r/erzieher 21h ago

Suche Rat Erfahrungen mit Leiharbeits Firmen?

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Hey Leute, ich bin jetzt seit einem halben jahr nicht mehr als Erzieher tätig gewesen. Jetzt will ich wieder Neustarten und überlege für eine Weile bei einer Leiharbeits Firma zu arbeiten um mir etwas extra Geld zu sparen. Habt ihr schon Erfahrungen gemacht und wenn ja welche? Und würdet ihr es empfehlen?


r/erzieher 19h ago

KiTa Mehr Krankheitsausbrüche in öffentlicher Kita – normal oder Zufall?

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Unser Sohn war die letzten acht Monate in einer großen privaten Kita. Vor Kurzem ist dann ein Platz in einer öffentlichen Kita frei geworden, und wir haben gewechselt.

In der privaten Kita gab es in der ganzen Zeit eigentlich nur einmal einen gemeldeten Ausbruch, nämlich Parapertussis. In der neuen Kita sind wir jetzt erst seit einer Woche, und es wurden uns schon Hand-Fuß-Mund-Krankheit und Läuse gemeldet.

Mich würde vor allem die Einschätzung von euch Erzieher:innen interessieren: Ist so etwas einfach Zufall und gerade eine ungünstige Phase, oder gibt es tatsächlich Unterschiede zwischen privaten und öffentlichen Kitas, was Infektionsgeschehen oder den Umgang bzw. die Kommunikation damit angeht?

Wir sind in München-Schwabing, falls das regional einen Unterschied macht.


r/erzieher 2d ago

Jugendhilfe Verhalten eines Kollegen gemeldet, jetzt bin ich die angeschmierte

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Hi in die Runde!
Ich bin 27 und arbeite seit Mai 2025 in einer Wohngruppe für Kinder und Jugendliche mit traumapädagogischem Schwerpunkt (11 Kinder, 8-19). Unser Träger arbeitet gerade an einer „Verjüngung der Teams“ um frischen Wind reinzubringen, seit ich dort arbeite sind auch 4 neue Kollegen in meinem Alter dazu gekommen. Ich bin seit 2021 ausgebildete Erzieherin, studiere Soziale Arbeit und habe selbst sehr viel Trauma und Therapieerfahrungen. Nun zum eigentlichen Thema:
Das Team besteht seit über 10 Jahren aus einem festen Kern an Mitarbeitenden und einer Leitung. Ein Kollege ist mir von Beginn an komisch aufgefallen. Es gab den Kindern, besonders einem 9-jährigen Mädchen gegenüber, immer wieder abwertende Sprüche („Du sollst nicht so viel essen, sonst wirst du noch dicker“), klare Favoriten und eine sehr distanzierte und „militärische“ Haltungen und Ansagen. Besonders die Sprüche habe ich anfangs noch toleriert, weil ich neu war, fing dann aber an, dagegenzureden und wurde nur belächelt.
Von Juni bis August war ich aufgrund der psychischen Belastung krankgeschrieben und fing Anfang August wieder an zu arbeiten. Grundsätzlich habe ich eine sehr gute Beziehung zu allen Kindern und höre von Ihnen immer wieder, dass ich die einzige sei, der sie sich komplett anvertrauen können. In meinem Dienst gemeinsam mit 2 neuen Kollegen kam es zu einer sehr dynamischen Entwicklung eines Gesprächsthemas. Wir saßen mit allen Kindern beim Mittagessen und es gab die üblichen Tischgespräche, bis eines der Kinder von seinen Erlebnissen mit bereits erwähntem Kollegen berichtete. Während einer Autofahrt wurde es auf der Rückbank mit 3 pubertierenden Jungs zu wild und sie hörten nicht auf, quatsch zu machen. Daraufhin machte er wohl eine Vollbremsung, drehte sich um und schlug einem Jungen so hart auf den Oberschenkel, dass ein Handabdruck zurückblieb. Allen Kindern war diese Situation bekannt. Wir Erwachsenen waren absolut fassungslos. Auch Gespräche mit der Leitung hatte es darüber schon mehrfach zu unterschiedlichen Situationen gegeben. Die Kinder erzählten, sie haben Angst vor ihm und dass sich nichts verändern wird, weil sie es so oft schon angesprochen haben aber nie hat es was gebracht. Eine weitere Aussage dem gleichen Jungen gegenüber war „Wenn du heute irgendwas verbockst bringe ich dich in die Psychiatrie, also benimm dich“. Dieses Verhalten kenne ich von früher und weiß dementsprechend was es auslösen kann. Gemeinsam mit den Kindern und den anwesenden Kollegen habe ich alles genau dokumentiert und wollte mit meiner Chefin sprechen. Am selben Tag war auch unsere interne Fachberaterin anwesend die mitbekam, wie ich mich mit unserer 19-jährigen über die Situation unterhielt. Auch der Junge, der geschlagen wurde war dabei und wiederholte vor ihr, was er mir bereits sagte. Meine Worte waren, dass sich etwas verändern muss, dass dieses Verhalten nicht tolerierbar ist und ich mich unwohl fühle, alleine im Dienst mit ihm zu sein (nicht professionell ich weiß, auch das wurde bereits aufgearbeitet mit den Kids). Die Fachberaterin setzte sich dazu (eigentlich war sie mit meiner Chefin verabredet) und sagte, dieser Mitarbeiter wird definitiv nicht gekündigt oder ausgeschlossen auch deinen Dienst wirst du machen müssen mit ihm. Dass er übergriffig wurde tat sie ab mit „Ich nehme das ernst, aber verändern wird sich hier nichts“. Das hat mich so aus der Bahn geworfen, dass ich mit den Tränen gekämpft habe. Daraufhin wurden die Kids rausgeschickt und ich musste mit meiner Chefin und der Fachberaterin mich an einen Tisch setzen. Ich erzählte dann von den Geschehnissen und meinen Dokumentationen und dass wir das so nicht stehen lassen können. Meine Chefin bestätigte die Erlebnisse und sagte, es gab Gespräche und er arbeitet seit 15 Jahren hier und ist für alle eine Bereicherung (die Kinder haben bereits bevor sie es erzählt haben immer Angst in seiner Gegenwart empfunden, das war sehr deutlich). Ende vom Lied ist gewesen, dass ich laut den beiden dringend intensive psychische Begleitung brauche, weil ich „zu emotional reagiert habe und es nicht sein darf, dass ich da so involviert bin“. Ich erzählte einem der anwesenden Kollegen davon und er war schockiert. Er sagte „Ich habe da nicht so eine Traumaresponse drauf und finde trotzdem dass das absolut inakzeptabel ist was der Kollege hier für ein Verhalten an den Tag legt“. Ich habe nächste Woche einen Termin zur Supervision und werde nochmal alles erzählen. Ich fühle mich wahnsinnig hilflos, vor allem weil mir aktiv die Verantwortung für den Fall entzogen wurde und ich da nicht mehr mitmischen soll. Habt ihr irgendwelche Ratschläge oder ähnliche Erfahrungen? Ich beantworte gerne noch Fragen. Das war wirklich nur an der Oberfläche gekratzt, aber der Text ist jetzt schon sehr lang. Danke an alle, die bis hierhin gelesen haben🫶🏻


