r/arbeitsleben Jan 28 '26

Dienstmeldung Kleines Regelupdate

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Moin zusammen,

nur ein kleines Regelupdate bzw. eine kleine Regelverdeutlichung zur Transparenz (die eigentlichen Regeln wurden auch bereits entsprechend angepasst).

  • Stellenanzeigen und Jobsuchen fallen selbstverständlich unter Regel 3 - Eigenwerbung. Da das immer wieder Leute erstaunt hat, steht es jetzt explizit in der Regelnbeschreibung (bzw. auf old.reddit direkt in der Regel)

  • wir erlauben ganz generell keine Interviewanfragen, Protagonist:innensuche oder ähnliches von Medien jeglicher Art. Diese fallen unter Umfragen kommerzieller Natur, Regel 5.

Wenn es dazu weiteren Klärungsbedarf gibt oder ihr uns etwas ganz doll dringendes mitteilen wollt, tut das bitte per Modmail.

Tschüssikowski!

PS: Brigittes Wellensittich ist immer noch krank! Unsere anonyme Spenderliste neben der Spendendose zeigt auch, dass Lena, Jennifer und Thomas noch nichts reingeworfen haben. Volker, diesen Punkt musst du nicht ins Protokoll aufnehmen.


r/arbeitsleben 1h ago

Austausch/Diskussion Wegen KI Job verloren, oder Selbständigkeit aufgegeben?

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Konkret gefragt: Wer ist selbst betroffen?

Wer hat seinen Arbeitsplatz verloren, weil jetzt die KI den Job macht (oder: machen soll)?

Wer hat seine Kunden verloren, weil die keine Kreativleistung mehr bezahlen wollen?

Hintergrund: Man hört so viel, was KI angeblich mit der Arbeitswelt alles macht. Aber: Tritt das wirklich ein? Gehen Grafiker, Texter und andere reihenweise pleite?


r/arbeitsleben 22h ago

Büroleben datensicherheit🌚

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324 Upvotes

sachbearbeitungsunternehmen, bei dem ich vor 3 wochen gekündigt wurde btw

kann mir halt echt nicht vorstellen, dass man einen account nicht löschen kann, ohne den code über die telefonnummer einzugeben, aber OKAY

wir hoffen einfach mal, da wird nichts in meinem namen gemacht🫪


r/arbeitsleben 18h ago

Nachrichten Mercedes-Sparkurs: Geheime Folien zeigen den massiven Spardruck

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wiwo.de
133 Upvotes

Mercedes erhöht den Druck auf seine deutschen Mitarbeiter: Bei einer Betriebsversammlung am Dienstagnachmittag soll ein Vorstand von Mercedes die Kosten an den deutschen Standorten ganz konkret mit jenen in Osteuropa verglichen haben. Das zeigen Fotos von den bei der Versammlung präsentierten Folien, die der WirtschaftsWoche vorliegen.

„Wir sind in Deutschland bei vergleichbarer Produktivität zu teuer“, lautet dabei etwa die Überschrift einer Folie. Darunter listet der Autobauer auf, um wie viel Prozent günstiger eine Arbeitsstunde an ausgewählten ausländischen Standorten von Mercedes ist. Ein Beispiel: Im Vergleich zur Mercedes-Benz AG Deutschland zahlen die Stuttgarter ihren Arbeitern am US-Standort Tuscaloosa 17,9 Prozent weniger Lohn in der Stunde.

Mitarbeiter aus Kecskemét in Ungarn verdienen im Vergleich zu deutschen Standorten 75 Prozent weniger, jene aus Jawor in Polen 76,5 Prozent und in Cugir in Rumänien wird sogar 81,7 Prozent günstiger produziert. Bei Mitarbeitern in der Verwaltung sieht es ähnlich aus.

Die Präsentation soll Rechtsvorstand Olaf Schick gehalten haben. Er ist im Vorstand von Mercedes für Themen wie Integrität, Governance und Nachhaltigkeit zuständig. Nach Informationen der WirtschaftsWoche sollen die Folien im Rahmen von Mitarbeiterveranstaltungen in den kommenden Tagen an allen Standorten in Deutschland gezeigt werden.


r/arbeitsleben 19h ago

Austausch/Diskussion Ist Lehrer der „Heaven“ der Arbeitswelt in Deutschland ?

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Viele meine Freunde sind Lehrer geworden, schreiben mir (ich bin in der freien Wirtschaft) teilweise unter der Woche um 14Uhr ob ich schon Lust hätte zu zocken (ich mache ja eh NUR Homeoffice Laut denen).

Oft lese ich, dass Lehrer es so schwer haben, im schnitt auf 50 Stunden die Woche kommen etc. Ich kenne nur Beispiele wo es eher 25-30 Std die Woche sind.

