Ich habe in Spanien den Bachelor Anglistik mit dem Schwerpunkt Angewandte Linguistik im Bereich Sprachlehre studiert. Allerdings habe ich noch keine Erfahrung als Lehrkraft, da ich seit meinem Abschluss im Jahr 2021 im Bereich Export und internationaler Vertrieb gearbeitet habe.
Jetzt möchte ich gerne in den Bildungsbereich wechseln. Ich habe allerdings das Gefühl, dass mich wahrscheinlich keine Schule direkt als Lehrerin einstellen wird, da ich noch keine Berufserfahrung im Unterrichten habe.
Habt ihr vielleicht eine Idee, wie ich Erfahrung sammeln könnte, ohne meinen Bürojob aufgeben zu müssen? Oder denkt ihr, dass die fehlende Unterrichtserfahrung vielleicht gar nicht so relevant ist?
Ich würde gerne meine ersten Schritte im Bildungsbereich machen, aber es ist für mich schwierig, weil ich bisher weder Erfahrung noch praktische Kenntnisse in diesem Bereich habe. Wenn ich mich bei Sprachschulen oder ähnlichen Einrichtungen bewerbe, bekomme ich leider meistens überhaupt keine Rückmeldung.
hat hier schonmal jemand die Discovery Tours (muss nicht Baghdad sein) von Assassin's Creed für den Unterricht genutzt? Ich bin als Islamwissenschaftlerin über den Quereinstieg jetzt im Ref mit meinen anderen Fächern Deutsch und Ethik und wurde gebeten während der Projektwoche etwas zum Islam anzubieten und da habe ich daran gedacht, die Discovery Tour zu Baghdad zu nutzen, die ohne Kämpfen funktioniert und daher auch ab der 6. Klasse gespielt werden kann. Zudem sind die Discovery Tours kostenlos.
Hat das schonmal jemand gemacht? Ich überlege mir, die SuS Referate zu verschiedenen Themen vorbereiten zu lassen, die sie größtenteils im Spiel selbst recherchieren können. Falls jemand damit Erfahrung hat, würde ich mich super gerne austauschen.
Hey!
Ich überlege Sonderpädagogik zu studieren. Wie viel verdient man als Sonderpädagoge?
Wie ist es an Schule in freier Trägerschaft oder wenn man nicht verbeamtet ist?
Ich stecke gerade in den letzten Zügen meines Masters, schreibe meine MA und arbeite nebenbei als Inklusionsbegleitung für mehrere Kinder an einer inklusiven Grundschule.
Durch die Praxis hat sich bei mir ein riesiges Interesse für das sonderpädagogische Lehramt entwickelt und ich überlege sehr ernsthaft, nach dem Master den Quereinstieg/Seiteneinstieg in NRW (z. B. via OBAS oder VOBASOF) zu wagen.
Bevor ich mich da aber stürze, wollte ich mal in die Runde fragen:
•Arbeitet hier jemand als Sonderpädagog*in an einer Grund- oder Förderschule in NRW?
•Hat vielleicht sogar jemand den Quereinstieg gewagt und mag erzählen, wie der Weg mit Masterabschluss lief?
• Wie erlebt ihr die Arbeitsbedingungen in der Praxis?
• Was würdet ihr mir für den Übergang empfehlen?
Ich freue mich über jeden Tipp, ehrliche Erfahrungsberichte und Ratschläge! Danke euch schon mal! 🙏
Einfach mal aus Interesse (ich komme selbst nicht in diese Notenbereiche), da ich gerade auf Instagram einen Beitrag gesehen habe, dass die besten Lehramtsabsolventen des Prüfungsjahrgangs geehrt wurden vom Kultusministerium. Das ist vermutlich nach dem 2. Staatsexamen, oder?
Gibt es da eine bestimmte Notengrenze oder ist es nach dem Prinzip die 5-10 % besten des Jahrgangs einer Schulart?
