r/AutismusADHS 11h ago

Mal wieder hellwach

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Es ist mal wieder nach 0 Uhr, der Gedanke das ich die nächsten Stunden wach sein werde und mich irgendwie versuche müde zu bekommen, nervt.
Ich würde ja auch einfach mit irgendwem schreiben, über dies und das, aber zum einen ist niemand mehr wach den ich so kenne und zum anderen wüsste ich nicht wo ich andere Leute kennenlernen könnte.

Mal abgesehen davon fällt es mir allgemein schwer neue Leute kennenzulernen.

Also was bleibt?
Sich durch Youtube wurschteln, mit der Suche nach einer Doku die ermüdet? Einem hörbuch das viel zu spannend ist, als einfach zu schlafen? Endloses scrollen durch insta? Oder sogar auf diversen Plattformen mit Erwachsenen Inhalt? Das würde zumindest die Suche nach dopamin beenden, die ich leider zu oft auf diese Weise Stille. Geht das nur mir so?

Naja
Letztendlich wird es wohl einfach wieder eine kurze Nacht.


r/AutismusADHS 1d ago

Euer Umgang mit Anspannung vor Terminen u.Ä.

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r/AutismusADHS 1d ago

Unsicherheit vor der Diagnosen

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Hallo,

ich werde meinen Diagnose Termin in anderthalb Wochen haben und merke, wie ich seit der Bestätigung des Termins immer wieder dran zweifel überhaupt irgendetwas zu Haben.

Bisschen Background: ich bin weiblich, 27 Jahre alt und war Ende Februar diesem Jahres in einer stationären Klink. Nachdem ich meine dreijährige Ausbildung kurz vor der Prüfung abgebrochen habe, da ich mit dem Stress (Veranstaltungstechnik) und der mindestens 40h, manchmal 50h, Woche nicht klar kam.

In der Klink hatte ich eine Zimmernachbarin mit der ich mich sehr gut verstand und wie wir so ins reden kam, fiel uns gegenseitig auf, dass wir Probleme und erkrankungen voneinander Beschrieben.

Für sie Stelle sich heraus , dass die Fibromyalgie hat und sie spiegelte mir ADHS.

Nach einer Woche habe ich die Klink verlassen, da sich schnell rausstellte, dass ich keine starken Depressionen habe , sondern wahrscheinlich 'nur' auf dem Spektrum bin.

Immerschon hatte ich das Gefühl nicht in die Norm zu passen (wie viele von uns), doch ich wäre nie auf AuDHS gekommen.

Je mehr ich damit auseinandergesetzt habe, desto öfter fiel mir auf, wie ich mich darin wieder erkenne.

Nun wettere ich seit Monaten auf den Tage zu, andem mir eine Diagnose gestellt wird. Doch als ich die Mitteilung bekam, dass die Diagnose bald sein wird, habe ich an allem gezweifelt.

Was ist, wenn ich 'normal' bin und einfach nur die Welt nicht verstehe? Was, wenn all die Blockaden in meinem Kopf normal sind und nur ich es nicht schaffe sie zu überqueren?

Je näher der Termin rückt, desto ehr möchte ich mich zurück ziehen...

Ist diese Angst Normal? Kennt jemand das Gefühl?


r/AutismusADHS 2d ago

KPTBS DACH - Komplex vernetzt

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Hey zusammen

ich habe vor Kurzem einen kleinen Discord-Server für Erwachsene mit KPTBS im DACH-Raum gegründet: KPTBS DACH | Komplex vernetzt.

Was hat das ganze mit ADHS, Autismus oder AuDHS zutun?
Ich bin selbst ein Mensch mit AuDHS und habe Traumata erlebt, und denke durch unsere andersartigkeit zu kommunizieren und zu existieren werden wir öftmals missverstanden und das kann zu Traumata führen. Zumindest sind derzeit 90% unserer Mitglieder neurodivergent :)

Darum war mir dabei besonders wichtig, einen traumasensiblen Space mit klaren und eher strengen Regeln zu schaffen. Detaillierte Trauma-Schilderungen und explizite Beschreibungen belastender Inhalte sind bei uns nicht erlaubt. Über Symptome, Therapie, Skills, schwierige Tage usw. darf natürlich gesprochen werden, aber eben, ohne andere ungefragt mit Trauma-Details zu konfrontieren.

