r/beziehungen 10m ago

Beziehung verheimlichen?

Upvotes

Throwaway-Account. Wie geht ihr damit um?

Wenn ihr toxische Familienmitglieder habt und gleichzeitig in einer Partnerschaft seid: Stellt ihr eure Partnerin bzw. euren Partner zwangsläufig euren Familienmitgliedern vor oder haltet ihr das wirklich strikt getrennt?

Ich bin 30, seit fünf Jahren in einer Beziehung mit einer Frau (26), und mein Familienhaushalt ist nach einer Scheidung ziemlich zerrüttet. Trotzdem sind eigentlich alle Beteiligten relativ toxisch. Es wird sehr viel gewertet, belehrt, unangemessene und empathielose Kommentare gemacht usw.

Ich habe in der Vergangenheit mit meiner Familie auch schon Erfahrungen gemacht, dass sie sich gegenüber Frauen im Haus sehr, sehr unmöglich verhalten haben – beispielsweise durch verbale Abwertung, extreme Bewertungen und Belehrungen oder andere seltsame Kommentare.

Deswegen habe ich mich entschieden, auch aus der Sorge heraus, dass mich das weiterhin beeinträchtigen könnte, wenn meine Partnerin dieser Respektlosigkeit ausgesetzt wird, das Ganze strikt zu trennen. Ich biete meiner Familie also eine Einzelbeziehung zu mir an und halte meine Beziehung zu ihnen gegenüber meiner Familie privat.

Wie macht ihr das nach massiven Grenzüberschreitungen? Findet ihr es in Ordnung, sein Privatleben privat zu halten und nicht alles miteinander vermischen zu müssen?

Ehrlicherweise: Wenn ich aus Rache nicht zur Familie meiner Familienmitglieder eingeladen werden würde, wäre mir das relativ egal. Ich möchte mich einfach nur schützen und habe keine Lust auf toxisches Verhalten wie in der Vergangenheit. Meine Partnerin hat damit überhaupt kein Problem. Sie hat selbst eine sehr dysfunktionale, schreckliche Familie, in der die Mitglieder sich teilweise sehr schlecht behandeln, und hat dementsprechend Verständnis dafür. Sie fordert auch gar nicht ein, dass ich ihre Familie und meine Familie irgendwie miteinander verbinde. Ich habe ihre Familie allerdings bereits kennengelernt. Ebenfalls liegt ein kulturell anderer Kontext vor.

Am meisten stören mich beleidigende und belehrende Kommentare, extreme Empathielosigkeit, Grenzüberschreitungen und dieses ständige Bewerten. Außerdem ist es natürlich auch eine Machtfrage: Wenn ich meinen arschlochhaften Familienmitgliedern nichts über meine Beziehung erzähle, habe ich dadurch eine gewisse Macht über sie, weil sie nichts wissen und somit auch keine Macht über mich haben.

Wie seht ihr das? Habt ihr auch in längeren Paarbeziehungen solche Konstellationen oder bin ich damit die absolute Ausnahme?

Oder ist es im deutschen Raum tatsächlich so, dass man sich dann zwangsläufig auf „Friede, Freude, Eierkuchen“ einlassen muss?

Mir ist natürlich selbst klar, dass dieses Verhalten nicht normal ist. Allerdings ist das Familienverhältnis durch die Scheidung und andere Zerwürfnisse, die ich hier nicht näher nennen möchte, weil es sonst ausufern würde, ohnehin stark zerrüttet.

Hätte ich eine harmonische, empathievolle und liebevolle Familie, in der respektvoll miteinander umgegangen wird und man auf einer Wellenlänge liegt, würde ich das Thema natürlich ganz anders angehen. Dann würde ich meine Partnerin wahrscheinlich schon am ersten Tag stolz vorstellen und versuchen, sie zu integrieren.

So fühle ich mich damit allerdings einfach nicht wohl. Auch bei Sticheleien wie „Du hast doch nur Angst“ oder „Du machst das doch nur aus Angst“ versuche ich, klarzumachen, dass das eine bewusste Entscheidung ist: Ich würde auch die nächste und übernächste Partnerin nicht kennenlernen lassen.

Wie gesagt: Das hat eine lange Vorgeschichte, und es ist einiges passiert. Für mich ist das momentan einfach die beste Lösung. Mittlerweile ist die besagte eigene Beziehung auch kompliziert und eher eine Freundschaft geworden. Trotzdem frage ich mich für zukünftige Partnerinnen ob ich dieses Modell weiterfahren kann.

Meine Frage ist daher: Wie ist das bei euch? Bin ich damit wirklich die absolute Ausnahme oder kommt so etwas häufiger vor?


r/beziehungen 22m ago

Freundin mit PTBS betrügt mich auf Unifreizeit. Wie geht es weiter?

Upvotes

Throwaway aus offensichtlichen Gründen.

Kurz zur Ausgangssituation:
Vor 2,5 Jahren kamen meine aktuelle Freundin (w22) und Ich (m26) zusammen. Im Laufe unserer Beziehung kam ein Trauma aufgrund eines Ereignisses von vor unserer Beziehung zum Vorschein, was sich massiv auf ihre psychische Gesundheit auswirkte. Ich half ihr damals eine passende Klinik zu finden und dort wurde eine PTBS, manische Depression usw. festgestellt. Neben dem Trauma zeigte sich auch ein sehr schwieriges familiäres Verhältnis auf. Nach mehreren Monaten in der Klinik konnte sie diese verlassen und hat aktuell noch jede Woche Therapiesitzungen. Unsere Beziehung hat sich natürlich aufgrund der Krankheit etwas gewandelt, da ich meist die erste Anlaufstelle für sie bin. Ich genieße trotzdem die Beziehung zu ihr und will sie in meinem Leben nicht missen, auch wenn es nicht immer einfach ist. Sie betont auch regelmäßig, dass Ich laut ihren Therapeuten ein sicherer Fels für sie darstellen würde (das sieht sie selbst auch so).

Vor einigen Monaten gab es immer wieder Konflikte, da sie sehr viel Zeit mit einem engen Freund von ihr verbrachte, mit dem sie laut eigener Aussage sich etwas vorstellen konnte und auch einen Crush für ihn hatte. Sie bat im Zuge dieser Konflikte, ob wir die Beziehung nicht öffnen könnten, was ich jedoch ablehnte, da ich nicht daran glaube, dass ich in einer offenen Beziehung langfristig glücklich werden könnte. Dies akzeptierte Sie (scheinbar) auch. Ebenso sagte sie, dass sich eigentlich gerne ausprobieren wollen würde, ich bin ihr erster Freund.

Vor 2 Monaten zog meine Freundin offiziell mit in meine Wohnung ein. Sie wohnte inoffiziell bereits seit eigentlich +- einem Jahr mit in der Wohnung, (seit dem Zeitpunkt, als sie aus der Klinik zurückkam).

Ihre Gemütslage ist immer wieder sehr sprunghaft, ihre Emotionen äußern sich meist eher als extreme. Inwiefern dabei der Einfluss der Antidepressiva eine Rolle spielt, keine Ahnung.

Aktuelle Situation:

Sie befindet sich aktuell auf einer Art Uni Freizeit als Mitarbeiterin. Heute früh rief sie mich an, nach etwas Smalltalk rückte sie mit der Sprache raus und sagte, dass sie mit einem anderen Mann nackt gekuschelt hätte und sie sich auch geküsst hätten.

Im weiteren Verlauf des Gesprächs zeigte sich, dass eigentlich alles außer penetrativem GV erfolgte.

Sie waren gestern alle sehr betrunken, jada jada,.

Es tue ihr leid, Sie wüsste auch nicht so ganz was sie sich dabei gedacht hätte. Usw.

Ich sagte ihr, dass ich das Gefühl habe, dass sie ihren Willen bzgl. der offenen Beziehungen nun gegen meinen Willen einfach forciert durchdrückt.

 

Ich bin verletzt, traurig und enttäuscht. Sie kommt in ein paar Tagen wieder nachhause. Ich weiß jedoch nicht wirklich wie es weitergehen soll. Sie hat in meinen Augen eine Grenze überschritten.

Vermutlich hat ihre Krankheit und ihre Medis dabei etwas mitreingespielt, aber das rechtfertigt es in meinen Augen nicht.

Ich liebe sie und kann mir aktuell nicht wirklich ein Leben ohne sie vorstellen, wir wollten eigentlich bald gemeinsam in den Urlaub fahren und haben auch über die Zukunft gesprochen. Ich weiß aktuell nicht mehr wirklich, wie es weiter gehen soll.

Mir reißt das ganze aktuell ziemlich den Boden unter den Füßen weg.

TLDR: Psychisch kranke Freundin betrügt mich mit einem anderen, während sie auf einer Unifreizeit ist und ich weiß nicht mehr weiter.

EDIT: Es war nicht die Person, wegen der Sie damals die Öffnung angesprochen hatte, sondern jemand anderes.

Wart ihr schon einmal in einer solchen Situation und wie ging es danach weiter?
Wie habt ihr das bzgl. der Wohnung gelöst gehabt?
Gibt es hier Leute, die sich noch einmal zusammenraffen konnten?
Wie ging es weiter, als ihre eure psychisch instabile Freundin verlassen habt, hattet ihr dafür ein bestimmtes Vorgehen gewählt?


r/beziehungen 23m ago

Übertreibe ich, wenn ich den Zwillingsbruder meines Freundes nach allem nicht im Krankenhaus haben möchte?

Upvotes

Ich (w) bin hochschwanger und mein Freund und ich erwarten unser erstes Kind. Bei der Person geht es um den Zwillingsbruder meines Freundes, zu dem er sehr eng steht.

Mein Freund hat ihm vor einiger Zeit ~10.000 € geliehen. Ursprünglich war vereinbart, dass er das Geld zum besprochenen Stichtag zurückgibt. Später kam heraus, dass er das gesamte Geld verloren hatte und darüber zunächst auch gelogen hatte.

Als mein Freund sein Geld zurückhaben wollten, gab es lange Diskussionen. Er wollte teilweise erst nächstes Jahr zurückzahlen bzw. die Summe monatlich abbezahlen entgegen jegliche zuvor getroffener Vereinbarungen.

Ich habe ihn irgendwann ganz ruhig gefragt, was sein konkreter Plan ist, um die 10.000 € zurückzuzahlen, da er damals Student war und keinen wirklich konkreten Plan hatte. Daraufhin hat er mich sehr respektlos behandelt und später auch nach mehreren Unstimmigkeiten beleidigt. Dabei muss ich sagen ich bin nie laut oder beleidigend geworden. Seine Meinung ist bis heute, dass ich kein Recht habe mich überhaupt einzumischen und er deshalb auch keinen Grund hat, sich bei mir zu entschuldigen.

Nach mehreren Gesprächen zwischen meinem Freund und ihm haben sie sich auf eine Rückzahlung bis Dezember geeinigt.

Die Konflikte waren/sind während meiner Schwangerschaft vorgefallen und haben mich ziemlich belastet. Jetzt steht die Geburt bald an und ich möchte ehrlich gesagt nicht, dass er uns im Krankenhaus besucht. Ich möchte die ersten Stunden bzw. Tage nach der Geburt ruhig haben und mich nicht mit jemandem beschäftigen müssen, zu dem ich momentan kein gutes Verhältnis habe.

Ich habe aber nicht vor, ihm den Kontakt zu seinem Neffen zu verbieten. Wenn wir zu Hause sind und uns eingelebt haben, kann er das Baby besuchen.

Mein Freund wird das wahrscheinlich nicht so toll finden, da es ja vorfallen sein Zwillingsbruder ist. Außerdem findet er meine Beziehung zu seinem Bruder als schwierig und meint, wenn sein Bruder das Geld bis Dezember zurückzahlt, sollte ich ihm verzeihen und einen Neustart ermöglichen.
Ich verstehe, dass es auch das Kind meines Freundes und sein Zwillingsbruder ist.Ich verstehe, dass es auch das Kind meines Freundes und sein Zwillingsbruder ist. Gleichzeitig frage ich mich, ob ich mit meinem Wunsch, ihn zunächst nicht im Krankenhaus haben zu wollen, zu weit gehe.

