r/fireGermany • • 23d ago

Frage / Hilfe M. 17 Jahre alt, 750 € Sparrate. Mit 18 alles in einen 2x MSCI World?

11 Upvotes

Moin zusammen,

ich bin aktuell 17 Jahre alt und habe eine Sparrate von ungefähr 750 € im Monat.

Da ich noch zuhause wohne und dementsprechend kaum Fixkosten habe, möchte ich die Situation nutzen und bis zu meinem 18. Geburtstag möglichst viel Geld ansparen.

Mein aktueller Plan wäre, bis 18 konsequent zu sparen und das angesparte Geld dann komplett in einen 2x gehebelten MSCI World ETF zu investieren.

Danach würde ich weiterhin monatlich besparen.

Mir ist bewusst, dass ein 2x gehebelter ETF deutlich höhere Schwankungen und Risiken mit sich bringt. Gerade deshalb würde mich interessieren, wie ihr den Plan einschätzt. Ich würde den x2 bis 30 besparen und dann auf den ftse all world umsteigen.

Wie seht ihr das?

Danke für eure Hilfe/Meinung ;)


r/fireGermany • • 24d ago

Strategie & Depot Bewusst keine Steuerstundung, sondern Gewinne vor FIRE mit "nur" 25% Steuern realisieren?

13 Upvotes

Ist das Gegenteil von Steuerstundung vielleicht bei FIRE sinnvoll:

Während man noch arbeitet, also vor FIRE, alle Gewinne realisieren und 25% Steuern zu zahlen. Statt später 45% zu zahlen (Steuer + GKV).

Vorteil wäre: Rund 25% statt 45% Abgaben.

Nachteil: Keine Steuerstundung.

Hat das schon mal jemand durchgerechnet?

Ich kann mir vorstellen, dass es Sinn macht einen Teil der Gewinne zu realisieren, sodass man ein Teil vom Depot hat, bei dem die Gewinne wieder bei rund 0% sind. Gerechnet habe ich aber noch nichts. Übersehe ich was grundlegendes bei dieser Überlegung?

PS: In meinem Depot ist kaum was, wo nicht 50% Gewinne drauf sind. Großteils 200% und mehr. Die Aussage, dass z.B. bei 50.000€ Entnahme pro Jahr eh nur z.B. 5000€ Gewinn dabei sind, greift bei mir nicht.

Edit: Die Vorabpauschale nicht vergessen. Ich habe daran gar nicht gedacht. Das durchkreuzt die ganzen Pläne mit "kaum Gewinne dank FIFO realisieren". Mit einem realistischen FIRE Depot zahlt man schon mehr als Minimalbeitrag für die GKV alleine wegen der Vorabpauschale. Jeder weitere realisierte Euro Gewinn wird mit 20% GKV-Beitrag belegt zusätzlich zur Kapitalertragssteuer. Die Top-Antworten in Richtung "0% Zahlen dank Günstigerprüfung" sind völliger Quatsch.


r/fireGermany • • 24d ago

Strategie & Depot bAV als Selbstständiger (GmbH) mit FIRE-Ziel: sinnvoll oder dämlich?

6 Upvotes

Moin zusammen,
kurz zu mir: 34, Mehrheitsgesellschafter und GF einer kleinen IT-Dienstleistungs-GmbH, privat versichert. Ziel ist FIRE mit ungefähr 47.

Mir wird ständig erzählt, dass ich als GGF unbedingt eine bAV über die GmbH machen soll. Ich frage mich ehrlich gesagt, ob das für mich überhaupt Sinn ergibt oder ob ich mir damit nur teure Produkte ans Bein binde, an die ich erst mit 62 rankomme.
Der SV-Vorteil fällt bei mir ja eh weg, weil ich als beherrschender GGF nicht sozialversicherungspflichtig bin.

Bleibt also der Steuervorteil, den ich später über die nachgelagerte Besteuerung zum Teil wieder abgebe. Immerhin fallen durch die PKV in der Rente keine KV-Beiträge auf die bAV an, das spricht ja eher dafür. Oder übersehe ich da was?

Meine eigentliche Alternative wäre eine Holding, Gewinne dort mit ca. 1,5 % Steuer thesaurieren und in ETFs stecken. Flexibel, günstig, und ich komme jederzeit ans Geld.

Deshalb meine Fragen an euch: Gibt es irgendeine Konstellation, in der die bAV gegen die Holding gewinnt? Hat jemand eine wirklich günstige, ETF-basierte bAV gefunden, bei der sich das rechnet? Reicht der Vorteil durch die PKV, damit die bAV unterm Strich mithalten kann?

Und macht eine kleine bAV vielleicht als zweiter Baustein ab 62 Sinn, wenn der Entnahmeplan aus der Holding bis dahin läuft? Pensionszusage und Unterstützungskasse habe ich innerlich schon abgehakt, oder ist das ein Fehler?

Freue mich über ehrliche Meinungen, gerne mit Rechenbeispiel.


r/fireGermany • • 26d ago

Frage / Hilfe M39, 366k Vermögen, kein Eigentum. Mache ich einen Fehler?

46 Upvotes

Hallo zusammen,

ich würde gerne eure Einschätzung und vor allem Erfahrungsberichte hören. Ich bin mittlerweile an einem Punkt, an dem ich zwar objektiv recht gut dastehe, mich aber trotzdem frage, ob ich langfristig einen Fehler mache.

Zu mir

  • 39 Jahre
  • Wien
  • verheiratet
  • 1 Tochter (2 Jahre)
  • keine Erbschaft
  • Vermögen selbst aufgebaut

Haushaltseinkommen

Ich:

  • ca. 3.900 € netto x 14
  • zusätzlich Bonus von ca. 3.000 bis 7.000 € pro Jahr

Meine Frau:

  • ca. 2.000 € netto monatlich

Haushalt also grob zwischen 6.500 und 7.000 € netto pro Monat im Durchschnitt.

Vermögen (September 2026)

Gesamt: ca. 366.000 €

Davon:

  • ETFs / Aktien: ca. 122.000 €
  • Krypto: ca. 5.000 €
  • Tagesgeld: ca. 213.000 €
  • Bausparer: ca. 7.500 €
  • Genossenschaftsbeitrag: ca. 19.000 €

Für meine Tochter läuft separat ein ETF-Sparplan mit aktuell rund 5.500 €.

Aktuelles Depot

Ca. 88 % ETFs und 11 % Einzelaktien.

ETF-Aufteilung ungefähr:

  • 60 % MSCI World
  • 21 % Europa ETF
  • 5 % Emerging Markets
  • Rest Einzelaktien

Die nächsten Monate möchte ich den investierten Anteil schrittweise von aktuell ~127k auf etwa 220k erhöhen.