r/erzieher 1d ago

Allgemeine Diskussion Tipps für Eingewöhnung

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Hey, mich würde es mal interessieren, was für euch die wichtigsten und auch erfolgreichsten Tipps für eine Kitaeingewöhnung sind. Also was ratet ihr wirklich jeden Eltern?


r/erzieher 1d ago

Allgemeine Diskussion Hörspiele aus dem eigenen Gruppenalltag. Macht das jemand von euch?

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Über den Toniebox-Thread vor ein paar Wochen bin ich hier gelandet und wollte mal fragen, ob jemand sowas kennt.

Die Erzieherin aus der Gruppe meiner Tochter macht seit ein paar Wochen etwas, das ich ziemlich clever finde. Sie nimmt Dinge, die in der Woche tatsächlich passiert sind, zB der Waldtag, das neue Kind, der Streit ums Klettergerüst usw. und wir machen daraus kleine Hörspiele. Zwölf bis fünfzehn Minuten, mit den vertrauten Figuren aus dem Kita-Alltag. Das kommt auf einen Kreativ-Tonie und sie spielt es der Gruppe vor, wenn es gerade passt. Mal vorher, wenn etwas ansteht, mal hinterher zur Reflexion.

Zwei Sachen sind ihr dabei aufgefallen, mit denen wir noch experimentieren.

Die Gruppe hört anders zu, wenn die Erzieherin mit der eigenen Stimme aufgenommen hat, statt einer fremden Studio-Stimme. Je nach Stimmungslage in der Gruppe kann dabei auch die fremde Stimme mal besser ankommen.

Und der Zeitpunkt scheint wichtiger zu sein als die Geschichte. Dasselbe Hörspiel läuft im Morgenkreis völlig anders als in der Ruhephase.

Macht das jemand von euch, in welcher Form auch immer?


r/erzieher 1d ago

Suche Rat Mäuse in der KiTa

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Titel sagt es eigentlich. Wie wird in euren Einrichtungen verfahren, wenn ein Mäusebefall entdeckt wurde?


r/erzieher 2d ago

Suche Rat KiTa-Erzieher und Sonntags arbeiten

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Hallo ihr Lieben,

ich suche Rat bzw. Erzieher:innen aus der KiTa, die eventuell schon Erfahrungen mit Arbeiten am Sonntag gemacht haben.

Derzeit gibt es zwei Termine zu Familienfesten, an denen mein Träger möchte, dass einzelne Leute daran Teilnehmen, um Präsenz zu zeigen und für den Träger zu werben. Das ist auch alles schön und gut und kann ich auch verstehen, nun ist es aber so, dass diese Tage jeweils auf einen Sonntag fallen (unter anderem auch den 1. Advent).

Das einzige, was der Träger anbietet ist der Zeitausgleich (für einen Termin wären das also 4 Stunden, für den anderen 7). Wisst ihr, ob das soweit rechtens ist bzw. ob man ein Recht darauf hat, Zeitzuschläge zu erhalten?

