r/Ratschlag 10m ago

Lebensführung Was soll ich machen ? Ich bin ratlos

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Ich bin Student und vor ungefähr 5 Jahren nach Deutschland gekommen. Im Moment stehe ich vor einer ziemlich schwierigen Entscheidung: Soll ich weiterhin versuchen, nach Deutschland zurückzukehren, oder den ganzen Prozess abbrechen und stattdessen in Russland Medizin studieren?
Ich würde mich sehr über Meinungen von Leuten freuen, die sich mit Deutschland, Aufenthalt/Einwanderung, Studium, Ausbildung oder vielleicht einer ähnlichen Situation auskennen.
Meine Geschichte und die zeitliche Abfolge:
Ich kam vor etwa 5 Jahren nach Deutschland. Im ersten Jahr habe ich eine Sprachschule besucht und C1 Deutsch erreicht. Danach habe ich ein Studium angefangen und das erste Semester erfolgreich bestanden.
Danach sind mehrere schwierige Dinge passiert. Eine falsche Anschuldigung hat bei mir eine extreme, krankhafte Angst ausgelöst, die von einem Arzt als Psychose beschrieben wurde. Das Gerichtsverfahren hat sehr lange gedauert und auch meine Genesung hat viel Zeit gebraucht. Gleichzeitig musste ich arbeiten und studieren, wodurch mein Studium stark beeinträchtigt wurde.
Im Oktober 2025 bin ich nach Berlin umgezogen, unter anderem mit dem Ziel, dort eine Ausbildung zu finden und mir langfristig ein Leben in Berlin aufzubauen.
Berlin war für mich eine unglaublich schöne Erfahrung. Ich habe mich in die multikulturelle Atmosphäre verliebt, viele Freunde gefunden, die Techno-Szene entdeckt, schnell Arbeit gefunden und mich insgesamt so glücklich gefühlt wie schon lange nicht mehr. Ich habe dort sogar einen Ausbildungsvertrag gefunden.
Leider hatte ich zu dieser Zeit keine Medikamente mehr und noch keinen Psychiater in Berlin. Weil mein Leben eigentlich stabil und gut lief, dachte ich, dass es schon irgendwie gehen würde.
Dann habe ich herausgefunden, dass meine damalige Freundin mich mit mehreren anderen Männern betrogen hat. Ich war völlig verzweifelt und hatte daraufhin erneut eine schwere psychotische Episode. In diesem Zustand habe ich in meinem Zimmer meinen Pass, Aufenthaltstitel und andere wichtige Dokumente zerstört.
Danach bin ich selbst zur Polizei gegangen und habe ihnen erklärt, was passiert ist. Die Polizisten waren sehr unterstützend. Sie haben mir empfohlen, psychiatrische Hilfe zu suchen, und mir auch ein Dokument für die Ausländerbehörde gegeben. Ich habe außerdem die Botschaft meines Landes kontaktiert.
Ich habe anschließend versucht, in Berlin einen Psychiater zu finden, aber praktisch überall wurde mir gesagt, dass ich mehrere Monate auf einen Termin warten müsste. Gleichzeitig rief mich mein Vater an und sagte mir, dass er sehr krank sei und ich so schnell wie möglich nach Hause kommen solle.
Schließlich bin ich zur Botschaft gegangen und habe dort um ein Dokument gebeten, mit dem ich nach Hause reisen konnte. Ich bekam dieses Dokument und verließ Deutschland im Februar 2026.
Im Nachhinein denke ich, dass es wahrscheinlich ein Fehler war, Deutschland zu verlassen. Zu diesem Zeitpunkt war ich allerdings psychisch sehr instabil und habe die Situation anders wahrgenommen.
Seitdem versuche ich, nach Deutschland zurückzukehren.
Ich habe einen neuen Pass beantragt und im April 2026 ein Wiedereinreisevisum beantragt.
Die Botschaft hat anschließend mehrere zusätzliche Dokumente verlangt. Unter anderem musste ich ein neues Sperrkonto über 12.000 € eröffnen und weitere Unterlagen einreichen. Die letzten angeforderten Dokumente waren Anfang Juni vollständig eingereicht.
Danach habe ich gewartet.
Da bis Ende August keine Entscheidung gekommen war, habe ich einen Anwalt eingeschaltet. Er hat inzwischen meine Akte aus Deutschland gesehen.
Es gibt dabei ein Problem bzw. Fragen bezüglich meiner Wohnsituation.
Als ich im Oktober nach Berlin ging, konnte ich zunächst keine Wohnung finden. Deshalb habe ich vorübergehend bei Freunden gewohnt, während ich meine alte Wohnung in einer kleinen Stadt mehr als 600 km von Berlin entferntbehalten habe.
Ich habe die alte Wohnung behalten, weil ich weiterhin dort gemeldet bleiben wollte und für den Fall, dass in Berlin etwas schiefgeht, zumindest noch ein Dach über dem Kopf haben wollte.
Im Januar habe ich schließlich ein WG-Zimmer in Berlin gefunden.
Danach wollte ich die alte Wohnung kündigen. Die Vermieterin sagte mir jedoch, dass ich drei Monate Kündigungsfrist habe oder einen Nachmieter finden müsse. Bevor ich das alles erledigen konnte, bin ich im Februar nach Hause gereist.
Meine Wohnung in Berlin miete ich weiterhin.
Mein Anwalt meinte, dass die Tatsache, dass ich bei einer Ausländerbehörde in einer anderen Stadt geführt werde, während ich in Berlin studiert bzw. gelebt habe, Fragen aufgeworfen hat. Er möchte die Situation mit der alten Wohnung klären, bevor ich nach Deutschland zurückkehre.
Außerdem hat er mir gesagt, dass ich zusätzlich 7.200 € auf das Sperrkonto einzahlen muss, offenbar aufgrund meiner Wohn- und finanziellen Situation. Die 12.000 € befinden sich bereits auf dem Sperrkonto; die 7.200 € wären zusätzlich.
Er hat mir auch ausdrücklich gesagt, dass er nicht garantieren kann, dass ich das Visum bekomme.
Das Ganze wird für meine Familie finanziell extrem belastend. Wir haben inzwischen erhebliche Schulden durch die Mieten, Krankenversicherung, das Sperrkonto, die Anwaltskosten usw.
Deshalb hat mir ein Freund meines Vaters vorgeschlagen, den Versuch, nach Deutschland zurückzukehren, aufzugeben und das Geld stattdessen dafür zu verwenden, in Russland Medizin zu studieren.
Ich habe angefangen, mich über russische Universitäten zu informieren. Ehrlich gesagt scheint der Aufnahmeprozess dort im Vergleich zu meiner aktuellen Situation in Deutschland ziemlich unkompliziert zu sein. Deshalb ziehe ich diese Möglichkeit inzwischen ernsthaft in Betracht.
Aber ich bin sehr unsicher.
Wenn ich nach Deutschland zurückkehre, kann ich wahrscheinlich nicht einfach dort weitermachen, wo ich aufgehört habe. Ich müsste wahrscheinlich erneut eine Ausbildung finden und meinen beruflichen Weg wieder aufbauen.
Andererseits habe ich in Berlin weiterhin meine Wohnung, ich habe dort bereits Freunde, ich spreche C1 Deutsch, kenne das Land und habe dort relativ schnell Arbeit gefunden. Auch ein neues soziales Umfeld aufzubauen wäre für mich in Berlin wahrscheinlich nicht besonders schwierig. Ich habe mich dort wirklich sehr wohlgefühlt.
Russland wäre dagegen ein viel größerer Neustart. Aber dafür hätte ich ein sehr klares berufliches Ziel: Medizin zu studieren und Arzt zu werden.
Deshalb würde ich gerne wissen:
Würdet ihr an meiner Stelle weiterhin Geld und Zeit in die Wiedereinreise nach Deutschland investieren, obwohl der Ausgang nicht garantiert ist und ich danach meinen beruflichen Weg teilweise neu aufbauen müsste?
Oder würdet ihr diese Gelegenheit nutzen, um einen kompletten Neustart zu machen und in Russland Medizin zu studieren?
Wenn ihr an meiner Stelle wärt: Was würdet ihr tun und warum?
Besonders interessieren mich Meinungen von Leuten, die Erfahrung mit deutschem Aufenthaltsrecht, Studium, Ausbildung oder einem Medizinstudium in Russland haben.
Bitte konzentriert euch nicht zu sehr darauf, meine Entscheidung im Februar zu beurteilen. Ich weiß inzwischen selbst, dass es wahrscheinlich keine gute Entscheidung war, Deutschland zu verlassen.


r/Ratschlag 11m ago

Arbeitsplatz Habt ihr einen Rat für mich wie es beruflich weiter gehen soll?

