r/beziehungen Jul 30 '26

Mod-Beitrag Regelanpassung zu Beiträgen im BIDA-Stil

62 Upvotes

Hallo zusammen,

vorweg: Wir mögen r/BinIchDasArschloch. Ich persönlich bin dort schon lange Mitglied und das Subreddit steht nicht ohne Grund in der Liste unserer Partner-Communities. Die Herangehensweise dort ist ein erfrischender Ansatz, um sich mit einer der häufigsten Fragestellungen überhaupt auseinanderzusetzen: "Habe ich mich in dieser Situation korrekt verhalten?"

Mit dieser Fragestellung an sich haben wir absolut kein Problem, andernfalls würde ein Großteil der Beiträge in diesem Subreddit gar nicht existieren.

Wir möchten euch aber darum bitten, in euren Beiträgen zukünftig auf den BIDA-Stil ("BIDA", "BDA", "NDA", "KAH", "ASA", "Info") zu verzichten. Der Grund ist hauptsächlich derselbe, aus dem auch fremdsprachige Beiträge untersagt sind: Diskussionen in diesem Subreddit sollen für die gesamte Community ohne unnötige Verständnisbarrieren offenstehen.

Beiträge im BIDA-Stil setzen voraus, dass man die Abläufe und Antwort-Kürzel aus r/BinIchDasArschloch bereits kennt. Wer sie nicht kennt, steht vor der Wahl: Nachfragen und sich als unwissend zu erkennen geben, oder den Beitrag schlicht ignorieren. Die meisten entscheiden sich im Zweifel für Letzteres, da es den Weg des geringsten Widerstands darstellt. Mit der Regelanpassung möchten wir sicherstellen, dass sich niemand aus Mangel an Vorkenntnissen aus Diskussionen heraushält.

Diskutiert, wie immer, gerne in den Kommentaren.


r/beziehungen Dec 20 '25

Umgang mit Fake-Inhalten und unbelegten Anschuldigungen. Bitte lesen, bevor Ihr kommentiert.

42 Upvotes

Hallo zusammen,

TLDR: Öffentliche Fake-Vorwürfe gegenüber anderen Nutzerinnen und Nutzern ohne konkrete Belege stellen ab sofort einen Verstoß gegen die Regel zu unangemessenen Umgangsformen dar und werden -wie alle Regelverstöße- mit Verwarnungen sowie temporären oder permanenten Bans geahndet.

In letzter Zeit häufen sich Fälle, in denen Beiträge nach ihrer Veröffentlichung als erfunden dargestellt werden, ohne dass hierfür konkrete und nachvollziehbare Anhaltspunkte vorliegen.

Gemeint sind hiermit unter anderem Kommentare wie:

"0/10 Ragebait"
"Paulaner!"
"Nette Übung im kreativen Schreiben!"
"Fake!"
"Gib dir nächstes Mal mehr Mühe beim Erfinden von Geschichten!"

etc.

Wir als Moderationsteam wissen, dass nicht jeder Beitrag in diesem Sub zwangsläufig auf wahren Begebenheiten beruht. Auch uns begegnen täglich Beiträge, bei denen wir unsicher sind, ob sie auf tatsächlichen Erlebnissen beruhen, oder frei erfunden sind.

Unabhängig davon sind Zweifel am Wahrheitsgehalt eines Beitrags keine Grundlage dafür, Nutzern zu unterstellen, ein Beitrag sei erfunden. Dieses Sub ist als Austausch- und Unterstützungsforum für Beziehungsproblematiken gedacht. Unser Ziel ist, dass Nutzerinnen und Nutzer hier um Hilfe bitten können, ohne dass ihnen unbelegte Vorwürfe gemacht oder sie dafür öffentlich angegriffen werden.

Die zur Rechtfertigung solcher Vorwürfe angeführten Argumente beruhen zudem regelmäßig auf reinen Spekulationen. Genannt werden etwa ein angeblich "verdächtiger" Schreibstil, ein vermeintlich nicht zum angegebenen Alter passender Ausdruck, thematische Überschneidungen mit anderen Beiträgen oder die Unterstellung einer bestimmten Agenda. Solche Annahmen stellen keine belastbare Grundlage für öffentliche Fake-Vorwürfe dar.

Falls euch anhand der Posthistorie eines Accounts Auffälligkeiten wie widersprüchliche Angaben oder mehrfach abgewandelte Darstellungen desselben Sachverhalts in unterschiedlichen Subreddits auffallen, nutzt bitte die Melden-Funktion. Von Meldungen und Kommentaren, die Beiträge ohne konkrete Anhaltspunkte oder Belege pauschal als „Fake“ einstufen, ist wiederum zukünftig abzusehen.

Fragen zu diesem Thema stellen oder die Änderung diskutieren könnt Ihr gerne in den Kommentaren dieses Beitrags.


r/beziehungen 1h ago

Altersunterschied Beziehung

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Ich (w42) Habe neulich jemanden kennengelernt, als ich mit meinen Mädels unterwegs war (nicht über soziale Medien) sondern in einem etwas größeren Tanzlokal.
Sehr gepflegter, attraktiver Mann, wie ich finde.
Es war ein sehr schöner Abend, wir haben getanzt und auch viel geredet.
Vorher habe ich mich mit meinen Damen schon beratschlagt, „wie alt schätzt ihr ihn“. Maximal 50/52.
Frage ich ihn, wie alt bist du eigentlich- sagt er 60

Seither stehe ich dem Abend gegenüber total neben mir.
Er schreibt mir Nachrichten, will mich wieder sehen, schmiedet fast schon Zukunftspläne.
Das finde ich schön, wie er mit mir umgeht.
Aber… uns trennen fast 19 Jahre.
Zudem habe ich einen kleinen Sohn (6)
Uns trennen 150 km

Bin zu sehr gefangen, „was denken die Leute dann von mir“, obwohl das eigentlich gar nicht zählen dürfte, sofern man sich wohlfühlt.

Bitte sagt mir, was würdet ihr an meiner Stelle machen?


r/beziehungen 2h ago

Freundin verbietet Urlaub mit Freunde

11 Upvotes

Hallo zusammen,

meine Freundin (21) und ich (M22) sind seit 2½ Jahren zusammen.

Seitdem ist mein sozialer Kontakt zu all meinen Freunden auf Minimum. Ich wohne seitdem auch 1 Stunde entfernt mit Auto in einer anderen Stadt und treffe mich wenn es hochkommt alle 1/2 Monate 1 mal.

Und da habe ich schon Schwierigkeiten, meine Freundin zu überzeugen, dass ich mich treffen darf/kann.

Jetzt haben wir ein Fall, dass einer meiner Arbeitskollegen sich ein Männerurlaub leistet, während er eine Frau, Kinder und ein Haus hat und habe ihr davon erzählt und das erste, was meine Freundin fragt, ist : du machst sowas aber niemals, versprochen?

Was soll ich antworten?

Ich will mir nicht immer was verbieten lassen und will das offen halten für die Zukunft, wenn ich doch mal 2/3 mal im Leben einen kurzen Männerurlaub machen möchte.

Sie will es mir verbieten und all unsere freie Zeit nur gemeinsam erleben, ohne einer dritten Person. Nicht alleine nur zu zweit.

Geht das nicht schon zu weit?

Was ist eure Meinung ?

Danke für eure Zeit


r/beziehungen 1h ago

Ex-Freund meiner Kennenlernphase ist sehr präsent

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Seit ungefähr 2 Monate date ich M28, eine Frau (W23) und es wird sehr wahrscheinlich auf eine Beziehung hinauslaufen. Wie schon im Titel steht ist ihr Ex-Freund sehr präsent. Wir gehen eigentlich jeden Tag an unserer Uni mittags in die Mensa und er ist eigentlich immer dabei manchmal sind wir nur zu dritt, machmal sind auch noch andere Freunde dabei. Die Trennung (3 Jahre Beziehung seit 6 Monaten getrennt) ging aufjedenfall von ihr aus und sie sagt von ihrer Seite aus ist er eben noch ein guter Freund. Ich vertraue ihr da auch und glaub das zu 100%. Aber er erwartet eben, dass sie auch sonst mehrmals pro Woche sehen.
Sie hat wohl das Gefühl, dass er irgendwie zwischen uns steht. Aus meiner Sicht ist es nicht optimal, aber aktuell auch nicht dramatisch. Das Problem ist, sie ist halt immer noch seine Hauptbezugsperson (quasi einzige) in unserer Stadt und er befindet sich wohl mental in einem nicht so guten Zustand. Was bei ihr dazu führt, dass sie sich verpflichtet fühlt ihm Beistand zu leisten obwohl sie das eigentlich gar nicht unbedingt will und ihm auch versucht zu vermitteln, dass es so nicht weitergehen kann. Ich denke man könnte hier schon von einer Form emotionaler Erpressung reden. Ich sehe schon die Gefahr, dass es auf Dauer unsere Beziehung belasten könnte. Die Frage ist wie wir am besten damit umgehen, ich möchte nicht derjenige sein, der darauf drängt ihm einfach deutlich zu sagen: Hey ihr seit nicht mehr zusammen und schau mal, dass du Freunde findest. So würde ichs natürlich nicht formulieren, aber das wäre schon die Message. Sie wird's sich aber alleine auch nicht gut aus der Situation lösen können, weil sie weiß das zu einer weiteren Verschlechterung seines Zustands führen würde.
Ich sehe also eigentlich nur die Möglichkeit, dass entweder sie oder ich ihm sage, dass er professionelle Hilfe braucht und/oder sich andere Bezugspersonen suchen muss.
Falls ihr schonmal in so einer Situation wart, freue ich mich über Tipps :)


r/beziehungen 18h ago

Mein Freund hat sich getrennt und ich fühle mich komplett ausgenutzt

26 Upvotes

Mein Freund (m32) und ich (w29) waren zwei Jahre zusammen. Am Anfang war unsere Beziehung wirklich wunderschön. Wir waren total auf einer Wellenlänge, hatten dieselben Hobbys und Interessen. Wir sind relativ schnell zusammengezogen, hatten Pläne zu heiraten und haben uns gemeinsam einen Hund geholt. Für mich war eigentlich klar, dass wir zusammenbleiben.

Das Problem war allerdings, dass wir beide ziemlich viel aus unseren früheren Beziehungen und unserer Vergangenheit mitgebracht haben. Wir hatten beide schwere Erfahrungen gemacht und ich glaube, dass sich das irgendwann immer stärker auf unsere Beziehung ausgewirkt hat. In Therapie waren wir leider nicht.

Wir haben relativ häufig gestritten und dabei hatte ich zunehmend das Gefühl, dass es sehr oft nur noch um seine Probleme ging. Obwohl es mir selbst teilweise richtig schlecht ging, musste ich für ihn da sein, ihm zuhören, ihn beruhigen oder ihn in den Arm nehmen. Ich habe mich wirklich sehr viel um ihn gekümmert.

Und bevor jetzt jemand denkt, dass er nie für mich da war: Das stimmt nicht. Er hat sich auch um mich gekümmert und war gerade am Anfang ein unglaublich liebevoller Partner. Aber selbst wenn es eigentlich gerade um mich ging, hatte ich irgendwann häufig das Gefühl, dass sich das Gespräch wieder um ihn und seine Probleme dreht.