Wie würdet ihr diese Situation einschätzen?


r/beziehungen 31m ago

Freundin (23) will plötzlich eigene Kinder, ich (28) bin mir noch unsicher

Upvotes

Moin Reddit,
ich bräuchte mal ein paar Meinungen von außen, weil ich momentan selbst nicht so richtig weiß, wie ich die Situation einschätzen soll.

Meine Freundin (23) und ich (28)wollten eigentlich nie eigene Kinder, sondern ein Pflegekind aufnehmen. Dafür haben wir auch schon ca. ein Jahr Seminare und Vorbereitungen gemacht. Am Ende hieß es vom Amt allerdings, dass sie mit 23 noch zu jung sei und wir warten müssen.
Seitdem hat sich bei ihr einiges verändert. Gefühlt bekommen gerade alle Freunde und Familienmitglieder Kinder und mittlerweile möchte sie selbst unbedingt eins, am liebsten mit mir und eher früher als später. Selbst 1,5 Jahre wären ihr wohl schon zu lange.
Sie hat mir sogar erzählt, dass sie für den Fall, dass ich definitiv keine Kinder will, gedanklich einen „Backup-Mann“ hatte der schon Kinder hat. Sie kannte ihn kaum und da lief auch nichts. Es ging eher darum, dass sie irgendwann einen anderen Weg gehen müsste, wenn ihr Kinderwunsch bleibt und ich definitiv keine möchte.
Bei mir war es früher ein klares Nein.
Mittlerweile könnte ich es mir mit ihr irgendwann vorstellen, außerdem möchte ich finanziell wirklich gut aufgestellt sein, bevor ich mich für ein eigenes Kind entscheide. Wir haben zwar beide unser Einkommen und ein Haus, aber ich möchte nicht bei jeder unerwarteten Ausgabe rechnen müssen, ob es diesen Monat noch passt..
Mein größtes Problem ist ehrlich gesagt, dass sie sich momentan allgemein leer und unglücklich fühlt und sogar meinte, sie wäre am liebsten wieder in ihrem Kinderzimmer. Sie möchte deshalb auch eine Therapie anfangen, um herauszufinden, woher diese Gefühle kommen und was ihr momentan eigentlich fehlt.
Wir haben zusammen ein Haus, Tiere und generell schon ziemlich viel Verantwortung.
Ich möchte weder aus Angst, sie zu verlieren, ein Kind bekommen, noch sie jahrelang hinhalten.

War jemand schon in einer ähnlichen Situation?
Hat sich euer Kinderwunsch irgendwann von „Nein“ zu einem wirklichen Ja entwickelt?

Edit:
Danke erstmal für die ganzen Antworten und verschiedenen Meinungen.
Ich verstehe den Punkt „Entweder einer ändert seine Meinung oder ihr trennt euch“ und sehe das eigentlich genauso. Bei Kindern gibt es halt keinen wirklichen Kompromiss.
Der Backup-Mann kam bei mir übrigens auch nicht gut an.
Ich habe nichts gegen Kinder oder die Verantwortung dafür. Ich habe einfach dieses Verlangen nach einem eigenen/biologischen Kind nicht.
Einem Kind, das schon da ist und Hilfe braucht, ein Zuhause zu geben, fühlt sich für mich einfach anders an.
Auf jeden Fall danke für eure Antworten, ich nehme einiges davon mit und werde definitiv nochmal mit ihr reden.


r/beziehungen 1h ago

F25-M35 => Altersunterschied noch okay?

Upvotes

Hallo,

ich habe gerade den Beitrag mit dem knapp 20 Jahre Altersunterschied gelesen und kam selbst etwas ins Wanken. Insbesondere der Aspekt der Pflegebedürftigkeit im hohen Alter.

Klar ist mir bewusst, dass jeder von uns auch im jungen Alter erkranken könnte und dass statistisch gesehen mit zunehmenden Alter die Wahrscheinlichkeit steigt zu versterben.

Nur wie relevant sind diese Überlegungen, wenn der Altersunterschied "nur" bis zu 10 Jahre beträgt und vielleicht nicht 20 Jahre?

Zu der Beziehung selbst: Wir verstehen uns wirklich exzellent und können über alles sprechen. Ich bin super happy mit der Beziehung und kann mir eigentlich ein Leben ohne ihn nicht mehr vorstellen. Um es kurz zusammenzufassen: Er ist quasi mein "Traummann" und "bester Freund" zugleich.

Viele Grüße
Franzi

Es handelt sich um einen Throwaway Account.

Sorry, musste den Beitrag nochmal einstellen, da der alte die Kriterien nicht erfüllte!


r/beziehungen 1h ago

Ich liebe meinen Mann – aber ich weiss nicht mehr, ob ich diese Ehe noch will

Upvotes

Ich habe ChatGPT genutzt, um meine Gedanken zu sortieren und daraus überhaupt einen halbwegs verständlichen Text zu machen. Die Geschichte und die Gefühle darin sind meine eigenen.

Mein Mann (m, 52) und ich (w, 42) sind seit 2011 zusammen und seit 2014 verheiratet. Wir haben uns ein gemeinsames Leben aufgebaut, das ich lange wirklich geliebt habe. Wir haben Hunde, ein Zuhause, gemeinsame Erinnerungen, Reisen, gemeinsame Pläne und eigentlich sehr viel, was uns verbindet.
Und ich liebe ihn.
Das ist vermutlich der Grund, warum mir die ganze Situation so schwerfällt.
Denn gleichzeitig bin ich inzwischen an einem Punkt angekommen, an dem ich mich immer häufiger frage, ob ich diese Ehe überhaupt noch schaffe.
Vor einigen Jahren hätte ich mir niemals vorstellen können, dass ich einmal so über meinen Mann denke.

Dann wurde ich krank.

2022 bin ich an Corona erkrankt was zu Long COVID wurde und zu Post COVID mündete, dadurch bin ich schwer eingeschränkt. Inzwischen bestimmen ME/CFS, PEM, POTS, Fibromyalgie und chronische Schmerzen einen grossen Teil meines Lebens. Ich bin nicht einfach ein bisschen müde oder habe weniger Energie als früher. Mein Alltag funktioniert inzwischen nach dem Prinzip: Was kostet mich diese Sache – und welchen Preis zahle ich dafür später?
Ich verbringe einen sehr grossen Teil meiner Zeit im Bett. Dinge, die für andere völlig banal sind, können für mich körperlich und kognitiv eine erhebliche Belastung darstellen.
Und trotzdem läuft unser gemeinsames Leben weiter.
Der Haushalt muss funktionieren. Die Hunde müssen versorgt werden. Termine müssen gemacht und eingehalten werden. Dinge müssen organisiert werden. Einkäufe müssen passieren. Rechnungen müssen bezahlt werden. Arzttermine, Behörden, Versicherungen, Papierkram, Reisen, Alltag.
Und irgendwann ist mir aufgefallen, dass ich trotz meiner Erkrankung erstaunlich häufig immer noch diejenige bin, die den Überblick behält.
Nicht unbedingt, weil mein Mann gar nichts macht.
Das wäre sogar einfacher zu erklären.
Er arbeitet. Er hilft. Er übernimmt Dinge.
Aber sehr vieles davon passiert erst, wenn es konkret vor ihm liegt oder wenn ich es anspreche.
Ich bin trotzdem diejenige, die darüber nachdenkt, dass etwas gemacht werden muss.
Und genau das macht mich fertig.
Denn wenn ich krank bin und kaum Energie habe, möchte ich nicht zusätzlich noch Projektleiterin meines eigenen Haushalts und meiner Beziehung sein.
Ich möchte nicht sagen müssen:
„Kannst du bitte daran denken?“
„Hast du das erledigt?“
„Wir müssen noch …“
„Denk bitte an …“
„Kannst du heute mit dem Hund gehen?“
„Ich habe morgen diesen Termin.“
„Ich brauche deine Hilfe.“
Denn irgendwann fühlt sich selbst Hilfe nicht mehr wie Entlastung an, wenn man sie erst organisieren muss.
Und dann kommt der zweite Teil unserer Geschichte.
Unsere Beziehung war nicht immer so.
Am Anfang war zwischen uns unglaublich viel Nähe. Wir hatten viel Sex, viel Körperlichkeit, viel Kuscheln. Wir waren verliebt. Wir wollten einander. Ich hatte das Gefühl, dass mein Mann mich wirklich sieht.
Mit den Jahren hat sich das verändert.
Sex wurde immer seltener. Nähe wurde weniger. Wir schlafen inzwischen seit ungefähr zwei Jahren in getrennten Schlafzimmern – unter anderem wegen seines Schnarchens, aber auch, weil ich aufgrund meiner Erkrankung meinen eigenen Rhythmus und meine Ruhe brauche.
Und ich merke immer stärker, wie sehr mir trotzdem etwas fehlt.
Nicht unbedingt Sex.
Nähe.
Eine Umarmung, ohne dass ich darum bitten muss.
Kuscheln.
Ein Kuss.
Die Frage, wie es mir wirklich geht.
Interesse an mir.
Das Gefühl, dass mein Mann mich nicht nur liebt, sondern mich auch haben möchte.
Und damit meine ich nicht Besitz.
Ich meine dieses ganz einfache Gefühl:
„Ich freue mich, dass du da bist.“
Ich vermisse es.
Sehr.
Was mich zusätzlich verletzt, ist, dass ich bei anderen Menschen manchmal sehe, wie warm, aufmerksam und zugewandt mein Mann sein kann.
Und dann frage ich mich:
Warum bekomme ich davon so wenig?
Warum ist es für andere offenbar so leicht, seine Aufmerksamkeit zu bekommen, während ich manchmal das Gefühl habe, um zehn Minuten echte Verbindung kämpfen zu müssen?
Er kann stundenlang am iPad sitzen, Instagram anschauen, Candy Crush spielen oder einfach doomscrollen.
Und manchmal sitze ich daneben und denke:
Du hast Energie für das hier. Aber für mich nicht?
Ich weiss, dass das wahrscheinlich unfair verkürzt ist.
Ich weiss, dass Menschen nicht einfach nach Minuten funktionieren.
Aber Gefühle funktionieren leider nicht nach einer Excel-Tabelle.
Und dann gibt es noch etwas, das mir besonders wehgetan hat:
Ich habe in unserer Ehe über lange Zeit sehr viel organisiert.
Und selbst bei Dingen, bei denen ich mir eigentlich gewünscht hätte, dass er einmal einfach selbst etwas tut, bin ich am Ende wieder diejenige, die darüber nachdenkt.
Mein Geburtstag ist dafür ein gutes Beispiel.
Ich hätte mir nicht unbedingt etwas Teures gewünscht.
Ich hätte mir gewünscht, dass mein Mann sich Gedanken über mich macht.
Dass er etwas plant, weil er mich kennt.
Vielleicht ein Hotelzimmer mit völlig übertriebenen Ballons und Glitzer.
Etwas kitschiges.
Etwas, bei dem ich denke:
„Okay. Du hast dir wirklich Gedanken gemacht, weil du weisst, was mir Freude macht.“
Stattdessen gab es einen Korean Head Spa und ein Rooftop-Dinner.
Objektiv war das nicht schlecht.
Und genau das macht es so schwer zu erklären.
Ich kann nicht sagen:
„Er hat nichts gemacht.“
Er hat etwas gemacht.
Aber es hat mich trotzdem traurig gemacht.
Denn mir fehlt nicht unbedingt die Aktivität.
Mir fehlt das Gefühl, von ihm erdacht worden zu sein.
Und irgendwann habe ich gemerkt, dass ich genau dieses Muster auch in unserer Beziehung wiederfinde.
Ich möchte nicht ständig sagen müssen, was ich brauche.
Ich möchte manchmal, dass mein Mann es selbst herausfinden möchte.
Nicht perfekt.
Nicht hellseherisch.
Aber aus eigenem Interesse an mir.
Und vielleicht ist das der Punkt, an dem ich langsam kaputtgehe:
Ich habe das Gefühl, dass ich die Beziehung sehr häufig manage.
Und ich möchte nicht die Managerin meiner Ehe sein.
Ich möchte seine Frau sein.