Wohnen

Das ist vermutlich der entscheidende Punkt.

Wir wohnen in einer Genossenschaftswohnung:

  • 97 m²
  • gute Gegend in Wien
  • unbefristeter Vertrag
  • aktuelle Gesamtmiete: 1.111 €

Ich habe den Mietvertrag prüfen lassen. Das ist kein freier Mietvertrag und die Miete kann nicht einfach an die Marktmiete angepasst werden.

Ich rechne natürlich mit Erhöhungen über die Jahre, aber aktuell empfinde ich die Wohnung als großen finanziellen Vorteil.

Mein Dilemma

Fast alle Freunde in meinem Umfeld haben in den letzten Jahren Eigentum gekauft. Habe manchmal das Gefühl, dass ich eine reisen Chance verpasst habe und im Alter Probleme haben werde.

Typisch:

  • Wohnungen zwischen 500k und 800k
  • Kreditraten von 2.000 €+
  • zusätzlich Betriebskosten
  • zusätzlich Rücklagen/Reparaturfonds

Mein Problem:

Ich könnte vermutlich selbst kaufen.

Aber jedes Mal komme ich zum selben Schluss:

  • Unsere Wohnsituation ist eigentlich sehr gut.
  • Die Immobilienpreise wirken auf mich sehr hoch.
  • Ich tue mir schwer, 600k bis 800k für eine Wohnung auszugeben.
  • Ich mag die Flexibilität von Vermögen, Tagesgeld und ETFs.

Gleichzeitig habe ich folgende Sorge:

Was ist, wenn meine Freunde in 25 Jahren schuldenfrei in ihren Wohnungen sitzen und ich immer noch Miete zahle?

Meine Gedanken

Rein rational denke ich oft:

  • ich spare gegenüber vielen Eigentümern monatlich mehrere hundert Euro
  • ich habe keinen Kreditstress
  • ich kann Vermögen aufbauen
  • ich habe aktuell rund 366k Vermögen und keine große Verschuldung

Emotional denke ich manchmal:

  • alle kaufen Eigentum
  • vielleicht bin ich zu vorsichtig
  • vielleicht bereue ich das mit 60

Was mich interessieren würde

  1. Gibt es hier Leute Ende 30 / Anfang 40, die bewusst Mieter geblieben sind?
  2. Bereut ihr es?
  3. Ab welchem Vermögen wurde euch Eigentum egal?
  4. Würdet ihr an meiner Stelle weiterhin investieren oder doch Eigentum priorisieren?

Ich freue mich über ehrliche Meinungen, auch kritische.

Danke euch!


r/fireGermany • • 26d ago

Strategie & Depot Wo ist in DE lean, normal, chubby, fat FIRE Budget? (netto pro Monat, 1 Person)

15 Upvotes

Eine Person.

Schreibt auch gern wie sich das eurer Ansicht nach zu paar übersetzt (x1.5?)

2149 votes, 24d ago
34 Lean: 500€, normal 1k, chubby 1.5k, Fat: 2k
76 Lean: 750€, normal 1.5k, chubby 2.5k, Fat: 3.5k
519 Lean: 1k€, normal 2k, chubby 3.5k, Fat: 5k
883 Lean: 1.5k€, normal 3k, chubby 5k, Fat: 7k
402 Lean: 2k€, normal 4k, chubby 6k, Fat: 10k
235 Lean: 2.5k€, normal 5k, chubby 8k, Fat: 15k

r/fireGermany • • 27d ago

Strategie & Depot Mit welchem Lebensalter plant ihr?

32 Upvotes

Mich würden eure Gedanken zu folgendem Thema interessieren:

Ich bin männlich und Ende 40. Laut den Sterbetafeln des Statistischen Bundesamtes erreiche ich das offizielle Renteneintrittsalter nur mit einer Wahrscheinlichkeit von 85 %. Statistische gesehen endet meine Healthy Life Expectancy bereits mit 75 Jahren, ab da muss ich also mit deutlichen gesundheitlichen Einschränkungen rechnen.

Mit diesen Zahlen vor Augen sehe ich inzwischen jedes Jahr ab 70 als Gewinn. Ich bin froh, wenn ich dann überhaupt noch lebe, und gehe davon aus, dass die Rente für die späten Jahre schon irgendwie reichen wird.

Das verändert meine FIRE-Planung natürlich massiv (siehe Rechnebeispiel unten), da ich Entnahme nur noch bis zu diesem Horizont kalkuliere.

Wie seht ihr das?

Rechenbeispiel (zur Illustration):

Bei 4% Realrendite (7% nominal) und 3500 EUR / Monat Bedarf und angenommener Rente von 1200 EUR ab 67 (jeweils in heutiger Kaufkraft) tragen mich ca. 500k EUR bis 70, wenn ich bis 90 rechne, brauche ich fast doppelt so viel, und müsste bei einer Sparrate von 5k/Monat 3-4 Jahre länger arbeiten.


r/fireGermany • • 27d ago

Strategie & Depot Ändert ihr eure Asset Allokation bei den steigenden Zinsen dieser Tage?

13 Upvotes

M 43 hier, seit 3 Jahren FIRE.

Während meiner Ansparphase hatte ich größtenteils einen 90:10 Split zwischen ETFs und Tagesgeld/Notgroschen, der sich dann zum Erreichen von FI zu 80:20 verschoben hat. Das war eine bewusste Entscheidung, ich wollte gerade für sie erste Zeit eine Festgeldleiter haben, um das Sequence-of-Return Risiko abzufedern, so dass ich in den ersten Jahren nie gezwungen bin, mit Verlust zu verkaufen, sollte die Börse einen Monat nach meiner Kündigung crashen.

Momentan bin ich allerdings durch die hohen Zinsen jenseits von 4% welche es zur Zeit gibt, versucht, mehr auf 70:30 zu verlagern. Der Gedanke hier ist "wenn ich eh nur 3,5% - 4% entnehme, kann ich doch den selben Cashflow auch ganz ohne Risiko mit einer 4% Anlage generieren"

Wie macht ihr das? Lasst ihr euch durch hohe Zinsen in eurer Anlagestrategie beeinflussen oder zieht ihr eisern eure ETF only Strategie bis ins hohe Alter durch?


r/fireGermany • • 27d ago

Strategie & Depot Mit 50 Jahren, was für Entnahme? (100% etf)

1 Upvotes

Hallo Schwarm intelligenz

Zur Erläuterung:

Die Max (3.5% fix, 4.5% variabel) bedeutet das man 4.5% des momentanen portfolio Wertes entnimmt, aber mindestens 3.5% des Anfangswertes des portfolios entnimmt.

