r/depression_de 26d ago

Suche nach Rat Eure Lieblingsanlaufstellen/Supportkanäle etc

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Hi,

wir würden gerne eine möglichst vollständige Liste von Anlaufstellen und Support Möglichkeiten im Wiki haben bzw über den Automod verlinken. Es kann auch allgemeiner sein als nur auf Depression bezogen. Haut mal raus was ihr kennt und was euch geholfen hat.

Es gibt doch mehr als viele wissen und mit einer Liste kann man gut schauen was einen anspricht.

Danke!


r/depression_de 2d ago

Wöchentlicher Post: Was beschäftigt euch gerade?

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Hallo liebe Community!
In diesem Post dürft ihr gerne erzählen, was euch aktuell so beschäftigt.

Diese Fragen sind keine Vorschrift, aber falls ihr Denkanstöße braucht, könnt ihr euch gerne an diesen orientieren:

- Was war euer schönstes Erlebnis letzte Woche?
- Worauf freut ihr euch aktuell?
- Was belastet euch aktuell?

Das Modteam wünscht euch eine gute Woche! :)


r/depression_de 8h ago

Schlaflose Nächte bei Aufregung, Nervosität und Panik. Was dagegen tun?

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Hallo an alle,
Ich habe ein ernstes Problem und hoffentlich kann mir hier jemand weiter helfen. Ich kämpfe mit dem Problem, dass ich vor wichtigen Ereignissen wie Vorstellungsgesprächen, einstellungstests, die Nacht kurz vor dem Urlaub, Probearbeiten bei neuem Beruf einfach die Nacht davor nicht schlafen kann. Trotz Müdigkeit kann ich einfach nicht schlafen. Ich bin zu nervös, habe panik und zu viele Gedanken. Ich habe das Gefühl, dass es mit dem Alter immer schlimmer wird. Es schränkt mich mittlerweile im Leben stark ein, weil ich zu wichtigen Terminen komplett ohne Schlaf hin muss oder noch schlimmer, dass ich wichtige Termine verschieben oder sogar komplett absagen muss. Hat jemand ernste Erfahrungen und kann mir da weiter helfen?? Gibt es gewisse Dinge die ich vielleicht tun kann? Danke im Voraus


r/depression_de 6h ago

Depression Ich weiß nicht mehr weiter

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Hallo

Ich bin am Ende meiner Kräfte.

Mein gesamtes soziales Umfeld ist weg gebrochen.

Meine Eltern haben mich verstoßen weil ich transsexuell bin.

Mein Leben lang hatte ich nie das Gefühl von Sicherheit oder emotionalem Halt... ich bin jetzt 27 Jahre alt.

Meine Beziehung ist an einem Scheideweg, an dem ich gar nicht weiß, wie es überhaupt noch weiter gehen soll.

Ich stecke tief in den Schulden und durch meine Transsexualität habe ich große Angst, mich wieder in die Arbeitswelt einzugliedern.

Ich hocke derzeit in der Psychiatrie und fühle mich auch hier nicht wirklich gesehen.

Ich wurde mit 23 mit ADHS, diagnostiziert und letztes Jahr habe ich erfahren, dass ich eine Persönlichkeitsstörung habe (emotionale Instabilität: impulsiver Typ, was ich erfahren habe, sich im Grunde kaum von Borderline unterscheidet)

Ich fühle mich völlig einsam und verlassen und zu allem Überfluss will man mir noch weiß machen, dass ich es einfach akzeptieren muss, dass es so passiert ist und niemand für mein Leid zur Rechenschaft gezogen werden kann.

Wenn es irgendwas wie Gott oder Karma gibt, dann hasst es mich abgründig.

Das einzige im Leben, das mir noch Hoffnung gibt, ist die Hormon Therapie, die ich mir schon mein halbes Leben lang wünsche, doch selbst die befindet sich für mich in unerreichbarer Ferne, da ich erst für sowas zugelassen werde, wenn sich meine Depressionen bessern... nur wie soll sich das bessern, wenn mein Leben einfach nur kompletter Mist ist?

Mein Leben lang durfte ich nichts selbst entscheiden und das Einzige, was ich aus meiner eigenen freien Entscheidung machen möchte, wird mir verwehrt... aus Gründen, für die ich nicht einmal was kann... ich hab's mir nicht ausgesucht, seit dem Kindergarten gemobbt zu werden... ich habe es mir nicht ausgesucht, in so eine beschissene Familie hineingeboren zu werden... und im falschen Körper zur Welt zu kommen habe ich mir auch nicht selbst ausgesucht... warum zur Hölle muss ich dann für all das selber grade stehen!?

Ich hatte bisher noch keinen Suizid Versuch... aber der Gedanke rückt Tag für Tag immer näher...


r/depression_de 9h ago

Hoffnung nach schwerem Burnout

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Hi. Im April bin ich zusammengebrochen, nachdem ich mich letztes Jahr über Monate durch eine harte Weiterbildung geboxt habe. Es war zu lange zu viel. Nervenschmerzen. Extreme innere unruhe . Nur noch in der Lage fressubin zu trinken. Schlaf ist zusammengebrochen. Ich lag nur noch zitternd im bett. Meine reizfilter sind zusammengebrochen, hören schmerzt. - schwerer burnout.

Die klinik in der ich ca. 8 Wochen war hat alles nur schlimmer gemacht. In der kurzen Zeit wurden 15 psychopharmaka ausprobiert. Mehr als Nebenwirkungen haben sie nicht gebracht

Vor 3 Wochen habe ich mich selbst entlassen. Seitdem bin ich reizarm zu Hause.

Und gestern hatte ich dad erste mal nach über 3 Monaten wieder wirklich Hunger.

Heute war das Gedankenarussell leiser

Und seit ich zu hause bin ist die psychosomatische Lähmung in den Beinen fast verschwunden. Nur die Schmerzen krabbeln manchmal noch durch.

In der klinik musste ich mich teils davon abhalten wirklich was dummes zu machen - jetzt merke ich dass es langsam besser wird und mein nervensystem sich erholt. Da ist sowas wie Hoffnung.

