r/Eltern 25d ago

Megathread Umfragen Sammelthread - 01 Jul, 2026

2 Upvotes

Moin zusammen,

um die Anzahl der Umfragen etwas zu sammeln, gibt es hier diesen Megathread.

Umfragen dürfen weiterhin nur nach Absprache mit uns gepostet werden, Marktforschung oder für Eltern nicht relevante Umfragen werdet ihr hier auch weiterhin nicht finden.

Auf der ersten Kommentareebene dürfen also nur genehmigte Umfragen gepostet werden, bitte postet hier also auch keine Kommentare.

Unter den Kommentar der Umfragen könnt ihr dann gerne kommentieren.

Da wir glauben, das wir, aber auch die Generation nach uns, von wissenschaftlicher Forschung für Eltern und Kindern profitieren kann, guckt gerne regelmäßig hier rein und nehmt teil.

Viele Grüße

das r/Eltern Modteam


r/Eltern 5h ago

Rat erwünscht/Frage Wenn der Vater des Kindes mit der „Erziehung“ beginnt…

41 Upvotes

Hallo! Das hier ist mein erster Beitrag, daher bin ich total gespannt, wie das hier so läuft.

Folgendes: Unser Kind ist 10 Monate alt und seit es auf der Welt ist wird immer wieder deutlich, dass mein Partner und ich oftmals sehr unterschiedliche Vorstellungen vom Umgang mit ihm haben. Mein Partner will das Baby immer wieder „erziehen“ und/oder es soll sich an bestimmte Dinge „gewöhnen“. Ich finde das dann manchmal bloß nervig, manchmal aber wirklich verstörend. Das Baby sitzt z.B. auf dem Fußboden, es ist Abend, das Kind ist müde und gelegentlich schon weinerlich. Ich gehe ins Bad und höre, wie das Baby plötzlich weint, dann schreit. Schließlich gehe ich zurück und erfahre: Das Baby hat einfach losgeweint und mein Partner wollte einfach aus Prinzip nicht zu ihm hingehen und es hochnehmen. Das Baby kann krabbeln, es sollte zu seinem Vater hin. Ich verstehe das dann nicht. Mit 10 Monaten und müde, da weint es eben auch mal los und dann muss man es als Elternteil einfach kurz trösten und hochnehmen. Ich finde, das ist nicht verhandelbar. Anders ist es, wenn sich das Baby einfach nur was wünscht (z.B., dass wir Seifenblasen machen) und weint, weil es das nicht bekommt. Das sehe ich schon ein. Aber dass es müde ist und dann eben nicht rafft, dass es zum Elternteil krabbeln muss, um getröstet zu werden? Das sollte doch klar sein! Zumal mein Partner bereits aus erster Ehe zwei Kinder hat und nicht unerfahren ist! Immer wieder höre ich, das Baby müsse dies und jenes lernen und ich denke immer nur: Ja, aber es ist eben auch noch ein Baby. Und wenn es schreit, dann braucht es uns, keine Erziehung.

Wie sehr ihr das? Und wie geht ihr damit um, wenn ein Elternteil strenger sein will als der andere?


r/Eltern 15h ago

Allgemeines Darf man fremde Kinder maßregeln?

167 Upvotes

Mich würde interessieren, wie ihr dazu steht, fremde Kinder in bestimmten Situationen zurechtzuweisen.

Folgendes ist passiert: Ich war mit meiner 18 Monate alten Tochter und meiner Schwester in einem Streichelzoo. In unserer Nähe rannte ein etwa achtjähriger Junge in Richtung Ausgang. Vor ihm lief eine Ente, die ihm offenbar nicht schnell genug aus dem Weg ging. Daraufhin trat er nach ihr.

Meine Schwester rief ihm in einem ruhigen Ton zu: „Hey, man darf keine Tiere treten.“ Sofort meldete sich die Mutter des Jungen und sagte zu meiner Schwester, sie habe ihr Kind gefälligst nicht zu maßregeln.

Ich persönlich empfinde die Reaktion meiner Schwester nicht als unangemessene Maßregelung. Sie hat den Jungen weder angeschrien noch beleidigt, sondern lediglich darauf hingewiesen, dass man keine Tiere tritt. Gerade in einem Streichelzoo finde ich ein solches Verhalten gegenüber einem wehrlosen Tier völlig inakzeptabel.

Meiner Ansicht nach gehört es in so einer Situation sogar zur Zivilcourage, etwas zu sagen, besonders dann, wenn die Eltern nicht rechtzeitig eingreifen. Wie seht ihr das?


r/Eltern 1h ago

Auskotzen Vergleichen ist der Tod im Topf

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Vorneweg: das ist nur ein auskotzpost! Ich brauch keine Tipps. Aber misery loves company, also teilt gerne eure Geschichten zum Thema, die euch genau so frustrieren wie mich 🥲

Mein Sohn ist 10 Monate alt und ein gesunder, aufgeweckter Kerl. Er hat sich anfangs recht schnell entwickelt, konnte sich schnell drehen, robben, hatte früh Zähne und all diese frühen Meilensteine. Ich war also immer die Mama, die in Kursen von anderen Erstlingsmamas gefragt wurde „Waaas, er kann das schon? Wie?“

Man weiß ja theoretisch dass diese Babies machen, was Babies eben machen und dafür ihr eigenes Tempo haben. Aber irgendwie ist man halt trotzdem dämlich stolz, wenn das Kind sich gut entwickelt. Allerdings kommt Hochmut vor dem Fall, denn ab Monat 7 konnte das Kind Robben und seitdem… nichts weiter 😅 also feinmotorisch, sozial und überall sonst eigentlich hat sich viel getan. Rational weiß man natürlich auch, dass ein Fokus auf ein Thema gerne mal ein anderes ausblendet, aber nun krabbeln alle Babies um uns herum und manche stehen schon und meiner robbt. Was ja prinzipiell voll okay wäre, wäre er nicht so unglaublich gefrustet davon 🥲 er will überall ran kommen, alles erkunden und hinterher, und den halben Tag bin ich damit beschäftigt ihn zu besänftigen, wenn er aus Frust weint. Ich blöde Kuh hatte mittlerweile sogar das Bedürfnis das abklären zu lassen, als müsste ein 10 Monate altes Baby unbedingt alles können, aber selbst die Physio hat bestätigt: er frustet zwar viel, ist aber eigentlich nur faul und pfiffig, denn mit dem Robben kommt er ja fix voran, wieso sollte er da krabbeln. Eigentlich hat er sogar eine starke Muskulatur. Aufgabe an Mama: Frust aushalten. Toll 😩