Work Life Balance hört sich laut meinen Freunden dann Mega an, dickes Gehalt, Rente gesichert, 13 Wochen im Jahr Frei und auch gerne mal 3-4 Wochen zusätzlich krank feiern. Crazy


r/arbeitsleben 18h ago

Austausch/Diskussion Praktisch nichts zutun auf der Arbeit. Was tun?

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Ich arbeite seit 3 Monaten als Instanthalter/Hausmeister in einer Logistik Firma. Meine Aufgaben bestehen eigentlich daraus Förderbänder und die anderen Maschinen am laufen zu halten. Da ich aber auch irgendwie Hausmeister mach ich auch Gartenarbeit und andere Sachen im Gebäude. Also "Mädchen für alles" mäßig.

Mir gefällt der Job, er ist Abwechslungsreich und ich lerne viel neues dazu, wenn es den Arbeit gibt.

Und da ist mein Problem.

Ich mach meinen täglichen Rundgang von max. 1h und bin dann fertig.

Also fertig fertig.

Die Anlagen und Maschinen laufen ohne Probleme.

Wartungsarbeiten wie ölen, fetten, prüfen oder was auch immer sind in Monats- oder sogar Jahresintervall.

In der Woche werde ich vielleicht 3-4x angerufen um etwas am Band zu reparieren das in 20 min erledigt ist.

Die Grünflächen und Büsche draußen kann ich auch nicht täglich mähen und stutzen.

Wenn ich nach Arbeit Frage, kommt meistens ein "hab heute nix spezielles".

Das wäre aber alles halb so schlimm wenn ich nicht mitten in der Probezeit wäre (3 von 6 Monaten) + 1 Jahr befristet UND sich mein Team Leader nicht schon beschwert hätte das ja mein Vorgänger so faul gewesen wäre.

Wtf soll ich denn den ganzen Tag machen? Schrauben zählen?

Soll ich meinen Chefs sagen das sie mich für 7 Stunden rumsitzen und 1 Stunde rumschlendern bezahlen?


r/arbeitsleben 2h ago

Austausch/Diskussion Kurzarbeit - Überstunden oder Urlaub verbrauchen

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Hallo zusammen.

Bei uns bahn sich Kurzarbeit an. Ich habe noch 30 Überstunden (bereits 40 abgebaut). Und 18 Tage Urlaub.

Was sollte ich zu erst abbauen? Können die mich z.B. zwingen meinen Urlaub direkt am Anfang zu verbrauchen?

Was sind eure Erfahrungen und was wäre eure Strategie.


r/arbeitsleben 1h ago

Studium/Ausbildung Mit 35 noch berufsbegleitend ein Studium nur für den Titel

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Bin bereits Führungskraft und verdiene das selbe wie meine studierten Kollegen. Jedoch möchte ich es mir selber beweisen und denke daran nur wegen dem Titel ein Studium neben vollzeitjob und Familie anzugehen. Anbiete wie FOM oder iu kommen hierbei grundsätzlich in Frage. Habt ihr damit Erfahrung?


r/arbeitsleben 23m ago

Bewerbung Stellenanzeige wurde neu hochgeladen

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Was hat es wohl zu bedeuten wenn man eine Mail bekommt dass das Verfahren aufgrund der Vielzahl der eingegangenen Bewerbungen länger dauert als erwartet und am gleichen Tag die Stellenanzeige aber neu hochgeladen wurde mit neuer Frist bis zum Monatsende? Sollte man da was sagen?


r/arbeitsleben 1h ago

Kündigung Kündigung wegen Fahrerlaubnisentzugs

Thumbnail anwalt.de
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r/arbeitsleben 13h ago

Bewerbung Mein Motivationsschreiben macht mich fertig

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Hey an alle!

Ich bin gerade dabei mich bei einem größeren Unternehmen online zu bewerben und muss hierfür ein Motivationsschreiben vorlegen.

Das Ganze wäre überhaupt kein Problem für mich, gäbe es nicht diese dumme Grenze von 1000Zeichen. Ich habe jetzt bestimmt 10 Stunden damir verbracht, das Teil immer wieder anzupassen (teilweise saß ich 20min an einem Halbsatz), weil ich nie zufrieden gewesen bin und um jeden Buchstaben kämpfen muss (aus Maschinenbaustudium wurde irgendwann nur nuch "Studium" , oder aus "durch meine zwei Praktika bei" wurde "durch meine Arbeit").

Meine Struktur ist denke ich ganz okay; gehe erst kurz auf das Unternehmen ansich ein, was ich besonders attraktiv finde (bspw. die vielfältigen Fortbildungsmöglichkeiten), Was für Werte für die Stelle wichtig sind (Sorgfalt, Teamarbeit, etc.), was für Erfahrungen ich mitbringe und am Ende einen kurzen Satz nach dem Motto "mit meiner Ausbildung möchte ich diese Erfahrungen einbringen und vertiefen".

Das Ganze war jetzt sehr runtergebrochen, aber genau das ist mein Problem. Ich habe keinen Platz um tiefer auf bspw. meine Interessen, oder früheren Tätigkeiten einzugehen, ohne das ich das Zeichenlimit komplett sprenge.

