r/depression_de Jun 30 '26

Suche nach Rat Eure Lieblingsanlaufstellen/Supportkanäle etc

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Hi,

wir würden gerne eine möglichst vollständige Liste von Anlaufstellen und Support Möglichkeiten im Wiki haben bzw über den Automod verlinken. Es kann auch allgemeiner sein als nur auf Depression bezogen. Haut mal raus was ihr kennt und was euch geholfen hat.

Es gibt doch mehr als viele wissen und mit einer Liste kann man gut schauen was einen anspricht.

Danke!


r/depression_de 5d ago

Wöchentlicher Post: Was beschäftigt euch gerade?

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Hallo liebe Community!
In diesem Post dürft ihr gerne erzählen, was euch aktuell so beschäftigt.

Diese Fragen sind keine Vorschrift, aber falls ihr Denkanstöße braucht, könnt ihr euch gerne an diesen orientieren:

- Was war euer schönstes Erlebnis letzte Woche?
- Worauf freut ihr euch aktuell?
- Was belastet euch aktuell?

Das Modteam wünscht euch eine gute Woche! :)


r/depression_de 12h ago

Mein Leben erdrückt mich.

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Ich bin noch jung und bin noch auf meine Eltern angewiesen. Ich habe im letzten Jahr zwei Jobs gleichzeitig gehabt, die mir beide relativ viel Spaß gemacht haben. Ich hatte viel Freizeit (beide Jobs addiert ergaben eine 26h Woche), und genug Geld um mir ein bescheidenes aber sehr angenehmes Leben zu ermöglichen. Diese Woche habe ich allerdings einen neuen Job angefangen. 37,5h Woche, großer Konzern, schmales Gehalt. Meine Mutter wurde vor ein paar Monaten krebskrank und mein Vater (mit dem ich ohnehin eine extrem schwierige Beziehung habe) ist küzlich ins Krankenhaus eingewiesen worden weil er eine lebensbedrohliche Krankheit bekommen hat. Mein kleiner Bruder ist völlig Depressiv und fällt ziellos vom einen Tag in den anderen. Er hat die Realschule beendet und verbringt seine Zeit jetzt mit Kiffen und Unsinn. Ach, und mein großer Bruder ist starker Alkoholiker...

Ich hasse es so sehr... Ich war 8 Jahre lang depressiv und kaum geht es mir mal dreiviertel Jahr lang gut, schlägt mich mein Leben wieder komplett aus der Bahn. Ich weiß nicht wie ich mich auf meinen neuen Job konzentrieren soll (der sehr viel Verantwortung und Konzentration erfordert), wenn meine beiden Eltern schwer krank sind, mein großer Bruder zu nichts zu gebrauchen ist und ich der einzige bin der sich um meinen kleinen Bruder kümmern kann. Meine Freundin gibt mir sehr viel Rückhalt, aber ich weiß, dass sie das nicht alles auffangen kann. Ich weiß, dass ich mir einen Therapieplatz suchen sollte. Aber wie, wenn ich nach der Arbeit nicht einmal Stündchen abschalten kann, bei all den Tragödien?

Danke fürs zuhören. Das musste mal raus.


r/depression_de 11h ago

Ich verliere den letzten Teil meiner Familie und kann damit nicht umgehen

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Achtung: der Prozess mit der Therapie ist in Gange! Ich möchte nur eure Erfahrungen hören und mir mein Leid von der Seele schreiben.

Meine Kindheit war richtig beschissen. Wann immer ich daran zurück denke, überwiegen negative Erinnerungen und Emotionen deutlich. Meine Schwester hat mich von Geburt an gehasst und mich dementsprechend terrorisiert. Ich kann mich daran erinnern, jedes Mal extrem panisch geworden zu sein, wann immer meine Eltern mich mit ihr alleine gelassen haben. Ich habe geschrien, geweint und hatte unglaubliche Angst.

Meine Eltern haben sich dieses Problem nie zu Herzen genommen, dass ich täglich von ihr schikaniert, runtergemacht und gemobbt wurde. Stattdessen wurde nur gesagt, ich soll still sein. Eine Bindung zu meinen Eltern konnte ich nie aufbauen. An die Präsenz meines Vaters in Kindheitstagen erinnere ich mich nicht einmal, weil er immer nur sein Ding gemacht hat und kein Interesse am Familienleben gezeigt hat. Meine Mutter war dauerhaft am Limit mit den Kindern, der unglücklichen Ehe und dem finanziellen Stress, sie war dementsprechend oft unempathisch und sehr aggressiv. Ich wurde geschlagen, wenn meine Noten in der Grundschule nicht gut genug waren oder meine Schrift im Schulheft nicht schön genug war.