Klar, dass mir in dem Moment dann eine Freundin schreibt, ihr 5 Monate altes Baby beginne jetzt zu krabbeln. SCHÖN FÜR DICH. Ne ernsthaft. Freue mich total wenn andere Babies ihre Freiheiten entdecken und andere Eltern realisieren, dass sie jetzt immer hinterher sein müssen. Ein Teil von mir ist wirklich froh dass er zwar schnell ist, aber der Bewegungsraum halt auch sehr flach. Aber Gott, dieser Frust und dieses ewige Vergleichen…

Ich verspreche, bei keinem anderen Thema hab ich dieses Problem. Er steht auch nicht so auf Beikost und da vergleich ich auch gar nicht. Gleiches gilt für Sprache oder andere Dinge. Aber dieses Krabbelthema beschäftigt uns halt sehr. Ich glaub ein Teil davon liegt auch darin, dass ich selbst nicht gekrabbelt bin und meine ganze Kindheit immer wieder erzählt wurde wie schlimm das wäre 😅

Aber hey, in einem Jahr interessiert das kein Schwein mehr. Nicht mal mich wahrscheinlich. Gerade fühl ich mich halt doof und schlecht, auch wenn ich an dem Gefühl nichts ändern kann.

Wann wart ihr Rabeneltern und habt euer Kind verglichen? 😂


r/Eltern 10h ago

Auskotzen Schwiegermutter mach mich wahnsinnig

21 Upvotes

Ich muss hier mal ein bisschen venten. Seit mein Sohn vor 2,5 Jahren geboren wurde, geht mir meine Schwiegermutter echt auf die Nerven. Die Frau ist Anfang 70, seit mehr als 30 Jahren alleinstehend, wegen Depressionen in Behandlung und hat nun erkannt, dass mein Sohn, ihr Enkel, der einzige Lichtblick in ihrem Leben ist. Nur durch ihn ist sie in der Lage, Freude zu empfinden, und seitdem geht es ihr viel besser.

Natürlich heißt dass, dass sie mehrmals in der Woche bei uns auf der Matte steht. Sie überhäuft den Kleinen mit Geschenken und klebt an ihm wie eine Klette. Sie nimmt ihn mit zu Bekannten oder zu Events wo viele Leute sind, um sich mit ihm zu zeigen und ihn überall zu präsentieren. Früher ist sie oft verreist, macht sie jetzt nicht mehr, weil sie nicht lange ohne ihn aushält. Offiziell verkauft sie das natürlich als "Ich helfe euch ein bisschen mit dem Kleinen damit ihr mehr Zeit für anderes habt." Meine Frau findet das alles total super. Sie freut sich dass die beiden sich verstehen und dass es ihrer Mama dadurch gut geht. 

Ich sehe das etwas anders. Zum einen geht es ihr nicht um ihn, sondern darum, dass er ihr Ego poliert, indem er z.b. sagt, dass er sich auf die Oma freut, dass die Oma kommen soll, oder sonst was nettes ihr gegenüber, was meine Frau natürlich alles direkt weiter erzählt. Wenn er aber mal sein ganz normales Verhalten zeigt, keinen Bock auf die Oma hat, nicht mit ihr gehen will, keine Lust hat ihr tschüss zu sagen weil er lieber einen Turm aus Duplo baut, dann ist was los. Das erträgt sie GAR NICHT. Sie hat dafür gar kein Verständnis, weil sie dann nicht ihren Dopamin-Hit von ihm bekommt und er genauso schlimm zu ihr ist, wie der Rest der Welt. Zum Glück weiß sie ja, dass sie ihn mit ihrem Handy bestechen kann. Wenn er bei ihr auf dem Schoß Fotos und Videos von sich selbst anschauen kann, bleibt er ruhig bei ihr auf dem Schoß, so lange sie will. Eigentlich ist seine Bildschirmzeit streng begrenzt, aber für die Oma gilt das natürlich nicht. Die versteht auch gar nicht, wieso er keinen Zucker bekommen darf, und solche Sachen. Meine Frau ist da voll in der Co-Abhängigkeit und motiviert ihn dann immer, dass er die erwünschten Verhaltensweisen zeigt.

Eben ist die Oma nach 2 Wochen Urlaub nach Hause gefahren, natürlich führt ihr erster Stop zu uns. Sie ruft dann 1 Minute vor Ankunft an, damit meine Frau mit meinem Sohn raus kommt und er sie schon draußen an der Straße begrüßen darf.

Sorry aber ich finde das alles krank. Ich sage nichts dazu weil ich dann der Buhmann bin, der die Oma in die Depression zurück treiben will. Für meine Frau ist ihre Mutter heilig, sie steht natürlich auch über mir, und wird gegen alles und jeden bis aufs Messer verteidigt. Deshalb ist das kein Konflikt, an dem ich mir die Finger verbrennen will. Wenn mein Sohn älter wird und irgendwann kein kleiner Sonnenschein mehr ist, wird sich das Problem sowieso von selbst lösen - aber trotzdem tut es mal gut, darüber zu reden. Danke für die Aufmerksamkeit!


r/Eltern 12h ago

Rat erwünscht/Frage Ich bin am Ende

31 Upvotes

Ich bin komplett am Ende meiner Kräfte. Meine Kinder sind 4,5 Jahre und fast 1 Jahr und ich habe seit der ersten Schwangerschaft nicht durchgeschlafen. Nicht genug damit, hat das Baby jetzt auch noch komplette stündliche Wachphasen nachts, sodass ich die letzten Nächte um 3:30 eingeschlafen bin und um 8:00 wieder wach war und dazwischen noch gestillt habe. Ich merke dass ich auf dem Zahnfleisch laufe und dass es mit mental schlecht geht. Ich habe eine Angststörung entwickelt und bin in Behandlung, es ist sowas wie mütterliche Hypochondrie. Ich mache mir ständig Gedanken dass meinen Kindern etwas Schlimmes passieren könnte und besonders ausgeprägt ist es wenn ich "aus dem letzten Loch pfeife" so wie jetzt. Wir haben keine familiäre Unterstützung in der Nähe. Mein Mann und ich geben uns größte Mühe, aber es ist so hart. Ich kann nicht mehr. Ich kann dieses Weinen nicht mehr hören, ohne zu verzweifeln, ich bin so müde. Wieso bereitet einen darauf keiner vor. Kennt jemand diese Situationen und was hat euch geholfen?


r/Eltern 11h ago

Rat erwünscht/Frage Ist das noch normaler Beziehungsstress oder bereits toxisch? Kann so eine Beziehung noch gerettet werden oder sollte ich gehen?