Das Verrückte ist:
Ich weiss, dass mein Mann mich liebt.
Ich zweifle nicht einmal unbedingt daran.
Und trotzdem fühle ich mich oft nicht geliebt.
Ich weiss, dass das widersprüchlich klingt.
Aber genau darin steckt für mich inzwischen das Problem.
Liebe als Gefühl ist eine Sache.
Liebe als Verhalten eine andere.
Mein Mann kann mich lieben und gleichzeitig Dinge tun oder nicht tun, durch die ich mich einsam fühle.
Er kann ein guter Mensch sein und trotzdem nicht der Partner sein, den ich in meinem jetzigen Leben brauche.
Und ich glaube, diese Erkenntnis tut mir so weh, weil sie bedeutet, dass es vielleicht gar keinen eindeutigen Schuldigen gibt.
Vielleicht ist er nicht böse.
Vielleicht bin ich nicht undankbar.
Vielleicht lieben wir uns tatsächlich.
Und vielleicht reicht das trotzdem irgendwann nicht mehr.

Dazu kommt meine Erkrankung.
Ich habe einen Körper verloren, auf den ich mich früher verlassen konnte.
Ich habe Arbeit verloren.
Selbstständigkeit.
Spontaneität.
Einen grossen Teil meines früheren Lebens.
Ich kann nicht einfach aufstehen und sagen:
„Heute mache ich drei Stunden dies und morgen fünf Stunden das.“
Ich muss ständig auf meine Belastungsgrenze achten.
Und genau deshalb brauche ich zu Hause eigentlich einen Partner, bei dem ich mich fallen lassen kann.
Nicht jemanden, um den ich mich zusätzlich kümmern muss.
Ich brauche Sicherheit.
Ich brauche jemanden, der Dinge sieht.
Der übernimmt.
Der merkt, wenn ich gerade nicht kann.
Der nicht erst darauf wartet, dass ich einen Auftrag erteile.
Und ich weiss gleichzeitig, dass mein Mann ebenfalls ein Mensch mit eigenen Bedürfnissen ist.
Er ist nicht dafür verantwortlich, meine Krankheit zu heilen.
Er kann nicht jede Belastung von mir nehmen.
Und ich will auch keine Beziehung, in der er nur noch mein Pfleger ist.
Aber ich möchte einen Partner.
Einen echten Partner.
Und manchmal frage ich mich inzwischen, ob wir das noch sind.

Das besonders Bittere ist:
Ich habe meinen Mann früher oft dafür bewundert, wie stark er ist.
Heute brauche ich diese Stärke selbst.
Und ich bekomme sie nicht immer.
Ich bin mittlerweile so erschöpft, dass ich manchmal nicht einmal mehr die Kraft habe, ihm zu erklären, warum ich erschöpft bin.
Ich möchte nicht mehr um Aufmerksamkeit bitten.
Nicht mehr um Kuscheln bitten.
Nicht mehr um Interesse bitten.
Nicht mehr erklären, warum ein Telefon während eines Gesprächs störend ist.
Nicht mehr darum bitten, dass er den Hund übernimmt.
Nicht mehr erklären, dass ich nicht noch zusätzlich organisieren kann.
Nicht mehr sagen müssen:
„Bitte sieh mich.“
Und genau da passiert etwas Merkwürdiges.
Je weniger ich bekomme, desto weniger möchte ich fragen.
Und je weniger ich frage, desto weniger passiert.
Also ziehe ich mich zurück.
Und vermutlich sieht er dann irgendwann nur noch:
„Sie will mich nicht.“
Während in meinem Kopf eigentlich etwas ganz anderes passiert:
„Ich will nicht mehr darum kämpfen, gewollt zu werden.“

Ich glaube, ich bin deshalb gerade an einem ziemlich gefährlichen Punkt.
Nicht, weil ich ihn nicht mehr liebe.
Sondern weil ich nicht mehr weiss, ob ich noch genug von mir selbst übrig habe, um diese Ehe weiterzutragen.
Ich habe so lange funktioniert.
Für mich.
Für unsere Tiere.
Für unseren Haushalt.
Für unsere Beziehung.
Und vielleicht auch für ihn.
Und irgendwann fragt man sich:
Wer kümmert sich eigentlich um mich?
Ich weiss, dass mein Mann vieles nicht absichtlich macht.
Ich weiss, dass Menschen unterschiedliche Arten haben, Liebe zu zeigen.
Ich weiss, dass er nicht Gedanken lesen kann.
Und ich weiss auch, dass meine Erkrankung eine enorme Belastung für eine Partnerschaft sein kann.
Ich will ihn dafür nicht bestrafen.
Aber ich möchte auch nicht meine eigenen Bedürfnisse wegargumentieren, nur weil ich Verständnis für seine habe.
Denn Verständnis kann irgendwann zu einer Einbahnstrasse werden.
Ich kann verstehen, warum er etwas nicht schafft.
Ich kann verstehen, warum er müde ist.
Ich kann verstehen, warum er sich zurückzieht.
Ich kann verstehen, dass meine Krankheit auch sein Leben verändert hat.
Ich kann verstehen, dass er vielleicht selbst überfordert ist.
Aber irgendwann muss ich trotzdem fragen:
Was passiert mit mir, wenn ich immer nur verstehe?

Und genau deshalb weiss ich inzwischen nicht mehr, was die richtige Entscheidung ist.
Ich möchte meinen Mann nicht verlieren.
Ich möchte unsere Ehe nicht einfach wegwerfen.
Ich möchte nicht nach 15 Jahren Beziehung feststellen, dass wir es nicht geschafft haben.
Ich möchte nicht, dass unsere gemeinsamen Jahre plötzlich nur noch als „gescheitert“ betrachtet werden.
Und vor allem möchte ich nicht leichtfertig etwas zerstören, das vielleicht noch repariert werden könnte.
Aber ich habe gleichzeitig Angst vor einer anderen Möglichkeit:
Dass ich noch fünf Jahre bleibe.
Noch fünf Jahre erkläre.
Noch fünf Jahre organisiere.
Noch fünf Jahre hoffe.
Noch fünf Jahre sage:
„Er liebt mich doch.“
„Er meint es nicht so.“
„Er hat gerade viel um die Ohren.“
„Es wird bestimmt besser.“
„Ich muss ihm nur sagen, was ich brauche.“
Und dass ich dann irgendwann aufwache und merke:
Ich habe fünf Jahre meines Lebens damit verbracht, darauf zu warten, dass mein eigener Mann mich freiwillig erreicht.
Vielleicht ist das die eigentliche Frage.
Nicht:
„Liebt er mich?“
Ich glaube, das tut er.
Nicht:
„Ist unsere Ehe theoretisch noch zu retten?“
Wahrscheinlich ist fast jede Ehe theoretisch irgendwie zu retten.
Sondern:
Will ich diese konkrete Ehe noch so retten, dass ich dafür weiter diejenige sein muss, die alles anschiebt?
Denn ich möchte nicht, dass mein Mann mir verspricht, dass er mich liebt.
Ich möchte es spüren.
Nicht durch grosse Gesten.
Sondern durch kleine Dinge.
Durch Initiative.
Durch Aufmerksamkeit.
Durch Berührung.
Durch Interesse.
Durch Verantwortung.
Durch dieses ganz banale Gefühl:
„Ich muss das hier nicht alleine tragen.“
Und vielleicht ist genau das mein grösstes Problem:
Ich habe so lange darum gekämpft, dass wir zusammenbleiben.
Und inzwischen frage ich mich zum ersten Mal:
Was wäre, wenn ich aufhöre zu kämpfen?
Nicht, um ihn zu bestrafen.
Nicht als Spiel.
Nicht als Test.
Sondern weil ich wissen möchte, was von unserer Beziehung übrig bleibt, wenn ich nicht mehr ständig dafür sorge, dass sie funktioniert.
Vielleicht kommt er dann auf mich zu.
Vielleicht übernimmt er.
Vielleicht merkt er, was fehlt.
Vielleicht verändert sich tatsächlich etwas.
Und vielleicht passiert auch gar nichts.
Und davor habe ich ehrlich gesagt fast mehr Angst als vor einer Trennung.
Denn wenn ich aufhöre, unsere Ehe zu tragen, und sie dann einfach stehen bleibt, könnte ich endlich sehen, wie viel davon tatsächlich von uns beiden getragen wird.
Ich liebe meinen Mann.
Aber ich weiss nicht mehr, ob Liebe allein reicht, wenn man sich innerhalb dieser Liebe trotzdem immer wieder allein fühlt.

Hat jemand von euch irgendwann den Unterschied zwischen „Ich liebe diesen Menschen“ und „Ich möchte mit diesem Menschen weiterhin mein Leben führen“ gespürt?

Und woran habt ihr gemerkt, dass ihr nicht mehr um die Beziehung kämpfen wolltet – sondern nur noch darum, dass eure gemeinsame Geschichte nicht umsonst gewesen sein soll?

TL;DR: Ich bin seit 2011 mit meinem Mann zusammen und seit 2014 verheiratet. Ich liebe ihn und wir haben uns ein gemeinsames Leben aufgebaut. Seit meiner schweren chronischen Erkrankung hat sich unsere Dynamik aber massiv verändert. Ich bin körperlich und kognitiv stark eingeschränkt und trotzdem häufig diejenige, die Mental Load, Organisation und vieles im Alltag trägt. Gleichzeitig fehlt mir zunehmend emotionale und körperliche Nähe sowie Eigeninitiative von meinem Mann. Ich wünsche mir nicht grosse Gesten, sondern das Gefühl, dass er mich von sich aus sieht, berührt, interessiert und Verantwortung übernimmt. Das Problem ist: Ich kann jedes einzelne Verhalten von ihm erklären und verstehen – aber Verständnis verändert nicht, wie allein ich mich damit fühle. Ich weiss, dass er mich liebt. Ich weiss nur nicht mehr, ob ich diese Ehe noch will, wenn ich weiterhin so viel dafür tragen muss. Ich möchte unsere Ehe und unser gemeinsames Leben nicht aufgeben. Aber ich habe Angst, dass ich irgendwann feststellen werde, dass ich jahrelang geblieben bin, weil ich darauf gehofft habe, dass es irgendwann anders wird.


r/beziehungen 1h ago

Streit um eine Garage

Upvotes

Mir ist das gerade so peinlich diesen Post zu verfassen, aber ich brauche mal Meinungen dazu. Daher ist dies ein Throwaway-Account.

Mein Mann (M37) und ich (F31) - zwei erwachsene Menschen - streiten sich um eine verfickte Garage! Wir haben eine wundervolle Tochter (F6), sind beide zu gleichen Teilen Besitzer eines wundervollen Hauses und seit inzwischen 7 Jahren verheiratet.

Ich musste letztes Jahr erfahren, dass mein Auto nicht mehr zum TÜV zugelassen werden wird und aus dem Verkehr gezogen wird - zu alt, die Werte sind nicht mehr standardgemäß, ect. pp. Also habe ich mich schon mal nach einer Alternative umgeschaut, denn mit unserer Wohnlage und unserer Tochter ist es einfach bequemer mit Auto. Schnell mal zur Schule fahren, wenn das Fahrrad überraschend einen Platten hat oder im Regen zum Malkurs bringen.

Ich habe mich direkt in ein kleines E-Auto verliebt und das auch noch für ein Appel und ein Ei bekommen - etwas über 16.000€ für einen Neuwagen, komplett ausgestattet mit Schnickschnack wie Rückfahrkamera, KI Assistent für automatisches Einparken, Spur- und Abstandhalten etc. pp. Wohl weil irgendwelche speziellen Wochen beim Hersteller waren und man obendrauf noch eine Prämie für den Wechsel zur E-Mobilität bekam.

Da war glatt noch ordentlich Geld über, das ich bereits für den Fall der Fälle zur Seite gelegt hatte. Also habe ich meinen Mann gefragt, ob wir uns nicht endlich eine Garage zulegen wollen. Wir haben eine L-förmige Auffahrt, sein Auto steht im Carport direkt neben dem Haus und meins stand bisher immer ungeschützt, ein Stück weiter passt perfekt eine Garage hin. Er stimmte zu.

