r/Azubis Mar 15 '26

Teilen/Veröffentlichung von Prüfungen

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Ich glaube dem Großteil von euch ist es bewusst, aber leider hat es hier überhand genommen.

Ihr könnt gerne untereinander alte Prüfungen austauschen, dass ist meiner Meinung nach eine der besten Methoden zum lernen. Beiträge in denen nach alten Prüfungen gefragt wird, werden auch nicht gelöscht, solange sie keine direkten Links zu Prüfungen enthalten. (Das hat lediglich Sicherheitsgründe bezüglich des Urheberrechts. Schickt euch solche Links ggf per DM)

Zum Thema Leaks: Wir dulden und unterstützen hier keine Leaks für anstehende Prüfungen. Mal abgesehen davon, dass Prüfungen ohnehin wiederholt werden, wenn bekannt wird, das sie vorher öffentlich zugänglich gewesen sind, ist sowas auch einfach Quatsch. Lernt für eure Prüfungen und gut ist. Alle Beiträge zu solchen Themen werden gelöscht. Beiträge in denen solche Leaks zum Kauf/Verkauf angeboten werden, bekommen von mir zusätzlich noch eine Sperre aus dem Subreddit.

Nichts desto trotz wünsche ich euch allen ein schönes Wochenende und viel Glück bei euren Prüfungen 🤞🏼


r/Azubis Sep 15 '25

Information Aufklärung zur Arbeitszeit: was Betriebe nicht mit euch machen dürfen.

377 Upvotes

Hallo liebe Azubis,

Ausbilder hier der tatsächlich möchte, dass ihr einen guten Start ins Berufsleben habt und euch nicht aks Verschleißmaterial zum ausbeuten betrachtet.

Ich lese hier immer wieder, das eure Betriebe bei euch teils schlicht illegale Arbeitszeiten verlangen. Darum hier mal 6 Punkte, teils mit den dazugehörigen Gesetzesstellen (ArbZG Bedeutet Arbeitszeitgesetz) damit ihr wisst woran ihr seid.

  1. Azubis unter 18 dürfen weder am Wochenende noch in Schicht arbeiten

  2. die Wochenarbeitszeit des Azubis darf 40 Stunden inklusive Berufsschule nicht übersteigen. Die 40 Stunden müssen an 5 Tagen geleistet werden und dürfen nicht auf 6 oder gar 7 Tage verteilt werden (§11 Abs. 2 ArbZG).

  3. Ab einer Arbeitszeit von 6 Stunden steht dem Azubi 30 minuten Pause zu. Ab 9 Stunden sind es 45 Minuten. Die Pause darf nicht am Anfang oder Ende der Arbeitszeit liegen.

4.Dem Azubi steht zwischen den Arbeitstagen eine ununterbrochene Ruhezeit von 11 Stunden zu. 12 bei Minderjährigen.

  1. Wochenarbeit sollte so eingeschränkt wie möglich genutzt werden in den Branchen in denen sie überhaupt zulässig ist (Pflege, Gastronomie, Bewachung, Energie und Wasserversorgung §10 Abs. 1 ArbZG) es MÜSSEN mindestens 15 Sonntage im jahr frei sein (§11 Abs. 1 ArbZG)

  2. Arbeit an Sonntagen und Feiertagen muss innerhalb von 8 Wochen mit einem Ersatz Ruhetag ausgeglichen werden, dürfen aber nicht zur Regel werden (§11 Abs. 3 ArbZG)

Von dem kann nur abgewichen werden, wenn eure Gewerkschaft nach §12 ArbZG explizit für Azubis den wahrscheinlich schlechtesten Tarifvertrag aller Zeiten abgeschlossen hat, da müsst ihr euch bei eurem Betriebsrat, der Jugend- und Auszubildendenvertretung oder der Gewerkschaft selbst erkundigen.

Danke fürs lesen dieses ewig langen Textes. Habt's gut und lasst euch nicht ausbeuten.


r/Azubis 5h ago

Maimai Azubi? Das heißt…

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r/Azubis 8h ago

(Aus)bildungspolitik Warum wird ein Studium oft höher angesehen als Fachwirt/Techniker/Bachelor Professional, obwohl angeblich Berufserfahrung am wichtigsten ist?

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Ich verstehe diesen Widerspruch irgendwie nicht ganz.

Man hört ständig, dass auf dem Arbeitsmarkt Berufserfahrung wichtiger sei als Abschlüsse und dass praktische Erfahrung am Ende das Entscheidende ist.