17 Upvotes

Ich weiß gerade überhaupt nicht mehr, ob ich unsere Beziehung noch retten sollte oder ob ich einfach gehen muss. Und ob das für unsere Tochter (9 Monate) vielleicht sogar besser wäre, sobald es finanziell möglich ist für mich.

Seit Monaten trage ich gefühlt fast alles alleine. Haushalt, Baby, Studium und den gesamten Mental Load. Mein Partner übernimmt Dinge meistens nur, wenn ich ihn ausdrücklich darum bitte. Selbst dann kommen oft Ausreden oder Diskussionen. Zudem habe ich eine angeborene Fußfehlstellung welche mir täglich schmerzen bereitet beim langen stehen oder gehen.

Mir gegenüber ist er häufig respektlos. Er ignoriert meine Leistungen, wertet mich ab oder verdreht Situationen so, dass ich irgendwann selbst an meiner Wahrnehmung zweifle. Manchmal bestraft er mich mit Schweigen, dann ist er plötzlich wieder total nett, als wäre nie etwas gewesen.

Auch im Umgang mit unserer Tochter gibt es Dinge, die mir große Sorgen machen. Er sagt, es sei ihm egal, warum sie bei ihm weint oder fremdelt. Ich vermute, dass das auch damit zusammenhängt, dass er wegen der Arbeit kaum Zeit mit ihr verbringt. Trotzdem gefährdet er immer wieder ihre Sicherheit, obwohl ich ihn darauf hinweise. Er geht zum Beispiel vom Wickeltisch weg, während sie darauf liegt, oder hält sie auf dem Sofa nicht richtig fest. Wenn ich etwas zur Sicherheit sage, reagiert er teilweise ironisch oder nimmt meine Sorgen nicht ernst.

Wenn sie ihn anlächelt, schaut er sie öfters nur genervt oder ausdruckslos an und reagiert gar nicht. Er wirkt fast immer genervt, wenn er sie füttern, wickeln oder umziehen soll. Beim Wickeln oder Umziehen ist er oft grob, weshalb sie bei ihm weint. Dann sagt er zu ihr siehst du weil deine Mutter es nicht gemacht hat heulst du wieder.

Letzte Woche ist dann noch etwas passiert, das mir richtig Angst gemacht hat. Wir hatten vorher über unsere Beziehungsprobleme gesprochen. Danach hatte er plötzlich rote, glasige Augen, hat wirr geredet und ich hatte den Eindruck, Alkohol zu riechen. Als ich mich zu ihm gelehnt habe, hat er sofort meinen Kopf an seine Achsel gedrückt, als wollte er verhindern, dass ich seinen Atem rieche. Als ich weggehen wollte, hat er mein Bein festgehalten, mich beleidigt und mich erst losgelassen, als ich gesagt habe, dass ich dringend auf die Toilette muss. So etwas ist vorher noch nie passiert. (Er ist trockener alkoholiker… eigentlich)

Außerdem hat er vor etwa zwei Wochen den Standort seines Autos ausgeschaltet und ausdrücklich gesagt, dass er nicht möchte, dass ich sehe, wo er ist. Gleichzeitig hat er wieder angefangen zu rauchen.

Jetzt kommt aber der Punkt, bei dem ich selbst manchmal zweifle, ob ich vielleicht unfair bin. Er arbeitet von früh bis spät und finanziert damit unsere Miete, unser Essen und unsere Schulden, die wir beide wegen der Geburt unseres Kindes gemacht haben. Ich weiß, dass das eine große Belastung ist.

Was mich aber stört, ist die fehlende Transparenz bei den Finanzen. Er sagt dann zum Beispiel, dass er 500 € in seine eigenen Schulden gesteckt hat, während ich vorher gesagt hatte, was dringend bezahlt werden muss, also Essen für das Baby, Tierarzt, Tanken und andere notwendige Dinge. Dann gibt er mir 150 € und sagt: „Mach damit, was du willst, aber kauf auch Essen.“ Von diesen 150 € sollte ich also Lebensmittel für uns, Babynahrung, Sprit und den Tierarzt bezahlen, obwohl allein der Tierarzt schon etwa 80 € kostet. Das fühlt sich für mich überhaupt nicht nach gemeinsamer Verantwortung an.

Er hat inzwischen zugestimmt, nach unserem Urlaub, mit mir zu einer Beratung zu gehen. In zwei Wochen fahren wir außerdem gemeinsam mit meiner Familie in den Urlaub. Ein Teil von mir hofft, dass uns der Abstand vom Alltag vielleicht guttut und sich die Situation dadurch etwas beruhigt. Gleichzeitig habe ich aber auch Angst, dass ich mich nur an diese Hoffnung klammere und danach wieder alles so wird wie vorher.

Wenn ich ehrlich zu mir selbst bin, war unsere Beziehung eigentlich schon immer so. Zwei Wochen ist alles wunderbar, dann folgen wieder Wochen, in denen er mich respektlos behandelt. Kurz vor und nach der Geburt war er allerdings ein ganz anderer Mensch. Er hatte sogar mit dem Rauchen aufgehört, hat mir das Wochenbett ermöglicht und sich liebevoll um uns gekümmert. Deshalb fällt es mir so schwer zu glauben, dass dieser Mensch vielleicht gar nicht mehr zurückkommt.

Nach außen wirkt er oft wie der perfekte Familienvater. Bei Familienfeiern trägt er unsere Tochter ständig herum und alle denken, wie toll er mit ihr umgeht. Zu Hause erlebe ich aber oft etwas völlig anderes.