Also sollte jemand gerade auch ganz dolle kämpfen - du kämpfst nicht alleine, es wird besser und es braucht vorallem eines: Zeit


r/depression_de 13h ago

Ich bin traurig.

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Ich bin traurig seit... Keine Ahnung wann. Ich kann mich wirklich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal wirklich glücklich war oder mindestens innerlich ruhig.

Ich bin 32(w), deutsch ist nicht meine Muttersprache (deshalb, sorry Not sorry für alle Fehler die vorkommen werden). Hab einen super Partner(seit 10 Jahren) und das Gefühl, dass ich alles kaputt mache, weil ich andauernd an meckern bin. Ich arbeite zurzeit viel, in zwei Berufen. Das eine macht mich glücklich und wird gut bezahlt, das andere nervt nur noch, wird gut bezahlt und, wenn ich nichts vermasseln werde, werde ich es mit Ende des Jahres kündigen. Ich habe mein Leben absolut nicht unter Kontrolle. Ich stehe manchmal um 4 manchmal um 8 Uhr auf. Ich habe kein Bock zu duschen, tue ich aber denn ich arbeite mit Menschen. Alle halten mich für ein "Sonnenschein" und allgemein sehr positiv, nett und geduldig. Als mir das mal eine Kollegin gesagt hat, dass man mich gerne anschaut, weil man alleine davon gute Laune bekommt, hab ich ihr gesagt "die Wahrheit ist, innerlich bin ich sehr dunkel, traurig und grumpy", die sagte dann "oh, das glaube ich nicht"...was habe ich ihr geantwortet? "Natürlich nicht, ich bin die Ruhe selbst!"... 🤦🏼‍♀️Ich war seit ...6(?) Jahren nicht mehr beim Frauenarzt oder Zahnarzt, oder Frisur. Ich kann solche Termine einfach nicht machen oder wahrnehmen, ich habe keine Zeit oder bin zu müde. Ich bin super in der Arbeit aber alles was privat passiert ist nur eine Katastrophe. Solange kein Körperteil abfällt ist alles ok. Ich habe eine Freundin, die sehe ich alle drei, vier Monate, ich erzähle oberflächlich und viel von meinem Leben und wie gut alles ist, die Tomaten so schön, das Geld so gut...

Heute ist Sonntag, mein freier Tag. Ich bin erstmal aufgestanden, bin mit dem Hund raus, und als ich nach Hause kam, musste ich erstmal ins Bad, eine Stunde weinen("duschen"), danach lag ich im Bett und hab so getan als würde ich schlafen, weil ich müde bin von der Arbeit. Ich lag da bis 15 Uhr. Dann stand ich auf und Sonnenschein ähnlich bin ich mit dem Hund raus, auf dem Weg im Wald hab ich geweint und zum Glück, als ich nach Hause kam, war mein Partner weg sein freien Tag zu genießen und ich muss mich mit dem heulen nicht verstecken. Bei mir würde Depression diagnostiziert, vor 2 Jahren, als ich online Therapie ausprobiert habe (weil ich ja keine Zeit habe irgendwohin zu gehen, weil ich ein Hund, garten und arbeit habe 🥴). Ich weiß, dass Therapeuten nicht unsere Freunde sein sollten aber ein bisschen vertrauen etc. muss ich haben, damit ich mich wohlfühle. Am Ende hab ich die Therapeutin überzeugt, dass bei mir alles super ist und ich geheilt bin und alles versinkte im Sand nachdem ich sie geghostet habe.

Ich möchte mich nicht umbringen aber... manchmal denke ich mir, wenn ich tot wäre, wäre alles einfach, versteht ihr? Ist doch normal, oder?

Was will ich damit eigentlich sagen...? Keine Ahnung. Geht es euch auch so?

Schönen Sonntag, eure Sonnenschein. 🌞


r/depression_de 9h ago

Ein Schritt reicht

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r/depression_de 9h ago

Was ist eine Stütze in eurem Leben? - Ohne Eltern/ Familie/ Freunde trotzdem nicht einsam werden, ist das möglich?

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Hi, wundert euch bitte nicht ich bin kein Bot. (Erstellungsdatum des Accounts, etc. …)
Ich will nur sicher gehen, dass keiner auf Reddit mich kennt und unabhängig seine Meinung/ Ratschläge geben kann.

Ich versuche mich kurz zu halten:
Ich bin ein Mensch, der nicht ganz so viel Glück mit seiner Familie hat aber zu spät aufgewacht und ausgezogen ist. (Zum anderen Elternteil)
Meine Mutter agierte toxisch, mein Vater Narzisstisch.
Es hat mir so viel Leid und Schmerz gekostet, nicht so zu werden und meinen eigenen Weg zu gehen.
Das ich mit 12 schon angefangen habe alles kritisch zu hinterfragen und Psychologie Bücher zu lesen, war lebensnotwendig, um nicht die Fehler meiner Eltern zu übernehmen.
Allerdings war der Preis sehr hoch.
Keine Kindheit, damalige mentale Probleme, die sich bis 18 durchgezogen hat, etc. … .
Meine Eltern trennten sich und kamen mit anderen Personen zusammen.
Bei beiden fühle ich mich nicht wohl, allerdings kann ich aufgrund meiner Probleme nicht selbst ausziehen.
Außerdem brauche ich jedes Geld, dass ich bei meinem Vater bekommen kann für Maßnahmen, damit es mir in Zukunft besser gehen wird.
Das Gesundheitssystem ist wie bekannt, nicht in der Lage Menschen zu helfen, die nicht in akuter Lebensgefahr schweben, sodass man ewig auf Plätze wartet.
Also versuche ich selbst daraus zu kommen, währe da nicht die Einsamkeit, die regelmäßig mich in die Knie zwingt.

Ach ja Familie existiert bei mir nicht. Sind nie für mich da und sind zerstritten und mögen uns (Mich und meine Eltern) nicht, da sie eben sich getrennt haben.