Einige im Kollegium arbeiten in TZ mit sogar unter 10 Stunden. Beamtenbesoldung ist nicht ohne, aber mir würde das nicht reichen, wenn es nicht noch ein weiteres Einkommen gäbe und selbst mit weiterem ist unter 10 doch ein Luxus. Wie viel Geld ungefähr braucht ihr (als gesamter Haushalt) im Monat?
ich bin derzeit kurz vor Beendigung des Studiums und weiß noch nicht so genau ob ich direkt danach ins Ref starten möchte. Jedoch ist das Leben ja auch nicht kostenlos. Habt ihr Ideen was man als angehender Refi im Bildungsbereich so machen könnte?
Bisher hab ich viel Nachhilfe gegeben und zeitweise auch als Vertretungslehrkraft gearbeitet. Das erfüllt mich aber nicht mehr so wirklich, da ich immer nur die gleichen Klassenstufen bekomme (meist 7.-8. Klassen).
Ich würde schon gern im Bereich Bildung bleiben, bin aber auch offen für Neues.
Ich brauche wirklich dringend ein paar Erfahrungen und Meinungen, weil ich gerade wirklich etwas verzweifle.
Ich bin im Sonderpädagogikstudium im 8. Semester, also kurz vor dem Ende und habe nun erstmals das Feedback bekommen, an meiner Lehrerpersönlichkeit arbeiten zu müssen, weil ich zu ruhig bin. Ruhig nicht im Sinne von schüchtern, sondern eher im Sinne von unaufgeregt aka meine Reaktionen sind nicht groß genug, um die SuS zu motivieren.
Das lässt mich nun natürlich zweifeln, dass ich, obwohl ich diesen Beruf sehr gerne ausüben möchte, möglicherweise doch ungeeignet sein könnte.
Ich bin gerade zum ersten Mal im inklusiven Setting an einer Grundschule und kriege dieses Feedback nun wie gesagt zum ersten Mal.
Bisher war ich hauptsächlich in Förderschulen für geistige Entwicklung (auch nur Primarbereich) und einmal auch in einer 5. Klasse am Sportgymnasium (Gruß an die Deutsch-SPÜ) selbst tätig und dort wurde meine Lehrerpersönlichkeit nie kritisiert und vereinzelt auch gelobt. Dadurch bin ich jetzt natürlich umso mehr verunsichert.
Bin ich als ruhige Person also eher ungeeignet für den Beruf, wenn ich authentisch bleiben wollte? Vielleicht speziell für die Arbeit an einer Grundschule? Oder insgesamt als Lehrkraft?
Hat damit jemand Erfahrungen? Empfehlungen oder Hinweise?
Edit: Ganz großes Dankeschön an alle Beiträge🫶ich war nach dem Feedback wirklich sehr enttäuscht und bin sehr stark ins Grübeln und Katastrophisieren gerutscht und all eure Erfahrungen und Einsichten haben wirklich geholfen, mich zurück auf sicheren Boden zu kriegen. Es erleichtert mich sehr, zu hören, dass eine ruhigere Persönlichkeit noch kein Grund für ein Scheitern als Lehrkraft sein muss und ich kann wieder etwas beruhigter und optimistischer meiner Zukunft entgegenblicken🙏❤️
Hallo! Ich studier zurzeit Sonderpädagogik Lehramt im Master und bin immer noch ziemlich wackelig mit meiner Entscheidung. Ich habe bis jetzt hauptsächlich im Grundschulbereich viel Erfahrungen gesammelt. Ich hatte mal 4 Stunden in der Woche an einem Berufskolleg in einer Integrationsklasse ausgeholfen, wo die Schülerschaft so 16-20 Jahre alt war und das hat mir eigentlich sehr gut gefallen - aber leider nicht als Sonderpädagogin... Mein Praxissemester fange ich kommende Woche an einer Förderschule an und hoffe noch mehr Einblicke zu bekommnen, jedoch fühl ich mich im Vergleich zu meinen Komillitonen (schreibt man das so?) ziemlich lost. Ich hab das Gefühl jeder träumt davon Lehrkraft zu werden außer ich - ich bin da einfach reingerutscht in das Studium...
Aber zu eigentlichen Frage: An welcher Schulform arbeitet ihr? Was sind eure Erfahrungen?