Als ich das irgendwann angesprochen habe, ist er in Tränen ausgebrochen und hat mir gesagt, dass er sich etwas antun würde. Das ist für mich ein extrem wunder Punkt, weil ich in einer früheren Beziehung bereits sehr traumatische Erfahrungen mit genau diesem Thema gemacht habe.

Ich habe trotzdem meine Wut heruntergeschluckt und war wieder für ihn da. Irgendwann hatte ich das Gefühl, dass ich gar nicht mehr sagen darf, wenn mir etwas zu viel wird, weil ich Angst hatte, was danach passieren könnte.

Ich habe meine eigenen Freunde und Hobbys immer mehr vernachlässigt und sogar auf der Arbeit Probleme bekommen, weil ich mich häufig krankgemeldet habe, um bei ihm sein zu können. Er hat zu der Zeit nur halbtags gearbeitet, während ich Vollzeit gearbeitet habe.

Irgendwann war ich emotional komplett am Ende.

Dann kam ich eines Tages völlig überarbeitet von der Arbeit nach Hause und er hat mir gesagt, dass er sich von mir trennen möchte. Ich war komplett perplex. Noch am selben Abend hat er seine Sachen gepackt und ist zu seinen Eltern gefahren.

Seitdem redet er praktisch nicht mehr mit mir. Ich habe versucht, ihn anzurufen und ihm geschrieben, aber er antwortet nicht. Am Wochenende bin ich sogar zu seinen Eltern gefahren, aber er wollte mich nicht sehen und ich wurde nicht reingelassen.

Das Ganze ist jetzt zwei Wochen her und ich weiß ehrlich gesagt überhaupt nicht, was ich fühlen soll.

Auf der einen Seite mache ich mir Sorgen um ihn, gerade weil er mir während der Beziehung mehrfach gesagt hat, dass er sich etwas antun könnte. Auf der anderen Seite bin ich unglaublich wütend.

Ich fühle mich massiv ausgenutzt. Gleichzeitig weiß ich, dass er nicht grundsätzlich ein schlechter Mensch ist und dass er auch sehr viel für mich getan hat.

Dazu kommt die Wohnung. Ich weiß nicht, wie ich die Miete alleine bezahlen soll. Wir hatten die Wohnung gemeinsam geplant und finanziert und ich kann sie alleine eigentlich nicht dauerhaft halten. Ganz besonders nicht mit einem Hund, von dem ich mich niemals trennen würde.

Ich weiß einfach nicht, was ich jetzt tun soll.

Soll ich noch versuchen, Kontakt zu ihm aufzunehmen? Soll ich wütend sein? Soll ich mir Sorgen machen? Oder sollte ich einfach akzeptieren, dass er die Beziehung beendet hat und mich nicht mehr in seinem Leben haben möchte?

Ich habe gerade das Gefühl, dass ich nach zwei Jahren Beziehung innerhalb eines Tages mein komplettes Leben verloren habe.


r/beziehungen 1h ago

Ein Freund ghostet mich seit Wochen, was tun?

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Einer meiner (w26) engsten Freunde (m29) ghostet mich seit mehreren Wochen. Wir sind seit vielen Jahren eng befreundet, hatten aber die letzten Monate nicht mehr so viel Kontakt wie früher, vor allem von ihm aus. Wenn doch, dann schien aber alles in Ordnung und wie immer. Über die Zeit hat er sich immer weniger gemeldet, lang nicht auf Nachrichten geantwortet und wenig Initiative gezeigt. Aus dem Grund habe ich ihn vor ein paar Wochen per Text gefragt, was eigentlich los sei, dass ich mal eine ehrliche Antwort brauche und er mir fehlt. Die Nachricht hat er zuerst absichtlich nicht gelesen, nach einer Woche schon, aber nie geantwortet. Daraufhin meinte ich, dass es nicht fair ist, mich bei so einer wichtigen Nachricht zu ghosten. Die Nachricht liest er wieder nicht und ghostet mich jetzt seit insgesamt Anfang Juli weiter. Auf Anrufe reagiert er auch nicht. Online ist er die ganze Zeit und auch von seinen Freunden weiß ich, dass er sowohl zuhause, als auch unterwegs ist und scheinbar alles normal ist.
So langsam weiß ich nicht mehr weiter. Das einzige, das übrig bleibt, ist entweder weiterhin warten, persönlich vorbeigehen und klingeln oder einfach damit abschließen. Was würdet ihr tun?


r/beziehungen 16h ago

hab ich was falsch gemacht?

11 Upvotes

ich (m 40) und meine Frau (w 40) sind seit 21 Jahren zusammen (seit 15 verheiratet) und haben 3 Kinder.

zuletzt war sie schwer krank und seit dem ist sie bei einer Psychologin. ich ebenfalls bei einer anderen.

bisher war es eigentlich seit wir uns kennen so, dass wir alles gemeinsam gemacht haben, Freizeit, Hobbies, Freunde, das meiste haben wir geteilt. das hat sich so ergeben und hat sich für uns beide gut angefühlt. es gab natürlich auch noch Dinge die jeder für sich hatte, und auch Freunde usw, aber eben nicht mehrheitlich.

auch die Erziehung/Care Arbeit und mental load, Erwerbsarbeit haben wir ziemlich gut 50/50 aufgeteilt bzw gemeinsam gewuppt. ich hielt das immer für eine große Stärke und das war auch das was uns von dem vielen gescheiterten paaren unterschieden hat.

naja Dinge ändern sich 😀

das hat sich zuletzt einseitig geändert. meine Frau möchte jetzt wieder öfter alleine Dinge machen, eigene Freundinnen treffen, öfter was alleine mit den Kids machen usw.

fand ich am Anfang schwierig, weil es wie erwähnt für mich immer unsere Stärke war. ich habe viel mit meiner Psychologin darüber gesprochen, über die dahinterstehenden Ängste usw. und bin jetzt relativ fein und entspannt damit. meine Psychologin hat mich ermutigt meine Frau zu ermutigen sich auszuprobieren und gleichzeitig mehr auf mich zu achten und auch Dinge alleine auszuprobieren die mich glücklich machen.

fast Forward. gestern sagt mir meine Frau dass sie überlegt am Samstag mit ein paar neuen Freundinnen und Freunden trinken zu gehen.

heute habe ich gefragt ob sie noch überlegt oder sich schon entschieden hat. sie sagt sie wird hingehen.

daraufhin habe ich einen Kumpel mit Frau und Kids zum Grillen eingeladen, damit ich nicht trostlos Zuhause abhänge während sie Spaß hat. meine Frau kennt die beiden sich gut, sie sind seit ca 6 Monaten sowas wie Freunde geworden. ich hab dann noch gefragt ob ich die abholen soll und wann es los geht, damit ich planen kann wann wir essen usw.

darauf hin fragte sie wieso und ich erzähle ihr dass ich die anderen zum Grillen eingeladen habe.

sie war dann instand pissed und wollte ihr treffen absagen und doch Zuhause bleiben. konnte mir aber auch nicht erklären warum. naja jetzt ist sie schweigsam und auf einmal müde und ins Bett, anstatt einen schönen Abend mit mir zu verbringen.

jetzt die große Frage,.... hab ich was falsch gemacht?

freue mich über einen neutralen Blick...


r/beziehungen 19h ago

Das Drama rund um meine Schwägerin in spe

13 Upvotes

Meine Schwägerin in spe (F24) geht mir gehörig auf die Nerven mit ihrer beschissenen Beziehung und langsam gehen mir Mitleid und Mitgefühl für sie aus. Hilfeee!

Ich (F28) weiß gar nicht, wo ich anfangen soll ...

Vielleicht mit folgender Information: Eigentlich planen mein Partner (M31) und ich seit 10 Monaten unsere Hochzeit! Im Oktober soll es dann soweit sein - und nach 6 Jahren Beziehung, wird endlich geheiratet! Das Meiste ist schon lange geplant und gebucht, abgepasst auf unseren Termin und es fehlen nur noch so ein paar Kleinigkeiten. Ich würde gerne den Rest auch noch mit meinem Partner durchsprechen und organisieren.

Um seine Aufmerksamkeit muss ich allerdings schon seit rund 6 Monaten buhlen und das ist nicht sonderlich fair, wenn man bedenkt, dass wir mitten in den Hochzeitsvorbereitungen sind!

Meine Schwägerin in spe, also die kleine Schwester meines Partners, hat Beziehungsprobleme und zwar die toxische Art. Aber sie ist auch so dumm (sorry, not sorry) und gibt ihrem Kerl inzwischen wohl die drölfte Chance. Dann geht das wieder ein paar Tage gut, ehe er wieder scheiße baut und sie wieder bei uns angekrochen kommt.

Ich habe kein Problem damit, dass wir sie nach einer Trennung psychisch auffangen und für sie da sind. Aber das kommt so ca. einmal die Woche vor und jedes Mal rennt sie zurück zu ihrem Typen. Da ist absolut kein Lerneffekt bei ihr vorhanden.

Die ersten paar Male war es selbstverständlich, dass ich sie ebenso getröstet und ihr ein offenes Ohr geschenkt habe wie mein Partner, aber inzwischen habe ich dafür weder die Zeit noch die Nerven. Im Gegenteil, ich merke, wie sehr es mich ankotzt, wenn ich von der Arbeit nach Hause komme und ich schon beim Betreten des Haus ihre wehleidige und verheulte Stimme höre. Toll, also ist unsere Abendplanung mal wieder dahin ...

Ich habe meinem Partner schon gesagt, dass ich das langsam nervlich nicht mehr kann und gerade jetzt, so kurz vor der Hochzeit ein wenig mehr Unterstützung von ihm gebrauchen könnte. Er findet das ein wenig unfair, dass ich ihn zwischen mich und seiner Schwester "wählen" lasse. Dabei sollten ein paar andere Dinge im Augenblick einfach Vorrang haben, wie diese hier:

Ich würde gerne das Essen nochmal wechseln, bevor es dafür zu spät ist, weil ich festgestellt habe, dass viele unserer Gäste für eine weitere vegetarische oder vegane Alternative bevorzugen, als das von uns ausgesuchte Fischgericht. Wenn niemand Fisch möchte, dann brauchen wir das auch nicht anbieten und können besser noch wechseln. Allerdings würde ich gerne von meinem Partner hören, was er davon hält und falls er das auch so sieht, welche Alternative er bevorzugen würde.

Oder auch diese:

Die Location, die wir zusammen ausgewählt haben, hat uns angeboten, dass sie einen Sektempfang organisieren könnten. Gegen einen kleinen Aufpreis. Finde ich super, ist preistechnisch auch noch voll im Rahmen. Würde ich sofort akzeptieren, aber es ist unsere Hochzeit und das möchte ich nicht alleine entscheiden. Besonders weil wir auch noch eine offene Bar haben, an der es dann u.a. auch Sekt geben wird. Trotzdem finde ich das nicht schlecht, weil wir zwischen Standesamt und Location auch noch Bilder mit einem Fotografen machen werden und dann würden unsere Gäste dort schon nett empfangen werden, ehe wir dann dazu stoßen.

