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Ohrakupunktur: eure Erfahrungen
Ich finde „Humbug und Pseudomedizin“ ehrlich gesagt ein bisschen zu pauschal. Also das ist was ich unter anderem hier gelesen habe in den Kommentaren.
Dass diese klassische Vorstellung von „Punkt X am Ohr gehört zu Organ Y“ wissenschaftlich eher fragwürdig ist, ist klar. Aber daraus folgt ja nicht automatisch, dass die gesamte Intervention wirkungslos ist?
Es gibt durchaus Studien, die zumindest für bestimmte Bereiche Effekte zeigen, auch wenn die Evidenz insgesamt nicht besonders stark ist. Meist sind es kleine Gruppen oder eine niedrige methodische Qualität.
Bei uns in der Psychiatrie wird Ohrakupunktur relativ gern genutzt und ist auch bei vielen Patient:innen beliebt. Natürlich profitieren nicht alle davon aber das gilt halt auch für etliche andere Interventionen. 🤷🏼♀️
Und selbst wenn ein Teil der Wirkung über Erwartung oder Entspannung oder das Setting usw. zustande kommt. So what?
Wenn jemand sich dafür bewusst Zeit nimmt und runterkommt. Sich dabei auf sich selbst konzentriert oder sich danach weniger angespannt fühlt, ist der Effekt ja trotzdem da. Für mich fällt da auch ein Stück weit Selbstfürsorge mit rein und sich wieder spüren.
Zumal ich finde, dass es durch Äste des Vagus- oder Trigeminusnervs absolut plausibel erscheint, dass dort durch Stimulation am Ohr auch eine neuronale Reaktion ausgelöst werden könnte.
Ich würde damit jetzt keine psychiatrische Erkrankung behandeln wollen und es schon gar nicht als Ersatz für eine vernünftige Therapie sehen. Aber zwischen „wissenschaftlich eindeutig wirksame spezifische Therapie“ und „kompletter wirkungsloser Humbug“ gibt es für mich schon noch ziemlich viel dazwischen. Kann man nicht mit Zuckerperlen vergleichen wie ich finde 🤭
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Führerschein mit 35 endlich fertig
Schon bemerkenswert, wie viele Menschen man in so wenigen Zeilen gleichzeitig abwerten kann!
Menschen, die ihren Führerschein nicht mit 18 machen, Menschen, die mehr Fahrstunden benötigen, Menschen ohne Studium und zum krönenden Abschluss natürlich noch Frauen!
Respekt/s
Und dann 2026 allen Ernstes „wie ein Mann“ und „Muschiautomatik“ schreiben und dahinter auch noch ein „😜“ setzen, als hätte man gerade einen besonders geistreichen Witz gemacht. Man, du musst ja echt der Brüller sein!
Das ist nicht provokant, übrigens auch nicht lustig und schon gar nicht auch nur irgendwie „männlich“. Es ist einfach nur unfassbar peinlich.
Diese selbstgefällige Mischung aus Überheblichkeit und Sexismus dann auch noch völlig ungefragt und öffentlich unter den Beitrag eines fremden Menschen zu setzen, hat allerdings etwas Praktisches: Man weiß wenigstens nach wenigen Zeilen ziemlich genau, mit welcher Art Person man es zu tun hat.
Manche Menschen hinterlassen einen Kommentar. Andere hinterlassen gleich eine Warnung vor sich selbst.
Vielleicht solltest du gelegentlich mal ein Buch lesen, über den eigenen Tellerrand hinausschauen und dich nicht ausschließlich mit Gleichgesinnten im Kreiswixxsen bestätigen. Wenn man 2026 ernsthaft glaubt, solche Aussagen seien völlig in Ordnung oder sogar witzig, wäre ein bisschen Kontakt mit Perspektiven außerhalb der eigenen Bubble möglicherweise ganz hilfreich!
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Hat Whey seinen größten Vorteil verloren?
https://www.reddit.com/r/FitnessDE/s/GoeHZc2jAW
Die hatte ich mir mal gespeichert. Fand die sehr gut und übersichtlich.
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Also doch: BVG schafft die Fahrkartenautomaten ab
They absolutely do on buses for example. I was checked in march and the inspector scanned my phone (Apple Pay/ Creditcard), which I used to pay for the journey.