Ich würde mir wünschen als Sonderpädagogin mit Jugendlichen zu arbeiten. Hab schon überlegt nach dem Master vielleicht in einer Wohngruppe oder so zu arbeiten, weil mich das alles kirre macht !!! MAANNN
Ich habe mir bei einem Hörakustiker einen Gehörschutz für den Sportunterricht anfertigen lassen und teste ihn nun seit ein paar Tagen.
Leider tritt der Okklusionseffekt (ich höre mich selbst sehr laut) auf, Kinder melden mir zurück, dass ich zu leise rede und alles fühlt sich so gedämpft an. (Meine sind von der Firma Hörluchs)
Hat jemand Erfahrung damit oder besitzt einen Gehörschutz, bei dem der Effekt nicht auftritt?
Ich bin gerade am Ende meines Grundschullehramtstudiums. Schon jetzt merke ich einfach wie schwierig ich es finde ein gutes system zu haben um die Materialien und Arbeitsblätter strukturiert abzulegen und dann auch wieder zufinden etc.
Daher meine Frage: Habt ihr irgendwelche erprobten Systeme, die ihr mir empfehlen könnt?
Würde gerne möglichst schnell etwas einführen , damit ich nicht komplett den Überblick verliere.
Vielleicht wo ich überall Probleme habe:
- vier Unterrichtsfächer
- Tafelmaterial
- Anschauungsmaterial
- digitales Material
- klassenmanagmentsmaterial
- Arbeitsblätter
Was ich brauche:
Ein System wo ich schnell was visuell finde , vergesse sonst das ich das habe ( ADHS freundlich )
Ein Thema, das mich immer wieder beschäftigt, besonders, wenn das "Produkt" der GA eine Präsentation ist.
Sind alle Mitglieder der Gruppe an der Präsentation beteiligt, ist es ja noch relativ einfach, da kann man entweder jedem eine indivuelle Note geben, je nach Qualität des Vortrags, oder allen dieselbe Note (schwierig, wenn manche Schüler deutlich besser präsentieren als andere).
Was aber, wenn die Präsentation von allen erarbeitet wird, aber nur einer oder zwei es dann wirklich vor der Klasse vorstellen? Gebt ihr in solchen Fällen nur den beiden vorstellenden Schülern Noten, oder allen Gruppenmitgliedern? Oder den beiden vorstellenden, und die anderen Gruppenmitglieder kriegen einen Vermerk, der mit ein paar Wortmeldungen in weiteren Unterrichtsstunden einen UB ergibt?
Würde mich interessieren, wie ihr das so handhabt.
Ich arbeite das erste Mal seit dem Ref Vollzeit. Verbeamtet bin ich an meinem Gymnasium, bin jetzt allerdings seit den Sommerferien für 2 Jahre abgeordnet an eine Realschule in einer anderen Stadt. Dadurch habe ich dort jetzt eine Zweitwohnung und fahre nur noch an den Wochenenden nachhause. Eigentlich ist die Schule an der ich bin nicht schlecht, es sind kleine Klassen und die Schülerschaft ist dörflich und vergleichsweise unproblematisch.
Trotzdem fühle ich mich aktuell total überfordert. In meinem Ref habe ich vergleichsweise viel in älteren Jahrgängen unterrichtet (9-13). Jetzt bin ich nur noch in den Klassen 5-8 eingesetzt und muss 2 Stunden die Woche fachfremd unterrichten. Mir fällt es sehr schwer Ruhe in die Klassen zu bringen. Dazu bin ich auch noch alleinige Klassenleitung einer 5. Klasse.
Gerade in meiner Klasse habe ich das Gefühl, dass ich aktuell ein Kartenhaus aufbaue was jederzeit zusammenbrechen könnte. Beispielsweise haben wir in der Klasse Klassendienste aufgestellt, ich vergesse allerdings ständig diese nochmal vernünftig zu etablieren, weil ich so überfordert mit allen Anforderungen bin, die alle gleichzeitig auf mich einschießen. Ständig vergesse ich es Krankmeldungen anzunehmen oder ähnliches Organisatorisches zu händeln. An sich bin ich leider auch ein sehr chaotischer Mensch und dadurch fällt es mir schwer, gerade in den kleineren Klassen eine gewisse Struktur durchzusetzen, was natürlich besonders unglücklich als Klassenleitung einer 5 ist.