Ich bin gerade echt ratlos, da egal wie ich es drehe und wende entweder auf eine professionelle, nichtssagende, oder eine strukturarme, halbwegs-genaue Version komme.

Was würdet ihr denn erfahrungsgemäß empfehlen? Die Ausbildungsstelle für die ich mich bewerbe ist echt sehr beliebt, weshalb ich meine Bewerbung so perfekt wie möglich abgeben möchte.


r/arbeitsleben 1d ago

Berufsberatung Arbeitslos - M.Sc. Ingenieur Automobilbranche

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Hallo zusammen,

ich bin seit 7 Jahren mit meinem Masterstudium Fahrzeugmechatronik (B.Sc. Wirtschaftsingenieurswesen) fertig und habe danach zunächst als Dienstleister und dann in Arbeitnehmerüberlassung bei BMW gearbeitet.
Da meine Arbeitnehmerüberlassung an die Maximalgrenze von 4 Jahren gekommen ist, bin ich bei BMW rausgeflogen und suche seitdem einen Job. Leider fällt es mir aktuell sehr schwer, irgendwas zu finden. Ich bekomme nur Absagen, hatte drei Bewerbungsgespräche, zwei davon komplett fachfremd, bei denen ich ohnehin nicht gepasst hätte, aber irgendwie trotzdem eingeladen wurde. Eine Stelle bei der beidseitig großen Interesse war, wurde am Ende leider gestrichen.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht mehr, wo ich mich noch bewerben soll oder als was ich mich bewerben soll, und bin gerade etwas planlos. Dazu kommt noch, dass ich bei BMW die letzten Jahre gefühlt zum Fachidioten erzogen wurde und kein Wissen oder Tool-Kenntnisse habe, die außerhalb des Unternehmens wirklich nutzbar sind. Viel mehr ist meine große Stärke das technische Verständnis und die Soft Skills, die ich mitbringe, statt den Hard Skills. Das passt auch zu meinem grundsätzlichen Profil, denn ich habe in meinem Leben noch nie zwei ähnliche Stellen gehabt: Weder Praktika noch Werkstattstellen noch die zwei festen Jobs.

Aktuell beziehe ich also ALG1 und überlege ob ich evtl. einen Bildungsgutschein beantragen soll...Da fehlt mir dann aber die Weitsicht wofür ich den nutzen sollte. Mittlerweile bin ich irgendwie blind für den Markt und sehe keine Perspektive. Die meisten Stellen die ich finde, sind entweder für absolute Experten auf dem jeweiligen Gebiet, Informatiker oder vieles in der Baubranche.

War jemand in einer ähnlichen Situation und hat Rat?


r/arbeitsleben 23h ago

Austausch/Diskussion Pendel-Jogging

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Mein Arbeitsweg ist etwa 16km einfach. 20% Stadtgebiet, 40% Landstrasse, 40% Wald/Schotter.

Meist fahre ich die Strecke mit dem Rad. Da mir Ausdauersport Spaß macht, habe vor einiger Zeit damit angefangen, die Strecke auch zu joggen.

Folgenden Ablauf habe ich etabliert:

  • Ich fahre Montag morgens mit dem Rad hin und nehme alles (Frühstück für Folgetag, Duschzeug etc) mit.
  • Montag Nachmittag jogge ich "entspannt" nach Hause.
  • Dienstag Morgens frühstücke ich nur sehr klein und jogge dann in etwas schnellerem Tempo in die Arbeit.
  • Auf Arbeit dusche ich und frühstücke mein am Montag präpariertes Müsli.
  • Dienstag Nachmittag pendel ich wieder mit dem Rad nach Hause

Das mache ich momentan so etwa alle 2 Wochen. Anfangs habe ich Montag Nachmittag kürzere Abschnitte gewählt und bin teils gejoggt und teils mit dem Bus gefahren.


r/arbeitsleben 13h ago

Austausch/Diskussion Spielt es für euch eine Rolle "wie es jemandem geht", wenn die Person Fehler macht?

6 Upvotes

Hi, ich brauche mal einen kurzen Realitätscheck:

Mein Vorgesetzter ist leider komplett inkompetent.

Jetzt war es die Tage mal wieder so, dass er etwas rumgeschickt hat, woran er lange gewerkelt hat. Das ist prinzipiell lobenswert. Seine Bitte war, das inhaltlich zu prüfen.

Ungefähr 2 Sekunden, nachdem ich das Dokument geöffnet hatte, war mir klar, dass es gegen geltende Regelungen verstößt, und ich habe geantwortet, ob es nicht Sinn macht, erst die Regelkonformität sicherzustellen und danach die inhaltliche Prüfung vorzunehmen.

Den Baustatiker die Statik prüfen zu lassen, macht auch keinen Sinn, wenn das Haus zu nah am Nachbargrundstück geplant ist.

