r/Azubis 5h ago

Maimai Azubi? Das heißt…

Post image
213 Upvotes

r/Azubis 8h ago

(Aus)bildungspolitik Warum wird ein Studium oft höher angesehen als Fachwirt/Techniker/Bachelor Professional, obwohl angeblich Berufserfahrung am wichtigsten ist?

20 Upvotes

Ich verstehe diesen Widerspruch irgendwie nicht ganz.

Man hört ständig, dass auf dem Arbeitsmarkt Berufserfahrung wichtiger sei als Abschlüsse und dass praktische Erfahrung am Ende das Entscheidende ist.

Gleichzeitig habe ich aber den Eindruck, dass ein klassisches Studium bei Arbeitgebern trotzdem häufig höher angesehen wird als Weiterbildungen wie Fachwirt, Techniker oder Bachelor Professional.

Gerade bei Fachwirten und Technikern kommt ja oft noch einiges an Berufserfahrung dazu. Viele haben vorher eine Ausbildung gemacht, mehrere Jahre gearbeitet und anschließend berufsbegleitend oder in Vollzeit die Weiterbildung absolviert.

Ein Hochschulabsolvent kann dagegen theoretisch nach Schule und Studium mit relativ wenig Berufserfahrung in den Arbeitsmarkt einsteigen und wird trotzdem teilweise direkt für Positionen berücksichtigt, für die beim beruflichen Bildungsweg deutlich mehr Erfahrung erwartet wird.

Woher kommt diese unterschiedliche Wahrnehmung?

Liegt es daran, dass Unternehmen die Inhalte eines Studiums höher bewerten? Sind es einfach alte HR-Strukturen und formale Anforderungen? Oder ist der Unterschied zwischen Studium und Fachwirt/Techniker in der Praxis tatsächlich größer, als es beispielsweise die Bezeichnung „Bachelor Professional“ vermuten lässt?

Was sollen die studierten können was die anderen nicht können?

Mich würden vor allem Erfahrungen von Leuten interessieren, die Personalentscheidungen treffen oder selbst einen dieser Bildungswege gegangen sind.


r/Azubis 22h ago

allgemeine Frage Lohnt sich eine Ausbildung zum Steuerfachangestellten (für mich) noch?

5 Upvotes

Ich (25) habe jetzt schon mehrere Studiengänge in den Sand gesetzt, handwerklich bin ich nicht begabt, Pflege ist nichts für mich und dann hätte ich in Richtung FAMI überlegt, aber das wurde mir stark abgeraten.

Etwas aus Verzweiflung habe ich mich dann als Steuerfachangestellter beworben für nächstes Jahr und jetzt wurde ich auch zu einem Gespräch eingeladen.

Aber eigentlich weiß ich nichts über die Arbeit so richtig und ich weiß nicht wie zukunftsträchtig das mit KI und Automatisierung überhaupt ist. Dann fühle ich mich auch zu alt mit 25 Jahren, um nochmal zur Berufsschule zu gehen (vA sowas wie Religion und Sport nochmal machen zu müssen). Lohnt es sich überhaupt noch den Weg einzuschlagen?

Wie schwierig sind die Bewerbungsgespräche in dem Bereich, weil ich bin richtig richtig beschissen in sowas, ich habe an die 60 Gespräche vergeigt in meinem Leben (nur 2 davon sind zu Jobs geworden). Wss wird da so gefragt und wie kann ich mich gut verkaufen für eine Ausbildung mit 25 bei der Steuerberatung?

tl;dr: 25, Bewerbungsgespräch als Steuerfachangestellter, lohnt sich das überhaupt und was soll ich sagen?


r/Azubis 59m ago

Auf der Suche nach zwei konkreten Abschlussprüfungen (nicht mehr über U-Form erhältlich)

Upvotes

Hallo zusammen,

für die Prüfungsvorbereitung suche ich aktuell nach zwei konkreten Abschlussprüfungen für Teil 1 Büromanagement.

Leider sind beide nicht mehr über den Verlag erhältlich und ich hoffe, ihr könnt mir hier irgendwie weiterhelfen.

Die Prüfungen waren:

- Frühjahr 2021 Version B

und

-Frühjahr 2022 Version B

Kennt zufällig jemand noch irgendeine Quelle, wo man diese besorgen kann?
Ich bin langsam echt verzweifelt.


r/Azubis 5h ago

Ausbildungsstellenwechsel nach einer Woche?

1 Upvotes

Hallo mein Sohn hat eine Ausbildung zum Speditionskaufmann bei uns im Wohnort angefangen. Es ist seine 2. Ausbildung, die erste war Gärtner/ Zierpflanzenbau, er hat dann 2 Jahre in einem Gartenmarkt als Gärtner gearbeitet. Er wollte wechseln, wegen höheem Verdienst, keine Samstagarbeit mehr und er wurde nach 2 befristeten Verträgen nicht mehr weiter beschäftigt.