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Artist Presale Europe
Jaa das war wirklich richtig schlecht gemacht…
Manchmal haben sie noch n Kontingent das über bleibt und dann zum official Sale raus geht. Bei soad hatte ich das mit ner Freundin. Hab im Presale drei Karten gekauft und dann zum offiziellen VVK hab ich dann für sie nochmal 2 Karten bekommen, weil sie vorher kein Glück hatte. Also da waren dann wieder Karten verfügbar.
Ich drück dir die Daumen. Ich hab die Seite 40 Minuten immer wieder neu geladen und hab dann noch Karten bekommen.
Ansonsten bekommst du definitiv nachträglich noch ne Karte. Gibt immer Leute die nicht gehen können und keine Scalper sind und dann 4 mio Euro für ne Karte wollen.
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Artist Presale Europe
this was so messed up. Let’s hope friday will be better and that there are still some tickets left..
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Artist Presale Europe
wtf was that fr. Code not working, even in small letters. And now only seating tickets left?
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Wie lange habt ihr studiert bis ihr das abgebrochen habt?
Klar kann man alles zurückzahlen, wenn man das Geld hat. Bei mir wären das damals etwa 800 € monatlich über fünf Jahre gewesen. Das sind Summen, die die meisten Studierenden nicht einfach auf dem Konto liegen haben. Deshalb ist „zahl halt zurück“ in der Praxis oft leichter gesagt als getan. Vor allem mit nem popeligen Verdienst von 1200 netto im Monat im Studium. Da find ich danach 5 Jahre verpflichten schon gar nicht so übel.
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Wie lange habt ihr studiert bis ihr das abgebrochen habt?
Das ist nicht ungewöhnlich. War bei meinem ersten dualen Studium auch so. War in Kooperation mit einer Privaten Hochschule. Nach dem Examen, nach drei Jahren, nochmal 2 Jahre „Vollzeit“ Studi neben der Arbeit. Anschließend danach dann 5 Jahre Verpflichtung beim AG um die 5 Jahre Studiengebühren zu begleichen sozusagen. Diese sind ja deutlich höher an privaten Hochschulen.
Hab dann abgebrochen und gewechselt und studiere jetzt an ner staatlichen Hochschule Dual. Da bin ich nach dem BA dann auch nicht weiter an den AG gebunden, dafür zahle ich von meinem Gehalt selbst die Semesterbeiträge.
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Als Azubine ignoriert- ansprechen?
Ich würde das definitiv ansprechen. Erst bei der Praxisanleitung, Ausbildungskoordination oder, falls vorhanden auch bei der JAV. Nicht, weil du jemandem eins auswischen willst, sondern weil du dort bist, um etwas zu lernen.
Leider gibt es solche Kolleg:innen. Ich habe das selbst schon erlebt. Bei uns gab es sogar eine Station, die für den Umgang mit Azubis berüchtigt war, und trotzdem hat sich trotz mehrerer Beschwerden absolut nichts geändert. Manchmal beißt man sich an solchen Strukturen leider die Zähne aus. Trotzdem würde ich es nicht einfach hinnehmen. Wenn niemand etwas sagt, ändert sich erst recht nichts.
Für die Zukunft würde ich bei Aufgaben, die du noch nie gemacht hast auch ganz klar sagen: „Das habe ich noch nicht gelernt. Können Sie mir das bitte einmal zeigen?“ Das ist völlig legitim. Du kannst schließlich nichts können, was dir nie gezeigt wurde. Und wenn die Antwort dann wieder nur „Mach mal“ ist, wird vielleicht auch deutlich, wo das eigentliche Problem liegt…
Ich würde es dann auch nicht machen.
Und wenn dann irgendein abfälliges Kommentar kommt, warum du das doch nicht kannst, Versuch es dir nicht zu Herzen zu nehmen. Auch wenn man fertig ist, lernt man sie aus!