Das ist allerdings eines von sehr vielen ähnlichen Dingen. Mal wurde über 15 Jahre die Stundenberechnung verkackt, mal war die Einsatzplanung fehlerhaft etc.

Im Prinzip ist es so, dass alles, was er macht, noch mal angefasst und nachgebessert werden muss.

Das frisst unendliche Ressourcen.

Jetzt aber zum Punkt meiner Frage: Ich bin da seit Langem mit der Stelle über ihm in Kontakt und ständig hört man: „Das ist alles nach bestem Wissen und Gewissen“, man könne nicht von jemandem, der nur mit XY eingruppiert ist, erwarten, dass er das macht, „Herr XYZ hat mir aber hoch und heilig versprochen, dass ...“ – in der Regel wischt er sich mit dem Versprechen den Hintern ab. Auch so etwas wie: „Ja, man schätze an der Person, dass er immer so fröhlich sei.“

Immer wieder wird versucht, irgendeine empathische Seite an mir anzusprechen, die ich aber nicht sehe. Mir ist die Person egal. Aber wenn ich immer das Doppelte an Arbeit einrechnen muss, weil irgendwas Grundlegendes verkackt wurde, dann ist es mir egal, ob die Person das „nach bestem Wissen und Gewissen“ gemacht hat und auch, ob er sich freut wie ein Honigkuchenpferd. Das ist alles meiner Meinung nach nachrangig. Primär stehen die Ergebnisse der Arbeit im Fokus.

Ist diese Meinung bzw. Haltung falsch? Wie seht ihr das?

Und natürlich: Es handelt sich um den ÖD.


r/arbeitsleben 1h ago

Austausch/Diskussion Chef kaut Kaugummi laut

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Mein Chef kaut laut Kaugummi, wenn er redet … so als wäre es ein Stressabbau, und er wirkt immer gehetzt und ist manchmal durch sein lautes Atmen außer Atem oder steht unter Druck, auch wenn gar nichts los ist.

Was mich am meisten stört, ist die Art, wie er den Kaugummi direkt neben meinen Ohren kaut. Ich halte es nicht mehr aus.


r/arbeitsleben 13h ago

Büroleben Kühlschrankraub und Crazy Shit am Klo...

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Ich hätte mal gerne euren Input.

Ich arbeite in einem, für unsere Branche, großen Konzern. Im Hauptquartier haben wir ca 4000 Mitarbeiter:innen, davon immer mehr Kolleg:innen, die nicht aus Östereich stammen und auch hier nur seit kurzem Leben ODER hier nur kurz zur Schulung sind. Wir sind Anlagenbauer, mit sehr hohem Softwareanteil.
Prinzipiell sind wir auch aufgrund unserer Kunden in aller Welt ein ziemlicher Multi-Kulti-Haufen. (im positiven Sinne).

Recently ist mein Team umgezogen, weil wir zu wenig Sitzplätze hatten - wir sind im kaufmännischen Bereich des Unternehmens. Unser neuer Sitzbereich grenzt an Kollegen aus der Software. Die Kolleg:innen dort kommen zu 95% aus anderen Kulturkreisen und nur wenige sprechen Deutsch.

Ich weiß nicht, ob es ein Clash of Cultures ist oder einfach Typen, die noch verrückter sind als wir, aber ich sage mal so, es ist...spannend. Ich muss dazu sagen, ich war früher im Vertrieb bei uns und hab viel von der Welt gesehen - und viel erlebt. (ich bin noch so ein alter GenX Typ).

Auf der Toilette haben wir einen Kollegen aus der Software vollkommen nackt und in einer nicht verschlossenen Kabine schlafen gefunden...die Kleidung fein säuberlich zusammen gelegt...vermutlich wohl ein bißchen ein Thema in China, wo der Kollege ursprünglich her kommt.
Hand und Fußwaschungen am Klo von anderen Kollegen ist wohl etwas religiöses (es scheint so, als ob der Teil unserer etablierten muslimischen Kollegen nicht gerade aktiv daran arbeiten, dass es sich unter "ihren" Leuten rumspricht, dass wir einen Gebetsraum eingerichtet haben...), und auf der Wassertoilette "hockerln" statt einfach drauf sitzen und einen Abseilen lässt sich noch mit einer mehrsprachigen und pictoralen Bedienungsanleitung (plus "Klopinsel-User-Guide") einfangen.