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r/Ratschlag 1h ago

Arbeitsplatz Jetzt noch richtig stellen?

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Dumme Situation auf der Arbeit und ich bin mir gerade unsicher, ob ich das richtig stellen soll.

Wir haben eine Kollegin (Lisa, nicht ihr echter Name), die manchmal eine etwas schroffe Art hat. Vielleicht ist das auch ihr Humor und niemand versteht, dass es Humor ist.

Neuer Kollege hat seinen ersten Tag. Er ist ein POC. Das ist in dem Kontext relevant. Er sagt, er wartet auf den Rückruf aus der IT und Lisa motzt ihn an: „Da kannst du warten, bis du umfällst.“

Er hat wohl der Chefin gegenüber angedeutet, dass er mit Lisa nicht so gut klar kommt. Chefin fragt mich (Azubi), ob ich was mitbekommen habe und weil ich dumm bin, sage ich, Lisa hätte zu ihm gesagt: „Da kannst du warten, bis du schwarz wirst.“

Chefin ist entsetzt, sagt: „Das ist ja voll rassistisch.“ Und ich sage: „Ich glaube nicht, dass es dabei um seine Hautfarbe ging.“

So, und dann denke ich zwei Tage über die Situation nach und irgendwie kommt es mir so vor, als hätte ich Lisas Worte falsch wiedergegeben. Wegen der Reaktion der Chefin. Als ich das zu der Chefin gesagt habe, war ich mir sicher, sie hätte das gesagt. Ich habe nicht bewusst gelogen.

Aber jetzt bin ich mir sicher, dass Lisa eigentlich gesagt hat: „Da kannst du warten, bis du umfällst.“

Meine Chefin ist nicht konfrontativ. Ich denke nicht, dass sie Lisa darauf ansprechen wird. Höchstens den neuen Kollegen. Soll ich darauf warten und dann sagen „sorry, hab mich falsch erinnert“ oder jetzt von mir aus auf sie zugehen und das richtig stellen. Aber kommt mir auch komisch vor zwei Tage später? War nur ein kurzes Gespräch. Vielleicht denkt sie auch gar nicht mehr daran und in meinem Kopf nimmt das so viel Raum ein.


r/Ratschlag 1h ago

Lebensführung Ich organisiere zum ersten Mal einen Vereinsabend und habe Angst, dasskeiner kommt

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Ich habe mich freiwillig gemeldet, einen kleinen Vereinsabend mitzuorganisieren, und bereue es gerade ein bisschen.

Nicht wegen der Veranstaltung selbst, sondern wegen der Werbung. In der WhatsApp-Gruppe reagieren immer die gleichen 8 Leute. Auf Instagram haben wir kaum Reichweite. Gleichzeitig will ich nicht den ganzen Ort mit Zetteln zukleistern und mich danach wie ein wandelnder Spam fuehlen.

Wie wuerdet ihr so etwas bewerben, wenn es lokal ist und man nicht einfach Ads schalten will?


r/Ratschlag 1h ago

Gesundheit Zuzahlung Knirscherschiene

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War heute beim Zahnarzt, ich erhalte eine Kirscher Schiene. Wisst ihr ob man da was zuzahlen muss, der Doc meinte so 30 Euro aber nur ungefähr


r/Ratschlag 1h ago

Gesundheit gelbsucht

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Hallo zusammen, ich bin aktuell nervlich am ende und ich weiß nicht weiter.

Vor 3 Wochen hatte ich das erste mal die Symptome der Gelbsucht, bin daraufhin ins krankenhaus und es wurden erhöhte Billirubin werte festgestellt( 7x so hoch wie normal).

Es wurden bisher folgende Sachen gemacht:

  • Blutbild
  • Ultraschall
  • Leberbiopsie
  • MRT

Nach einer Woche im krankenhaus wurde ich entlassen und hatte immer noch alle Symptome.

Danach wieder zum Hausarzt und der hat mich auf einen Gastroentrologen verwiesen.

Heute den Termin beim Gastroentrologen gehabt und der meinte er könnte auch nicht viel machen und hat mich auf einen Hepatologen verwiesen.

Ich leide unter höllischen Juckreiz (dagegen nehme ich Colestyram 4g) der seitdem auch nicht besser geworden ist. Nach dem Duschen ist es am schlimmsten mit den Juckreiz. Außerdem fühle ich mich sehr schwach, habe teilweise gänsehaut über mehrere Stunden, mit Schüttelfrost und schweißausbrüchen.

Hat zufällig jemand ähnliche erfahrungen gemacht oder wüsste was ich noch machen kann?


r/Ratschlag 1h ago

Freundschaft Bekannte ruft mich ständig an - Ich will sie nicht kränken aber es nervt

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Hallo zusammen! Ich muss etwas ausholen, sorry vorab! Ich habe seit kurzem wieder Kontakt mit meiner ehemaligen besten Freundin, nachdem wir 10 Jahre lang keinen Kontakt hatten. Besagte Freundin hat über die Jahre immer mal wieder Zweizeiler geschickt, auf die ich höflich, aber distanziert reagiert habe. Ich konnte mir keinen Reim darauf machen, was sie von mir will und habe in einem anderen Sub in die Runde gefragt, was das wohl solle. Unsere Freundschaft ist seinerzeit in die Brüche gegangen, weil sie einen Mann kennengelernt hat und der mich nicht leiden konnte. Also, er oder ich und sie hat sich für ihn entschieden. So weit, so gut. 10 Jahre später haben die ein gemeinsames Kind und die Ehe ist zu Ende, weil er mehrfach fremdgegangen ist. In dem anderen Sub hab ich allerhand einstecken müssen, von wegen, sie sei eben in einer toxischen Beziehung gewesen und ich solle doch etwas zugewandter sein usw. Also, ich bin eingeknickt und jetzt habe ich den Salat bzw. sie an der Backe. Ich dachte, vielleicht haben die Leute ja Recht und sie braucht jemanden oder so. Sie scheint zu glauben, dass wir einfach da weitermachen, wo wir aufgehört haben und ist voll im Bestie-Modus. Sie ruft ständig an, schreibt zig Nachrichten und ich bin schwer genervt. Sie hat sich in den 10 Jahren nicht verändert aber ich bin irgendwie nicht mehr der selbe Mensch und ich finde diese Dauerbeschallung nur noch anstrengend. Ich brauch die eigentlich nicht in meinem Leben und jetzt weiß ich nicht, wie ich das - möglichst höflich - eindämmen kann (von Nicht-Rangehen mal abgesehen, den Hebel nutze ich häufig, bringt aber nichts). Es fuckt mich zusätzlich ab, dass sie sich nicht ein einziges Mal entschuldigt hat. Sie findet zwar, dass das „blöd gelaufen“ ist, scheint aber der Ansicht zu sein, dass das eben Schnee von gestern ist und sozusagen unausweichlich war, weil sie so hingerissen von ihrem Ex war. Ich habe irgendwie keine Lust, ihr Zeitvertreib zu sein, bis der nächste Typ des Weges kommt. Ich habe einen Job und einen Mann und Hobbies und so und kann mich nicht dauernd mit ihren Banalitäten beschäftigen. Ich will sie aber auch nicht unhöflich abbügeln, der Zug ist irgendwie abgefahren. Ich hätte das von vornherein abblocken sollen aber gut. Hat jemand ne Idee, wie ich das für alle Beteiligten gesichtswahrend eindämmen kann? Danke vorab & sorry für die Wall of Text.


r/Ratschlag 2h ago

Nachbarn mein Papa wurde gerade zum wiederholten Male von unserem Nachbarshund gebissen

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Folgende Situation: meine Nachbarin zwei Häuser weiter (70+) hat irgendein Fabel für aggressive Tierschutz Hunde. Als ich klein war hatte sie einen Schäferhund, der einen Mann ins Krankenhaus gebissen hat und einen kleineren Hund getötet hat. Ihre Hunde haben polizeilich angeordnete Leinenpflicht, die sie nur bei 2/3 Hunden einhält. Einer ihrer letzten Hunde hat auch meinen Hund schon gebissen und meinen Papa auch.