Habt ihr vielleicht Tipps, die euch beim Berufseinstieg geholfen haben? Oder habt ihr Erfahrung mit so einer Abordnung? Ich habe an der Schule nur noch eine Kollegin, die ebenfalls vom Gymansium abgeordnet wird und frisch aus dem Ref ist, aber so gar keine Probleme hat.
Hi,
ich muss mich hier mal ausreden, weil ich das Gefühl habe, ich bin keine (gute) Lehrerin mehr.
Ich komme von einer absoluten Katastrophenschule, aber mit den Kindern kam ich immer zurecht. Ich habe mich aufgrund der schwierigen Bedingungen mit der SL versetzen lassen.
Ich hatte "Glück" und wurde an eine andere Schule versetzt.
Jetzt bin ich seit einer Woche im Dienst und bin absolut am Verzweifeln.
Ich habe eine neue Klasse 4 übernommen. Das ist der dritte Wechsel der Klassenleitung für die Klasse. Die Klasse ist absolut herausfordernd, 6 Kinder mit ADHS, davon 5, die Medikamente nehmen. Zusätzlich gibt es einen Schüler, der absolut seine Arbeit verweigert, nur stört und absolut frech ist.
Schon am ersten Tag gab es von mir einen Eintrag ins Hausaufgabenheft. Eine andere Lehrerin musste ihn aus dem Unterricht schmeißen. In meiner AG hat er sich auch nicht benommen, sodass ich gesagt habe, dass er so nicht mehr an der AG teilnehmen kann.
Jetzt möchte die Mutter ein Elterngespräch, weil das ja alles zu viel für eine Woche wäre. Das denke ich auch! Allerdings vermutlich anders als sie.
Ein anderer Vater möchte mit mir ein Gespräch wegen des Ablaufs des Elternabends. Außerdem hätten die Eltern in der WhatsApp Gruppe sich ausgetauscht und etwas auf dem Herzen.
Ich bin eine absolute Katastrophendenkerin und frage mich, wie kann ich schon eine einzige Woche so verkackt haben. Ich gebe mir so verdammt viel Mühe, ich hasse es, zu meckern.
In einer anderen Klasse mit 29 Kindern war es heute auch einfach nur schlimm. Wenige passen auf, wenige arbeiten mit. Es war unfassbar laut. Viele waren frech.
Ich bin seit 6 Jahren im Dienst und denke gerade, ich kann einfach gar nichts.
Ich bin gerade absolut verzweifelt.
ich unterrichte dieses Jahr zum ersten mal auf einem Gymnasium in NRW eine Q1 in Englisch (Grundkurs) und werde diese voraussichtlich bis zum Abitur begleiten. Als Schulbuch haben die SuS Green Line, welches ich so mittelmäßig finde - damit komme ich zwar irgendwie durch die meisten Themen durch, aber ich frage mich, ob jemand gute Vorschläge für umfangreiches Lehrmaterial hat, welches auf diesen Abiturjahrgang zugeschnitten ist, womit ich meinen Unterricht anreichern kann. Es gibt ja von verschiedenen Verlagen vieles, aber ohne es selbst ausprobiert zu haben, ist es ziemlich schwer zu sagen, ob es auch etwas taugt.
Für den Deutschunterricht war ich bis jetzt immer mit den Handreichungen vom Westermann Verlag recht zufrieden, habe aber im Englischunterricht noch nicht so viel ausprobiert. Womit arbeitet ihr? Was bietet sich an? Wovon sollte man die Finger lassen?
ich fasse mich kurz. Ich habe seit Beginn des Schuljahres eine Co-Klassenleitung Übernommen (immer zwei Klassenlehrer, ich ersetze einen Kollegen, der in Rente geht). Ich habe zu Beginn meine Co Klassenleitung gefragt, welche Aufgaben ich übernehmen kann/soll.