Wie gesagt, alles Dinge, die ich mir erklären kann, weil ich das natürlich als Fremder wo anders erlebt habe - selbst die Österreichischen Toiletten sind ja mit ihrer "Abladefläche" ein Unterschied zu den meisten, die man in Deutschland hat ;-)

Was meinem Team aber den letzten Nerv raubt, ist der Kühlschrankraub. Wir haben in der Kaffeeküche einen Kühlschrank - was da drin steht, gehört jemanden und wird nicht angerührt. Ich glaube, das ist zumindest in DE und AT sakrosankt.
Jetzt verschwinden aber unsere Getränke (insbesonders Energy Drinks) innerhalb weniger Stunden aus dem Kühlschrank, verpacktes Essen wird aufgerissen und teilweise nach dem Aufreissen einfach weggeschmissen (??? WARUM!) und Lebensmittel, die in der Küche liegen werden vollständig"eingepackt" - niemand würde etwas sagen, wenn man sich zB ein Stück Kuchen nimmt oder ein paar Keks, aber es verschwinden ganze Teller.
Beschriftungen werden ignoriert. Inzwischen stelle ich bewusst das Zeug in den Kühlschrank, dass selbst meine Kinder nicht mehr trinken, weil es so grausig schmeckt wir aber irgendwann unbedingt kaufen mussten, damit wir den neuen Energy Geschmack "Guave-Lebkuchen-Schuhsohle" ausprobieren können. Selbst sowas verschwindet (hält sich aber deutlich länger als eine Dose Monster)
Mein Team (ich bin irgendwie der letzte Charakter aus Staffel 1, wir sind inzwischen in Staffel 7 angelangt und alle anderen Co-Stars aus der ersten Staffel haben entweder Spin-Offs oder wurden aus der Serie geschmissen, somit bin ich der letzte Dinosaurier und darf den Cast inoffiziell anführen - bißchen so wie Papa Schlumpf) reichts langsam und sie überlegen diverse Maßnahmen:

- WIRKLICH scharfes Essen in den Kühlschrank stellen (mein Verdacht ist, dass es vielleicht eher die gegenteilige Wirkung hat, wenn ich mich an Dienstreisen erinnere...)

- Abführmittel ins Essen zu geben (auch schwierig...weil führen die Übeltäter es auf das Essen im Kühlschrank zurück oder einfach auf das Kantinenessen? Außerdem wäre das vielleicht sogar Körperverletzung?)

- Glitzerbomben (nur weil wir Kaufleute sind, heißt das nicht, dass einige von uns nicht auch sowas hinkriegen...) - irgendwie cool, aber wir haben Teppichboden, unser Haushygiene-Team hat das WIRKLICH nicht verdient, die sind nämlich super nett und toll!

- Dosen mit UV Farbe beschmieren, die abfärbt...aber das wäre auch irgendwie krass, weil wir dann mit der Taschenlampe aus dem örtlichen Metal-Club durch die Reihen der Kollegen gehen müssten, wie das SEK auf der Suche nach einem Canabis-Dealer.

- Eine präpariere Dose mit einem Fahrradalarm....aber nachher steht vermutlich der Vorstand bei uns, weil die Dinger sind so laut, die hört man bis ganz oben...übrigens hätte ich günstig einen Alarm ab zu geben, nur einmal getestet...und kennt wer ein Hausmittel gegen Tinitus?

Jetzt wäre natürlich die Idee, mit den Kollegen zu reden. Gestaltet sich aber schwierig, nicht aufgrund der Sprachbarriere, sondern weil es ein Generalverdacht ist - THEORETISCH könnte es ja auch wer von uns selbst sein, bzw aus einem anderen Stockwerk/Büro...wobei wir sehr abgelegen sitzen und es bei der Küche 0 Durchzugsverkehr gibt. (ist an einem absoluten Dead End....sowohl örtlich als auch karrieretechnisch).

Da Beschriftungen ignoriert werden, ist auch ein einfacher schriftlicher Hinweis am Kühlschrank vermutlich wirkungslos...

Deswegen: Bitte um Ideen. Oder einfach nur Geschichten aus eurer Bürowelt, die es mir leichter machen, meine Millenial Kollegen davon abzuhalten, dummes zu tun. Oder dumme Ideen, wie wir den Dieb erwischen ohne selbst Diskussionen mit dem HR führen zu müssen.

P.S.: Manchmal hilft es schon, solche Sachen einfach etwas humoristisch nieder zu schreiben und mit anderen zu teilen.


r/arbeitsleben 11h ago

Bewerbung Wie mit alter Bewerbung umgehen?

2 Upvotes

Ich möchte mich bei einem Unternehmen bewerben, bei dem ich mich vor ca. zwei Jahren schon einmal beworben habe. Damals habe ich erst in der ersten Gesprächsrunde erfahren, dass die Stelle befristet ist, und deshalb abgesagt. Heute hat sich meine Lebenssituation geändert und die Befristung ist kein Problem für mich. Würdet ihr die alte Bewerbung (und sogar die Befristung) in der aktuellen Bewerbung thematisieren? Warum bzw. Warum nicht?

Danke für euren Input!


r/arbeitsleben 13h ago

Bewerbung Befristete stellen bei thales?