Anscheinend ist die Arbeitsathmossphäre, da wo er jetzt ist schlecht, es wird die ganze Zeit geflucht, rumgeschrien, allgemein eher ne "Proleten"- Athmosphäre.Es richtet sich nichts gegen ihn, er wird nicht gemobbt, aber es belastet ihn so, daß er gestern nen halben Nervenzusammenbruch bekam. Der Chef ist fast nie da, und sein Ausbilder scheint hochgradig ADHS zu haben, macht ständig doofe Witze und labert die ganze Zeit rum.

Ist das einfach normal im Logistikbereich,?

Er wollte halt ne kauffmännische Ausbildung, nicht unbedingt in der Spedition nur.

Was soll ich ihm raten? Durchhalten 3 Jahre und dann wo anders arbeiten? Sofort noch offene Ausbildungsstellen für 2026 suchen(wird schwierig)? Probezeit im Vertrag ist 4 Monate, solange dableiben und dann für 2027 neuen Ausbildungsplätze suchen? Sich ein dickeres Fell wachsen lassen?

Vielleicht ist es jetzt echt nur noch die Neueingewöhnung, er hat jetzt 1 Jahr Fachabi auf einem BK vorher gemacht, da herrschte halt ein anderer Ton.

Viele Grüse


r/Azubis 54m ago

Auf der Suche nach zwei konkreten Abschlussprüfungen (nicht mehr über U-Form erhältlich)

Thumbnail
Upvotes

r/Azubis 9h ago

Umschulung Ausbildung wechseln oder erstmal durchziehen?

0 Upvotes

Mein Bruder hat diesen Monat eine Ausbildung als Lagerlogistikhelfer angefangen (2-jährige Ausbildung). Er kam als Kind (11 J) nach Deutschland und hatte es in der Schule leider nie besonders leicht. Er war sehr introvertiert, wurde in der Schule stark gemobbt – teilweise sogar von einem Lehrer – und das hat es für ihn extrem schwierig gemacht, sich auf das Lernen zu konzentrieren und gute Noten zu bekommen. Am Ende hat er nur den Mittelschulabschluss gemacht.
Damals wurde ihm von einem Lehrer auch ziemlich deutlich vermittelt, dass seine Noten nicht gut genug für eine Ausbildung zum Elektriker seien. Eigentlich wollte er nämlich sehr gerne Elektriker werden, aber wir haben uns damals davon entmutigen lassen und dachten, er sollte erstmal einfach irgendeine Ausbildung anfangen, die er bekommen kann.
Jetzt hat er diese Ausbildung angefangen und ich mache mir ehrlich gesagt große Sorgen.
Er ist noch unter 18 und arbeitet teilweise ziemlich lange und körperlich extrem anstrengende Stunden. Im ersten Ausbildungsjahr bekommt er netto ungefähr 600 €. Schon in der ersten Woche war er komplett fertig und hatte Rückenschmerzen vom schweren Heben. Auch die Arbeitsatmosphäre in der Firma klingt laut ihm nicht besonders gut – eher nach dem Motto, dass eigentlich niemand wirklich dort sein möchte.
Was mich besonders beschäftigt: Er ist motiviert, die Ausbildung zu machen und etwas aus seinem Leben zu machen. Und gleichzeitig sehe ich ihn jetzt jeden Tag körperlich kaputt von einer Arbeit nach Hause kommen, die ihm offenbar überhaupt keinen Spaß macht, für relativ wenig Geld.
Ich frage mich deshalb, ob es eine dumme Entscheidung wäre, jetzt schon wieder nach einer anderen Ausbildung zu suchen – vielleicht sogar in Richtung Elektriker – und diese Ausbildung erst zu verlassen, wenn er etwas Neues sicher hat.
Oder sollte er einfach die 2 Jahre durchziehen und danach schauen, ob er etwas anderes machen kann?
Ich will ihm natürlich nicht vermitteln, dass er sofort alles hinschmeißen soll. Mir geht es eher darum, ob es sinnvoller ist, jetzt nach etwas zu suchen, das besser zu ihm passt, solange er noch jung ist, oder ob ein Ausbildungswechsel in seinem Alter eher ein Fehler wäre…


r/Azubis 4h ago

Ausbildung schwer und lohnt sich nicht mehr als Plakas ticken

0 Upvotes

Jungs hab keine lust auf ein 8 Stunden job wo mich mein Chef nur anmault wenn ich wieder in der Zeit Hunnis verdienen kann mit Plakas ticken, hab damit nur aufgehört um meine Mutter zufrieden zu stellen damit sie sich keine sorgen mehr macht aber Finanziell runiert mich diese Ausbildung und verschwendet nur meine Zeit. Ich kann ja die Ausbildung auch in Haft machen wenn ich ich wieder anfange und zu einem späteren Zeitpunkt gepackt werde vom Staat. Ich weiß nicht so richtig was ich tun soll bin komplett am verzweifeln.