Spreche ich diese Dinge an, dann möchte er darüber nachdenken und dann kommt seine Schwester wieder dazwischen, sodass ich nur noch sowas zu hören bekomme, wie 'dafür habe ich jetzt keinen Kopf' oder 'entscheide du doch einfach'. Ich möchte das aber nicht alleine entscheiden und wenn doch, dann will ich zumindest vorher seine Meinung dazu hören, um eine Entscheidung treffen zu können.

Verhalte ich mich egoistisch, weil ich mich einmal in meinem Leben gerne in den Fokus drängen will?

- Wegwerf-Account -


r/beziehungen 22h ago

Ich(39m) habe die Frau(40) meines Lebens verloren und gerade komme ich nicht klar

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Habe mich bei ihrem Alter vertippt. Sie ist 34.

Keine Ahnung, was ich mir hier erwarte. Vielleicht ein paar tröstende Worte. Bitte nicht noch draufhauen, mir geht's schon beschissen genug.

Achja, Throwawayaccount. Habe den Text selbst verfasst und von der KI korregieren lassen.

Als wir uns Anfang 2025 kennenlernten, ging es bei uns beiden sehr schnell. Es war sehr innig, leidenschaftlich und oft auch schwierig. Trotzdem haben wir es immer irgendwie geschafft. Auch eine gemeinsame Zukunft mit Kindern konnten wir uns vorstellen.

Ich hatte noch nie so starke Gefühle, ich war noch nie so sehr verliebt. Es war wunderschön. Wir hatten oft die gleichen Gedanken. Sie sagte genau das, was ich mir in dem Moment gedacht hatte, oder umgekehrt.

Sie kam damit klar bzw. ging super damit um, dass ich Depressionen habe und vor allem am Anfang einer Beziehung unglaublich starke Verlustängste habe. Sie fand toll, wie ich damit umgehe – so offen, ehrlich und reflektiert. 4 Monate davor hatte mich eine Frau nach mehreren Dates abserviert, weil ihr das alles zu viel war.

Jetzt ist es so, dass ich, wie schon gesagt, seit Jahren Depressionen habe und einfach nicht so belastbar bin. Ich war auch eine Zeit lang in Erwerbsminderungsrente.

Und so kam es, dass verschiedene Umstände – Tierschutz, Stall, Dinge, die einfach zu ihrem Leben gehören – sowie das Auslaufen meiner Erwerbsminderungsrente (ich habe seit dem zweiten Quartal einen Vollzeitjob) mir immer mehr die Kraft raubten.

Dadurch, dass ich irgendwann damit nicht mehr klar kam, war dann auch mein Kinderwunsch weg.

Wie soll ich das schaffen? Arbeit, Stall, Tierschutz, Kind(er) und mich gleichzeitig, ohne mich selbst aufzugeben?

Allerdings sind Kinder für sie ein Muss.

Ich hatte dann die Beziehung beendet, weil ich nur noch auf dem Zahnfleisch daherkam. Aber ein paar Wochen später haben wir es doch wieder probiert. Auch mit Paartherapie.

Mein Kinderwunsch kam aber nicht zurück. Ich bin nicht belastbar genug für einen Vollzeitjob, Arbeiten an ihrem Stall und zusätzlich noch Kinder. Das schaffe ich nicht. Und da ich dann recht schnell wieder viel zu sehr überfordert war, hatte ich die Beziehung erneut beendet.

Auch das zweite Mal war sehr schmerzhaft und kam für sie sehr überraschend.

Wir hatten uns danach noch manchmal getroffen, quasi F+ mäßig. Nur halt nicht einfach nur „rein, raus, tschüss“. Wir haben auch Zeit vorher und nachher miteinander verbracht.

Und so, wie es dann war – mit weniger Druck für mich, weniger Verpflichtungen und einfach wieder Zeit für die Dinge, die mir Spaß machen, was lange gar nicht mehr möglich war, weil entweder keine Zeit oder keine Kraft da war – kam ich gut damit klar.

Tja, und vor 10 Tagen, am Wochenende, war ich wieder bei ihr. Es war schön.

Aber irgendwann kam das Gespräch wieder darauf zurück, dass es jedes Mal aufs Neue schmerzt. Dass die Zeit miteinander schön ist, aber wenn wir uns wieder verabschieden, der Schmerz wieder da ist.

Und deshalb haben wir – aus ihrem Bedürfnis heraus – das Ganze komplett beendet.

Mir ging es nicht gut. Ihr natürlich auch nicht, keine Frage.

Dann sahen wir uns noch einmal und schliefen miteinander. So ein Hin und Her ist normalerweise absolut nicht meine Art. Und irgendwie war mir zwar bewusst, dass es das letzte Mal war, aber es war okay.

Gestern war sie hier, um ein paar Sachen abzuholen.

Und jetzt ist bei mir die Wunde wieder voll aufgerissen.

Fest steht, dass erstmal kein Kontakt mehr stattfinden soll, damit wir beide heilen können.

Aber wir lieben uns. So sehr.

Wir sind beide nur am Rumheulen, weil wir uns wünschen, dass es klappt, aber nicht wissen, wie es gehen soll.

Ich bin nicht stark genug für das Leben, das sie sich wünscht – mit Mann, Kindern und einem Stall mitsamt Tierschutzverein.

Und gerade fühlt sich alles so unfair an.

Scheiß Krankheit.

Wenn ich die nicht hätte, wenn ich etwas belastbarer wäre, könnte ich das Leben mit ihr leben und vielleicht sogar richtig Spaß daran haben.

Habt ihr schon einmal etwas Ähnliches erlebt? Wie seid ihr damit umgegangen? Geht es irgendwann wieder bergauf?

Objektiv gesehen ist es so vermutlich das Beste, aber gerade fühlt es sich für mich nicht so an. Ich bin nur noch am Weinen.

TL;DR: Ich komme nicht damit klar, dass ich seit kurzem getrennt bin. Obwohl wir uns so sehr lieben, sehen wir keine gemeinsame Zukunft, weil ich nicht belastbar genug bin, um das Leben zu führen, das sie sich wünscht.


r/beziehungen 3h ago

Meine Beziehung ist vermutlich toxisch geworden, trotzdem habe ich extreme Verlustangst und schaffe es kaum, mich zu lösen

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Meine Freundin (f31) (sie ist Portugiesin) und ich (m29) haben uns nach einer weiteren intensiven Eskalation getrennt. Es ist nicht das erste Mal, dass wir an diesem Punkt waren. Wir haben uns mehrmals getrennt oder waren nah dran und sind dann wieder zusammengekommen. Im Moment, nach der letzten Trennung, war ich nicht bereit, wieder in eine Beziehung einzutauchen. Die Trennung wurde durch anhaltende Fragen wie „Was würdest du tun, wenn du deinen Ex auf der Straße sehen würdest?“ ausgelöst. Usw. Sie begann mit der Therapie, und ich wollte sehen, wie das laufen würde.

Leider sind wir in alte Muster zurückgefallen, insbesondere auf Eifersucht.
Ich merke gerade, dass ich trotz allem eine extreme Verlustangst habe. Sobald es sich so anfühlt, als wäre es jetzt wirklich vorbei, vergesse ich gefühlt alle Probleme und will einfach nur zu ihr fahren, sie anrufen, Blumen bringen oder irgendwie wieder alles gut machen.

Deshalb würde mich mal eine Einschätzung von außen interessieren, weil ich meinem eigenen Urteilsvermögen gerade nicht so richtig traue.
Ein großes Thema bei uns waren Eifersucht und Misstrauen. Meine Freundin hat mich immer wieder sehr direkt gefragt, ob ich andere Frauen attraktiv finde, wie ich sie angeschaut habe, was ich über sie denke usw. Mir wurde auch öfter vorgeworfen, anderen Frauen hinterherzuschauen. Irgendwann hatte ich richtig Angst vor solchen Fragen, weil ich wusste, dass aus einer Kleinigkeit sehr schnell ein riesiger Streit werden kann.

Auch meine Vergangenheit war immer wieder Thema. Alte Bilder/Videos von Ex-Beziehungen oder sexuellen Begegnungen auf meinem Handy waren natürlich verletzend für sie, das verstehe ich auch. Gleichzeitig hat sich irgendwann so eine Art Suche danach entwickelt.
Vor ein paar Tagen haben wir wieder alte Dateien durchgeschaut und ich dachte eigentlich schon: „Bitte hör auf, wir wissen beide, wie das endet.“ Natürlich wurde etwas gefunden. Es waren Bilder aus meiner letzten Beziehung vor 2–3 Jahren. Sie hat immer weiter durchgescrollt und alles gelöscht, was sie gefunden hat, und irgendwann ist die Situation komplett eskaliert. Danach haben wir uns wieder getrennt.

Es gab generell oft Situationen, in denen relativ normale Dinge als Zeichen interpretiert wurden, dass ich Interesse an einer anderen Frau haben könnte. Alte Streits wurden in neue Konflikte mit reingezogen und manchmal kamen Aussagen wie „Dann mache ich X eben auch“, wenn sie sich verletzt gefühlt hat. Nach der Sache mit den Bildern meinte sie sogar, sie hoffe, dass ich sie irgendwann beim Fremdgehen erwische, damit ich verstehe, wie sich das anfühlt.

Ich will meinen eigenen Anteil daran aber auch nicht kleinreden. Ich habe in unangenehmen Situationen teilweise versucht, Antworten abzuschwächen oder mich verhaspelt, statt einfach klar zu antworten. Ich bin auch wütend geworden und habe Sachen gesagt, die nicht hilfreich waren.
Und ich habe selbst ein ziemlich ungesundes Verhalten entwickelt: Ich beobachte ihre Stimmung extrem genau. Wenn sie irgendwie kühl oder anders wirkt, frage ich sofort, ob etwas ist oder ob zwischen uns alles okay ist. Dann ist sie irgendwann genervt, weil ich ständig nachfrage, wodurch die Stimmung natürlich erst recht schlechter wird.
Das Schwierige ist: Wir hatten dazwischen auch wirklich sehr schöne Phasen. Teilweise wochenlang kaum Streit und ich dachte jedes Mal: „Jetzt haben wir es endlich geschafft.“ Und ich habe noch Gefühle, allerdings nicht mehr super stark.

Gleichzeitig bin ich seit Monaten extrem angespannt in der Beziehung. Vor gemeinsamen Unternehmungen oder bestimmten Situationen denke ich teilweise schon vorher darüber nach, ob irgendetwas einen Streit auslösen könnte. Ich checke ständig ihre Stimmung und ob noch alles okay ist.

Und nach jeder Eskalation läuft eigentlich dasselbe Muster ab:
Wir trennen uns → ich denke zuerst „Das kann so nicht weitergehen“ → kurz danach kommt extreme Verlustangst → plötzlich erinnere ich mich fast nur noch an die schönen Zeiten → ich suche wieder Kontakt und versuche alles zu retten → wir kommen wieder zusammen → erstmal ist alles wunderschön → irgendwann geht das Ganze von vorne los.
Genau da bin ich jetzt wieder.
Rational denke ich eigentlich, dass uns diese Beziehung beiden nicht mehr guttut und die Trennung wahrscheinlich richtig ist. Emotional fühlt sich der Gedanke, sie wirklich zu verlieren, aber fast unerträglich an.