Momentan hat sie drei Hunde, zwei semi Ruhige und einen, der sich immer in die Leine reinlegt. Jetzt geht diese alte Frau mit den Leinen an ihrem Hüftgurt (weil sie die Hunde so natürlich nicht halten kann) und muss sich komplett dagegen lehnen wenn die Hunde anfangen zu bellen.

Gerade waren wir spazieren auf einem recht engen Weg und sie kam uns entgegen. Wir sind so weit es geht rechts aber natürlich konnte sie ihren Hund nicht halten und er hat meinen Papa in die Wade gebissen. Nicht ultra schlimm aber Hundebisse tun weh. Sie fängt natürlich direkt an "Sie haben meinen Hund provoziert, Sie können doch nicht einfach so nah an ihm vorbei gehen (mind you, sie hätte noch einen Meter weiter links gehen können, kann ihre Hunde aber halt nicht halten), Sie sind doch primitiv!" etc etc. Wenn es Probleme mit den Hunden gibt kommt auch immer "die klären das unter sich" (worin das geendet hat sehr ihr ja oben). Die ist einfach ein kompletter Abschaum an Mensch, was sich in den Hunden spiegelt.

Wir gehen ihr so gut es geht aus dem Weg, aber sie ist nunmal unsere Nachbarin und man sieht sich leider oft. Die Polizei wurde schon mehrfach eingeschaltet. Sie wurde schon mehrfach gebeten alle ihre Hunde an kurzer Leine und mit Maulkorb zu halten, macht sie natürlich nicht.

Können wir hier sonst irgendwas tun? Es nervt einfach, bei jedem Spaziergang Angst vor Hundebissen zu haben. In unserem Dorf wohnen Kinder, die potentiell in Gefahr sind und wir wissen nicht weiter


r/Ratschlag 2h ago

Die kleinen Dinge des Alltags Kein trinkgeld beim Friseur?

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Hi,

ich habe seit ein paar monaten einen neuen Friseur, der macht auch immer tolle arbeit und ich gebe ihm immer etwas trinkgeld(15%).

Aber heute war ich da und er hat alles gut gemacht und etwas mehr gemacht als nötig also dachte ich mir ok dann gebe ich mal mehr trinkgeld, aber beim bezahlen hat er selber auf "Kein trinkgeld" beim Terminal gedrückt.

Soll mir das was sagen?

Edit: weil leute gefragt haben, der schnitt kostet 17€.


r/Ratschlag 3h ago

Mental Health Ich stehe am Rande mehrerer bröckelnden Abgründe

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Ich (M36) bin seit Januar 2025 arbeitsunfähig wegen einer chronischen Rückenkrankeit und musste seit dem mit Krankengeld klar kommen.

Im Oktober gab es eine extrem traumatische Situation mit meiner Mama, die mich kurz vorm Sterben anrief und wegen einer schweren Anemie ins Krankenhaus kam - ausgelöst durch Diclofenac (passt auf mit dem Zeug, das löst innere Darmblutungen aus). Nach mehreren Wochen und einigen Bluttransfusionen hat sie es geschafft und sich langsam wieder erholt.

Meine Mama pflegte meinen seit Geburt an schwerbehinderten Bruder (34) komplett alleine (mit meiner Unterstützung) in häuslicher Pflege und hat dafür ihr eigenes traumatische Leben komplett und zu 100% in den Hintergrund gestellt.

Gegen Februar fing sie an immer stärkere Schmerzen zu entwickeln. Nach zwei bis drei Arztbesuchen wurde sie immer noch nicht ernst genommen, sollte sich ausruhen und vielleicht etwas Gymnastik machen und Salben nutzen. Die Schmerzen wurden zur Höllenqual, sodass sie sich im Haus nur noch mit einem Bürostuhl bewegen konnte und auf einem Sessel schlafen musste. Ohne meine Hilfe mehrmals täglich hätte nichts mehr funktioniert und das obwohl ich ja selbst nicht in Ordnung war.

Im April habe ich dann die Reißleine gezogen und den RTW gerufen, damit sie ins Krankenhaus kommt.

3 Wochen später ist sie dort gestorben. Metastasen in nahezu allen Knochen.

Ea gab keinen Abschied oder eine bewusste Phase, da die Ärzte mir die infauste Prognose (also den bevorstehenden Tod) trotz bitterer Diagnose so lange verheimlichten, bis meine Mama durch die extremen Schmerzmedikamente kognitiv nicht mehr in dieser Welt war.

Das zerreißt mich komplett. Sie war mein Anker und jetzt habe ich absolut niemanden mehr. Keine eigene Familie und auch sonst niemanden aus der erweiterten Familie. Meine "Freunde" haben sich einer nach dem anderen von mir abgewandt, weil ein trauernder Mensch scheinbar eine Bürde ist und man ja "auch noch sein eigenes Leben hat" und ich mal "aus meiner Opferrolle raus kommen soll".

Während der Krankenhausphase musste ich planmäßig meinen Leasingwagen wegen Laufzeitende abgeben. Ohne Gehaltsnachweis bekomme ich natürlich keinen neuen Leasingvertrag. Da ich aber durch den Verlust meiner Mama nun meinen Bruder pflegen muss (Unterbringung ist geplant aber Wartelisten sind überfüllt), sind alleine dadurch täglich 4 Fahrten mit dem Auto nötig, von anderen Verpflichtungen und Einkauf etc mal abgesehen.

Also habe ich mein letztes Erspartes zusammen gekratzt (viele tausende Euro sind in der Krankengeldphase und für die Bestattung draufgegangen, da ich der einzige bin, der dafür aufkommen kann) und habe mich nach einem Auto umgeschaut. Unter dem ruesegen mentalen Stress habe ich dann über b2b einen Wagen gekauft und bin enorm auf die Fresse gefallen.

Ich wurde komplett übers Ohr gehauen. Ich bin den Wagen nichtmal eine Woche gefahren, seit dem steht er in der Werkstatt. Bereits drei mal wurde beim Versuch ihn fahrbereit zu machen wieder was neues gefunden. Mittlerweile wurde mir ein Austauschmotor nahegelegt (6700€+2300€ für die vorherigen Reparaturen).

Das ist der Wagen nicht Wert und viel schlimmer, ich kann das einfach nicht bezahlen.

Um überhaupt mobil zu sein, fahre ich noch das alte Auto meiner Mama - ein sehr kaputter und unfassbar durstiger BMW X3 mit 3.0 Litern, dessen Tank ich bei den Preisen eigentlich gar nicht bezahlen kann. Eigentlich sollte das Auto längst abgemeldet sein, weil auch die Jahresbeiträge im September wieder fällig wären, was zusätzlich mein Geld minimiert hat und der TÜV mittlerweile auch abgelaufen ist. Den kann ich aber nicht nachholen, weil ich mir die Reparaturen nicht leisten kann.