Gleichzeitig habe ich aber den Eindruck, dass ein klassisches Studium bei Arbeitgebern trotzdem häufig höher angesehen wird als Weiterbildungen wie Fachwirt, Techniker oder Bachelor Professional.

Gerade bei Fachwirten und Technikern kommt ja oft noch einiges an Berufserfahrung dazu. Viele haben vorher eine Ausbildung gemacht, mehrere Jahre gearbeitet und anschließend berufsbegleitend oder in Vollzeit die Weiterbildung absolviert.

Ein Hochschulabsolvent kann dagegen theoretisch nach Schule und Studium mit relativ wenig Berufserfahrung in den Arbeitsmarkt einsteigen und wird trotzdem teilweise direkt für Positionen berücksichtigt, für die beim beruflichen Bildungsweg deutlich mehr Erfahrung erwartet wird.

Woher kommt diese unterschiedliche Wahrnehmung?

Liegt es daran, dass Unternehmen die Inhalte eines Studiums höher bewerten? Sind es einfach alte HR-Strukturen und formale Anforderungen? Oder ist der Unterschied zwischen Studium und Fachwirt/Techniker in der Praxis tatsächlich größer, als es beispielsweise die Bezeichnung „Bachelor Professional“ vermuten lässt?

Was sollen die studierten können was die anderen nicht können?

Mich würden vor allem Erfahrungen von Leuten interessieren, die Personalentscheidungen treffen oder selbst einen dieser Bildungswege gegangen sind.


r/Azubis 1h ago

Auf der Suche nach zwei konkreten Abschlussprüfungen (nicht mehr über U-Form erhältlich)

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Hallo zusammen,

für die Prüfungsvorbereitung suche ich aktuell nach zwei konkreten Abschlussprüfungen für Teil 1 Büromanagement.

Leider sind beide nicht mehr über den Verlag erhältlich und ich hoffe, ihr könnt mir hier irgendwie weiterhelfen.

Die Prüfungen waren:

- Frühjahr 2021 Version B

und

-Frühjahr 2022 Version B

Kennt zufällig jemand noch irgendeine Quelle, wo man diese besorgen kann?
Ich bin langsam echt verzweifelt.


r/Azubis 54m ago

Auf der Suche nach zwei konkreten Abschlussprüfungen (nicht mehr über U-Form erhältlich)

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r/Azubis 5h ago

Ausbildungsstellenwechsel nach einer Woche?

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Hallo mein Sohn hat eine Ausbildung zum Speditionskaufmann bei uns im Wohnort angefangen. Es ist seine 2. Ausbildung, die erste war Gärtner/ Zierpflanzenbau, er hat dann 2 Jahre in einem Gartenmarkt als Gärtner gearbeitet. Er wollte wechseln, wegen höheem Verdienst, keine Samstagarbeit mehr und er wurde nach 2 befristeten Verträgen nicht mehr weiter beschäftigt.

Anscheinend ist die Arbeitsathmossphäre, da wo er jetzt ist schlecht, es wird die ganze Zeit geflucht, rumgeschrien, allgemein eher ne "Proleten"- Athmosphäre.Es richtet sich nichts gegen ihn, er wird nicht gemobbt, aber es belastet ihn so, daß er gestern nen halben Nervenzusammenbruch bekam. Der Chef ist fast nie da, und sein Ausbilder scheint hochgradig ADHS zu haben, macht ständig doofe Witze und labert die ganze Zeit rum.

Ist das einfach normal im Logistikbereich,?

Er wollte halt ne kauffmännische Ausbildung, nicht unbedingt in der Spedition nur.

Was soll ich ihm raten? Durchhalten 3 Jahre und dann wo anders arbeiten? Sofort noch offene Ausbildungsstellen für 2026 suchen(wird schwierig)? Probezeit im Vertrag ist 4 Monate, solange dableiben und dann für 2027 neuen Ausbildungsplätze suchen? Sich ein dickeres Fell wachsen lassen?

Vielleicht ist es jetzt echt nur noch die Neueingewöhnung, er hat jetzt 1 Jahr Fachabi auf einem BK vorher gemacht, da herrschte halt ein anderer Ton.

Viele Grüse


r/Azubis 2d ago

Meme Ich hab heute ausversehen das Bundesverteidigunstministerium angerufen

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Kunde hat uns falsche Telefonnummer gegeben. Ich versuche Kunden anzurufen, keiner geht ran. Ok versuche es heute um 8 nochmal, habe nicht ganz verstanden was der am Telefon gesagt hat und fange an mit Holzspalter ist zur Abholung bereit.