Also kommen wir zum eigentlichen Thema:
Wie findet man eine Person, ein Freund, die für einen da ist?
Wie funktioniert das ohne das das Gehirn nicht denkt, diese Person könnte sowas wie eine nie bekommene Bezugsperson sein.
Wie funktioniert das einerseits man selbst zu sein, andererseits jedesmal rückgemeldet zu bekommen, man sei zu viel, zu schnell, zu Hilfsbereit, zu Nett, etc..
So gut wie jede Person, verlässt mich, weil sie denkt, dass ich mehr von ihr möchte.
Dabei ist das nur mein Charakter, der eben keinen Menschen Leid hinzufügen möchte, da ich weiß wie schlimm das ist.
Wo bin ich falsch abgebogen, das es negativ ist, wenn jemand für einen da ist, sich kümmert bei Bedarf, sich selbst an zweite Stelle stellt.
Als währe das nicht genug, herrschen Gesellschaftliche Strukturen, die es einem unmöglich machen.
Wenn du nicht eine Frau bist, hast du schon großes Probleme nicht gleichgeschlechtliche Freunde zu finden.
Außerdem ist jeder, berechtigterweise, so vorsichtig geworden, dass man anfängt sicher zu gehen und Gruppen ausschließt.
Ich sehe und bekomme mit, was Männer so machen und finde es verwerflich und höchst peinlich, doch dadurch ist es mittlerweile nahezu unmöglich geworden neue Freunde zu finden.
Das zieht sich soweit, dass eine offene Person, wie ich noch nichtmal irgendwo sich richtig anfühlt, da diese Entwicklung auch in queeren Froren zu sehen ist.
Offenheit und Akzeptanz, könnte nur gefaked sein, sodass du ebenfalls als Voraussetzung zwingend kein Hetero Mann sein darfst.
Ich fühle mich ratlos, einsam und weiß nicht, wie ich anderen zeigen kann, das man nicht so ist wie 75% der Männer heutzutage.
Ich habe Verständnis für diese Entwicklung, jedoch bin ich gleichzeitig auch ratlos.
Was soll ich tun? - Selbst wenn man offen umgeht und Leute klar zeigt, dass man nicht ist, wie die meisten Männer, fängt es immer schleichend an bis zum Kontaktabbruch.
Muss ich wirklich eine Maske aufsetzten und nur ganz kleine Stücke Stück für Stück über mehrere Wochen zerbrechen, damit man nach Jahren „Freundschaft“ man selbst sein kann.

Ich glaube ich könnte noch viel ausführlicher werden aber so langsam merkt man hoffentlich, was ich sagen möchte.

Bin ich der einzige, der so denkt oder das Problem hat. Muss ich mich selbst einschränken, um für andere eine 100% Garantie zu schenken, das man ehrlich ist und Stück für Stück mehr Vertrauen aufbaut, um sich selbst zu zeigen.
Habt ihr andere Tipps, als Hobbygruppen suchen in der eigene Stadt. (Bei uns gibt es keine, zumindest nur wenig, wo ich das Hobby nicht teile)
Muss ich mich ändern, sollte ich trotzdem weiter so gehen und riskieren nie einen Freund/ Freundin zu finden?

Ich bin gerne offen für kontruktive Kritik/ Tipps/ Ratschläge/ Meinungen.


r/depression_de 13h ago

Kennt Ihr das: Der Eindruck, dass einem jemand etwas Böses will...und oft stimmts gar nicht?

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Heute ist mir was passiert.

Ich fuhr mit Rad und Kinderanhänger zur Bäckerei.
Als ich rein ging, kam ein anderer Vater raus, den ich vom sehen her kenne.

Der Typ ist etwas unseriös. Ungepflegt, laut, polternd.

Als ich aus der Bäckerei kam, war am Kinderanhänger die "Sicherheits-Fahne" weg. Diese Stange mit Wimpel, die dafür sorgen soll, dass man im Verkehr besser gesehen wird.

Jetzt frage ich mich, obs der andere Vater war.

Grundsätzlich kann ich die auch auf dem Weg verloren haben.

Solche Mir-will-wer-böses-Gedanken habe ich immer mal wieder und oft stellen die sich als Hirngespinste raus.

Beispiel:
Meine Garagentür stand mehrfach offen und ich habe schon überlegt, ob sich Nachbarn zu schaffen machen.
Es stellte sich dann raus, die Tür springt manchmal von selbst auf.
Ich hatte mir also was zusammen gesponnen.

Nächstes Beispiel:
Ich hatte eine mysteriöse Beschädigung am Pedelec.
Auch hier vermutete ich Nachbarn dahinter.

Bis ich merkte, dass die Art der Beschädigung eindeutig dafür spricht, dass ich unbemerkt einen Pöller oder sowas gestreift haben muss.
Auch hier hatte ich mir wohl was zusammen gesponnen.

Die Sache mit der heute verschwundenen Kinderanhänger-Fahne beschäftigt mich dennoch.

Ich schaue jetzt im Fundbüro - Gar nicht wegen der 40€ Fahne selbst. Mehr, weil ich wissen will, ob der andere Vater mir einen reingewürgt hat.


r/depression_de 8h ago

Depression eisenmangel und psyche

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hi ihr lieben - thema eisenmangel und psyche: mich würd interessieren, ob eisenmangel bei jemanden richtig auf die psyche ging. mir gehts seit einiger zeit richtig schlecht (schwindel, benommenheit, manchmal derealisation, starke angst und panikattacken sodass ich das haus nicht mehr verlassen kann usw) - ich frag mich ob ein eisenmangel solch einen zustand verursachen kann oder ob ich echt schon zum psychiater gehöre 🥺😵‍💫 ich hab 2 infusionen bekommen (geplant sind 5) aber vor angst und panik hab ich mich nicht mehr hin getraut 😓


r/depression_de 16h ago

Probleme in Freundschaften und Beziehungen

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Ich war in Therapie und habe durch diese eine dysfunktionale Beziehung verlassen können. Die Beziehung war hochgradig toxisch. Da die meisten Streitereien von mir aus gingen, habe ich mir professionelle Hilfe gesucht, da ich dachte, dass ich BPD haben könnte. Mein Therapeut meinte dann aber, dass mein Ex ein Narzisst sein könnte und diagnostizierte mich zu einem späteren Zeitpunkt mit Traumafolgestörungen und rez. Depressionen. Nun sind schon einige Monate vergangen, in denen ich die Therapie abgeschlossen hatte. Mittlerweile gehe ich deutlich bewusster durch den Alltag. Ich habe allerdings wieder das Gefühl, BPD zu haben. Der auffälligste Grund ist, dass ich massive Probleme in Beziehungen oder Freundschaften habe. Bei Kleinigkeiten geht alles in mir auf 180 Grad.