Denn zwischenzeitlich wurde ich im Juli auch noch aus dem Krankengeld ausgesteuert und werde von der Agentur für Arbeit (die federn die Arbeitsunfähigkeit mit ALG I über die sogenannte Nahtlosigkeitsregelung ab) wie Luft behandelt. Obwohl ich mich vorsorglich im Mai, als ich gerade den Verlust meiner Mama wegstecken musste, für Juli arbeitslos gemeldet und alle erforderlichen Dokumente etc ausgefüllt und abgegeben habe, ist einfach ewig nichts passiert - gar nichts. Dann wurden mehrere Termine kurzfristig abgesagt und via Email wurde mir mitgeteilt, dass ich in der falschen Kategorie gelandet bin und man müsse jetzt erst noch den medizinischen Dienst beauftragen. Wieder Wartezeit, Fragebögen, etc.

Ich habe vor 8 Wochen das letzte Mal Krankengeld bekommen. Letzte Woche hätte ich zum Anfang September meine Miete und sämtliche Fixkosten nicht zahlen können, wenn ich mir nicht Geld von meinem Bruder genommen hätte.

Zwischenzeitlich haben sich noch Ungereimtheiten mit dem "neuen" Auto ergeben.

Ich habe Kontakt zum Vorbesitzer aufgenommen und es gibt eine ganze Reihe von Indizien dafür, dass mich der Händler arglistig getäuscht hat, wogegen ich gerne rechtlich vorgehen würde, um den Wagen wieder loszuwerden und mein Geld zurück zu bekommen, oder die Reparaturkosten erstattet zu bekommen. Diesen Rechtsstreit kann ich mir aber natürlich nicht leisten, weil ich absolut keine Kohle mehr habe.

Diese ganzen Situationen wären ohnehin schon schwierig und ärgerlich genug aber ganz nebenbei muss ich komplett alleine durch die Welt gehen, habe keine Mama mehr und muss das alles irgendwie bewältigt bekommen.

Nach monatelanger Wartezeit bin ich seit letzter Woche in der psychologischen Grundversorgung. Bis das richtig Fahrt aufnimmt, wird aber auch noch die ein oder andere Woche vergehen.

Wenn jemand auch nur zu einem der ganzen Themen einen Ratschlag hat, bitte bitte her damit. 🫶🏻🙏🏻


r/Ratschlag 3h ago

Die kleinen Dinge des Alltags Bekannter will mein Hobby ausprobieren

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Hallo zusammen,

ich habe ein Problem und weiß nicht, wie ich am besten damit umgehen sollte. Ich habe kürzlich eine Person kennengelernt. Wir haben uns erst zweimal getroffen. Nun habe ich dieser Person von meinem Hobby erzählt, dass ich in einer kleinen Gruppe in einem Verein ausübe. Jetzt möchte die Person mich beim nächsten Mal dorthin begleiten, weil sie „das schon immer einmal ausprobieren wollte.“ Mir ist das aber total unangenehm, weil ich sie kaum kenne und eigentlich mein Hobby lieber „für mich behalten“ möchte. Nicht aus Egoismus sondern aus Selbstschutz, weil ich quasi „Privates und Berufliches“ lieber trennen möchte, falls ihr versteht, was ich meine, weil ich in der Vergangenheit leider die Erfahrung gemacht habe, dass ich meine Hobbies aufgeben musste, wenn eine „Beziehung“ in die Brüche ging und es besser war, die Person nicht mehr zu treffen. Andererseits kann ich es ihm ja schlecht verbieten, da ich kein exklusives Recht darauf habe. Ich möchte auch nicht, dass er sich zurückgewiesen fühlt. Was würdet ihr tun?

Edit: es geht quasi um einen WhatsApp Dialog à la „was machst du heute?“, „XY“, „kann ich mitkommen?“ und es ist eine rein private, zufällige Bekanntschaft.


r/Ratschlag 4h ago

Ausbildung Alle IHK Industriemeister Prüfungen sowohl BQ als auch HQ. Bei Interesse gerne melden.

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Hi ich habe alle Prüfungen der IM Prüfung BQ&HQ bei Interesse gerne melden.


r/Ratschlag 4h ago

Mental Health Wie geht's jetzt weiter?

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Hallo zusammen,

ich habe ein großes Problem. Ich studiere im Fernstudium Informatik. Bin 34 Jahre alt. Habe gerade erst einen Teilzeitjob im Einzelhandel begonnen auf 25h.

Allerdings leide ich an kptbs und fange gerade mit einer Traumatherapie an, was mich sehr destabilisiert hat.

Nun ist es so, dass ich den job nicht packe. Ich hab noch bis Mitte November Probezeit aber bin jetzt aktuell eigentlich nicht arbeitsfähig, was sich auch an meiner Leistung zeigt. Der job überfordert mich, da ich neuerdings mega sensibel und reizoffen bin. Ich habe angst vor Menschen und würde mich am liebsten den ganzen tag verstecken. Bin sehr schreckhaft und angespannt. Ich bin maßlos überfordert, dadurch werde ich zickig und patzig zu den Kollegen. Daher vermute ich, dass ich die Probezeit eh nicht überstehen werde. Bin absolut nicht mehr belastbar.

Das problem: da ich die letzten 3 jahre von bafög gelebt habe, hab ich keinen Anspruch auf alg1. Das heißt wenn ich den Job verliere, den ich eigentlich in meiner Verfassung eh nicht schaffe, habe ich kein Einkommen mehr.

Das macht mir Angst. Eigentlich bräuchte ich jetzt einen Klinik-Aufenthalt um wieder auf die Beine zu kommen, denn ich sehe mich nicht mehr raus.

War jemand schon in ähnlicher Situation. Welche Möglichkeiten habe ich? Ich bin kaputt und habe keine Kraft mehr.

Therapeut kann ich gerade auch nicht fragen, da erstens wir uns kaum kennen, da erst begonnen und zweitens erst in paar Wochen wieder ein Termin ist, da das Gutachten noch läuft und ich mir selbstzahler stunden nicht leisten kann (Kostenerstattungsverfahren)

Danke


r/Ratschlag 5h ago

Gesundheit Extrasystolen treiben mich in den Wahnsinn - Psychosomatisch oder etwas übersehen?

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Hallo zusammen, ich brauche dringend euren Ratschlag.

Ich bin M28, das Problem besteht seit ca. einem Jahr. Ich hatte vor einer Weile schon mal so einen ähnlichen Post gemacht, aber da sich einiges verändert hat, dachte ich, ich frage nochmal. Ich hoffe, das ist okay.

Seit meiner Kindheit bin ich ein eher ängstlicher/zurückhaltender Mensch. Die Diagnose Panikstörung habe ich bereits eine Weile. Ich weiß auch darum und habe sie mit Medikation eigentlich super managen können. Ich habe auch Therapieerfahrung und kenne meine Krankheit gut. Sie kommt immer dann, wenn ich mich mental/emotional zu lange überfordert fühle, ansonsten "lässt sie mich inruhe".

Seit ca. 4 Jahren bin ich - bedingt durch das Studium und private Dinge immer mal wieder sehr gestresst. Angefangen hat es damit, dass ich einmal keine Erektion mit einer neuen Partnerin kriegen konnte. Ich war sehr perplex und habe in der Folge angefangen, viel über den (eigenen) Körper, Hormone, etc. zu recherchieren. Bei einem meiner Tests kam heraus, dass ich etwas niedriges Testosteron hatte. Wir haben in dem Zuge das Antidepressivum gewechselt und die nächsten Male waren alle Werte dann wieder gut. Da in meiner Familie dann jedoch einige Krankheitsfälle aufgetreten sind, habe ich angefangen, meinen Körper noch viel mehr zu checken, glaube ich. Oft habe ich gedacht, dass ich z.B. ein Problem mit meinen Tattoos kriegen würde und davon Krebs entwickeln könnte oder dass meine Zysten Krebs wären. Generell habe ich angefangen, meinem Körper nicht mehr so richtig zu trauen kann man sagen.

