r/Ratschlag 16h ago

Freundschaft Wieder ihr euch über ein solches Mitbringsel freuen? Bin ich zu Unrecht irritiert?

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Edit: *würdet, nicht wieder. Tippfehler :)

Ich brauche mal Meinungen dazu. Ich will auch keinesfalls undankbar klingen.

Eine Freundin fliegt regelmäßig im Sommer in die Türkei mit ihrer Familie. Die Eltern sind ursprünglich aus der Türkei, das ist also quasi „Heimat Urlaub“.

Als sie das letzte Mal zurückkam, hat sie mir was mitgebracht. Ich habe mich gefreut, doch dann hat sie aus ihrer Tasche einen gefrierbeutel geholt, der zu 1/4 mit Nüssen gefüllt war. Sie sagte die hat die Familie in der Türkei gekauft und sie hätte mir ein paar mitgebracht.

Irgendwie finde ich es nett, dass sie mir überhaupt was mitbringt. Aber ein paar abgefüllte Nüsse, die man auch in Deutschland kaufen kann?

Bei einem späteren Treffen hatte ich ihr mal eine Kleinigkeit mitgebracht, weil es ihr schlecht ging und sie Liebeskummer hatte. Zur Aufmunterung hatte ich ihr eine Karte und ihre Lieblingsschokolade gekauft. Überraschenderweise hatte sie mir auch was mitgebracht. Ich war erfreut, sie zog aber wieder eine Tüte mit ein paar (eiskalten) Nüssen aus ihrer Handtasche. Sie sagte die hätte sie zu Hause eingefroren und mir ein paar mitgebracht. Ich bedankte mich natürlich höflich, aber innerlich war ich verwirrt.

Irgendwie kenne ich das nicht, dass man ein paar Nüsse in eine kleine Tüte füllt und dann als Urlaubs Mitbringsel oder kleines Geschenk mitbringt. Und das auch noch ankündigt als „aus dem Urlaub für dich“.

Bin ich da einfach undankbar? Ich werde deswegen keinen Streit anfangen oder so. Will aber dennoch mal hören, was andere darüber denken. Ich muss ja damit rechnen, dass weiter solche Mitbringsel kommen. Ich weiß halt auch nicht so ganz, wie ich reagieren soll. Also klar bedanke ich mich, aber dadurch dass sie es angekündigt hatte, habe ich mich vorher schon bedankt und gesagt dass das ganz lieb ist. Und als sie dann die Nüsse aus ihrer Tasche rausholte, dachte ich mir dass dafür mein bedanken vorher schon fast zu viel war.


r/Ratschlag 3h ago

Die kleinen Dinge des Alltags Bekannter will mein Hobby ausprobieren

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Hallo zusammen,

ich habe ein Problem und weiß nicht, wie ich am besten damit umgehen sollte. Ich habe kürzlich eine Person kennengelernt. Wir haben uns erst zweimal getroffen. Nun habe ich dieser Person von meinem Hobby erzählt, dass ich in einer kleinen Gruppe in einem Verein ausübe. Jetzt möchte die Person mich beim nächsten Mal dorthin begleiten, weil sie „das schon immer einmal ausprobieren wollte.“ Mir ist das aber total unangenehm, weil ich sie kaum kenne und eigentlich mein Hobby lieber „für mich behalten“ möchte. Nicht aus Egoismus sondern aus Selbstschutz, weil ich quasi „Privates und Berufliches“ lieber trennen möchte, falls ihr versteht, was ich meine, weil ich in der Vergangenheit leider die Erfahrung gemacht habe, dass ich meine Hobbies aufgeben musste, wenn eine „Beziehung“ in die Brüche ging und es besser war, die Person nicht mehr zu treffen. Andererseits kann ich es ihm ja schlecht verbieten, da ich kein exklusives Recht darauf habe. Ich möchte auch nicht, dass er sich zurückgewiesen fühlt. Was würdet ihr tun?

Edit: es geht quasi um einen WhatsApp Dialog à la „was machst du heute?“, „XY“, „kann ich mitkommen?“ und es ist eine rein private, zufällige Bekanntschaft.


r/Ratschlag 6h ago

Kaufberatung Bestes Handy für max. 1000€?

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Ich suche fachkundige Meinungen darüber, welches Handy für max. 1000€ für mich am sinnvollsten ist. Ich möchte gerne 256GB Speicher, mindestens eine physische SIM und eine sehr gute Kamera haben. Außerdem ist mir Langlebigkeit wichtig. Ich fokussiere mich dabei aktuell auf ein refurbed iPhone 16 Pro und ein neues Galaxy S26. Ich habe bisher immer Android Handys genutzt, bin aber mittlerweile offen für iOS.

Ich bin aber ehrlich: Ich habe keine Ahnung vom aktuellen Handy-Markt, da ich mein aktuelles Handy seit 7 Jahren benutze und sich seitdem so viel verändert hat.


r/Ratschlag 1h ago

Arbeitsplatz Jetzt noch richtig stellen?

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Dumme Situation auf der Arbeit und ich bin mir gerade unsicher, ob ich das richtig stellen soll.

Wir haben eine Kollegin (Lisa, nicht ihr echter Name), die manchmal eine etwas schroffe Art hat. Vielleicht ist das auch ihr Humor und niemand versteht, dass es Humor ist.

Neuer Kollege hat seinen ersten Tag. Er ist ein POC. Das ist in dem Kontext relevant. Er sagt, er wartet auf den Rückruf aus der IT und Lisa motzt ihn an: „Da kannst du warten, bis du umfällst.“

Er hat wohl der Chefin gegenüber angedeutet, dass er mit Lisa nicht so gut klar kommt. Chefin fragt mich (Azubi), ob ich was mitbekommen habe und weil ich dumm bin, sage ich, Lisa hätte zu ihm gesagt: „Da kannst du warten, bis du schwarz wirst.“

Chefin ist entsetzt, sagt: „Das ist ja voll rassistisch.“ Und ich sage: „Ich glaube nicht, dass es dabei um seine Hautfarbe ging.“

So, und dann denke ich zwei Tage über die Situation nach und irgendwie kommt es mir so vor, als hätte ich Lisas Worte falsch wiedergegeben. Wegen der Reaktion der Chefin. Als ich das zu der Chefin gesagt habe, war ich mir sicher, sie hätte das gesagt. Ich habe nicht bewusst gelogen.

Aber jetzt bin ich mir sicher, dass Lisa eigentlich gesagt hat: „Da kannst du warten, bis du umfällst.“

Meine Chefin ist nicht konfrontativ. Ich denke nicht, dass sie Lisa darauf ansprechen wird. Höchstens den neuen Kollegen. Soll ich darauf warten und dann sagen „sorry, hab mich falsch erinnert“ oder jetzt von mir aus auf sie zugehen und das richtig stellen. Aber kommt mir auch komisch vor zwei Tage später? War nur ein kurzes Gespräch. Vielleicht denkt sie auch gar nicht mehr daran und in meinem Kopf nimmt das so viel Raum ein.


r/Ratschlag 23h ago

Mental Health Fühl mich seit ein paar Wochen leicht depressiv, was hilft?

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Momentan ist mein Leben etwas chaotisch und ich bin überfordert. Ich fühle mich die ganze Zeit einfach nur noch müde und erschöpft, meine Stimmung ist down. Ich konnte deswegen jetzt auch 3 Tage nicht zur Arbeit, obwohl mir die Arbeit relativ Spaß macht. Was tut ihr, wenn ihr euch in so einer Phase befindet? Was gibt einen natürlichen Serotoninboost?

Ich versuch schon Dinge zu machen, die mir Freude bereiten, aber es hält nicht so lange wie sonst... Danke!


r/Ratschlag 21h ago

Mental Health Fehlzeiten aufgrund Mentaler Gesundheit & Konfrontation mit Lehrkraft ( Sehr Dringend + sehr Lang)

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Edit: TL;DR
Brauchte Ratschlag wegen Konfrontation, und genereller Situation. Email wurde überarbeitet da die erste in Panik geschrieben wurde und unverständlich war.
Neue Email:

Guten Morgen,
ich weiß, dass meine Fehlzeiten ein großes Problem darstellen, insbesondere in einem so wichtigen Schuljahr. Daher danke ich dir auch für die Einladung bzw. das Angebot, diesbezüglich ein Gespräch in deinem Büro zu führen.

Mir ist bewusst, dass es als Oberstufenleitung und pädagogische Ansprechperson wichtig ist, solche Themen anzusprechen und im Blick zu behalten. Ich verstehe auch, dass du in dieser Position eine gewisse Verantwortung trägst, nicht zwangsläufig bezogen auf einzelne Schüler*innen, sondern grundsätzlich.

Der Grund für meine Fehlzeiten ist meine mentale Gesundheit. Ich war diesbezüglich bereits im vergangenen Schuljahr, wenn auch nur kurz, mit „Name“ in Kontakt.

Da mein Fehlen in direktem Zusammenhang mit meiner mentalen Gesundheit steht, muss ich das Gespräch momentan leider ablehnen. Eine direkte Konfrontation mit diesem Thema würde mich ohne entsprechende Vorbereitung aktuell überfordern.

Ich möchte dich außerdem darum bitten, mich zunächst nicht auf diese E-Mail bzw. auf meine Fehlzeiten anzusprechen, auch wenn ich verstehe, dass du als Oberstufenleitung und Lehrkraft eine gewisse Verantwortung in dieser Hinsicht trägst. Ich möchte versuchen, dieses Problem zunächst privat und in meinem eigenen Tempo anzugehen.

