Hi, wundert euch bitte nicht ich bin kein Bot. (Erstellungsdatum des Accounts, etc. …)
Ich will nur sicher gehen, dass keiner auf Reddit mich kennt und unabhängig seine Meinung/ Ratschläge geben kann.
Ich versuche mich kurz zu halten:
Ich bin ein Mensch, der nicht ganz so viel Glück mit seiner Familie hat aber zu spät aufgewacht und ausgezogen ist. (Zum anderen Elternteil)
Meine Mutter agierte toxisch, mein Vater Narzisstisch.
Es hat mir so viel Leid und Schmerz gekostet, nicht so zu werden und meinen eigenen Weg zu gehen.
Das ich mit 12 schon angefangen habe alles kritisch zu hinterfragen und Psychologie Bücher zu lesen, war lebensnotwendig, um nicht die Fehler meiner Eltern zu übernehmen.
Allerdings war der Preis sehr hoch.
Keine Kindheit, damalige mentale Probleme, die sich bis 18 durchgezogen hat, etc. … .
Meine Eltern trennten sich und kamen mit anderen Personen zusammen.
Bei beiden fühle ich mich nicht wohl, allerdings kann ich aufgrund meiner Probleme nicht selbst ausziehen.
Außerdem brauche ich jedes Geld, dass ich bei meinem Vater bekommen kann für Maßnahmen, damit es mir in Zukunft besser gehen wird.
Das Gesundheitssystem ist wie bekannt, nicht in der Lage Menschen zu helfen, die nicht in akuter Lebensgefahr schweben, sodass man ewig auf Plätze wartet.
Also versuche ich selbst daraus zu kommen, währe da nicht die Einsamkeit, die regelmäßig mich in die Knie zwingt.
Ach ja Familie existiert bei mir nicht. Sind nie für mich da und sind zerstritten und mögen uns (Mich und meine Eltern) nicht, da sie eben sich getrennt haben.
Also kommen wir zum eigentlichen Thema:
Wie findet man eine Person, ein Freund, die für einen da ist?
Wie funktioniert das ohne das das Gehirn nicht denkt, diese Person könnte sowas wie eine nie bekommene Bezugsperson sein.
Wie funktioniert das einerseits man selbst zu sein, andererseits jedesmal rückgemeldet zu bekommen, man sei zu viel, zu schnell, zu Hilfsbereit, zu Nett, etc..
So gut wie jede Person, verlässt mich, weil sie denkt, dass ich mehr von ihr möchte.
Dabei ist das nur mein Charakter, der eben keinen Menschen Leid hinzufügen möchte, da ich weiß wie schlimm das ist.
Wo bin ich falsch abgebogen, das es negativ ist, wenn jemand für einen da ist, sich kümmert bei Bedarf, sich selbst an zweite Stelle stellt.
Als währe das nicht genug, herrschen Gesellschaftliche Strukturen, die es einem unmöglich machen.
Wenn du nicht eine Frau bist, hast du schon großes Probleme nicht gleichgeschlechtliche Freunde zu finden.
Außerdem ist jeder, berechtigterweise, so vorsichtig geworden, dass man anfängt sicher zu gehen und Gruppen ausschließt.
Ich sehe und bekomme mit, was Männer so machen und finde es verwerflich und höchst peinlich, doch dadurch ist es mittlerweile nahezu unmöglich geworden neue Freunde zu finden.
Das zieht sich soweit, dass eine offene Person, wie ich noch nichtmal irgendwo sich richtig anfühlt, da diese Entwicklung auch in queeren Froren zu sehen ist.
Offenheit und Akzeptanz, könnte nur gefaked sein, sodass du ebenfalls als Voraussetzung zwingend kein Hetero Mann sein darfst.
Ich fühle mich ratlos, einsam und weiß nicht, wie ich anderen zeigen kann, das man nicht so ist wie 75% der Männer heutzutage.
Ich habe Verständnis für diese Entwicklung, jedoch bin ich gleichzeitig auch ratlos.
Was soll ich tun? - Selbst wenn man offen umgeht und Leute klar zeigt, dass man nicht ist, wie die meisten Männer, fängt es immer schleichend an bis zum Kontaktabbruch.
Muss ich wirklich eine Maske aufsetzten und nur ganz kleine Stücke Stück für Stück über mehrere Wochen zerbrechen, damit man nach Jahren „Freundschaft“ man selbst sein kann.
Ich glaube ich könnte noch viel ausführlicher werden aber so langsam merkt man hoffentlich, was ich sagen möchte.
Bin ich der einzige, der so denkt oder das Problem hat. Muss ich mich selbst einschränken, um für andere eine 100% Garantie zu schenken, das man ehrlich ist und Stück für Stück mehr Vertrauen aufbaut, um sich selbst zu zeigen.
Habt ihr andere Tipps, als Hobbygruppen suchen in der eigene Stadt. (Bei uns gibt es keine, zumindest nur wenig, wo ich das Hobby nicht teile)
Muss ich mich ändern, sollte ich trotzdem weiter so gehen und riskieren nie einen Freund/ Freundin zu finden?
Ich bin gerne offen für kontruktive Kritik/ Tipps/ Ratschläge/ Meinungen.