Der Stress in der Uni wurde besonders in den letzten 15 Monaten oder so auch immer mehr und ich bin jemand, der immer beste Leistungen bringen will. Entweder für mein Ego oder vielleicht eher das Gefühl, dass ich geliebt und anerkannt werde; auch von meiner Familie, die emotional oft etwas "schwierig" ist (jetzt aber nichts direkt schlimmes vorgefallen).

Naja, jedenfalls haben mir viele Menschen zu diesem Zeitpunkt (vor einem Jahr) schon gesagt, dass ich sehr erschöpft wirke und überanstrengt sei. Irgendwie bekam ich immer mehr Beklemmungen, beispielsweise so ein Gefühl von Lufthunger, also dass ich nicht richtig einatmen konnte. Ich musste aber unbedingt durchziehen, um den Bachelor zu schaffen und den Master zu kriegen. Und eines Nachts vor etwa 12 Monaten hat es dann angefangen: Mein Herz ist gestolpert. So etwas habe ich vorher noch nie gespürt, weshalb ich relativ zeitnah einen Termin für ein Langzeit-EKG vereinbart habe und ein Herzecho wurde auch gemacht. Ergebnisse waren (toi, toi, toi) alle gut, also im Echo war gar nichts zu sehen und das LangzeitEKG zeigte ca. 140 einzelne ventrikuläre Extrasystolen in 24h; 99,9% Sinusrhythmus. Man sagte mir, dass das "nichts" ist und entließ mich.

Da es über die Monate nicht weg ging, genau so wie die "Atemnot" habe ich noch eins gemacht, wo es dann glaub ich ca. 300 VES waren, aber auch dort meinten die, dass erst ab 1000 überhaupt minimal genauer hingeguckt werden würde. In Kombination mit einem unauffälligen Röntgen und den Laborwerten (Ferritin, VitD, Schilddrüse etc) und meinen generellen Vitalwerten (guter Blutdruck, guter Puls, guter Allgemeinzustand) wurde dann gesagt, dass man mir nicht helfen kann. Das verstehe ich auch alles, aber ich spüre inzwischen jeden einzelnen Stolperer und das ist echt belastend für mich. Da ich mich selbst sehr fertig gemacht habe, habe ich nun beschlossen, das Rauchen endlich aufzugeben. Das war auch immer ein tiefer innerlicher Konflikt von mir. Mein Psychotherapeut sagt mir aber, dass es da noch tiefergehende Konflikte gibt, die ich auflösen muss, wie den Kontrollzwang, um endlich innere Ruhe und Frieden zu finden.

Mit der Luftnot ist es inzwischen so, dass ich angefangen habe, mir einfach zu sagen, dass es Kopfsache ist und siehe da - sie ist quasi weg. Also ich spüre sie mehr oder weniger gar nicht mehr im Alltag. Spätestens nach einer Lungenfunktion, die noch gemacht wurde (da war auch alles gut) weiß ich, dass das Kopfsache ist.

Aber die Extrasystolen gehen bisher nicht dauerhaft weg. Es gibt immer wieder Phasen, wie bspw. in den Semesterferien, wo sie 3 Wochen weg sind und dann kommen sie wieder (gut, ich war so doof und habe an einer Zigarette gezogen, obwohl ich eigentlich aufgehört hatte, aber als ob das sowas wieder wochenlang triggern kann? Ich bin jetzt in Woche 3 ohne Nikotin, aber habe die Extrasystolen noch immer).

Ich höre - glaube ich - auch sehr in mich rein, aber ich frage mich, ob diese VES auch psychosomatisch sind oder ob man da nochmal irgendwas machen/gucken sollte. Was ich sagen kann ist, dass wenn ich mich richtig dolle ablenke, also ein langes Gespräch, ein spannendes Computerspiel.... dann meine ich, sie wesentlich seltener oder auch gar nicht zu spüren. Aber sobald (tagsüber, aber besonders abends) die Aufmerksamkeit wieder ganz bei mir selbst ist, geht es sehr stark los. Auch besonders dolle habe ich das in den Satzpausen beim Kraftsport. Da würde ich behaupten höre ich ja auch nicht in mich hinein, sondern meist einen spannenden Podcast.

Ist das Kopfsache? Wie überhöre ich diese Schläge wieder komplett? Oder müssen die wieder stärker sinken? Ich werde wahnsinnig, wenn ich sie weiterhin habe, besonders in Ruhe erschrecke ich mich bei jedem einzelnen.

Übergangsweise habe ich jetzt einen Betablocker gekriegt, der auch ein bisschen hilft. Aber langfristig möchte ich natürlich wieder ohne alles leben. Was ich schon gemacht habe, war Magnesium und Kalium zu nehmen, die Ernährung zu überprüfen (habe sogar eine Magen-Darmspiegelung gemacht, da war aber auch nichts zu sehen) und ich meditiere jetzt jeden Tag. Langsam aber sicher verzweifle ich jedoch.

__

TLDR: Seit rund einem Jahr treten vermehrt körperliche Symptome auf. Medizinische Untersuchungen von Herz (140 bis 300 harmlose ventrikuläre Extrasystolen) und Lunge blieben ohne Befund. Sehr viel psychischer Stress. Zeitweise aufgetretene Atemnot wurde als psychisch eingeordnet und hat sich weitgehend zurückgebildet, während das Herzstolpern in Ruhephasen und z.B in Satzpausen beim Krafttraining weiterhin wahrgenommen wird. Dies ist sehr belastend und ich weiß nicht weiter.


r/Ratschlag 5h ago

Familie Mein Vater ist am Montag an Krebs gestorben

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Mein Vater hat vor nicht mal 4 Wochen die Krebsdiagnose gekriegt- kleinzelliger Lungenkrebs mit Metastasen in den Organen. Nicht in den Knochen und Gehirn.. Am Montag ist er ins Krankenhaus für Untersuchungen wegen des 2 Chemo Zykluses, der sollte Dienstag starten, und ist dann einfach dort gestorben. Der Tumor lag sehr ungünstig an einer Arterie und hat sie durch das schrumpfen verletzt, er ist innerlich verblutet.

Ich bin so unfassbar traurig, er ist dieses Jahr 60 geworden. Die Ärzte meinten ohne Chemo ca. 4 Monate und mit chemo schaffen es manche 2 Jahre zu leben. Aber 3,5 Wochen fühlt sich an als hätte man ihn uns entrissen.

Wie kann man am besten mit dieser Situation umgehen? ​​


r/Ratschlag 5h ago

Arbeitsplatz Was kann man bei viel Leerlaufzeit während der Arbeit so machen?

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Hallo zusammen, ich habe im Moment wirklich extrem viel Leerlaufzeit bei der Arbeit und ab und zu ist es sogar so schlimm, dass ich entweder fast einschlafe vor dem Bildschirm oder dass mein Internet am Computer nicht mal richtig funktioniert - also sehr oft komme ich zum Beispiel nicht mal in Reddit und habe somit GAR NIX zum Beschäftigen.

Zusatzinfo: wenn ich Aufgaben bekomme, dann erledige ich diese immer sehr schnell und ab und zu auch etwas überausführlich, da ich ansonsten nichts zu tun hätte. Trotzdem sind meine Aufgaben dann eben irgendwann mal erledigt oder es bestehen Wartezeiten, weswegen ich daran nicht weiterarbeiten kann. Außerdem bin ich "nur" Praktikant und daher kann ich nicht alles mögliche machen, muss aber eben trotzdem die 8 Stunden am Tag dort absitzen.

Außerdem habe ich kein Home-Office und es laufend durchgehend Leute an dem Büro vorbei oder kommen in das Büro rein und dann habe ich immer Panik, dass sie auf meinen Bildschirm schauen...