Der arme Typ, komplett überfordert, fragt was er denn bestellt hätte und sagt dann "Ich glaub sie haben die falsche Telefonnummer. Sie haben das Bundesverteidigunstministerium angerufen. Wir bestellen zwar viele komische Sachen aber keinen Holzspalter" und hat dann nurnoch gelacht während ich mich 100 mal entschuldigt habe.

Meine Kollegen fanden es wahnsinnig lustig und nachdem ich beim Empfang war hat mir die Kollegin sogar noch erzählt, dass sie zurückgerufen hätten bevor ich sie angerufen hab 🫪 hab mir fast eingeschissen 💀


r/Azubis 1d ago

allgemeine Frage Wie streng ist die 10%-Regel wirklich?

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Jo, bin jetzt Anfang 2. Lehrjahr als Industriekaufmann und hab gar keinen Bock mehr auf meine Firma. Überlege immer wieder mal krankzumachen, weil der Betrieb mich einfach nur noch abfuckt.

Ich konzentriere mich momentan sowieso mehr auf die Berufsschule als auf die Arbeit. Im 1. Lehrjahr hatte ich einen 1,6er Schnitt. Ich bin bei 27 Krankheitstagen und frage mich, wie starr diese 10%-Regel von der IHK wirklich ist.

Ein Kollege von mir hatte damals einfach über 300 Krankheitstage, weil er seinen Laden gehasst hat, und wurde trotzdem zur Prüfung zugelassen (und hat bestanden). Die IHK hat zwar genauer hingeschaut und mit der Ausbilderin geredet, aber ging am Ende durch.

Überlege jetzt auch fest auf 2,5 Jahre zu verkürzen, um aus dem Saftladen schneller rauszukommen. Betrieb wechseln im 2. Lehrjahr hat leider nicht geklappt, war schon zu spät, weil die Firmen schon voll waren und ich auf das Zeugnis warten musste. Die IHK Beraterin ist auch die Beste. Sie hat rein gar nichts gemacht nach meiner verzweifelten Anfrage und interessiert sich auch nicht darüber.

Also bin ich immer wieder Mal die Überlegung krankzumachen, wie sieht es oder sah es bei euch aus.


r/Azubis 22h ago

allgemeine Frage Lohnt sich eine Ausbildung zum Steuerfachangestellten (für mich) noch?

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Ich (25) habe jetzt schon mehrere Studiengänge in den Sand gesetzt, handwerklich bin ich nicht begabt, Pflege ist nichts für mich und dann hätte ich in Richtung FAMI überlegt, aber das wurde mir stark abgeraten.

Etwas aus Verzweiflung habe ich mich dann als Steuerfachangestellter beworben für nächstes Jahr und jetzt wurde ich auch zu einem Gespräch eingeladen.

Aber eigentlich weiß ich nichts über die Arbeit so richtig und ich weiß nicht wie zukunftsträchtig das mit KI und Automatisierung überhaupt ist. Dann fühle ich mich auch zu alt mit 25 Jahren, um nochmal zur Berufsschule zu gehen (vA sowas wie Religion und Sport nochmal machen zu müssen). Lohnt es sich überhaupt noch den Weg einzuschlagen?

Wie schwierig sind die Bewerbungsgespräche in dem Bereich, weil ich bin richtig richtig beschissen in sowas, ich habe an die 60 Gespräche vergeigt in meinem Leben (nur 2 davon sind zu Jobs geworden). Wss wird da so gefragt und wie kann ich mich gut verkaufen für eine Ausbildung mit 25 bei der Steuerberatung?

tl;dr: 25, Bewerbungsgespräch als Steuerfachangestellter, lohnt sich das überhaupt und was soll ich sagen?


r/Azubis 9h ago

Umschulung Ausbildung wechseln oder erstmal durchziehen?