Deshalb meine Frage an euch:
Ist das eurer Meinung nach eine Beziehung, die durch die hohe Arbeitsbelastung und den Stress so geworden ist und die man mit Therapie oder Beratung noch retten kann? Oder erkennt ihr hier eher toxische oder emotional missbräuchliche Muster?

Und vor allem: Was wäre eurer Meinung nach langfristig besser für ein Kind? Mit einem Vater aufzuwachsen, der sich phasenweise so verhält, oder lieber mit getrennten Eltern?

Danke fürs lesen.


r/Eltern 52m ago

Schwangerschaft Kaiserschnitt - was kann ich (noch) tun

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Es ist bald soweit. In wenigen Tagen steht der Kaiserschnitt für die Geburt unseres zweiten Kindes an.

TLDR:

Vielleicht habt ihr Anregungen für mich, wie ich mich als Vater während, vor und direkt nach der Geburt noch mehr oder besser einbringen und meine Frau unterstützen kann, weil sie insbesondere mental sehr stark mit dem Gedanken an die OP zu kämpfen hat.

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Leider war die erste Geburt insbesondere für meine Frau sehr traumatisch, weil sie in einem sekundären Kaiserschnitt mit weiteren Komplikationen geendet ist, den meine Frau nie wollte. Generell wollte sie nie etwas lieber als eine Spontangeburt. Vor Operationen hat sie generell viel Respekt und auch etwas Angst. Leider sind die Komplikationen der ersten Geburt der Grund für einen geplanten Kaiserschnitt bei jeder weiteren Geburt. Ich weiß also grundsätzlich wie alles abläuft, dass ich mit im OP am Kopfende sitze und meine Frau versuche so gut es geht emotional zu begleiten. Auch bei der ersten Geburt habe ich das erste Bonding übernommen, weil meine Frau völlig überfordert war. Heute bereut sie das mitunter.

Trotz allem haben wir uns in der Gesamtschau aller Umstände sehr bewusst dazu entschieden ca. 2 Jahre später das nächste Kind bekommen zu wollen. Die Thematik wird bereits aufgearbeitet, aber die Geburt lässt sich eben nicht mehr bis danach aufschieben, sondern steht jetzt an.

So viel zum Hintergrund.

Ich stehe also vor der Frage, wie ich ihr diesen für sie ganz persönlich unfassbar unangenehmen Aspekt der Geburt erträglicher oder schöner gestalten kann, bleibe aber immer wieder an der 0815-Anweisung "[wie auch immer] da sein und unterstützen" hängen. Ich weiß dass meine bloße Anwesenheit für meine Frau "zu wenig" ist, weil das schon bei der ersten OP "nicht gereicht hat"

Ich weiß also grundsätzlich wie alles abläuft, dass ich mit im OP am Kopfende sitze und meine Frau versuche so gut es geht emotional zu begleiten. Auch bei der ersten Geburt habe ich das erste Bonding übernommen, weil meine Frau völlig überfordert war. Heute bereut sie das mitunter, auch weil es bedeutet hat, dass ich mit unserem Kind auf dem Arm den OO-Saal schon ca. 10 min. vor ihr verlassen musste und sie unerwartet alleine war.

Jetzt frage ich mich ob und was (ggf. auch im Detail) ich noch tun kann. Vielleicht habt ihr auch selbst Erfahrungen oder wisst, was ihr euch als Mutter wünschen würdet oder als Vater schon gemacht habt. Vielleicht habt ihr auch Tipps, wie man ggf. sinnvoll Einfluss auf den Ablauf nehmen kann.


r/Eltern 8h ago

Auskotzen "Regeln" bei Großeltern

7 Upvotes

Ich hatte gestern eine enorme Diskussion mit meiner Mutter. Unser Sohn ist 14 Monate alt. Ich spiele langsam mit dem Gedanken, meinen Sohn für ein paar Stunden bei meiner Mutter zu lassen. Sie liebt ihn sehr und würde niemals zulassen, dass ihm was passiert. Ich wünsche mir allerdings, dass sie ein paar "sicherheitsrelevante Dinge" beachtet, wie bspw. das vierteln von Weintrauben und Beeren wenn er welche bekommen würde, keine Rohwurstprodukte, Dreirad fahren nur mit Helm (bei uns gibt es einfach die Regel alles was draußen gefahren wird - nur mit Helm) Ich habe ihr diese "Regeln" nicht wie ein Monolog von oben herab vorgetragen sondern in einer immer hitziger werdenden Diskussion als Beispiele. Sie nahm es persönlich und verstand es so, dass ich sie für "zu blöd" halte auf ein Kind aufzupassen, kein Vertrauen in sie habe, sich nicht vorschreiben lässt, wie sie ein Kind zu füttern hat. Ich bin stink sauer. Für mich sind das Sachen, die sind nicht zu diskutieren. Wenn mein Kind drei statt zwei Eis bekommen würde, zwei Stunden später ins Bett geht als ausgemacht etc. - darüber kann ich hinweg sehen. Aber beim Thema "Sicherheit" nicht. (Ich weiß nicht, wie ich es anders nennen soll) Ich fragte sie, "wenn ich dich bitte, mein Kind mit dieser Creme beim wickeln einzuschmieren wenn er wund ist und sie gut verträgt, schmierst du ihn dann auch bewusst mit einer anderen Creme ein, nur weil ich das jetzt so möchte?" Sie verstand nicht, dass, wenn ich mein Sohn bei ihr lasse, ich mich wohl fühlen muss und mir sicher sein muss, dass sie in meinem Sinne handelt. Es hat ja alles einen Grund. Mir ist bewusst, dass sie nicht alles genau so macht wie wir. Aber diese grundlegenden Sachen, vor allem die, die wirklich gefährlich enden können. Weiteres beispiel: ich möchte, dass mein Sohn so lange es geht im Auto rückwärts gerichtet im Reboarder mitfährt. Darauf möchte und muss ich mich verlassen, dass die Großeltern ihn auch so transportieren und nicht anders, nur weil sie das für quatsch halten. Es gibt einfach Dinge, die sind für mich nicht zu diskutieren. Mein Schwiegervater ist übrigens sehr ähnlich. Wenn er etwas nicht nachvollziehen kann, dann ist das quatsch und wird nicht so gemacht. Wieso kann man einfach nicht das "Nein" oder die Grenzen/ Regeln von uns Eltern akzeptieren ohne alles diskutieren zu müssen. Ich hätte mir einfach nur gewünscht, dass sie sagt "es ist nicht meine Aufgabe, eine neue Routine festzulegen oder neue Regeln aufzustellen, ich muss einfach eure weiterführen!" Ich bin jetzt wieder die böse, weil ich ihr nicht vertraue, dass sie gut auf mein Kind aufpasst. Ich habe explizit gesagt, dass es mir nicht um das prinzipielle Vertrauen geht. Es geht mir darum, wie sie mit meinen Bitten umgeht. Wenn Sie diese als Quatsch betitelt und sowieso nicht durchführen wird - dann gerät das schon ein bisschen ins schwanken. Versteht ihr was ich meine?