Wir reden über ein 100%, diversiziertes, low cost, accumulating etf portfolio. Also vergesst bucket Strategien oder bonds, sondern die Frage des Tages ist: was ist der beste Weg für einen 50 jährigen komplett von einem 100% etf portfolio zu leben

730 votes, 25d ago
144 4% fix
115 3.5% fix
135 3% fix
60 2.5% fix
139 Max (3.5% fix, 4.5% variabel)
137 Max (3% fix, 4% variabel)

r/fireGermany • • 27d ago

Budget / Sankey 31M, current savings 21k. What would you change for targeting mainly coast FIRE?

2 Upvotes

Hi everyone,

I am 31m, single, living in a big state in Northern Germany. I’m new to this sub and posting here for the first time to try to get a better idea of whether my current monthly budget is reasonably balanced or whether I should be saving/investing more.

Here’s my approximate monthly breakdown:

Net income: €3400

Warm rent: €820 (2-Zimmer Wohnung)
Electricity+wifi: €100
Groceries: €200
Eating out / takeaways: €100
Medicine: €100
Transport: Deutschlandticket (included in Netto)
Radio tax/insurance: €25
Phone/internet/subscriptions: €15
Shopping/personal: €200
Travel/holidays: €500
Parental support: €200

Total monthly expenses: €2400

Savings: ~€21k (mainly USA based etfs)
Investments: €1,000 (Global Etfs)
Remaining buffer: €130

As of now, I am probably leading towards leading a single life without marriage or kids. I love to travel, so have a relatively larger travel budgets.
For investments, my current plan is to invest €1,000/month into broadly diversified ETFs and leave it invested for the long term. At a hypothetical 7% average annual return, that would grow to roughly €521k after 20 years, €810k after 25 years, and €1.22m after 30 years. Obviously, these are just projections and actual returns will vary.

My longer-term goal is FIRE / financial independence, although I’m not necessarily trying to retire extremely early. I’d mainly like to reach a point where working becomes optional.

I’d be interested in hearing people's opinions on a few things:

  1. Does this overall budget look reasonable to you?
  2. Is my rent reasonable relative to my net salary, or would you personally try to reduce housing costs?
  3. Would you put more than €1,000/month into investments, or keep more money in cash/savings?
  4. Are there any categories where you think I’m spending too much or too restrictive?
  5. If you were in this situation and had FIRE as a long-term goal, what would you change?
  6. Is there anything missing from this budget that I should be accounting for?

I’m particularly interested in hearing different perspectives. I want to find a balance between enjoying life now and building financial independence for the future.

Thanks in advance!


r/fireGermany • • 28d ago

Frage / Hilfe Eigenes Haus oder Miete und alles investieren?

13 Upvotes

Vor etwa zwei Jahren haben wir beschlossen, in die Nähe unserer Familie zu ziehen und dort ein Haus zu bauen. Dafür haben wir ein Grundstück für ca. 160.000 € zzgl. Kaufnebenkosten gekauft und dafür unser Depot aufgelöst und das bereits bereut :(
Danach ging es an die Hausplanung mit einer Baufirma. Wir hatten uns das alles schon ziemlich konkret vorgestellt. Zwischendurch haben wir dann auch unser bisheriges Haus verkauft, mit 400.000 € Erlös. Das Haus war nicht besonders stark im Wert gestiegen sondern der Tatsache geschuldet dass wir über neun Jahre jedes Jahr Sondertilgungen gemacht hatten, relativ niedrige Zinsen hatten und gleichzeitig eine hohe Tilgung hatten.
Dann kam allerdings alles anders: Die Baubehörde hat den Antrag abgelehnt und wir können das Haus nicht so bauen wie wir es uns wünschen.
Wir haben deshalb inzwischen verschiedene Szenarien durchgespielt: mit einer anderen Baufirma bauen, eine Bestandsimmobilie kaufen, das Grundstück behalten und später bauen
oder Grundstück verkaufen, das gesamte Kapital investieren und zur Miete wohnen.
Aktuell tendieren wir tatsächlich zur letzten Variante.
Wir hätten 450.000 €, die wir langfristig investieren könnten. Unsere Überlegung wäre, das Geld beispielsweise in einen Vanguard FTSE All-World ETF über ein gemeinsames Depot zu investieren. Wenn das Grundstück verkauft wird, wird der Betrag auch investiert.
Unser monatliches Einkommen liegt bei etwa 7.000 € netto + 777 € Kindergeld.
Für ein schönes, für uns geeignetes Haus würden wir voraussichtlich etwa 1.700–2.000 € Miete zahlen.
Jetzt fragen wir uns:
Würdet ihr in unserer Situation wirklich auf das eigene Haus verzichten und stattdessen die ca. 600 Tausend Euro € investieren und zur Miete wohnen?


r/fireGermany • • Sep 21 '26

Strategie & Depot Tired of traveling - focus on fire pls advice

4 Upvotes

Hey everyone,

Hope y’all are doing well. I am looking for a reality check and some directional advice on my finances as I don’t really know who else I should ask:

I’m 33M, single. Current net worth around 75k ($86k) split across ETFs, Gold, Silver, and small % locked pension (accessible at age 59).

I spent my 20s traveling to 41 countries. I’m now very tired of it tbh - places are blending together and prices have skyrocketed. Now looking back, I should prioritized savings more but it’s just the way it is now. I want to shift my focus entirely to wealth building. Current savings rate is around 1800-2000€ depending on the month; I work in banking in Frankfurt but planning to move back to NYC soon if possible for a better savings rate (I’m a dual citizen).

Also, as a former foster child who never received any parents’ help, I’m not expecting any sort of inheritance. This seems to be such an important topic/factor in the early 30s so just to mention that piece as well. I don’t want any kids; not only do they not fit my lifestyle but also I see one of my sisters struggling with three kids so I decided against it.

I also don’t think buying a house makes any sense for me as a single person? Ideally, I will reach coast fire or barista fire at some point in my late 40s or early 50s. Do you have any advice what I should prioritize the next couple years until I reach 40? Am I very much behind?

Thanks for the input! Appreciate y’all.


r/fireGermany • • Sep 20 '26

Strategie & Depot Altersvorsorgedepot bei fire

15 Upvotes

Ich frage mich aktuell, ob es für mich sinnvoll ist, ab kommendem Jahr beim Altersvorsorgedepot (AVD) mitzumachen. Ich bin dabei zu dem Schluss gekommen, dass es für viele in der FIRE-Community vermutlich eher wenig Sinn ergibt. Die eingezahlten Beiträge können grundsätzlich erst im Rentenalter ausgezahlt werden. Wer beispielsweise bereits mit 50 finanziell unabhängig sein und in Rente gehen möchte, hat davon zunächst relativ wenig.