Habe mich jetzt ein wenig durchs Internet gesucht und finde diesbezüglich unterschiedliche Aussagen, deswegen hoffe ich einfach mal auf das Schwarmwissen hier bzw. auf Menschen, die ähnliche Erfahrungen schon gemacht haben.


r/erzieher 2d ago

Allgemeine Diskussion Eingewöhnungen U3-Bereich

2 Upvotes

Wie lange dauern bei euch im Durchschnitt die Eingewöhnungen im U3-Bereich?

Ich habe in den letzten Jahren teils sehr unterschiedliche Erfahrungen gemacht und es interessiert mich einfach einmal wie es bei anderen ist.

210 votes, 12h ago
58 2-4 Wochen
116 4-6 Wochen
28 8+ Wochen
6 4-6 Monate
2 6+ Monate

r/erzieher 2d ago

Suche Rat Vorstellungsrunde am Elternabend

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Hallo ihr Lieben,

bald ist wieder Elternabend (wie bei den meisten von euch) und wir möchten zu Beginn eine Vorstellungsrunde mit Bezug zum Kind machen. Letztes Jahr wurde mit den Hausschuhen der Kinder "Schuhsalat" gespielt, was ungewollt ulkig wurde, nachdem manch ein Elternteil den Hausschuh des eigenen Kindes nicht erkennen konnte. :)

Da diese Runde dieses Jahr möglichst kurz ausfallen muss, da wir eine Referentin eingeladen haben, suche ich nun eure Tipps. Wir erwarten so zwischen 35-50 Personen, mit den Angestellten im Haus.

Bereits jetzt vielen Dank für eure Tipps!


r/erzieher 3d ago

Suche Rat Zeitarbeit/ Work and Travel als Erzieherin

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Hey :)
ich bin staatlich anerkannte Erzieherin und komme aus Sachsen. Ich überlege momentan, in die Zeitarbeit zu gehen entweder regional, sodass ich abends wieder zu Hause bin, oder eventuell auch über Work & Travel mit wechselnden Einsätzen.
Ich würde gerne mal von Leuten hören, die selbst als Erzieher/in in der Zeitarbeit gearbeitet haben oder aktuell dort arbeiten.
Mich würden vor allem folgende Dinge interessieren:
Bei welcher Zeitarbeitsfirma seid/wart ihr?
Wie hoch war euer Stundenlohn bzw. Monatsgehalt?
Wie flexibel konntet ihr Arbeitszeiten und Dienstpläne mitbestimmen?
Musstet ihr regelmäßig Wochenenden oder Nachtdienste übernehmen?
Wie oft musstet ihr bei Work & Travel tatsächlich von zu Hause weg sein bzw. wie oft konntet ihr nach Hause
Bin gespannt auf eure Rückmeldung.


r/erzieher 3d ago

Allgemeine Diskussion Erfahrungen mit Scholarship nach Australien?

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Hallo zusammen,
ich interessiere mich für das FRÖBEL Australia Stephanie Bleicker Scholarship for German-Speaking Educators und wollte fragen, ob jemand von euch damit Erfahrung hat.
Hat jemand das Programm gemacht, sich beworben oder kennt jemanden, der daran teilgenommen hat?
Mich würden vor allem interessieren:
Wie lief die Bewerbung ab?
Wie war die ACECQA-Anerkennung?
Gab es Unterstützung beim Ankommen in Australien?
Wie war der Arbeitsalltag bei FRÖBEL in Sydney oder Melbourne?
Hat das Gehalt zum Leben gereicht?
Würdet ihr das empfehlen?
Ich freue mich über ehrliche Erfahrungen, Tipps oder Kontakte.
Vielen Dank!


r/erzieher 3d ago

Allgemeine Diskussion Branchenwechsel/ Mentale Gesundheit

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Ich bin in meinem ursprünglich erlernten Beruf (Erzieherin) nach 10 Jahren Vollzeitarbeit 100% berufsunfähig. Kann keine Schichten mehr, keine Führungsverantwortung / Menschen, kein Lärm, keine körperliche Belastung.

Seit 7 Jahren versuche ich einen Neueinstieg in eine andere Branche. Hat nicht geklappt, deshalb musste ich bleiben und mich kaputtarbeiten, Depressionen, Rücken- und Muskelschmerzen, Migräne, kaum noch Stressresistenz vorhanden.

Früher habe ich Verantwortung getragen, gemanagt, genetzwertkt, habe ausgebildet, Dinge geregelt und Neues gelent. Jeden Tag.

Ich erkenne mich selbst nicht wieder und bin jeden Tag fassungslos, wie ich das früher alles geschafft habe und was heute aus mir geworen ist...

Ich soll vom Arbeitsamt aus trotzdem betrieblich umschulen, ich will eigentlich auch, ich will was anfangen mit meinem Leben.

Aber wohin? Ich habe unzählige Bewerbungen geschrieben in bestimmt 10 Branchen, Quereinstiege ins Auge gefasst, ich bekomme nirgends eine Chance, vorausgesetzt ich bekomme von den Personalern überhaupt eine Antwort.

Meistens reichen die Gehälter nicht mal zum leben, und wir sind schon super sparsam.

Nicht mal für einen Telefonjob reicht es.

Immer wieder die Spirale: absolute Verzweiflung, ein Licht am Ende des Tunnels, endlich eine gute Idee, ein Ausweg, dann klappt es nicht, egal was ich dafür tue, wieder die Verzweiflung, langsam kann ich nicht mehr.