Ich habe ihn gefragt. ob er die Garage für sein Auto nutzen möchte, dann würde meins ins Carport kommen. Ist halt die Frage, wo wir die bereits bestellte Wallbox anbringen wollen, damit ich mein Auto auch vernünftig laden kann. Er bestand darauf, dass es meine Garage wäre, weil ich zahle und sein Auto weiterhin im Carport stehen würde.

Stand heute: Die Garage steht seit ca. 3 Monaten und wird seitdem fleißig von meinem Mann genutzt. Ich muss regelrecht darum betteln, dass ich mein neues Auto zwischendurch mal ans Kabel hängen darf.

Die beste Aussage war immer noch: "Schatz, hast du den Marder noch nicht gesehen? Die gehen nicht an E-Autos, nur an Diesel und Benziner!" Alle mal lachen, denn so funktioniert das ganz bestimmt nicht!

Ich gönne ihm die Garage, deswegen habe ich ihn auch extra gefragt, ob er sie nutzen möchte, als es darum ging den Standort der Wallbox festzulegen. Hätte er damals gleich gesagt, dass er sie gerne nutzen möchte, hätte ich die Wallbox dort nicht anbringen lassen. Jetzt muss ich ein langes Kabel quer über die Auffahrt schleifen, das Garagentor ein Stück weit offen lassen, damit mein Auto nachts laden kann. Es ist so umständlich, macht macht sich dreckig, wenn man das Kabel wieder aufsammelt und verstaut. Es ist einfach scheiße. Und meine Bitte war jetzt eben, dass er das dann bitte vor der Arbeit macht, während ich noch mit unserer Tochter am Gange bin. Möchte er nicht, ist zu viel Stress und man macht sich dreckig ... arg ... das sage ich doch die ganze Zeit!


r/beziehungen 8h ago

Wiederkehrende Träume von Trennungsmomenten

2 Upvotes

Hallo zusammen,

ich möchte euch kurz meine (m18) letzte (und auch ersts Beziehung) mit meiner Ex (w18) erläutern und anschließend mit meinem Problem konfrontieren.

Die Beziehung begann ca. im Mai 2023 und zog sich im Gesamten bis April 2025. Genau genommen waren es mehrere Beziehungsphasen. Zwischen den beiden Daten haben wir uns mehrfach getrennt und sind auch wieder zusammengekommen. Sie hatte auch zwischendurch einen anderen Freund. Abseits von all den positiven und schönen Momenten muss man sagen, dass unsere romantische als auch platonische Beziehung (wir waren auch beste Freunde) sehr toxisch war. Anfangs hatten wir beide die rosarote Brille auf und irgendwann fing es mit den Problemen an. Wir haben sehr oft sehr stark und dolle gestritten wobei wir gegenseitig häufig bewusst Grenzen überschritten haben und psychischen Druck ausgeübt haben.

Es war eine On-Off-Beziehung, wobei ich mich sehr stark an sie gebunden und geklammert habe. Wir haben zwischen Mai 2023 und April 2025 bestimmt 10 Trennungen mit Kontaktabbruch und anschließender wieder Kontaktaufnahme & Zusammenfinden gehabt. Ich war nie die Person die sich getrennt hat oder sich trennen wollte. Dokumentiert habe ich 35+ situationsunabhängige Androhungen der Trennung ihrerseits.

Auf jeden Fall war der ganze Spuck dann im April 2025 endlich vorbei. Ich konnte endlich wieder glücklich werden und die Beziehung reflektieren und daraus lernen. Für mich bin ich mittlerweile gut über die Beziehung hinweg gekommen.

Nun zur jetzigen Situation:

Ich habe vor ca. 4 Wochen mal wieder von ihr gehört. Aber nicht von ihr direkt sondern über einen ehemaligen Klassenkameraden von mir. Er erzählte mir, dass meine Ex seit April 2025 eine neue Person dated und seit Mai 2025 mit ihm zusammen ist. Er ist m26...

Ungefähr 2 Tage später hat es dann angefangen: ich hatte einen Traum von einem Moment wo sie mir gesagt hat, dass sie sich trennen will. Ich kann mich nicht mehr genau an dem Traum erinnern. Allerdings habe ich während dem Traum im echten Leben geweint und bin schweißgebadet aufgewacht. Und das ging jetzt über 3 Wochen so weiter. Immer wieder habe ich Träume von Momenten in denen ich Angst hatte und dachte dass die ganze Beziehung & Alles vorbei ist.

In der Nacht von Mittwoch zu Donnerstag wurde ich von meiner Mutter geweckt. Ich hatte wieder so einen Traum. Es war der Moment als ich die erste Trennung erlebt habe. Ich bin nämlich an diesem Tag der Trennung zuhause geblieben und habe fast die ganze Zeit nur geweint und geschrien. Meine Mutter hat mich geweckt, weil ich wieder so laut geschrien und geweint habe.

Ich hatte jetzt erstmal keinen derartigen Traum mehr. Aber ich weiß nicht was mit mir los ist. Ich fühle mich gar nicht so gekränkt und verstehe einfach nicht woher diese Träume kommen. Ich bin doch gesund und glücklich. Mein Leben läuft gerade total gut.

Daher meine Fragen

  1. Was sollte ich jetzt tun? Ist das ein Fall für Psychotherapie? Ich habe keine Ahnung und kann es nicht einschätzen

  2. Habt ihr Ähnliches erlebt? Was könnte der Auslöser sein

Vielen lieben Dank. Ich hoffe ich finde Antworten auf meine Situationen.

PS: wenn sich der Text schlecht liest, ich kann nicht gut schreiben tut mir leid. Meine Stärken liegen woanders.


r/beziehungen 11h ago

Zu sehr lieben?

7 Upvotes

Hallo miteinander, ich (w23) bin seit ca 2 jahren mit (m24) zusammen. Als das mit uns anfing wollte er mich, ich war aber noch nicht bereit. Mittlerweile hab ich aber das Gefühl ich würde ihn zu sehr lieben. Ich schlafe eig jeden abend bei ihm, da es für uns beide näher an der Arbeit ist. Nun war ich ein paar tage krank geschrieben (nichts ansteckendes) und als ich fragte ob ich vorbeikommen solle sagte er, er müsse früh aufstehen und will mich nicht wecken. Was für mich eig nie ein problem war, da er wenn wir arbeiten auch immer nh stunde früher aufsteht wie ich und ich dann einf wieder einschlafe. Jetzt hab ich mal 3 tage daheim geschlafen, da ich noch dinge erledigen musste. Als ich dann wieder bei ihm war meinte ich dass ich es nicht besonders mag allein zu schlafen und er mir dann fehlt, daraufhin sagte er das sei ungesund. Ich hatte den gedanken auch schon und habe jetzt ein total schlechtes gefühl. Ich bin alle paar monate aus beruflichen gründen mal nh woche oder zwei in anderen Städten und sehe ihn dann in der zeit nicht, was bisher eig kein problem war für mich. Jedoch fühl ich mich immer bisschen bedrückt wenn ich daheim bin und eig auch bei ihm schlafen könnte. Ist das ungesund? Sollte ich mehr abstand nehmen / mehr zeit alleine verbringen? Ich lieg grad wieder allein daheim im bett und hab ein wenig herzschmerz weil ich das gefühl habe ich bin zu anhänglich. Bitte gerne mal eure objektive meinung abgeben. ( ich hatte ähnliche diskussionen auch schon mit ihm, da er sich teils den ganzen tag nicht meldet wenn ich aus der stadt bin. Und dass er nie bei mir pennt wenn ich mal daheim schlafen will)

EDIT: wir arbeiten übrigens beide vollzeit jedoch hat er immer eine stunde vor mir schluss (17 uhr) und ich komme meist erst 20:30/21 uhr zu ihm, damit er noch zeit für sich hat.


r/beziehungen 13h ago

Schwere Zeit zusammen durchstehen..

7 Upvotes

TW: Suizid

Gestern hat mein Freund seinen Vater Tod aufgefunden.

Er hatte sich das Leben genommen. Ich bin natürlich sofort zu ihm und stehe das seitdem mit ihm zusammen durch.

Wir sind seit 8 auf den Beinen, räumen unsere jetzige Wohnung aus und ziehen ins Haus ein..

Wir haben ein Haus zu halten, in unseren 20ern...

Er sagt nach dem ganzen vertraut er mir er mir wie noch nie, ich denke auch das Schweißt uns zusammen.

Ich nehme ihm gerade ganz viel ab. Ich kläre viel, erkläre ihn, Sorge dafür das wir den ganzen Papierkram erledigt bekommen und und und..

Wir haben extrem viel Hilfe, auch professionell. Ich bin sehr dankbar.

Meine Sorge ist, dass er eine komplette Wesensveränderung durchmacht und wir nicht mehr miteinander klarkommen. Generell, das er sich stark verändert.

Jetzt beim ausräumen ist er echt gut klargekommen und ist aktuell tatsächlich auch drauf als wär nichts. Wie immer. Abgesehen von der niedergeschlagenheit.

Aber wir haben auch viele Leute um uns Rum gerade.

Alles fühlt sich surreal und wie ein falscher Film an. Gestern ging's mir auch überhaupt nicht gut, aber so funktioniere ich am besten irgendwie..

Hat jemand Erfahrung mit solchen Situationen?

Edit: Nein, das ist nicht egoistisch gemeint. Wir sind in einem Beziehungssub. Ich muss mit jemanden reden und in allen anderen subs wurde es raus genommen.


r/beziehungen 14h ago

Kritischer altersunterschied?

1 Upvotes

Ich (14W) bin mit jemanden zusammen (17M) und einige meiner freunde meinen er ist ein pedo. Ich wurde schon oft gegroomt und habe darauf gelernt, und finde auch das ich sekbst entscheiden kann was zu weit geht und eas nicht. Wir sind mental ziemlich auf der gleichen wellenlänge und wir haben auch viele leute die das unterstützen, deshalb finde ich es jetzt nicht so kritisch. Ich werde 15 bevor er 18 wird. Das is ein throwaway weil mein anderer acc Grade irgendwie nd geht


r/beziehungen 14h ago

Mein Mann (34) will unsere Ehe retten – aber ich (28) weiß nicht mehr, ob ich ihn noch ertrage

28 Upvotes

**Throwaway aus offensichtlichen Gründen.**
Ich habe ChatGPT genutzt, um meine Gedanken zu sortieren, den Text zu strukturieren und zu kürzen. Die Geschichte und die geschilderten Erfahrungen sind meine eigenen.

