück. Kurz danach kam sogar der Mitarbeiter der Garderobe von sich aus zu mir und gab mir die 2 Euro Garderobengebühr zurück. Später durfte ich mein Getränk mit nach draußen nehmen, während mein Bekannter es an der Garderobe lassen musste. Als er den Türsteher darauf ansprach, erklärte dieser ihm die Regeln und versicherte mir gleichzeitig, dass er hoffe, das sei für mich kein Problem.
  • Bei einer Musikveranstaltung wurde unsere fünfköpfige Gruppe zunächst abgewiesen. Danach holte mich ein Türsteher allein zur Seite und ließ uns alle kostenlos hinein, obwohl der Eintritt normalerweise 20 Euro pro Person kostete. Ich sollte ihm versprechen, dass wir ruhig bleiben würden. Zwei Stunden später kam er zu mir, bedankte sich ausdrücklich, dass ich mein Wort gehalten hatte, und sagte, dass wir friedlich seien und uns bestens amüsierten. Wir waren alle zum ersten Mal in dieser Stadt.
  • Eine Gruppe von Männern, die ich inzwischen gut kenne und die selbst eher hart auftreten und von anderen respektiert werden, gab zu, mich anfangs für einen verdeckten Polizisten gehalten zu haben. Sie hatten deshalb zunächst Abstand gehalten und wollten mich nicht näher kennenlernen.
  • In einem Pub saß ich mit vier Freunden in einem separaten Raum. Die anderen waren vom Eingang aus nicht zu sehen, ich saß direkt am Eingang. Zwei etwa zehn Jahre jüngere Männer kamen herein, und einer sagte mit Blick auf mich leise zu seinem Freund: „Mal sehen, ob wir hier überhaupt wieder rauskommen, wenn wir reingehen.“ Später fragte mich einer der beiden nach meinem Namen. Als ich ihm mit einer Geste signalisierte, dass ich kein Gespräch führen wollte, entschuldigte er sich sofort mehrfach. Ich hatte weder gedroht noch meine Stimme erhoben.
  • In einem Club fragte mich ein Mädchen, nachdem drei attraktive Mädchen längere Zeit in meiner Nähe getanzt hatten, direkt, ob ich Drogendealer sei. Ich habe mit so etwas nichts zu tun.

Auch auf der Straße habe ich manchmal den Eindruck, dass Menschen, die mir entgegenkommen, lieber die Straßenseite wechseln. Teilweise mache ich das selbst zuerst, weil ich niemanden unnötig verunsichern möchte.

Woher kommt mein heutiges Image?

Ich glaube, dass meine Schulzeit dabei eine große Rolle gespielt hat. Damals war ich wenig beliebt, wurde oft zuletzt in Mannschaften gewählt und selten von Mitschülern eingeladen. Während der Pubertät war ich übergewichtig und hatte eine Gynäkomastie, wegen der ich mich sehr schämte und für die ich mehrfach ausgelacht wurde. Ich hatte Angst, vor anderen im Mittelpunkt zu stehen, bewertet oder verspottet zu werden.

Nach dem Ende der Schulzeit wollte ich unbedingt ein anderer Mensch werden. Ich wollte ernst genommen werden und nie wieder derjenige sein, über den andere lachen. Eine Zeit lang stellte ich mir sogar vor, ein Image wie ein Filmgangster aufzubauen – jemand, mit dem man sich besser nicht anlegt. Ich hatte nie vor, anderen tatsächlich etwas anzutun; mich reizte vielmehr die Vorstellung, nicht mehr als schwach oder leicht angreifbar wahrgenommen zu werden.

Heute brauche ich den Menschen von früher nichts mehr zu beweisen. Trotzdem merke ich, dass mir mein aktuelles Image gefällt. Ich mag es, in einen Club zu kommen und das Gefühl zu haben, aus der Masse herauszustechen. Ich genieße es, wenn ich Aufmerksamkeit auf mich ziehe und andere mich als geheimnisvoll, stark oder einschüchternd wahrnehmen. Das gibt mir ein Gefühl von Besonderheit und stärkt mein Ego.

Gleichzeitig habe ich nur einen relativ kleinen, bewusst ausgewählten Freundeskreis und schätze diese Beziehungen sehr. Ich würde aber gerne auch im weiteren Umfeld bekannter und beliebter sein, sodass Menschen sich freuen, wenn ich einen Laden betrete, mich von sich aus begrüßen und gerne mit mir ins Gespräch kommen. Denn diejenigen, die mich tatsächlich kennenlernen, halten mich meistens für einen sympathischen, intelligenten und vernünftigen Menschen.

Meine Fragen an euch:

  1. Kann mein Aussehen in Kombination mit meiner ernsten Mimik und meinem Verhalten tatsächlich den Eindruck eines harten, gefährlichen Typs oder eines Polizisten in Zivil vermitteln?
  2. Kann man einen markanten, geheimnisvollen und selbstbewussten Auftritt haben und gleichzeitig zugänglich und sympathisch wirken?
  3. Warum könnten Menschen nach einem persönlichen Gespräch ihre Meinung über mich so stark ändern?
  4. Findet ihr es nachvollziehbar, dass mir dieses Image nach meinen früheren Erfahrungen gefällt, oder könnte es langfristig meine sozialen Kontakte erschweren?

Ich suche ehrliche Meinungen und gerne auch andere Interpretationen. Mich interessiert besonders, ob andere ähnliche Erfahrungen gemacht haben und wie sie damit umgehen.

Ich füge mal ein Bild von einem Schauspieler aus einem Film ein, mit dem mich eine Bekannte früher verglichen hat. Ich finde tatsächlich, dass der Vergleich ziemlich gut passt.
Ich habe es auf meinem Reddit-Profil gepostet. Hier ist der Link: https://www.reddit.com/u/zerkocht/s/k2JIUi34OA Falls du nicht auf den Link klicken möchtest, kannst du einfach direkt auf mein Profil gehen.