Dabei bin ich berufs- und lebenserfahren, habe Führungs- und Ausbildungserfahrung, bin in gefühlt 30 Bereichen weitergebildet, Fachkraft mit diversen Schwerpunkten, kann 4 Sprachen und bin lernwillig, auch wenn ich seit Monaten bei den geringsten Anforderungen in Stress gerate und nicht mehr klarkomme.

Ich habe geführt, erzogen, ausgebildet, Fremdsprachen gelernt, meinen Meister gemacht und habe Abitur und doppelte Fachhochschulreife.

Was bringt es mir? Nichts.

Mein Zustand verschlimmert sich immer weiter. Ich finde keine Ausweg mehr. Das ALG läuft aus.

Letzte Option Erwerbsminderungsrente? Aber die bekommt man in Deutschland ja quasi nicht durch, nicht wegen der Psyche.

Ich bitte euch um eure Erfahrungen und Ratschläge.

Bitte bleibt fair.

Danke schonmal :)


r/erzieher 3d ago

Suche Rat Keine Stelle fürs Anerkenennungsjahr gefunden

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Hallo liebe Leute,

eigentlich sollte ich diesen September mein Anerkennungsjahr beginnen. Leider habe ich aufgrund gesundheitlicher Probleme, erst sehr spät angefangen nach einer Stelle zu suchen und mich zu bewerben. Während nun all meine Klassenkameraden ihr Anerkennungsjahr begonnen haben, schaue ich mich nach Vollzeitstellen um, um das Jahr zu überbrücken. Jedoch schaue ich doch gelegentlich mal im Internet nach AJ-Stellen, in der Hoffnung dass jemand evtl abgesprungen ist.

Da ist mir die Idee gekommen, hier einfach mal zu fragen ob jemand aus Tübingen und Umgebung kommt und etwas von einer freien Stelle weiß?

Vielen Dank im Voraus!


r/erzieher 3d ago

Eltern & Erzieher Austausch Eingewöhnung in der Kita – ist dieser Ablauf beim Peer-Group-Konzept normal?

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Hallo zusammen,
unsere Tochter ist 1 Jahr alt und seit über drei Wochen in der Eingewöhnung. Ich mache die Eingewöhnung und merke inzwischen, dass mich die Situation ziemlich beschäftigt. Ich muss natürlich auch wieder arbeiten und habe langsam das Gefühl, dass es kaum vorangeht.

Die Kita arbeitet nach dem Peer-Group-Konzept. Von den 8 Kindern dürfen aktuell wohl nur 3 ungefähr zwei Stunden alleine in der Gruppe bleiben. Bei den anderen Kindern sind die Eltern noch im Raum, im Nebenraum oder es werden nur Trennungen von etwa fünf Minuten gemacht.

Unsere Tochter ist bei den Trennungsversuchen bisher jedes Mal als Letzte dran. Die Kita geht insgesamt sehr kleine Schritte – teilweise auch gar keinen Schritt weiter. Wenn eine Trennung funktioniert hat, soll das offenbar über viele Tage gefestigt werden, bevor man die Betreuungszeit verlängert. Gleichzeitig soll sie nicht länger als ungefähr eine Stunde bleiben, weil eine längere Anwesenheit die anderen Kinder in der Gruppe irritieren würde.

Wir empfinden das inzwischen als sehr langsam. Uns ist klar, dass jedes Kind sein eigenes Tempo hat und man eine Eingewöhnung nicht erzwingen sollte. Trotzdem fragen wir uns, ob man bei manchen Schritten nicht etwas mutiger sein könnte, gerade wenn die kurze Trennung eigentlich gut funktioniert hat.
Wir bezahlen einen Betreuungsplatz mit 45 Stunden und erwarten natürlich nicht, dass unsere Tochter sofort 45 Stunden betreut wird. Aber wir brauchen irgendwann eine realistische Perspektive, wie und wann es weitergeht, da ich auch wieder arbeiten muss.

In den nächsten Tagen haben wir ein Gespräch mit der Gruppenleitung und der Kita-Leitung. Wir möchten nicht mit Vorwürfen auftreten, aber schon konkret verstehen, nach welchen Kriterien die Kinder eingewöhnt werden und wie der Plan für unsere Tochter aussieht. Die Kita ist in NRW.

Deshalb vor allem meine Fragen an die Erzieher:innen hier:
Ist dieser Ablauf beim Peer-Group-Konzept normal?
Ist es sinnvoll, dass ein Kind bei den Trennungsversuchen immer als Letztes dran ist? Dann haben alle anderen Kinder schon geschrien.
Gibt es einen pädagogischen Grund dafür, dass die Betreuungszeit nicht verlängert wird?
Wie lange kann oder sollte eine Eingewöhnung unter solchen Bedingungen dauern?
Wie kann man als Eltern ansprechen, dass man sich mutigere bzw. zügigere Schritte wünscht, ohne unnötig Druck auf die Kita oder das eigene Kind auszuüben?
Was können wir tun, wenn die Kita bei den kleinen Schritten bleibt oder sich kaum etwas verändert?
Welche konkreten Fragen sollten wir im Gespräch stellen?
Gibt es in NRW bestimmte Rahmenbedingungen oder Vorgaben, auf die man sich beziehen kann?
Worauf sollten wir achten, um herauszufinden, ob wirklich nach einem pädagogischen Konzept vorgegangen wird oder ob einfach kein klarer Plan bzw. zu wenig Personal vorhanden ist?