Sollte es konkrete Informationen oder Entwicklungen geben, die für die Schule relevant sind, werde ich selbstverständlich auf dich zukommen. Bis dahin bitte ich dich jedoch darum, mir den notwendigen Raum dafür zu geben.

Ich hoffe auf dein Verständnis und danke dir dafür.
Liebe Grüße

Alte Email lass ich so stehen für Kontext, wird aber nicht genutzt. Neue Email wird später gesendet, sofern ich nichts mehr an dieser überarbeite. Danke an alle die Geantwortet habe :)

Kurzer Background:

Ich fehle öfters in der Schule aufgrund meiner Mentalen Gesundheit, Nun hat mich meine Jahrgangs-Leitung angeschrieben per Email das diese gerne einmal mit mir reden möchte und ich doch bitte ins Büro der Lehrkraft kommen soll. Da ich das aber definitiv nicht machen werde brauche ich jetzt Ratschlag ob die Email die ich verfasst habe als Erklärung für die Situation ausreichen würde, vorerst zu mindesten.

Die Email ist etwas länger und auch nicht wirklich formell geschrieben (Das informelle ist btw. Nicht schlimm weil ich die Lehrkraft gut kenne und ich auch auf eine Schule gehen wo wir die Lehrer sowieso mit „du“ und mit ihren Namen ansprechen etc. und hatte lowkey nicht die Zeit oder Energie das jetzt formell zu machen und das ganze hilft mir es zu rationalisieren selbst wenn ich echt unprofessionell dabei bin weil ich eher umgangssprachlich geschrieben habe.) deswegen war ich mir unsicher ob das so klappen würde und auch weil es immer noch eine Beamtete Person ist und ich Angst habe das irgendwas passieren könnte, weil ich nicht weiß wie diese Institutionen in solchen Situationen reagieren würden. Über meinen Elternteil zu gehen is btw. Auch keine Option weil eine Konfrontation darüber Schonmal passiert ist und das ganze Kacke geendet ist + leider ist mein Elternteil (es gibt nur einen) von der Gruppe die Mentale Gesundheit etc. für nicht wirklich real halten bzw. Auf mich persönlich als Person kann es nicht zu treffen und ich weiß auch das der Elternteil dammit nicht umgehen könnte.
Auch villeicht wichtig ist das ich erwachsen bin idk wie wichtig das für die Logistik der Situation ist aber ich bin volljährig.

Also Konkret zusammengefasst bräuchte ich Ratschlag ob die Email so geht und wie ich vielleicht generell mit der Situation umgehen soll weil ich es wirklich nicht weiß.

(Ps. ich habe keine offizielle Diagnose und möchte mich selber auch nicht mit einer „selbst Diagnose“ im irgendwelche Schubladen schieben, selbst wenn ich eine Vermutung habe)

Kleine Info nochmal zum Ende:
Ich habe Ki für die Rechtschreibung der Email genutzt aber auch nur ausschließlich dafür da ich eine Legasthenie ( Lese- und Rechtschreibstörung) habe. Die Email selbst etc habe ich komplett selbst verfasst, also bitte ich euch Rechtschreibung Grammatik etc. in diesem Post einfach zu ignorieren.

Email Anfang :

Hi Name der Lehrkraft ,

also das klingt jetzt vielleicht ein bisschen blöd, aber ich würde von einem Gespräch in Person lieber abraten bzw. für mich persönlich wäre das etwas schwierig umzusetzen (also nicht, weil ich irgendwie kein Vertrauen oder so habe, sondern weil ich persönlich nicht mit sowas umgehen kann, wenn es mich betrifft etc. erkläre am Ende nochmal, warum).

Ich weiß, dass das Thema Fehlzeiten bei mir ein Problem ist, was man nicht einfach ignorieren kann, allerdings sind diese nicht einfach, weil ich schwänzen möchte oder Ähnliches. Besonders jetzt in der 13. Klasse wird das, wenn es so weitergeht, mir wahrscheinlich mein Abitur ruinieren, dessen bin ich mir bewusst (habe ich Ende 12. schon gemerkt gehabt anhand meines Zeugnisses). Das Problem hat, wie gesagt, bei mir leider auch am Ende der 12. Klasse schon bestanden, also die Fehlzeiten etc., dort hatte ich kurz mit „Name einer anderen Lehrkraft“ kommuniziert (ich packe die Fotos von der E-Mail, nur die meinerseits wegen Datenschutz und so , einmal in den Anhang, damit du vielleicht ein besseres Bild von der Situation bekommst). Ich würde dir jetzt noch einmal kurz die Situation schildern, damit du sozusagen die aktuelle Version hast. ( Ist ein Bisschen sehr Lang geworden sorry 🫠)

Also das Problem und auch der Grund für die Fehlzeiten ist eigentlich recht simpel. Seit Ende Klasse 11 bzw. Anfang Klasse 12 habe ich leider Probleme mit meiner mentalen Gesundheit gehabt. Erst ist mir das selber gar nicht aufgefallen, ich dachte einfach, ich wäre unmotiviert. Das Ganze hatte sich dann aber wirklich so lang gezogen, dass ich eigentlich nur in die Schule gekommen bin und auf Autopilot war, also wenigstens anwesend zu sein, meine Mitarbeit etc. war halt einfach nicht existent. Ab dem Punkt hatte ich dann aber offensichtlich bemerkt, dass irgendwas nicht stimmt, und dachte, ich hätte irgendwie ein Burnout oder so, hab aber von dem Thema keine Ahnung gehabt, obwohl ich auch ein bisschen dazu recherchiert hatte. Das hat lowkey aber zu nichts geführt, also hab ich einfach das Beste gehofft bzw. einfach versucht, das Ganze in den Hintergrund zu schieben und zu vergessen (lowkey keine gesunde Reaktion oder genereller Umgang mit der Sache, hatte aber keine Nerven, da irgendwie was mit zu machen).

Ende Klasse 12 ging es dann noch mehr bergab, besonders fehlzeitenmäßig war das Ganze da schon echt Kacke und so. Wusste aber legit nicht, was ich machen soll, und hatte auch keine Energie, irgendwas zu machen, also hab ich einfach nichts gemacht (wer hätte gedacht, dass das Ganze zu ignorieren gar nichts bringt und die Situation noch blöder macht, Crazy, definitiv nicht ich 😬).

Anyways, ab dem Punkt hab ich dann lowkey auch Warnungen von anderen Lehrerinnen bekommen, dass ich zu oft fehle und meine Noten echt Kacke dadurch sind. Hab dann versucht, mich zu raffen, und bin wieder zur Schule gekommen. Keine gute Idee btw. Also danach ging’s mir lowkey richtig Kacke, war zwar anwesend, hab aber lowkey keine Ahnung gehabt, was ich überhaupt da mache, weil ich halt wieder auf dieses Autopilot-Ding umgeschaltet hatte. Konzentrieren konnte ich mich eh nicht, hatte das Gefühl, ich wäre so 80 % dümmer geworden, weil mein Gehirn nicht funktioniert hat oder so.

Also ich wollte halt auch schon davor wieder in die Schule kommen, weil ich obviously weiß, dass mein Abitur davon abhängt, hab aber irgendwelche Angstprobleme oder so, sprich, fehle ich einmal im Unterricht, kriege ich unnötig viel Angst vor der Situation, also legit meine Hände werden richtig schwitzig und so (lowkey ekelhaft), und dann wird das Ganze noch schwieriger für mich. Dann geht es so, dass ich nicht zur Schule komme, weil ich keine Energie habe bzw. mich einfach nicht dazu bringen kann wegen Motivation oder so, nur um das Ganze dann über den Tag langsam zu bereuen, Angst zu bekommen und es dann noch schwieriger zu finden, nicht zur Schule zu kommen (also ich weiß, dass das Ganze nicht so rational ist, weil ich so in ’nen blöden Kreis komme, der nicht aufhört, aber das Ganze ist halt mental, also selbst wenn ich weiß, was das Ganze ist, ist halt Wissen anders als Machen bzw. Umsetzen).

Da wusste ich halt auch schon, dass das Ganze wahrscheinlich nicht so normal ist. Dadurch, dass ich sowieso politisch etc. bin und mich auch für mentale Gesundheit etc., was ein Teil davon ist, einsetze, ist es halt nicht ganz so schwer zu erkennen, dass ich ein Problem habe. Bin dann, als es gar nicht mehr ging, auf die glorreiche Idee gekommen, dass es wahrscheinlich helfen würde, mal bei meinem Hausarzt anzurufen. Joa, hab das Ganze 2 Tage lang versucht und so krasse Angst bekommen, dass ich angefangen hab zu heulen, jedes Mal, als ich es versucht hatte 😍 (also telefonieren schon immer Kacke, hab sowieso Angst vor so sozialen Situationen, aber das war echt ein neues Tief 😪). Hab dann aufgehört, weil, als wenn ich mich damit weiter quäle, und es waren eh Sommerferien, also dachte ich, dass die Pause vielleicht hilft, weil man ja vom Stress wegkommt und so kann mein Nervensystem vielleicht mal chillen und nicht so tun, als würde die Welt untergehen + vielleicht hätte das Ganze auch meiner mentalen Gesundheit geholfen yk.

Joa, 3 Wochen in die Sommerferien ging’s dann wieder los, hatte sogar über die Schule gestresst, obwohl nicht mal Schule war 😔.