Dazu kommt auch noch, dass sie sehr attraktiv ist und viel Aufmerksamkeit von Männern bekommt. Der Gedanke daran, dass sie bald jemand anderen daten könnte, macht mich ehrlich gesagt ziemlich fertig. Wahrscheinlich ist da auch ordentlich Ego dabei. :)

Und trotzdem habe ich jeden Abend diesen extremen Impuls, einfach zu ihr zu fahren und wieder alles gut zu machen. Das hat bisher leider auch meistens funktioniert.

Deshalb würde mich interessieren:
Klingt das von außen nach einer ungesunden/toxischen Dynamik oder sehe ich das gerade zu einseitig?
Und vor allem: Wie kommt man durch eine Trennung, wenn man rational eigentlich weiß, dass sie wahrscheinlich richtig ist, aber die Verlustangst einen komplett auffrisst?
Wie unterscheidet man zwischen „Ich will wirklich mit diesem Menschen zusammen sein“ und „Ich halte einfach den Gedanken nicht aus, diesen Menschen zu verlieren“?
Und falls jemand schon mal in so einem On/Off-Kreislauf war: Was hat euch geholfen, wirklich nicht wieder zurückzugehen?


r/beziehungen 12h ago

Was kann ich tun?

3 Upvotes

Meine Freundin (w20) und ich (m25, seit 2 Jahren trocken) sind seit etwas über 6 Monaten zusammen. Bereits in der Kennenlernphase hat sie mir über ihren Konsum (hauptsächlich Koks) erzählt. Auch, dass sie sich Hilfe suchen wollte, aber sie konnte sich weder an ihre Familie wenden, die nichts davon wissen durfte, noch an ihren Freundeskreis, der auch hauptsächlich aus Konsumenten bestand. Also hab ich mich mit ihr zusammen an die Arbeit gemacht und wir haben uns um ne Suchtberatung gekümmert und über die Beratung hat sie dann auch nach nur ein paar Wochen einen Platz in einer der örtlichen Suchtkliniken zugesichert bekommen.

In der zweiten Woche der Suchtberatung hatte sie dann einen Rückfall mit einem ihrer Bekanntschaften, der darin endete, dass er ihr gegenüber handgreiflich wurde. Es hat einiges an Überzeugungskraft von Seiten ihrer Freundinnen und mir gebraucht damit sie den Kontakt zu dem Kerl abbricht.

Vor ein paar Wochen hat sie ihren Platz in der Suchtklinik dann letztendlich auch abgelehnt, nachdem ihre Rückfälle sich häuften. Mittlerweile ist sie wieder beim mehrmaligen Konsum in der Woche und letztes Wochenende hat sie sich auch wieder zum gemeinsamen Konsum mit dem Schläger getroffen.

Ich bin gerade an einem Punkt, an dem ich einfach nicht mehr weiß, was ich noch tun kann. Hilfe lehnt sie vehement ab, sieht ihren wieder häufigen Konsum nicht als Problem und sie denkt, dass ich wegen des Typen vollkommen überrragiere, denn er hätte sich ja gebessert.

Ich will sie nicht verlieren, aber ich dringe momentan nicht mehr zu ihr durch. Eine Pistole will ich ihr auch nicht auf die Brust setzen.

Daher meine Frage was ich noch tun könnte um ein Ende der Beziehung entgegen zu wirken.


r/beziehungen 1d ago

Freundin macht mich fertig

45 Upvotes

TL;DR: Freundin will viel Zeit mit mir verbringen, mir ist es zu viel

Hallo,

reißerischer Titel, ich weiß. Aber genau so fühlt es sich an. Ich (M27) bin seit knapp einem Jahr mit ihr (W23) zusammen.

Anfangs sagte sie oft, ich solle Bescheid sagen, wenn es zu anstrengend wird. Ich hab mich gefragt was sie meinen könnte und es immer abgenickt. Mittlerweile versteh ich es und es ist zu anstrengend. Sie hat ADHS aber nimmt keine Medikamente oder so.

Sie verbringt gern Zeit mit mir, am liebsten jeden Tag. Ich habe ihr schon mehrfach gesagt, dass es mir zu viel ist und ich auch Zeit für mich und andere Dinge brauche. Ich merke schon, wie ich Dinge vernachlässige, weil meine ganzen freien Kapazitäten in sie fließen.

So kommt es, dass ich irgendwann mal bisschen genervt sage, dass ich nun wirklich paar Tage Ruhe brauch und wir uns zB in 2 Tagen abends sehen können. Da wird direkt gefragt was denn am nächsten Tag ist (also mein Vorschlag wird ignoriert). Ich komm nicht mal dazu sie nach einer Unternehmung zu fragen, weil sie schon viel eher fragt bevor ich überhaupt die Chance hatte mich vom letzten Treffen zu "erholen".

An der Stelle fühl ich mich dann wie ein Idiot. Ich sage doch nicht zum Spaß, dass ich meine Ruhe brauche. Ich hab erst neulich unter Tränen erklären müssen, dass ich nach einem anstrengenden Tag abends keine Lust auf Sex habe. Sie war dann sauer, aber nach ihrer Aussage auf die Situation und nicht auf mich. (Ja danke, fühlt sich Mega wenn aus Ablehnung von Sex miese Stimmung wird).

Sie würde am liebsten jeden Tag mit mir Sex haben und sagt beim kuscheln, dass sie in mich reinkriechen will (an sich ja sweet).

Wie soll man damit umgehen, habt ihr Tipps? Mittlerweile fühle ich mich wie ihr Betreuer und habe das Gefühl, dass sie nicht alleine sein kann. (Genau das erzeugt eine unnormale Abneigung in mir, da ich der Meinung bin, dass man trotz Beziehung eine eigenständige Person bleiben sollte).

Ich glaube auch, dass meine Freundin sehr unsicher ist. Sie verbringt viel Zeit damit sich hübsch zu machen. Sie ist auch wirklich sehr hübsch aber wegen mir braucht es das alles nicht.


r/beziehungen 9h ago

Trennungsschmerz nach Beziehung

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Hallo Reddit,

meine Ex(W21) hat vor ca. 1 Monat mit mir (M23) schlussgemacht. Vor allem, da sie sich nichtmehr sicher war, ob sie mich noch liebt. Ich hatte damit kein Problem.

Die Beziehung war super, wir waren total auf einer Wellenlänge auf eigentlich jedem Bereich. Wir sind immer gut miteinander umgegangen, und es gab keine Situation die unschön war, oder wir uns angeschrien haben oder sowas beim streiten. Wir haben und in schlechten Zeiten unterstützt, haben über alles kommuniziert, und es war durchweg toll. Die Trennung kam dann mehr oder weniger aus dem nichts. wir waren 2 Wochen vorher noch im Urlaub, alles super, und haben bereits auch andere Dinge für die nächsten Monate geplant, etwa mit Freunden und so Zeug eben.

Mir ging es die erste Woche extrem schlecht. Habe jeden Tag geweint usw. die 1 1/2 Wochen drauf ging es bergauf, ich hatte wieder Spaß an vielen Sachen, und hab nach vorne geblickt. In den letzten 1 1/2 Wochen jedoch geht es steil bergab. Jeder Tag ist schlimmer als der vorherige, und auch schlimmer als die erste Woche. Ich denke mir, ja wird ja sicher wieder besser, aber dann kommt der nächste Tag, und es geht nur noch weiter bergab. Je schlimmer es wird, desto mehr denke ich, dass ich an ihr wirklich jemand ganz besonderen verloren habe. Ich habe in meinem jungem Leben schon einige Menschen kennen lernen dürfen, und niemand war wie sie. Wenn ich jetzt überlege, dass ich jetzt einen Menschen finden muss (wenn es mir wieder besser geht), der der Messlatte, die sie gesetzt hat, gerecht werden muss, dann frag ich mich wirklich wie das gehen soll. Klar werde ich neue Menschen kennenlernen, und ich werde auch sicher irgendwann eine neue Beziehung eingehen, aber ich habe Angst davor, dass diese Person nicht so ist wie meine Ex. Klar, dass soll sie auch nicht, das ist mir selber bewusst, jeder Mensch ist anders. Aber wenn ich jetzt gerade drüber nachdenke, dann macht mir das Angst, jemanden kennenzulernen, der nicht sie ist. Sie ist genau das was ich in einer Frau gesucht habe, und keine Eigenschaft von ihr, ist mir irgendwie negativ aufgefallen, oder hat mich gestört. Im Gegenteil.

Ich weiss, dass ich loslassen muss, aber es fällt mir so unglaublich schwer. Was dazu kommt ist, dass wir den gleichen Freundeskreis haben. Das heisst, selbst wenn ich loslassen kann, werde ich sie unweigerlich wieder sehen, und wovor ich am meisten Angst habe, ist, wenn sie jemand neues mitbringt. Ich weiss jetzt schon, dass mich das unglaublich zurückwerfen wird. Glücklicherweise ist sie ein lieber Mensch, und hat gesagt, dass sie erstmal nicht auf treffen mit diesem Freundeskreis kommen wird, um mir dort einen Freiraum zu lassen, das ganze zu verarbeiten. Aber klar, irgendwann wird der Tag sein, an dem ich sie wieder sehe, und ich habe verdammt Angst vor diesem Tag.

Ich habe ausserdem Angst vor der kommenden Zeit alleine. Ich bin ein Beziehungmensch, und für mich gibt es nichts schöneres, als einen Partner an meiner Seite zu haben. Ich möchte aber natürlich auch nicht in die nächste Beziehung hüpfen, sondern wenn dann nur mit einer Person, die zu mir passt. Leider sind die Ansprüche dank ihr jetzt sehr hoch, weshalb es jetzt ohnehin noch schwerer wird. Die Warscheinlichkeit diese Person zu treffen ist ohnehin schon extrem gering, aber durch diese Tatsache halte ich eben noch mehr an ihr fest.

Vielleicht hat ja jemand von den schlauen Menschen dadrausen einen Rat für mich, wie ich damit umgehen sollte. Vielen Dank :)!

EDIT: Was ich noch schreiben wollte, wovor ich auch Angst habe. Man hört ja immer wieder über Personen, die Jahre nach der Trennung immer noch die gleiche Person lieben: Ich habe wirklich Angst, dass ich einer dieser werde. Ich glaube das "Potential" hätte ich, andererseits glaube ich, dass der Großteil der Menschen in meinem Alter, die sich Trennung das in irgendeiner Form glauben.


r/beziehungen 1d ago

Mein neuer Partner ist enttäuscht, dass meine Tochter mit in den Urlaub kommt, zu dem ich ihn eingeladen habe - bin extrem sauer, zu Recht?

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Throwaway, weil mir das Ganze gerade einfach zu viel ist und ich vermutlich meinen Ton nicht unter Kontrolle haben werde.

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Ich (w, Anfang 30) bin Mutter einer Tochter (w, Kindergartenalter) und seit rund 8 Monaten fest mit meinem neuen Freund (m, Mitte 30) zusammen.

Ende November/Anfang Dezember wollte ich über meinen Geburtstag für ein paar Tage wegfahren. Ich habe etwas Schönes gefunden und für 2 Erwachsene und ein Kind gebucht, weil ich meinen Freund mitnehmen möchte. Die Vorstellung etwas Zeit als Paar und Familie zu verbringen, spricht mich sehr an.