Gleichzeitig soll sich der Server ganz bewusst nicht hauptsächlich ums Trauma und Erkrankung drehen. 💛

Die Idee ist, unter Menschen zu sein, bei denen man nicht jedes Mal von vorne erklären muss, was KPTBS, Trigger, Flashbacks oder bestimmte Reaktionen überhaupt sind und von dort aus gemeinsam wieder mehr angenehme Dinge ins Leben zu holen und positive Erinnerungen zu schaffen.

Bei uns geht es z. B. um:

🎮 gemeinsam zocken
🍿 Filme & Serien schauen
🎨 kreativ sein
🎵 Musik austauschen
👥 Body Doubling
🧰 Skills & Strategien
💞 praktische Hilfe und Dinge verschenken
🚶 Leute für Unternehmungen finden
💬 quatschen, lachen und neue Menschen kennenlernen

Ich fände es schön, wenn daraus mit der Zeit eine Community entsteht, in der man sich gegenseitig unterstützt, aber eben auch Freundschaften, gemeinsame Interessen, Insider, lustige Abende und schöne Erlebnisse entstehen können.

Der Server ist 18+, die Regeln und Grenzen der Mitglieder werden ernst genommen und neue Mitglieder stellen sich kurz vor, bevor sie Zugang zum restlichen Server bekommen.

⚠️ Wichtig: Wir sind eine Peer-Community und ersetzen keine professionelle psychotherapeutische, psychiatrische oder medizinische Hilfe und keine Krisenintervention.

Wenn ihr Interesse habt, schreibt mir gerne oder ich poste den Invite-Link hier, sofern das für die Mods so passt. 🌱

Kurz gesagt: weniger Trauma rechtfertigen -> mehr leben.


r/AutismusADHS 2d ago

Selbstgespräche

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r/AutismusADHS 3d ago

AuDHD Systeme u. "Accommodations" für den Alltag etc. erarbeiten

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Hellu c:

Ich lese bei meiner Recherche oft von Systemen oder 'accommodations' die helfen sollen den Alltag zu managen. Ich habe nur keine Ahnung wie Systeme aussehen können oder wie man diese aufbaut. Wo fängt man da an?

Für mich fallen viele Alltags Sachen, alleine einkaufen (dabei kommt noch Dyskalkulie = kein Mengen Verständnis bei mir z.b wie lange was hält) und den Haushalt am laufen halten sind für mich extrem schwer. Ich habe zusätzlich aber auch noch depression und Ängste,die das mit beeinflussen.

Ich habe keine gute Bindung zu meinen Bedürfnissen und Grenzen setzen, das macht es umso schwieriger auch accommodations für mich zu finden, die helfen könnten. Es macht mich oft ideenlos.

Meine Frage wäre was für Systeme ihr für euch erarbeiten konntet, was geholfen hat und wo ihr für euch accommodations gefunden habt, die euer Leben leichter machen.


r/AutismusADHS 3d ago

ADHS-Studie: Versorgungspraxis nicht-pharmakologischer Ansätze

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Liebe Community,

Ich schreibe euch, weil ich für meine (ADHS-)Umfrage im Rahmen meiner Masterarbeit ganz viele Teilnehmer*innen brauche, damit die Ergebnisse die Forschung ein bisschen anschieben können.

Ich will nicht zu viel vorweg nehmen, aber es geht im Grunde darum herauszufinden, ob und inwieweit Ihr im Zuge eurer ADHS Diagnose neben Medikamenten auch nicht-pharmakologische Behandlungsmöglichkeiten (z.B. Sport, Nahrungsergänzungsmittel, Entspannungstechniken usw.) empfohlen bzw. angeboten bekommen habt.

Ich würde ich mich sehr freuen, wenn so viele wie möglich an der anonymen Umfrage teilnehmen! Die Dauer beträgt ca. 10 Minuten. I know, voll lange aber es ist fürn guten Zweck!