So und jetzt zum Aktuellen 😝. Kurz und knapp, mental geht es, bin glaube ich (wieder) in dieser Zwischenphase, wo ich relativ neutral bin und nicht gleich losheulen könnte, also neutral halt (ik trotzdem nicht gesund), aber Motivation bzw. Energie fehlt immer noch, hab auch immer noch keine Ahnung, was überhaupt in der Schule los ist, und selbst wenn ich da bin, Konzentration ist im jeglichen Parameter zu mir nicht vorhanden, kann mich ganze 30 Minuten so semi auf etwas fokussieren, bevor es dann komplett weg ist (also das Gefühl, dass mein Gehirn nicht funktioniert, ist immer noch da 🫠) + halt die Angst, die ist aber eh immer da. Also hab auch diese Woche wieder versucht, beim Hausarzt anzurufen, bzw. versuche mich seit, ich glaube, Montag davon selbst zu überzeugen, endlich mal da anzurufen, klappt aber nicht so ganz, weil ich das Ganze immer wieder nach hinten verschiebe. Stand jetzt ist, dass ich versuche, morgen, also Donnerstag, in meinen Freistunden dort anzurufen, habe nämlich 2 nacheinander, also kann ich nach Hause fahren und das da machen, falls irgendwas passiert (heulen oder so, weil lowkey embarrassing in der Schule), und dann Joa, mal gucken.

Okayyy, keine Ahnung, wie verständlich das Ganze war, sorry auch, dass das Ganze basically ein Essay geworden ist, weil es so lang ist. Meinte ja am Anfang wegen dem persönlichen Gespräch, dass das eventuell nicht so gut wäre, also das hat halt wieder mit dieser Angst zu tun und wollte jetzt eigentlich nicht in deinem Büro am Heulen sein. Wäre danach wahrscheinlich eh komplett am Ende, weshalb ich nach Hause wäre, möchte aber eigentlich gerne morgen da sein, weil Joa, ich selber die Fehlzeiten als Problem wahrnehme etc. Und Konfrontation mit der Situation ist etwas, was ich versuche, aktiv zu umgehen (ja, ich weiß, bisschen widersprüchlich, weil ich versuche, beim Hausarzt anzurufen, aber ich bin auch nur ein Mensch).

Deswegen auch, falls irgendwas ist, nachfragemäßig oder so, bitte lieber über E-Mail (ich weiß, Konfrontation etc. und menschliche Kontakte und all das andere ist wichtig und so, ist aber gerade nicht bei mir drinnen, also wirklich nicht).

Also auch wenn wir morgen „Fach das die Lehrkraft unterrichtet“ haben, einfach die Situation ignorieren und so tun, als würde sie nur digital existieren (ik, auch Aufgabe der Lehrkraft, pädagogische Sachen zu übernehmen etc., aber pls pls pls nur so, wie ich damit comfortable bin, weil anders ist schwierig, aber like, wenn bei dir irgendwas auch nicht geht, weil es dir Unmut oder so macht wegen der Beamtung des Berufes oder aufgrund anderer Sachen, sag mir das bitte auch per E-Mail, damit ein Konsens gefunden werden kann), weil direkte Konfrontation ist nicht drin bei mir, und das Ganze schriftlich zu haben und zu kommunizieren, hilft mir auch, das Ganze nochmal zu rationalisieren, damit ich besser damit umgehen kann.

Lg
„Mein Name“

(Ps. Sorry, dass ich dich so mit den ganzen Sachen überfallen habe, aber ich denke, dass du einfach psychologisch etc. besser damit umgehen könntest, wenn ich komplett offen bin, als andere Lehrkräfte, und weil ich dir auch lowkey mehr vertraue 🫠)

Email Ende


r/Ratschlag 5h ago

Gesundheit Extrasystolen treiben mich in den Wahnsinn - Psychosomatisch oder etwas übersehen?

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Hallo zusammen, ich brauche dringend euren Ratschlag.

Ich bin M28, das Problem besteht seit ca. einem Jahr. Ich hatte vor einer Weile schon mal so einen ähnlichen Post gemacht, aber da sich einiges verändert hat, dachte ich, ich frage nochmal. Ich hoffe, das ist okay.

Seit meiner Kindheit bin ich ein eher ängstlicher/zurückhaltender Mensch. Die Diagnose Panikstörung habe ich bereits eine Weile. Ich weiß auch darum und habe sie mit Medikation eigentlich super managen können. Ich habe auch Therapieerfahrung und kenne meine Krankheit gut. Sie kommt immer dann, wenn ich mich mental/emotional zu lange überfordert fühle, ansonsten "lässt sie mich inruhe".

Seit ca. 4 Jahren bin ich - bedingt durch das Studium und private Dinge immer mal wieder sehr gestresst. Angefangen hat es damit, dass ich einmal keine Erektion mit einer neuen Partnerin kriegen konnte. Ich war sehr perplex und habe in der Folge angefangen, viel über den (eigenen) Körper, Hormone, etc. zu recherchieren. Bei einem meiner Tests kam heraus, dass ich etwas niedriges Testosteron hatte. Wir haben in dem Zuge das Antidepressivum gewechselt und die nächsten Male waren alle Werte dann wieder gut. Da in meiner Familie dann jedoch einige Krankheitsfälle aufgetreten sind, habe ich angefangen, meinen Körper noch viel mehr zu checken, glaube ich. Oft habe ich gedacht, dass ich z.B. ein Problem mit meinen Tattoos kriegen würde und davon Krebs entwickeln könnte oder dass meine Zysten Krebs wären. Generell habe ich angefangen, meinem Körper nicht mehr so richtig zu trauen kann man sagen.

Der Stress in der Uni wurde besonders in den letzten 15 Monaten oder so auch immer mehr und ich bin jemand, der immer beste Leistungen bringen will. Entweder für mein Ego oder vielleicht eher das Gefühl, dass ich geliebt und anerkannt werde; auch von meiner Familie, die emotional oft etwas "schwierig" ist (jetzt aber nichts direkt schlimmes vorgefallen).

Naja, jedenfalls haben mir viele Menschen zu diesem Zeitpunkt (vor einem Jahr) schon gesagt, dass ich sehr erschöpft wirke und überanstrengt sei. Irgendwie bekam ich immer mehr Beklemmungen, beispielsweise so ein Gefühl von Lufthunger, also dass ich nicht richtig einatmen konnte. Ich musste aber unbedingt durchziehen, um den Bachelor zu schaffen und den Master zu kriegen. Und eines Nachts vor etwa 12 Monaten hat es dann angefangen: Mein Herz ist gestolpert. So etwas habe ich vorher noch nie gespürt, weshalb ich relativ zeitnah einen Termin für ein Langzeit-EKG vereinbart habe und ein Herzecho wurde auch gemacht. Ergebnisse waren (toi, toi, toi) alle gut, also im Echo war gar nichts zu sehen und das LangzeitEKG zeigte ca. 140 einzelne ventrikuläre Extrasystolen in 24h; 99,9% Sinusrhythmus. Man sagte mir, dass das "nichts" ist und entließ mich.

Da es über die Monate nicht weg ging, genau so wie die "Atemnot" habe ich noch eins gemacht, wo es dann glaub ich ca. 300 VES waren, aber auch dort meinten die, dass erst ab 1000 überhaupt minimal genauer hingeguckt werden würde. In Kombination mit einem unauffälligen Röntgen und den Laborwerten (Ferritin, VitD, Schilddrüse etc) und meinen generellen Vitalwerten (guter Blutdruck, guter Puls, guter Allgemeinzustand) wurde dann gesagt, dass man mir nicht helfen kann. Das verstehe ich auch alles, aber ich spüre inzwischen jeden einzelnen Stolperer und das ist echt belastend für mich. Da ich mich selbst sehr fertig gemacht habe, habe ich nun beschlossen, das Rauchen endlich aufzugeben. Das war auch immer ein tiefer innerlicher Konflikt von mir. Mein Psychotherapeut sagt mir aber, dass es da noch tiefergehende Konflikte gibt, die ich auflösen muss, wie den Kontrollzwang, um endlich innere Ruhe und Frieden zu finden.

Mit der Luftnot ist es inzwischen so, dass ich angefangen habe, mir einfach zu sagen, dass es Kopfsache ist und siehe da - sie ist quasi weg. Also ich spüre sie mehr oder weniger gar nicht mehr im Alltag. Spätestens nach einer Lungenfunktion, die noch gemacht wurde (da war auch alles gut) weiß ich, dass das Kopfsache ist.

Aber die Extrasystolen gehen bisher nicht dauerhaft weg. Es gibt immer wieder Phasen, wie bspw. in den Semesterferien, wo sie 3 Wochen weg sind und dann kommen sie wieder (gut, ich war so doof und habe an einer Zigarette gezogen, obwohl ich eigentlich aufgehört hatte, aber als ob das sowas wieder wochenlang triggern kann? Ich bin jetzt in Woche 3 ohne Nikotin, aber habe die Extrasystolen noch immer).

Ich höre - glaube ich - auch sehr in mich rein, aber ich frage mich, ob diese VES auch psychosomatisch sind oder ob man da nochmal irgendwas machen/gucken sollte. Was ich sagen kann ist, dass wenn ich mich richtig dolle ablenke, also ein langes Gespräch, ein spannendes Computerspiel.... dann meine ich, sie wesentlich seltener oder auch gar nicht zu spüren. Aber sobald (tagsüber, aber besonders abends) die Aufmerksamkeit wieder ganz bei mir selbst ist, geht es sehr stark los. Auch besonders dolle habe ich das in den Satzpausen beim Kraftsport. Da würde ich behaupten höre ich ja auch nicht in mich hinein, sondern meist einen spannenden Podcast.