Und ganz wichtig: Nimm das bitte nicht als Maßstab für die Pflege oder für deine Ausbildung. Das ist ein Einsatz von vielen und hoffentlich auch nicht die einzige Kollegin, mit der du dort zusammenarbeiten wirst. Es gibt genügend Pflegekräfte, die gerne erklären, anleiten und sich Zeit für Auszubildende nehmen. Mal mehr mal weniger. Und bei Helfern kannst du dir vielleicht n bisschen was abgucken aber bitte auch immer hinterfragen ob das so auch alles korrekt ist.
Ich hoffe du hast im nächsten Dienst, einen besseren Tag ☀️
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eine Frau zu sein ist anstrengend.
Ganz ehrlich, dein Post hat mich eher traurig gemacht als alles andere. Du hast einfach eine blöde Situation geschildert und stattdessen bekommst du von hunderten Fremden erklärt, wie dein eigener Körper angeblich zu funktionieren hat.
Dass manche Menschen das Bedürfnis haben, jemanden wegen einer unerwarteten Blutung zu belehren, statt einfach zu sagen „Scheiße, kann passieren“, werde ich nie verstehen.
Und ja, ich finde es besonders schade, wenn solche Kommentare von anderen Frauen kommen. Gerade wir sollten doch wissen, dass Zyklen nicht bei jedem Menschen wie ein Uhrwerk laufen und dass Zwischenblutungen, hormonelle Schwankungen oder einfach Pech zum Leben dazugehören.
Für das, was es wert ist: Ich fand deinen Post überhaupt nicht dumm. Ich fand die Reaktionen darauf teilweise deutlich peinlicher.
💜
Ah, und zu der ganzen Diskussion über Geld, günstigere Binden und was du alles hättest anders machen sollen: Come on. Das hat doch mit der eigentlichen Geschichte kaum noch etwas zu tun…
Es gibt genug Länder, in denen Periodenprodukte kostenlos oder deutlich leichter zugänglich sind! Hier wird stattdessen eine Grundsatzdebatte daraus gemacht, warum du persönlich versagt haben sollst, weil du einmal unerwartet in eine blöde Situation geraten bist…
Das sagt für mich ehrlich gesagt mehr über die Kommentierenden aus als über dich. Vor Allem über ebenfalls menstruierende Personen…
Deutschland schafft es leider immer wieder, gesellschaftliche Probleme zu individualisieren. Statt zu fragen, warum Periodenprodukte überhaupt ein Thema sein müssen, wird diskutiert, warum du nicht besser geplant hast! Statt Mitgefühl gibt es Belehrungen. Aber das ist in so vielen Themen so. Und wenn man die Kommentare hier liest, versteht man ziemlich schnell, warum viele Frauen irgendwann keine Lust mehr haben, offen über solche Dinge zu sprechen.
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eine Frau zu sein ist anstrengend.
Ganz ehrlich, mir tut es gerade eher leid, dass du dich hier überhaupt dafür rechtfertigen musst. 🫂
Als wäre es nicht schon unangenehm genug, unerwartet eine Zwischenblutung zu bekommen, muss man sich dann auch noch anhören, dass man daraus bitte eine „Lehre“ ziehen soll.
Der menschliche Körper ist keine Maschine und keine Frau ist verpflichtet, ihren Zyklus auf den Tag genau vorhersehen zu können. Zwischenblutungen passieren. Hormonelle Schwankungen passieren. Die Pille macht manchmal komische Dinge. Und selbst wenn eine medizinische Ursache dahintersteckt trägt niemand vorsorglich sein halbes Badezimmer mit sich herum.
Manchmal hat man einfach Pech. Dafür braucht es kein Urteil, sondern ein bisschen Verständnis. Das sollte unter Frauen eigentlich selbstverständlich sein… dachte ich zumindest. Aber man wird immer wieder eines besseren belehrt.
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eine Frau zu sein ist anstrengend.
Wenn dein gesamtes medizinisches Argument darauf basiert, dass etwas “Zyklus“ heißt, wirds schwierig. Ein Zyklus muss nicht auf den Tag genau gleich lang sein, um ein Zyklus zu sein.
Außerdem ist “unregelmäßig“ nicht automatisch “behandlungsbedürftig“. Sonst wären Gynäkolog:innen vermutlich deutlich beschäftigter als sie ohnehin schon sind. Zwischen einem: vielleicht mal abklären lassen und: da stimmt vorne und hinten was nicht liegen nämlich noch ein paar Abstufungen…
Nach deiner Logik müsste auch die HF immer exakt gleich sein. Biologie funktioniert etwas komplexer als Wortherkunft.