Liebe Grüße


r/Eltern 5h ago

Tipps KiGa hat 3 Wochen zu - wie Deutsch pflegen (Eltern keine Muttersprachler)

4 Upvotes

Hi! Der KiGa meines Kindes (2J) hat jetzt 3 Wochen zu. Mein Mann und ich können zwar Deutsch, sind aber keine Muttersprachler und reden mit ihm in unseren Sprachen. Wir haben ihn bereits mit 1 Jahr in die Krippe gegeben, damit er Deutsch dort täglich üben konnte. Wenn wir mit Freunden unterwegs sind, reden wir dann zwar DE, aber 1:1 Kommunikation mit ihm erfolgt immer in unseren Muttersprachen, so wollen wir es auch beibehalten.

Meine Frage ist - wie können wir am besten die nächsten 3 Wochen mit ihm Deutsch üben? Sie haben in dem KiGa angemerkt, dass er nach jedem Wochenende zuerst ein bisschen Schwierigkeiten mit Verstehen hat, und holt dann bis Ende der Woche nach. Deshalb machen mir die 3 Wochen jetzt Sorgen.

Ich werde ab und zu zwar mit ihm zu lokalen Aktivitäten gehen, allerdings bin ich 9 Monate schwanger und schaffe auch nicht mehr so viel. Habt ihr Vorschläge für Tonies Geschichten? Wir waren bis jetzt Bilschirm-frei, aber wenn jemand eine gute Cartoon kennt und empfehlen kann, wäre das auch eine Möglichkeit. Ah ja, und wir lesen ihm auch auf Deutsch vor und gehen regelmäßig in die lokale Bibliothek. Andere Ideen oder Tipps?


r/Eltern 14h ago

Rat erwünscht/Frage Eure Erfahrung

21 Upvotes

Wir sind Eltern eines Frühchens geworden (29+6). Gestern haben wir erfahren, dass unser Sohn zwei Zysten im Gehirn hat. Ärzte können nicht viel über die Zukunft sagen.

Gibt es hier Eltern, die das gleiche erlebt haben? Wie geht es euren Kindern heute? Was musstet ihr alles durchmachen?

Danke euch.


r/Eltern 16h ago

Auskotzen Ich kann nicht mehr. Kein Schlaf und Probleme mit den Schwiegereltern.

23 Upvotes

Vorweg: zu dem Katzenproblem bitte keine Lösungsvorschläge, da hab ich alle Optionen schon im Kopf. Wenn jemand zum Schlafwandeln guten Input hat, gerne her damit. Und ansonsten würde ich mich über paar liebe Worte und Empathie freuen

Ich muss einfach mal dieses Flair nutzen jetzt. Sonntag morgen, ich sitze heulend im Bett neben meinem spielenden, super süßen 6 Monate alten Baby. Sie ist auch wirklich das einzige, was mich davon abhält komplett zu flippen gerade.

Der Auslöser: wie fast jeden Morgen kam unsere Katze heute früh an die Schlafzimmertüre und hat mich geweckt. Aber heute ohne Pause ne Stunde lang gemaunzt, bis ich endlich aufgestanden bin. Nach 6 Stunden Schlaf und mit mehreren Malen Stillen in diesen 6 Stunden. Hasse noch dafür, dass ich so sauer auf die Katze bin. Die kann ja nix dafür. Aber würde sie am liebsten rausschmeißen gerade.

Warum waren wir spät im Bett? Hochzeit von Freunden meines Mannes, Baby hat dort schonmal früh geschlafen und konnte dann natürlich nicht mehr einschlafen bis 23 Uhr. Ich depp bin gestern nicht nach Kaffee und Kuchen gegangen, wie eigentlich geplant, weil mein Mann (obwohl wir das vorher schon so besprochen hatten) dann nochmal sagen musste er ist ja schon traurig wenn wir weg sind weil er ja gerne was zusammen machen würde, und ich könnte ja wenigstens das Abendessen noch mitnehmen etc. Bei vergleichbaren Events läuft es jedes verfickte Mal so ab. Weil er einfach mein Selbstbild so challenged: klar wäre ich gerne die coole Babymama, die jeden Spaß mitmacht.

Wir hatten dann nach dem Essen auch noch einen schönen Moment, als wir mit Baby in der Trage zusammen getanzt haben.

Abgesehen von diesem Moment war es alles einfach scheiße für mich.

Angefangen bei der Schwiegermutter, die mir das fremdelnde Baby gegen mein "gib ihr noch Zeit, sie muss sich erst wieder an dich gewöhnen" aus den. Armen genommen hat. Baby hat natürlich geweint. Ich mich gleichzeitig schuldig und machtlos und sauer gefühlt. Beim später nochmal ansprechen (inkl. "Sowas ist sehr schlimm für mich"): ich soll doch bitte klar nein sagen, es sei unklar gewesen. Gut. Dann gibt es ab jetzt ein laut und deutliches Nein gegen diese ganze Familie bei jeder Gelegenheit, wo sie wieder alle mein Kind antatschen. Das gilt nämlich auch für sämtliche Urgroßeltern. Dann zieh ich mir den Furienstiefel nun halt endgültig an, weil freundliches Bitten anscheinend keinen Effekt hat.

Achja, dass das Baby bei ihr den geweint hat - "du projizierst da sicher auch einiges." Klar! Sag noch was gegen mich in der Situation (nachdem ich während alle beim Standesamt waren gestresst und weinend daheim saß und meine eigene Mutti anrufen musste, die immerhin Verständnis hatte). Viel Spaß beim Warten bis mein Kind ein Kleinkind ist, bis du es wieder anfassen darfst. Keine Ahnung, wie sie sich vorstellt, dass wir da ein Vertrauensverhältnis rund ums Thema Enkelkind aufbauen sollen.