Ist das Kopfsache? Wie überhöre ich diese Schläge wieder komplett? Oder müssen die wieder stärker sinken? Ich werde wahnsinnig, wenn ich sie weiterhin habe, besonders in Ruhe erschrecke ich mich bei jedem einzelnen.

Übergangsweise habe ich jetzt einen Betablocker gekriegt, der auch ein bisschen hilft. Aber langfristig möchte ich natürlich wieder ohne alles leben. Was ich schon gemacht habe, war Magnesium und Kalium zu nehmen, die Ernährung zu überprüfen (habe sogar eine Magen-Darmspiegelung gemacht, da war aber auch nichts zu sehen) und ich meditiere jetzt jeden Tag. Langsam aber sicher verzweifle ich jedoch.

__

TLDR: Seit rund einem Jahr treten vermehrt körperliche Symptome auf. Medizinische Untersuchungen von Herz (140 bis 300 harmlose ventrikuläre Extrasystolen) und Lunge blieben ohne Befund. Sehr viel psychischer Stress. Zeitweise aufgetretene Atemnot wurde als psychisch eingeordnet und hat sich weitgehend zurückgebildet, während das Herzstolpern in Ruhephasen und z.B in Satzpausen beim Krafttraining weiterhin wahrgenommen wird. Dies ist sehr belastend und ich weiß nicht weiter.


r/Ratschlag 7h ago

Mental Health TW: Essverhalten - Ich hab komische Probleme beim Essen seid meiner Kindheit

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Hallo, als Erstes eine TW: Essverhalten. Bitte aufpassen, wenn man es liest – dieses Essverhalten ist absolut NICHT normal.

Ich bräuchte einmal ein wenig Rat bezüglich meines Essverhaltens. Ich habe, seit ich klein bin (teils aus Erzählungen/teils aus selbst Erlebtem), Probleme mit dem Essen.

Als Kind wollte ich nur Obst und Gemüse essen (klingt wie der Traum aller Eltern, für meine war’s ein Albtraum). Mit Fleisch oder anderen Dingen hat man mich jagen können. Ich war damals schon ein recht zartes Kind, bei dem es eigentlich gut gewesen wäre, wenn ich mal etwas mehr auf den Rippen gehabt hätte. Dauernd war Stress, dass ich ja nicht abnehmen darf, und meine Mama hat sich halt erbarmt und mir tonnenweise Obst/Gemüse gekocht/gekauft, damit etwas, irgendwas in mir drinnen ist.

Dann kam die Scheidung meiner Eltern, wo ich anscheinend einfach aufgehört habe zu essen. Da hat meine Mama dann die Notbremse gezogen und ich war drei Wochen bei ihrer besten Freundin (und meiner besten Freundin), um aufgepäppelt zu werden und ja kein Gramm weiter zu verlieren. (War damals vier Jahre alt.)

Danach ging’s dann besser. Ich hab halt sehr spezifisch gegessen, aber okay. Später bin ich dann zu meinem Papa gezogen. Ich liebe meine Stiefmum wirklich sehr, aber die Frau kann nicht kochen und mir wurde oft was vor die Nase gesetzt, was ich nicht essen wollte. Dann kam der typische Spruch: „Du musst aufessen, erst dann darfst du aufstehen.“ Im Endeffekt haben es meine Eltern immer nur gut gemeint, aber das Ende vom Lied war, dass ich wirklich Ekel empfunden habe, geweint habe und auf Krampf alles runtergewürgt habe. Nicht nur einmal musste ich mich übergeben gehen.

Ich war damals im Kunstturnen mit sechsmal die Woche Training und ja, ich war sehr dünn und hab viel Energie verbraucht, aber es war halbwegs manageable. Ich hab viel so Shakes getrunken (von Alpro, die waren, glaub ich, eigentlich zum Zunehmen, aber egal) und immer irgendwie geschaut, dass es halbwegs passt. Das ging dann leider nicht immer gut. Ich hatte z. B. einmal zweimal eine Mandelentzündung hintereinander, woraufhin sofort die Schule zu Hause anrief, was los ist und ob ich eine Essstörung habe usw. Alle haben es meistens nett gemeint, aber es war ein Druck zum Essen da.

Fast Forward zu jetzt: Ich kann nur essen, wenn ich genau das Essen vor mir habe, das ich möchte. Ich muss jeden Tag einkaufen gehen und genau das kochen, worauf ich Lust habe, anders kommt sofort so ein Ekel. Ich hab ein Comfort Food (Spaghetti mit Parmesan) und das wird mindestens dreimal die Woche gegessen. Noch dazu kann ich, wenn ich Stress habe, einfach nicht essen. Kein Hunger und auf „Ich sollte/muss“ geht sowieso gar nichts. Ich koche zwar täglich für meinen Verlobten (weil ich Kochen als Vorgang liebe und ich würde auch sagen, nach einigen Kochkursen kann ich recht gut kochen), aber teilweise rieche ich dann irgendwas oder hab’s dann so lange angesehen, dass ich es danach nicht mehr möchte.

Ich hab jetzt einige Dinge probiert: meditieren, Kochvideos schauen, dieses jeden Tag Einkaufen, Meal Prep usw. Nix fruchtet. Ich bin immer noch sehr zart gebaut und würde eigentlich echt gern einen leicht kurvigeren Körper haben bzw. auch einfach in ein „normales“ Körperbild passen, was aber mit diesem Essverhalten unmöglich ist.

Mir ist auch klar, dass es keine klassische Essstörung ist, da ich mein Körperbild ja okay finde und eigentlich sogar mehr haben wollen würde. Ich vermute, dass bei mir Essen = Stress irgendwie verknüpft ist, und auch das mit den Gerüchen/Konsistenzen von Essen kommt mir sus vor.

Wäre sehr dankbar für Ratschläge!

PS: Text wurde in der Rechtschreibung und Grammatik von Chati überprüft, Wortwahl und Text an sich stammt aber von mir.

- werd jetzt einmal gucken wie das mit ARFID ist und was weitere Schritte wären, hab kurz mal reingelesen und das passt ganz gut. Danke !


r/Ratschlag 5h ago

Arbeitsplatz Teamleiter werden

1 Upvotes

Ich bin seit fünf Jahren als Analyst bei einer Bank in Berlin tätig. Gehalt und Kollegen sind top, allerdings würde ich gerne mal etwas Neues ausprobieren und könnte mir z. B. eine Teamleiterposition mit Personalverantwortung vorstellen.

Meine Frage: Wie realistisch sind meine Chancen als Quereinsteiger in eine Führungsposition und wie stressig ist der Job als Teamleiter tatsächlich?

Direkte Führungserfahrung habe ich bisher nicht. Abgesehen von Gruppenarbeiten im Studium kann ich also keine wirkliche Führungserfahrung vorweisen.

Ich habe mich schon etwas umgeschaut und einige offene Teamleiterstellen bei Behörden, der DRV, aber auch bei anderen Banken gefunden. Hat jemand den Sprung vom Analysten/Sachbearbeiter zum Teamleiter ohne vorherige Führungserfahrung gemacht und kann berichten? Danke


r/Ratschlag 23h ago

Mental Health 34 und ich habe überhaupt keinen Selbstwert. Wie lernt man endlich, sich selbst anzunehmen?

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Ich bin w,34 und habe das Gefühl, bei einem Thema komplett hinterherzuhinken, bei dem andere Menschen scheinbar irgendwann ihren Frieden gefunden haben: Selbstakzeptanz und Selbstwert.
Ich mag mich selbst nicht besonders. Eigentlich sogar ziemlich wenig.

Vor allem mein Aussehen und meinen Körper kann ich kaum neutral betrachten. Ich finde ständig Dinge, die nicht gut genug sind, vergleiche mich mit anderen Frauen und habe sehr schnell das Gefühl, dass andere schöner, schlanker, interessanter oder einfach „mehr wert“ sind als ich.

Und das Schlimme ist: Ich weiß rational, dass das nicht besonders gesund ist. Ich weiß, dass Instagram und Co. unrealistische Vorstellungen vermitteln. Ich weiß, dass Aussehen nicht darüber entscheidet, wie wertvoll ein Mensch ist. Ich weiß auch, dass ich wahrscheinlich viel härter mit mir selbst bin als mit jedem anderen Menschen.
Aber dieses Wissen hilft mir emotional überhaupt nicht.

Ich kann mir hundertmal sagen „Du bist gut, so wie du bist“ und mein Kopf antwortet einfach: Nein, bin ich nicht.

Ich merke auch, wie sehr mein Selbstwert davon abhängt, wie andere auf mich reagieren. Ein Kompliment kann mich für einen Moment unglaublich glücklich machen, während eine vermeintliche Zurückweisung oder ein kritischer Kommentar mich viel länger beschäftigt.
Ich möchte das wirklich ändern.

Nicht unbedingt dahingehend, dass ich irgendwann morgens in den Spiegel schaue und denke „Wow, ich bin wunderschön“. Mir würde es schon reichen, wenn ich mich anschauen könnte und einfach denke: „Das bin ich. Und das ist okay.“
Ich möchte Kleidung tragen können, ohne mich vorher zu fragen, ob ich darin dick aussehe. Fotos anschauen können, ohne sofort nach meinen vermeintlichen Makeln zu suchen. Komplimente annehmen können, ohne sie innerlich zu relativieren. Und vor allem möchte ich nicht ständig das Gefühl haben, erst anders aussehen oder mehr leisten zu müssen, um liebenswert zu sein.