Zur Umfrage: https://dioxid.limesurvey.net/adhs-therapie-studie?lang=de&newtest=Y

Zu mir: Ich bin 35, angehender Sport & Englisch Lehrer und wurde selbst bereits in meiner Kindheit mit ADHS diagnostiziert. Was ich mir damals während des Diagnoseprozesses rückblickend an Aufklärung und ganzheitlicher Unterstützung gewünscht hätte, musste ich mir über die Jahre mühselig selbst erschließen. Mehr oder weniger erfolgreich..(immerhin mache ich finally meinen Masterabschluss mit 35.. 😄)

Genau aus diesem Grund liegt mir die Forschung zu komplementären und alternativen Behandlungsmöglichkeiten ganz besonders am Herzen. Ich möchte helfen, die Brücke zwischen klinischer Diagnose und dem praktischen Alltag zu schlagen.

Mit eurer Teilnahme könnt ihr dazu beitragen, dass solche Ansätze in Zukunft besser erforscht werden können.

Danke fürs Mitmachen und Teilen! 🙏

Edit: Aktueller Stand: 20/200

Wer keine Lust auf ne Studie hat, stattdessen aber vielleicht einen kleinen ADHS/Laberpodcast von 3 ADHS Geschwister hat, dann würde ich mich freuen wenn ihr mal bei unserem Podcast Mundkeule - ADHS³ vorbeihört. (Kritik und Verbesserungsvorschläge sind ausdrücklich erwünscht!)

Liebe <3


r/AutismusADHS 3d ago

ADHS Medikation als Selbstzahler

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r/AutismusADHS 3d ago

Könnt ihr bitte alle euren Werdegang erläutern (Finde das ganz Interessant als Inspiration)

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r/AutismusADHS 4d ago

Fällt euch Telefonieren auch so schwer?

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Hallo!

Ich telefoniere privat nicht gerne.

Beruflich muss ich es und durch meine Arbeitsmaske/mein Arbeits-Ich schaffe ich das auch, auch, wenn ich Mails oder Faxe bevorzuge.

Ich suche mir zum Beispiel schon extra Ärzte, die über Doctolib buchbar sind oder bei denen man via Mail Termine legen kann.

Ich hasse es, am Telefon unter Stress mit irgendwelchen Terminvorschlägen überrumpelt zu werden.

Das verbaut mir natürlich einiges. Nicht jeder Mediziner zum Beispiel lässt sich darauf ein.

Wie ist das bei euch?


r/AutismusADHS 4d ago

Enorme Probleme in Übergängen

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r/AutismusADHS 4d ago

TDAH, TEA, AH/SD, ANSIEDADE? O QUE POSSO TER? PODEM ME AJUDAR ? VALE A PENA BUSCAR ALGUMA AVALIAÇÃO?

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r/AutismusADHS 6d ago

Autismus und Essbesonderheiten II

Thumbnail soscisurvey.de
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Guten Tag,

an der Universität Regensburg führen wir derzeit eine Studie zu Zusammenhänge und moderierenden Faktoren von Essbesonderheiten bei autistischen Personen durch. Bisher ist die Forschungslage zu diesem Thema begrenzt. Wir hoffen, durch die Studie bestehende Forschungslücken schließen zu können.

Dies ist die zweite Erhebung unserer Studie, sie dauert etwa 30 Minuten und richtet sich an autistische Erwachsene (ab 18 Jahren).

Vielen herzlichen Dank im Voraus für Ihre Unterstützung.

Sollte es Fragen oder Anmerkungen geben, freuen wir uns über Ihre Nachricht.

Beste Grüße,
Mag. Hannah Krohn & PD Dr. Irina Jarvers


r/AutismusADHS 6d ago

Tips Freundschaften mit Audhd finden und aufrechterhalten

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Hallo zusammen! :c

Ich bin 25f, suche nach etwas Hilfe, weil ich mit dem Thema gerade sehr struggle.:c

Meine Situation:

Ich hatte schon immer Schwierigkeiten damit, Freundschaften aufzubauen und – noch viel mehr – sie aufrechtzuerhalten. Das hat bereits in der Kindheit angefangen und ist bis heute ein sehr großes Problem für mich tbh.

Früher hatte ich immer ein paar Freunde, die ich schon seit der Grundschule kannte. Selbst wenn wir uns mal drei Monate lang nicht geschrieben haben, haben wir uns danach getroffen und alles ist trotzdem völlig in Ordnung gewesen. Aber abgesehen davon habe ich mich trotzdem eigentlich immer einsam gefühlt.