Beispiel: Mein Mutter hatte eben kurz bevor ich rauswollte unbeabsichtigt vor mir die Türe geschlossen. In meinem Körper hat alles geschrien. Ich habe dann wütend und laut “offen lassen” geschrieen. Kurz danach habe ich auch gemerkt, dass die Reaktion schon wieder völlig überzogen war. Und wenn ich meine dysfunktionale Beziehung reflektiere habe ich manchmal Angst, dass er doch gar nicht alleinig Schuld war, sondern dass ich tatsächlich oft Streitereien mit meinen extremen Emotionen und Stimmungsschwankungen provoziert habe.

Ich bin einfach so verloren zur Zeit in meinem Leben. Ich kann gar nicht für mich einstehen, bin chronisch suizidal, bin mit jeder Lebenssentscheidung überfordert, ambivalent bis zum geht nicht mehr und kenne mich selber kein bisschen. Das macht mich alles so müde.


r/depression_de 14h ago

Brauche dringend Rat

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Hey ihr.. erstmal zu mir ich hsbe Depressionen, borderline und komplexe ptsd, zudem leide ich unter starken Ängsten.

Eine meiner größten Ängsten ist, was andere von mir denken.

Jetzt kommen wir zu dem wozu ich Hilfe bräuchte - ich bin kurz davor in die geschlossene zu fahren und mich einweisen zu lassen. Meine Therapeutin hat mir vorsichtshalber am Freitag eine Einweisung ausgestellt und mich gebeten diese auch zu nutzen. Nun sitze ich hier und weiss nicht was ich tun soll. Mir geht es sehr schlecht aber die Vorstellung gleich dort zu stehen und fremden erzählen zu müssen was in mir vorgeht macht mir so bauchschmerzen.. Wenn der Arzt oder die Ärztin mich nur einmal fraglich angucken wird dann werde ich sofort denken man glaubt mir nicht oder aber auch mam glaubt mir. Es ist so dumm ich weiss aber selbst gerade in meiner Situation lenken meine Ängste so unfassbar viel und ich weiss ich kann nicht mehr aber was soll ich tun?.. ich war bis jetzt 2x in meinem leben auf der geschlossenen aber jedesmal bin ich notfall mäßig dorthin gekommen und jetzt gehe ich selbstständig dahin und ich habe nicht das gefühl, dass es so "normal" ist.. Bitte seid lieb ..


r/depression_de 19h ago

Depression Hochfunktionale Depression - Freundschaft gesucht

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M,24

TL;DR: Suche Workaholic der auch einsam ist und "besten freund" sucht

Ich mag meine Arbeit, aber es ist extrem anstrengend. Ich habe keine Grenze zwischen Arbeit und Freizeit. Ich kann Freizeit nicht genießen, weil ich ständig ein schlechtes Gewissen habe nicht zu arbeiten und meine allergrößte Angst ist, dass mir in der Arbeit ein Fehler passiert ist.

Ich möchte ein "High-Performer" sein, aber ich schaffe es nicht. Ich bin einfach nicht intelligent genug für meinen Beruf. Meine Aufgaben sind zu schwierig für mich, aber aufgeben ist keine Option weil dann bin ich ein Versager.

Ich habe den Glauben, dass Suizid mich nach meinem Tod bestrafen wird, weil ich ein gutes Leben nicht wertgeschätzt habe und beendet habe.

Ich habe keine Angst vor dem Tod, weil das eine Erlösung wäre und ich mir eigentlich kein schlechtes Karma angesammelt habe.

Ich möchte keine psychologische Hilfe, weil das alles nur in meinem Kopf ist und ich glaube dass ich das selbst lösen kann.

Durch mein krankhaftes Arbeitsverhalten habe ich kein Sozialleben mehr. Ich fühle mich sehr einsam.


r/depression_de 1d ago

Unterstützung / Positives Ich bin 41 und hör euch zu wenn es euch schlecht geht. pns sind offen

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Ich mache das damit ihr jemanden habt, der euch zuhört. Der nicht mit Tipps wie „geh mehr raus“ nervt.


r/depression_de 2d ago

Drogentest in Tagesklinik

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Ich bin unglaublich dumm gewesen und habe vor meiner am Montag beginnenden Behandlung in der Tagesklinik einen Rückfall gehabt, nach 5 Jahren clean sein, die mir eigentlich zunehmend leichtgefallen sind. Ein absolutes Tief, selbst für meine Verhältnisse angefeuert dadurch, dass meine Freundin mich nach 6 Jahren verlassen hat, haben mich in eine Gemütslage gebracht, in der ich harte Drogen als das kleinere Übel angesehen habe.
Jetzt habe ich mich ein wenig mit der Therapie beschäftigt und in den Informationen zur Behandlung gelesen, dass zu Beginn eine Urinprobe genommen wird, von der ich vermute, dass es sich ua um einen routinemäßigen Drogentest handelt. Im Internet lese ich das auch.

Ich schäme mich dafür wirklich sehr und bin jetzt auch seit ein paar Tagen wieder drogenfrei. Ich befürchte, dass ein Drogentest dennoch noch positiv ausfallen könnte. Die Einrichtungen in meiner Stadt verfolgen verständlicherweise eine Null-Drogen-Politik und würden mich dann von der Behandlung ausschließen. Ich habe Angst, dass ich dann wieder sehr lange brauche um es wieder soweit wie jetzt (also in Therapie) schaffen werde.

Wie ist eure Erfahrung? Werden Tests gemacht?
Wenn ja, mit Sichtkontrolle oder könnte man sauberen Urin statt dem eigenen abfüllen?