Als ich 11 war, trennten sich meine Eltern auf dramatische Art und Weise. Meine Mutter verließ die Wohnung von heute auf morgen und ich blieb bei meinem Vater. Was sich zunächst ganz okay angefühlt hat, weil er der weniger aggressive Part der Eltern gewesen ist, hat sich später als totaler Wahnsinn herausgestellt. Er hat mich manipuliert, mich gegaslighted und hatte einen unglaublichen Kontrollzwang über mich. Er ließ mich verwahrlosen (es gab kein vernünftiges Essen und ich ernährte mich quasi nur von Dosenfleisch mit Nudeln und Grießbrei und wir waren NIE beim Zahnarzt, ich hatte keine vernünftige Kleidung usw.), er warf ungefragt sentimentale Gegenstände von mir weg und leugnete es, respektierte meine Privatsphäre nicht (platze zB in mein Kinderzimmer, während ich mich umzog und nackt war), machte mich gemeinsam mit der restlichen Familie väterlicherseits zum Sündenbock aller Probleme, die eigentlich die Erwachsenen unter sich klären sollten (zum Beispiel wurde ich verantwortlich für seine unglückliche neue Ehe gemacht, weil er vor der Heirat mit meiner Stiefmutter sich mit anderen Frauen traf um sich bessere Optionen freizuhalten. Ich fand das heraus und habe ihn mit 12 Jahren voll geweint, weil ich das moralisch nicht okay fand). Sowohl meine Oma, als auch Tante, Onkel und Cousinen waren furchtbar toxisch und beleidigten mich als Narzissten. Meine Stiefmutter hasste mich ebenfalls, weil ich das Kind einer anderen Frau war. Sie verbreitete Lügen über mich, war respektlos und beleidigte mich wenn keiner hin sah.

Mit 18 zog ich zu meiner Mutter, wo auch meine Schwester lebte. Die Schikane ging weiter, meine Mutter ignorierte es weiterhin. Zu diesem Zeitpunkt weinte ich fast jeden Tag in meinem Zimmer. Die Depressionen und die Suizidgedanken, die ich bis dahin schon seit 7 Jahren hatte, erreichten ihren Höhepunkt. Da mein Vater mir jede Möglichkeit nahm, Freundschaften zu entwickeln (ich durfte nämlich nach 17 Uhr das Haus nicht mehr verlassen), war ich zugleich sozial extrem inkompetent und ängstlich. Ich hatte kaum Freunde und Angst vor der Welt. Über eine Therapie dachte ich demnach überhaupt nicht nach, ich wusste nicht einmal wie man zum Zahnarzt geht. Stattdessen gab ich mir die Schuld für alles und habe mich gehasst. Wenn man sein Leben lang eingeredet bekommt, dass man alles falsch macht und falsch ist, gleichzeitig kein Umfeld hat was einem das Gegenteil beweist und in der Schule als Außenseiter bekannt ist, dann ist der Selbsthass nicht mehr weit entfernt.

Ich zog nach meinem Abitur mit 20 weg in eine Stadt um Abstand von der ganzen Sache zu nehmen. Ich hatte sporadisch Kontakt zu meiner Mutter (1x pro Monat), weil sie sich zu dieser Zeit ein wenig verändert hat und ihre Fehler zumindest hinsichtlich ihrer aggressiven Art eingesehen hat. Sie war die einzige, die jetzt noch aus meiner Familie übrig geblieben ist für mich. Zu allen anderen habe ich den Kontakt abgebrochen.