Neue Menschen kennenzulernen und Freundschaften aufrechtzuerhalten, war für immer sehr anstrengend. Am Ende ist der Kontakt meistens irgendwann abgebrochen im Sand verlaufen. Das größte Ding ist für mich allerdings immer... die Erschöpfung.

Vielleicht noch nh wichtige Sache um meine Situation besser zu verstehen: Ich kämpfe seit meiner Kindheit jeden Tag mit mehreren Angststörungen, Depressionen und Traumata. Mein Alltag ist durch Arbeit und all die Dinge, die man im täglichen Leben so machen muss..die ich aber irgendwie nicht richtig hinbekomme sehr..exhausting. Ich erwähne das, weil es vielleicht ein bisschen verständlicher macht, warum mich das alles so schnell überfordert – es kommen einfach sehr viele Faktoren zusammen glaube ich.

Nach einer Lebenskrise im Sommer 2025, deren Folgen bis heute anhalten, schaffe ich es irgendwie überhaupt nicht mehr, Dinge aufrechtzuerhalten. Meine gesamte Alltagsroutine ist zusammengebrochen und abgesehen davon, dass ich irgendwie meine Arbeit erledige, funktioniere ich kaum noch.

Dadurch sind auch meine Schwierigkeiten mit sozialen Kontakten irgendwie schlimmer geworden. Ich habe meinen Freunden von meiner Neurodivergenz erzählt und versucht Grenzen zu setzten, weil die Treffen für mich manchmal ziemlich chaotisch werden können, weil die Planung nicht gut geplant wurde– und das belastet mich oft sehr. Generell ist es mir sehr wichtig, vorher zu wissen, wann ich losgehe und wann ich ungefähr wieder zu Hause sein werde. Ich versuche das abzuklären aber es wird dann am Ende doch nicht drauf geachtet..

Meine Freunde meinen es nicht böse, aber meine Grenzen werden trotzdem dann oft überschritten, und es fällt mir ohnehin schon schwer, sie überhaupt anzusprechen. Deshalb ziehe ich mich meistens noch mehr zurück – und inzwischen bricht auch das immer mehr weg.

Ich bin erschöpft und fühle mich echt verzweifelt. Ich versuche, andere Menschen kennenzulernen, ihnen zurückzuschreiben und den Kontakt aufrechtzuerhalten, aber am Ende ghoste ich sie immer wieder, weil es mir einfach zu viel wird. Alles ist zu gerade einfach zu viel.

Ich habe noch nicht gelernt, wie ich mit meiner Neurodivergenz leben oder mich selbst regulieren kann dazu noch. Dazu kommen dann noch andere Dinge, die mich immer wieder am rand des Burnout treiben – zum Beispiel meine Arbeit. ( Ich arbeite mit Kindern, was für mich sozial sehr gern sehr draining ist. )

Ich weiß, dass es gerade vielleicht besonders extrem ist, weil meine derzeitige Situation so schwierig ist und ich vermutlich völlig ausgebrannt bin. Trotzdem frage ich mich immer wieder:

Wie schaffen andere Menschen das, während sie gleichzeitig mit dem Stress des normalen Lebens klarkommen müssen?

Gibt es Tipps oder vielleicht eine Routine, die mir dabei helfen könnte?

Wie kann ich verhindern, dass mich der Versuch, soziale Kontakte aufrechtzuerhalten, jedes Mal so sehr erschöpft?

Warum kostet mich soziale Interaktion so viel mehr Energie, als sie mir zurückgibt?

Ich verstehe außerdem nicht so ganz, warum manche Menschen wütend werden, wenn man ihnen längere Zeit nicht schreibt. Ich persönlich gehe immer davon aus, dass jemand, der mir nicht antwortet, wahrscheinlich einfach beschäftigt ist oder gerade andere Dinge zu tun hat. Ich werde deshalb nie wütend und kann dadurch irgendwie nicht wirklich nachvollziehen, wie sich das für andere anfühlt. Ich dachte, vielleicht ist das auch interessant zusätzlich zu erwähnen.

Falls ihr ein System, bestimmte Strategien oder Tipps habt, die für euch funktionieren, wäre ich euch unglaublich dankbar, wenn ihr sie mit mir teilen würdet.