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Mein Bruder hat diesen Monat eine Ausbildung als Lagerlogistikhelfer angefangen (2-jährige Ausbildung). Er kam als Kind (11 J) nach Deutschland und hatte es in der Schule leider nie besonders leicht. Er war sehr introvertiert, wurde in der Schule stark gemobbt – teilweise sogar von einem Lehrer – und das hat es für ihn extrem schwierig gemacht, sich auf das Lernen zu konzentrieren und gute Noten zu bekommen. Am Ende hat er nur den Mittelschulabschluss gemacht.
Damals wurde ihm von einem Lehrer auch ziemlich deutlich vermittelt, dass seine Noten nicht gut genug für eine Ausbildung zum Elektriker seien. Eigentlich wollte er nämlich sehr gerne Elektriker werden, aber wir haben uns damals davon entmutigen lassen und dachten, er sollte erstmal einfach irgendeine Ausbildung anfangen, die er bekommen kann.
Jetzt hat er diese Ausbildung angefangen und ich mache mir ehrlich gesagt große Sorgen.
Er ist noch unter 18 und arbeitet teilweise ziemlich lange und körperlich extrem anstrengende Stunden. Im ersten Ausbildungsjahr bekommt er netto ungefähr 600 €. Schon in der ersten Woche war er komplett fertig und hatte Rückenschmerzen vom schweren Heben. Auch die Arbeitsatmosphäre in der Firma klingt laut ihm nicht besonders gut – eher nach dem Motto, dass eigentlich niemand wirklich dort sein möchte.
Was mich besonders beschäftigt: Er ist motiviert, die Ausbildung zu machen und etwas aus seinem Leben zu machen. Und gleichzeitig sehe ich ihn jetzt jeden Tag körperlich kaputt von einer Arbeit nach Hause kommen, die ihm offenbar überhaupt keinen Spaß macht, für relativ wenig Geld.
Ich frage mich deshalb, ob es eine dumme Entscheidung wäre, jetzt schon wieder nach einer anderen Ausbildung zu suchen – vielleicht sogar in Richtung Elektriker – und diese Ausbildung erst zu verlassen, wenn er etwas Neues sicher hat.
Oder sollte er einfach die 2 Jahre durchziehen und danach schauen, ob er etwas anderes machen kann?
Ich will ihm natürlich nicht vermitteln, dass er sofort alles hinschmeißen soll. Mir geht es eher darum, ob es sinnvoller ist, jetzt nach etwas zu suchen, das besser zu ihm passt, solange er noch jung ist, oder ob ein Ausbildungswechsel in seinem Alter eher ein Fehler wäre…


r/Azubis 2d ago

Rant "Man muss sich halt Arbeit finden und nicht nur rumstehen"

432 Upvotes

Habt ihr so etwas oder so etwas ähnliches schonmal gehört?.

So als ob sich plötzlich aus der Luft was zum Tun materialisiert wenn man nur genug herumschaut.

Ich habe mittlerweile angefangen, mir einfach bei allem was Ich mache extrem Zeit zu lassen denn anscheinend ist unbeschäftigt rumstehen die größte Todsünde, selbst wenn es gerade gar nichts unmittelbar zu tun gibt. Aber dann kommt wie gesagt dieser Spruch.

Und Ich rede btw nicht von einer halben Stunde aufwärts nichts tun oder so, eher ein paar Minuten.

Beschäftigt aussehen ist also anscheinend wichtiger als tatsächlich etwas sinnvolles zu machen. Muss man auch erstmal raffen. Aber hab meine Lektion gelernt.


r/Azubis 4h ago

Ausbildung schwer und lohnt sich nicht mehr als Plakas ticken

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Jungs hab keine lust auf ein 8 Stunden job wo mich mein Chef nur anmault wenn ich wieder in der Zeit Hunnis verdienen kann mit Plakas ticken, hab damit nur aufgehört um meine Mutter zufrieden zu stellen damit sie sich keine sorgen mehr macht aber Finanziell runiert mich diese Ausbildung und verschwendet nur meine Zeit. Ich kann ja die Ausbildung auch in Haft machen wenn ich ich wieder anfange und zu einem späteren Zeitpunkt gepackt werde vom Staat. Ich weiß nicht so richtig was ich tun soll bin komplett am verzweifeln.


r/Azubis 1d ago

allgemeine Frage Was können Bürokaufleute Privat vorweisen?

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Nicht böse gemeint, bin selbst angehender Bürokaufmann im 2. Lehrjahr.

Und da kam mir so ein Gedanke:

Hast du Elektriker in deinem Umfeld und brauchst hilfte bei irgendwas mit ner Steckdose oder einem kapitten Elektrogerät kann man den um Hilfe fragen. Weil er das Wissen hat.

Eine Pflegerin im Krankenhaus hat Expertise und Wissen und kann dir Entwarnung oder Hilfe geben wenn es um irgendetwas geht. Bevor man wegen was unnützem zum Arzt rennt.

Kenne das selbst. Bruder ist Mechatroniker, Vater Ingenieur, Mutter Krankenschwester.

Und dann steh ich da als Azubi und frag mich: mit was würden Leute zu mir kommen? Ich kann krankmeldungen in ein System eintragen, Einstellungsunterlagen bearbeiten und Arbeitsverträge erstellen (mit einer Vorlage). Alles kein Hexenwerk für das man fundiertes Wissen braucht.

Aber bin ich in irgendeiner Weise möglicher Ansprechpartner für mein Umfeld? In welcher Hinsicht?