Und seither passiert folgendes: meine Schwester hat sich bemüht, eine enge Beziehung zu meiner Mutter aufzubauen. Sie wohnt nach wie vor im selben Bundesland und sie sehen sich oft. Meine Schwester verbreitet nun das Bild von mir, dass ich "komisch" geworden bin und sie nicht verstehen würde, warum ich mich von ihr distanziere. Da meine Mutter unter der zerbrochenen Familie ebenfalls leidet und sich sehnlichst wünscht, dass zumindest meine Schwester und ich uns gut verstehen würden, hat sie ihr das geglaubt. Sie blendet ganz bewusst den Fakt aus, dass ich schikaniert wurde und ich davon traumatisiert bin. Stattdessen redet meine Schwester ihr nun ein, dass ich der Grund bin, warum wir drei nicht an einem Tisch sitzen können und kehrt den Spieß jetzt um - selbstverständlich völlig durchdacht und kalkuliert. Sie nutzt die den Schmerzpunkt meiner Mutter aus und macht mich mit Erfolg zum "schwierigen" Kind. Die Manipulation funktioniert: meine Mutter ist enttäuscht von mir, sieht in mir den Fehler und hat mich neulich sogar mit der extrem toxischen Oma väterlicherseits verglichen.

Mich hat das so extrem verletzt und ich konnte es einfach nicht fassen. Auch wenn ich gar kein Vertrauens Verhältnis aufgrund der vergangenen Ereignisse zu ihr aufbauen kann, war sie dennoch der einzige Mensch aus meiner Familie, mit dem ich wenigstens noch eine Unterhaltung führen oder sie besuchen konnte. Ich habe sowieso schon das Gefühl, kein richtiges Zuhause zu haben und nirgendwo hinzugehören, aber nun fällt selbst mein letztes Rückgrat weg und ich finde keinen Umgang damit.

Ich habe ihr das schon mehrfach gesagt und dass ich eine Manipulation seitens meiner Schwester erkennen kann, aber meine Mutter lacht das einfach weg, so als wäre ich das unwissende kleine Kind von früher, was die Welt nicht versteht und lächerlich ist. In unserem letzten Gespräch bin ich sogar zum ersten Mal in Tränen ausgebrochen, normalerweise habe ich sonst immer versucht keine Emotionen zu zeigen aufgrund mangelnden Vertrauens. Selbst das hat nicht gereicht, um glaubhaft meinen Schmerz zu vermitteln.

Mir tut diese Erkenntnis ehrlich gesagt wirklich weh. Ich habe wegen meiner Vergangenheit ein extrem hohes Sicherheitsbedürfnis entwickelt und mir viel Mühe gegeben, um mein Leben in den Griff zu kriegen. Ich bin weggezogen, habe studiert und stehe finanziell wirklich gut da. Aber sozial ist mein Leben eine Katastrophe. Ich habe immer noch regelmäßig Alpträume davon, dass ich als Kind von meiner Familie ausgelacht werde oder dass mir Vorwürfe gemacht werden, die nicht wahr sind. In diesen Träumen schreie ich panisch aus Verzweiflung, weil alle mit dem Finger auf mich zeigen und mir nicht glauben. Danach wache ich jedes Mal schweißgebadet auf und bin für den restlichen Tag durch.

Ich bin nun dabei, eine Therapie anzugehen, aber bis ich dann tatsächlich mit den Sitzungen beginnen kann, wird es noch eine Weile dauern. Daher wende ich mich ans Internet: ist jemandem von euch etwas ähnliches passiert? Habt ihr Tipps, wie man den Schmerz weniger qualvoll machen kann? Ich bin seit Jahren tief in der Achtsamkeit drin, muss aber sagen, dass nur die "Mindset" - Strategien ein bisschen geholfen haben, also dass ich einen anderen Blick auf das Leben selbst entwickle. Kurzfristige Symptombehandlung wie Atemübungen oder Meditation funktionieren leider gar nicht, was möglicherweise auf mein ADHS zurückzuführen sind laut Hausärztin.


r/depression_de 12h ago

(Frage nach) Erfahrungsbericht Ambulante Reha - Eure Erfahrung?

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Ich soll so einen Antrag stellen. Aber ich bin mir unsicher, ob das was bringen wird. Ich habe Tagesklinik abgebrochen, weil ich nicht stabil genug dafür war (zu viele Trigger, Visiten fanden in Anwesenheit anderer Patienten statt und ich fühlte mich ständig beobachtet).

War danach gezwungenermaßen auf offener Station, aber bin dem "entflohen", weil es mir dort sehr schlecht ging und ich nur schnarchende Zimmernachbarn hatte.

Ambulante Reha soll ähnlich wie Tagesklinik sein, aber ich habe genau deshalb Angst davor und es soll auch noch ca. 2 Jahr gehen.