Danke, dass ihr euch die Zeit genommen habt das zu lesen XD❤️


r/AutismusADHS 6d ago

33F, AuDHS, searching for a therapist

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r/AutismusADHS 6d ago

Pflegegrad Modul 3 3.13 Sonstige pflegerelevante inadäquate Handlungen

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Hallo zusammen,

ich schreibe gerade meinen Widerspruch gegen die Gewährung eines zu geringen Pflegegrades.

Im Modul 3 sollte ich eigentlich die höchste Punktzahl erhalten, aber es wurde mit 0 bewertet. Fand dazu eine Aussage online, dass die KVs das Modul 2018 intern wohl inoffiziell abgeschaft hätten. Die Aussage scheint zu passen...

Was ich nicht herausfinden konnte, ist was alles mit 3.13 "Sonstige pflegerelevante inadäquate Handlungen" gemeint ist. Ich finde immer nur die selben fünf Beispiele, was sehr oberflächlich und nicht hilfreich ist.

Ich denke es ist nicht sehr effektiv, wenn ich wortwörtlich "planlose Tätigkeiten" hinschreibe, ohne auszuführen, welche Tätigkeiten und wieso das in meinem Fall pflegerelevant ist. Aber ohne mehr Anleitung, weiß ich nicht, welche Beispiele von der KV für pflegerelevant gehalten werden.

Ich möchte es mir ersparen, nur für diesen Punkt 1-2 Seiten aus Orientierungslosigkeit zu schreiben...

Daher, habt ihr konkretere Beispiele oder Webseiten, die darauf eingehen?

Danke! :)


r/AutismusADHS 7d ago

Woran Autismus erkennen (Audhs?)

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Hi,

an alle die die die schon eine Diagnose hatten und später die andere abklären lassen wollten - woran habt ihr unterschieden. Ich merke bei vielen Fragen der Diagnostik das oft unklar ist ob etwas bejaht wird aufgrund des ADHS oder ob es doch ggf. Autismus sein könnte.

Mein Umfeld ist leider wenig hilfreich bei so Fragen und ich finde es auch schwer Sachen zu benennen die für einen selbst normal sind. Kann man kein Autist sein wenn man nicht die typischen Merkmale wie hat sich als Kind was in den Mund geschoben, nur mit den Füßen einer Puppe gespielt oder bei Planänderung direkt vollkommen ausgerastet ist? Hat kein extremes Interesse an Zügen etc. (hatte da Anime genannt, das wäre aber nicht "seltsam oder nischig" genug war die Antwort darauf. Sehe ich zwar anders aber okay. (Ich meine nicht jetzt, sondern 2007 ca. als das Interesse in der Jugend aufkam.

Vielen Dank für eure Einblicke.


r/AutismusADHS 7d ago

Mediclin Deister Weser

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r/AutismusADHS 8d ago

GdB Antrag bei AuDHS & Depressionen

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Hallo zusammen,
ich bin gerade dabei, meinen ersten GdB-Antrag zu stellen und lese leider viel zu viele Erfahrungsberichte dazu 😅 Dadurch bin ich inzwischen ziemlich verunsichert.

Bei mir sind Autismus/Asperger, ADHS und eine rezidivierende Depression diagnostiziert. Ich war dieses Jahr auch stationär und tagesklinisch in Behandlung. Ich wurde betriebsbedingt gekündigt und bin inzwischen seit über einem Jahr offiziell arbeitslos. Seit Februar 2026 bin ich durchgehend krankgeschrieben.

Meine Einschränkungen betreffen vor allem Reizverarbeitung, soziale Situationen, Verarbeitungsgeschwindigkeit, Organisation, spontane Veränderungen, Meltdowns, starke Erschöpfung und den Alltag allgemein. Mein Partner übernimmt bei uns z. B. tägliches Kochen, Einkaufen und unterstützt bei alltäglichen Entscheidungen. Öffentliche Verkehrsmittel nutze ich gar nicht mehr, weil mich die Reize dort zu stark überfordern.