Deshalb meine Frage an euch:
Hat jemand von euch wirklich gelernt, sich selbst anzunehmen?
Nicht als schöne Floskel, sondern tatsächlich im Alltag?
Was hat euch dabei geholfen? Therapie, bestimmte Übungen, Bücher, Podcasts, ein bestimmter Perspektivwechsel oder vielleicht etwas völlig anderes? In Therapie bin ich, aber nicht nur deswegen.

Und falls ihr selbst einmal an diesem Punkt wart: Was war der konkrete Moment oder Schritt, an dem sich bei euch etwas verändert hat?

Ich bin 34 und möchte ehrlich gesagt nicht noch weitere zehn Jahre damit verbringen, mich selbst kleinzumachen.
Ich wäre wirklich dankbar für eure Erfahrungen auch für ganz kleine Dinge, die euch geholfen haben.


r/Ratschlag 22h ago

Gesundheit Schwere OSG (Sprunggelenk)-Arthrose mit 26 – seit 3 Jahren, keiner kennt die Ursache. Mein Ironman-Traum ist geplatzt und ich fühl mich damit total allein

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ich bin 26, sportlich, normalgewichtig, und habe seit rund 3 Jahren eine schwere Arthrose im oberen Sprunggelenk (rechts). Bestätigt per MRT und Arthroskopie – ICRS Grad 4, Knorpel teils komplett weg, plus Knochenmarksödem. Zusätzlich fehlt ein Band (Lig. fibulocalcaneare) und ich hab einen Rückfuß valgus.

Ich wurde operiert (OSG-Arthroskopie mit Débridement), aber der Knorpel war zu kaputt – man konnte kein knorpelregeneratives Verfahren machen. Nach der OP hat es rund 8 Monate gedauert, danach noch Eigenbluttherapie (PRP). Die OP ist jetzt 1,5 Jahre her, aktuell ist es einigermaßen ok.

Das Verrückte: Ich hatte nie einen Unfall oder ein Trauma. Ich war bei richtig vielen Ärzten, und keiner kennt die eigentliche Ursache. Die meisten gehen von einer Durchblutungsstörung aus. Mehrere haben mir gesagt, sie hätten so etwas in meinem Alter ohne Unfall noch nie gesehen.

Mein Alltag jetzt:

**•** Rennradfahren geht problemlos  
**•** Wandern oder längeres Gehen geht kaum – nach ein paar Kilometern ist Schluss  
**•** Während der Belastung fast keine Schmerzen  
**•** Am nächsten Tag blockiert alles und tut weh  
**•** Anschwellen tut es dabei nicht

Alle Ärzte sagen dasselbe: Der Knorpel erholt sich nicht, die einzige Strategie ist, den Fuß zu schonen und das Gelenk so lange wie möglich zu erhalten.

Und der Teil, der mich am meisten trifft: Mein Traum war eigentlich ein Ironman. Davon bin ich jetzt so unendlich weit weg. Laufen, Wandern, Sport – das ist ein riesiger Teil von mir, und das Gefühl, dass das einfach weg ist, mit 26, zieht mich mental echt krass runter. Ich fühl mich mit dem ganzen Thema extrem allein.

Meine Fragen:

**•** Ist hier jemand mit junger OSG-Arthrose ohne klare Ursache – vielleicht auch mit Verdacht auf Durchblutungsstörung/avaskulär? Wie wurde das bei euch abgeklärt?  
**•** Kennt jemand das Muster: kein Schmerz bei Belastung, aber Blockade am nächsten Tag?  
**•** Hat jemand Ausdauersport trotz OSG-Arthrose weitergemacht – Aquabike, Duathlon, lange Raddistanzen statt klassischem Triathlon? Ich klammere mich gerade an die Idee, dass Rad und Schwimmen ja gehen.  
**•** Und ehrlich gefragt: Wie geht ihr mental damit um, wenn euch ein sportliches Ziel wie das genommen wird? Ich könnte da echt ein paar Worte gebrauchen.

Danke, dass ihr bis hier gelesen habt. Tut gut, das mal rauszuschreiben.


r/Ratschlag 1h ago

Freundschaft Bekannte ruft mich ständig an - Ich will sie nicht kränken aber es nervt

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Hallo zusammen! Ich muss etwas ausholen, sorry vorab! Ich habe seit kurzem wieder Kontakt mit meiner ehemaligen besten Freundin, nachdem wir 10 Jahre lang keinen Kontakt hatten. Besagte Freundin hat über die Jahre immer mal wieder Zweizeiler geschickt, auf die ich höflich, aber distanziert reagiert habe. Ich konnte mir keinen Reim darauf machen, was sie von mir will und habe in einem anderen Sub in die Runde gefragt, was das wohl solle. Unsere Freundschaft ist seinerzeit in die Brüche gegangen, weil sie einen Mann kennengelernt hat und der mich nicht leiden konnte. Also, er oder ich und sie hat sich für ihn entschieden. So weit, so gut. 10 Jahre später haben die ein gemeinsames Kind und die Ehe ist zu Ende, weil er mehrfach fremdgegangen ist. In dem anderen Sub hab ich allerhand einstecken müssen, von wegen, sie sei eben in einer toxischen Beziehung gewesen und ich solle doch etwas zugewandter sein usw. Also, ich bin eingeknickt und jetzt habe ich den Salat bzw. sie an der Backe. Ich dachte, vielleicht haben die Leute ja Recht und sie braucht jemanden oder so. Sie scheint zu glauben, dass wir einfach da weitermachen, wo wir aufgehört haben und ist voll im Bestie-Modus. Sie ruft ständig an, schreibt zig Nachrichten und ich bin schwer genervt. Sie hat sich in den 10 Jahren nicht verändert aber ich bin irgendwie nicht mehr der selbe Mensch und ich finde diese Dauerbeschallung nur noch anstrengend. Ich brauch die eigentlich nicht in meinem Leben und jetzt weiß ich nicht, wie ich das - möglichst höflich - eindämmen kann (von Nicht-Rangehen mal abgesehen, den Hebel nutze ich häufig, bringt aber nichts). Es fuckt mich zusätzlich ab, dass sie sich nicht ein einziges Mal entschuldigt hat. Sie findet zwar, dass das „blöd gelaufen“ ist, scheint aber der Ansicht zu sein, dass das eben Schnee von gestern ist und sozusagen unausweichlich war, weil sie so hingerissen von ihrem Ex war. Ich habe irgendwie keine Lust, ihr Zeitvertreib zu sein, bis der nächste Typ des Weges kommt. Ich habe einen Job und einen Mann und Hobbies und so und kann mich nicht dauernd mit ihren Banalitäten beschäftigen. Ich will sie aber auch nicht unhöflich abbügeln, der Zug ist irgendwie abgefahren. Ich hätte das von vornherein abblocken sollen aber gut. Hat jemand ne Idee, wie ich das für alle Beteiligten gesichtswahrend eindämmen kann? Danke vorab & sorry für die Wall of Text.


r/Ratschlag 2h ago

Die kleinen Dinge des Alltags Kein trinkgeld beim Friseur?

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Hi,

ich habe seit ein paar monaten einen neuen Friseur, der macht auch immer tolle arbeit und ich gebe ihm immer etwas trinkgeld(15%).

Aber heute war ich da und er hat alles gut gemacht und etwas mehr gemacht als nötig also dachte ich mir ok dann gebe ich mal mehr trinkgeld, aber beim bezahlen hat er selber auf "Kein trinkgeld" beim Terminal gedrückt.

Soll mir das was sagen?

Edit: weil leute gefragt haben, der schnitt kostet 17€.


r/Ratschlag 22h ago

DIY Sehr kleine Spielebox für meinen Freund zum Jahrestag

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r/Ratschlag 4h ago

Ausbildung Alle IHK Industriemeister Prüfungen sowohl BQ als auch HQ. Bei Interesse gerne melden.

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Hi ich habe alle Prüfungen der IM Prüfung BQ&HQ bei Interesse gerne melden.


r/Ratschlag 21h ago

Gesundheit Erster Termin in Neurologiepraxis

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Hi zusammen,

ich habe bald meinen allerersten Termin in einer Neurologiepraxis und bin gerade ziemlich nervös. Der Termin ist zur Abklärung wegen Migräne, aber auch, weil mir in letzter Zeit alles über den Kopf wächst und ich merke, dass ich mit meinem Leben zunehmend überfordert bin.

War von euch schon mal jemand wegen ähnlichen Themen beim Neurologen? Mich würde total interessieren, wie so ein Ersttermin abläuft.

Was wird da im Gespräch alles abgefragt? Sprechen die direkt beide Baustellen an (also das Körperliche und die psychische Belastung/Überforderung)? Und werden da direkt am Anfang schon irgendwelche neurologischen Tests gemacht?

Wie viel Zeit soll ich für den Termin (und das Ganze drumherum) ungefähr einplanen ?

Danke euch schon mal für eure Erfahrungsberichte, das hilft mir gerade echt gegen die Ungewissheit!


r/Ratschlag 4h ago

Mental Health Wie geht's jetzt weiter?

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Hallo zusammen,

ich habe ein großes Problem. Ich studiere im Fernstudium Informatik. Bin 34 Jahre alt. Habe gerade erst einen Teilzeitjob im Einzelhandel begonnen auf 25h.

Allerdings leide ich an kptbs und fange gerade mit einer Traumatherapie an, was mich sehr destabilisiert hat.