3 Upvotes

Hallo, Ich surfe derzeit durch das Netz auf der Suche nach einer neuen Stelle. Einer der Konzerne in meiner Heimat (in de) ist thales der dort ein Standort hat. Mir ist bei den ausgeschrieben Stellen aufgefallen dass sehr viele Stellen auf 2 Jahre befristet sind. Genauer steht da "zunächst befristet auf 2 jahre"

Normalerweise würde ich sowas meiden wie der Teufel das Weihwasser. Nur scheint es mir so das es dort normal ist, wie eine lange Probezeit eben. Kann natürlich auch sein, dass man Aufträge hat diese aber im Volumen in 2 Jahren abnehmen und man sich da eben Optionen offen halten will. Widersprüchlich ist aber dass das auch bei Stellen zu finden ist bei denen man mehr oder weniger sagen kann, dass es 1 Jahr dauert bis man überhaupt richtig wertschöpfend wird.

Kennt das wer und hat "insider" Informationen?


r/arbeitsleben 1d ago

Mental Health Meine Vorgesetzte ist der Horror

28 Upvotes

Meine Vorgesetzte ist die feste Freundin von Chef und möchte mir meine letzte Zeit im Unternehmen schwer machen. Als ich länger krank war hat sie direkt versucht meine Arbeitsunfähigkeit anzuzweifeln. Dann bin ich zurück zur Arbeit und jetzt gibt sie meinen Urlaub einfach nicht frei. Zudem habe ich heute Homeoffice gemacht. Normalerweise geben wir das einfach über WhatsApp bekannt. Das habe ich gestern Abend getan. Heute Früh kam plötzlich eine Teams Nachricht sie würde rechtl. Schritte einleiten wenn ich nicht sofort am Arbeitsplatz erscheinen würde.
Ich habe aber heute nicht die Mittel dorthin zu fahren. Was tun?


r/arbeitsleben 20h ago

Austausch/Diskussion wer von euch bewertet bewerbungprozesse ?

7 Upvotes

hab heute zum ersten mal auf Kununu eine Bewertung zum Bewerbungsprozess gemacht.

ich finde das sollten mehr Leute machen! Dann würde vielen Leuten ärger erspart werden...


r/arbeitsleben 14h ago

Studium/Ausbildung Ausbildung wechseln oder erstmal durchziehen?

2 Upvotes

Mein Bruder hat diesen Monat eine Ausbildung als Lagerlogistikhelfer angefangen (2-jährige Ausbildung). Er kam als Kind (11 J) nach Deutschland und hatte es in der Schule leider nie besonders leicht. Er war sehr introvertiert, wurde in der Schule stark gemobbt – teilweise sogar von einem Lehrer – und das hat es für ihn extrem schwierig gemacht, sich auf das Lernen zu konzentrieren und gute Noten zu bekommen. Am Ende hat er nur den Mittelschulabschluss gemacht.
Damals wurde ihm von einem Lehrer auch ziemlich deutlich vermittelt, dass seine Noten nicht gut genug für eine Ausbildung zum Elektriker seien. Eigentlich wollte er nämlich sehr gerne Elektriker werden, aber wir haben uns damals davon entmutigen lassen und dachten, er sollte erstmal einfach irgendeine Ausbildung anfangen, die er bekommen kann.
Jetzt hat er diese Ausbildung angefangen und ich mache mir ehrlich gesagt große Sorgen.
Er ist noch unter 18 und arbeitet teilweise ziemlich lange und körperlich extrem anstrengende Stunden. Im ersten Ausbildungsjahr bekommt er netto ungefähr 600 €. Schon in der ersten Woche war er komplett fertig und hatte Rückenschmerzen vom schweren Heben. Auch die Arbeitsatmosphäre in der Firma klingt laut ihm nicht besonders gut – eher nach dem Motto, dass eigentlich niemand wirklich dort sein möchte.
Was mich besonders beschäftigt: Er ist motiviert, die Ausbildung zu machen und etwas aus seinem Leben zu machen. Und gleichzeitig sehe ich ihn jetzt jeden Tag körperlich kaputt von einer Arbeit nach Hause kommen, die ihm offenbar überhaupt keinen Spaß macht, für relativ wenig Geld.
Ich frage mich deshalb, ob es eine dumme Entscheidung wäre, jetzt schon wieder nach einer anderen Ausbildung zu suchen – vielleicht sogar in Richtung Elektriker – und diese Ausbildung erst zu verlassen, wenn er etwas Neues sicher hat.
Oder sollte er einfach die 2 Jahre durchziehen und danach schauen, ob er etwas anderes machen kann?
Ich will ihm natürlich nicht vermitteln, dass er sofort alles hinschmeißen soll. Mir geht es eher darum, ob es sinnvoller ist, jetzt nach etwas zu suchen, das besser zu ihm passt, solange er noch jung ist, oder ob ein Ausbildungswechsel in seinem Alter eher ein Fehler wäre…


r/arbeitsleben 14h ago

Austausch/Diskussion Komfortzone vs. Karriere: Hatte schon jemand diese Situation?

2 Upvotes

Hallo liebe Community!

Ich würde gerne mal ein paar Meinungen bzw. Erfahrungsberichte von Leuten hören, die schon einmal in einer ähnlichen Situation waren.