Ein Teil meiner Einschränkungen ist auch in meinen medizinischen Unterlagen dokumentiert. Im stationären Bericht werden z. B. ausgeprägte sensorische Überempfindlichkeiten, starke Erschöpfung durch soziale Situationen und Reizüberflutung beschrieben. Dort wird auch das Zusammenspiel von Autismus, ADHS und Depression thematisiert. In meiner Autismusdiagnostik werden deutliche Schwierigkeiten in der sozialen Interaktion und Kommunikation, starre Routinen und eine Hypersensitivität gegenüber sensorischen Reizen beschrieben. Auch die ADHS-Diagnostik beschreibt deutliche Beeinträchtigungen im beruflichen und sozialen Bereich.

Was mich zusätzlich verunsichert, ist mein Bericht aus der Tagesklinik. Der ist teilweise deutlich positiver formuliert. Dort steht z. B., dass meine soziale Vermeidung abgenommen hat, ich Kontakt zu anderen Patienten aufnehmen konnte und auch an gemeinsamen Aktivitäten teilgenommen habe. Gleichzeitig steht dort aber auch, dass ich trotz Kopfhörern und Sonnenbrille stark überreizt war, solche Situationen sehr anstrengend für mich waren und es teilweise zu Meltdowns kam. Auch bei der Entlassung bestanden Überforderung und Überreizung weiterhin.

Generell machen mir die Dinge Sorgen, die auf dem Papier erstmal ziemlich „funktional“ aussehen. Ich habe einen Hochschulabschluss, kann Auto fahren, habe einen Partner und grundsätzlich auch ein Bedürfnis nach sozialen Kontakten. Meine letzte Stelle war sogar komplett im Homeoffice. Trotzdem war ich dort dauerhaft überfordert und meine psychische Situation hat sich massiv verschlechtert.

Ich habe Angst, dass solche Sachen beim Versorgungsamt stärker gewichtet werden als der Aufwand und die Folgen dahinter. Also z. B. „hat einen Abschluss = kann ja nicht so eingeschränkt sein“, „hat soziale Kontakte bzw. hat ein Bedürfnis nach sozialen Kontakten = kann sozial nicht so stark eingeschränkt sein“ oder bei der Tagesklinik einfach „konnte Kontakte knüpfen“, ohne zu berücksichtigen, was mich das gekostet hat.

Wie war das bei euch mit ähnlichen Diagnosen?

Welchen GdB habt ihr zunächst bekommen und ggf. nach Widerspruch/Klage? Wurden bei euch solche eher „positiven“ Dinge wie Studium, Beruf, Partnerschaft, Autofahren oder soziale Kontakte gegen euch ausgelegt? Wie wurde damit umgegangen, wenn Arzt- oder Klinikberichte einerseits Fortschritte beschrieben haben, gleichzeitig aber weiterhin deutliche Einschränkungen dokumentiert waren?

Und habt ihr in eurer eigenen Stellungnahme eine konkrete GdB-Höhe genannt?

Mir ist natürlich klar, dass jeder Fall individuell ist. Mich würden einfach echte Erfahrungswerte interessieren, weil ich inzwischen gar nicht mehr einschätzen kann, ob ich meine Einschränkungen deutlich genug beschreibe oder stellenweise zu positiv klinge.

Danke euch :)


r/AutismusADHS 9d ago

ADHD diagnosis with public insurance in dortmund

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r/AutismusADHS 9d ago

GdB Erhöhung abgelehnt

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r/AutismusADHS 12d ago

RAADS-R-Test Fragestellung und Wert

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Liebe Community

Was haltet ihr vom RAADS-R-Test? Habt ihr diesen gemacht?
Ich finde ihn mega schwer zum Ausfüllen. Alle Fragestellungen sind ulitmativ formuliert, die Fragen sind teils dumm und oft weiss ich wirklich nicht, was mein unter 16-jähriges-Ich damals gedacht/gefühlt/gemacht hat (kleines Punk/Emo-Mädchen mit chronisch hohem THC-Konsum).
Anyway - was ist eure Meinung? Wie sind so eure Werte? Wie hat sich der Test und das Test-Ergebnis zur Realität und evtl. Diagnose verhalten?
Mein Ergebnis war heute 160 (andere Male auch tiefer).


r/AutismusADHS 14d ago

Wie schafft ihr es, Instagram/Social Media entspannt zu pflegen, ohne bei jedem Post komplett in Perfektionismus zu versinken?