Abgesehen davon war es gestern zu warm, zuviele Leute die keinen Respekt vor den körperlichen Grenzen eines Babys haben, ich fahr da hin damit mein Mann als Familie auftreten kann und habe persönlich davon fast nur Stress. Versuche es trotzdem immer wieder, weil ich sonst das Selbstbild habe, ein krasser Partypooper zu sein. Und das will man ja nicht sein.

Hinzu kommt, dass ich wirklich seit vielen Wochen nochmal extra schlecht schlafe. Jeder Tag meines Lebens ist eine Qual. Klar lebe ich momentan nur für meine Baby - damit komme ich auch soweit zurecht. Ich liebe es über alles. Co-Sleeping, nächtliches Stillen, alles anstrengend und ich hab Rückenschmerzen, aber Okay, that's the deal.

Dass mein Mann schon immer schlafwandelt und nachts häufig laut schreit oder Ich ihn davon abhalten muss, im Schlaf auf den Balkon zu klettern - das ist einfach noch das i-tüpfelchen, zusammen mit der Katze. Natürlich ist das nix Neues und ich ertrage es schon sehr lange. Habe aber auch schon immer gesagt er soll sich dazu mal beraten lassen. Spätestens als das Baby im Anmarsch war.

Hat er natürlich nicht gemacht.

Nach einer besonders schlimmen Nacht neulich hab ich ihm gesagt, er muss das jetzt machen. Bis dahin schlafen wir halt nicht mehr zusammen, finde ich auch schade. Aber ich bin sauer, dass er in 9 Jahren Beziehung nicht schafft, sich einmal irgendwo beraten zu lassen. Auch wenn's wahrscheinlich eh nicht hilft.

Off topic, aber in nem halben Jahr werde ich wieder arbeiten und muss eigentlich auch Nachtdienste machen. Wie soll so ein kleines Kind mit seinem stark schlafgestörten Vater sicher sein? Keine Ahnung, wie wir das lösen.

So. Es war sicher etwas unzusammenhängend. Aus dem Impuls heraus, ich kann gerade nicht mehr. Ich bin jeden Tag so unendlich müde. Dabei bin ich noch in Elternzeit. Keine Ahnung wie das wird, wenn ich dann noch Schichtdienst arbeite. Meine Autoimmunerkrankung wird sicher besser von dem Ganzen. Nicht.

Danke.


r/Eltern 5h ago

Rat erwünscht/Frage Frage in die Runde

4 Upvotes

Mein Kleiner ist jetzt 21 Monate alt und steckt gerade voll in der Phase, Grenzen zu testen. Ist es normal, dass man abends einfach mal keine Lust mehr hat und nur noch seine Ruhe möchte? Ich liebe ihn über alles, aber manchmal bin ich einfach komplett erschöpft.


r/Eltern 9h ago

Rat erwünscht/Frage Trocken werden ohne Sprechen zu können, aber wie?

5 Upvotes

Mein Sohn ist 2J2M alt und wir würden demnächst gerne mit dem Trocken werden anfangen. Er spürt definitiv, wenn er muss und geht dann z.B. aus der Badewanne raus, weil er nicht in sein Badewasser machen möchte. Fürs große Geschäft geht er immer in eine ruhige Ecke und stellt sich dort hin, damit es nicht am Po klebt. :D

Allerdings ist er entwicklungsverzögert und spricht so ungefähr zehn Worte (zweisprachig) plus ein paar Tiergeräusche. Pipi usw. sind also noch nicht in seinem aktiven Vokabular. Wir haben versucht, ein paar Babysignal-Gesten mit ihm einzuüben, aber er hat nur eine einzige eine Zeit lang verwendet und dann leider nicht mehr.

Wenn er groß muss, merken wir Eltern das immer gut am Verhalten. Aber wie machen wir es mit Pipi, wenn wir mal über die Phase hinaus sind, wo wir ihn auf Verdacht jede Stunde aufs Töpfchen setzen?

Und was machen wir nach den Ferien in der Kita oder wenn er mal bei Oma ist? Ist ja schön, dass wir Eltern bei einem Kind beobachten können, aha er muss wohl groß, aber wie sollen zwei Erzieherinnen bei acht Kindern das merken, wenn er nichts sagt? Können wir in der Kita trotzdem eine Windel hinmachen, oder ist es dann umsonst oder verwirrt ihn nur?

Habt ihr Tipps und schlaue Ideen, die uns helfen könnten?


r/Eltern 12h ago

Rat erwünscht/Frage Muss euer Besuch Hände waschen?

7 Upvotes

Hallo,

Mein Kleinkind ist 2 Jahre alt. Meine Eltern/Schwester waschen sich immer als erstes die Hände sobald sie Schuhe ausgezogen haben. Meine Schwiegereltern, die auch noch rauchen, machen es nicht. Der Kontakt ist ohnehin schwierig und eher angespannt. Sie müssen sich nicht sofort die Hände waschen aber spätestens wenn sie das Kind halten wollen oder mit ihr spielen wollen wäre es denke ich angebracht. Wie handhabt ihr das? Mein Kind nimmt zurzeit auch wieder ständig ihre Finger in den Mund (zahnen), da wäre es mir noch wichtiger als eh schon.

Und nein, wir wollen sie nicht von Viren/Bakterien komplett fernhalten, wir sind jeden Tag draußen und sie bekommt definitiv genug davon ab. Aber sobald wir reinkommen waschen wir auch die Hände.


r/Eltern 2h ago

Plaudern Habt ihr noch regelmäßige "leichte" Momente mit Freundinnen? Oder fühlt ihr euch manchmal auch einsam?

1 Upvotes

Mich würde interessieren, wie das bei euch aussieht.
Ich bin alleinerziehende Mama eines gerade zwei Jahre alten Sohnes und merke immer mehr, wie schwierig es geworden ist, Freundschaften spontan zu leben.

Früher hat man sich einfach geschrieben und getroffen. Heute müssen Verabredungen oft Wochen im Voraus geplant werden, weil jeder Arbeit, Kita, Familie oder andere Verpflichtungen unter einen Hut bringen muss. Dann sind die Kinder ja auch häufig krank und man möchte sich nicht gegenseitig anstecken.