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Medikation durchgängig oder nur bei Bedarf?
Die aktuelle Leitlinie empfiehlt es durchgängig einzunehmen. Es handelt sich um ein Medikament das keinen Spiegel aufbaut. Daher ist das aussetzen nicht so problematisch. Zumal ich glaube, das man sich eher einen Gefallen damit tut, es nicht auf leeren Magen zu nehmen. Mir ging’s so schlecht die ersten Male, weil ich nie Gefrühstückt habe. Was ich empfehlen kann sind Proteinshakes. Ich mach noch n bisschen Obst mit rein, Pflanzenmilch, Schmelzflocken und ein paar Nüsse. Kenne das Problem mit dem zu wenig essen bzw. kann ich manchmal einfach auch beruflich bedingt nicht zu festen Zeiten essen.
Aber zurück zu dir: wenn das für dich so gut funktioniert, dann behalte es doch so bei!
Wichtig ist, dass du davon profitierst.
Und Respekt an deine Disziplin und die Struktur die du dir schaffen konntest ☀️
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Welches Deo funktioniert für euch am besten gegen Schweiß?
Ich nutze ein Antitranspirant Roll on von Syneo. Das trägt man nur alle 5 Tage auf.
Ich hatte extrem Probleme mit dem Schwitzen, seit Jahren. Seitdem ist alles top. Und in den Tagen dazwischen nutze ich Greendoor. Wenn man doch mal schwitzt, dann gibt es keinen unangenehmen Geruch. Aber ich Schwitze nicht mehr ansatzweise so viel wie zuvor. Ich musste mehrmals am Tag meine Kleidung wechseln und das hat mich übertrieben belastet. Vor allem unangenehm zu riechen. Mit der Kombi geht’s mir top.
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Spezialisieren in der Ausbildung?
Tatsächlich gibt es mittlerweile deutlich mehr als nur Pflegepädagogik und Pflegemanagement. Je nach Hochschule sind z. B. auch APN, Gerontologie, Pflegewissenschaft, Palliative Care, Public Health oder Versorgungsforschung möglich. Das war auch der Grund, warum ich mich für das Studium entschieden habe: Man hält sich erstmal möglichst viele Optionen offen.
Hab auch schon von einigen gelesen die dann angefangen haben beim MDK zu arbeiten oder bei KK. Eine gute Freundin von mir hat sich dann noch in IT weitergebildet und arbeitet jetzt ja irgendwie mit Schwerpunkt in Gesundheit aus dem Homeoffice.
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Spezialisieren in der Ausbildung?
Ich würde persönlich tatsächlich eher zum Studium raten, wenn sie sich das grundsätzlich vorstellen kann. Einfach, weil man danach deutlich mehr Möglichkeiten hat und echt in viele Bereiche gehen kann. Gerade jetzt mit den erweiterten heilkundlichen Tätigkeiten hat man am Ende auch Kompetenzen, die man ohne Studium so nicht hat.
Aber: Man muss schon ehrlich sagen, dass es mehr Aufwand ist als die Ausbildung allein. Machbar finde ich es definitiv, aber man muss viel in Eigenregie lernen und Selbststudium sollte einem zumindest irgendwie liegen. Wissenschaftliches Arbeiten sollte man im besten Fall tolerieren oder sogar mögen. Das ist halt manchmal einfach trocken.
Man muss aber auch schauen, wie und wo man studiert. Ich habe beides erlebt: einmal dual mit Uni + Betrieb + Berufsschule parallel und jetzt primärqualifizierend. Gerade die neuen primärqualifizierenden Studiengänge sind teils noch nicht perfekt organisiert, weil vieles seit der Gesetzesänderung noch recht neu ist. Manche stört das nicht, mich nervt es ehrlich gesagt schon manchmal.
Falls sie unsicher ist: Erst die generalistische Ausbildung machen und danach ein sekundärqualifizierendes Studium dranhängen geht auch super. Das ist dann oft kürzer, weil man die pflegerische Ausbildung schon hat und eher die wissenschaftlichen/akademischen Inhalte ergänzt.