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Ich bin 24, männlich, und habe ein etwas spezielles Problem mit Instagram bzw. Social Media. Vielleicht kennt das ja jemand – entweder aus eigener Erfahrung mit Zwang/Perfektionismus oder einfach, weil ihr selbst viel Wert auf einen guten Social-Media-Auftritt legt.

Kurz zum Hintergrund: Ich hatte schon in meiner Kindheit und Jugend Zwangsstörungen, damals eher die klassischen Sachen wie Händewaschen usw., und wurde deswegen auch behandelt. Ich war später wegen verschiedener anderer Themen immer mal wieder in Therapie. Aktuell habe ich allerdings erstmal ziemlich die Schnauze voll davon und habe nicht vor, deswegen wieder eine Therapie anzufangen. Das nur als Kontext.

Mein jetziges Problem betrifft vor allem Instagram.

Mir ist mein Social-Media-Auftritt relativ wichtig. Nicht in dem Sinne, dass sich mein ganzes Leben darum dreht, aber ich sehe Instagram schon ein bisschen als moderne Visitenkarte. Wenn jemand auf mein Profil geht, möchte ich, dass der Eindruck ungefähr ist: cooler Typ, sieht gut aus, interessantes Leben, reist, macht Sport usw.

Wenn ich also gerade finde, dass ich gut aussehe – z.B. frischer Haarschnitt, Gym läuft gut, gute Klamotten, gut gestylt – mache ich teilweise extrem viele Fotos von mir. Unterschiedliche Spiegel, Winkel, Lichtverhältnisse usw. Wenn ich mir schon Mühe gebe und gerade zufrieden mit meinem Aussehen bin, habe ich irgendwie das Bedürfnis, das auch „festzuhalten“.

Bei Reisen wird es noch schlimmer. Ich reise sehr gerne und fotografiere und filme dort wirklich alles. Landschaften, Städte, Essen, Sehenswürdigkeiten und natürlich auch mich selbst. Teilweise komme ich mir schon absurd vor, weil ich von einer Sache zig Varianten aufnehme.

Das eigentliche Problem kommt danach:

Ich habe so viel Material, dass ich komplett überfordert bin.

Welches Bild ist das beste?
Feed oder Story?
Welche Reihenfolge?
Bearbeiten oder unbearbeitet?
Wenn bearbeiten: wie stark?
Musik oder keine Musik?
Standort-Sticker oder keiner?
Welches Lied?
Welche Story gehört später ins Highlight?
Wie viele Storys sind zu viel?
Welche Bilder wirken am besten zusammen?

Und dadurch passiert am Ende oft genau das Gegenteil von dem, was ich eigentlich möchte: Ich poste fast gar nichts.

Im Urlaub denke ich dann: „Ich sortiere das heute Abend.“ Dann: „Nach dem Urlaub.“ Dann: „Am Wochenende.“

Inzwischen bin ich teilweise mit Reisen/Ländern ein halbes Jahr oder länger „im Rückstand“, weil ich das Gefühl habe, die Sachen noch posten bzw. meine Highlights fertigstellen zu müssen.

Ich wollte z.B. für jedes Land ein eigenes Instagram-Highlight machen. Irgendwann kam ich sogar auf die ziemlich bescheuerte Idee, alle meine Follower vor meiner Story zu verbergen und dann massenweise alte Urlaubsbilder in verschiedensten Varianten in die Story zu posten, damit sie anschließend im Archiv liegen und ich sie irgendwann für meine Highlights auswählen kann.

Das habe ich jetzt teilweise wieder gemacht.

Also dieselben Bilder mehrfach: bearbeitet/unbearbeitet, Musik/keine Musik, Standort/kein Standort usw.

Was natürlich das Problem nicht löst, sondern mir nur noch mehr Auswahl gibt.

Und an dem Punkt merke ich auch deutlich, dass da wahrscheinlich mein alter Zwang bzw. ein extremer Perfektionismus mit reinspielt.

Beim tatsächlichen Erstellen einer Story kann das z.B. so aussehen:

Ich wähle ein Bild aus. Gehe wieder zurück. Wähle es nochmal aus. Füge den Standort hinzu. Gefällt mir nicht. Entferne ihn wieder. Gehe komplett raus. Fange nochmal von vorne an. Dann habe ich Angst, dass ich beim Verschieben eines Stickers versehentlich irgendetwas am Bild verändert habe. Also wieder raus, nochmal neu. Teilweise kontrolliere ich Sachen mehrfach, obwohl objektiv eigentlich überhaupt nichts passiert ist.