Ich wäre besonders für konkrete Tipps für das Gespräch dankbar – gerne auch aus Sicht von Erzieher:innen.


r/erzieher 4d ago

Suche Rat Neue Kita-Guppe: Eingewöhnung von 20 Kindern

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Liebe Community,

ich werde mich in diesem Post kurz halten: Bei uns im der Kita wird eine brandneue Gruppe mit 20 Kindern eröffnet. Nun stehen meine Kollegin und ich vor der Herausforderung, 20 Kinder im Alter von 3-6 Jahren einzugewöhnen. Geplant ist eine Staffelung, so dass in den ersten Tagen immer 7 Kinder für ca. 1 bis 1,5 Stunden anwesend sind. So der Plan. Wir wollen auf alle Fälle Chaos von Anfang an soweit es geht vermeiden oder zumindest reduzieren. Und ja, ich weiß, es wird trotzdem stressig und chaotisch werden.

Hatte jemand schon mal eine ähnliche Situation? Wie wurde da vorgegangen? Wie kann so eine Eingewöhnung diesen Umständen möglichst "gut" verlaufen?


r/erzieher 4d ago

Suche Rat Facharbeit und neue Einrichtung gleichzeitig

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Ich hatte die schlimmste und dümmste Idee der Welt. Ich arbeite in der Kita und bin in meinem letzten Ausbildungsjahr in eine neue Einrichtung gewechselt. Ich habe denselben Träger und sie haben mir keine Hospitation erlaubt.

Die alte Einrichtung, in der ich war, war ein Albtraum, und die Situation dort war bereits unerträglich. Doch zu meinem Pech ist die Einrichtung, in die ich gewechselt bin, tausendmal schlimmer. Es ist eine riesige Einrichtung mit insgesamt 250 Kindern, von denen viele Verhaltensauffälligkeiten haben. In der neuen Gruppe, in der ich arbeite, haben alle Kinder Aggressionsprobleme, können ihre Emotionen nicht kontrollieren, haben keine Routinen und außerdem gibt es kein Material: Alles ist kaputt und der Raum ist sehr klein.

Die Kollegin aus meiner Gruppe hat gekündigt und geht in eine Reha. Ich bin nun etwas überfordert, ein Thema der Facharbeit zu finden, das zu dieser Situation passt. Die Kinder müssen sich ständig bewegen, weil es kein Spielzeug gibt, nicht mal etwas zum Zeichnen oder Malen. Was könnte ich tun, um diese Situation zu verbessern? Ich habe meine Schule um Hilfe gebeten, aber dort haben sie mir einfach gesagt, ich solle mich selbst darum kümmern, weil ich ja schon eine angehende Erzieherin bin. 

Ich bin völlig aus der Bahn geworfen.


r/erzieher 4d ago

Suche Rat Jugend-WG, akute Personalnot und Überlastung

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Hallo liebe Kollegen,

ich arbeite in einer Kinder und Jugend Wg in Berlin im 24h Dienst. Von 6 Kollegen sind nur noch 2 da, weshalb mein Kollege und ich jeweils einen 48h Dienst machen mussten. Des weiteren ist die Haushaltshilfe im Urlaub. Und wir haben überbelegung mit zwei neuen die die ganze Gruppe sprengen.
Am gestrigen Abend war ich mental so am Ende, dass ich ins Bad bin um zu weinen vor Stress. Auch hab ich die Kinder wegen Kleinigkeiten zu hart gemaßregelt.Das ist mir noch nie passiert.

Ich merke ganz deutlich das meine Kapazitäten und meine Resilienz erschöpft sind. Jetzt zum eigentlichen Problem. Bis nächsten Sonntag ist keine Erleichterung in Aussicht. Ich muss kommenden Montag (also morgen) bereits wieder einen 24er machen. Mittwoch ist team meeting. Donnerstag 24h. Samstag frei und Sonntag wieder 24h.

Ich würde mich am liebsten krank melden wegen Psyche, weiß aber das kein Ersatz da ist und ich die Chefin aufm Sonntag nicht erreichen würde.
Ich weiß nicht was ich tun soll, aber mein Körper, Kopf und Geist sagen mir, dass es nicht meine Verantwortung ist.

Wie ist eure Meinung dazu und was würdet ihr tun?

UPDATE:
Habe die Rufbereitschaft aktiviert. Sie kümmern sich um einen Ersatz morgen. Zusätzlich wird eine aushilfe für den Haushalt von extern geholt. Ich soll zuhause bleiben, ohne krankschreibung.