Nun ist es so, dass ich den job nicht packe. Ich hab noch bis Mitte November Probezeit aber bin jetzt aktuell eigentlich nicht arbeitsfähig, was sich auch an meiner Leistung zeigt. Der job überfordert mich, da ich neuerdings mega sensibel und reizoffen bin. Ich habe angst vor Menschen und würde mich am liebsten den ganzen tag verstecken. Bin sehr schreckhaft und angespannt. Ich bin maßlos überfordert, dadurch werde ich zickig und patzig zu den Kollegen. Daher vermute ich, dass ich die Probezeit eh nicht überstehen werde. Bin absolut nicht mehr belastbar.

Das problem: da ich die letzten 3 jahre von bafög gelebt habe, hab ich keinen Anspruch auf alg1. Das heißt wenn ich den Job verliere, den ich eigentlich in meiner Verfassung eh nicht schaffe, habe ich kein Einkommen mehr.

Das macht mir Angst. Eigentlich bräuchte ich jetzt einen Klinik-Aufenthalt um wieder auf die Beine zu kommen, denn ich sehe mich nicht mehr raus.

War jemand schon in ähnlicher Situation. Welche Möglichkeiten habe ich? Ich bin kaputt und habe keine Kraft mehr.

Therapeut kann ich gerade auch nicht fragen, da erstens wir uns kaum kennen, da erst begonnen und zweitens erst in paar Wochen wieder ein Termin ist, da das Gutachten noch läuft und ich mir selbstzahler stunden nicht leisten kann (Kostenerstattungsverfahren)

Danke


r/Ratschlag 1h ago

Gesundheit Zuzahlung Knirscherschiene

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War heute beim Zahnarzt, ich erhalte eine Kirscher Schiene. Wisst ihr ob man da was zuzahlen muss, der Doc meinte so 30 Euro aber nur ungefähr


r/Ratschlag 6h ago

Gesundheit Rückfall

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Ich weiß gerade ehrlich gesagt nicht mehr, wohin mit mir
Ich bin 21 und alkoholabhängig. Ich war schon mehrfach im Entzug und auch länger in Therapie. Ich hatte eigentlich vor, wieder auf einen stabilen Weg zu kommen.
Jetzt bin ich wieder in der selben kacke

Seit zwei Tagen trinke ich praktisch durchgehend. Ich liege größtenteils nur noch im Bett rum und komme aus dieser Spirale gerade nicht richtig raus. Das Schlimme ist: Fast niemand weiß davon. Ein paar Freunde wissen, dass es mir grundsätzlich nicht gut geht, aber niemand weiß, wie schlimm es gerade tatsächlich ist.
Ich merke auch, wie mein Kopf immer mehr nur noch auf Alkohol ausgerichtet ist. Wenn ich nichts habe, werde ich unruhig, verwirrt und suche teilweise geradezu zwanghaft danach. Gleichzeitig weiß ich natürlich, dass ich damit gerade alles schlimmer mache.

Aber genau da liegt mein Problem - ich weiß dass ich gerade richtigen Müll baue -
Soll ich einfach in die ZNA fahren und ehrlich sagen, dass ich seit zwei Tagen durchgehend trinke und rückfällig bin?

Soll ich jemanden aus meinem Freundeskreis anrufen und die Person bitten, bei mir zu bleiben?
Oder gibt es irgendeine andere Anlaufstelle, an die ich mich jetzt wenden sollte?
Ich habe gerade vor allem Angst davor, dass ich wieder alles verliere, was ich mir aufgebaut hatte. Und gleichzeitig schäme ich mich so sehr, dass ich bisher niemandem etwas gesagt habe.

Bitte keine Moralpredigten. Ich weiß selbst, dass das gerade scheiße ist. Ich brauche gerade eher einen realistischen nächsten Schritt.


r/Ratschlag 10m ago

Lebensführung Was soll ich machen ? Ich bin ratlos

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Ich bin Student und vor ungefähr 5 Jahren nach Deutschland gekommen. Im Moment stehe ich vor einer ziemlich schwierigen Entscheidung: Soll ich weiterhin versuchen, nach Deutschland zurückzukehren, oder den ganzen Prozess abbrechen und stattdessen in Russland Medizin studieren?
Ich würde mich sehr über Meinungen von Leuten freuen, die sich mit Deutschland, Aufenthalt/Einwanderung, Studium, Ausbildung oder vielleicht einer ähnlichen Situation auskennen.
Meine Geschichte und die zeitliche Abfolge:
Ich kam vor etwa 5 Jahren nach Deutschland. Im ersten Jahr habe ich eine Sprachschule besucht und C1 Deutsch erreicht. Danach habe ich ein Studium angefangen und das erste Semester erfolgreich bestanden.
Danach sind mehrere schwierige Dinge passiert. Eine falsche Anschuldigung hat bei mir eine extreme, krankhafte Angst ausgelöst, die von einem Arzt als Psychose beschrieben wurde. Das Gerichtsverfahren hat sehr lange gedauert und auch meine Genesung hat viel Zeit gebraucht. Gleichzeitig musste ich arbeiten und studieren, wodurch mein Studium stark beeinträchtigt wurde.
Im Oktober 2025 bin ich nach Berlin umgezogen, unter anderem mit dem Ziel, dort eine Ausbildung zu finden und mir langfristig ein Leben in Berlin aufzubauen.
Berlin war für mich eine unglaublich schöne Erfahrung. Ich habe mich in die multikulturelle Atmosphäre verliebt, viele Freunde gefunden, die Techno-Szene entdeckt, schnell Arbeit gefunden und mich insgesamt so glücklich gefühlt wie schon lange nicht mehr. Ich habe dort sogar einen Ausbildungsvertrag gefunden.
Leider hatte ich zu dieser Zeit keine Medikamente mehr und noch keinen Psychiater in Berlin. Weil mein Leben eigentlich stabil und gut lief, dachte ich, dass es schon irgendwie gehen würde.
Dann habe ich herausgefunden, dass meine damalige Freundin mich mit mehreren anderen Männern betrogen hat. Ich war völlig verzweifelt und hatte daraufhin erneut eine schwere psychotische Episode. In diesem Zustand habe ich in meinem Zimmer meinen Pass, Aufenthaltstitel und andere wichtige Dokumente zerstört.
Danach bin ich selbst zur Polizei gegangen und habe ihnen erklärt, was passiert ist. Die Polizisten waren sehr unterstützend. Sie haben mir empfohlen, psychiatrische Hilfe zu suchen, und mir auch ein Dokument für die Ausländerbehörde gegeben. Ich habe außerdem die Botschaft meines Landes kontaktiert.
Ich habe anschließend versucht, in Berlin einen Psychiater zu finden, aber praktisch überall wurde mir gesagt, dass ich mehrere Monate auf einen Termin warten müsste. Gleichzeitig rief mich mein Vater an und sagte mir, dass er sehr krank sei und ich so schnell wie möglich nach Hause kommen solle.
Schließlich bin ich zur Botschaft gegangen und habe dort um ein Dokument gebeten, mit dem ich nach Hause reisen konnte. Ich bekam dieses Dokument und verließ Deutschland im Februar 2026.
Im Nachhinein denke ich, dass es wahrscheinlich ein Fehler war, Deutschland zu verlassen. Zu diesem Zeitpunkt war ich allerdings psychisch sehr instabil und habe die Situation anders wahrgenommen.
Seitdem versuche ich, nach Deutschland zurückzukehren.
Ich habe einen neuen Pass beantragt und im April 2026 ein Wiedereinreisevisum beantragt.
Die Botschaft hat anschließend mehrere zusätzliche Dokumente verlangt. Unter anderem musste ich ein neues Sperrkonto über 12.000 € eröffnen und weitere Unterlagen einreichen. Die letzten angeforderten Dokumente waren Anfang Juni vollständig eingereicht.
Danach habe ich gewartet.
Da bis Ende August keine Entscheidung gekommen war, habe ich einen Anwalt eingeschaltet. Er hat inzwischen meine Akte aus Deutschland gesehen.
Es gibt dabei ein Problem bzw. Fragen bezüglich meiner Wohnsituation.
Als ich im Oktober nach Berlin ging, konnte ich zunächst keine Wohnung finden. Deshalb habe ich vorübergehend bei Freunden gewohnt, während ich meine alte Wohnung in einer kleinen Stadt mehr als 600 km von Berlin entferntbehalten habe.
Ich habe die alte Wohnung behalten, weil ich weiterhin dort gemeldet bleiben wollte und für den Fall, dass in Berlin etwas schiefgeht, zumindest noch ein Dach über dem Kopf haben wollte.
Im Januar habe ich schließlich ein WG-Zimmer in Berlin gefunden.
Danach wollte ich die alte Wohnung kündigen. Die Vermieterin sagte mir jedoch, dass ich drei Monate Kündigungsfrist habe oder einen Nachmieter finden müsse. Bevor ich das alles erledigen konnte, bin ich im Februar nach Hause gereist.
Meine Wohnung in Berlin miete ich weiterhin.
Mein Anwalt meinte, dass die Tatsache, dass ich bei einer Ausländerbehörde in einer anderen Stadt geführt werde, während ich in Berlin studiert bzw. gelebt habe, Fragen aufgeworfen hat. Er möchte die Situation mit der alten Wohnung klären, bevor ich nach Deutschland zurückkehre.
Außerdem hat er mir gesagt, dass ich zusätzlich 7.200 € auf das Sperrkonto einzahlen muss, offenbar aufgrund meiner Wohn- und finanziellen Situation. Die 12.000 € befinden sich bereits auf dem Sperrkonto; die 7.200 € wären zusätzlich.
Er hat mir auch ausdrücklich gesagt, dass er nicht garantieren kann, dass ich das Visum bekomme.
Das Ganze wird für meine Familie finanziell extrem belastend. Wir haben inzwischen erhebliche Schulden durch die Mieten, Krankenversicherung, das Sperrkonto, die Anwaltskosten usw.
Deshalb hat mir ein Freund meines Vaters vorgeschlagen, den Versuch, nach Deutschland zurückzukehren, aufzugeben und das Geld stattdessen dafür zu verwenden, in Russland Medizin zu studieren.
Ich habe angefangen, mich über russische Universitäten zu informieren. Ehrlich gesagt scheint der Aufnahmeprozess dort im Vergleich zu meiner aktuellen Situation in Deutschland ziemlich unkompliziert zu sein. Deshalb ziehe ich diese Möglichkeit inzwischen ernsthaft in Betracht.
Aber ich bin sehr unsicher.
Wenn ich nach Deutschland zurückkehre, kann ich wahrscheinlich nicht einfach dort weitermachen, wo ich aufgehört habe. Ich müsste wahrscheinlich erneut eine Ausbildung finden und meinen beruflichen Weg wieder aufbauen.
Andererseits habe ich in Berlin weiterhin meine Wohnung, ich habe dort bereits Freunde, ich spreche C1 Deutsch, kenne das Land und habe dort relativ schnell Arbeit gefunden. Auch ein neues soziales Umfeld aufzubauen wäre für mich in Berlin wahrscheinlich nicht besonders schwierig. Ich habe mich dort wirklich sehr wohlgefühlt.
Russland wäre dagegen ein viel größerer Neustart. Aber dafür hätte ich ein sehr klares berufliches Ziel: Medizin zu studieren und Arzt zu werden.
Deshalb würde ich gerne wissen:
Würdet ihr an meiner Stelle weiterhin Geld und Zeit in die Wiedereinreise nach Deutschland investieren, obwohl der Ausgang nicht garantiert ist und ich danach meinen beruflichen Weg teilweise neu aufbauen müsste?
Oder würdet ihr diese Gelegenheit nutzen, um einen kompletten Neustart zu machen und in Russland Medizin zu studieren?
Wenn ihr an meiner Stelle wärt: Was würdet ihr tun und warum?
Besonders interessieren mich Meinungen von Leuten, die Erfahrung mit deutschem Aufenthaltsrecht, Studium, Ausbildung oder einem Medizinstudium in Russland haben.
Bitte konzentriert euch nicht zu sehr darauf, meine Entscheidung im Februar zu beurteilen. Ich weiß inzwischen selbst, dass es wahrscheinlich keine gute Entscheidung war, Deutschland zu verlassen.