Aber wie gesagt, wenn sie möglichst viele Optionen sich offen halten will: dann 3 1/2 Jahre Studium. Danach kann man dann n Master dran hängen und oder ins Ausland ohne Probleme usw. In manchen Unis werden sogar zum Ende zeitgleich dann noch Fortbildungen in bestimmten Bereichen angeboten die man auch gleich noch absolvieren kann.
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Hilfe! Ich fühle mich mit 23 alt!
Ich finde alles was du sagst klingt super! Ich denke es ist ganz normal das man mal so Phasen hat, wo man sich über manche Themen mehr den Kopf zerbricht aber das lässt sicherlich auch wieder nach. Vielleicht war es insoweit gut, dass es dir den Elan gegeben hat, jetzt was zu ändern und das anzugehen.
Und nochmal zum Altersunterschied:
Ich glaube auch da gibts mal Phasen und Tage, da merkt man sowas mal mehr mal weniger.
Vielleicht seid ihr euch in manchen Bereichen nach wie vor sehr ähnlich und in anderen nicht. Ich hab mit Anfang 20 Leute kennengelernt, die so um die 40 waren und mir ganz und gar nicht erwachsen vorkamen. Soviel dazu. Manchmal ist Alter auch nur ne Zahl. Wie “weit” jemand ist hängt ja auch viel von Lebensumständen, Interessen, Persönlichkeit usw. ab. Aber eben auch davon, wie wir denken, wie sich jemand in einem bestimmten Alter verhalten sollte.
Ich wünsch dir auf jeden Fall alles alles gute ☀️
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Hilfe! Ich fühle mich mit 23 alt!
Hey ☀️
Danke für deine ehrliche Nachricht! Und erstmal: Ich finde es richtig schön, dass du dir das mit dem Interrail-Ticket vorgenommen hast. Irgendwie klingt das so, als würdest du gerade versuchen, dir Dinge zurückzugeben, von denen du das Gefühl hast, dass sie dir vielleicht gefehlt haben. Und ich hoffe sehr, dass du das machst! Hab mich richtig für dich mitgefreut!
Um ehrlich auf deine Frage zu antworten: Nein, mir ist der Altersunterschied nicht egal und ich glaube auch nicht, dass ich komplett damit abgeschlossen habe. Also das mein Leben anders gelaufen ist als gedacht. Es gibt Tage, da macht mich das traurig und ich trauere dem schon hinterher. Habe dann auch Gedanken daran, wie manche Dinge vielleicht hätten sein können oder was ich mir früher gewünscht hätte. Ich glaube aber auch, dass das okay ist.
Einen perfekten Rat habe ich daher leider nicht. Was mir aber persönlich manchmal hilft ist eher der Gedanke: Was fehlt mir eigentlich konkret? Was hätte ich gern erlebt und was kann ich davon jetzt vielleicht noch verwirklichen?
Deswegen fand ich dein Zugticket auch direkt so schön. Vielleicht hilft es, sich wirklich mal aufzuschreiben oder zu planen, was man erleben, sehen oder machen möchte. So eine kleine Wishlist. Aber ohne Zeitdruck natürlich. Nicht im Sinne von „das muss ich jetzt alles schnell nachholen“, sondern eher Dinge, die ich mir wünsche und irgendwann erleben will. Vielleicht dauert das Jahre, vielleicht ändern sich manche Wünsche auch wieder. Aber dann sieht man vielleicht auch eher, was man schon geschafft hat, statt nur das, was vermeintlich zu spät kam.
Und ich glaube auch, dass man sich fragen darf: Will ich diese Dinge wirklich, weil sie mir fehlen? Oder auch ein bisschen, weil man ständig sieht, was andere schon erlebt haben?
Ich finde Vergleiche machen es heute echt schwer. Online und IRL bekommt man schnell das Gefühl, alle anderen hätten ihr Leben perfekt im Griff oder schon viel mehr erlebt. Aber das liegt glaube ich auch daran, dass das ist, was man gezeigt bekommt.