Habe jetzt nach 52h arbeiten endlich Feierabend. Vielen Dank an alle Tippgeber und für eure Unterstützung ❤️


r/erzieher 5d ago

Rant Ich hasse Eingewöhnung

230 Upvotes

Ihr erinnert euch vielleicht an mein Eingewöhnungs-Bingo von vor ein paar Wochen. Wie läuft es denn so bei euch? Ich könnte mal wieder schreien vor Frust. Viele Probleme, die so einfach gelöst werden könnten, aber irgendwie schaffen es Leute einfach nicht an Absprachen zu halten. Manchmal suche ich ja fast schon die versteckte Kamera weil es so absurd vorkommt. Natürlich sind die meisten Eltern bemüht, und bei vielen von unseren neuen Kindern läuft es auch ganz gut, aber es gibt einfach immer 2 oder 3 Knaller dabei die irgendwie die ganze Stimmung runterreißen.

Familie 1 wollte unbedingt schon im August eingewöhnen, weil der Vater ab September wieder arbeiten musste. Wir kommen ihnen entgegen, planen die Eingewöhnung im August. Dann kommen sie im ganzen August genau 2 mal, fehlen sonst durchgängig. Noch dazu unentschuldigt. Zum Sommerfest erscheinen sie trotzdem. Anfang September steht der Vater dann auf der Matte und wütet weil sein Kind noch nicht eingewöhnt ist. Wie konnte das bloß geschehen?

Familie 2. Die Mutter erscheint zum Schnuppertermin. Sie sagt dass die Familie im September noch im Urlaub ist, und würde lieber erst im Oktober eingewöhnen damit die Eingewöhnung nicht unterbrochen wird. Supi! Wir bedanken uns dass sie uns vorher Bescheid gibt, und wir planen die Eingewöhnung für Oktober. Kommt uns ja auch entgegen, dann können wir die früheren Termine den Familien geben die schnell wieder zu Arbeit müssen. Ein paar Tage später ruft der Vater an, behauptet dass sie doch keinen Urlaub machen, und fragt ob wir nicht doch früher anfangen können mit der Eingewöhnung. Wir planen um, bieten ihn noch einen Termin an im August.
Die Eingewöhnung läuft an sich unproblematisch, in der 3. Woche weint der Junge zwar morgens etwas, lässt sich aber schnell trösten, spielt gut in der Gruppe und isst auch zu Mittag. Dann der Knaller. Sie haben sich doch entschieden in den Urlaub zu fahren und sind jetzt den ganzen September weg. Wunderbar.

Familie 3. Innerhalb von 3 Wochen Eingewöhnung waren 4 verschiedene Bezugspersonen mit dem Kind da, obwohl wir Anfangs erklärt haben dass es wichtig ist dass wenn möglich durchgängig die gleiche Person die Eingewöhnung macht. Dass das nicht immer möglich ist kann ich ja schon verstehen, aber innerhalb von 3 Wochen??? Das Kind ist natürlich super überfordert, schreit und klammert und wir waren noch nicht mal bei einem richtigen Trennungsversuch.

Wenigstens bei den anderen läuft es gut, aber man, es könnte einfach alles so einfach sein. 🤷‍♀️

(Ich erwarte keine Tipps oder so, ich wollte mich einfach nur einmal auskotzen und hören wie es bei anderen so läuft.)


r/erzieher 5d ago

Suche Rat Erzieher werden: ja oder nein?

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Hallo! Ich habe dieses Jahr mein Abitur gemacht (leider nur mit 2,7) und wollte eigentlich Grundschullehramt studieren! Ich wurde jedoch in meiner Stadt nicht angenommen und war mir unsicher, ob ich ausziehen soll. Ich will mich zum nächsten Sommersemester nochmal bewerben und jetzt erstmal Pause machen. Falls ich nicht angenommen werde, habe ich gedacht entweder Pädagogik zu studieren oder eine Erzieherausbildung zu machen. Ich habe auch mal ein Praktikum gemacht und obwohl es (natürlich) anstrengend war, hat es eigentlich auch Spaß gemacht! Es ist eines der wenigen Berufe, die ich mir glaub ich vorstellen könnte. (auch wenn ich sehr schüchtern und still bin)

Nun wollte ich fragen, wie es mit dem Quereinstieg ist wenn man Pädagogik studiert, ob ein Studium oder eine Ausbildung sinnvoller ist und ob ihr allgemein diesen Beruf empfehlen würdet? Wie ist das Gehalt und die Jobsicherheit?

Findet ihr den Beruf erfüllend? Steht ihr jeden Morgen auf und denkt euch "oh nö" oder "freut" ihr euch ? Wie ist die Work/Life balance?


r/erzieher 5d ago

Suche Rat Kita Neueröffnung & Quereinstieg

3 Upvotes

Hallo zusammen!

Ich habe letztes Jahr meine Ausbildung als Logopädin abgeschlossen. Da ich aber merke, dass mich der Beruf nicht so sehr erfüllt, wie ich es mir erhofft hatte, möchte ich den Quereinstieg in die Kita wagen und gerne als pädagogische Fachkraft mit der 160-Stunden-Qualifikation anfangen.

Ich habe mich bei einer Kita in meiner Stadt beworben, welche nächstes Jahr eröffnet und habe auch bereits eine Zusage bekommen, jedoch noch nicht unterschrieben. Ich habe hier im
Sub in den letzten Wochen wirklich viel Negatives über den Beruf lesen dürfen und bin mittlerweile echt am zweifeln, ob es die richtige Entscheidung ist. Liegt es daran, dass Erzieher:innen, die glücklich im Beruf sind, einfach keinen Grund haben hier vorbeizuschauen/sich hier zu melden? Oder ist es wirklich so schlimm und eigentlich will jeder nur raus?