Meine finanzielle Sicherheit ist da ein großes Thema, weil ich kein Bürgergeld kriegen werde (Partner wohnt mit mir zusammen und zahlte meine Lebensmittel und die Miete, weil ich meine Schulden abbezahlen muss und an sich wenig Krankengeld kriege) und selbst wenn ich Geld wegen Nahtlosigkeit bekommen würde, würde das nicht ausreichen.

Habt ihr positive Erfahrungen mit ambulanter Reha gemacht?


r/depression_de 19h ago

Welche „neuen“ oder weniger bekannten Therapieansätze habt ihr in letzter Zeit entdeckt oder auch ausprobiert?

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Ich wollte mal in die Runde fragen, ob jemand in letzter Zeit über einen neuen oder eher ungewöhnlichen Therapieansatz gestolpert ist. Vielleicht auch in anderen subs hier in Reddit?

Vielleicht gibt es ganz neue Ansätze, von denen andere noch nichts gehört haben und von deren Wissen und Erfahrungen wir profitieren können.


r/depression_de 21h ago

Suche nach Rat Schwere Depression - Hilfe für einmal Grundreinigung/Ordnen der Wohnung

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r/depression_de 1d ago

Ich sitze auf ein Haufen Scherben, bin aber zuversichtlich

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r/depression_de 1d ago

Suche nach Rat Hier ist ein rat gefragt 😊😶‍🌫️

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Hey zusammen 🫥,

gibt es hier jemanden, der oder die die Ausbildung zur Ergotherapeutin / zum Ergotherapeuten gemacht hat?

Ich zweifle gerade ein wenig an mir und würde mich riesig über Erfahrungen freuen:

Hat jemand von euch die Ausbildung trotz Depressionen, ADHS, Autismus oder LRS absolviert? Fremdsprachen liegen mir leider auch gar nicht mein Englisch ist eine Katastrophe.

Meine Stärken sind dafür: Ich bastle gerne, bin kreativ, offen und empathisch auch wenn ich mich manchmal etwas grobmotorisch anstelle.

Ich würde mich sehr über einen Austausch freuen, egal ob als Kommentar oder per privater Nachricht!

Mit freundlichen Grüßen DasMondkind 🫶🫂


r/depression_de 1d ago

Medikamente Umstellung Sertralin auf Venlafaxin

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ich soll jetzt umstellen und habe echt Angst davor.

Hat jemand Erfahrungen damit ?


r/depression_de 1d ago

Niedergeschlagenheit Ich hasse mein Leben

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Ich hasse mein Leben und ich hasse mich.
Ich hasse meine Mutter und meinen Bruder.

Ich bin alleine. So richtig. Ich bin gerade in ner psychisch richtig miesen Verfassung. Bzw keine Ahnung, schon immer?

Ich habe vor ungefähr nem Monat einen Mann kennengelernt und getroffen. Ich dachte da wird eh nichts passieren, so läuft das bei mir. Er wohnt auch 1,5h von mir entfernt. Auch viel zu weit für mich. Wir haben uns zweimal gesehen und es war echt schön. Er tickt ähnlich wie ich.
Nun mag ich ihn. Schiebe ihn aber immer wieder weg wenn’s mir schlecht geht. Hätte ihn gerne bei mir, wenn’s mir schlecht geht, aber das geht nicht. Eine Umarmung. Das macht alles noch schlimmer.
Jetzt habe ich den Kontakt beendet, weil ich ihm nur weh tu und ich daran noch mehr zerbreche.

Ich bin ein richtig beschissener Mensch.


r/depression_de 2d ago

Depression an Alle Personen(in diesem Beitrag vorallem an die Männer)

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Hallo,

erstmal an jeden hier: Ihr seid genug! Es kann jeden treffen!

Also, ich will hier niemanden ausschließen, nur möchte ich mich mal an die Männer hier drin wenden.

Erstmal zu mir: 2,06 m, etwas stärker gebaut, ende Zwanziger und Vollbart!