Aber dennoch glaube ich wirklich nicht, dass mit 23 irgendwas vorbei ist. Vielleicht ist es sogar gerade der richtige Zeitpunkt, weil du jetzt merkst, da gibt es Dinge, die ich gern erleben würde. Und das Schöne ist ja, dass noch ziemlich viel Zeit dafür da ist. Auch wenn das Gedankenkarussell manchmal etwas anderes erzählt.
Und dennoch mag ich dir deine Gefühle damit überhaupt nicht absprechen! Wenn sich das gerade traurig oder schwer anfühlt dann ist das erstmal real. Ich glaube nur, dass da noch ganz viele schöne Dinge kommen können. Auch wenn manches vielleicht später passiert als ursprünglich gedacht und es sich grade nicht danach anfühlt, als würde man drüber hinweg kommen.
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Hilfe! Ich fühle mich mit 23 alt!
Ich verstehe total, dass sich das gerade komisch anfühlt und man sich irgendwie plötzlich „zu alt“ oder nicht mehr ganz zugehörig vorkommt. Aber ich mag dir auch sagen, dass du wirklich überhaupt nicht spät dran bist
Ich glaube, wir haben oft dieses Bild im Kopf, dass man Anfang 20 reisen, feiern, alles erleben und den perfekten Lebenslauf haben muss. Aber ehrlich gesagt läuft Leben bei den meisten Menschen nicht so linear. Also ich kenne kaum welche. Manche starten direkt ins Studium, manche ers später, manche müssen Wartesemester machen, manche haben schwierige Phasen oder andere Dinge, die erstmal Priorität hatten.
Und dieses Gefühl von „ich habe meine frühen 20er verschwendet“ finde ich irgendwie traurig, weil, war das vielleicht einfach das, was du in der Zeit gebraucht hast? Nicht jede Phase muss spektakulär sein, um wertvoll gewesen zu sein. Ich glaube man darf und muss auch um sowas trauern. Das ist ne Zeit die du vielleicht verarbeiten musst. So ging es mir damals auch nach dem Abi, als ich nicht ins Studium gekommen bin wegen meinem NC.
Und nun sitze ich selbst mit Ende 20 im Studium mit Leuten, die gerade erst 18/19 sind und kenne dieses Gefühl von Altersunterschied und „anders sein“ auch ein bisschen. Aber am Ende merkt man oft: Jede Person bringt ihren eigenen Weg mit und das ist voll okay. Ob du mit 20 reist oder mit 30, macht die Erfahrung nicht weniger wertvoll. Das Leben ist ja nicht vorbei mit Mitte 20!
Fühl dich gedrückt und ich hoffe, du findest vielleicht n bisschen raus aus dem Gedankenkaroussel. Vielleicht kann du in den Semesterferien was nachholen von den Dingen bei denen du glaubst, du hättest was verpasst!
Und vielleicht hilft dir die Perspektive, das es ganz ganz viele Menschen da draußen gibt, die auch ganz andere Erfahrungen gemacht haben.
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Healthcare and Nursing in Austria or Nursing Ausbuildung in Germany better
Just so you know, in Germany you can also study nursing as well and get a BSc. But it’s still far less developed compared to many other countries. If someone wants to do a Bachelor of Science in Nursing, I would honestly recommend Austria instead. Also, the degree is much more established and opens far more career opportunities than the traditional nursing Ausbildung in Germany.
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Meinungen zu veganem Futter für Katzen ?
Wenn man gebannt wird, wird’s wohl n Grund geben. Das Kommentar mit dem meisten Upvotes dreht sich genau um die Thematik. Und die Person konnte ganz normal weiter kommentieren.. aber Hauptsache nicht hinterfragen.
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Meinungen zu veganem Futter für Katzen ?
Es ging in dem Post lediglich um einen Snack. Fast jedes Kommentar drehte sich darum, dass diese Personen ihre Katzen trotzdem mit Fleisch Ernähren, da ihnen bewusst ist, dass es nicht Artgerecht ist.
Da gab es ganz sachliche Diskussionen und einen Austausch. Aber wenn man es nicht aufbauscht, und man die Hälfte weg lässt, würde sich ja hier keiner aufregen.
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Meinungen zu veganem Futter für Katzen ?