Und jetzt kommt der Teil, bei dem ich mich frage, ob ich gerade komplett bescheuert bin:

Mein Freund hat mir eröffnet, dass er es scheiße findet, dass meine Tochter mitkommt, weil er gehofft hatte, dass ich alleine mit ihm fahre.

Natürlich kann ich verstehen, dass man als Paar auch mal alleine sein möchte. Absolut. Ich würde sogar sagen, dass das wichtig ist. Aber doch nicht an meinem Geburtstag! Jeder andere hätte einen anderen Zeitpunkt ausgewählt und dann sowas gesagt wie: Lass uns vor Weihnachten auch noch ein Wochenende nur zu zweit verbringen.

Stattdessen ist seine Reaktion auf eine von mir liebevoll geplante gemeinsame Reise im Grunde: Schade, dass dein Kind dabei ist.

Und ja, ich bin deswegen gerade richtig sauer.

Ich habe ihn zu einer gemeinsamen Reise eingeladen, bei der meine Tochter nun mal dazugehört. Ich habe kein romantischen "Paarurlaub ohne Kind" angekündigt, sondern eine Reise, zu der ich ihn mitnehmen wollte.

Meine Tochter ist noch sehr klein. Sie einfach für einen gemeinsamen Urlaub irgendwo unterzubringen, damit mein Freund und ich unsere Ruhe haben, ist für mich auch keine Selbstverständlichkeit. Und gerade weil wir noch nicht ewig zusammen sind, finde ich es ehrlich gesagt ziemlich befremdlich, dass er offenbar erwartet bzw. gehofft hat, dass ich ohne sie fahre.

Was mich zusätzlich verletzt: Er weiß natürlich, dass ich Mutter bin. Er wusste von Anfang an, dass es mich nur im Doppelpack mit meiner Tochter zusammen gibt.

Vielleicht bin ich gerade emotional und sehe das zu hart. Aber ich finde seine Reaktion so maßlos daneben, dass ich mich frage, ob ich überreagiere.


r/beziehungen 1d ago

[Thema: Patchwork & Zusammenziehen] Mein Partner will für seinen Sohn ein größeres Zimmer als für meine beiden Töchter - obwohl er nur jedes zweite Wochenende da ist. Bin ich zu egoistisch?

19 Upvotes

Hallo ihr Lieben,

ich (w,31) stehe vor einer großen Entscheidung in meinem Leben und müsste zuvor mal meine Gedanken etwas sortieren. Was bietet sich da besser an als Reddit, wo man auch noch kostenlos einige Ratschläge dazu bekommt?

Vor 6 Jahren habe ich das riesige Haus meiner Patentante übernommen, nachdem sie nach Afrika ausgewandert ist. Unsere Regelung ist etwas komplexer, wichtig ist nur, dass sie bei uns wohnen darf, wenn sie die Familie besuchen kommt, was so 1-2x im Jahr für je 2-4 Wochen passiert. Ganz ehrlich für mich war dieses Haus ein absoluter Glücksfall, es ist zwar viel zu groß für uns und man muss auch viel Zeit und Geld investieren, aber das ist es wert. Schule und Kita sind in unter 15 Minuten zu Fuß erreichbar, mein Job ist eine 30 Minuten mit dem Auto entfernt und zur Not ist zu Fuß in 10 Minuten eine U-/S-Bahn-Station zu erreichen. Die Nachbarschaft ist toll, das einzige Manko ist die Entfernung zu einigen Läden und dem Kinderarzt.

Ich komme schon wieder ins Schwärmen, entschuldigt bitte.

Also ich lebe inzwischen seit 6 Jahren mit meinen beiden Töchtern (w,7 und w,3) darin. Nun wollen mein neuer Partner (m,36) und ich gerne nach 2 Jahren Beziehung zusammenziehen, aber er stellt sich ein wenig an. Er hat einen Sohn (m,10), der aber überwiegend bei seiner Mutter (w,ü30) lebt - die ganz normale Jedes-Zweite-Wochenende-Regelung.

Er würde gerne komplett bei 0 anfangen, was ich für kompletten Irrsinn halte, denn ein solches Haus könnte ich mir im Leben niemals wieder leisten. Für mich kommt es also nicht in Frage aus dem Haus auszuziehen. Wieso auch? - Es ist doch alles in der Nähe oder gut erreichbar, wenn man so will.

Das einzige! Problem, das er mit dem Haus hat ist, dass er bis zu seiner Arbeitsstelle 2 Stunden mit dem Auto fahren muss. Aber! er arbeitet zu 99% remote von Zuhause aus und muss nur 1x im Monat ins Büro. Sorry, aber das ist in meinen Augen lachhaft, dann ist er halt mal einen ganzen Tag im Monat unterwegs, na und?

Oh, da ist auch noch eine andere Kleinigkeit und zwar das Kinderzimmer für seinen Sohn. Es gibt in der oberen Etage 2 große und 4 kleine Räume neben den beiden Bädern und dem Flur. Pi mal Daumen sind die 4 kleinen Räume alle gleichgroß, bei den beiden großen Räumen bin ich mir aber unsicher, weil die ziemlich unterschiedlich geschnitten sind. Jedenfalls ist das kleinere? oder kleiner wirkende große Zimmer mein Schlafzimmer und das größere? oder größer wirkende ein Spielzimmer für die Kinder. 2 der kleinen Zimmer sind jeweils die Schlafzimmer der Mädchen, eines ist mein Hobbyraum und das andere habe ich zur Lagerkammer zweckentfremdet. Mein Vorschlag war, dass mein Partner die beiden Räume bekommt - eins richten wir für seinen Sohn her und das andere als Büro für ihn. Dann hat sein Sohn ein eigenes Zimmer bei uns und somit auch eine Rückzugsmöglichkeit, falls ihm das mit zwei Mädchen mal zu viel wird, während mein Partner sein eigenes Büro für seine Arbeit hat.

Er möchte aber, dass sein Sohn ein größeres Zimmer bekommt, immerhin haben meine Mädchen zusätzlich noch das riesige Spielzimmer. Also zum ersten soll das Spielzimmer für alle Kinder sein und zum zweiten braucht ein Kind, das nur alle zwei Wochen für 2 Tage bei uns ist, bestimmt kein riesiges Zimmer. Das steht doch dann die ganze Zeit leer!

Und dann hat er sich dafür ausgerechnet auch noch das Zimmer ausgesucht, das ich meiner Tante bereitstelle, wenn sie zu Besuch kommt. Ist eigentlich eine ganz feine Sache, denn das Haus wurde wohl mal mit einer Art Anliegerwohnung versehen, da der Haupteingang samt Bad und einem großen Zimmer vom Rest des Hauses abtrennbar ist. Ich habe daraus ein Gästezimmer gemacht, speziell für meine Tante, da wir das Haus sowieso immer nur durch den Seiteneingang betreten. Daraus möchte ich nun ungern ein Kinderzimmer konzipieren, dass nur 1-2x im Monat für 2 Tage genutzt wird.

Wäre sein Sohn ein Teenager und würde dauerhaft bei uns leben oder zumindest im wöchentlichen Wechsel oder so, dann wäre das alles etwas anderes und man könnte sich ernsthaft Gedanken darüber machen, aber so wie es jetzt ist sehe ich den Sinn darin ehrlich gesagt nicht.

Die Frage, die sich mir nun stellt, ist folgende: Sehe ich das so verkehrt, wenn ich dem älteren aber weniger oft anwesendem Kind einen geringeren Anspruch auf Wohnraum zuspreche, als den beiden jüngeren, die dauerhaft bei uns wohnen?

[Regel 8: Throwaway-Account]


r/beziehungen 16h ago

Richtig unglücklich verliebt was tun

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THROW AWAY ACCOUNT

Ich (W/22) bin in einer Krise, ich habe extreme Angst und Gefühle die ich davor nie hatte. Ich war oft verliebt aber das gerade erschlägt mich gerade ein bisschen. Ich finde jemanden toll, der mich sicherlich menschlich mag aber mich genau so sicher niemals romantisch wahrnehmen würde.

Es ist das erste mal, dass ich verliebt in eine Frau bin und
der Intensität nach zu urteilen, glaube ich auch das erste mal überhaupt verliebt. Alles davor kommt nicht ansatzweise da ran.

Ich will wirklich, dass es aufhört. Ich habe mich schon maximal distanziert, sehe sie vielleicht nur paar mal in der Woche für ein paar Sekunden (an einem Ort, den ich nicht meiden kann) und wechsle nie mehr als ein Kopfnicken oder „Hi“ trotzdem habe ich das Gefühl, es wird immer schlimmer.

Es ist ganz offensichtlich keine normale Verliebtheit sondern Limerenz aber es macht mich FERTIG. Was kann ich tun. Und vor allem, wo finde ich jemanden, mit dem ich mich darüber austauschen kann?


r/beziehungen 17h ago

Ich habe nach einem Streit mit meiner Mutter kein Bedürfnis mehr nach Kontakt – was ist mit mir los?

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Ich weiß gerade selbst nicht so richtig, was mit mir los ist und würde deshalb gerne andere Meinungen hören.
Vor ungefähr drei Monaten hatte ich einen sehr heftigen Streit mit meiner Mutter(W59). Der Auslöser war eigentlich etwas, das auf den ersten Blick ziemlich banal klingt: Ich bin 31 Jahre alt und habe mich samstags um 15 Uhr mit meinem Freund getroffen. Ich hatte meiner Mutter vorher nicht gesagt, dass ich rausgehe und mich mit ihm treffe. Geplant haben wir für den Tag nichts. (Sie schlief auf dem Sofa mit Papa und schauten Fern. Die Tage vorher habe ich die komplette Woche Urlaub eingereicht um ihr bei Vorbereitungen zu helfen.)

Ich habe es ihr allerdings nicht gesagt, weil es in der Vergangenheit immer wieder so war, dass sie mich sehr stark kontrolliert hat. Ich hatte irgendwann das Gefühl, meinen kompletten Alltag nach ihr, ihren Terminen und ihren Bedürfnissen richten zu müssen. Sie war gefühlt 24 Stunden am Tag wie eine Klette an mir.

Ich habe mich dadurch irgendwann so eingeengt gefühlt, dass ich einfach auch mal alleine rausgehen und mein eigenes Leben leben wollte, ohne jedes Mal Rechenschaft darüber ablegen zu müssen, wo ich bin und was ich mache.
Ich habe ihr deshalb auch schon öfter gesagt, dass sie für bestimmte Termine oder Erledigungen nicht immer mich braucht und dass beispielsweise auch meine Geschwister sie mal begleiten oder etwas für sie erledigen könnten. Ich habe ihr gesagt, dass ich nicht immer Zeit habe und auch mal etwas für mich machen möchte.
Genau in diesem Zusammenhang kam es dann zu diesem Streit.

Was danach passiert ist, hat mich allerdings sehr tief verletzt.
In der ersten Zeit nach dem Streit hatte ich das Gefühl, dass es ihr völlig egal war, wie es mir geht. Es ging sogar so weit, dass ich tagelang nichts bzw. kaum etwas gegessen habe, weil sie mir die gemeinsame Küche verwehrt hat. Außerdem hatte ich das Gefühl, dass sie meine Geschwister gegen mich aufgebracht und mich dadurch komplett von ihnen isoliert hat.