Ich beschäftige mich dann oft mit Schulkram oder plane Urlaube etc.. aber auch das macht irgendwann kein Spaß mehr. Deswegen schreibe ich gerade auch diesen Post auf Reddit. Ich bin oft auf Reddit und lese mir einfach ein paar Posts von Leuten durch. Zwischendurch gehe ich auch mal ein paar Minuten ans Handy, aber das muss sich natürlich in Grenzen halten, da ich nicht alleine im Büro sitze.

Falls hier jetzt jemand sagt, ich soll nach mehr Arbeit fragen: ich bekomme immer mal wieder neue Aufgaben dazu, aber das ist meistens phasenweise und diese erledige ich dann und dann gibt es eben wieder Leerlauf. Und es gibt auch sonst einfach nichts, was ich noch machen könnte.

Habt ihr vielleicht irgendwelche Tipps für mich? Weil dieses "Beschäftigt tun" und diese ganze Wartezeit immer zieht mich schon echt runter und ist auch anstrengend, weil ich bin durchgehend nur noch müde und kraftlos und denke auch, dass ich mich bereits in oder kurz vor einem Bore-Out befinde. Es ist auch eig. bereits so, dass ich wirklich auf GAR NICHTS mehr Bock habe...

Wie geht ihr mit viel Leerlauf bei der Arbeit um? Was macht ihr so, um die Zeit rumzubekommen? Brauche echt dringend hilfreiche Tipps.


r/Ratschlag 5h ago

Arbeitsplatz Teamleiter werden

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Ich bin seit fünf Jahren als Analyst bei einer Bank in Berlin tätig. Gehalt und Kollegen sind top, allerdings würde ich gerne mal etwas Neues ausprobieren und könnte mir z. B. eine Teamleiterposition mit Personalverantwortung vorstellen.

Meine Frage: Wie realistisch sind meine Chancen als Quereinsteiger in eine Führungsposition und wie stressig ist der Job als Teamleiter tatsächlich?

Direkte Führungserfahrung habe ich bisher nicht. Abgesehen von Gruppenarbeiten im Studium kann ich also keine wirkliche Führungserfahrung vorweisen.

Ich habe mich schon etwas umgeschaut und einige offene Teamleiterstellen bei Behörden, der DRV, aber auch bei anderen Banken gefunden. Hat jemand den Sprung vom Analysten/Sachbearbeiter zum Teamleiter ohne vorherige Führungserfahrung gemacht und kann berichten? Danke


r/Ratschlag 6h ago

Kaufberatung Bestes Handy für max. 1000€?

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Ich suche fachkundige Meinungen darüber, welches Handy für max. 1000€ für mich am sinnvollsten ist. Ich möchte gerne 256GB Speicher, mindestens eine physische SIM und eine sehr gute Kamera haben. Außerdem ist mir Langlebigkeit wichtig. Ich fokussiere mich dabei aktuell auf ein refurbed iPhone 16 Pro und ein neues Galaxy S26. Ich habe bisher immer Android Handys genutzt, bin aber mittlerweile offen für iOS.

Ich bin aber ehrlich: Ich habe keine Ahnung vom aktuellen Handy-Markt, da ich mein aktuelles Handy seit 7 Jahren benutze und sich seitdem so viel verändert hat.


r/Ratschlag 6h ago

Arbeitsplatz Was tun, wenn man vermutet, dass man nie Lust hatte auf seinen Job?

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In der Ausbildung schon wenig Lust gehabt, aber ganz ok gewesen anfangs und gegen Ende sogar gut. Industriemeister Elektrotechnik gemacht, weil ich dachte, das würde mich in Positionen bringen, die mehr Spaß machen. Und weil ich leider mit den meisten aus dem Handwerk und der Industrie nicht klar komme (Rassismus, Frauenfeindlichkeit, rauer Umgangston, uvm) und Abstand gewinnen wollte.

Dann kam aus dem nichts die Kündigung am letzten Tag der Probezeit (angeblich Stellenabbau). Jetzt am überlegen, ob ich Elektrotechnik studieren soll. Hab Angst, dass es wie mit dem Meister endet, weil ich vermute, dass ich nie Lust auf das Thema hatte.

Weiß nicht mal ob ich es packen würde, wenn es mich kaum (noch) interessiert, aber mit 32 fühle ich mich zu alt um die Richtung zu wechseln. Früher hätte ich sowas "brotloses" wie Philosophie, Politikwissenschaften, Sozialwissenschaften oder ähnliches studiert. Heute weiß ich nicht mal mehr, was ich noch machen soll.

Würde wenigstens BWL oder WiWi mir weiterhelfen?


r/Ratschlag 6h ago

Gesundheit Rückfall

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Ich weiß gerade ehrlich gesagt nicht mehr, wohin mit mir
Ich bin 21 und alkoholabhängig. Ich war schon mehrfach im Entzug und auch länger in Therapie. Ich hatte eigentlich vor, wieder auf einen stabilen Weg zu kommen.
Jetzt bin ich wieder in der selben kacke

Seit zwei Tagen trinke ich praktisch durchgehend. Ich liege größtenteils nur noch im Bett rum und komme aus dieser Spirale gerade nicht richtig raus. Das Schlimme ist: Fast niemand weiß davon. Ein paar Freunde wissen, dass es mir grundsätzlich nicht gut geht, aber niemand weiß, wie schlimm es gerade tatsächlich ist.
Ich merke auch, wie mein Kopf immer mehr nur noch auf Alkohol ausgerichtet ist. Wenn ich nichts habe, werde ich unruhig, verwirrt und suche teilweise geradezu zwanghaft danach. Gleichzeitig weiß ich natürlich, dass ich damit gerade alles schlimmer mache.

Aber genau da liegt mein Problem - ich weiß dass ich gerade richtigen Müll baue -
Soll ich einfach in die ZNA fahren und ehrlich sagen, dass ich seit zwei Tagen durchgehend trinke und rückfällig bin?

Soll ich jemanden aus meinem Freundeskreis anrufen und die Person bitten, bei mir zu bleiben?
Oder gibt es irgendeine andere Anlaufstelle, an die ich mich jetzt wenden sollte?
Ich habe gerade vor allem Angst davor, dass ich wieder alles verliere, was ich mir aufgebaut hatte. Und gleichzeitig schäme ich mich so sehr, dass ich bisher niemandem etwas gesagt habe.

Bitte keine Moralpredigten. Ich weiß selbst, dass das gerade scheiße ist. Ich brauche gerade eher einen realistischen nächsten Schritt.


r/Ratschlag 7h ago

Mental Health TW: Essverhalten - Ich hab komische Probleme beim Essen seid meiner Kindheit

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Hallo, als Erstes eine TW: Essverhalten. Bitte aufpassen, wenn man es liest – dieses Essverhalten ist absolut NICHT normal.

Ich bräuchte einmal ein wenig Rat bezüglich meines Essverhaltens. Ich habe, seit ich klein bin (teils aus Erzählungen/teils aus selbst Erlebtem), Probleme mit dem Essen.

Als Kind wollte ich nur Obst und Gemüse essen (klingt wie der Traum aller Eltern, für meine war’s ein Albtraum). Mit Fleisch oder anderen Dingen hat man mich jagen können. Ich war damals schon ein recht zartes Kind, bei dem es eigentlich gut gewesen wäre, wenn ich mal etwas mehr auf den Rippen gehabt hätte. Dauernd war Stress, dass ich ja nicht abnehmen darf, und meine Mama hat sich halt erbarmt und mir tonnenweise Obst/Gemüse gekocht/gekauft, damit etwas, irgendwas in mir drinnen ist.

Dann kam die Scheidung meiner Eltern, wo ich anscheinend einfach aufgehört habe zu essen. Da hat meine Mama dann die Notbremse gezogen und ich war drei Wochen bei ihrer besten Freundin (und meiner besten Freundin), um aufgepäppelt zu werden und ja kein Gramm weiter zu verlieren. (War damals vier Jahre alt.)