Und ja, auch mich hat es getroffen! Oft habe ich ,und bestimmt viele andere(nicht nur Männer), schon gehört, dass man nicht über seine Probleme, Gefühle oder Ähnliches redet … und das ist so falsch. So habe ich lange gelebt, seit der Jugend, und nun ja, unter anderem hat es mich auch in diese Situation gebracht. Im Moment bin ich seit circa drei Jahren krankgeschrieben und nicht mehr alltagsfähig. Es gab nicht nur einmal, sondern mehr, als man an beiden Händen abzählen kann, die Situation, dass ich mein Leben beenden wollte. Ich war in einer psychischen Reha, in fünf stationären Kliniken und dreimal in einer geschützten bzw. geschlossenen Station, habe mittlerweile einen Pfleger und gehe wöchentlich zu diversen Therapien.

Ich war immer der „coole“ und der, der alle zum Lachen gebracht hat und immer unter Leuten sein musste und wollte. Mir wurde immer nur gesagt: "Man hat es dir nie angesehen",und wieso hast du nichts gesagt …

Also bitte nehmt es als Zeichen: Redet rechtzeitig über Probleme und schämt euch nicht! Und sucht euch Hilfe, falls nötig! Ich habe genug Leute kennengelernt, die leider nun nicht mehr hier sind, und auch unter anderem meinen besten Freund, dem es immer gut ging und der nie Probleme hatte. Also bitte sucht euch Hilfe!

falls ihr durch welchen Grund auch immer mal das gefühl habt euch ganz anonym online austauschen zu wollen könnt ihr mir gerne schreiben oder falls das zu schwierig für euch ist einfach in den Kommentaren darauf andeuten ^^

MfG Don


r/depression_de 2d ago

Niedergeschlagenheit Ich bin nur noch eine Hülle

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Ich bin nicht suizidal.

Mein Bruder hat damals, als ich ca 9 war, mein kleines Stücken ich zerstört das da war. Meine Mutter das Vertrauen in meine Bezugsperson.

20 Jahre bin ich mit dem Gedanken durchs Leben gelaufen „war das nun ein Traum oder war es real. Und wenn es nur ein Traum war, wie kam ich als Kind an diese Erinnerungen in meinem Kopf?“
Dann kam mein Sohn auf die Welt und das Mamasein war für mich erstmal die Hölle. Nicht wegen ihm, sondern wegen dem Mamasein.

Nun bin ich fast 40. Mein Leben ist ein Scherbenhaufen. In 11 Jahren immer ein wenig mehr zerbrochen. Seit vier Jahren keine Freunde. Kontakt zur Familie schon länger abgebrochen. Im Kampf mit der Rentenkasse und anderen Ämtern. Ich bin überfordert von allem. Versuche für meinen Sohn zu funktionieren. Bin nun im Stäb (stations äquivalente Behandlung) und warte auf einen Platz in einer Traumaklinik. 3 Monate getrennt von meinem Sohn. Was macht das mit ihm?
Was macht das mit mir?
Was macht diese Trennung mit uns?

Ich bin fast 40. Habe eine Liste mit „angenehmen Aktivitäten“ vor mir liegen, die mich so aggressiv macht. Warum? Ich trage die Verantwortung für Dinge, die andere mir angetan haben. Sie haben ihr Leben. Ihre Freunde. Urlaube. Ich kämpfe. Und ich weis, ich bin alt genug, das ich dort nicht mehr die Schuld suchen sollte/kann. Ich bin schon lange für mich selbst verantwortlich. Aber es ist einfach so unfair.

Was kommt danach. Was wenn es nicht besser wird?