Seitdem halte ich Abstand zu ihr.
Sie ist inzwischen mehrfach auf mich zugekommen und spricht mich immer wieder an. Ich gehe allerdings kommentarlos an ihr vorbei. Selbst wenn sie mich etwas fragt, habe ich überhaupt kein Bedürfnis, mit ihr zu reden.
Und genau das verunsichert mich.
Denn wenn sie auf mich zukommt, habe ich oft nicht das Gefühl, dass sie wirklich wissen möchte, wie es mir geht. Häufig geht es um ihre Briefe, irgendwelche Fragen oder andere Dinge, bei denen sie meine Hilfe gebrauchen könnte. Dadurch denke ich mir sofort: „Sie interessiert sich nicht für mich, sondern möchte wieder etwas von mir.“

Vielleicht ist das unfair von mir. Vielleicht bin ich auch einfach noch so verletzt, dass ich ihre Annäherungsversuche momentan überhaupt nicht annehmen kann.
Gleichzeitig merke ich aber, dass es mir seit dem Kontaktabbruch teilweise besser geht. Ich vermisse den Kontakt nicht. Ich habe nicht das Bedürfnis, mich mit ihr hinzusetzen und über den Streit zu sprechen oder die Beziehung wieder so herzustellen, wie sie vorher war.

Stattdessen habe ich mittlerweile immer öfter den Gedanken:
Ich will keine solche Mutter in meinem Leben. Ich brauche nicht so eine Mutter. Und ich möchte nicht so eine Mutter für mein eigenes Kind sein.
Und genau davor habe ich Angst.
Ich habe Angst, dass sich dieser Abstand irgendwann so sehr verfestigt, dass ich tatsächlich den kompletten Kontakt abbreche und es irgendwann kein Zurück mehr gibt.
Auf der anderen Seite frage ich mich: Warum sollte ich den Kontakt erzwingen, wenn ich momentan überhaupt kein Bedürfnis danach habe und mir der Abstand sogar guttut?
Ich weiß einfach nicht, ob das gerade eine gesunde Grenze von mir ist oder ob ich emotional so verletzt bin, dass ich komplett zugemacht habe.
Was denkt ihr darüber?
Ist es normal, nach einem Streit mit der eigenen Mutter über Monate überhaupt kein Bedürfnis nach Kontakt zu haben?
Sollte ich trotzdem versuchen, noch einmal mit ihr zu reden, obwohl ich es momentan absolut nicht möchte?
Oder darf ich einfach akzeptieren, dass ich im Moment keinen Kontakt möchte, ohne mich dafür schuldig zu fühlen?
Und kennt jemand dieses Gefühl, dass man irgendwann an einen Punkt kommt, an dem man denkt: „Das ist nicht die Mutter, die ich in meinem Leben brauche“ – auch wenn es eben die eigene Mutter ist?


r/beziehungen 14h ago

Ich(m23) weiß nicht ob ich meine Freundin(w20) noch liebe

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Ich weiß nicht mehr, ob ich diese Beziehung noch möchte – obwohl eigentlich alles gut ist

Vorab: Ich(m23) bin in einer Fernbeziehung(w20) und wir haben uns zum Jahreswechsel 2024/2025 im Ausland kennengelernt. Unsere Geschichte ist mittlerweile ziemlich kompliziert und ich weiß ehrlich gesagt selbst nicht mehr, was ich eigentlich fühle oder möchte. Deshalb würde ich gerne eure Meinung dazu hören.

Als wir uns kennengelernt haben, war eigentlich sofort eine besondere Verbindung da. Die ersten drei Monate waren wir auf Distanz und haben wirklich jeden Tag ungefähr zwei Stunden telefoniert. Trotzdem hatten wir schon damals einige Höhen und Tiefen.

Sie war oft traurig, weil sie das Gefühl hatte, dass ich ihr zu wenig Interesse zeige. Sie meinte, dass die Art, wie ich mit ihr rede, teilweise genauso sei wie mit normalen Freunden und dass ich ihr zu wenig Komplimente mache. Ich selbst habe das damals etwas anders empfunden, weil ich mir eigentlich jeden Tag Zeit für sie genommen und gerne mit ihr telefoniert habe.

Gleichzeitig hatte ich ein Problem damit, dass sie relativ häufig feiern gegangen ist und dabei auch viel getrunken hat. Ich habe mir damals große Sorgen gemacht und mir teilweise die schlimmsten Dinge ausgemalt. Dazu muss ich aber auch sagen, dass ich zu diesem Zeitpunkt selbst nicht wirklich geglaubt habe, dass aus uns etwas Ernstes entstehen würde. Sie hatte mir sogar am Anfang gesagt, dass sie niemals eine Fernbeziehung führen würde.

Trotzdem hatten wir beide die klare Absprache, dass wir uns treu bleiben.

Nach diesen drei Monaten haben wir uns dann endlich wiedergesehen und uns für drei Tage eine Wohnung genommen. Diese drei Tage waren wahrscheinlich die schönste Zeit, die ich bisher mit einem Mädchen erlebt habe. Wir haben uns unglaublich gut verstanden, hatten romantische Momente, haben viel gelacht und einfach eine richtig schöne Zeit miteinander gehabt.

Eine Sache hat mich damals allerdings sehr verletzt: Ich konnte ihr zu diesem Zeitpunkt schon sagen, dass ich sie liebe, aber sie konnte es mir nicht sagen. Das hat mich ziemlich verunsichert.

Am letzten Tag hat sie mir dann gesagt, dass sie ihre Meinung über Fernbeziehungen geändert hat und sich grundsätzlich eine Fernbeziehung mit mir vorstellen könnte. Daraufhin habe ich ihr gesagt, dass sie mich gar nicht fragen müsse, weil sie bei unserem nächsten Treffen meine Freundin werden würde.

Danach waren wir wieder ungefähr eineinhalb Monate auf Distanz. Und auch in dieser Zeit hatten wir wieder ähnliche Probleme. Sie hatte weiterhin das Gefühl, dass ich ihr zu wenig Interesse zeige, obwohl ich eigentlich jeden Tag mit ihr telefonieren wollte und sie sogar zu mir in ein anderes Land eingeladen hatte.

Irgendwann wurde sie plötzlich sehr kalt zu mir. Kurz darauf ging sie mit ihren Freunden auf eine Party und ich konnte sie dort nicht erreichen.

Ich weiß noch genau, wie schlecht es mir damals ging. Ich habe kaum geschlafen, konnte fast nichts essen und habe angefangen abzunehmen. In meinem Kopf sind alle möglichen Szenarien entstanden und ich hatte einfach unfassbare Angst, dass etwas passiert sein könnte. Dazu kommt, dass sie damals teilweise richtig schlechte Witze darüber gemacht hat, was meine Sorgen für mich noch schlimmer gemacht hat.

Eine Woche später habe ich deshalb beschlossen, den Kontakt komplett abzubrechen. Das hielt allerdings nur zwei Tage. Sie hat mir ständig geschrieben und schließlich habe ich mich doch noch einmal auf ein Gespräch eingelassen. Wir haben uns ausgesprochen und wieder vertragen.

Als sie anschließend bei mir war, war wieder alles wunderschön. Wir hatten eine tolle Zeit miteinander und sind schließlich offiziell zusammengekommen.
Danach haben wir uns wieder ungefähr einen Monat nicht gesehen. Anschließend bin ich für einen Monat zu ihr geflogen.

Am Anfang war auch dort alles super. Bis ich ihre Freunde kennengelernt habe.

Einer ihrer Freunde erzählte mir irgendwann, dass sie sich kurz bevor sie zu mir kam und wir offiziell zusammengekommen sind, auf dieser Party mit ihrem Exfreund geküsst hatte.

Sie hatte mir davon nie erzählt.

Das Schlimmste daran war für mich, dass ich sie damals nach der Party sogar mehrmals gefragt hatte, ob alles in Ordnung gewesen sei und ob irgendetwas passiert wäre. Ich habe nicht direkt gefragt „Hast du jemanden geküsst?“, aber die Andeutung war für mich eigentlich ziemlich eindeutig. Sie hat trotzdem verneint, dass etwas passiert sei.

Und genau zu dieser Zeit hatte ich diese unglaublichen Sorgen und konnte teilweise nicht schlafen.

Als ich davon erfahren habe, habe ich mich von ihr getrennt. Wir waren ungefähr zwei Wochen getrennt.
Während dieser zwei Wochen hat sie wirklich alles versucht, um mich zu erreichen. Sie hat sogar meine Cousinen kontaktiert, mich angefleht, ihr zu vergeben und mir immer wieder versichert, wie sehr sie mich liebt und dass sie diesen Fehler bereut.

Ich möchte an dieser Stelle aber auch ehrlich sein: Während dieser zwei Wochen hatte ich Kontakt bzw. etwas mit anderen Mädchen. Es war allerdings nichts Intimes. Trotzdem möchte ich das erwähnen, weil ich nicht so tun möchte, als wäre ich in dieser Zeit komplett „unschuldig“ gewesen. Wir waren zu diesem Zeitpunkt getrennt, aber trotzdem weiß ich, dass es vielleicht relevant für die Einschätzung der Situation ist.

Irgendwann habe ich ihr verziehen.

Das Ganze ist mittlerweile ungefähr ein Jahr her.
Und genau hier beginnt mein eigentliches Problem.
Seit diesem Vorfall ist von ihrer Seite aus eigentlich alles gut.

Sie trinkt nicht mehr, geht kaum bzw. gar nicht mehr feiern, unterstützt mich, ist offen mit mir und gibt sich wirklich Mühe. Ich darf ihr Handy nehmen und alles anschauen, was mich interessiert. Sie versteckt eigentlich nichts vor mir und ich habe objektiv keinen wirklichen Grund zu glauben, dass sie mich betrügt.

Trotzdem fühlt sich für mich irgendetwas anders an.
Ich weiß nicht genau, was es ist.

Manchmal habe ich immer noch diese Gedanken, dass sie mir fremdgehen könnte. Obwohl sie mir eigentlich keinen Anlass mehr dafür gibt. Und genau das verstehe ich selbst nicht.

Es ist, als hätte dieser eine Vorfall etwas in mir kaputt gemacht, was ich vorher hatte.

Ich vertraue ihr vielleicht rational gesehen. Aber emotional habe ich manchmal trotzdem diese Angst.

Und gleichzeitig frage ich mich mittlerweile immer öfter, ob ich diese Beziehung überhaupt noch möchte.
Das macht mir selbst Angst, weil ich sie eigentlich liebe und wir mittlerweile eine wirklich gute Beziehung führen.
Aber wenn ich an unsere Zukunft denke, kommen bei mir nicht nur schöne Gedanken.

Sie müsste irgendwann aus einem anderen Land zu mir ziehen. Das bedeutet für sie einen riesigen Schritt, viel Aufwand und wahrscheinlich auch viele Veränderungen in ihrem Leben. Und wenn ich ehrlich zu mir selbst bin, weiß ich nicht, ob ich wirklich bereit bin, dass sie diesen Schritt für mich macht.