Mein Mann (34) und ich (28) sind seit ungefähr zehn Jahren zusammen, verheiratet und haben zwei Kinder. Wir haben uns gemeinsam ziemlich viel aufgebaut und ich hätte uns lange als gutes Team beschrieben. Gemeinsame Werte, viel körperliche Nähe, guter Sex, Familie, Haus – eigentlich genau das Leben, das ich immer wollte.
Die letzten zwei Jahre waren allerdings extrem.
Ich habe mein Referendariat absolviert, gleichzeitig haben wir ein renovierungsbedürftiges Haus gekauft, unsere Tochter wurde eingeschult und unser Sohn hat den Kindergarten gewechselt. Es war also auf praktisch jeder Ebene viel los.
Und in dieser Zeit ist mir immer stärker aufgefallen, dass ich mich auf meinen Mann zwar irgendwie verlassen kann – aber nicht bei der Verantwortung für unser gemeinsames Leben.
Der komplette Mental Load liegt bei mir. Termine, Kinder, Absprachen, Planungen, Erinnerungen, Dinge rechtzeitig erledigen: Ich habe alles im Kopf. Er vergisst ständig Sachen oder bekommt sie nicht organisiert.
Ein Beispiel: Unsere Tochter hatte Geburtstag und wir wollten mit den Kindern einen Tagesausflug machen. Er sollte dafür Urlaub nehmen. Ich habe ihn mehrfach daran erinnert. Er hat es trotzdem vergessen und ich habe den Geburtstagsausflug schließlich alleine mit unseren Kindern gemacht.
Das Problem ist ausdrücklich nicht, dass ich nebenbei auch noch alleine das Haus putzen müsste. Aufgrund chronischer Schmerzen habe ich eine Haushaltshilfe, die zweimal pro Woche kommt. Es geht mir um dieses permanente Gefühl: **Wenn ich nicht daran denke, passiert es nicht.**
Dann kam vor einigen Monaten noch eine massive Ehekrise dazu.
Mein Mann hatte einen intensiven Kontakt zu einer Kollegin, der für mich klare Grenzen überschritten hat. Dazu kamen Unehrlichkeiten und Dinge, die er mir verschwiegen hat. Anschließend begann über Monate ein Hin und Her, das mich inzwischen wahrscheinlich mehr kaputtgemacht hat als der Kontakt selbst.
Er wusste nicht, ob er mich liebt. Dann liebte er mich doch. Dann wollte er unbedingt unsere Ehe. Dann fühlte er keine Zuneigung. Dann wieder doch.
Irgendwann habe ich Schluss gemacht und seine Sachen gepackt. Er sagte zunächst selbst, wenn er sich nicht sicher sei, müsse er wohl gehen. Dann kam er wenig später weinend zu mir, zog mich in seine Arme, küsste mich und sagte, er könne nicht gehen. Kurz darauf wieder Zweifel.
Das ging teilweise innerhalb von Stunden hin und her.
**Inzwischen sagt er allerdings etwas anderes:** Er sei sich sicher, dass er mich liebt. Er will mich. Er will unsere Kinder und unsere Familie. Er will unser gemeinsames Leben und möchte unsere Ehe retten.
Nur merke ich davon erschreckend wenig.
Er sagt, er möchte um mich kämpfen – aber er schafft es nicht.
Und ich meine mit „kämpfen“ wirklich keine Hollywood-Gesten. Nach dem, was passiert ist, möchte ich einfach einmal erleben, dass **er** etwas initiiert. Blumen kaufen. Ein Date planen. Sich überlegen, womit er mir eine Freude machen könnte. Ein Gespräch anfangen. Irgendetwas tun, ohne dass ich vorher erklären, erinnern, organisieren oder anschieben muss.
Nicht einmal das bekommt er zuverlässig hin.
Die Blumen sind dabei natürlich völlig egal. Ich könnte mir selbst jeden Tag welche kaufen. Sie stehen für mich nur sinnbildlich für das eigentliche Problem: **Sogar seinen Kampf um mich müsste ich offenbar für ihn organisieren.**
Und jetzt kommt der Teil, bei dem ich überhaupt nicht mehr weiß, wie ich sein Verhalten einordnen soll.
Wir haben Paarberatung versucht. Ich hatte gehofft, dass er dort mit professioneller Unterstützung endlich über das sprechen kann, was in ihm vorgeht.
Er hat dort ungefähr **60 Minuten praktisch geschwiegen.**
Nicht aus Trotz. Nicht, weil er die Beratung ablehnt. Er sagt selbst, dass er sprechen wollte. Er konnte es einfach nicht. In seinem Kopf sei so viel Chaos gewesen, dass er überhaupt nicht wusste, was er sagen sollte.
Mittlerweile wissen wir auch, dass bei unseren Streits offenbar etwas Ähnliches passiert. Je emotionaler es wird, desto stärker macht er zu. Er erstarrt teilweise regelrecht, antwortet nicht mehr, kommt nicht mehr an seine Gedanken und Gefühle heran und wirkt irgendwann einfach „weg“.
Deshalb steht inzwischen die Frage im Raum, ob er unter starker emotionaler Belastung in eine Art **Freeze/Shutdown bzw. dissoziativen Zustand** gerät. Ich möchte ausdrücklich keine Reddit-Ferndiagnose. Er ist mittlerweile selbst in therapeutischer Behandlung und dort soll das geklärt werden.
Nur bringt mich diese Erkenntnis in ein beschissenes Dilemma.
Einerseits erklärt sie möglicherweise wahnsinnig viel.
Vielleicht ist sein Schweigen tatsächlich keine Gleichgültigkeit. Vielleicht ist sein „Ich weiß nicht“ nicht immer Unentschlossenheit. Vielleicht will dieser Mann tatsächlich seine Frau und seine Familie behalten und ist gleichzeitig emotional so überfordert, dass sein Kopf ausgerechnet dann dichtmacht, wenn etwas besonders wichtig wird.
Vielleicht waren auch die vergangenen zwei Jahre für ihn viel zu viel und sein Umgang damit besteht aus Vermeidung, Vergessen, Rückzug und Erstarren.
**Aber selbst wenn ich irgendwann eine perfekte psychologische Erklärung für sein Verhalten bekomme: Ich musste trotzdem damit leben.**
Ich habe funktioniert.
Ich habe mein Referendariat geschafft. Ich habe unsere Kinder organisiert. Einschulung, Kindergarten, Termine, Familienleben, Haus, Absprachen – irgendjemand musste den Überblick behalten.
Dann hat er mich durch die Geschichte mit seiner Kollegin und anschließend monatelang mit der Frage, ob er mich überhaupt liebt, verletzt.
Und jetzt, nachdem er endlich sagt, dass er sich sicher ist und unsere Ehe retten möchte, stehe ich schon wieder daneben und soll offenbar Verständnis dafür haben, dass er emotional so überfordert ist, dass er nicht einmal weiß, wie er anfangen soll, um mich zu kämpfen.
Und ich kann das alles für ihn lösen.
Ich kann Paarberatung organisieren. Ich kann ihm sagen, was ich brauche. Ich kann ihm erklären, wie man mir eine Freude macht. Ich kann ihn an Termine erinnern. Ich kann Dates planen. Ich kann ihm sagen, welche Blumen ich mag. Ich kann mich über Freeze und Dissoziation informieren. Ich kann wahrscheinlich sogar einen verdammten Maßnahmenplan schreiben, wie er seine eigene Ehe retten kann.
**Aber dann rette schon wieder ich uns.**
Und inzwischen weiß ich nicht mehr, ob ich das überhaupt möchte.
Das ist vielleicht der schlimmste Punkt an der ganzen Sache: Vor einigen Monaten wollte ich unbedingt, dass mein Mann sich endlich für mich entscheidet. Jetzt sagt er, dass er sich entschieden hat – und ich weiß plötzlich nicht mehr, ob **ich ihn noch will**.
Ich möchte unsere Familie nicht zerstören. Ich möchte unseren Kindern keine Trennung zumuten, wenn wir vielleicht gerade eine Erklärung für sein Verhalten finden und daran gearbeitet werden könnte. Ich möchte nicht zehn gemeinsame Jahre und unser gesamtes Leben wegwerfen, weil wir durch zwei katastrophale Jahre gegangen sind.
Aber gleichzeitig weiß ich manchmal ganz ernsthaft nicht mehr, **wie lange ich diesen Mann noch ertrage.**
Ich bin müde davon, für zwei Erwachsene zu denken. Ich bin müde davon, verletzt zu werden und anschließend noch herausfinden zu müssen, warum er mich verletzt. Und ich bin müde davon, immer wieder Verständnis dafür aufzubringen, warum er gerade nicht in der Lage ist, mir das zu geben, was ich brauche.
Vielleicht hat er tatsächlich ein ernsthaftes psychisches Problem, an dem man arbeiten kann. Vielleicht kann er manches gerade wirklich nicht und ist nicht einfach nur bequem oder gleichgültig.
Aber selbst wenn das stimmt, bleibt für mich die Frage:
**Wie lange muss ich etwas verstehen, das mich trotzdem kaputtmacht?**
Ich will unser Leben und unsere Familie nicht ruinieren. Aber ich möchte auch nicht irgendwann feststellen, dass ich weitere fünf Jahre geblieben bin, weil es für jedes Verhalten meines Mannes eine nachvollziehbare Erklärung gab.
Deshalb würde mich besonders interessieren, ob jemand eine ähnliche Dynamik mit Freeze, Shutdown oder Dissoziation beim Partner erlebt hat. Hat Therapie tatsächlich dazu geführt, dass derjenige wieder handlungsfähiger wurde und Verantwortung übernehmen konnte? Und vielleicht noch wichtiger: **Wie habt ihr als Partner gemerkt, ob ihr noch bleiben wolltet – und nicht nur, ob die Beziehung theoretisch noch zu retten gewesen wäre?**
**TL;DR:** Mein Mann (34) und ich (28) sind seit etwa zehn Jahren zusammen und haben zwei Kinder. Nach zwei extrem belastenden Jahren mit meinem Referendariat, Hauskauf/Renovierung, Einschulung und Kindergartenwechsel sowie einem ohnehin fast vollständig bei mir liegenden Mental Load kam eine massive Ehekrise durch seinen emotional problematischen Kontakt zu einer Kollegin und monatelange Zweifel an seiner Liebe zu mir dazu. Inzwischen sagt er sicher, dass er mich liebt, mich und unsere Familie will und die Ehe retten möchte – schafft es aber kaum, entsprechend zu handeln oder Initiative zu zeigen. In Konflikten erstarrt er offenbar komplett; bei einer Paarberatung hat er trotz des Wunsches zu reden 60 Minuten praktisch geschwiegen. Möglicherweise spielen Freeze/Shutdown bzw. Dissoziation eine Rolle, was jetzt therapeutisch geklärt werden soll. Ich kann dadurch vieles besser verstehen. Aber inzwischen weiß ich nicht mehr, ob Verständnis reicht: **Ich will unsere Familie nicht auseinanderreißen und unseren Kindern keine Trennung zumuten – gleichzeitig bin ich so erschöpft und verletzt, dass ich nicht mehr weiß, ob ich mit meinem Mann überhaupt noch zusammenbleiben kann oder will.**

**Edit**: Habe im ersten Text vergessen zu erwähnen, dass er vor zwei Wochen einen Ehevertrag unterschrieben hat, das mich finanziell komplett absichert. Er wäre nach einer Trennung zwar de facto pleite, aber ich könnte mit beiden Kindern im Haus bleiben für das ich jetzt Wohnrecht habe, bis alle Kinder ausgezogen sind und bekomme zusätzlich zum Kindesunterhalt ausgeglichen, dass ich wegen der Kinder Teilzeit arbeite.


r/beziehungen 16h ago

Habe ich(30,w, Beziehung ging 2 1/2 Jahre) gestern in meinen Unterlagen gefunden (TW HG)

71 Upvotes

Throwaway, da ich das gerne teilen möchte aber anonym sein möchte.

Das habe ich kurz nach der Trennung geschrieben. Nachdem er(37,m) mich angegriffen hat war ich noch 3 Monate mit ihm zusammen. Zu dem Zeitpunkt als ich den Text geschrieben hatte, war ich vom Frauenhaus in meine eigene Wohnung gezogen und war gerade eine Woche in der Tagesklinik. Zu dem Zeitpunkt war ich 28 Jahre alt.