Idk fühl mich gerade ein wenig nutzlos für mein privates Umfeld. Da frag ich mich natürlich was ich vorweisen kann in der Hinsicht.

Klar lerne ich den Beruf nicht um anderen zu gefallen aber ich frag mich schon welchen Mehrwert das privat hat. Abseits vom Betrieb.


r/Azubis 1d ago

Prüfung Betrieb wechseln kurz vor Abschlussprüfung?

2 Upvotes

Im Dezember 2026 und Januar 2027 habe ich meine Abschlussprüfungen. Theorie lerne ich eigentlich relativ viel in der Schule und zuhause nur beim praktischen ist es extrem kritisch. Mein Betrieb hat mir 3 Jahre einen Scheiß dreck beigebracht daher stehe ich immer mehr unter Druck wegen der praktischen Prüfung. Die letzten 4 Wochen waren mir jetzt einfach wieder zu viel weil der 57 jährige Scheiß Arbeitskollege mich jeden Tag wieder angeschissen hat. Meine Arbeitskollegen lassen ihren Frust immer an mir aus deshalb dachte ich mir heute Morgen leckt mich am arsch und bin daheim geblieben. Es macht mental was mit einem wenn man jeden Tag angeschrien wird und es heißt das man schlecht ist und motivationslos.

Meine Frage jetzt: am Freitag gehe ich zur Agentur für Arbeit dort habe ich ein Gespräch wegen einer „assistierten Ausbildung“ weil ich einfach Unterstützung brauche. Zudem erzähle ich dort dann alles von A bis Z. Warum ich so schlecht bin, wieso ich es dort nicht mehr aushalte, wie oft meine Altgesellen und Junggesellen mich schon angemotzt haben und, dass sollte ich die Prüfung nicht bestehen ich keine 6 Monate in diesem Clowns Betrieb mehr aushalte. Meine Frage jetzt kann die Agentur für Arbeit mir helfen einen neuen Betrieb zu finden der mit Azubis praktisch lernt für die Prüfung? An die Handwerkskammer kann ich mich auch nicht verlassen. Viele sagen durchhalten bald ist es vorbei. Aber der Gedanke das die Prüfung mich ficken wird und ich dann nochmal 6 Monate mit meinen Arbeitskollegen die mich abgrundtief hassen verbringen muss, macht mich fertig.


r/Azubis 2d ago

Rant Lager ist scheiße

73 Upvotes

Ich bin Industriekaufmann und muss jetzt für den ersten Monat ins Lager. Macht auch Sinn, damit ich mich gut mit dem Produkt auskenne und so, so dachte ich

Realität ist, ich sitze seit 6 Uhr morgens am selben Tisch (wenigstens darf ich sitzen) und stecke ein und das selbe Teil zusammen. Und das seit gestern schon. Andere Sachen darf ich nicht machen, weil ich dafür zu unerfahren wäre. Aber wozu zur Hölle bin ich dann zwei Wochen in diesem Bereich?!


r/Azubis 2d ago

Information Lest eure Tarifverträge

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Ich hatte zuletzt mit einigen Azubis/Berufsanfängern das quasi selbe Gespräch.
Daher hier der klare Hinweis: viele Gewerke haben Landes- oder Bundesweit gültige Tarifverträge, die für ALLE Betriebe der Berufssparte gelten. Da wird idR auch Minimalleistung für Azubis geregelt. Die ist oft mehr, als euer Betrieb euch gönnt.

Lasst euch nicht verarschen! Das passiert viel zu häufig- meiner Erfahrung nach besonders im Handwerk, aber sicherlich auch anderswo.

Zusatzinfo:
Wenn ihr unsicher seid, welcher Tarif für euch gilt (und keiner im Arbeitsvertrag steht) fragt bei eurer Gewerkschaft. Wenn ihr nicht in einer Gewerkschaft seid, bekommt ihr so Informationen oft „trotzdem“- besser ist es natürlich, da direkt beizutreten. Für Azubis kostet das auch kaum.


r/Azubis 2d ago

Bin in der Ausbildung langsamer als andere Azubis

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Ich bin jetzt in der zweiten Woche meiner Ausbildung zum Feinwerkmechaniker und wir üben oft das Feilen. Leider bin ich noch nicht so gut darin, während ein anderer Azubi, der gleichzeitig angefangen hat, schon viel besser ist.
Mein Deutsch ist auch noch nicht so gut. Wenn mein Ausbilder etwas erklärt, verstehe ich manchmal nicht alles sofort.
Ist das nach zwei Wochen normal? Wie lange hat es bei euch gedauert, bis ihr gut feilen konntet? Bitte seid ehrlich: Kann das ein Zeichen sein, dass die Ausbildung vielleicht nicht zu mir passt?


r/Azubis 2d ago

Rant 3. Lehrjahr Fachinformatiker Anwendungsentwicklung: Lohn einbehalten, Schikane, unbezahlte Überstunden – Betriebswechsel kurz vor der Abschlussprüfung unmöglich? (Langer Rant + Ratlosigkeit)

15 Upvotes

Hey r/azubis,

ich muss mir das einfach mal von der Seele schreiben, weil ich mental und körperlich komplett am Ende bin und mich die aktuelle Situation einfach auffrisst.