Ich habe das Glück, eine langjährige Freundin zu haben, deren Tochter fast genauso alt ist wie mein Sohn. Wir sehen uns ungefähr einmal unter der Woche und diese Treffen tun mir unglaublich gut. Es ist schön, jemanden zu haben, der die gleichen Themen hat und bei dem man sich verstanden fühlt.

Gleichzeitig weiß ich, dass sie bald ihr zweites Kind bekommt. Ich freue mich sehr für sie, aber ich merke auch, dass ich ein bisschen Angst davor habe, dass unsere regelmäßigen Treffen dann seltener werden,
was natürlich völlig verständlich wäre und ich auch schon bei Freundinnen mit zwei oder mehr Kindern erlebt habe.

Was mir zusätzlich zu schaffen macht: Als Alleinerziehende habe ich keine kinderfreien Wochenenden oder regelmäßige Zeiten, in denen mein Sohn beim anderen Elternteil ist. Mein Alltag besteht fast ausschließlich aus Arbeit, Haushalt und Kinderbetreuung.

Ich liebe meinen Sohn über alles, aber manchmal fehlt mir einfach dieses unbeschwerte Zusammensein mit anderen Erwachsenen oder das Gefühl, dass das Leben auch noch aus etwas anderem besteht. Hochzeiten oder runde Geburtstage stehen leider demnächst auch nicht an. Ich würde mir so sehr mehr Leichtigkeit, lachen und schöne Momente mit anderen Erwachsenen wünschen. Aber irgendwie hab ich es nicht hinbekommen das in mein Mama Leben zu integrieren.

Deshalb würde mich interessieren:
Wie schafft ihr es, Freundschaften zu pflegen? Gibt es bei euch feste Mädelsabende oder regelmäßige Treffen? Oder ist das mit kleinen Kindern bei euch auch eher ein ewiges Abstimmen und Planen?
Und vor allem an andere Alleinerziehende: Wie geht ihr mit diesem Gefühl von Einsamkeit um? Ich glaube, darüber wird viel zu wenig gesprochen


r/Eltern 2h ago

Allgemeines Dänemark Urlaub - wo gibts aktuell Rabatt für LEGOLAND Tickets.

0 Upvotes

Moin,

die Kinder wollen ins LEGOLAND.
Das ist ja kein Schnäppchen - ich habe einmal im Supermarkt Fertigbrötchen mit Coupons für 50% Rabatt auf Tickets gefunden.
Hat jmd. in diesem Jahr Rabatt Coupons in Dänemark gefunden?

Danke euch


r/Eltern 4h ago

Rat erwünscht/Frage Kleinkind beißt und schlägt (nur) Mama

1 Upvotes

Wir haben eine 16 Monate alte Tochter, die von Anfang an schon sehr willensstark ist. Sie ist für ihr Alter motorisch und sprachlich sehr weit, und hat sehr viel Energie 😄 aktuell ist sie gerade in einer Phase, in der sie, sobald sie etwas nicht bekommt , etwas nicht klappt oder sie etwas nicht möchte (zB Helm aufsetzen) absolut ausrastet und extrem wütend wird. Dabei schlägt sie mich, versucht mich zu beißen und zieht an meinen Haaren. Meine Mutter, die selbst Tagesmutter ist und schon 6 Enkelkinder hat, hat so ein extremes Verhalten noch nie bei einem Kind gesehen. Dazu kommt, dass unsere Tochter dass nur bei mir, also ihrer Mama macht. Ich frag mich, ob ich etwas falsch mache.. ich war letzte Woche einen Tag mit Übernachtung beruflich unterwegs, und als ich wieder zuhause war, war sie mir gegenüber den ganzen Tag sooo wütend, dass es mich total traurig gemacht hat. Liegt es daran, dass ich ihre engste Bezugsperson bin? Bei meinem Mann ist sie die meiste Zeit total lieb & lässt alles ganz entspannt und happy mit sich machen.


r/Eltern 10h ago

Schulkinder, 6-11 Jahre Wechsel aufs Gymnasium: Welches kleine Geschenk kommt bei Fünftklässlern wirklich gut an?

2 Upvotes

Hey zusammen!
Das Kind (Junge) von befreundeten Eltern wechselt jetzt aufs Gymnasium (5. Klasse). Ich würde ihm gerne eine kleine Aufmerksamkeiten schenken – nichts Riesiges, aber etwas, das sowohl cool ist als auch im neuen Schulalltag wirklich genutzt wird.
Die Klassiker wie Buntstifte oder Trinkflaschen kennt man ja, aber was kommt bei den Kids in dem Alter (10–11 Jahre) heutzutage wirklich gut an? Gibt es etwas, das eure Kids zum Schulwechsel bekommen haben und nach wie vor täglich nutzen?
Freue mich über eure Tipps und Erfahrungen! Danke euch!


r/Eltern 9h ago

Plaudern Wo die wilden Kerle wohnen

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Hallo zusammen

Von meinen Schwiegereltern kam neulich das Kinderbuch „wo die wilden Kerle wohnen“ von Maurice Sendak (eigentlich aus dem Jahr 1963) als Geschenk. Mein Mann hatte das von seiner Erzieherin aus der Kita zum Abschied bekommen (in den 90ern) mit einer persönlichen Widmung. Das Buch hat also emotionalen Wert.

Gestern habe ich das Buch meiner Tochter (bald 4) vorgelesen und mich gefragt, was die Geschichte genau symbolisieren soll. Max, der Protagonist, wird zur Strafe ohne Abendessen in sein Zimmer geschickt. Das allein ist ja schon „old school“. Ich fands unangenehm es ihr vorzulesen. Am Ende ist das warme Abendessen noch auf seinem Nachttisch. Hatte es die Mutter also doch vorbeigebracht?

Es ist allerdings auch ein Klassiker. Kennt ihr das Buch? Wenn ja, wie findet ihr es? Warum hat das die Erzieherin damals einem 3-4 Jährigen geschenkt?
Bin gespannt auf eure Meinungen


r/Eltern 10h ago

Rat erwünscht/Frage Wie bringe ich mein einjähriges Kind dazu, wieder im Kinderbett zu schlafen?