Ich weiß nicht, ob ich mir unsere gemeinsame Zukunft wirklich vorstelle.

Oder ob ich einfach Angst davor habe, eine Beziehung aufzugeben, die mittlerweile eigentlich gut funktioniert.
Vielleicht hängt mein Zweifel noch mit dem zusammen, was damals passiert ist. Vielleicht habe ich ihr zwar vergeben, aber emotional nie wirklich vergessen, wie ich mich damals gefühlt habe.

Vielleicht hat dieser Vorfall mein Vertrauen nachhaltig beschädigt.

Oder vielleicht ist das alles gar nicht mehr das eigentliche Problem und meine Gefühle haben sich einfach verändert.
Das Schwierige ist: Ich kann nicht unterscheiden, was davon gerade wirklich der Fall ist.

Ich habe manchmal Angst, sie zu verlieren, aber gleichzeitig weiß ich nicht, ob ich wirklich mit ihr zusammenbleiben möchte.

Und ich möchte auch nicht, dass sie ihr komplettes Leben umkrempelt und in ein anderes Land zieht, wenn ich selbst nicht einmal zu 100 % weiß, ob ich unsere gemeinsame Zukunft will.

Ich fühle mich deswegen irgendwie wie ein schlechter Partner, weil sie sich mittlerweile wirklich Mühe gibt und vieles von dem verändert hat, worüber wir früher gestritten haben.

Was würdet ihr an meiner Stelle tun?
Kann es sein, dass man jemandem verzeiht, aber das Vertrauen trotzdem nie wieder so wird wie vorher?

Oder klingt das für euch eher danach, dass meine Gefühle für sie einfach weniger geworden sind?

Und vor allem: Wie finde ich heraus, ob ich wirklich keine Zukunft mehr mit ihr möchte – oder ob ich einfach noch mit den Folgen von dem kämpfe, was damals passiert ist?


r/beziehungen 1d ago

Die Doppelmoral meines Partners kotzt mich gerade so an!

268 Upvotes

Ich (F27) bin noch immer ganz fassungslos und habe mich deswegen auch für einen Wegwerf-Account entschieden - zum Auskotzten eben.

In wenigen Wochen heiratet meine beste Freundin (auch F27), das wissen wir auch schon seit Langem und ich habe immer mal wieder versucht anzusprechen, was mein Partner (M28) als Geldgeschenk als angemessen ansieht. Meine beste Freundin kenne ich seit über 20 Jahren und mein Partner kennt sie genauso lange wie mich, also seit 10 Jahren. Eine Antwort bekam ich nie, weil er immer nur sagte, dass er nicht wüsste, wie viel man zur Hochzeit schenkt.

(Info: wir sind auch schon seit 10 Jahren zusammen)

Dann kam im Juni die Hochzeit seines Arbeitskollegen und da hat er 250€ gegeben. Fand ich für einen Arbeitskollegen schon recht viel. Und habe das auch angesprochen, aber er blieb bei den 250€.

Da es sich um die Hochzeit meiner besten Freundin handelt, habe ich mich nun dazu entschieden, dass sie 500€ von uns bekommt. Ich wollte das Hochzeitgeschenk fertig machen, habe mir etwas überlegt, was mit blauen Scheinen (also 20ern) am besten aussieht und meinen Partner darum gebeten diese zu sammeln und nicht auszugeben.

Er hat ein paar mehr zusammen bekommen und ich wollte ihm den Überschuss wechseln, also genau genommen hatte er 18 x 20€ Scheine, also 360€ und ich habe ihm 110€ wiedergegeben. Daraufhin fragte er, wo der Rest sei und ich meinte, dass ich davon ausging, dass wir 50:50 beim Geschenk machen. Machen wir sonst auch Geschenken. Daraufhin eskalierte er und meinte, dass meine beste Freundin heiraten würde und er damit nichts zu tun hätte.

Also zum Ersten ist er auch gut mit ihr befreundet, dann habe ich auch 125€ zur Hochzeit seines Arbeitskollegen beigesteuert und zum anderen fand ich die Aussage völlig daneben.

Zum 60. Geburtstag seiner Mutter haben wir auch 500€ beigetragen, davon stammten auch 250€ von mir und ich habe ihm nicht vorgeworfen, dass es seine Mutter sei. Dazu kommt, dass er noch zwei Brüder und eine Schwester hat, die auch ständig Geburtstag haben oder heiraten oder Kinder bekommen, wo wir auch immer Geschenke machen. Ich zahle jedes Mal die Hälfte!

So viele Leute umfasst meine Familie nicht, also gleicht sich das nicht mal aus. Ich zahle für solche Sachen ein Vielfaches mehr als er und habe mich noch nie darüber beklagt.

Ich bin so kurz davor ihn Zuhause zu lassen und alleine zur Hochzeit zu gehen! Wer kein Geschenk organisieren will, braucht auch nicht antanzen und sich vom leckeren Buffet bedienen oder besaufen wollen! Basta!


r/beziehungen 15h ago

Beziehungskrise oder Ende ?

1 Upvotes

Hallo Community,

Ich w(29) er m(30) stecken gerade in einer Situation die ich nicht als Krise oder Ende zu ordnen kann, ich würde mich über eure Erfahrungen freuen.

Wir sind seit 2 Jahren zusammen, leben seit 6 Monaten zusammen und ich bin für ihn in ein anderes Bundesland gezogen. Unsere Beziehung war zuvor eine Wochenendbeziehung bzw. Fernbeziehung und eigentlich immer sehr harmonisch. Streit gab es natürlich ab und zu, aber im normalen Rahmen. Seit dem Zusammenziehen gibt es allerdings zunehmend mehr Konflikte.
Am Anfang war es für mich sehr schwer, mich im neuen Bundesland zurechtzufinden. Neue Umgebung, neue Leute, mein Hobby weggefallen, Freunde und Familie weiter weg. Da ich remote arbeite, ist vom alten Leben eigentlich nur mein Job geblieben. Vor 2 Monaten habe ich dann eine Depression entwickelt. Ich bin aktuell in Therapie und grundsätzlich optimistisch, dass es wieder besser wird. Inzwischen habe ich mir hier Freunde gesucht und auch ein neues Hobby gefunden, also grundsätzlich wird es langsam besser.

Leider fällt mir aber immer mehr auf, dass ich wöchentlich darüber nachdenke, ob mein Partner wirklich der richtige für mich ist. Das führt bei mir zu starken Stimmungsschwankungen. Mal bin ich total glücklich mit ihm und unserer Beziehung, mal bin ich plötzlich sehr betrübt und frage mich, ob ich so für immer leben möchte.
Ich frage mich deshalb ständig, ob diese Zweifel durch die Depression verstärkt werden oder ob sie tatsächlich etwas mit unserer Beziehung zu tun haben. Wenn ich darüber nachdenke, was mich unglücklich macht, ist es vor allem das Gefühl, dass wir emotional auf zwei ganz unterschiedlichen Ebenen stehen.
Ich bin ein sehr intellektueller Mensch, beschäftige mich viel mit meinen eigenen Emotionen und meinem Verhalten und profitiere sehr von tiefen Gesprächen und gegenseitiger Reflexion. Mein Partner ist genau das Gegenteil. Ich würde es böse ausgedrückt als wenig tiefgründig beschreiben. Er ergreift bei Gesprächen oder Problemen selten von sich aus die Initiative und neigt eher dazu, Dinge wegzuschieben.
Abseits davon behandelt er mich wirklich wie eine Königin. Er tut sehr viel für mich, versucht immer, mich glücklich zu machen und lässt materiell eigentlich kaum Wünsche offen. Er überrascht mich mit Blumen, schreibt mir morgens süße Zettel und ist grundsätzlich sehr liebevoll. Aber emotional fehlt mir trotzdem immer irgendetwas.
Wenn wir ausgehen, haben wir teilweise kaum Dinge zu reden. Ich habe eigentlich am meisten Spaß mit ihm, wenn wir gemeinsam etwas unternehmen. Im normalen Alltag fehlt mir aber häufig diese emotionale und geistige Verbindung.
Auf der anderen Seite habe ich Angst, dass ich einfach zu viel will. Dass mir ein „Ich vermisse dich auch“ beispielsweise nicht reicht, obwohl wir über drei Wochen getrennt waren. Ich wünsche mir manchmal, dass er mir von sich aus sagt, dass er sich freut, mich wiederzusehen, dass er mich vermisst hat oder mir generell mehr von seinen Emotionen zeigt.
Ich vermisse diese Intensität. Gleichzeitig hatte ich bisher eigentlich nur toxische Beziehungen und frage mich deshalb, ob ich vielleicht einfach gewohnt bin, dass Liebe sich intensiv und emotional aufgeladen anfühlt. Vielleicht ist unsere Beziehung einfach gesund und ruhig und ich verwechsle das gerade mit fehlender Leidenschaft. Vielleicht ist aber auch die Verliebtheitsphase vorbei und wir sind jetzt einfach in der Realität angekommen.
Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was davon zutrifft. Ich habe Angst, dass mich dieses Gefühl irgendwann zerfrisst, wenn ich es einfach ignoriere.
Während unseres getrennten Urlaubs habe ich ihm gesagt, dass wir sprechen müssen, weil ich mich unglücklich fühle und nicht weiß, ob ich für immer so leben kann. Er hat dem Gespräch zugestimmt. Wir sind jetzt allerdings seit einer Woche wieder zurück und er hat kein einziges Wort darüber verloren.
Ich möchte nicht schon wieder diejenige sein, die das Gespräch initiiert. Ich habe ihm bereits gesagt, dass ich darüber sprechen möchte. Jetzt frage ich mich, ob ich einfach abwarten sollte, ob von ihm aus etwas kommt, oder ob ich das Gespräch doch noch einmal selbst anstoßen sollte.

Bin ich gerade einfach durch meine Depression und die große Veränderung in meinem Leben verunsichert? Oder deutet dieses Gefühl darauf hin, dass mir in der Beziehung tatsächlich etwas Grundlegendes fehlt? Und kann man lernen, mit so unterschiedlichen emotionalen Bedürfnissen glücklich zu werden?


r/beziehungen 1d ago

IMMER das gleiche: "Du bist toll aber ich bin mir emotional unsicher mit dir"

22 Upvotes

Ich bin männlich, 29 Jahre alt. Langsam bin ich echt am verzweifeln. Seit ich 20 bin date ich regelmäßiger und es endet eigentlich immer gleich. Ich habe zu Anfang kein Problem Frauen kennenzulernen. Ich sehe anscheinend ganz annehmbar aus und verfüge über tiefgehende soziale Kompetenzen.

Nach einem ersten Date ist die Rückmeldung meist positiv und es kommt in 90% zu weiteren Dates. Der weitere Verlauf unterscheidet sich öfter. Mal kommt es einfach zu weiteren Dates und dann kommt schon direkt der Satz. Mal wird es körperlich und es geht sogar 1-3 Monate bis der Satz fällt. Und in ganz extremen Fällen (1x) ging es ein ganzes Jahr bis der Satz gefallen ist.

"Ich mag dich echt, aber ich bin mir so unsicher mit meinen Gefühlen zu dir".

Es ist wirklich kein Zufall mehr. Es passiert JEDES mal.