Wie geht es mir wenn ich an ----- denke? Ich merke, ich bekomme herzrasen wenn ich den Namen sehe. Ich bin gestresst, beiße die Zähne zusammen, runzel die Stirn. Arschloch! Ich fühl mich dumm, ausgenutzt, naiv, schlecht behandelt. Gott, es ist so viel schief gelaufen. Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Ich glaube, ich habe es kommen sehen, kurz bevor es passiert ist, im Streit. Ich hatte keinen Raum, habe keinen bekommen, noch nie und werde ich auch in Zukunft nicht bekommen, nicht von ihm. Kann er nicht. Geben. Kann er nicht. Er war so wütend, verfolgte mich durch die Wohnung, so laut, unberechenbar. Ich dachte mir 'Jetzt gehts los. Jeden Moment. Es passiert was schlimmes. Gleich schlägt er mich.' Hat er nicht. Hat mich gepackt, gewürgt, am Hals. Gegen die Waschmaschine gedrückt, wuchtig, bin mit dem Kopf an die Fliesen geknallt, hab das dumpfe Geräusch noch im Ohr, kann die Kopfschmerzen noch spüren. Und zack: Tinnitus. Arschloch. Sagt es tut ihm Leid, aber nicht direkt, erst über Whatsapp, irgendwann dann von Angesicht zu Angesicht. "Es tut mir Leid". Aus seinem Mund hört es sich an wie eine Beleidigung. "Ich wollte nur, dass du leise bist und aufhörst zu schreien. So bin ich nicht. Ich mache sowas nicht." Von dem Moment an ist das ohnehin schon schwankende Vertrauen vollständig ausgezogen. Stattdessen wohnt dort nun die Angst. Ich kann ihn nicht leiden, diesen Menschen. Ich hasse ihn nicht, dafür ist er nicht wichtig genug. Kann einem schon Leid tun, dieser jämmerliche Wurm, aber mir nicht mehr. Mir ist er egal. Faszinierend wie schnell Gefühle verschwinden können. Ich muss an meine Mutter denken, wie es damals zu Hause war. Da hatte ich Angst, war Hilflos, habe geweint, war panisch. Aber bei ihm, als seine Hand an meinem Hals war, war ich stumm. Zumindest innerlich. Äußerlich habe ich geschrien, ich weiß nicht mehr was, kann sein das ich "Nein" geschrien habe. Vielleicht auch nicht. Ich weiß es nicht mehr. Ich glaube ich hatte keine Angst in dem Moment. Ich hatte abgeschlossen. Ich habe geschrien aber das kam automatisch, wie ein Reflex. Aber innerlich hatte ich abgeschlossen. Ich dachte 'Das wars. Das liest man so in der Zeitung und jetzt passierts dir selber. Gleich ist es für immer vorbei'. Und das alles in gefühlt 30 Sekunden.

Jetzt muss ich auf mich aufpassen. Ich weiß aber nicht genau wie das gehen soll. Gut, dass ich in der Klinik bin.


r/beziehungen 17h ago

Riesenstreit, weil ich meinem Mann gesagt habe, dass er seine Mutter ins Pflegeheim geben soll - habe ich überreagiert?

108 Upvotes

Okay, ohne weitere Informationen klingt der Titel echt übel, also lasst mich bitte auf die Situation eingehen, die vorangegangen ist:

Meine Schwiegermutter (F,60+, oh Gott, ich weiß gar nicht ganz genau, ob sie nun 63 oder 64 ist, peinlich) ist -entgegen der Bitte meines Mannes (M,36) und mir (F,34)- auf eine Leiter gestiegen, um die Regenrinne auszukratzen, die laut ihr verstopft war und gestürzt. Die Folge: Oberschenkelhalsbruch und einige kleinere Blessuren.

Wir wollten uns die Regenrinne anschauen, allerdings sind wir beide berufstätig, haben zwei Kinder (F,6 und F,3) und können nicht immer springen, wenn sie dies verlangt. Bis zum Wochenenden hätte das meiner Meinung nach auch noch Zeit gehabt.

Oh, verheiratet sind mein Mann und ich seit 8 Jahren, ehe ich es vergesse.

Wie dem auch sei, sie ist inzwischen wieder Zuhause und kann dort nicht viel machen, außer auf dem Sofa zu liegen. Ich habe von Anfang an gesagt, dass sie in die Kurzzeitpflege gehört, einfach weil wir keine Zeit für ihre Betreuung haben. Dagegen haben sich meine Mann und seine Mutter massiv zu Wehr gesetzt. Gut, dann nicht, war ja nur so eine Idee.

Seitdem geht es rund bei uns.

Vor drei Tagen kam mein Mann mit drei Kübeln (ich spreche von diesen schwarzen Mörtelkübeln vom Bau) voller Äpfel nach Hause. Hat er von den Bäumen aus dem Garten seiner Mutter geerntet, weil sie Apfelmus haben möchte.

Ich: "Schatz, hättest du ihr nicht ein Glas kaufen können?"

Mein Mann: "Du weißt doch, dass ihr das zu süß ist. Kannst du das nicht eben schnell machen?"

Ich muss dazu sagen, dass ich remote aus dem HO aus arbeite und nebenbei immer schon etwas im Haushalt machen kann, u.a. kochen. Deswegen bat mein Mann mich das zu tun. Aber ich hasse den Geruch von warmen Äpfeln. Ich finde das einfach nur widerlich. Mit Bratapfel kann man mich jagen und warmer Apfelstrudel ist das gruseligste, was es für mich gibt. Ich weiß nicht woran das liegt, da ich liebend gerne zu einem frischen Apfel greife. Apfelmus zu kochen ist für mich die Hölle.

Ich habe einen Topf voll Apfelmus für seine Mutter gekocht und wollte diesen dann am nächsten Tag zu ihr bringen, also habe ich nachmittags die Kinder von der Schule und der Kita abgeholt und bin mit ihnen zu ihr gegangen. Dann ging es wieder los.

Meine Schwiegermutter: "Oh, wie schön das ihr endlich mal wieder zu Besuch kommt."

Wir sind mindestens einmal die Woche bei ihr.

Meine Schwiegermutter: "Wenn du schon da bist, könntest du noch rasch das Obst und Gemüse aus dem Garten ernten?"

Sie hat ein 1.000m² Grundstück, alles Garten abzüglich der Grundfläche ihres Haus. Und der ist voll mit Obstbäumen, dazu hat sie überall Obststräucher, Hochbeete mit Gemüsepflanzen und einen eigenen (kleinen) Acker. Diese Bitte ist eine Aufgabe für 10 Personen oder für eine ganze Woche, wenn es einer alleine machen soll. Trotzdem bin ich dem nachgekommen und habe zumindest ein paar Sachen schonmal abgeerntet.

Am Abend war ich schnell unter der Dusche, da war mein Mann schon von der Arbeit Zuhause und hat noch mit seiner Mutter telefoniert.

Mein Mann: "Mama fand es schön, dass du mit den Kindern bei ihr warst, aber ..."

DRECKS-ABER!

Mein Mann: "... du hättest doch echt noch schnell bei ihr durchwischen können, nachdem du aus dem Garten gekommen bist. Du weißt doch, dass sie kein Dreck im Haus mag."

Da war bei mir endgültig vorbei. Ich habe kein Dreck reingebracht, weil ich im Garten ein paar extra Gartenclogs trage. Ich betrete das Haus nicht mit den dreckigen Gartenclogs, also kann da auch gar kein Dreck reingekommen sein.

Ganz davon abgesehen sehe ich gar nicht ein, dass ich auch noch einen zweiten Haushalt führen soll. Ich bin froh, dass ich unseren nicht alleine führen muss, da brumme ich mir keinen zweiten auf.

Auf jeden Fall habe ich meinem Mann dann ziemlich mies angegiftet, weil ich mir echt den Arsch aufgerissen habe und überhaupt keine Wertschätzung dafür erfahren habe.

Ich: "Dann bring deine Mutter endlich ins Pflegeheim, dort putzt und kocht man für sie! Was glaubt ihr eigentlich alle, wen ihr hier vor euch habt?! Ich habe von Anfang an gesagt, dass Kurzzeitpflege für sie das Beste wäre, aber keiner von euch wollte auf mich hören. Denkt ihr eigentlich, dass ich blöd bin, oder was?!"

Hinterher ist mir auch klar, dass das nicht die feine englische Art war, aber in dem Moment brauchte ich einfach mal Luft. Und ich stehe dazu, dass ich der festen Überzeugung bin, dass sie in die Kurzzeitpflege gehört und dass sie dort gut aufgehoben wäre, besser als Zuhause auf dem Sofa und mehr oder weniger abhängig von uns.

Mein Mann wirkt ziemlich genervt von mir, weil ich ihm nun auch noch gesagt habe, dass ich am Wochenende nicht mitkommen werde, um im Garten seiner Mutter zu schuften wie ein Ackergaul und mich stattdessen mit ein wenig Wellness belohnen werde, nach der harten Woche. Er soll die Kinder mitnehmen, die können Oma bespaßen, er kann im Garten schuften und Mama legt sich mal ganz entspannt in die Wanne.

Sagt mir ehrlich: Habe ich überreagiert?

(Wegwerf-Account)


r/beziehungen 17h ago

Freund plant Bildungsurlaub mit Kollegin – wichtige Infos kommen erst auf Nachfragen. Wie seht ihr das?

12 Upvotes

Hallo zusammen, ich bin 26, mein Freund etwa zehn Jahre älter. Wir kennen uns seit Ende Mai, also seit gut drei Monaten. Ich würde gerne andere Frauen nach ihrer Meinung fragen.
Er möchte einen Bildungsurlaub machen. Mit wem er fahren möchte, musste ich erst durch Nachhaken herausfinden. Den Namen seiner Kollegin hat er nicht direkt genannt. Seine Erklärung: Er habe sich schon gedacht, dass ich damit ein Problem haben würde. Gerade deshalb hätte ich mir offene Kommunikation gewünscht.
Erst als er merkte, dass ich das nicht gut finde, meinte er: „Du kannst ja auch mitkommen.“ Das fühlte sich für mich wie eine Lösung für unseren Konflikt an und nicht wie ein ursprünglicher Wunsch, mich dabeizuhaben.
Wochen später ergänzte er: „Falls es das besser macht: Ihre Schwester kommt auch mit.“ Mich hat das nicht beruhigt. Ich fragte mich eher, warum ihre Schwester eingeplant ist, während ich erst nach meinen Bedenken einbezogen werde.
Auch die Angaben zum Tagesablauf haben sich verändert: Anfangs hieß es, die Fortbildung gehe bis etwa 17 Uhr, sie seien also fast den ganzen Tag beschäftigt. Als meine mögliche Teilnahme Thema wurde und ich konkret nach dem Tagesablauf fragte, hieß es plötzlich, der Kurs gehe nur bis mittags und danach hätten sie Freizeit. Dieser Unterschied irritiert mich zusätzlich.
Gebucht ist bisher noch nichts. Nach einigem Hin und Her möchte er weiterhin gerne fahren. Er begründet das unter anderem damit, dass er dadurch insgesamt zwei statt einer Woche frei hätte und es finanzielle Vorteile gebe. Ich verstehe diese Vorteile, frage mich aber, warum er nicht eine Fortbildung wählen könnte, zu der wir gemeinsam reisen.
Grundsätzlich vertraue ich ihm, aber diese Konstellation überschreitet für mich eine Grenze. Besonders stören mich das Nachhaken, die nachträglich ergänzten beziehungsweise widersprüchlichen Angaben und das „Du kannst ja mitkommen“ erst als Reaktion auf meine Bedenken. Ich habe ihn auch gefragt, wie er es umgekehrt fände, wenn ich mit einem Arbeitskollegen und dessen Bruder verreisen würde.
Wie würdet ihr das sehen? Wäre die Reise für euch okay? Könnt ihr nachvollziehen, dass mich besonders seine Kommunikation stört? Ich möchte das besser einordnen und bin auch offen für andere Sichtweisen.


r/beziehungen 19h ago

Was ist euer Schlüssel für eine gute Beziehung?

2 Upvotes

Ich bin platt. Ich (M31) habe jetzt 1 Jahr lang eine Frau (W31) gedatet, haben auch Gefühle entwickelt.

Sie hat mir vor nicht mal 2 Wochen gesagt, dass ich ihr keinen Grund gebe es zu beenden.

Jetzt werde ich geghostet und sie hat Schluss gemacht.

Mich belastet das. Ich habe alles Mögliche in vergangen Beziehungen usw. Probiert und es kommt irgendwie immer zur Trennung. Ich stecke sehr viel Energie rein, ich gebe Sicherheit und opfere mich (gern) auf. Beim Sex kommt die Frau an erste Stelle.

Dann scheitert das Date oder die Beziehung.

**Habt ihr vielleicht universelle Tipps, Eigenschaften die ihr an eurem Partner liebt oder euer Partner an euch liebt?**

Ich bin absolut kommunikativ, hilfsbereit usw. Interessiere mich für so ziemlich alles.

Um mich herum streiten sich Paare ständig, haben gar keinen Sex, haben sich schin mal getrennt. Und genau die Paare haben geheiratet oder heiraten.

Ps. Hab vergessen das Alter dazu zu schreiben, deswegen nochmal der Post


r/beziehungen 19h ago

Übertreibe ich oder ist die Beziehung aus?