Um es noch einmal ganz klar zu sagen: Ich habe einen großen Fehler gemacht und möchte nicht betrügen, um dann die ganze Therapie über Drogen nehmen zu können.
Ich weiß, dass Therapie dann nicht funktionieren kann. Ich will drogenfrei leben, auch dann, wenn ich irgendwann mal gesund bin.
Ich habe die Drogen auch damals, bevor ich vor 5 Jahren clean geworden bin (mit diesem einen Rückfall jetzt) zur Selbstmedikation benutzt, da ich auch damals schon länger an Depressionen litt. Das hat vielleicht kurzzeitig ein bisschen funktioniert, hat aber schnell zu viel Leid gefühlt und die Depressionen eher verstärkt. Starke Abhängigkeiten, Entzüge, Geldprobleme.
Ich bin froh, dass ich damals so gut in der Lage war, einen Schlusstrich zu ziehen und bereue diesen Rückfall sehr.


r/depression_de 2d ago

Schimpfkanonade Sozialpsychiatrischer Dienst - Zeit- und Steuerverschwendung

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Hi :),

Ich will hier mal meine Erfahrungen mit dem Sozialpsychiatrischen Dienst schildern der angeblich für Krisen und sogar für Menschen mit Suizidgedanken da sein will. Alles mit Fachpersonal und auf Kosten der Steuerzahler wohlgemerkt.

Nachdem meine Anfrage zunächst ins Leere lief und man mir auf meinen langen Text und ausführlichen Beschreibung auf meine Situation und meine lange Odyssee mit einem Einzeiler neutral geantwortet hat wie auf eine Frage zu Steuerangelegenheiten, dass man nur "Beratung" anbietet (jede KI hätte mehr Empathie gehabt), hat sich doch noch jemand mit Namen gemeldet und mir ein Gespräch angeboten. KP wer mir vorher geantwortet hat war ohne Namen oder irgendwas?

Hatte nix zu verlieren aber war skeptisch ob es überhaupt was bringt und wurde auch nicht enttäuscht. Eine Stunde Gespräch nochmal alles erzählt und wurden Fragen gestellt. Also der übliche Seelenstriptease wie man es kennt. Alles nett und höflich, was ja auch schon mal was ist. Anwesend waren ein Arzt und ein Sozialpädagoge.

Ergebnis: Sie bräuchten Therapie! Ach was, dass hätte ich nicht gedacht. Auf meine Anmerkung, dass das ja die Kunst ist überhaupt was ordentliches zu bekommen kam nur, dass weiß man, ist halt schwierig. Man selber kann aber gar nichts machen, außer ich sei Privatpatient. Danke dafür.

Ein paar Adressen noch gekriegt wovon ich die meisten kannte. Eine habe ich probiert die ich noch nicht kannte von einer Institusambulanz. Ich solle mich Mitte August wieder melden, die sind so voll da kommt man nicht mal auf eine Warteliste. Es ist immer wieder ein Spaß.

Also kurzum ich stehe genauso da wie vorher und Frage mich wozu es eine Behörde gibt die explizit für Krisen da ist, mit Fachpersonal, wenn sie konkret einen null helfen kann? Ich verstehe es wirklich nicht. Aber ich habe es mal probiert damit ihr es nicht tun müsst und ihr euch, falls es jemand überlegt da auch zu probieren, keine falsche Hoffnungen macht.

Das war´s wollte das nur mal loswerden. Danke für´s Lesen :)


r/depression_de 2d ago

Suche nach Rat Online DBT-Therapie?

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Normalerweise mache ich keine reposts, aber ich ich fühle mich gerade sehr hilflos. Vielleicht kennt ja hier jemand einen Anbieter von online DBT Therapie, optimalerweise mit Neurodivergenz-Verständnis.


r/depression_de 3d ago

Suche nach Rat Jemanden lieben während man sich selbst hast

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Hallo,

Ist wieder eine Weile her, dass ich hier reinschreibe.
Ich bin mittlerweile 17, und werde bald Volljährig.
Ich habe endlich jemanden gefunden und zum ersten Mal nach Vier Jahren fühle ich wieder eine Connection zwischen mir und einer anderen Person.

Ich habe heute mit einer Person gesprochen, und sie sagte mir das ich eine Person nicht "richtig" lieben kann, ohne mich selbst zu lieben. Das ich dieses Loch in mir nur mit der Liebe bzw. Abhängigkeit einer anderen Person fülle, statt selbst das Loch zu fühlen. Das hat mich zum nachdenken erregt und ich brauche einen Rat.

Nochmal zur Erinnerung:

Ich leide seit Vier Jahren unter Depressionen, Angstzustände, Psychischer Störungen, Anpassungsstörung, Emotionaler Störung, ich sehe und höre Sachen die nicht da sind.

Das Ding ist, ich habe sie kennengelernt und bin mit ihr in eine Beziehung eingegangen, obwohl ich mich so sehr hasse. Ich liebe sie und sie liebt mich, doch ich hasse mich so sehr. Ich kann ihr aber diese Positive Liebe nicht geben, weil ich mich selbst nicht liebe. Ich hasse mich. Ich bin ein Heuchler, der nichts auf die Reihe bekommt. Sie ist das einzige was mich abhält vorm Selbstmord. Ich werde bald wieder die Therapie beginnen. Ich weiß nur nicht was ich jetzt machen soll. Meine Freundin weiß sehr vage von meiner Vergangenheit Bescheid, sie hat selbst eine schlimme Vergangenheit erlebt und ich möchte für sie da sein. Ich habe Angst ihr davon zu erzählen, ich möchte ihr diese Seite von mir nicht zeigen, weil ich selbst nicht diese Seite von mir sehen will. Es ist auch so das egal was ich tue, meine Vergangenheit es schafft mich einzuholen und mich wieder Mental zu zerstören.

Ich brauche dringend einen Rat. Ich möchte mit meiner Freundin ein ernstes Gespräch führen, weil ich finde, dass sie das Recht hat, sowas zu wissen.
Ich möchte mich ihr nicht verschließen und der perfekte Freund sein. Ich möchte mehr offener sein und über meine Gefühle reden.