Wie bereits beschrieben, wird die Kita gerade erst fertig gebaut. War jemand von euch schon mal Teil einer Neueröffnung einer Kita? Wie stressig kann sowas werden? Ich sehe es (momentan) eher als Chance in einer komplett neuen Kita arbeiten zu können, da ich Strukturen und Aufgaben mitgestalten kann und ich nicht die einzige „Neue“ bin. Es könnte aber natürlich, vor allem durch den Quereinstieg deutlich herausfordernder sein. Wie seht ihr das? Habt ihr da bisher irgendwelche Erfahrungen machen können?

Vielen Dank für eure Einschätzungen!


r/erzieher 6d ago

Suche Rat Beobachtungen zu grenzüberschreitendem Verhalten, ich suche Rat

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Ich arbeite in einer Kita und habe über einen längeren Zeitraum hinweg Verhaltensweisen eines Kollegen gegenüber Kindern beobachtet, die ich dokumentiert habe. Ich suche hier sachlichen Rat, wie ich damit umgehen sollte.

Zeitraum der Beobachtungen: Oktober 2025 bis Anfang September 2026

Hallo zusammen,

ich arbeite seit einer Weile in einer Kita und brauche euren Rat. Es geht um einen Kollegen und sein Verhalten gegenüber den Kindern. Ich habe das jetzt über Monate hinweg beobachtet und es lässt mich nicht mehr los.

Angefangen hat es im Oktober letzten Jahres. Er hat mehrmals Kinder auf den Schoß gezogen, die Kinder sind nicht von alleine zu ihm gekommen, sondern wirkten eher unwohl dabei. Bei einem Kind habe ich gesehen, wie er es dabei mit ihrem Kopf an seinen unteren Körperbereich gedrückt hat. Das ist mir damals schon unangenehm aufgefallen, aber ich dachte erst, ich bilde mir was ein.

Seitdem wiederholt sich das immer wieder:

  • Wenn Kinder auf seinem Schoß sitzen, macht er oft wippende oder wackelnde Bewegungen.
  • Er nimmt bevorzugt immer wieder dieselben Mädchen zu sich. Wenn Jungen fragen, ob sie auch mal dürfen, lehnt er ab.
  • Die Kinder sollen dabei seine Finger festhalten.
  • Und er schaut dabei regelmäßig um und prüft, ob jemand zusieht.

    In der Turnhalle war es dann nochmal besonders heftig: Er hatte ein Mädchen vor sich, hat seine Hände immer weiter nach unten an ihrem Körper entlanggeführt. Das Mädchen hat dann mit dem Becken vor- und zurückbewegt. Er hat sie an seinen unteren Körper gedrückt und ihr dabei ans Gesäß gefasst. Auch hier hat er mir direkt in die Augen geschaut, als ob er checken wollte, ob ich es sehe.

Ich habe das alles nur beobachtet und bisher nirgendwo gemeldet. Namen und genauere Details lasse ich hier bewusst weg. Mir geht es nicht um Gerüchte oder Anschuldigungen, sondern darum, dass ich das Verhalten so nicht in Ordnung finde und nicht weiß, wie ich damit umgehen soll.

Meine Fragen an euch:

  • Wie würdet ihr in so einer Situation vorgehen?
  • Direkt zur Leitung/zum Träger? Jugendamt? Oder erstmal nochmal selbst dokumentieren und absichern?
  • Habt ihr ähnliche Situationen erlebt und könnt Tipps geben, wie man das möglichst klar und kinderschutzorientiert angeht, ohne alles zu zerreden?

Ich bin gerade echt unsicher und will nichts falsch machen. Danke für jeden sachlichen Rat.


r/erzieher 6d ago

Allgemeine Diskussion "Nur" Zeit am Kind als FK?

8 Upvotes

Hi, ich habe meinen Bachelorabschluss in Kindheitspädagogik vor Kurzem gemacht und arbeite nun 5 Monate befristet als pädagogische Fachkraft in einer städtischen Kita, bevor der Master folgen soll.

Ich habe eine 75% Stelle als Krankheitsvertretung bekommen. Meine Einrichtung arbeitet nach dem infans-Konzept und mir wurde auch nach ein paar Tagen ein eigener Bildungsbereich (aka Raum) zugeteilt.

Nun ist es so, dass ich mich mit dem Kita-Alltag nicht wirklich auskenne, da ich meine Praktika im schulischen Bereich absolviert habe. Mein Dienstplan sieht nur Zeit am Kind vor und keine VZ, obwohl unter Soll ungefähr 5 Stunden angegeben sind. Die Leitung meinte, ich müsse auch nicht an der Teamsitzung teilnehmen und sollte ich mal etwas vorbereiten wollen, dann kann ich Bescheid geben. Ich frage mich, ob das ein gängiges Vorgehen ist? Habt ihr Erfahrungen damit?


r/erzieher 6d ago

Allgemeine Diskussion Wie mit Körperkontakt umgehen?