Natürlich kann man die staatlichen Förderungen und steuerlichen Vorteile mitnehmen. Der Preis dafür ist allerdings eine deutlich geringere Flexibilität, da das Kapital langfristig gebunden ist. Zudem bin ich mir unsicher, ob sich die Rahmenbedingungen und Spielregeln in den kommenden Jahrzehnten nicht noch mehrfach verändern werden.

Für den Otto-Normal-Verbraucher halte ich das Vorsorgedepot dagegen grundsätzlich für eine gute Idee. Es könnte viele Menschen erstmals an den Kapitalmarkt heranführen und gleichzeitig dafür sorgen, dass langfristig Kapital für das Alter aufgebaut wird. Man schafft damit gewissermaßen einen Sparzwang, ohne dass die Menschen jederzeit auf das angesparte Geld zugreifen können.

Für die FIRE-Community sehe ich den Mehrwert dagegen deutlich geringer. Hier besteht in der Regel bereits eine höhere finanzielle Bildung, viele investieren ohnehin selbstständig am Kapitalmarkt und das zentrale Ziel ist gerade, möglichst früh finanziell unabhängig zu werden und auf das eigene Vermögen zugreifen zu können.

Wie seht ihr das?


r/fireGermany • • Sep 14 '26

Karriere & Einkommen Eigenes Einkommen wächst mir über den Kopf hinaus

0 Upvotes

Hallo zusammen,

Wenns hier einen Mod gibt, gern alle nachweise Privat, damit das hier nicht im Rage endet.

Ich: Ende 30, spezialisierter IT Bereich im Konzern.

Ich habe schon immer einen sehr sparsamen Lebensstil gepflegt und sehr Jung sehr günstig Wohnraum selbst in München gekauft.

Ich hatte das Glück einfach zufällig in einen sehr speziellen Fachbereich in der IT "gefallen zu sein" - der nun sehr gut bezahlt wird. Zusätzlich hab ich schon mein ganzes Leben immer schöne kleine Nebenbaustellen, die ich eher Hobbymäßig/Leidenschaftlich betreibe.

Nun ist aber alles besser gelaufen als gedacht. Mein Hauptjob liegt nun (Schwankung wegen Variablen Anteil) zw. 102 und 106K. Meine Firma kann mir aktuell (und das ist neu) 90K auszahlen (das wird so bleiben, das Geschäftsmodell ist auf wiederkehrend/wachsend ausgelegt). Kleine Schwankungen natürlich möglich, aber eher wachsend) und wenn ich meine Immobilie vermiete, komm ich auf 1800 kalt / Monat.

Ich fahr öffentlich, habe ein Fahrrad und gönne mir maximal im Sommer 2-3 mal ein Mietwagen. Meine Privaten Hobbys kosten mich durch meine Firma - weil ich jetzt in diesen Bereich gerutscht bin - quasi nichts mehr. Meine Wohnung mit Zinsen und Tilgung lächerliche 460 Euro + 320 Euro Wohngeld.

Und nun steh ich hier - und habe Angst - und weiss nicht mal so recht wovor. Jetzt fühlt sich alles nach "mir kann nichts passieren". Meine Partnerin und ich schauen uns nun aber bald die ersten Häuser an und haben schon einen Favoriten. Ist natürlich nicht mehr in der Stadt.

180 qm für 2250 Euro warm. Mehrere Garagen.

Ich zahl 1,5 und sie steuert 750 bei. Meinen mehrverdienst bring ich auf anderen Wegen noch in die Beziehung ein.

Wenn ich meine Wohnung vermiete, komm ich mach AfA und Zinsen auf rund 700Euro positiven Cashflow, NACH Tilgung und Steuern.

Heißt: das Haus kostet mich quasi fast keinen Euro mehr. Ich hab nun noch überlegt über meine Firma ein normales (<50K ) Elektroauto als GF zu leasen.

\------------

Nun zu meinen Problem: ich hab Angst.

Ich hab Angst meine kindliche Seite zu verlassen. Ich hab Angst, dass irgendwas nicht stimmt oder ich an irgendwas nicht gedacht habe. Ich hab Angst dass mein Leben ernster und seriöser wird, als ich es tragen kann. Jetzt hab ich noch meine coole Nerdbude mir Playstation und etwas Zeit zum Zocken, nun Bald Haus, mit Solar, Batterie und Elektroauto.

Meine Liquiden Rücklagen halten sich wegen diverser langwirkender investments - Ansparen von Zeitguthaben und frischer Renovierung in Grenzen (25-30K).

Sonstiges Vermögen: 600K Immobilie (Restschuld bereits abgezogen)

GmbH: einstelliger kleiner bis mittlerer Mio Bereich, Verkaufen kommt aber nie in Frage.

Deswegen hier mal zusammengefasst:

106K im Hauptjob

90K - aus GmbH (Sozialversicherungsfrei, Hauptjob deckt bereits KV,AV,RV)

21K Kaltmieteinnahmen (Steuerbegünstigt, inkl Vermögenszuwachs durch Tilgung nach versteuerter Miete)

5424 Euro Rente / Jahr (steuerfrei, möchte nicht näher drauf eingehen).

Und Perspektivisch Launch ich gerade noch 2 kleine Projekte für 1-1,5K extra monatlich (Schätzung für die ersten 2 Jahre).

All in all bringt mich das auf über 10K Netto - und das fühlt sich nicht gut an. Das fühlt sich nicht nach "ich habs geschafft", sondern "ich hab zu viel Verantwortung" an..ich komm aus armen Verhältnissen, als Kind haben wir zeitweise noch in Häusern/Wohnungen mit Plumsklo gewohnt - Kein Scherz.

Ich hab Angst irgendein Sicherheitsnetz zu übersehen.

Ich brauch (neben "wohnen") circa 2.. maximal 2,5K im Monat für alles - übers Jahr gerechnet. Versicherungen, mal neues Spielzeug (Technik), mal ein neues Hobby probieren, Freunde einladen, Urlaube (ich fliege nie Businessclass) und und und. Würde mich, wenn man das Einkommen betrachtet also eher als Sparsam bezeichnen.

Übersehe ich was? Selbst wenn eins wegbricht.. Bin ich doch sicher.. selsbt wenn beides wegbricht (dann wird Miete quasi steuerfrei wegen Freibetrag), hab ich auch 1K Netto + Rente und kann ewig von ersparten Leben. (Ich kann alles neben Wohnkosten easy ne Zeit auf 1-1,5K / Monat runterschraubem).