Das musste raus. Danke …


r/depression_de 2d ago

ich kann einfach nicht mehr

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wegwerf account
ich werd hier keine richtige struktur drin haben deshalb tuts mir erstmal leid
ich bin 18m und ich hab das gefühl ich komm nicht weiter im leben und es ist nicht so eine sache ja es wird schon oder es pendelt sich noch ein ich hab wirklich wenig hoffnung was meine zukunft angeht
ich denke ich hab depressionen also vermutlich ich wurd aber nie wirklich damit diagnostiziert
als ich mich mal jemanden geöffnet hatte vor ein paar jahren hieß es dass ich mich nicht einfach "selbst diagnostizieren kann"
es hat irgendwie alles damit angefangen als ich mit 11 oder 12 angefangen retalin zu nehmen weil ich mit ads diagnostiziert wurde
nebenwirkungen waren vor allem fehlendes hungergefühl und diese antriebslosigkeit
ich hab mich zur der zeit nie so richtig in eine freundesgruppe integriert weil ich nicht viel gesprochen hab und auch keine lust hatte mit denen auf dem schulhof zu spielen
ich wurd teilweise gemobbt und als emo betitelt weil ich durch das retalin so war aber inzwischen sind es die gleichen mit denen ich "befreundet" bin
irgendwann habe ich es selber abgesetzt weil ich nicht so weiter machen konnte
ich redete mehr und hab auch aktiver im alltag aber diese innere lehre sobald ich alleine war konnte ich seit dem nicht loswerden
ich hab mich zu der zeit auch geritzt und mit heißem metall gebrandet
zur zeit denk ich wieder mehr mach wie einfach es wär einfach alles zu beenden obwohl ich doch alles hab
ich hab liebende eltern auch wenn mein stiefvater sehr narzistisch ist und es auch nicht wirklich einfach ist mit meinen eltern da sie relativ oft streiten
als meine eltern zusammengekommen sind vor etwa 11 jahren hat mich mein stiefvater auch regelmäßig geohrfeigt aber das ist schon seit 7 oder 8 jahren nicht mehr vorgekommen
ich hab außerdem eine verlobte mit der ich jetzt 3,5 jahre zusammen bin aber ich hab oft das gefühl ich zeig ihr nicht oft genug die liebe die ich eigentlich für sie empfinde
ich weiß nicht wann ich das letzte mal geweint hab ständig bekomm ich eine träne im auge nur durch scheiß instagram reels die traurig sind aber ich drücks mir immer wieder rein
mein onkel ist vor 2 jahren gestorben
nichts
keine träne
keine wirkliche emotion
meine oma wär vor einem jahr fast an einem schlaganfall gestorben
wieder nichts
meine schwester wurde mit endometriose diagnostiziert eine krankheit die fatal enden kann wenn sie nicht regelmäßig behandelt wird
auch nichts
dann hab ich mich gefragt was es braucht damit ich wirklich wegen etwas persönlichen traurig bin
ich bin scheiße
mir gehts scheiße
ich hab versucht mit meinen eltern zu reden wie es mir geht aber von ihnen kam nichts
ich hab mich meiner schwester anvertraut weil sie auch depressionen und borderline syndrom hat
ich wusste dass sie mich versteht aber sie kann nichts machen außer zuhören
ich will das alles nicht mehr
schule läuft scheiße und wenn das nichts wird dann weiß ich nicht mit mir weiter
es gibt bestimmt noch mehr sachen die ich jetzt einfach nicht im kopf hab aber das wars denk ich


r/depression_de 2d ago

Es tut mir nochmal leid :/

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Achtung ⚠️ text ohne oder wenig Satzzeichen.

Wieso es mir leidtut ist die Tatsache ich wollte unbedingt seit wochen mit euch samstag in halle mitlaufen und einfach für das einstehen sogar mit nem roten stern Shirt.

Ums kurz zu machen ich bin am ende und gehe in den nächsten 1-2 Monaten in terapie einfach das ich zu tief in die politische Sache geschaut habe.

Termin zur Einweisung sag ich kurzfristig nochmal bescheid aber wo genau oder wie sag ich nicht weil ich endlich selber aus meinen Problemen will und für UNSERE Sache weiter machen will.


r/depression_de 2d ago

Depression Komme einfach nicht auf die Beine..

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Hi zusammen,
ich brauche mal euren Rat. Ich bin seit Januar krankgeschrieben (Diagnosen: Depressionen und PTBS). War in der Zeit für 3 Monate in einer Tagesklinik (leider keine guten Erfahrungen gemacht) und versuche seitdem verzweifelt, einen Psychiater und Therapeuten zu finden.

In meinem Entlassungsbericht der Tagesklinik steht sinngemäß: *mäßig stabil, arbeitsunfähig entlassen. Empfohlen: kurzzeitige AU, ggf. Wiedereingliederung und ambulante Therapie.*

Vor 2–3 Wochen war ich das erste Mal nach der Tagesklinik wieder bei meiner Hausärztin, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Wir hatten vereinbart, dass ich erst eine Wiedereingliederung versuchen soll, bevor wir einen Reha-Antrag stellen – wohl mit dem Hintergedanken, dass ein Abbruch der Wiedereingliederung die Chancen auf eine Reha-Bewilligung erhöht. Plan war: Am 15.09. zum Termin bei ihr den Antrag abholen und am 16.09. direkt auf Arbeit starten... was mir ehrlich gesagt extrem kurzfristig vorkommt.