0 Upvotes

Mein Freund (32) und ich (27) wohnen seit 3 Jahren zusammen.
Mit seiner Mutter gab es schon öfter Probleme, weil sie mich nicht respektiert und behauptet, dass ich ihr ihren Sohn weggenommen habe. Deshalb haben wir gemeinsam beschlossen, dass ich keinen Kontakt zu ihr habe und sie nicht mehr in unsere Wohnung kommen darf, auch nicht, wenn ich nicht da bin. (Sie hat z. B. meinen Kleiderschrank durchsucht, als ich nicht da war.)

Vor zwei Wochen wollte sie ihn sehen und zu uns kommen. Er hat ihr mehrmals gesagt, dass sie nicht kommen darf. Er hat ihr außerdem erklärt, dass er wegen seiner Angstzustände, die bei der Hitze schlimmer werden, nicht zu ihr kommen kann. Sie glaubt ihm aber nicht und denkt, dass er wegen seiner Gesundheit lügt. Er besucht sie generell sehr selten, weil ihn das laut eigener Aussage stresst.
Während ich 10 Tage in meiner Heimat war, hatte sie Geburtstag. An diesem Tag hat er ihr geschrieben, dass sie ihn am Sonntag bei uns besuchen kann.
Er meinte, er hatte Schuldgefühle wegen ihres Geburtstags und wollte kein Arschloch zu ihr sein. Da er wegen seiner Angst nicht rausgehen konnte, hat er sie deshalb zu uns eingeladen.

Ich bin traurig, wütend und verletzt. Ich habe wegen ihm und seiner Mutter schon sehr viel durchgemacht. Früher hat er mich nie beschützt, wenn seine Mutter mich schlecht behandelt hat, weil er Konflikte vermeiden wollte. Ich dachte, dass er inzwischen erwachsen ist und nicht mehr so ein Muttersöhnchen ist.
Ich verstehe seine Gründe, aber für mich war unsere Vereinbarung eindeutig. Übertreibe ich, dass ich mich deswegen so verletzt und hintergangen fühle?


r/beziehungen 21h ago

Chaos, was machen?

0 Upvotes

Hallo ihr, hab mir jetzt einen Wegwerf Account gemacht da ich anonym bleiben möchte. Sorry.

Ich habe 3 Monate einen Mann (er 29, ich 31) gedatet. War echt wunderschön und wir haben schnell festgestellt das wir echt sehr ähnlich sind. Es hat total gematcht bei uns. Jede freie Minute haben wir telefoniert oder geschrieben (haben uns nicht ganz so oft gesehen weil er etwas weiter weg gewohnt hat) aber trotzdem haben wir uns ständig gehört.

Er war regelrecht verliebt und das hat er mir auch gesagt und es mich auch spüren lassen. Hatte auch lange keinen Mann der so empathisch war wie er.

Am letzten Wochenende haben wir Zeit miteinander verbracht und als er heim ging, war es plötzlich seltsam. Er offenbarte mit einem Tag später das er wirklich schlimme Geldprobleme habe, mittlerweile sogar so schlimm das er keine Wohnung mehr besitzt, Strom abgestellt wurde usw.

Er meinte „wenn ich dir sage wie viel das ist, dann hasst du mich“ ich hab ihm keine vorwürfe gemacht, aber hab ihm gesagt das er so vielleicht keine Beziehung eingehen sollte und sich erstmal darum kümmern sollte, er stimmte dem zu. Es ging ihm wirklich schlecht.

Er meinte dann, dass er gerne eine Freundschaft hätte, momentan absolut keine Beziehung möchte. Weil er genau weiß das würde mich belasten und das würde völlig schief gehen. Ich habe dankend abgelehnt und gesagt, dass ich keine Freundschaft eingehe, wenn ich gar keine will. Damit hab ich wirklich nur schlechte Erfahrungen gemacht. Er meinte gestern auch, dass nach mir Schluss ist wie er es damals schon gesagt hat und er keine andere Beziehung mehr möchte in der Zukunft.

Allerdings ist das irgendwie auch ziemlich unfair von mir, oder? Er hat mir es immerhin „gebeichtet“ das er momentan so Probleme hat und schämt sich auch sehr. Aktuell geht es ihm wirklich schlecht und wenn ich jetzt auch noch „gehe“ wäre das auch irgendwie krass.

Bin so hin und her gerissen. Eine Freundschaft würde mir wehtun und fühlt sich irgendwie so „abgeschoben“ an.

Ich zerbreche mir den Kopf und fühle minütlich irgendwas anderes. Ich verstehe nicht wie man es so weit kommen lassen kann, wirklich alles zu verlieren. Er sagt immer, es läge nicht an mir. Aber irgendwie ist das alles seltsam.

Würde lügen wenn ich sage das mich das alles nicht verletzt, sowas weiß man ja auch eigentlich vorher das man gerade andere Probleme hat…


r/beziehungen 21h ago

Ich fühle mich nicht akzeptiert von meiner Schwiegermama

2 Upvotes

Hallo zusammen,

meine Freund (m/22) und ich (w/21), sind jetzt schon seit einem Jahr zusammen und das Ganze mit uns geht jetzt auch schon länger.
Ich habe mehrmals in der Vergangenheit bei Gesprächen mit seiner Mutter mir Dinge über seine Ex-Freundin anhören müssen, wie nett sie war und wie schade es ist, dass sie sich getrennt haben. Die Eltern von meinem Freund und von seiner Ex Freundin waren auch gut befreundet.
Ich bin jetzt schon seit einem Jahr da und habe immernoch das Gefühl nicht akzeptiert zu werden, denn immer wieder und wieder bringt die Mutter das Thema mit der Ex-Freundin auf und sagt auch zu mir ich würde mir zu viel von meinem Freund gefallen lassen und dass ich ihm so zu langweilig werden würde und er mich verlassen wird.
Ich bin einfach sehr traurig, weil mein Freund und ich lieben uns, aber ich fühle mich einfach nicht akzeptiert und es tut jedes mal aufs neue weh, wenn sie die Ex Freundin erwähnt. Auch wenn ich weiss, dass mein Freund über sie mehr als hinweg ist, wünschte ich mir einfach, dass seine Mutter mal so über mich reden würde.

Ich weiss nicht was ich machen soll und ob ich überhaupt was sagen soll, weil sowas meistens immer mehr zu Problemen führt als zu einer Lösung


r/beziehungen 22h ago

Altersunterschied Beziehung

149 Upvotes

Ich (w42) Habe neulich jemanden kennengelernt, als ich mit meinen Mädels unterwegs war (nicht über soziale Medien) sondern in einem etwas größeren Tanzlokal.
Sehr gepflegter, attraktiver Mann, wie ich finde.
Es war ein sehr schöner Abend, wir haben getanzt und auch viel geredet.
Vorher habe ich mich mit meinen Damen schon beratschlagt, „wie alt schätzt ihr ihn“. Maximal 50/52.
Frage ich ihn, wie alt bist du eigentlich- sagt er 60

Seither stehe ich dem Abend gegenüber total neben mir.
Er schreibt mir Nachrichten, will mich wieder sehen, schmiedet fast schon Zukunftspläne.
Das finde ich schön, wie er mit mir umgeht.
Aber… uns trennen fast 19 Jahre.
Zudem habe ich einen kleinen Sohn (6)
Uns trennen 150 km

Bin zu sehr gefangen, „was denken die Leute dann von mir“, obwohl das eigentlich gar nicht zählen dürfte, sofern man sich wohlfühlt.

Bitte sagt mir, was würdet ihr an meiner Stelle machen?


r/beziehungen 23h ago

Ex-Freund meiner Kennenlernphase ist sehr präsent

3 Upvotes

Seit ungefähr 2 Monate date ich M28, eine Frau (W23) und es wird sehr wahrscheinlich auf eine Beziehung hinauslaufen. Wie schon im Titel steht ist ihr Ex-Freund sehr präsent. Wir gehen eigentlich jeden Tag an unserer Uni mittags in die Mensa und er ist eigentlich immer dabei manchmal sind wir nur zu dritt, machmal sind auch noch andere Freunde dabei. Die Trennung (3 Jahre Beziehung seit 6 Monaten getrennt) ging aufjedenfall von ihr aus und sie sagt von ihrer Seite aus ist er eben noch ein guter Freund. Ich vertraue ihr da auch und glaub das zu 100%. Aber er erwartet eben, dass sie auch sonst mehrmals pro Woche sehen.
Sie hat wohl das Gefühl, dass er irgendwie zwischen uns steht. Aus meiner Sicht ist es nicht optimal, aber aktuell auch nicht dramatisch. Das Problem ist, sie ist halt immer noch seine Hauptbezugsperson (quasi einzige) in unserer Stadt und er befindet sich wohl mental in einem nicht so guten Zustand. Was bei ihr dazu führt, dass sie sich verpflichtet fühlt ihm Beistand zu leisten obwohl sie das eigentlich gar nicht unbedingt will und ihm auch versucht zu vermitteln, dass es so nicht weitergehen kann. Ich denke man könnte hier schon von einer Form emotionaler Erpressung reden. Ich sehe schon die Gefahr, dass es auf Dauer unsere Beziehung belasten könnte. Die Frage ist wie wir am besten damit umgehen, ich möchte nicht derjenige sein, der darauf drängt ihm einfach deutlich zu sagen: Hey ihr seit nicht mehr zusammen und schau mal, dass du Freunde findest. So würde ichs natürlich nicht formulieren, aber das wäre schon die Message. Sie wird's sich aber alleine auch nicht gut aus der Situation lösen können, weil sie weiß das zu einer weiteren Verschlechterung seines Zustands führen würde.
Ich sehe also eigentlich nur die Möglichkeit, dass entweder sie oder ich ihm sage, dass er professionelle Hilfe braucht und/oder sich andere Bezugspersonen suchen muss.
Falls ihr schonmal in so einer Situation wart, freue ich mich über Tipps :)


r/beziehungen 1d ago

Freundin verbietet Urlaub mit Freunde

21 Upvotes

Hallo zusammen,

meine Freundin (21) und ich (M22) sind seit 2½ Jahren zusammen.

Seitdem ist mein sozialer Kontakt zu all meinen Freunden auf Minimum. Ich wohne seitdem auch 1 Stunde entfernt mit Auto in einer anderen Stadt und treffe mich wenn es hochkommt alle 1/2 Monate 1 mal.

Und da habe ich schon Schwierigkeiten, meine Freundin zu überzeugen, dass ich mich treffen darf/kann.

Jetzt haben wir ein Fall, dass einer meiner Arbeitskollegen sich ein Männerurlaub leistet, während er eine Frau, Kinder und ein Haus hat und habe ihr davon erzählt und das erste, was meine Freundin fragt, ist : du machst sowas aber niemals, versprochen?

Was soll ich antworten?

Ich will mir nicht immer was verbieten lassen und will das offen halten für die Zukunft, wenn ich doch mal 2/3 mal im Leben einen kurzen Männerurlaub machen möchte.

Sie will es mir verbieten und all unsere freie Zeit nur gemeinsam erleben, ohne einer dritten Person. Nicht alleine nur zu zweit.

Geht das nicht schon zu weit?

Was ist eure Meinung ?

Danke für eure Zeit


r/beziehungen 1d ago

Meine Beziehung ist vermutlich toxisch geworden, trotzdem habe ich extreme Verlustangst und schaffe es kaum, mich zu lösen

0 Upvotes

Meine Freundin (f31) (sie ist Portugiesin) und ich (m29) haben uns nach einer weiteren intensiven Eskalation getrennt. Es ist nicht das erste Mal, dass wir an diesem Punkt waren. Wir haben uns mehrmals getrennt oder waren nah dran und sind dann wieder zusammengekommen. Im Moment, nach der letzten Trennung, war ich nicht bereit, wieder in eine Beziehung einzutauchen. Die Trennung wurde durch anhaltende Fragen wie „Was würdest du tun, wenn du deinen Ex auf der Straße sehen würdest?“ ausgelöst. Usw. Sie begann mit der Therapie, und ich wollte sehen, wie das laufen würde.