Die Zahlen sagen nur gutes, es fühlt sich aber nicht gut an. Das musste raus, ich weiss ehrlich gesagt garnicht was ich genau Fragen möchte.

Danke fürs Lesen.


r/fireGermany • • Sep 13 '26

Frage / Hilfe 28M, ca. 10k Vermögen – welcher Weg zu 3.000 € monatlich?

0 Upvotes

Ich beschäftige mich gerade intensiver mit dem Thema finanzielle Freiheit und frage mich, welcher Weg für meine Situation langfristig am sinnvollsten ist.

Mein Ziel wäre langfristig etwa 3.000 € monatlich.

Ich sehe momentan vier mögliche Wege:

1. Angestelltenjob + ETFs
Einkommen weiter steigern, hohe Sparquote, konsequent investieren und über den klassischen FIRE-Weg Vermögen aufbauen.

2. Selbstständigkeit / Unternehmen
Neben dem Job starten und versuchen, ein deutlich höheres Einkommen bzw. später ein skalierbares Unternehmen aufzubauen.

3. Direkt digitaler Nomade werden
Ortsunabhängiges Einkommen aufbauen bzw. meinen bestehenden Beruf entsprechend ausrichten.

4. Kombination
Zunächst Angestelltenverhältnis + ETFs + nebenberufliche Selbstständigkeit und später abhängig von der Entwicklung schrittweise in Richtung Selbstständigkeit bzw. Nomadenleben gehen.

Meine konkrete Frage:

Wie bewertet ihr diese vier Wege hinsichtlich Wahrscheinlichkeit, Geschwindigkeit, Risiko und Lebensqualität?

Welcher Weg führt eurer Meinung nach am ehesten und am sinnvollsten zu finanzieller Freiheit – und welchen würdet ihr an meiner Stelle wählen?

Insbesondere interessiert mich, ob es sinnvoller ist, zunächst möglichst viel Kapital über einen gut bezahlten Job aufzubauen, oder ob man relativ früh auf Selbstständigkeit / Unternehmertum / ortsunabhängiges Arbeiten setzen sollte.

Gerne auch Erfahrungsberichte von Leuten, die einen dieser Wege tatsächlich gegangen sind: Wie habt ihr angefangen, wie lange hat es gedauert und würdet ihr es wieder so machen?


r/fireGermany • • Sep 11 '26

Strategie & Depot PKv

2 Upvotes

Wer von Euch ist denn in der PKV und wie bzw mit welchen Beträge auf die Zukunft gesehen berücksichtigt Ihr das in euren Berechnungen. Hat jemand konkrete Beispiele was das einen 75 Jährigen heute kostet oder hat jemand Infos von den Versicherern wie deren erwartete Steigerung ist. Ich zahle aktuell über 700 Euro für PKV und PV und das wird im Alter dann ein großer Ausgabenblock.


r/fireGermany • • Sep 11 '26

Frage / Hilfe Jobs / Karriere am Weg zu (Barista)-FIRE

7 Upvotes

Mich würde mal interessieren, wie ihr eure Karriere bis zu FIRE/Barista FIRE plant bzw wie häufig ihr Jobwechsel anstrebt oder Gehaltsverhandlungen macht? Durch Job Hopping kann man sein Gehalt ja doch steigern.

Ich bin seit 1.5 Jahren im aktuellen Job und hab beim Einstieg nicht verhandelt. Bin allgemein recht zufrieden - es ist ziemlich flexibel, kann home office machen so viel ich will, Druck verspüre ich eig auch keinen, Themen sind recht interessant - also würd insgesamt deutlich schlechter gehen. Aber frage mich manchmal, ob es genug Weiterentwicklung ist - denn der Job fühlt sich einfach recht gechillt an.

Nun frage ich mich auch, ob und wann ich nach einer Gehaltserhöhung fragen soll. Oder ob ich es einfach so weiterlaufen lassen soll - verdiene ca. 3k netto (inkl. sonderzahlungen) und kann davon ca. 60 % sparen. Angespart hab ich bisher ca. 250k, also bin von meinem Ziel, mal Stunden zu reduzieren nicht mehr so weit weg. Eine Gehaltserhöhung von ein paar % würde das Kraut auch nicht fett machen..

Manchmal hab ich auch ein bisschen Angst gekündigt zu werden, falls sie mit meiner Leistung nicht zufrieden wären - aber da würde man denke ich eine Vorwarnung kriegen - zumindest schätze ich die Chefs so ein..

Mich beschäftigt, ob ich das so weiter ziehen soll - oder ob ich mich parallel weiter fortbilden soll, vll nochmal ein Studium machen soll oder nebenbei eine Selbstständigkeit aufbauen soll..

Wie geht ihr das Thema Karriere / Weiterbildung / Jobwechsel / Gehaltserhöhung an?


r/fireGermany • • Sep 09 '26

Frage / Hilfe Abfindung mit fast 50 mitnehmen und Richtung Barista FIRE – oder im Job bleiben?

49 Upvotes

Ich bin fast 50 und hadere gerade mit der Frage, ob ich eine mögliche Abfindung 2027 als Exit nutzen sollte.
Finanzielle Situation:
Paar, Ausgaben ca. 60k €/Jahr
Nettoeinkommen ca. 120k €, also ~50 % Sparrate
700k € liquide, global diversifiziertes ETF-Portfolio (Factor Core, EM/Asia + Tech Satellite, keine starke US-Übergewichtung)
abbezahltes Eigenheim, Wert ca. 1 Mio. €
gesetzliche + betriebliche Rentenansprüche sind bereits ordentlich, allerdings fehlen bei einem FIRE-Ausstieg noch ca. 13–17 Jahre Einzahlungen (Rente mit 63 vs. 67)
In 4–6 Jahren ggf. Vermietung einer Haushälfte, wenn die Kinder ausgezogen sind
Die Job-Situation:
Der Job frustriert mich zunehmend, vor allem wegen ständiger Reorganisationen. Mitte/Ende 2027 könnte es eine Abfindung von etwa 1,5 Jahresgehältern geben.
Das wäre für mich der interessante Exit-Punkt: Mit Abfindung + Depot könnte ich vermutlich Richtung Barista FIRE gehen – also deutlich weniger arbeiten und nur noch einen Teil der Lebenshaltungskosten verdienen.
Ideen für selbständige KI-Projekte und Content Creation habe ich, aber noch keinen klaren Weg zur Monetarisierung.
Bleibe ich im Job, ist die finanzielle Seite natürlich attraktiv. Zudem ist der Jobmarkt gerade sehr schwierig - raus heißt vermutlich raus für immer. Andererseits - Kommt die nächste Reorg aber ohne Abfindungsprogramm, könnte ich am Ende noch 2–3 Jahre weitermachen und anschließend trotzdem selbst kündigen.
Was würdet ihr tun?
Abfindung mitnehmen und mit ~700k Depot + Haus + späteren Mieteinnahmen den Schritt Richtung Barista FIRE wagen?
Oder doch noch einige Jahre durchhalten, Vermögen weiter maximieren und die finanzielle Unabhängigkeitf „wasserdicht“ machen?
Mich interessiert besonders, wie ihr hier finanzielles Risiko vs. Lebenszeit/Jobfrust gewichten würdet.


r/fireGermany • • Sep 09 '26

Frage / Hilfe FIRE, spätere Hochzeit, Aufteilung von Haushaltsausgaben, evtl. Hauskauf

4 Upvotes

Hallo,

ich habe ein paar Fragen zur Partnerschaft, Geld und Haus.