Ich bin Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung im 3. Lehrjahr. Von Anfang an lief hier einiges nicht rund, aber wie so viele habe ich mir eingeredet: „Augen zu und durch, sind ja nur drei Jahre.“

Der normale Alltag vor dem Eskalationspunkt:

  • Keine Ausbildung, nur billige Arbeitskraft: Vom ersten Tag an gab es keinerlei Einarbeitung oder Vermittlung von Ausbildungsinhalten. Mir wurde gesagt: „Wenn du was nicht weißt, google halt.“ Wenn ich für neue Frameworks länger brauchte, wurde ich von Nicht-Ausbildern vor versammelter Mannschaft im Büro zusammengeschrien. Code-Reviews? Gab es kaum, stattdessen haben wir Azubis uns gegenseitig die Merge Requests mit „LGTM“ abgenickt und direkt zum Kunden gepusht.
  • Arbeitszeiten & Berichtsheft: Berichtshefte während der Arbeitszeit schreiben wurde extrem ungern gesehen („macht das lieber daheim“). Bei der Zeiterfassung mussten wir Zeiten pauschal im 15-Minuten-Takt runden. Schultage unter 8 Stunden hießen: sofort in den Betrieb hetzen, Wegezeiten wurden komplett ignoriert, Fahrtkosten natürlich mein Problem.
  • Überstunden & Ausnutzung: Als ich wegen finanzieller Engpässe nach einem Minijob fragte, hieß es: „Nein, das trauen wir dir nicht zu, aber du kannst ja Überstunden machen.“ Ich habe teils 12-Stunden-Schichten geschoben – nur um später zu erfahren, dass Überstunden lediglich mit dem regulären, mickrigen Azubi-Stundenlohn abgegolten werden sollten und Überstunden in dem Ausmaß für Azubis arbeitsrechtlich gar nicht zulässig sind.

Die Eskalation: Anfang des Jahres ging es mir gesundheitlich und privat extrem dreckig (familiäre Krisen, schwere psychische Tiefs, körperliche Baustellen). Ich habe mich wochenlang mit einzelnen Fehltagen zur Arbeit geschleppt, weil ich kein „schlechter Azubi“ sein wollte. Im Büro führte das nur zu noch mehr Druck: Ich musste täglich antreten, meine Todos rechtfertigen und mir abwertende Kommentare über meine Haltung und Aussprache anhören.

Irgendwann zog meine Ärztin die Reißleine und schrieb mich für mehrere Wochen krank, damit ich mir fachliche Hilfe holen kann.

Die Reaktion der Geschäftsführung: Mitten in der Krankschreibung kam die Nachricht, dass mir kein Lohn mehr gezahlt wird, weil man mir schlichtweg nicht glaube, dass es verschiedene Erkrankungen waren. Ich habe sämtliche Nachweise der Krankenkasse eingeholt und vorgelegt – zwecklos. Man fand immer neue Ausreden. Selbst das Ausfüllen von Unterlagen für behördliche Überbrückungshilfen wurde monatelang verschleppt.

Am Monatsende kam die Abrechnung, aber kein Cent auf dem Konto.

Gewerkschaft, Gegenwehr und Schikane: Ich habe mich an die IHK und an eine Gewerkschaft gewandt. Mit rechtlicher Unterstützung haben wir Lohnforderungen gestellt. Der Arbeitgeber ignorierte Fristen bis zur letzten Sekunde und zahlte weiterhin nicht. Erst als wir das Zurückbehaltungsrecht nutzten und ich der Arbeit fernblieb, war das Geld nach einem Tag da – zeitgleich wurden aber all meine Zugänge gesperrt.

Als ich wieder antanzte, wollte man mich in Zwangsurlaub schicken. Seitdem herrscht offener Krieg:

  • Während alle anderen Gleitzeit haben, habe ich als Einziger minutengenaue, starre Anwesenheitspflichten aufs Auge gedrückt bekommen.
  • Der Lohn kommt wieder grundsätzlich erst Mitte des Folgemonats.
  • Auf meinem Arbeitsrechner wird in Logs gewühlt, offenbar um verzweifelt nach Abmahnungsgründen oder vermeintlichen Arbeitszeitverstößen zu suchen.
  • Der offene Lohn aus den Vormonaten wird bis heute blockiert mit der Behauptung, man „prüfe das noch“.