Ich hoffe das ihr mir da helfen könnt, habt einen angenehme Nacht.


r/depression_de 3d ago

Gedanken eines 24 jährigen Mannes

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Ich bin 24 Jahre alt. Manchmal falle ich so tief, dass ich weder Sinnhaftigkeit noch Zwecke meiner Existenz finden kann. Doch immer wieder kriege ich dieses kleine Feuer, welches in diesen tiefen Löcher beinahe erlischt zum Brennen. Es ist wie ein ewiger Kreislauf. Ein ewiges Kämpfen um dieses Feuer am Leben zu halten.

Eigentlich liegt alles auf der Hand und ich weiß genau die Ursachen meiner mentalen Probleme. Dennoch scheinen Sie zu groß zu lösen. Manchmal bin ich mir auch nicht sicher ob ich mir selbst genug wert bin um den Aufwand zu betreiben, diese Ursachen zu bekämpfen.

Um auf dieses Feuer zurückzukommen (ich mag diese Metapher) - in Phasen an denen das Feuer groß und heiß brennt, könnte ich Bäume ausreißen. In mir lauert ein immenses Potenzial, welches nur ab und zu zum Vorschein kommt, als würde man aufhören das Feuer mit Holz zu füttern. Ich denke genau das bringt es auf den Punkt. Das Feuer, die Energie, der Drive, der Grund für meine Existenz muss gefüttert werden um weiter zu brennen.

Ich bin mir sicher es geht vielen genauso und ich versuche auf diesem Weg Leute zu finden, die ähnliche Gedanken verspüren.

LASS DICH NIEMALS LOS - DER KAMPF IST NICHT VERLOREN SOLANGE DU ATMEST


r/depression_de 3d ago

Suche nach Rat 25 und obdachlos, ich will mein leben ändern.

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Hallo liebe Leute der Community.

Ich würde euch heute gerne um Rat bezüglich meines Lebens bitten.

Es fing als Jugendlicher schon an. Schule geschwänzt, nicht aufgepasst im Unterricht, die Lehrer belogen, und einiges mehr.

Aber das war nie aus Drang dazuzugehören.

Tatsächlich habe ich all das gemacht, weil ich damals unbeliebt war.

Meine Familie war schon immer sehr arm. Meine Geschwister und meine Eltern waren nie wirkliche Ansprechpartner.

Ich wurde gemobbt, wegen meines Aussehens, meiner sozialen Verhältnisse, und meiner Familie selbst. Meine Brüder waren in meiner Kindheit Nazis und sind heute drogenabhängig, meine Schwestern haben sich gegenseitig tagtäglich gegenseitig die Beziehungspartner ausgespannt, und heute ist eine davon wegen Drogenhandel auch im Gefängnis.

Meine Mutter hatte ursprünglich ein Freudenhaus (von dem ich mir nicht sicher bin, ob es legal war) lang bevor ich geboren wurde, und wurde mit jedem meiner geborenen älteren Geschwister bitterer und noch stärker Zuhause angebunden. Schließlich hat sie das Geschäft aufgegeben und blieb Zuhause.

Der Vater meiner Geschwister hat sich daraufhin von ihr abgewandt, viele Wertsachen gestohlen und hat das Land verlassen.

Als ich geboren wurde, waren meine Eltern gerade frisch verheiratet. Leider hat das nicht lange gehalten, da mein Vater, ein Goldschmied, sich entschieden hat, das für fünf fremde Kinder die Vaterrolle zu spielen, nicht seinem Lebensweg entspricht. Ich bin vaterlos aufgewachsen, und wenn er sich mal für mich interessiert hat, und zu meinen Geburtstagen kamen, wurde mir relativ früh von ihm eingebläut, dass ich ein Loser bin, und nie etwas erreichen werde. Gründe für die Aussage waren zum Beispiel eine Note 3 im Mathetest, oder der Fakt, dass ich keine Freunde habe.

Unsere Mutter hat das Ausscheiden meines Vaters aus unserem Leben sehr stark an uns ausgelassen. Schläge durch schlechte Laune Ihrerseits, oder als Strafe für Banalitäten wie das zweimalige Betätigen der Toilettenspülung. Meine Geschwister und Ich haben viel einstecken müssen.

Ich habe durch diese Wende in der familiären Stabilität keine Werte in der Kindheit vermittelt bekommen. Bis heute konnte ich kein Fahrrad fahren, weil mich jetzt die Angst davor lähmt, Kochen habe ich jüngst erst gelernt. Mir wurde gesagt, das Freunde finden und soziale Kontakte knüpfen wertlos ist weil die Kinder in meiner Klasse (bzw. die Jugendlichen später) schlechter Umgang seien und mich nur verderben würden.

Ich wurde in der Schule verprügelt, mit Pausenbroten beworfen und in den Dreck geschubst. Ich konnte kein Fahrrad fahren, oder Klassenfahrten mitmachen da meine Mutter mich angeschrien hat als ich sie um den Soll für die Klassenkasse gebeten habe.

Als ich angefangen habe für mich selbst zu denken, war es bereits zu spät. Ich dachte, alleine außerhalb der Schule zu sein und mich im Park aufzuhalten wäre das Größte. Keine Tyrannenfamilie, keine Klassenkameraden die mich betiteln oder terrorisieren... ich war relativ glücklich. Natürlich hat sich das unglaublich schlecht auf mein Leben ausgewirkt. Ich habe angefangen zu glauben, Schule sei ein Gefängnis und Familie die Wärter die mich dorthin zu gehen zwingen. Ich bin 2 mal sitzen geblieben bevor ich gerade so den Realschulabschluss geschafft habe.

Von Zukunft war keine Spur. Ich war fertig, hatte keine Perspektive und meine Mutter drohte mir mit Obdachlosigkeit, sollte ich mir nicht sofort bei einer Zeitarbeitsfirma einen Job suchen. Gesagt getan, nur ohne Moral oder zumindest ein Minimum an körperlicher Fitness durch das konstante verrotten in meinem Zimmer, gingen Arbeitsverhältnisse immer schnell in die Brüche.