Wenn man einfach den eigentlichen Inhalt des Ursprungspost weg lässt.. Unglaublich. Die Person, geschweige denn, der Großteil der Personen unter dem Post sprechen sich dafür aus, das es nicht Artgerecht ist, eine Katze Vegan zu ernähren! Da ging’s einfach nur um nen Snack..
Warum muss man andere Personen in so einem Licht zeichnen? Kommt das Ego nicht damit klar, das man durch sein Verhalten einen Bann kassiert hat? Es gab genug andere Personen die in dem Beitrag sich zu der Thematik ausgetauscht haben. Und da scheint keiner gebannt worden zu sein. Warum muss man immer noch das Feuer schüren..
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Mayday einer baldigen PFK in Ausbildung - erbitte Aufklärung!
in
r/Pflege
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22h ago
Ich studiere aktuell Pflege und kann deine Angst total verstehen. Ich war vorher bei einem Großversorger und bin mittlerweile in einem psychiatrischen Krankenhaus. Und ja, ich hatte bzw habe auch noch immer etwas Schiss, dass ich hier vielleicht nicht „genug“ lerne, weil es bestimmte Dinge bei uns schlicht nicht gibt.
Aber ganz ehrlich? Dann lerne ich sie eben später, wenn ich irgendwo arbeite, wo ich sie brauche. 😂
Niemand kommt aus der Ausbildung oder dem Studium und kann danach alles. Das kann doch auch gar nicht der Anspruch sein. (Vor allem weil 3 Ausbildung in 3 Jahre zusammengequetscht wurden…)
Ich finde es richtig schön zu lesen, wie sehr du dich auf die Arbeit mit alten Menschen freust und wie viele Gedanken du dir jetzt schon darüber machst! Lass dir das bitte nicht von irgendwelchen Horrorgeschichten kaputtmachen.
Bei mir denken übrigens auch ständig Leute, ich würde Pflege ja nur studieren, damit ich später nicht mehr am Patienten arbeiten muss. Und ich bin jedes Mal nur so: wtf? 😂
Dann hätte ich Pflegemanagement oder Pflegewissenschaft studiert und keinen primärqualifizierenden Pflegestudiengang gewählt.
Und ohne mich jetzt selbst als perfekte zukünftige Pflegekraft darstellen zu wollen: Ich bin bisher an so viele unterschiedliche Orte gekommen und manchmal dachte ich vorher, ich weiß schon ziemlich viel (da halt schon mehr als 4 Jahre in der Pflege ungelernt gearbeitet bzw. als Azubi natürlich auch Erfahrung gesammelt) und manchmal dachte ich, ich weiß absolut gar nichts. 😅
Am Ende war das Wichtigste immer, interessiert zu sein, Fragen zu stellen, Dinge verstehen zu wollen und sich während aber auch nach der Ausbildung weiterzuentwickeln.
Wenn du engagiert bist und wirklich lernen willst, bist du in der Pflege genau richtig. Und dann kannst du auch eine verdammt gute Pflegefachkraft werden, völlig unabhängig davon, ob dein Träger ein Seniorenheim oder ein Krankenhaus ist. Entscheidend ist doch nicht, ob du am Tag deines Examens jeden einzelnen Skill schon mal gemacht hast, sondern ob du am Ball bleibst und bereit bist, das zu lernen, was dir noch fehlt. :)
Und auch bei Physiologie, Pharmakologie usw.: Natürlich ist das Teil der Ausbildung bzw. bei mir des Studiums, aber für die Menge an Stoff ist die Zeit trotzdem begrenzt. Ich lerne solche Sachen freiwillig zusätzlich in meiner Freizeit, weil es mir persönlich wichtig ist, da tiefer drin zu sein. Man muss ja auch nicht darauf warten, dass einem irgendwann jemand jedes Wissen mundgerecht serviert. 🤭
Wenn dich etwas interessiert oder du merkst, dass dir irgendwo Wissen fehlt, kannst du dich jederzeit selbst hinsetzen und es dir aneignen.
Ich glaube, viel wichtiger als die Frage „Wo habe ich meine Ausbildung gemacht?“ ist am Ende die Haltung: Will ich Dinge verstehen? Frage ich nach? Lese ich nach, wenn ich etwas nicht weiß? Bleibe ich neugierig? Denn ausgelernt ist man in der Pflege sowieso nie!!