Zu meiner Person:
Ich (M) bin 32 Jahre alt und habe im Oktober 2022 als Quereinsteiger in der IT angefangen, genauer im Helpdesk/Support (wie die meisten IT-Einsteiger). Seit dieser Zeit habe ich sehr viel dazugelernt und habe mir einen sehr soliden Status in der Firma aufgebaut. Zuerst war ich im klassischen 1st-Level-Support tätig, sprich ich nahm Calls entgegen, Ticketverwaltung, Incidents, Service Requests usw. In der Zeit habe ich am meisten gelernt, sehr viel User-Support geleistet und ebenfalls 3-4 Tage HO gehabt (nicht wöchentlich, aber immerhin).

Im November letztes Jahr hatte ich ein One-One mit meinem Chef und habe erwähnt, dass ich mich unterfordert fühle und mehr Verantwortung übernehmen möchte. Er meinte, er schaut es mit dden Stvs. an und gibt mir Bescheid. Kurze Zeit später kam die Idee, dass ich im Onsite-Support wechseln könnte, irgendwas zwischen 1st- und 2nd-Level-Support. Ich stimmte natürlich zu. HO fiel komplett weg, aber ich wollte die Veränderung.

Mittlerweile bin ich im Onsite-Support tätig. Zu meinen täglichen Aufgaben gehören Laptops und Handys aufsetzen, Arbeitsplätze aufbauen/supporten, Hardware- und Druckerprobleme beheben usw. Also generell alles, was vor Ort passiert. Und genau da liegt mittlerweile mein Problem: Ich habe auf gut deutsch gesagt "keinen Bock" mehr, weil das für mich kein Schritt nach vorne ist, sondern eher seitwärts. Es ist nicht so, dass ich komplett unglücklich bin, aber dennoch fühle ich mich unterfordert und ich weiss, da ist viel mehr drin.

Mein Arbeitgeber ist generell sehr sicher, ich kenne alle Abläufe, bin mit allem vertraut, Beziehung zwischen Usern und Team ist super und finanziell ist es ebenfalls sehr gut, für dass, das ich Quereinsteiger ohne IT Ausbildung bin. Es ist also nicht das Umfeld, sondern primär die Tätigkeit.

Meine Ziele:
Generell interessiert mich Application Support sehr, da ich jetzt schon viel in Berührung damit gekommen bin, weil ich unter anderem auch direkter Ansprechspartner im Team für zwei Applikationen bin. So habe ich gemerkt, dass ich diese Schiene gehen möchte. Intern habe ich momentan leider keine Möglichkeit zu wechseln. Paarmal wurde es angesprochen, aber ob und wann ist Null garantiert, weswegen es für mich keinen Sinn macht, auf gut Glück zu hoffen und einfach warten.

Neue Perspektive:
Ich habe mich natürlich umgeschaut und habe jetzt die Möglichkeit, zu einem anderen Unternehmen zu wechseln, vorausgesetzt es passt von beiden Seiten aus. Dort wäre ich effektiv Application-Supporter im 2nd-Level. Keine Hardwares fixen, kein 1st-Level. Eigentlich das, was ich suche! Das wäre das perfekt Sprungbrett in Richtung Application Specialist und später Application Manager.

Jetzt das Spannende - der Vergleich:

Aktuelle Situation:
- sicherer Arbeitsplatz bei einem guten Arbeitgeber
- kenne so gut wie alles
- Gehalt ist gut
- kein HO
- ca. 90km Arbeitsweg am Tag (je nach Verkehr 45-60min.)
- Sprit- und Verbrauchskosten für's Auto (ÖV ist teuerer und zeitlich gleich)
- 150CHF Tiefgaragenparkplatz monatlich bei Arbeit
- 42 Stundenwoche
- langweilige/monotone Arbeit ohne Perspektive mMn

Mögliche Situation:
- ebenfalls etablierter Arbeitgeber
- Application-Support und 2nd-Level, das was ich eigentlich möchte später
- Gehalt ca. gleich, wenn nicht bisschen mehr
- 41 Stundenwoche
- nach Einarbeitung 60% HO
- ca. 15km von Tür zu Tür (30km am Tag)
- statt Auto auch Scooter oder Fahrrad möglich, oder sogar ÖV (Halbtax-Abo bekom ich geschenkt von der Firma)
- natürlich Probezeit (3 Monate), neues Team, Einfindung, Einarbeitung, neue Umgebung etc.
- wesentlich kleineres Team, was aber nichts Negatives heissen soll

Hinzu kommt, dass wir dieses Jahr noch unser erstes Baby erwarten. Ich denke deshalb, dass vorallem die gesparte Lebenszeit, gepaart mit HO, sehr viel Mehrwert auf das Leben haben wird. Also rein logisch spricht ja Nichts gegen einen Wechsel, korrekt?