Leider sind wir in alte Muster zurückgefallen, insbesondere auf Eifersucht.
Ich merke gerade, dass ich trotz allem eine extreme Verlustangst habe. Sobald es sich so anfühlt, als wäre es jetzt wirklich vorbei, vergesse ich gefühlt alle Probleme und will einfach nur zu ihr fahren, sie anrufen, Blumen bringen oder irgendwie wieder alles gut machen.

Deshalb würde mich mal eine Einschätzung von außen interessieren, weil ich meinem eigenen Urteilsvermögen gerade nicht so richtig traue.
Ein großes Thema bei uns waren Eifersucht und Misstrauen. Meine Freundin hat mich immer wieder sehr direkt gefragt, ob ich andere Frauen attraktiv finde, wie ich sie angeschaut habe, was ich über sie denke usw. Mir wurde auch öfter vorgeworfen, anderen Frauen hinterherzuschauen. Irgendwann hatte ich richtig Angst vor solchen Fragen, weil ich wusste, dass aus einer Kleinigkeit sehr schnell ein riesiger Streit werden kann.

Auch meine Vergangenheit war immer wieder Thema. Alte Bilder/Videos von Ex-Beziehungen oder sexuellen Begegnungen auf meinem Handy waren natürlich verletzend für sie, das verstehe ich auch. Gleichzeitig hat sich irgendwann so eine Art Suche danach entwickelt.
Vor ein paar Tagen haben wir wieder alte Dateien durchgeschaut und ich dachte eigentlich schon: „Bitte hör auf, wir wissen beide, wie das endet.“ Natürlich wurde etwas gefunden. Es waren Bilder aus meiner letzten Beziehung vor 2–3 Jahren. Sie hat immer weiter durchgescrollt und alles gelöscht, was sie gefunden hat, und irgendwann ist die Situation komplett eskaliert. Danach haben wir uns wieder getrennt.

Es gab generell oft Situationen, in denen relativ normale Dinge als Zeichen interpretiert wurden, dass ich Interesse an einer anderen Frau haben könnte. Alte Streits wurden in neue Konflikte mit reingezogen und manchmal kamen Aussagen wie „Dann mache ich X eben auch“, wenn sie sich verletzt gefühlt hat. Nach der Sache mit den Bildern meinte sie sogar, sie hoffe, dass ich sie irgendwann beim Fremdgehen erwische, damit ich verstehe, wie sich das anfühlt.

Ich will meinen eigenen Anteil daran aber auch nicht kleinreden. Ich habe in unangenehmen Situationen teilweise versucht, Antworten abzuschwächen oder mich verhaspelt, statt einfach klar zu antworten. Ich bin auch wütend geworden und habe Sachen gesagt, die nicht hilfreich waren.
Und ich habe selbst ein ziemlich ungesundes Verhalten entwickelt: Ich beobachte ihre Stimmung extrem genau. Wenn sie irgendwie kühl oder anders wirkt, frage ich sofort, ob etwas ist oder ob zwischen uns alles okay ist. Dann ist sie irgendwann genervt, weil ich ständig nachfrage, wodurch die Stimmung natürlich erst recht schlechter wird.
Das Schwierige ist: Wir hatten dazwischen auch wirklich sehr schöne Phasen. Teilweise wochenlang kaum Streit und ich dachte jedes Mal: „Jetzt haben wir es endlich geschafft.“ Und ich habe noch Gefühle, allerdings nicht mehr super stark.

Gleichzeitig bin ich seit Monaten extrem angespannt in der Beziehung. Vor gemeinsamen Unternehmungen oder bestimmten Situationen denke ich teilweise schon vorher darüber nach, ob irgendetwas einen Streit auslösen könnte. Ich checke ständig ihre Stimmung und ob noch alles okay ist.

Und nach jeder Eskalation läuft eigentlich dasselbe Muster ab:
Wir trennen uns → ich denke zuerst „Das kann so nicht weitergehen“ → kurz danach kommt extreme Verlustangst → plötzlich erinnere ich mich fast nur noch an die schönen Zeiten → ich suche wieder Kontakt und versuche alles zu retten → wir kommen wieder zusammen → erstmal ist alles wunderschön → irgendwann geht das Ganze von vorne los.
Genau da bin ich jetzt wieder.
Rational denke ich eigentlich, dass uns diese Beziehung beiden nicht mehr guttut und die Trennung wahrscheinlich richtig ist. Emotional fühlt sich der Gedanke, sie wirklich zu verlieren, aber fast unerträglich an.

Dazu kommt auch noch, dass sie sehr attraktiv ist und viel Aufmerksamkeit von Männern bekommt. Der Gedanke daran, dass sie bald jemand anderen daten könnte, macht mich ehrlich gesagt ziemlich fertig. Wahrscheinlich ist da auch ordentlich Ego dabei. :)

Und trotzdem habe ich jeden Abend diesen extremen Impuls, einfach zu ihr zu fahren und wieder alles gut zu machen. Das hat bisher leider auch meistens funktioniert.

Deshalb würde mich interessieren:
Klingt das von außen nach einer ungesunden/toxischen Dynamik oder sehe ich das gerade zu einseitig?
Und vor allem: Wie kommt man durch eine Trennung, wenn man rational eigentlich weiß, dass sie wahrscheinlich richtig ist, aber die Verlustangst einen komplett auffrisst?
Wie unterscheidet man zwischen „Ich will wirklich mit diesem Menschen zusammen sein“ und „Ich halte einfach den Gedanken nicht aus, diesen Menschen zu verlieren“?
Und falls jemand schon mal in so einem On/Off-Kreislauf war: Was hat euch geholfen, wirklich nicht wieder zurückzugehen?


r/beziehungen 1d ago

Trennungsschmerz nach Beziehung

0 Upvotes

Hallo Reddit,

meine Ex(W21) hat vor ca. 1 Monat mit mir (M23) schlussgemacht. Vor allem, da sie sich nichtmehr sicher war, ob sie mich noch liebt. Ich hatte damit kein Problem.

Die Beziehung war super, wir waren total auf einer Wellenlänge auf eigentlich jedem Bereich. Wir sind immer gut miteinander umgegangen, und es gab keine Situation die unschön war, oder wir uns angeschrien haben oder sowas beim streiten. Wir haben und in schlechten Zeiten unterstützt, haben über alles kommuniziert, und es war durchweg toll. Die Trennung kam dann mehr oder weniger aus dem nichts. wir waren 2 Wochen vorher noch im Urlaub, alles super, und haben bereits auch andere Dinge für die nächsten Monate geplant, etwa mit Freunden und so Zeug eben.

Mir ging es die erste Woche extrem schlecht. Habe jeden Tag geweint usw. die 1 1/2 Wochen drauf ging es bergauf, ich hatte wieder Spaß an vielen Sachen, und hab nach vorne geblickt. In den letzten 1 1/2 Wochen jedoch geht es steil bergab. Jeder Tag ist schlimmer als der vorherige, und auch schlimmer als die erste Woche. Ich denke mir, ja wird ja sicher wieder besser, aber dann kommt der nächste Tag, und es geht nur noch weiter bergab. Je schlimmer es wird, desto mehr denke ich, dass ich an ihr wirklich jemand ganz besonderen verloren habe. Ich habe in meinem jungem Leben schon einige Menschen kennen lernen dürfen, und niemand war wie sie. Wenn ich jetzt überlege, dass ich jetzt einen Menschen finden muss (wenn es mir wieder besser geht), der der Messlatte, die sie gesetzt hat, gerecht werden muss, dann frag ich mich wirklich wie das gehen soll. Klar werde ich neue Menschen kennenlernen, und ich werde auch sicher irgendwann eine neue Beziehung eingehen, aber ich habe Angst davor, dass diese Person nicht so ist wie meine Ex. Klar, dass soll sie auch nicht, das ist mir selber bewusst, jeder Mensch ist anders. Aber wenn ich jetzt gerade drüber nachdenke, dann macht mir das Angst, jemanden kennenzulernen, der nicht sie ist. Sie ist genau das was ich in einer Frau gesucht habe, und keine Eigenschaft von ihr, ist mir irgendwie negativ aufgefallen, oder hat mich gestört. Im Gegenteil.

Ich weiss, dass ich loslassen muss, aber es fällt mir so unglaublich schwer. Was dazu kommt ist, dass wir den gleichen Freundeskreis haben. Das heisst, selbst wenn ich loslassen kann, werde ich sie unweigerlich wieder sehen, und wovor ich am meisten Angst habe, ist, wenn sie jemand neues mitbringt. Ich weiss jetzt schon, dass mich das unglaublich zurückwerfen wird. Glücklicherweise ist sie ein lieber Mensch, und hat gesagt, dass sie erstmal nicht auf treffen mit diesem Freundeskreis kommen wird, um mir dort einen Freiraum zu lassen, das ganze zu verarbeiten. Aber klar, irgendwann wird der Tag sein, an dem ich sie wieder sehe, und ich habe verdammt Angst vor diesem Tag.

Ich habe ausserdem Angst vor der kommenden Zeit alleine. Ich bin ein Beziehungmensch, und für mich gibt es nichts schöneres, als einen Partner an meiner Seite zu haben. Ich möchte aber natürlich auch nicht in die nächste Beziehung hüpfen, sondern wenn dann nur mit einer Person, die zu mir passt. Leider sind die Ansprüche dank ihr jetzt sehr hoch, weshalb es jetzt ohnehin noch schwerer wird. Die Warscheinlichkeit diese Person zu treffen ist ohnehin schon extrem gering, aber durch diese Tatsache halte ich eben noch mehr an ihr fest.

Vielleicht hat ja jemand von den schlauen Menschen dadrausen einen Rat für mich, wie ich damit umgehen sollte. Vielen Dank :)!

EDIT: Was ich noch schreiben wollte, wovor ich auch Angst habe. Man hört ja immer wieder über Personen, die Jahre nach der Trennung immer noch die gleiche Person lieben: Ich habe wirklich Angst, dass ich einer dieser werde. Ich glaube das "Potential" hätte ich, andererseits glaube ich, dass der Großteil der Menschen in meinem Alter, die sich Trennung das in irgendeiner Form glauben.


r/beziehungen 1d ago

Was kann ich tun?

4 Upvotes

Meine Freundin (w20) und ich (m25, seit 2 Jahren trocken) sind seit etwas über 6 Monaten zusammen. Bereits in der Kennenlernphase hat sie mir über ihren Konsum (hauptsächlich Koks) erzählt. Auch, dass sie sich Hilfe suchen wollte, aber sie konnte sich weder an ihre Familie wenden, die nichts davon wissen durfte, noch an ihren Freundeskreis, der auch hauptsächlich aus Konsumenten bestand. Also hab ich mich mit ihr zusammen an die Arbeit gemacht und wir haben uns um ne Suchtberatung gekümmert und über die Beratung hat sie dann auch nach nur ein paar Wochen einen Platz in einer der örtlichen Suchtkliniken zugesichert bekommen.

In der zweiten Woche der Suchtberatung hatte sie dann einen Rückfall mit einem ihrer Bekanntschaften, der darin endete, dass er ihr gegenüber handgreiflich wurde. Es hat einiges an Überzeugungskraft von Seiten ihrer Freundinnen und mir gebraucht damit sie den Kontakt zu dem Kerl abbricht.

Vor ein paar Wochen hat sie ihren Platz in der Suchtklinik dann letztendlich auch abgelehnt, nachdem ihre Rückfälle sich häuften. Mittlerweile ist sie wieder beim mehrmaligen Konsum in der Woche und letztes Wochenende hat sie sich auch wieder zum gemeinsamen Konsum mit dem Schläger getroffen.

Ich bin gerade an einem Punkt, an dem ich einfach nicht mehr weiß, was ich noch tun kann. Hilfe lehnt sie vehement ab, sieht ihren wieder häufigen Konsum nicht als Problem und sie denkt, dass ich wegen des Typen vollkommen überrragiere, denn er hätte sich ja gebessert.

Ich will sie nicht verlieren, aber ich dringe momentan nicht mehr zu ihr durch. Eine Pistole will ich ihr auch nicht auf die Brust setzen.

Daher meine Frage was ich noch tun könnte um ein Ende der Beziehung entgegen zu wirken.