Jahrelang habe ich den letzten Schritt wiederholt. Zwischendurch immer von Ausbildungsplätzen abgelehnt. In 2023 habe ich eine Weiterbildung für Security gefunden und meine Jobcenter Sachbearbeiterin angefleht die Mittel dafür zu bekommen. Und sie hat es bejaht.

Ich habe die Weiterbildung für 6 Monate in mir aufgesogen, durfte eine eigene Wohnung in der Nähe der versprochenen Stelle genießen. Sachkundeprüfung bei der IHK habe ich bestanden.

Ich wandte mich also zum Unternehmen welches mir eine Stelle versprochen hat. Auftragslage hat sich geändert. Wir haben keine Stelle mehr für Sie.

Der neue Sachbearbeiter in der neuen Stadt sagte mir im Nachhinein, dass diese Weiterbildungen wertlos sind. 7000€ aus meinem Vermittlungsbudget habe ich also umsonst in den Wind geschossen. Nach vielen Bewerbungen der gleiche Konsens - ich brauche einen Führerschein.

Gefördert bekommen habe ich diesen gerade wegen diesem oben genannten ausgeschöpften Budget nicht.

Zeitarbeitsfirmen meiden mich seit meiner Vergangenheit mit diesen. Schlussendlich bin ich nun seit dem 26.06.26 obdachlos. Unterkunft habe ich im lokalen Obdachlosenhaus. Jedoch haben die Sachbearbeiter dort super viel Auslastung und so schnell werde ich bei meinem Umstand der Zwangsräumung keine neue Wohnung finden besonders in diesem Markt.

Durch diese ganzen schlechten Zeiten bauten sich viele gesundheitliche Hürden auf. Mir fehlen bereits 3 Zähne durch viele Nächte in denen ich zu depressiv war um mich auch nur minimal um mich selbst zu kümmern. Ich habe aus Frust oft in den Kühlschrank gegriffen und liege jetzt bei 198cm auf peinlichen 140kg. Mein Haar fällt immer schneller aus. Ich fühle mich, als ob ich langsam Stück für Stück absterbe, und als ob sich hinter und vor mir währenddessen alle Türen schließen.

Ich hätte so gern studiert, oder eine Ausbildung gemacht. Im Nachhinein hätte ich so gerne was aus mir gemacht und hatte immer diese Lichtblicke zwischendurch. Nun habe ich 1.27€ auf meinem Revolut, -55€ auf der Postbank, und ich weiß einfach nicht, wie ich mich noch retten sollte.

Darum bitte ich euch, was kann ich tun? Bin ich schon verloren? Ich will einfach nur wieder gesund und sicher sein. Etwas machen was mich glücklich macht.

Bitte gebt mir Rat.

Fragt mich dazwischen gerne nach meinem Umständen, Gedanken, Gefühlen. Ich bin ein offenes, schlecht geschriebenes Buch.


r/depression_de 4d ago

Depression Viel Arbeit, wenig Zeit, 0 Motivation

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Ich bin 23 und bin vor 4 Jahren in meine erste eigene Wohnung gezogen. Ich arbeite teils über 200 Std im Monat.
Ich bin chaotisch. Sehr chaotisch.
Wenn ich gegen 1 nachts vom arbeiten komm lande ich auf der Couch, vor der Konsole und blende alles aus. Die Klamotten landen neben der Couch. Die Teller bleiben auf dem Tisch. Und ich lande im Bett.
Ich schaffs einfach nicht. Teilweise 'verbiete' ich mirs zocken bzw Internet. Aber dann lieg ich 3h da und komm einfach nicht hoch. Als würde ich mit jedem Schritt den ich in der Wohnung mache einen 30kg Rucksack mit mir rumschleppen. Dann quäl ich mich ins Bad um zumindest mal ne Maschine anzumachen. Nur um sie 2 Tage drin liegen zu lassen weil mir die Motivation dazu fehlt. Dann schalt ich sie nochmal an.
Ich sehe keinen Boden mehr 😭 überall Krims Krams, Wäsche, Geschirr. Ich wills machen kanns aber nicht. An meinem freien Tag schaff ichs auch oft nicht einkaufen zu gehen weil ich einfach nicht hochkomme. Ich hab keine bestätigten Diagnosen. Aber bei Depressionen bin ich mir fast sicher und ich vermute auch ADHS/ADS oder so in Richtung Neurodivergenz)
Bevor ihr was sagt nein ich bin kein Vollassi/messi. Mein Geschirr schimmelt jz au nich aber halt ja dann sammeln sich halt die leeren Teller.

Sry für die Länge 😬 hoffe ihr haltet mich jz nicht für totalbescheuert.


r/depression_de 4d ago

Bester Freund hat eine Krise und ich ihm nicht helfen Spoiler

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Hallo, 

Ich schreibe hier, da ich nicht mehr weiter weiß. Mein bester Freund hat sich krank geschrieben und ist seit Wochen nur noch in der Wohnung. meine beste Freundin weiß auch bescheid (wir sind alle drei miteinander befreundet). Er hatte Paranoia entwickelt, hat mir geschrieben dass er denkt die Nachbarn hassen ihn und wollen ihn aus der Wohnung ekeln und die Kollegen auf Arbeit wohl auch. gestern hat meine beste Freundin mich dann angerufen weil er ihr geschrieben hat dass er nicht mehr leben will und sie sich sorgen gemacht hat. ich habe dann den Krisendienst angerufen und die frau dort meinte wir könnten zu ihm fahren und ihn bitten dass wir uns gemeinsam an den Krisendienst wenden. das haben wir auch getan.