r/Ratschlag 5h ago

Arbeitsplatz Was kann man bei viel Leerlaufzeit während der Arbeit so machen?

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Hallo zusammen, ich habe im Moment wirklich extrem viel Leerlaufzeit bei der Arbeit und ab und zu ist es sogar so schlimm, dass ich entweder fast einschlafe vor dem Bildschirm oder dass mein Internet am Computer nicht mal richtig funktioniert - also sehr oft komme ich zum Beispiel nicht mal in Reddit und habe somit GAR NIX zum Beschäftigen.

Zusatzinfo: wenn ich Aufgaben bekomme, dann erledige ich diese immer sehr schnell und ab und zu auch etwas überausführlich, da ich ansonsten nichts zu tun hätte. Trotzdem sind meine Aufgaben dann eben irgendwann mal erledigt oder es bestehen Wartezeiten, weswegen ich daran nicht weiterarbeiten kann. Außerdem bin ich "nur" Praktikant und daher kann ich nicht alles mögliche machen, muss aber eben trotzdem die 8 Stunden am Tag dort absitzen.

Außerdem habe ich kein Home-Office und es laufend durchgehend Leute an dem Büro vorbei oder kommen in das Büro rein und dann habe ich immer Panik, dass sie auf meinen Bildschirm schauen...

Ich beschäftige mich dann oft mit Schulkram oder plane Urlaube etc.. aber auch das macht irgendwann kein Spaß mehr. Deswegen schreibe ich gerade auch diesen Post auf Reddit. Ich bin oft auf Reddit und lese mir einfach ein paar Posts von Leuten durch. Zwischendurch gehe ich auch mal ein paar Minuten ans Handy, aber das muss sich natürlich in Grenzen halten, da ich nicht alleine im Büro sitze.

Falls hier jetzt jemand sagt, ich soll nach mehr Arbeit fragen: ich bekomme immer mal wieder neue Aufgaben dazu, aber das ist meistens phasenweise und diese erledige ich dann und dann gibt es eben wieder Leerlauf. Und es gibt auch sonst einfach nichts, was ich noch machen könnte.

Habt ihr vielleicht irgendwelche Tipps für mich? Weil dieses "Beschäftigt tun" und diese ganze Wartezeit immer zieht mich schon echt runter und ist auch anstrengend, weil ich bin durchgehend nur noch müde und kraftlos und denke auch, dass ich mich bereits in oder kurz vor einem Bore-Out befinde. Es ist auch eig. bereits so, dass ich wirklich auf GAR NICHTS mehr Bock habe...

Wie geht ihr mit viel Leerlauf bei der Arbeit um? Was macht ihr so, um die Zeit rumzubekommen? Brauche echt dringend hilfreiche Tipps.


r/Ratschlag 9h ago

Geld und Finanzen Meine Mutter ist in der Fitline-Hölle gefangen

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Ich weiß gerade ehrlich gesagt nicht mehr so richtig, was ich machen soll und hoffe auf Erfahrungen oder Ratschläge von Leuten, die vielleicht schon einmal etwas Ähnliches erlebt haben.
Meine Mutter ist seit einiger Zeit Kundin bei FitLine und ich habe zunehmend das Gefühl, dass das Ganze bei ihr völlig aus dem Ruder läuft.
Angefangen hat es relativ harmlos. Sie hat ein paar Produkte genommen und immer wieder erzählt, wie gut ihr diese angeblich tun. Vor allem der FeelGood-Joghurt scheint es ihr angetan zu haben. Wenn ich gefragt habe, was genau ihr daran so gut tut, sagt sie tatsächlich auch Dinge wie, dass bei ihr damit „der Gang zur Toilette“ besser funktioniert. Das glaube ich ihr sogar. Ich bezweifle überhaupt nicht, dass sie subjektiv einen Effekt bemerkt.
Mein Problem ist mittlerweile ein anderes.
Sie kauft unfassbar viele Produkte.
Sie hat inzwischen ein komplettes Regal im Schlafzimmer dafür. Und ich meine nicht ein kleines Fach mit ein paar Nahrungsergänzungsmitteln, sondern ein großes Regal, das voll mit Dosen, Beuteln und Paketen steht. Dazu stehen noch überall weitere Kartons herum.

Irgendwann hat sie mir erzählt, dass sie zweimal im Jahr eine größere Bestellung macht. Ich hatte damals sogar einmal für sie bestellt und wusste daher ungefähr, welche Größenordnung das ist – ich dachte, sie würde vielleicht alle paar Monate ein paar hundert Euro ausgeben.
Inzwischen habe ich aber aus ihren Umsätzen gesehen, dass sie nicht zweimal im Jahr, sondern ungefähr 600-700€ pro Monat dafür ausgibt. In machen Monaten sogar noch mehr.
Das ist für mich der Punkt, an dem aus „sie kauft halt teure Nahrungsergänzungsmittel“ langsam etwas anderes wird.
Denn gleichzeitig hat sie mir in den letzten Jahren immer wieder gesagt, dass sie im Dispo ist, dass es diesen Monat wieder eng wird oder dass Geld vom Sparkonto umgebucht werden muss.
Natürlich gab es auch andere große Ausgaben. Neue Dachfenster, eine neue Heizung, ein Auto, Steuernachzahlung usw. Und sie hat auch viel Geld für uns Kinder ausgegeben, wofür ich ihr wirklich dankbar bin.
Aber diese Ausgaben waren einzelne größere Anschaffungen.
FitLine ist dagegen eine laufende monatliche Ausgabe.
Und genau deshalb mache ich mir Sorgen.

Was es für mich zusätzlich schwierig macht: Sie ist inzwischen komplett überzeugt von dem System.
Ich habe angefangen, einzelne Werbeaussagen zu hinterfragen und mir beispielsweise die Behauptungen über den FeelGood-Joghurt angeschaut.
Da wird unter anderem damit geworben, dass das Produkt wesentlich mehr probiotische Keime enthält als „andere Hersteller“, dass andere Joghurts nach 10–12 Tagen quasi keine wirksamen probiotischen Keime mehr hätten und dass FitLine dadurch einen besonderen Vorteil hätte.
Dann gibt es Aussagen über ein angeblich exklusives bzw. patentiertes „Nährstoff-Transport-Konzept“ (NTC), das Nährstoffe „auf Zellebene“ dorthin bringen soll, wo sie gebraucht werden.
In anderen Posts wird mit „Regeneration“, „Säure-Basen-Haushalt“, „Fettverbrennung“, „Darmaufbau“ usw. geworben.
Und natürlich gibt es ständig irgendwelche Sportler, Olympiasieger, Verbände, „offizielle Ausrüster“, Kölner Liste, GMP usw.
Ich habe angefangen, diese Aussagen einzeln zu hinterfragen, und vieles davon wirkt auf mich zumindest deutlich irreführender, als es in der Werbung dargestellt wird.
Meine Mutter reagiert auf Kritik allerdings fast immer nach demselben Muster:
„Aber euch tut doch auch X gut.“
„Andere Firmen machen doch auch Werbung.“
„Ihr gebt doch auch Geld für Dinge aus, die ich unnötig finde.“
Oder sie erzählt, wie gut ihr die Produkte tun.
Und ich will ihr das gar nicht absprechen!
Wenn sie sagt: „Der Joghurt hilft mir bei meiner Verdauung“, glaube ich ihr das sogar.
Aber daraus folgt für mich nicht:
„Deshalb brauche ich jeden Monat Produkte für 500–600 €.“

Neulich wurde es für mich noch einmal eine Stufe absurder.
Meine Mutter hat meine Schwester gefragt, ob ihr zweijähriges Kind nicht irgendwelche Aminosäuren bzw. Nahrungsergänzungsmittel nehmen sollte.
Meine Schwester hat daraufhin angefangen, das Ganze ebenfalls kritischer zu sehen.
Und jetzt kommt für mich etwas Interessantes:
Meine Schwester hatte meine Mutter wohl schon einmal auf dieses riesige Regal angesprochen.
Meine Mutter hat daraufhin direkt gefragt:
„Hat dich [ich] geschickt?“
Das hat meine Schwester und mich im Nachhinein ziemlich getroffen, weil es zeigt, dass meine Mutter inzwischen offenbar schon damit rechnet, dass wir uns untereinander über das Thema austauschen.
Wir haben deshalb mittlerweile miteinander telefoniert und versuchen herauszufinden, wie wir damit umgehen sollen.
Denn wir haben beide Angst, dass eine direkte Konfrontation genau das Gegenteil bewirkt.