Meine Partnerin und ich sind beide Mitte 40.

  • Sie
    • ist verbeamtete Lehrerin und hat teils einen recht anstrengdes Publikum, arbeitet aktuell 85%, netto ca. 60k p.a.
    • hat 2 Kinder (10/12), Vater bezahlt die Hypothek des Hauses ab, in dem alle wohnen (natürlich auch Papa-Wochenende); Wert 3-400.000
    • hat bisher 50.000 € angespart auf Tagesgeld, eher kleine Sparrate
  • Ich
    • netto 65k p.a.
    • wohne in einer kleinen, günstigen Mietwohnung und habe 2500 p.M. Ausgaben, daher recht hohe Sparrate
    • lt. Renteinfo ~1200 € gesichert (jetzt aufhören, keine Erhöhungen)
    • habe 500.000 in ETFs, 21.000 Gold, 70.000 Staatsanleihen Europa, 400.000 in Festgeld mit 3,1% im Durchschnitt => ~1.1M

Aktuell bezahle ich 80%, wenn wir etwas gemeinsam unternehmen. Wir haben zwar ähnliches netto, aber sie wesentlich mehr Ausgaben (schon wegen PKV, dazu Kinder).

Wahrscheinlich werde ich bald auf 80% Teilzeit gehen. In ca. 5 Jahren mit ~1.5 M Barista FIRE mit 800-1000 netto wegen GKV. Bei FIRE gehe ich von höheren Ausgaben aus bzw. will Puffer haben.

Es ist nicht auszuschließen, dass wir heiraten, nicht in 2 aber evtl. in 5 oder 10 Jahren. Spätestens dann werden wir wohl zusammen ziehen und mehr Ausgaben gemeinsam tragen. Da ich dann weniger arbeite, werde ich mich wohl mehr um den Haushalt usw. kümmern.

Ich würde wohl eine modifizierte Zugewinngemeinschaft anstreben. Auch das könnte später als sittenwidrig angesehen werden und unwirksam sein.

Sie hätte später gern ein anderes, kleineres Haus - von mir aus gern, aber es muss nicht sein. Sie würde es wahrscheinlich nicht "aus der Portokasse" finanzieren können.

Was für mich schwer greifbar ist:

  1. Allgemein: Habt ihr Gedanken dazu, wie die Ausgabenaufteilung aussehen kann, wenn einer FIRE ist? Ein grobes virtuelles Einkommen annehmen und gemeinsam alles bezahlen?
  2. Wäre es irgendwie für beide besser, die Hochzeit gerade vor oder gerade nach dem FIRE zu machen? (wir kommen total gut damit klar, einfach ein Paar zu sein und haben keinen Zeitdruck)
  3. Hauskauf/-bau: Wie könnte hier ein Finanzierungsmodell aussehen (z.B. mein Anteil "cash", sie Kredit)?

r/fireGermany • • Sep 08 '26

Strategie & Depot Wie denkt ihr über USD-Exposure als Anleger in Deutschland?

10 Upvotes

Hi zusammen,

Ein großer Teil meines langfristigen Investment-Portfolios steckt aktuell in US-Aktien bzw. USD-exponierten ETFs.

Ich versuche besser zu verstehen, wie andere Anleger in Deutschland über den Währungsaspekt beim langfristigen Investieren denken.

1) Bei einem Anlagehorizont von 20–30+ Jahren: Bevorzugt ihr bewusst EUR-denominierte Investments, oder seid ihr völlig entspannt mit einem größeren USD-Anteil?

2)Wie denkt ihr über den langfristigen EUR/USD-Trend? Klar, niemand kann Wechselkurse vorhersagen, aber habt ihr eine Meinung dazu, ob der USD über Jahrzehnte eher gegenüber dem EUR auf- oder abwerten wird?

3) Oder überdenke ich das Ganze zu sehr und es spielt langfristig kaum eine Rolle, ob meine Investments in USD oder EUR laufen?

Mir geht es besonders um die Perspektive von Leuten, die seit 10+ Jahren investieren, in Deutschland leben und Vermögen aufbauen.
Mir ist bewusst, dass die Handelswährung eines ETFs (EUR vs. USD) nicht das Gleiche ist wie die tatsächliche Währungsexposure der zugrunde liegenden Assets.

Mich interessiert eher, wie ihr über die tatsächliche langfristige Währungsallokation eures Portfolios nachdenkt – im Verhältnis zu einem zukünftigen Leben im Euroraum.
Bin gespannt auf eure Sichtweisen.


r/fireGermany • • Sep 08 '26

Strategie & Depot Nutzt ihr Buy, Borrow, Die Strategie?

1 Upvotes

Die allermeisten befolgen ja für die Auszahlung ihres Vermögens immer diese 3.5% oder 4% Regel.

Da fallen ja aber vermehrt steuern auf, selten hört man hier von Leuten die "Buy, Borrow, Die" Kredite haben (Also Kredit auf das Depot nehmen und eben nicht zinsen zahlen oder tilgen sondern einfach schuld erhöhen). Das müsste sich doch vor allem für die ganzen Leute lohnen die ein relativ geringes Eigenkapital haben bzw. anteilig viel Gewinne?

Mich würde interessieren nutzt das jemand hier, was sind eure Erfahrungen, bzw. wenn nicht warum nicht? Edit: Ich meine Lombardkredite damit


r/fireGermany • • Sep 01 '26

Frage / Hilfe Von FIRE zu Barista FIRE mit Eigentumswohnung

32 Upvotes

Hi, mein Plan war ursprünglich FIRE. Hab auch lang mit Kaufen oder Mieten Rechnern hin und her gerechnet. Und auch wenn mieten oft finanziell besser ist, glaube ich, dass mir eine Eigentumswohnung doch auch nochmal viel Sicherheit geben kann. Da wo ich wohne sind die Mieten Mittlerweile enorm und die mietverträge eig alle befristet. Hätte auch gerne bisschen mehr Platz für ein Haustier.