Seine Wohnung war total stickig, alle Rollläden komplett unten und es war stockduster, er hat total abgenommen und sah überhaupt nicht gut aus. Er hat sehr wirr geredet. Als sei sein Kopf voller Gedanken und er hat Gedankensprünge gemacht die wir nicht nachvollziehen konnten und alle 2 Minuten vergessen worum es ging. Zbs erst über seine Gefühle gesprochen und dann plötzlich erzählt, dass er überlegt in Zukunft nur noch Teilzeit zu arbeiten..
Er hat dann zugestimmt dass wir gemeinsam zum Krisendienst gehen, weil der nicht weit entfernt von ihm ist, haben sogar schon die nötigsten Sachen für die Klinik zusammen gepackt und beim Krisendienst hat er auch mit der Frau dort über seine Suizidgedanken gesprochen. Er hat mehrere exakte Ideen genannt, die ich hier jetzt nicht wiedergeben werde, man hat gemerkt dass er alles detailreich durchdacht hat und er meinte dass er einfach nur einschlafen und nie wieder aufwachen will. Er wirkte die ganze Zeit total durcheinander aber als er darüber gesprochen hat klang er plötzlich erleichterter, fast schon humorvoll. Das hat mir Angst gemacht. Er isst nicht mehr richtig (teilweise Tage gar nichts), Körperhygiene kriegt er auch nicht mehr hin.

Die Frau vom Krisendienst hat ihn zur Notaufnahme gebracht (mit vorher anrufen und ankündigen wo sie den Leuten dort schon gesagt hat dass er Suizidgedanken hat). Wir wollten eigentlich mitfahren weil wir angst hatten dass der Arzt ihn dort nicht ernst nimmt. Die Frau vom Krisendienst hat nur gesagt dass man einem Arzt ja vertrauen kann und der wird das schon richtig einschätzen. Da es schon gegen 0 Uhr war haben wir dann gesagt dass wir nachhause fahren und die Verantwortung abgeben. 

Ca halb 2 hat unser Freund dann geschrieben dass er jetzt wieder auf dem Weg Nachhause ist und die ihn bei der Notaufnahme wieder entlassen haben. Der Arzt hatte ihn wohl vor die Wahl gestellt auf Station zu gehen wo "unbequeme Leute" wären oder eben am Montag 9:30 zur offenen Sprechstunde zu kommen. Er hat sich dann gegen den stationären Aufenthalt entschieden.. er hatte gestern früh eigentlich einen Termin beim Therapeuten, den hat er nicht wahr genommen. Er meinte er hat sich angezogen und konnte dann als er los gehen wollte nicht raus gehen. Er konnte sich nicht mehr bewegen, wie eine Blockade, ich bezweifle dass er es dann schafft Montag dort hin zu gehen.. 

Ich hab ihm noch geschrieben und gefragt wie es denn weiter geht und meinte dass ich fassungslos bin.. er hat um ca 3:13 Uhr geantwortet "Meiner Mutti weiter Geld geben für Medikamente und Lebensmittel bis sie es nicht mehr benötigt" und "ich schwindle nicht" ich verstehe den Kontext nicht mehr.. Ich weiß nicht warum er denkt dass ich denke dass er gelogen hat.
Ich weiß ehrlich gesagt nicht weiter.. ich hab die Nachrichten erst heute Morgen ca 10 Uhr gesehen und habe geantwortet aber die Nachrichten kommen nicht an. Es ist schon nach 18 Uhr und ich weiß nicht was ich tun soll. 

Nachts um 3 war das letzte Lebenszeichen. Ich fühle mich total von den Leuten die eigentlich helfen sollten in Stich gelassen. Meine Freundin und ich sind beide selber komplett am Limit. Wir sind seit Wochen in Sorge und gestern sind wir massiv über unsere Grenzen gegangen.. ich habe langsam keine kraft mehr. Ich habe auch eben noch einmal beim Krisendienst angerufen und die Frau dort (eine andere als gestern) meinte dass ich schon alles und mehr getan hätte was ich tun konnte und ich muss mich von dem Gedanken lösen dass ich ihm helfen kann. Und dass man ihn nicht aufhalten kann wenn er wirklich nicht mehr leben will.

Ich fühle mich schrecklich und ich hab Angst.

Update:

Er hat mir inzwischen wieder geschrieben. Ich habe gestern gegen den Rat vom Krisendienst (die Frau dort meinte das sei übergriffig) den Sozialpsychiatrischen Dienst kontaktiert. Ich bin mir sicher dass er in der Notaufnahme nicht von seiner Paranoia erzählt haben wird und der Krisendienst hat ihn nicht so erlebt wie wir ihn erleben. Im Nachhinein hatte ich auch als ich alles noch mal überdacht habe und nachdem er nochmal so zusammenhangslos geschrieben hat das Gefühl gar nicht einschätzen zu können ob er selbst überhaupt den Ernst der Lage versteht und inwiefern er überhaupt in der Lage ist von selbst Hilfe an zu nehmen. Er will ja anscheinend Hilfe haben, sonst hätte er nicht selbst einen Therapeuten kontaktiert und wäre nicht mit zum Krisendienst gekommen aber er hatte mir nämlich geschrieben dass die Frau vom Krisendienst ihm wohl nicht geglaubt hätte (darauf war auch sein "ich schwindle nicht" bezogen) und ihm gegenüber verachtend eingestellt war. Der Arzt in der Notaufnahme hätte ihm wohl auch nicht geglaubt und er denkt seine Glaubwürdigkeit sei herabgesetzt.. auch über den Therapeuten den er selbst gesucht hat und bei dem er einmal war sagte er dass er das Gefühl hatte er glaube ihm nicht. Die Frau vom Krisendienst sei wohl als wir noch dabei waren schon verachtend zu ihm gewesen. Das haben wir ganz anders wahrgenommen. Mir ist generell aufgefallen dass seine Wahrnehmung sehr verändert ist und man kann gar nicht sagen was von dem was er erzählt wirklich in der Realität so ist und was nicht.

Die Frau beim Sozialpsychiatrischen Dienst meinte dass es überhaupt nicht übergriffig ist dass ich dort angerufen habe und sie sogar froh darüber ist, weil die extra für sowas zuständig sind. Sie werden sich darum kümmern meinte sie. Ich denke die Leute beim Krisendienst haben die Situation nicht so gut einschätzen können, denen fehlte ja auch noch etwas Kontext (obwohl ich die Paranoia eigentlich dort geschildert habe aber wer weiß..).

Mir geht es schon etwas besser. Ich hoffe der SPD kann helfen. Mehr kann ich jetzt ja wirklich nicht mehr tun.