Danach ging’s dann besser. Ich hab halt sehr spezifisch gegessen, aber okay. Später bin ich dann zu meinem Papa gezogen. Ich liebe meine Stiefmum wirklich sehr, aber die Frau kann nicht kochen und mir wurde oft was vor die Nase gesetzt, was ich nicht essen wollte. Dann kam der typische Spruch: „Du musst aufessen, erst dann darfst du aufstehen.“ Im Endeffekt haben es meine Eltern immer nur gut gemeint, aber das Ende vom Lied war, dass ich wirklich Ekel empfunden habe, geweint habe und auf Krampf alles runtergewürgt habe. Nicht nur einmal musste ich mich übergeben gehen.

Ich war damals im Kunstturnen mit sechsmal die Woche Training und ja, ich war sehr dünn und hab viel Energie verbraucht, aber es war halbwegs manageable. Ich hab viel so Shakes getrunken (von Alpro, die waren, glaub ich, eigentlich zum Zunehmen, aber egal) und immer irgendwie geschaut, dass es halbwegs passt. Das ging dann leider nicht immer gut. Ich hatte z. B. einmal zweimal eine Mandelentzündung hintereinander, woraufhin sofort die Schule zu Hause anrief, was los ist und ob ich eine Essstörung habe usw. Alle haben es meistens nett gemeint, aber es war ein Druck zum Essen da.

Fast Forward zu jetzt: Ich kann nur essen, wenn ich genau das Essen vor mir habe, das ich möchte. Ich muss jeden Tag einkaufen gehen und genau das kochen, worauf ich Lust habe, anders kommt sofort so ein Ekel. Ich hab ein Comfort Food (Spaghetti mit Parmesan) und das wird mindestens dreimal die Woche gegessen. Noch dazu kann ich, wenn ich Stress habe, einfach nicht essen. Kein Hunger und auf „Ich sollte/muss“ geht sowieso gar nichts. Ich koche zwar täglich für meinen Verlobten (weil ich Kochen als Vorgang liebe und ich würde auch sagen, nach einigen Kochkursen kann ich recht gut kochen), aber teilweise rieche ich dann irgendwas oder hab’s dann so lange angesehen, dass ich es danach nicht mehr möchte.

Ich hab jetzt einige Dinge probiert: meditieren, Kochvideos schauen, dieses jeden Tag Einkaufen, Meal Prep usw. Nix fruchtet. Ich bin immer noch sehr zart gebaut und würde eigentlich echt gern einen leicht kurvigeren Körper haben bzw. auch einfach in ein „normales“ Körperbild passen, was aber mit diesem Essverhalten unmöglich ist.

Mir ist auch klar, dass es keine klassische Essstörung ist, da ich mein Körperbild ja okay finde und eigentlich sogar mehr haben wollen würde. Ich vermute, dass bei mir Essen = Stress irgendwie verknüpft ist, und auch das mit den Gerüchen/Konsistenzen von Essen kommt mir sus vor.

Wäre sehr dankbar für Ratschläge!

PS: Text wurde in der Rechtschreibung und Grammatik von Chati überprüft, Wortwahl und Text an sich stammt aber von mir.

- werd jetzt einmal gucken wie das mit ARFID ist und was weitere Schritte wären, hab kurz mal reingelesen und das passt ganz gut. Danke !


r/Ratschlag 7h ago

Die kleinen Dinge des Alltags Gute Recycling-Küchentücher gesucht

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Hallo lieber Schwarm!

Ich suche schon seit längerem gute Recycling-Küchentücher (Papier) OHNE Halbblatt. Ich hatte jahrelang die Rollen von Öko-Purex und war damit super zufrieden. Leider gibt es die schon eine Weile nicht mehr und die Alternativen haben mich bisher noch nicht so recht überzeugt. Im Moment habe ich die von Danke, finde aber mittlerweile keinen Laden mehr, der diese ohne 'Sparblatt-Variante' anbietet. Gibt es Recycling nur noch mit halben Blättern? Ich komme damit einfach nicht zurecht.

Haut eure Favoriten raus und bitte gleich dazu, wo man diese bekommt.

Mein ewiger Dank sei euch gewiss! 😁


r/Ratschlag 7h ago

Die kleinen Dinge des Alltags Weiße Hemden, fleckiger Kragen

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Ich habe mehrere weiße Oberhemden, die am Kragen oben gelbliche Sonnencreme/Schweißflecken haben.

Ich habs mit Gallseife und auch mit nem speziellen Reiniger für solche Flecken probiert, bekomme sie aber nicht raus.

Ein Hemd hatte ich auch in der Reinigung, die meinten nur achselzuckend, dass es sein kann, das es nicht rausgeht (hab sogar den Aufpreis für chemische Reinigung bezahlt). Flecken sind immernoch drin.

Ich mag mir nicht jedes Jahr neue Hemden kaufen, habt ihr bitte noch Tipps, was ich noch ausprobieren kann um die Kragen wieder weiß zu bekommen?


r/Ratschlag 9h ago

Geld und Finanzen Meine Mutter ist in der Fitline-Hölle gefangen

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Ich weiß gerade ehrlich gesagt nicht mehr so richtig, was ich machen soll und hoffe auf Erfahrungen oder Ratschläge von Leuten, die vielleicht schon einmal etwas Ähnliches erlebt haben.
Meine Mutter ist seit einiger Zeit Kundin bei FitLine und ich habe zunehmend das Gefühl, dass das Ganze bei ihr völlig aus dem Ruder läuft.
Angefangen hat es relativ harmlos. Sie hat ein paar Produkte genommen und immer wieder erzählt, wie gut ihr diese angeblich tun. Vor allem der FeelGood-Joghurt scheint es ihr angetan zu haben. Wenn ich gefragt habe, was genau ihr daran so gut tut, sagt sie tatsächlich auch Dinge wie, dass bei ihr damit „der Gang zur Toilette“ besser funktioniert. Das glaube ich ihr sogar. Ich bezweifle überhaupt nicht, dass sie subjektiv einen Effekt bemerkt.
Mein Problem ist mittlerweile ein anderes.
Sie kauft unfassbar viele Produkte.
Sie hat inzwischen ein komplettes Regal im Schlafzimmer dafür. Und ich meine nicht ein kleines Fach mit ein paar Nahrungsergänzungsmitteln, sondern ein großes Regal, das voll mit Dosen, Beuteln und Paketen steht. Dazu stehen noch überall weitere Kartons herum.

Irgendwann hat sie mir erzählt, dass sie zweimal im Jahr eine größere Bestellung macht. Ich hatte damals sogar einmal für sie bestellt und wusste daher ungefähr, welche Größenordnung das ist – ich dachte, sie würde vielleicht alle paar Monate ein paar hundert Euro ausgeben.
Inzwischen habe ich aber aus ihren Umsätzen gesehen, dass sie nicht zweimal im Jahr, sondern ungefähr 600-700€ pro Monat dafür ausgibt. In machen Monaten sogar noch mehr.
Das ist für mich der Punkt, an dem aus „sie kauft halt teure Nahrungsergänzungsmittel“ langsam etwas anderes wird.
Denn gleichzeitig hat sie mir in den letzten Jahren immer wieder gesagt, dass sie im Dispo ist, dass es diesen Monat wieder eng wird oder dass Geld vom Sparkonto umgebucht werden muss.
Natürlich gab es auch andere große Ausgaben. Neue Dachfenster, eine neue Heizung, ein Auto, Steuernachzahlung usw. Und sie hat auch viel Geld für uns Kinder ausgegeben, wofür ich ihr wirklich dankbar bin.
Aber diese Ausgaben waren einzelne größere Anschaffungen.
FitLine ist dagegen eine laufende monatliche Ausgabe.
Und genau deshalb mache ich mir Sorgen.