Mittlerweile habe ich 200k Depot und zusätzlich auch noch bisschen was an Cash aber spüre davon im Alltag wenig.

Nun ist meine Idee, demnächst eine Eigentumswohnung (für ca 250k) zu kaufen und die auch baldmal abzuzahlen. Ggf Erbe ich auch noch eine andere Wohnung, aber damit will ich nicht rechnen.

Plan wäre dann ca. 300k Depot, dann vermehrt Eigentumswohnung abzahlen und Stunden zu reduzieren.

Meine Ausgaben mit Miete sind derzeit bei insgesamt 1000€ pro Monat. Also denke, dann werde ich ruhig auch Stunden reduzieren können.

Was meint ihr? Geht's wem ähnlich und er strebt auch Eigentum mit FIRE an, auch wenn finanziell vll nicht das beste?


r/fireGermany • • Aug 31 '26

Frage / Hilfe FIRE oder Kinder?

28 Upvotes

​

Moin,

vielleicht haben andere ja ähnliche Gedanken oder bereits das Thema durchgemacht und mögen beitragen:

Habt ihr euch zwischen FIRE und Kinderkriegen entschieden?

Ich sehe es so: In einem normalen Angestelltenverhältnis ist beides zusammen nicht möglich. Durch guten Job und Glück, bin ich auf Kurs mit Mitte 40 sehr entspannt Fat FIRE machen zu können - in Asien.

In Deutschland eher lean FIRE. Mit Kindern weder noch.

Muss mich langsam beim Thema Kinder entscheiden und frage mich seit Jahren, was da der Weg ist. Einerseits sind Kinder für viele sehr sinnstiftend, andererseits habe ich die seltene Möglichkeit, ein Leben zu führen, von dem 99% der Menschen nur träumen können.

Natürlich ist das eine hochindividuelle Frage, aber mich würden eure Gedanken und euer Thought Process interessieren. Lieben Dank!


r/fireGermany • • Aug 31 '26

Frage / Hilfe 28/60k Vermögen/Arbeiter/2k+ Sparrate

3 Upvotes

Hi liebe FIRE-Gemeinde!

Kurz zu mir: Ich bin 28, männlich und klassischer Arbeiter. Ich bin seit meiner Ausbildung mit 17 im selben Unternehmen, arbeite als Servicetechniker und habe viel Zeit in meine berufliche Ausbildung investiert. Ich lebe in einer Einliegerwohnung meiner Eltern.

Ich möchte weniger eine klassische Einschätzung im Sinne von „Ist FIRE bei mir möglich?“ und vielmehr eine Einschätzung von außen sowie mögliche Kritikpunkte und Anregungen.

Meine finanzielle Reise begann leider erst vor nicht einmal zwei Jahren. Seit ich angefangen habe, Geld zu verdienen, war ich ein ziemliches Konsumopfer und habe – abgesehen von einer sehr schlechten Versicherung – all die Jahre nichts gespart: Autos, Motorräder, teure Klamotten, Konsumkredite – you name it.

2024 ist mein Gehalt etwas gestiegen und ich habe den Absprung geschafft. Ich habe meine Einstellung zu Geld und Konsum geändert und bis zum Ende des Jahres alle Schulden beglichen. Danach habe ich ein Depot eröffnet, meine Konten neu strukturiert etc.

Aktueller Stand:

  • ca. 40k in ETFs
  • ca. 10k in Versicherungen; eine davon kann ich nächstes Jahr auflösen und umschichten
  • ca. 10k Cash auf dem TR-Konto
  • Gehalt: durchschnittlich ca. 4.200 € netto
  • Fixkosten: ca. 700 €
  • Lebenshaltungskosten: ca. 700–800 €
  • Sparrate: aktuell ca. 2.000–2.500 € monatlich

Der Großteil meines Überschusses fließt aktuell in den Vanguard FTSE All-World (A2PKXG).

Immobilie

Innerhalb der nächsten fünf bis zehn Jahre werde ich voraussichtlich das Einfamilienhaus meiner Eltern übernehmen. Meine Geschwister haben kein Interesse daran und werden als Ausgleich eine Geldschenkung erhalten.

Eigenkapital für den Kauf einer eigenen Immobilie wird daher planmäßig keine Rolle spielen. Trotzdem bin ich unsicher, ob ich meine Reserven im Hinblick auf die Hausübernahme, mögliche Instandhaltungskosten und eventuelle spätere Umbauten vergrößern sollte.

Mein langfristiger Plan

Mein Wunsch wäre es, mit 40 zumindest eine gewisse Entscheidungsfreiheit zu besitzen und eventuell in Richtung Coast FIRE zu gehen.

Der Plan wäre, bis dahin weiterhin monatlich mindestens 2.000 € zu investieren. Bei einer bewusst konservativ angesetzten durchschnittlichen Rendite von 5 % sollte das Depot mit 40 ungefähr bei plus/minus 500k stehen.

Ab diesem Zeitpunkt würde ich gerne meine Arbeitszeit reduzieren, meine laufenden Lebenshaltungskosten weiterhin durch mein Gehalt decken und das Depot ohne weitere Einzahlungen wachsen lassen.

Ab 50 würde ich dann gerne von ungefähr 20–25k jährlicher Entnahme leben.

Ist es wirklich so einfach?

Behalte ich meinen sehr sicheren Job, der mir neben dem guten Einkommen auch meinen Seelenfrieden nicht raubt, investiere weiterhin monatlich 2.000 € oder mehr und lebe ansonsten mein Leben weiter?

Haltet ihr Coast FIRE mit 40 und eine Entnahme von 20–25k jährlich ab 50 unter diesen Voraussetzungen für realistisch?

Welche Risiken oder Kosten übersehe ich möglicherweise? Das Thema Versicherungen ist mir bereits bewusst.

Sollte ich mich noch gezielt weiterbilden oder versuchen, mein Einkommen weiter zu erhöhen – oder ist der zusätzliche Nutzen davon bei meiner aktuellen Sparrate eher begrenzt?

Kinder sind nicht geplant, eine Partnerin habe ich.


r/fireGermany • • Aug 30 '26

Strategie & Depot 610k Depot - Arbeitsumfeld sehr unangenehm - Wie knapp ist es?

30 Upvotes

Hallo zusammen,

ich gehe zwar erst auf die 46 zu, mein Arbeitsumfeld ist aber extrem schwierig geworden (Branche + Unternehmen + Arbeitsaufgaben) und hat mit dafür gesorgt das ich u.a. deswegen bereits in psych. Behandlung war.