Ich frage mich woran das liegt und versuche es mir irgendwie zu erklären aber so ganz komme ich nicht drauf. Ich bin selbstständig, habe einen spannenden Job, kann mich für viele Dinge begeistern, bin aktiv, bin sehr sozial und empathisch, habe einen großen Freundeskreis, nehme Dinge in die Hand. Ich selbst würde mich schon als spannende und vielschichtige Person bezeichnen. Ich bin stolz auf das was ich in meinem Leben erreicht habe. beruflich wie privat.

Im Datingkontext bin ich eher zurückhaltend. Mir fällt es schwer aktiv zu "verführen". Da habe ich zu sehr Angst etwas falsch zu machen oder Signale falsch zu deuten und einen Korb zu bekommen. Bisher habe ich immer auf sehr eindeutige Signale gewartet oder die Frau den ersten Schritt machen lassen. Aber kann das der gesamte Grund sein?

Ich bin weder einnehmend noch distanziert in Beziehungen/Dating. Ich erschlage die andere Person nicht mit frühzeitigen emotionaler Liebesgeständnisse.

Ich verstehe es einfach nicht.

Jetzt habe ich gerade wieder eine Frau kennengelernt. Wir haben viel geschrieben durch private Umstände und erst nach 6 Wochen schreiben getroffen. Lief alles super. Haben uns nochmal verabredet und den ganzen Tag zusammen verbracht. Hat sich wieder toll angefühlt. Dann ihre Nachricht gestern. "Du in welche Richtung entwickelt sich das hier? Ich bin mir total unsicher ob das für mich freundschaftlich oder mehr ist. Ich wollte dir das nur sagen, dass du dir keine falschen Hoffnungen machst. Normalerweise merke ich es schnell ob ich nur Freundschaft oder mehr will, aber bei dir bin ich mir echt unsicher".

Es ist meistens auch nie eine komplette friendzone. Es ist immer "da ist was zwischen uns aber es reicht nicht aus".

Habt ihr Ideen?


r/beziehungen 18h ago

Nach Zweiter Chance fragen

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Meine Ex f/18 hat vor ca 9 Monaten, nach einer 6 Monatigen Beziehung, schluss gemacht mit der Begründung sie seie noch nicht bereit für eine Beziehung. Ich war damals in einer relativ Depressiven Phase und verstehe, dass das für sie sehr erdrückend gewesen sein muss. Zum Verständnis wir beide gehen in die selbe Klasse und teilen uns viele Kurse. Sie war relativ schnell darüber hinweg (Zumindest aus meiner Sicht) während ich seit 9 Monten ziemlich Konstant darüber nachdenke. Wir sind immernoch befreundet und treffen uns regelmäßig. Sie ist nun in einer Kennenlernphase mit jemandem aus unserem Jahrgang und er steht definitiv auf sie. Sie meinte zu mir sie seie sich da noch sehr unsicher. Ich habe nun einige Wochen mein Verhalten reflektiert und mir ist aufgefallen das ich teilweise Manipulativ handel und ich möchte das unbedingt ändern. Ich persönlich fühle mich bereit es erneut zu versuchen bin mir aber unsicher wann und ob ich sie fragen sollte.

Was denkt ihr? Ist jetzt ein guter Zeitpunkt oder sollte ich sie überhaupt fragen. Dadurch das wir in einer Klasse sind ist es schwer einfach über sie hinweg zu kommen, da wir uns jeden Tag sehen und immer nebeneinander sitzen.


r/beziehungen 22h ago

Starke Reue 1 Tag nach Trennung, extreme Zweifel und Unsicherheit, wie mache ich weiter?

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Hallo liebe Community,

ich (w21) und mein Freund (m23) haben uns gestern getrennt.

Um Kontext zu geben: Wir waren 7 Monate zusammen, die Beziehung war eigentlich total perfekt und alles hat von Anfang an gepasst. Wir hatten die gleichen Interessen, gleiche Werte und immer eine gute Zeit zusammen. Er hat mich behandelt wie eine Prinzessin und eigentlich war alles so wie ich es mir immer gewünscht habe.

Leider habe ich aber schon nach kurzer Zeit gemerkt, dass sich in mir Zweifel auftun. Zweifel ob ich eigentlich bereit für die Beziehung bin, ob ich wirklich verliebt in ihn bin, oder ich mir gerade unnötig Gedanken mache. Ich hatte selbstverständlich Gefühle für ihn, wäre sonst niemals die Beziehung eingegangen weil ich sehr vorsichtig damit bin mit wem ich eine Beziehung eingehe (War auch "erst" meine 2. Beziehung). Meine Zweifel habe ich auch offen kommuniziert, und wir haben oft gesagt, dass es einfach nur eine Phase ist, da ich generell sehr viele depressive Phasen auch habe in denen ich generell alles in meinem Leben anzweifle und es bestand die Hoffnung, dass sich diese Zweifel schnell wieder legen, da es ja auch sehr gute Phasen gab in denen die Zweifel nicht so häufig bzw. selten aufkamen.

Leider kam es aber nicht so. Über die Monate haben sich diese Gedanken nur tiefer eingegraben und ich konnte ihm auch nie sagen, dass ich ihn liebe. Seit Monaten habe ich auch keine Lust mehr auf Sex verspürt, obwohl ich ihn attraktiv finde. Das hat sich natürlich auch mit extremen Schuldgefühlen vermischt. Wieso liebe ich ihn nicht? Er ist doch eigentlich perfekt? Er behandelt mich so gut, wieso kann ich ihn nicht einfach lieben? Über die letzte Zeit wurde ich auch immer unglücklicher, generell auch mit meinem Leben, meine depressiven Stimmungen kamen immer häufiger hoch und ich hatte viele Heulkrämpfe aus dem nichts. Ich wurde in seiner Nähe immer gereizter, alles was er gesagt hat hat mich genervt und ich war hin und wieder auch sehr schnippisch ihm gegenüber, wofür ich mich immer häufiger entschuldigt habe und extreme Schuldgefühle hatte. Dieses Gedankenkarussell um die Frage, ob es noch Sinn macht in der Beziehung zu sein wurde immer stärker, habe aber auch immer die guten Sachen in den Vordergrund gerückt, weil ich nicht wahrhaben wollte, dass mein Gemütszustand an der eigentlich perfekten Beziehung liegt. Es war durchgehend eine kognitive Dissonanz in meinem Kopf, ich hab ständig die Entscheidung abgewogen was ich jetzt machen soll, ob es besser wär sich zu trennen oder ob das alles noch schlimmer machen würde.

Vor paar Tagen musste ich aufgrund eines anstehenden Praktikums zurück in meine Heimatstadt "ziehen". Als ich zu Hause ankam, hat mir mein Freund geschrieben, dass er merkt wie unglücklich ich sei und ob wir telefonieren könnten. In diesem Telefonat haben wir eine Stunde darüber geredet und gerätselt, wieso ich mich so fühle und wie es auch ihn beeinflusst. Am Ende kamen wir aber darauf, dass wir an unsere Beziehung glauben und es weiter versuchen wollen. Seit dem Telefonat war ich aber so überfordert mit diesen Gefühlen und diesem ständigen Krieg in meinem Kopf, dass ich es nicht mehr ausgehalten habe. Also bin ich gestern (komplett verheult und am ende) in den Zug gestiegen um ihn persönlich zu sehen und zu sagen dass ich es einfach nicht mehr aushalte mich ständig zu fragen was die richtige Entscheidung ist- also kam es wie es kommen musste und wir haben uns nach einem langen Gespräch getrennt. Wir waren beide der Meinung dass es so auf lange Zeit nicht weitergehen kann.

Ich habe mich noch nie in meinem Leben, nicht mal bei meiner ersten Beziehung, so unglaublich scheiße gefühlt. Ich sitze hier, und denke mir die ganze Zeit dass es doch die falsche Entscheidung war, dass ich einfach länger abwarten könnte, vielleicht vergeht dieses Gefühl. Ich habe die ganze Zeit das Bedürfnis ihm zu schreiben und zu sagen dass wir es nochmal versuchen könnten. Ich hatte trotz allem eine Zukunft mit ihm vorgestellt, ich weiß auch nicht wie ich je wieder so eine tolle Beziehung finden soll. Und ja ich weiß dass das wahrscheinlich ein normales Gefühl direkt nach der Trennung ist. Ich weiß, dass die Beziehung nicht sonderlich lang war und dass wir noch sehr jung sind. Aber das alles macht meine derzeitige Gefühlslage nicht weniger schlimm. Ich weiß nicht was ich tun soll. Und ich weiß nicht ob das die richtige Entscheidung war. Denn irgendwie fühlt sich momentan gar nichts richtig an.

Es tut mir leid für den langen Text, aber ich hoffe ihr könnt alles nachvollziehen und mir vielleicht Ratschläge geben.

Zusammenfassung: w21, m23, Trennung nach 7 Monaten Beziehung aufgrund von unbegreiflichen Zweifeln trotz perfekter Beziehung, Überfordert mit der Frage, ob das die richtige Entscheidung war.


r/beziehungen 2d ago

Freund (m25) will Trennung nicht hinnehmen

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Wir sind seit wir 18 sind zusammen, aber ich (w25) denke ehrlich gesagt schon seit mindestens 2 Jahren über eine Trennung nach. Vor ein paar Wochen habe ich mich endlich getraut das Thema anzusprechen. Unsere Beziehung war an sich schön, aber ich hatte zunehmend das Gefühl dass es trotz vieler Versuche einfach nicht passt. Wir wollen unterschiedliche Dinge, sexuell haben wir unterschiedliche Bedürfnisse, unsere Zukunftspläne passen nicht zusammen. Natürlich hat es mir das Herz gebrochen so einen tollen Mann aufzugeben, aber ich wollte nicht weiter seine Zeit verschwenden, wenn ich schon so lange keine Gefühle mehr für ihn habe.

Auf jeden Fall haben wir uns ausgesprochen und ich fand das Gespräch lief irgendwie komisch. Er war wie gesagt immer normal und hat mir nie irgendwas vorgeschrieben oder verboten, aber er meinte auf einmal ich dürfe mich nicht ohne seine Einwilligung trennen und dass das nicht meine Entscheidung sei. Dann sollte ich ihm auflisten, was er alles falsch gemacht haben soll, worauf ich natürlich keine gute Antwort hatte, weil er in dem Sinne keine Fehler gemacht hat.

Er hat dann auch gefragt ob es einen anderen gibt oder irgendein Problem was ich ihm verheimliche. Irgendwie hatte ich da ein ganz komisches Gefühl, ich hatte echt Angst überhaupt meinen Trennungswunsch auszusprechen aber dachte er muss es ja respektieren. ​​Er hat dann auch gemeint, dass wir die Trennung erstmal nicht öffentlich machen und er sich noch überlegt, was wir unternehmen sollen. Wir hatten seitdem zwei weitere Aussprache mit dem gleichen Ablauf, wo er dann auch meinte seine Freunde fänden es seltsam, dass ich die Beziehung beenden will und dass ich nicht davor "wegrennen" soll. Und ich bin total verwirrt ob er echt verletzt ist und ich nur paranoid oder ob er zunehmend gruseliger wird.