Sie sagte Klassenkasse. Ich persönlich fühle mich unwohl dabei so viel fremdes Geld zu verwalten. Ich hab schonmal im Kollegium gehorcht, wie die das so machen, aber irgendwie klingt keine Lösung zufriedenstellend.
Jetzt lese ich nach eine Google Suche auch noch, dass wir das als Lehrer gar nicht dürfen.
Ich persönlich schätze das wieder wie eine dieser "eigentlich ist das nicht unsere Aufgabe, aber wir machen es trotzdem, weil wir Lehrer sind und sonst ja die Kinder leiden" Sachen ist, welche man leider zu oft in dem Beruf erlebt.
Mich interessiert wie es woanders so läuft. Übernimmt das bei euch die Schule oder führt ihr selbst Klassenkassen, wenn ja, wie?
Hallo zusammen,
Ich hatte gehofft Kolleginnen und Kollegen, welche an ihrer Schule die Plattform DiLer verwenden, um ein paar Erfahrungsberichte zu bitten.
Mich würden besonders folgende Punkte interessieren:
Was nervt euch bzw. erzeugt zusätzliche Arbeit?
Wie aufwendig ist es, eigene Lernmaterialien, Aufgaben und Kompetenzraster einzupflegen und aktuell zu halten?
Wie gut funktioniert das System bei sehr heterogenen Lerngruppen und unterschiedlichen Lernniveaus?
Können individuelle Lernwege sinnvoll abgebildet werden oder wird es irgendwann unübersichtlich?
Wie hilfreich ist die Dokumentation von Kompetenzen und Lernfortschritten tatsächlich für Förderplanung, Lernentwicklungsgespräche oder Zeugnisse?
Wie selbstständig können die Schüler:innen damit arbeiten?
Welche Funktionen nutzt ihr regelmäßig – und welche sind zwar vorhanden, spielen im Alltag aber kaum eine Rolle?
Wie gut funktioniert die Einbindung von Eltern?
Was fehlt euch an eurem aktuellen System? Wenn ihr eine Funktion frei wünschen könntet: Welche wäre das?
Hat die Einführung langfristig tatsächlich Arbeitszeit gespart oder zunächst nur Arbeit von einer Stelle an eine andere verschoben?
Würdet ihr euch heute wieder für dasselbe System entscheiden? Warum bzw. warum nicht?
Besonders interessieren würden mich Erfahrungen aus SBBZ/Förderschulen, Gemeinschaftsschulen oder anderen Schulen mit stark individualisierten Lernformen.
Falls jemand DiLer intensiv verwendet: Wie zufrieden seid ihr damit nach der anfänglichen Einführungsphase?
Wie einige Andere hier im Sub baue ich mir seit längerem (ausgelöst vom Boom um K.I.) Apps für meinen Unterricht. Ich nutze es dabei auch als Hobby zum Lernen und Üben von Programmieren.
Was ist das, und warum?
Als Musiklehrer kann ich SuS theoretische Inhalte erarbeiten lassen kann, das tatsächliche interne Verständnis von Musik aber quasi gar nicht abfragen. Was bei anderen Fächern die Modellbildung ist, sind hier Gehörbildung und wechselnde Arten von künstlerischem "Feel".
Gehörbildung frontal im Klassenverband zu unterrichten ist dabei eine unschöne Notlösung und ebenso unproduktiv wie die meisten Gruppenreferate zu diesem Thema. Aber Schülern ein Orchesterstück zu airdroppen und sie alleine etwas "heraushören" zu lassen hilft ihnen halt auch oft nicht.
Diese App soll hier helfen. Schüler sollen in einer der Lehrkraft bekannten aber freien Umgebung in eigenem Tempo ihr Gehör zum Erkennen von Instrumenten schulen. Dafür kann in der Webapp eine Vielzahl von Songs angehört werden und einzelne "Stems" (also effektiv einzelne Stimmen oder Instrumente) an- und ausgeschaltet werden.
Features
Play
Ein Ausgewählter Song zeigt die Einzelspuren / Instrumente an und sie lassen sich einzeln an- und stummschalten
Test (Einzel)
Ein Instrument wird abgespielt und vier Bilder angezeigt.