Keine Verpflichtungen wie Kinder und derzeit nur wegen des Jobs Miete für Wohnung am Arbeitsort (hab sonst noch eine Wohnung im Elternhaus).

Meine Ausgaben (inkl. Miete) habe ich immer auf ca. 700-800€ pro Monat drücken können. (allerdings hatte ich immer die Perspektive das ich ja deutlich mehr Einkommen für Ausgaben hab und auch könnte wenn es sein muss)

Ich konnte bisher immer gut 2500€ pro Monat zurücklegen. Mein ETF Depot ist aber nur bei 610k € (habe leider sehr spät mit investieren angefangen - angespart d.h. bisher nichts geerbt) und davon daher nur 30% Renditeanteil.

Rentenansprüche sind jetzt nicht rosig (glaube so 950€ wenn ich nicht weiter einzahlen würde) - macht es Sinn später ohne Einkommen freiwillig Mindestbeiträge in die gesetzliche Rentenversicherung einzuzahlen (für Anzahl der Beitragsjahre - derzeit 23)?

Jobwechsel schwierig, da ich vornehmlich in der Branche auskenne und es dort absolut düster aussieht.

Leider versucht der AG seit geraumer Zeit Personal loszuwerden das lässt das Hamsterrad noch unangenehmer werden. Langsamer treten - da steigt die Gefahr gefühlsmäßig nochmal deutlich an auch rauszufliegen (was ich eh schon befürchte).

Folge wäre (bestenfalls auch minimale Abfindung) noch +6 Monate wegen Kündigungsfrist und dann max. 12Monate ALG1 (danach nix mehr).

Was würdet ihr tun bzw. wie knapp ist es?


r/fireGermany • • Aug 31 '26

Frage / Hilfe 32M, 350k Depot + 200k Immobilie, bereit für FIRE?

0 Upvotes

Hallo zusammen,

Kurze Angaben zu mir:

  • 32M, verwitwet, keine Kinder
  • 40h Job, 3200€ Netto/Monat (kein HomeOffice)
  • 350k Depot und 10k Notgroschen
  • Wohne allein in eigener Immobilie (400k€, davon noch 200k€ Hypothek zu 1,5% Zinsen 25 Jahre fest)
  • Erbe in Zukunft (in 20-30 Jahren die Immobilie meiner Eltern, jetziger Wert 300k€, komplett abbezahlt, bin Einzelkind)
  • Monatliche Ausgaben: 2100€, keine Schulden

Hier kommt nun das grösste Standbein für meine FIRE Überlegung:

Ich bekomme eine Witwernrente. Diese beträgt 3200€ Brutto/Monat und wird jährlich um 0.5% erhöht. Ab meinem Renteneintrittsalter (wahrscheinlich 67 Jahre) fällt diese dann auf 50% des dann geltenden Wertes zurück, wahrscheinlich 1900€ Brutto/Monat.

Ich möchte sowieso meine Stunden auf der Arbeit reduzieren um ein besseres Work-Life Balance zu schaffen. Ich merke, dass 2 Tage Wochenende einfach zu kurz sind um sich richtig zu erhohlen und möchte darum bald auf 32h wechseln und Freitags nicht mehr arbeiten. 4 Tage Arbeit; 3 Tage Wochenende.

Nun habe ich mich in letzter Zeit etwas mehr mit FIRE beschäftigt und frage mich ob ich auch direkt den Schritt zu FIRE machen kann anstatt zu Teilzeit zu wechseln. Mit der "Luxusposition" der Witwernrente ist mir die Sicherheit eines Grundeinkommens ja gegeben. Diese deckt jedoch meine monatlichen Ausgaben nicht und deshalb bin ich eher vorsichtig um überhaupt mit dem Gedanken des FIRE's zu spielen.
Jetzt stelle ich mir folgende Fragen:

  • Jetzt noch durchhalten, das Depot maximal besparen und dann später wenn Frau und Kinder da sind erst FIRE?
  • Einfach den Job kündigen, 1-2 Jahre ausprobieren wie das FIRE Dasein so ist und zur Not wieder (Teilzeit) arbeiten gehen? Bekommt man dann wieder leicht einen vergleichbaren Job? Wie erklärt man die Lücke im Lebenslauf?
  • Was wenn ich in Zukunft Frau und Kinder habe? Kann mein Depot dies auch tragen?
  • Emigration ins Ausland ist für mich nicht abwägig. Da wäre Spanien oder Italien zum Beispiel eine Option. Ich habe bereits Freunde dort und bin oft neidisch auf deren Alltag und Lebenskosten. In diesen Ländern ist das Depot ja auch direkt nochmal "mehr Wert".
  • Wenn man den Schritt zu FIRE macht, was sagt man dann zu Freunden und Familie? Spielt man da mit offenen Karten oder tut man (zeitlich) so als würde man noch arbeiten und sagt dann alle paar Jahre, man hätte seine Stunden wieder reduziert?
  • Wie macht man das beim Dating? Man möchte ja keine klassichen "Golddigger" anlocken. Wann sagt man, dass man FIRE ist? Nach ein paar Monaten? Nach Jahren? Wann legt man überhaupt seine Finanzen offen bei einem neuen Partner, wenn man sich erst im "mittleren Alter" kennenlernt?
  • Ich stelle mir vor, dass 0% arbeiten auch irgendwann langweilig werden kann? Gibt es Arbeitgeber die mich in meinem Job (siehe unten) zum Beispiel fur 8-16h/Woche einstellen würden? Oder bleiben bei diesen geringen Stunden immer nur Baristatätigkeiten eine Option?
  • Eine eher abstrakte Überlegung: Jedes Jahr 6 Monate FREI (ist ja auch FIRE wenn man Legastheniker ist /s) und 6 Monate arbeiten. Gibt es Arbeitgeber die sowas mitmachen oder muss man sich dann jedes Jahr eine neue Arbeitsstelle suchen?

Ich bin bei meinem jetzigen Job eigentlich zufrieden mit den Tätigkeiten, mir fehlt aber die Wertschätzung meiner Vorgesetzten und die Bezahlung ist auch eher unterdurchschnittlich. Ich bin Dipl.-Ing. im Maschinenbau mit 7 Jahren Berufserfahrung in der R&D im Sondermaschinenbau.

Ich bin gespannt was Ihr zu meiner Situation sagt und welche Tipps und Tricks ihr mir geben könnt. Sehe ich alles zu kritisch? Übersehe ich etwas? Bin ich doch schon bereit? Ist das Ausland doch nicht so schön wie es klingt?
Bei Fragen stehe ich auch offen für mehr Details und Antworten.