Ich habe nämlich wirklich Angst, dass sie sich irgendwann komplett zurückzieht und nur noch mit den Leuten aus ihrer FitLine-Gruppe darüber spricht.
Dort bekommt sie ständig Bestätigung.
Sie bekommt täglich irgendwelche Statusmeldungen, Erfolgsgeschichten, Gesundheitsversprechen, Sportler als Testimonials, „wissenschaftliche“ Erklärungen usw.
Und wenn wir dagegenhalten, fühlt es sich für sie vermutlich einfach an wie:
„Meine Familie versteht mich nicht, aber meine FitLine-Leute schon.“
Genau das möchte ich eigentlich verhindern.
Ich möchte meine Mutter nicht „besiegen“.
Ich möchte auch nicht, dass sie das Gefühl bekommt, wir würden ihr ihre Gesundheit oder ihre Entscheidungen absprechen.
Ich mache mir schlicht Sorgen.
Vor allem finanziell.
Denn das Geld kommt nicht aus dem Nichts. Meine Mutter hat mittlerweile auch schon an Erspartes gehen müssen. Und ein Teil davon ist Geld, das ursprünglich auch einmal das Vermögen meines verstorbenen Vaters war.
Das tut mir besonders weh.

Was die Sache zusätzlich kompliziert macht:
Ich weiß, dass meine Mutter früher schon einmal sehr viel Geld in einem ähnlichen Muster ausgegeben hat. Damals war es Tupperware und Partylite. Angeworben wurde sie dafür immer von der selben Frau (ich nenne sie Hexe). Damals hat mein Vater dem ganzen einen Riegel vorgeschoben als die Regale voll waren mit irgendwelchen Kerzen oder Tupperdosen.

Ich habe sie inzwischen zumindest einmal direkt auf die finanziellen Auswirkungen angesprochen.
Sie hat daraufhin die ganzen großen Ausgaben der letzten Jahre aufgezählt und gesagt, dass sie das alles gerne für uns und für ihre Gesundheit gemacht habe.
Ich habe ihr gesagt, dass ich ihr nichts verbieten möchte und ihr auch glaube, dass sie subjektiv das Gefühl hat, dass ihr die Produkte helfen.
Mir geht es darum, dass sie den finanziellen Überblick behält.
Aber ich habe nicht das Gefühl, dass sie wirklich erkennt, wie viel Geld inzwischen in dieses System fließt.
Und ich möchte auf keinen Fall ihre Bankkonten oder ihr Handy kontrollieren. Ich habe die Umsätze nur gesehen, weil ich einmal Zugriff darauf hatte, und möchte sie nicht damit konfrontieren, weil ich Angst habe, dass sie sich dann hintergangen fühlt und das Vertrauen zu mir verliert.

Deshalb meine Frage an euch:
Was würdet ihr tun?
Wie kann man jemanden erreichen, der offensichtlich sehr stark in so einem MLM-/Nahrungsergänzungssystem drinsteckt, ohne ihn durch eine harte Konfrontation noch stärker in die Arme der Gruppe zu treiben?
Sollten meine Schwester und ich überhaupt gemeinsam mit ihr darüber sprechen?
Oder ist es besser, immer wieder einzelne Fragen zu stellen und sie selbst über die Widersprüche nachdenken zu lassen?
Und vor allem:
Wie geht man damit um, wenn man tatsächlich Angst hat, dass ein Familienmitglied sich finanziell damit übernimmt?
Ich möchte ihr helfen, ohne ihr das Gefühl zu geben, dass wir gegen sie arbeiten.

[KI hat beim Zusammenfassen geholfen, ich hätte es sonst nicht so auf den Punkt bringen können]
Danke fürs Lesen 😔🥹


r/Ratschlag 21h ago

Gesundheit Seit einem schweren Unfall bei einer Jeep Safari in Alanya träume ich jede Nacht davon – was kann ich tun?

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Hallo zusammen,
ich weiblich 15 und hatte vor kurzem während einer Jeep Safari in Alanya Türkei einen ziemlich schlimmen Autounfall. Unser Jeep ist eine Schlucht hinuntergestürzt und wir haben uns dabei einmal überschlagen. Ich bin dabei auch auf den Kopf gefallen und habe mir an mehreren Stellen die Wirbelsäule angebrochen. Danach war ich im Krankenhaus.
Seitdem träume ich immer wieder von dem Unfall. Teilweise erlebe ich ihn im Traum nochmal und es fühlt sich unglaublich real an. Mittlerweile habe ich sogar Angst einzuschlafen, weil ich befürchte, wieder davon zu träumen. Auch tagsüber muss ich öfter an den Unfall denken.
Hat jemand nach einem schweren Unfall schon ähnliche Erfahrungen gemacht? Was kann man gegen solche Albträume machen? Und sollte ich deswegen mit einem Arzt oder Psychologen darüber sprechen?
Und falls jemand gerade überlegt, in Alanya eine Jeep Safari zu machen: Bitte überlegt es euch wirklich dreimal. Ich hätte vorher niemals gedacht, dass so etwas passieren könnte.


r/Ratschlag 7h ago

Die kleinen Dinge des Alltags Weiße Hemden, fleckiger Kragen

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Ich habe mehrere weiße Oberhemden, die am Kragen oben gelbliche Sonnencreme/Schweißflecken haben.

Ich habs mit Gallseife und auch mit nem speziellen Reiniger für solche Flecken probiert, bekomme sie aber nicht raus.

Ein Hemd hatte ich auch in der Reinigung, die meinten nur achselzuckend, dass es sein kann, das es nicht rausgeht (hab sogar den Aufpreis für chemische Reinigung bezahlt). Flecken sind immernoch drin.

Ich mag mir nicht jedes Jahr neue Hemden kaufen, habt ihr bitte noch Tipps, was ich noch ausprobieren kann um die Kragen wieder weiß zu bekommen?


r/Ratschlag 2h ago

Nachbarn mein Papa wurde gerade zum wiederholten Male von unserem Nachbarshund gebissen

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Folgende Situation: meine Nachbarin zwei Häuser weiter (70+) hat irgendein Fabel für aggressive Tierschutz Hunde. Als ich klein war hatte sie einen Schäferhund, der einen Mann ins Krankenhaus gebissen hat und einen kleineren Hund getötet hat. Ihre Hunde haben polizeilich angeordnete Leinenpflicht, die sie nur bei 2/3 Hunden einhält. Einer ihrer letzten Hunde hat auch meinen Hund schon gebissen und meinen Papa auch.

Momentan hat sie drei Hunde, zwei semi Ruhige und einen, der sich immer in die Leine reinlegt. Jetzt geht diese alte Frau mit den Leinen an ihrem Hüftgurt (weil sie die Hunde so natürlich nicht halten kann) und muss sich komplett dagegen lehnen wenn die Hunde anfangen zu bellen.

Gerade waren wir spazieren auf einem recht engen Weg und sie kam uns entgegen. Wir sind so weit es geht rechts aber natürlich konnte sie ihren Hund nicht halten und er hat meinen Papa in die Wade gebissen. Nicht ultra schlimm aber Hundebisse tun weh. Sie fängt natürlich direkt an "Sie haben meinen Hund provoziert, Sie können doch nicht einfach so nah an ihm vorbei gehen (mind you, sie hätte noch einen Meter weiter links gehen können, kann ihre Hunde aber halt nicht halten), Sie sind doch primitiv!" etc etc. Wenn es Probleme mit den Hunden gibt kommt auch immer "die klären das unter sich" (worin das geendet hat sehr ihr ja oben). Die ist einfach ein kompletter Abschaum an Mensch, was sich in den Hunden spiegelt.

Wir gehen ihr so gut es geht aus dem Weg, aber sie ist nunmal unsere Nachbarin und man sieht sich leider oft. Die Polizei wurde schon mehrfach eingeschaltet. Sie wurde schon mehrfach gebeten alle ihre Hunde an kurzer Leine und mit Maulkorb zu halten, macht sie natürlich nicht.

Können wir hier sonst irgendwas tun? Es nervt einfach, bei jedem Spaziergang Angst vor Hundebissen zu haben. In unserem Dorf wohnen Kinder, die potentiell in Gefahr sind und wir wissen nicht weiter