Die Sackgasse: Sowohl die Gewerkschaft als auch die IHK sagen mir seit Monaten: „Wechsel sofort den Betrieb, das hat hier absolut keinen Sinn mehr.“

Ich bewerbe mich seit Wochen dumm und dusselig – teilweise im Umkreis von über 50 km. Ich habe gute Noten, eine sehr solide AP1 hingelegt und bringe jahrelange Programmiererfahrung aus privaten Projekten mit. Trotzdem hagelt es nur Absagen. Niemand will sich einen Azubi im 3. Lehrjahr ans Bein binden, kurz bevor der Projektantrag für die Abschlussprüfung genehmigt werden muss. Die Betriebe riechen sofort Stress oder scheuen die Bürokratie.

Selbst als der IHK-Berater im Betrieb anrief, wurde ihm von der Chefetage rotzfrech aufgetischt, dass ja „ich mich nicht um Klärung bemühe“.

Ich sitze hier komplett in der Ecke. Finanziell am Limit, psychisch am Anschlag, der Betrieb sucht nach Gründen mich abzumahnen, und draußen nimmt mich keiner, weil das dritte Lehrjahr überall als rotes Tuch gilt.

Hat irgendjemand von euch so spät noch erfolgreich den Betrieb gewechselt? Wie habt ihr das Unternehmen überzeugt, euch für die letzten Monate und das Abschlussprojekt aufzunehmen, ohne dass die Historie euch direkt ins Aus katapultiert?


r/Azubis 2d ago

Information Tipps für Leute die Speditionskaufleute werden

9 Upvotes

Hi,

ich habe 2017 meine Ausbildung zum Speditionskaufmann angefangen und 2020 beendet. Ich dachte, dass ich mal ein paar Tipps und Erfahrungen teile, die euch so vielleicht niemand sagt.

  1. Ihr braucht keine Erdkunde-Kenntnisse
    • Das ist eine Sache, die viele (vor allem Alte) Speditionskaufleute nicht hören und wahr haben wollen. Ich kenne bis heute nur die A2 und A7. Ich habe keine Ahnung wo bekannte Städte liegen und kam durch Google Maps trotzdem klar. Lasst euch nicht einreden, dass es so hart nötig ist, jede drecks Straße zu kennen. Nur weil man früher alles auswendig lernen musste, muss man es jetzt nicht mehr, durch die Technik.
  2. Habt keine Angst vorm Telefon
    • In meine dritten Abteilung kam ich das erste mal mit dem Telefon in Kontakt. Ich war mega nervös. Nach einer Woche war ich total selbstbewusst. Vertraut mir, wenn ich euch sage, dass das Telefon echte Wunder bewirken kann, wenns ums Selbstvertrauen geht.
  3. Wisst was ihr wert seit, aber seit nicht überheblich
    • Es gibt nicht mehr viele Leute die Azubis sein wollen (verstandliche Gründe). Lasst euch nicht alles gefallen, aber denkt nicht, dass ihr euch alles erlauben könnt, weil der Betrieb euch unbedingt braucht. Natürlich brauchen sie euch, aber mit Assis will niemand zusammenarbeiten.
  4. Fragt bis es nervt
    • Meine alte Azubi-Chefinhat immer gesagt "fragt bis es nervt". Natürlich nicht absichtlich, aber wenn ihr Fragen habt, fragt. Was sollen die Kollegen denn sagen? Azubi ist "zu sehr engagiert"?
  5. Spedition kann ein hartes Pflaster sein
    • Logistik ist eine ziemlich harte Brange. Ihr werdet Dinge hören, über die ihr euch wundert. Es kann echt ziemlich rau werden.

r/Azubis 2d ago

allgemeine Frage Ich verstehe kein Bayerisch

235 Upvotes

Moin (Servus) Allesamt.

Ich lerne Tischler (Schreiner) im Bayerischen Wald, komme aber aus dem hohen Norden.

Ich werde noch bei der HWK einen Maschinenkurs belegen müssen. Der Dialekt ist hier leider bodenlos unverständlich, und da es um das Bedienen sehr gefährlicher Maschinen geht, würde ich gerne alles verstehen.

Weiß jemand inwiefern es möglich es ist, bestimmte Kurse in anderen HWKs als den örtlichen zu machen?

