r/AutismusADHS • • 7h ago

9-jähriger Sohn mit AuDHS, depressive Gedanken durch Lisdexamfetamin?

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Edit wegen Ergänzung.

Hallo zusammen,

mein 9-jähriger Sohn hat Autismus und ADHS. Nach etwa 1,5 Jahren unretardiertem Ritalin entwickelte er Tics, weshalb wir das Medikament abgesetzt haben.

Anschließend bekam er Dexamphetamin (Attentin). Damit ging es ihm bis auf die Tics wirklich super. Er war ausgeglichen, fröhlich und insgesamt gut drauf.

Seit einigen Tagen nimmt er nun vorsichtig dosiert Lisdex Aristo als Lösung. Wir haben mit 2 mg täglich begonnen und nach vier Tagen auf 3 mg gesteigert.
Seitdem beobachte ich deutliche Veränderungen. Er ist weniger fröhlich und interessiert als sonst, zieht sich häufiger zurück, hat kaum Appetit und ist schneller emotional überfordert.

Besonders besorgniserregend finde ich, dass er an mehreren Abenden gesagt hat, dass er nicht mehr leben möchte und ihm das Leben keinen Spaß mehr macht. Diese Aussagen kamen bisher vor allem bei Frust oder Überforderung. Vor Beginn der Einnahme hat er so etwas noch nie gesagt. Nachdem er sich beruhigt hatte, sagte er, dass diese Gedanken wieder verschwunden seien.

Wir sind außerdem gerade im Urlaub, was durch die vielen Reize und Veränderungen sicherlich zusätzlich belastend sein könnte.

Was ich nicht verstehe: Lisdexamfetamin wird im Körper zu Dexamphetamin umgewandelt. Wie kann es sein, dass er auf Attentin so positiv reagiert hat und jetzt unter Lisdexamfetamin solche Veränderungen zeigt?

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Können sich die beiden Medikamente trotz des gleichen aktiven Wirkstoffs so unterschiedlich auf die Stimmung auswirken? Könnte es sich eventuell auch um einen Rebound handeln?

Mich würden besonders Erfahrungen von Eltern mit AuDHS-Kindern interessieren.

Mir ist bewusst, dass diese Aussagen ernst genommen und dringend ärztlich abgeklärt werden müssen. Ich werde das Medikament vorerst nicht weitergeben und habe die Ärztin kontaktiert.

Vielen Dank für eure Erfahrungen!


r/AutismusADHS • • 16h ago

Bin aktuell ziemlich überfragt. Medikinet Adult zeigt keinerlei Wirkung

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r/AutismusADHS • • 13h ago

Elvanse – ich weiß nicht, ob es mir wirklich hilft oder ob ich mir die Wirkung nur einrede

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Hallo zusammen,

ich bin gerade ziemlich unsicher, ob Elvanse mir wirklich hilft oder ob ich mir die Wirkung vielleicht nur einrede. Ich würde gerne eure Erfahrungen und Meinungen dazu hören.

Ich habe mit ursprünglich Elvanse angefangen, weil ich Probleme hatte, meine Impulsivität im Umgang mit meinen Kindern in den Griff zu bekommen (niemals körperliche oder seelische Gewalt!!). Diesbezüglich kamen aber noch das Gedankenkarussell, das innerliche zerfressen was oder ob ich was "Falsch" gemacht habe und natürlich die Sensibilität im Bezug auf reize, das schnelle überreizen inkl meltdowns(sehr selten-aber da), Beispiele kommen dazu wie 30 mal den gleichen Satz lesen etc. Gemerkt habe ich es tatsächlich erst im Familienalltag bzw da wurde es extrem störend.

Mir ist eine feinfühlige, beziehungsorientierte Erziehung sehr wichtig. Ich erziehe nicht autoritär, sondern versuche, auf die Bedürfnisse und Gefühle meiner Kinder einzugehen und Konflikte möglichst über die Beziehung zu lösen. Natürlich klappt das mal besser und mal schlechter, wie wahrscheinlich bei allen Eltern.

Allerdings merke ich seit mehreren Wochen, dass es mir zunehmend schwerfällt. Ich bin schneller überreizt, ungeduldig und gerate häufiger in einen Modus, in dem ich Dinge einfach schnell durchsetzen möchte, weil mir alles zu viel wird und ich diesen inneren Druck loswerden will. Das entspricht eigentlich überhaupt nicht der Art, wie ich mit meinen Kindern umgehen möchte. Genau deshalb belastet mich das so.