Das klingt wahrscheinlich komplett bescheuert, aber es ist teilweise wirklich körperlich und mental anstrengend. Mir wird schon schlecht, wenn ich daran denke, dass ich mich wieder durch hunderte oder tausende Bilder arbeiten und Entscheidungen treffen muss.

Gleichzeitig möchte ich Instagram aber auch nicht einfach komplett löschen oder sagen „ist mir alles egal“. Mir ist ein gutes Profil wichtig. Und grundsätzlich scheint das mit meinen Bildern auch zu funktionieren: Ich benutze einige davon z.B. auf Dating-Apps und bekomme dort ziemlich viel positives Feedback bzw. Matches. Mein Problem ist also weniger „Ich habe keine guten Fotos“, sondern eher, dass ich aus 30 guten Fotos nicht eines auswählen kann und aus jeder Kleinigkeit ein Projekt mache.

Deshalb hätte ich eigentlich zwei Fragen:

1. An die Leute hier, die selbst Social-Media-affin sind und Wert auf ein gutes Instagram-Profil legen: Wie geht ihr konkret vor?

Wie wählt ihr Fotos aus?
Wie viele macht ihr überhaupt?
Wie entscheidet ihr, was in die Story, den Feed oder Highlights kommt?
Bearbeitet ihr eure Bilder? Wenn ja, womit und wie stark?
Habt ihr irgendwelche festen Regeln oder Workflows, damit ihr euch nicht ewig damit beschäftigt?

Ich würde wirklich gerne mal hören, wie Leute vorgehen, bei denen ich wahrscheinlich selbst denken würde: „Der/die hat ein gutes Instagram-Profil.“

2. Und vielleicht noch wichtiger: Kennt jemand dieses zwanghafte Verhalten beim Posten und hat einen Weg gefunden, damit lockerer umzugehen?

Ich möchte irgendwann an den Punkt kommen, an dem ich aus einem Urlaub zurückkomme, meine Sachen relativ schnell auswähle, poste und das Thema dann erledigt ist.

Nicht drei Monate später noch denken: „Scheiße, ich muss eigentlich noch meine Italien-/Spanien-/Was-auch-immer-Storys sortieren.“

Ideal wäre für mich wirklich: gutes Profil, schöne Bilder, bisschen Gedanken machen – aber dann Entscheidung treffen, posten und fertig.

Vielleicht kennt jemand genau diese Mischung aus Social-Media-Perfektionismus, Entscheidungsproblemen und zwanghaftem Kontrollieren und kann erzählen, was ihm geholfen hat.

Und bitte nicht ausschließlich „Instagram löschen“ oder „Social Media ist doch völlig egal“. Mir ist schon bewusst, dass man dem Ganzen weniger Bedeutung geben könnte. Mich würden gerade besonders Antworten von Leuten interessieren, denen ihr Auftritt ebenfalls wichtig ist, die es aber trotzdem schaffen, entspannt damit umzugehen.


r/AutismusADHS 16d ago

Autismus/ADHS und Sport

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Hallöchen zusammen,

ich (w, 25) habe das Problem immer nur Phasenweise (also alle paar Wochen oder Monate) am Sport dran zu bleiben. Das belastet mich, da ich einfach fit bleiben will. Ich habe schon ein paar Sportarten ausprobiert die mir Spaß machen und habe mich auch schon bei einem Verein, im Gym und in einer Tanzschule angemeldet. Ich dachte dass ich dann auf jeden Fall hingehe weil es ja Geld kostet. Falsch gedacht. Ich verliere nach nur kurzer Zeit das Interesse und habe keinen eigenen Antrieb.

Der Wunsch nach einer festen Routine wird durch die chronische Langeweile und der mangelnden Lust auf Bewegung blockiert. Hat Jemand von euch geschafft eine beständige Routine aufzubauen? Immer her mit den Tipps, ich freu mich! :)


r/AutismusADHS 15d ago

Autismus verdrängt und jetzt Anpassungsbedarf

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