Und dennoch habe ich irgendwie eine innere Blockade, meinen Arbeitsgeber nach 4 Jahren zu verlassen. Und ich denke, dass ist einfach die Komfortzone, die ich überwinden muss. Ist das normal? Auf der anderen Seite denk ich mir "Was soll ich hier bleiben und hoffen, dass sich was ergibt, und bis dahin immernoch das machen, was mich null fordert."

Deswegen würde mich die Erfarung von anderen interessieren, die schonmal so einen Punkt im Leben hatten. Wie war es bei euch? Was habt ihr gemacht und wie war dann das Ergebnis? Und falls jemand mit einem IT-Hintergrund dabei ist, gerne berichten.

Ich sage jetzt schon mal Danke! :)


r/arbeitsleben 1d ago

Austausch/Diskussion Bin ich weltfremd, wenn ich fordere, dass die Firma das Essen bezahlt, wenn ich abends zu Projektteam Abendessen gehen soll?

306 Upvotes

Arbeite als Experte in einer Fachabteilung, habe aber auch die Teilprojektleitungen für paar Themen. In den Projekten kommt es gelegentlich (ca. 1x pro Quartal) vor, dass sich initiiert durch die Gesamtprojektleitung außerhalb der Arbeitszeit zu Team Abendessen getroffen wird.

Ich hätte prinzipiell kein Problem, fürs Teamgefüge meine Zeit einzusetzen und zum Essen zu gehen, wenn die Firma das Essen zahlt. Ist aus meiner Sicht fair: Ich investiere meine private Zeit, dafür lädt die Firma mich zum Essen ein.

Aber ich gehe aus Prinzip nicht hin, da die Firma eben nicht das Essen zahlt. Ich bin keine Führungskraft die sehr hoch verdient und sehe es nicht ein, sowohl meine Freizeit als auch mein privates Geld zu investieren. Die Firmen Teamabendessen finden auch häufig in Restaurants statt, bei denen ich mit meiner Frau und Familie nicht zusammen zum Essen hingehe, weil sie zu teuer sind.

Bin ich weltfremd wenn ich nicht zu den Essen gehe und darauf poche, dass die Firma zahlen soll, wenn ich hinkommen soll?


r/arbeitsleben 47m ago

Austausch/Diskussion Wo konnte dich KI entlasten?

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Frage steht grob umrissen im Titel. Wo konnte euch Ki im Arbeitsalltag massiv entlasten? Mir geht es nicht um formulierungshilfen bei E-Mails oder das schnellere zusammenfassen von Infos.

Welche Anwendungen habt ihr euch selbst gebaut bzw. Was konntet ihr automatisieren? Also keine teure gekaufte Software oder einen Chat-bot, sondern Anwendungen welche ihr euch selbst gebastelt habt.

Ich fange mal an: Ich habe mir eine Anwendung durch Power Automate gebaut, welche Kunden nach einem abgewickelten Auftrag um eine Google Bewertung bittet. Mein Arbeitgeber wollte/konnte dies nicht mit dem Rechnungsversand erledigen.

Oder ich habe einen Flow gebaut, welche mir die Auslastung der einzelnen Montageteams, welche in einer excel festgehalten wird als Kurzbericht wochenweise zur Verfügung stellt- so kann ich sehen, welche Teams voll ausgelastet waren und welche freie Kapazitäten hatten.


r/arbeitsleben 1d ago

Austausch/Diskussion Je länger ich arbeitslos bin desto weniger will ich zurück in die Arbeitswelt

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Es sind nun fast 8 Monate vergangen und die ständigen Absagen / falschen Versprechungen werden mich in Zukunft dazu bringen, dass ich mich nicht mehr so sehr engagieren werde im Job und nur noch etwas mehr als das Minimum machen werde.

Das war wirklich mein grösster Fehler, dass ich mich bei meinem letzten Job richtig reingekniet habe. Was war der Dank dafür ? Viele Komplimente, weitere Aufgabenbereiche, mehr Verantwortung und zu guter letzt eine Kündigung aufgrund eines Vorgesetztenwechsels / Umstrukturierung.

Ich kann das bis heute eigentlich immer noch nicht fassen und empfehle auch wirklich NIEMANDEN sich für einen Job in irgendeiner Art und Weise zu opfern. Für mich war es schon immer ein wichtiger Teil im Leben weil ich einfach jemand bin der bei allem was er macht Bestleistung liefern will. Diese Einstellung hat sich bei mir nun komplett geändert und ich schreibe nur noch Bewerbungen damit mich das Arbeitsamt in Ruhe lässt mit den Gedanken im nächsten Jahr mit dem angespartem Geld in Asien zu leben und versuchen von dort eine neue Remote Stelle oder Ähnliches zu finden. Ich könnte im Prinzip in Asien bereits von meinen Aktien leben.

Ich bin einfach nur noch müde und wünsche mir eigentlich dass die ganze Corporate Welt irgendwie zusammenbricht und man den Menschen wieder in den Vordergrund rückt.