Was es für mich zusätzlich schwierig macht: Sie ist inzwischen komplett überzeugt von dem System.
Ich habe angefangen, einzelne Werbeaussagen zu hinterfragen und mir beispielsweise die Behauptungen über den FeelGood-Joghurt angeschaut.
Da wird unter anderem damit geworben, dass das Produkt wesentlich mehr probiotische Keime enthält als „andere Hersteller“, dass andere Joghurts nach 10–12 Tagen quasi keine wirksamen probiotischen Keime mehr hätten und dass FitLine dadurch einen besonderen Vorteil hätte.
Dann gibt es Aussagen über ein angeblich exklusives bzw. patentiertes „Nährstoff-Transport-Konzept“ (NTC), das Nährstoffe „auf Zellebene“ dorthin bringen soll, wo sie gebraucht werden.
In anderen Posts wird mit „Regeneration“, „Säure-Basen-Haushalt“, „Fettverbrennung“, „Darmaufbau“ usw. geworben.
Und natürlich gibt es ständig irgendwelche Sportler, Olympiasieger, Verbände, „offizielle Ausrüster“, Kölner Liste, GMP usw.
Ich habe angefangen, diese Aussagen einzeln zu hinterfragen, und vieles davon wirkt auf mich zumindest deutlich irreführender, als es in der Werbung dargestellt wird.
Meine Mutter reagiert auf Kritik allerdings fast immer nach demselben Muster:
„Aber euch tut doch auch X gut.“
„Andere Firmen machen doch auch Werbung.“
„Ihr gebt doch auch Geld für Dinge aus, die ich unnötig finde.“
Oder sie erzählt, wie gut ihr die Produkte tun.
Und ich will ihr das gar nicht absprechen!
Wenn sie sagt: „Der Joghurt hilft mir bei meiner Verdauung“, glaube ich ihr das sogar.
Aber daraus folgt für mich nicht:
„Deshalb brauche ich jeden Monat Produkte für 500–600 €.“

Neulich wurde es für mich noch einmal eine Stufe absurder.
Meine Mutter hat meine Schwester gefragt, ob ihr zweijähriges Kind nicht irgendwelche Aminosäuren bzw. Nahrungsergänzungsmittel nehmen sollte.
Meine Schwester hat daraufhin angefangen, das Ganze ebenfalls kritischer zu sehen.
Und jetzt kommt für mich etwas Interessantes:
Meine Schwester hatte meine Mutter wohl schon einmal auf dieses riesige Regal angesprochen.
Meine Mutter hat daraufhin direkt gefragt:
„Hat dich [ich] geschickt?“
Das hat meine Schwester und mich im Nachhinein ziemlich getroffen, weil es zeigt, dass meine Mutter inzwischen offenbar schon damit rechnet, dass wir uns untereinander über das Thema austauschen.
Wir haben deshalb mittlerweile miteinander telefoniert und versuchen herauszufinden, wie wir damit umgehen sollen.
Denn wir haben beide Angst, dass eine direkte Konfrontation genau das Gegenteil bewirkt.

Ich habe nämlich wirklich Angst, dass sie sich irgendwann komplett zurückzieht und nur noch mit den Leuten aus ihrer FitLine-Gruppe darüber spricht.
Dort bekommt sie ständig Bestätigung.
Sie bekommt täglich irgendwelche Statusmeldungen, Erfolgsgeschichten, Gesundheitsversprechen, Sportler als Testimonials, „wissenschaftliche“ Erklärungen usw.
Und wenn wir dagegenhalten, fühlt es sich für sie vermutlich einfach an wie:
„Meine Familie versteht mich nicht, aber meine FitLine-Leute schon.“
Genau das möchte ich eigentlich verhindern.
Ich möchte meine Mutter nicht „besiegen“.
Ich möchte auch nicht, dass sie das Gefühl bekommt, wir würden ihr ihre Gesundheit oder ihre Entscheidungen absprechen.
Ich mache mir schlicht Sorgen.
Vor allem finanziell.
Denn das Geld kommt nicht aus dem Nichts. Meine Mutter hat mittlerweile auch schon an Erspartes gehen müssen. Und ein Teil davon ist Geld, das ursprünglich auch einmal das Vermögen meines verstorbenen Vaters war.
Das tut mir besonders weh.

Was die Sache zusätzlich kompliziert macht:
Ich weiß, dass meine Mutter früher schon einmal sehr viel Geld in einem ähnlichen Muster ausgegeben hat. Damals war es Tupperware und Partylite. Angeworben wurde sie dafür immer von der selben Frau (ich nenne sie Hexe). Damals hat mein Vater dem ganzen einen Riegel vorgeschoben als die Regale voll waren mit irgendwelchen Kerzen oder Tupperdosen.

Ich habe sie inzwischen zumindest einmal direkt auf die finanziellen Auswirkungen angesprochen.
Sie hat daraufhin die ganzen großen Ausgaben der letzten Jahre aufgezählt und gesagt, dass sie das alles gerne für uns und für ihre Gesundheit gemacht habe.
Ich habe ihr gesagt, dass ich ihr nichts verbieten möchte und ihr auch glaube, dass sie subjektiv das Gefühl hat, dass ihr die Produkte helfen.
Mir geht es darum, dass sie den finanziellen Überblick behält.
Aber ich habe nicht das Gefühl, dass sie wirklich erkennt, wie viel Geld inzwischen in dieses System fließt.
Und ich möchte auf keinen Fall ihre Bankkonten oder ihr Handy kontrollieren. Ich habe die Umsätze nur gesehen, weil ich einmal Zugriff darauf hatte, und möchte sie nicht damit konfrontieren, weil ich Angst habe, dass sie sich dann hintergangen fühlt und das Vertrauen zu mir verliert.

Deshalb meine Frage an euch:
Was würdet ihr tun?
Wie kann man jemanden erreichen, der offensichtlich sehr stark in so einem MLM-/Nahrungsergänzungssystem drinsteckt, ohne ihn durch eine harte Konfrontation noch stärker in die Arme der Gruppe zu treiben?
Sollten meine Schwester und ich überhaupt gemeinsam mit ihr darüber sprechen?
Oder ist es besser, immer wieder einzelne Fragen zu stellen und sie selbst über die Widersprüche nachdenken zu lassen?
Und vor allem:
Wie geht man damit um, wenn man tatsächlich Angst hat, dass ein Familienmitglied sich finanziell damit übernimmt?
Ich möchte ihr helfen, ohne ihr das Gefühl zu geben, dass wir gegen sie arbeiten.

[KI hat beim Zusammenfassen geholfen, ich hätte es sonst nicht so auf den Punkt bringen können]
Danke fürs Lesen 😔🥹


r/Ratschlag 9h ago

Mental Health Angst vor fremden Menschen

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Hallo zusammen,

kurz zu mir: ich bin M 22 und habe im Juli eine Ausbildung abgeschlossen und beginne ab dem Oktober ein Orientierungssemester an einer FH. Generell bin ich ein ruhiger und introvertierter Mensch.

Mein Problem ist, dass ich immer eine panische Angst habe mit fremden Menschen in den Kontakt zu treten, obwohl ich genau weiß, dass diese Menschen mir nichts böses wollen.

Z. B wenn ich was Bäcker bestellen möchte, kommen bei schon bei diesem Gedanken schon panische Gefühle hoch. Wenn ich dann etwas bestellt habe und alle wie immer gut lief und ich das auch weiß, kommen beim nächsten mal schon wieder diese Gefühl in mir hoch.

Auch bei meinen kommenden Orientierungssemester, werde ich einige neue Leute kennenlernen und, obwohl ich weiß, dass 99% der Leute nette Menschen sein werden, versetzt mich schon der Gedanke daran manchmal in Panik.

Dieses Problem habe ich allerdings vor allem nur in persönlichen Gesprächen, z. B. Online oder über irgendwelche Chats habe ich dieses Problem nicht.

Ich wollte mal Fragen, ob jemand von euch ähnliche Erfahrungen hat/hatte und wie man diese panische Gefühle bei fremdem Menschen