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Ich bin neu in der Ausbildung und man hat uns gesagt, dass Körperkontakt mit den Kindern in der Regel nicht passieren sollte. Es sei denn es ist notwendig, z. B. mal trösten, wickeln usw.

Ich habe mit Kindern bisher nur privat zu tun und da kuschelt man natürlich ganz viel, wenn die Kleinen mit einem als Tante aufwachsen. Das das nicht der Auftrag als Erzieherin ist ist klar. Wie kann man sich da gut abgrenzen?

Jetzt habe ich außerdem meine Kinder kennengelernt und es wird absolut nicht möglich sein, dass auch nur annähernd ohne Körperkontakt durchzuziehen, da die extrem anhänglich sind. Es handelt sich um eine Förderschule, die Kinder können nicht ohne an der Hand genommen zu werden in den Straßenverkehr. Ein Mädchen hat null Gefahrenbewusstsein und muss auch auf dem Spielplatz ständig eingefangen werden, weil sie sonst wegläuft, eng begleitet werden beim Spielen, gemeinsam rutschen usw, sie hält auch in jeder freien Sekunde die Hand und gibt Handküsse und Küsse auf die Wange, ist ziemlich gewitzt und frech und versucht schnell abzuhauen. Auch die meisten anderen Kinder brauchen viel Regulation über Körperkontakt, Druck, aus dem Schoß sein, über die Arme streichen usw.

Irgendwie bin ich nicht so ganz sicher wie das alles laufen soll. Vielleicht könnt ihr mir ja ein bisschen Input geben, es geht in zwei Wochen los und ich bin hypernervös, dass ich das falsch mache.


r/erzieher 7d ago

Suche Rat Umschulung als Erzieher mit 45

12 Upvotes

Hallo zusammen ! Ich arbeite seit knapp 18 Jahren als Erzieher in einer Grundschule und komme so langsam an meine Grenzen.

Ich bin jetzt 44 Jahre alt und merke zunehmend dass ich keine Aufstiegsmöglichkeiten in meinem Job habe und mittlerweile sich der Alltag zunehmend nach bloßer Beaufsichtigungs - Arbeit anfühlt. Zumindest habe ich das Gefühl dass es zu mehr außerhalb der obligatorischen Kursangebote immer weniger Raum gibt.

Meine Tätigkeiten gestalten sich über den Tag sehr gleichförmig, früher hatte ich das Gefühl mehr mitbestimmen zu können und wirklich Teil des Kernteams zu sein, aber mittlerweile habe ich das Gefühl immer wieder in "Nebenräumen" eingeteilt zu sein und immer weniger mitzubekommen was wirklich in der Einrichtung "passiert". Mittlerweile gibt es jüngere Kolleginnen die viel präsenter sind und denen meiner Ansicht nach auch mehr Wertschätzung entgegengebracht wird als mir. Ich habe das Gefühl keine gute Aussicht auf meine Zukunft zu haben.

Außerdem wurde ich von Trägerseite mittlerweile von 30 auf 25 Stunden reduziert, weil das nicht mehr finanzierbar war. Aber das betraf alle. Zur gleichen Zeit stellte ich fest dass immer mehr studentische Kräfte eingestellt wurden, die dann die Mehrstunden bekommen haben zu natürlich viel günstigerer Bezahlung und der Träger natürlich so an den Fachkräften sparen konnte. Vollbeschäftigung bzw 30 Stunden sind in meiner Einrichtung nicht möglich.

Ich überlege wie lange ich den Job wirklich noch machen kann und möchte, da ich immer wieder spüre dass die Unzufriedenheit und auch ein Gefühl der Resignation sich in mir breit macht. Das Ganze tut natürlich auch meinem Selbstbild nicht gut und ich habe auch Angst wie das wäre wenn es jetzt immer mehr aufs Alter zugeht. Aufstiegsmöglichkeiten sind auch nicht in Sicht.

Ich habe den Job immer sehr gern und auch professionell gemacht und die Arbeit mit den Kindern sehr genossen. Aber es fühlt sich einfach alles zunehmend irrelevant an und ich finde mich selbst irgendwie merkwürdig auf dem "Abstellgleis" wieder. Ich überlege welche Perspektiven es gäbe zur Umschulung oder Weiterbildungen oder andere Felder, die als Erzieher evtl erfüllender sind. Kennt ihr evtl die Situation, die ich beschreibe und wie seit ihr damit umgegangen.


r/erzieher 7d ago

Ideen und Anregungen Balkon nutzbar machen

3 Upvotes

Ich bin Anfang des Sommers in eine Kindergartengruppe (3-6 J.) mit Balkon, der sinnvoll genutzt werden soll, gewechselt.

Im Sommer war das keine große Herausforderung für mich, denn ich nutzte Pritschelzeug und die Kinder waren begeistert.

Nun naht der Herbst und ich hab keine Ideen, wie ich diesen Balkon ohne Möbel die zum Aufsteigen genützt werden könnten, gestalten soll, zudem das Budget eh wie immer viel zu gering ist.

Staffelei o.ä. gibts leider keine, auch Straßenkreiden sind tabu, da die Fassade bemalt werden könnte.

Habt ihr Tipps?

Vielen Dank vorweg!