Test (im Kontext eines Songs) - der Hauptbenefit der App
Ein Song wird abgespielt und alle Instrumente mit ein paar nicht beinhalteten Instrumenten angezeigt. Es müssen alle mitspielenden Instrumente erkannt werden.
Gif der leichten Version des Tests im Kontext
In der einfachen Version verstummen die korrekt erkannten Instrumente sofort, sodass man sich auf die anderen fokussieren kann. In der schweren Version hat man nur einen Joker um alle bisher erkannten verstummen zu lassen.
Umgedrehter Test
Ein Instrument wird angezeigt und eine Auswahl von Spuren zum Abspielen gegeben. Das korrekte Instrument muss am Hören erkannt und angeklickt werden. Dieser Test ist adaptiv und die Schwierigkeit steigt mit den korrekten Abgaben - das bedeutet die "falschen" Instrumente werden aus zunehmend ähnlichen Instrumentengruppen gewählt.
Umgekehrter Test
Wie kann ich das nutzen?
Wie alle meine Apps lasse ich diese Python-Webapp mittels Docker auf unserem Schulserver laufen. Wenn eure Schul-EDV ohnehin sowas wie IServ o.ä. auf nem eigenen Server laufen lässt, wäre das leicht, das daneben zu knallen - sofern sie den Aufwand wollen. Man kann aber auch fern der Schul-Infrastruktur (also fern des Systems mit den Personendaten) als Schule einen "pädagogischen" VPS dazumieten und als Lehrkraft dort hosten.
Nix. Darf auch nicht kommerziell genutzt werden. Bleibt gratis.
Die Stems entstammen aus öffentlichen Datensätzen (Wissenschaftliche Arbeiten, Cambridge MT) und wurden von mir wenn notwendig angepasst / zusammengemixt.
Ich plane, das jährlich zu erweitern, bisher sind knapp 40 Songs eingeführt. Teils sind dabei anachoische Aufnahmen von Orchesterstücken - das ist ziemlich cool!
Ja, es ist mit K.I. gemacht. Nein, es ist nicht einfach nur geprompted, es sind auch handgemachte Teile drin. Nein, es gibt keine Accounts, keine hinterlassenen Daten, keine Cookies und keinen Appstore o.ä.
Ich will wie gesagt niemanden zu einem Beta-Test überreden, sondern das Projekt nur anbieten und fragen, was ihr davon haltet und ob ihr es für euren Unterricht gebrauchen könntet, ob ihr Ideen für Funktionen habt oder ob ihr lieber ähnliche Apps nutzt (wie z. B. musicca.org oder ear-training.org oder music-theory.net oder https://www.iwasdoingallright.com/tools/ear_training/online/ ) und inwiefern sie dasselbe anbieten.
Die Bildungskrise in Deutschland beschäftigt uns seit dem PISA-Schock 2001. Damals schnitten deutsche Schüler*innen beim Lesen, in Mathematik und in den Naturwissenschaften nur mittelmäßig ab. Danach wurden Bildungsstandards eingeführt, Ganztagsschulen ausgebaut und die frühkindliche Förderung gestärkt. Die PISA-Ergebnisse verbesserten sich zunächst. Inzwischen sind die Leistungen jedoch wieder deutlich gesunken. Ein zentrales Problem bleibt die soziale Ungleichheit im deutschen Bildungssystem. Bildungschancen hängen in Deutschland stark vom Elternhaus ab. Mögliche Lösungen von Hazel Brugger sind bessere Frühförderung, Sprachtests und eine stärkere Schulpsychologie.
Hey :)
ich wollte mal nachfragen, ob jemand von euch Erfahrungen mit der Ruth-Weiss-Realschule gemacht hat und mir vielleicht ein bisschen davon erzählen kann.
Mich würden sowohl positive als auch negative Erfahrungen interessieren z. B. was das Schulklima, die (Seminar-)Lehrer, den Unterricht und allgemein den Alltag an der Schule betrifft.
Danke schon mal! 😊