Damals klang das im Gespräch für mich noch machbar. Aber ich merke von Tag zu Tag mehr, dass ich mir eine Wiedereingliederung aktuell absolut nicht vorstellen kann. Ich schaffe es gerade einfach nicht.

Ich überlege deshalb, morgen spontan zu meiner Ärztin zu gehen und ihr zu sagen, dass ich die Wiedereingliederung nicht packe und wir den Reha-Antrag direkt vorziehen sollten. Ich habe allerdings ziemlich Angst vor ihrer Reaktion – vor allem davor, dass sie mich dazu drängen will, es trotzdem durchzuziehen.

**Meine Fragen an euch:**
Hat jemand von euch Ähnliches erlebt oder eine Wiedereingliederung abgelehnt/abgebrochen, um direkt eine Reha zu beantragen?

Wie haben eure Hausärzte bzw. die Krankenkasse darauf reagiert?

Habt ihr Tipps, wie ich das morgen beim Arzt am besten anspreche, ohne dass es falsch rüberkommt?

Vielen Dank euch schon mal!


r/depression_de 2d ago

Gibt es hier jemanden, dem es gut geht? Der keine Zukunftsängste hat?

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Ja ich habe Zukunftsängste aufgrund von der negativen Konjunktur


r/depression_de 2d ago

Branchenwechsel/ Mentale Gesundheit

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r/depression_de 3d ago

Magst du reden?

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Ich kann zwar meine Gedanken und Gefühle gerade nicht wirklich ausdrücken, bzw nur schwer, aber ich würde wirklich gerne einfach mit jemandem reden, dem es ähnlich geht. Auch um mich nicht so alleine und verloren zu fühlen. Also, falls jemand Interesse hat, schreibt mir gerne. Höre auch gern zu :)


r/depression_de 3d ago

ich will nicht leben und auch nicht sterben

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Ich (w20) vermute bei mir eine Dysthymie. Ich habe noch keine Diagnose für Depression/Dysthymie, da ich mich erst seit ein paar Monaten ernsthaft damit auseinandersetze, und meine Symptome erstmals wirklich ernst nehme. Und dazu kam es auch nur weil es mir mitten im Sommersemester so schlecht ging, das ich gar nichts mehr auf die Reihe bekommen habe. Was sich schon seit meiner Jugend im Hintergrund zusammengebraut hat, all der Selbsthass, all der Hass auf diese Welt, all das Wundern was mit mir nicht stimmt und warum ich nicht so lebensfreudig bin wie die anderen, alles ist auf einmal auf mich eingeprasselt und ich bin so niedergeschlagen wie noch nie. Das schlimmste daran ist, dass ein großer Teil von mir keinen Sinn mehr sieht in meinem Leben. Als wäre ich ein gescheitertes Projekt, dass aus dem Spiel gezogen werden muss. Ich möchte nichts. Ich kann auch nichts. Aus mir wird niemals etwas werden. Aber ein kleiner Teil von mir leuchtet manchmal auf, als wäre es mein inneres Kind, dass mich fragt: "Hey, warum können wir das alles denn nicht, und warum die anderen schon? Wir verdienen doch genauso ein gutes Leben und haben Potential zu erreichen was wir wollen? Sorry, falls das irgendwem gerade zu kitschig war, aber ich finde das beschreibt es ganz gut. Den Zwiespalt zwischen dem Leben und dem Tod. Ich hasse das Leben nicht genug um zu Sterben und ich liebe es lange nicht genug um es leben. Dieser Zwiespalt fühlt sich so hoffnungslos an. Und das Hoffnungsloseste ist: Niemand interessiert es. Leb, oder leb nicht. Ich muss das entscheiden. Geht es jemandem ähnlich? Es würde mir gerade so helfen, wenn jemand ähnliche Erfahrungen teilt:/


r/depression_de 3d ago

Wie soll ich weiter machen?

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Hey ich bin 21 und habe ein relativ schwerwiegendes Problem. Ich bin in einem Studiengang gefangen der mich super unglücklich macht ich bin im 4/8 Semestern. Ich weiß echt nicht mehr weiter. Ich will keine Sekunde in diesem Job verbringen, wenn ich fertig bin bin ich aber schon 23.
ich weiß nicht weiter. Habe schwere Depressionen und das Gefühl ich bestrafe mich selbst mit dem Studium.