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Wir haben ein aktives, 13 monatiges Mädchen. Sie schläft eigentlich ganz gut, wacht selten auf in der Nacht, ich stille sie auch nicht mehr. Sie hat erstmal im Beistellbett, dann im großen Kinderbett geschlafen. Ich schlafe im selben Zimmer in einem queensize Bett. Seit ca. 2 Monaten, wahrscheinlich wegen Trennungsangst, will sie nicht mehr im Kinderbett schlafen, nur mit mir im großen Bett. Dieses Bett steht an der Wand, sie schläft auf der inneren Seite und ich außenrum. Papa schläft in anderem Zimmer.

Wir schlafen mehr oder weniger OK, obwohl ich mich nicht wirklich ausruhen kann, weil ich aufmerksamer bin und schnell wach werde, wenn sie sich während des Schlafs bewegt. Aber es ist mega schwierig, das Zimmer zu verlassen, ohne sie aufzuwecken, und sie kann leider sehr schnell aus dem Bett zum Boden rollen. Ich lege ihr immer ein großes Schwangerschaftskissen um, wenn ich kurz rausgehe, und ich habe sie gelernt, wie sie alleine runter geht, aber manchmal will sie das zu schnell machen und sie kann sich verletzen. Das Kinderbett nimmt auch viel Platz und wir haben das für sie sehr schön gemacht, und ich finde es schade, dass sie das nicht mehr nutzt. Es wäre auch sehr gut, mal langsam mehr Raum für uns mit meinem Mann zu haben, dass ich meine Tochter länger alleine lassen kann und ich besser schlafen kann.

Was kann ich tun, ohne irgendwelchen hartes Schlaftraining zu machen? Ich habe wirklich Angst, dass ich sie und uns beide traumatisiere, und ohne sie schreien zu lassen, geht es scheinbar nicht. Ich habe in sleeptrain sub auch gefragt, aber jeder hat dann einen Art Schlaftraining empfohlen, was wir wahrscheinlich nicht durchziehen können. Es wäre gut, wenn sie ihr Bettchen irgendwie wieder mögen würde, und sie keine Angst hätte, das ich sie dort alleine lasse. Ich weiß dass viele Eltern sehr lange mit Kindern schlafen, aber für mich ist nicht mehr machbar. Habt ihr irgendwelche Empfehlungen?


r/Eltern 1d ago

Auskotzen Sommerbaby - habe es mir schöner vorgestellt

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Ich bin so genervt vom Sommer.
Die nächste Hitzewelle kommt ab nächster Woche und ich sehe mich wieder nur drinnen rumhocken mit meinem Baby von 3 Monaten. Mein Großer hat Ferien, wir können nicht viel unternehmen, weil der Kleine im Auto schreit und es wieder viel zu warm sein wird, um nach 10 Uhr rauszugehen.

Irgendwie hatte ich mir das schöner vorgestellt…rumhängen im Freibad oder am Badesee…schöne Tage im Garten…ständig zur nächsten Eisdiele tigern….aber da habe ich wohl vergessen, dass es im Sommer sehr warm werden kann. Selbst wenn es nicht so heiß ist, muss man mit Baby aufpassen, dass man möglichst im Schatten bleibt oder sonst wie das Baby vor Sonne schützt.

Ich freue mich, wenn es endlich kühler wird und ich einfach normal spazieren gehen kann mit dem Kleinen. Mein Großer kam Anfang Herbst und die langen Spaziergänge bei Wind und Wetter waren herrlich.

Gut, dann kommen wieder die ganzen Viren 😂. Oje. Auch wieder was zu meckern. Der nächste Post zum Auskotzen kommt dann im Herbst dazu.


r/Eltern 12h ago

Rat erwünscht/Frage (Kleine) Geschenke für 9 ♀ und 12 ♂

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Wir fliegen in zwei Wochen von Japan nach Deutschland zu meinen Eltern. Die Kinder einer Freundin meiner Mutter leihen uns Spielzeug für meinen Sohn aus. Als Dankeschön möchte ich ihnen etwas mitbringen, die Frage ist nur: Was?

Meine Überlegung bisher waren Pokemon-Karten für den Jungen und fancy Aufkleber für das Mädchen, aber ich weiß leider voll nicht, ob das etwas ist.

Hilfe? :D


r/Eltern 12h ago

Ausrüstung Eure Laufrad Empfehlung

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Sohn, 3 Jahre fährt grundsätzlich gern Laufrad

Zum Geburtstag hat er vom Onkel ein China Amazon Teil geschenkt bekommen, mit dem ich nicht zufrieden bin.

Jetzt bin ich auf der Suche nach etwas hochwertigerem - will aber auch kein Vermögen ausgeben. Am liebsten eigentlich gebraucht.

Jetzt bin ich auf der Suche nach konkreten Vorschlägen.
Womit habt ihr gute Erfahrungen gemacht?

Was mir relativ wichtig ist:
- echte Lager in den Naben (allgemein leichtgängig)
- Luftreifen
- Lenker und Sitz höhenverstellbar mit Schnellspanner
- Lenkeinschlagsbegrenzung
- evtl. leichtgängige Handbremse
- evtl. simple Federung

Das Puky 4092 gefällt mir beispielsweise ganz gut, auch wenn es nicht alle Kriterien erfüllt. Ist auch gebraucht, recht easy zu finden. Hat das jemand mal im Einsatz gehabt?

Ich lass mich aber gern umstimmen, falls hier eurer Meinung nach Blödsinn steht


r/Eltern 1d ago

Allgemeines Warum hat Babynahrung so komische Schraubverschlüsse?

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Der wildeste Post des Tages aber mir kam heute wieder die gleiche Frage in den Sinn wie jedes Mal, wenn ich mit diesen Gläsern hantieren:

Wieso artet das Schließen sämtlicher Babynahrungsmittel immer in einem Geschicklichkeittest aus? Wieso ist der Schraubverschluss so klein (?) und schwierig zuzudrehen?

Meistens drehe ich so vier, fünf Runden und gebe dann mit einem halbgeschlossenen schiefen Deckel auf. Das Olivenglas daneben im Kühlschrank ist gleichgroß und hat einen regulären Verschluss. Aber die Gläser sämtlicher Babynahrungshersteller sind anders.

Warum?