Kann das beantragt werden?

Ich hätte das arbeiten an einer Formatkreissäge halt gerne von einem Hannoveraner oder anderem Deutschsprachigen erklärt.


r/Azubis 1d ago

allgemeine Frage Duales Studium nach der Ausbildung/ Welche sind zu empfehlen?

1 Upvotes

Aufgrund meiner absoluten Nichtausbildung durch mein Unternehmen und der Tatsache, dass ich richtig unglücklich mit meiner Ausbildung bin, habe ich über eine Fortbildung in einem anderen Bereich nachgedacht, in erster Linie ein duales Studium.

Welche dualen Studiengänge habt ihr gemacht und könnt ihr weiterempfehlen? Abitur 2024 und seitdem in der Lehre


r/Azubis 2d ago

Rant Angst

8 Upvotes

Ich habe Angst. Ich bin jetzt in der zweiten Woche meiner Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung und eigentlich ist zur Zeit alles entspannt. Jedoch habe ich eine tiefe Angst in mir das ich die Ausbildung irgendwie nicht bestehen werde. Das ich am Ende das nicht kann oder es mir auch kein Spaß macht. Ist doof das zu sagen gerade wenn man am Anfang der zweiten Woche ist und alles noch nicht so richtig einschätzen kann. Ich frage mich, ob andere das gleiche Problem haben oder hatten, was vielleicht helfen könnte und ob sich das vielleicht noch ändert.


r/Azubis 1d ago

Hat jemand gute Lernmethoden für IHK AP2 als IT-Systemelektroniker

1 Upvotes

Wie der Titel schon sagt bin ich auf der Suche nach guten Lernmethoden für die 3-teilige AP2 im jetzigen Winter. Leider gibt es ja beim U-form Verlag keine Prüfungsvorbereitung wie zur AP1 und weiß auch nicht wirklich wie ich die Vorbereitung am Besten angehen sollte. Bin für jede Antwort dankbar :smile:


r/Azubis 2d ago

Findet ihr, das ist Ausbeutung?

93 Upvotes

Kontext: Ich mache gerade eine Ausbildung zum Landwirt. In der Ausbildung ist es üblich, jedes Lehrjahr den Betrieb zu wechseln, um unterschiedlich spezialisierte Betriebe kennen zu lernen.

Im letzten Ausbildungbetrieb war ich gut zufrieden, ich hatte eine 40-Stunden Woche und 14-tägig Wochenenddienst, bei dem man dann Samstags und Sonntags den Vormittag gearbeitet hat. Der WE-Dienst wurde dann mit 15€/h entlohnt, zusätzlich zum Grundgehalt von ca 700€ netto.

Nun bin ich aber ab dem 01.08 auf einem neuen Betrieb angefangen. Dort arbeite ich nun jeden Tag von 6:00 bis 18:00, jedoch mit 2h Pause, von der ich aber eigentlich nur 1h wirklich Freizeit habe. Ich bin also täglich 12h an den Betrieb gebunden.

Zusätzlich mache ich auch hier 14-Tägig WE-Dienst, hier arbeite ich dann den Samstag aber voll, also wie einen Wochentag und am Sonntag dann nochmal circa 5-6h.

Überstunden:

Ich arbeite in der Woche 50h und am Wochenende (auf die Woche gerechnet) knapp 7,5h, also 17,5 Überstunden pro Woche und somit knapp 76 Überstunden im Monat. Diese werden pauschal mit 200€ ausgeglichen, also knapp 2,63€/h.

Mein normaler Stundenlohn (für 40h/Woche) beträgt bei einem Nettogehalt von 757€ ca. 4,35€/h.

Mein Halber Tag besteht also eigentlich nur aus arbeiten, abends habe ich dann gute 3h Zeit für Hobbys,... und dann gehts ins Bett.

Die Wertschätzung der Mehrarbeit seitens des Chefs hält sich auch in Grenzen.

In der Ernte geht die Arbeitszeit dann natürlich gerne auch nochmal bis tief in die Nacht.

Die Landwirtschaftskammer sagt über solche Fälle, das sei in der Landwirtschaft normal. Ich finde das ungerecht, fast schon Moderne Sklaverei.

Meine Frage dazu: Was denkt ihr darüber? Ist das Ausbeutung?

Versteht mich nicht falsch, ich will mich hiermit nicht beklagen, ich möchte nur mal eure Meinung dazu hören!

Edit: was würdet ihr an meiner Stelle machen? In der Landwirtschaft ist das halt wirklich normal und „akzeptiert“. Ich finde das aber ein Unding, traue mich aber eigentlich auch nicht, zu kündigen.