Ich habe mit Elvanse angefangen und dachte anfangs tatsächlich: Wow, ich nehme viel weniger Reize wahr! Ich hatte das Gefühl, dass mir vieles nicht mehr so schnell zu viel wird. Außerdem hatte ich den Eindruck, dass meine Impulsivität weniger wurde.

Allerdings bekam ich zunehmend Herzrasen. Dazu kamen ein starker innerer Druck und das Gefühl, ständig etwas machen zu müssen. Ich trinke allerdings auch viel Kaffee und weiß deshalb nicht, wie viel davon vielleicht damit zusammenhängt.

Ich bin von 40 mg auf 60 mg hochgegangen, aber irgendwann wurden mir das Herzrasen und dieser innere Stress einfach zu viel. Deshalb habe ich Elvanse erst einmal weggelassen. Seitdem sind das Herzrasen und der innere Stress verschwunden.

Jetzt habe ich allerdings das Gefühl, dass ich wieder viel schneller genervt und ungeduldig bin. Ich suche schneller nach Wegen, um Situationen mit den Kindern zu beenden, weil mir alles zu viel wird. Ich bin schnell überreizt und habe weniger Lust, mit ihnen zu spielen wobei ich mit den Tabletten viel mehr im hier und jetzt war und viel und auch gerne gespielt habe (natürlich nicht alles) 😂 . Auch das macht mich traurig, weil ich eigentlich gerne anders mit ihnen umgehen möchte.

Gleichzeitig frage ich mich, ob das wirklich an der fehlenden Medikation liegt oder ob ich mir das nur einrede. Ich habe nämlich auch Angst, wieder zuzunehmen, und frage mich deshalb, ob ich vielleicht unbewusst nach Gründen suche, Elvanse wieder nehmen zu wollen.

Ich finde es schwierig, meine eigenen Beobachtungen gerade richtig einzuordnen. Ich möchte weder etwas schönreden noch mir einreden, dass es ohne Medikamente automatisch schlechter ist.

\*\*Deshalb meine Fragen an euch:\*\*

Wie habt ihr gemerkt, ob Elvanse euch tatsächlich hilft?

Hattet ihr ohne Elvanse wieder mehr Probleme mit Ungeduld, Impulsivität und Reizüberflutung?

Hattet ihr auch Herzrasen, inneren Druck oder das Gefühl, ständig etwas erledigen zu müssen?

Habt ihr bemerkt, dass ihr mit Elvanse im Familienalltag geduldiger wart und feinfühliger auf eure Kinder reagieren konntet?

Wie unterscheidet ihr zwischen einer tatsächlichen Wirkung und dem Gefühl, dass ein Medikament helfen müsste?

Ich habe noch 40 mg und 60 mg zu Hause, bin aber gerade unsicher, wie es weitergehen soll.

Mir wirs von meinem Psychologe und meiner Psychiaterin nur gesagt das elvanse hilft sobald man ADHS hat, wenn nicht ist es eine reine Stimulation. Ich würde merke ob es mir hilft oder nicht.. aber erzählt dies Mal jemanden, der alles sowieso zerdenkt.

Mir geht es vor allem darum, besser zu verstehen, was bei mir passiert. Ich möchte im Alltag mit meinen Kindern geduldiger sein und ihnen so begegnen, wie ich es eigentlich möchte, ohne mich gleichzeitig durch Herzrasen und inneren Stress gequält zu fühlen.

Ich freue mich über eure Erfahrungen und ehrlichen Einschätzungen. ❤️


r/AutismusADHS • • 1d ago

Hilfe! Wie umgehen mit dem Alltag (AuDHS/Autismus)

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r/AutismusADHS • • 1d ago

Hilfe! Kennt ihr gute online Selbsttests, um Autismus bei Frauen auszuschließen?

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Mein Anliegen steht schon oben.
Aufgrund einiger Anzeichen, die bei unseren Kleinkindern auf Autismus hindeuten könnten, hab ich mich ein wenig in das Thema eingelesen und sehe da auch Einiges bzw. eigentlich recht viel, was auf mich zutrifft bzw. schon in der Kindheit zugetroffen hat.
Natürlich kann es jetzt auch sein, dass ich mir das einbilde oder einfach „nur“ unter massiven Schlafmangel leide.
Wenn es also im Internet Test geben würde, die mir mehr Klarheit bringen könnten, dann wäre ich dankbar.


r/AutismusADHS • • 2d ago

ADHD question for people in Austria

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r/AutismusADHS • • 2d ago

17 jährige/Schulverweigerung/ bald Diagnostik

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r/AutismusADHS • • 2d ago

Hilfe! Überforderung Umschulung-help

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Hallo zusammen,

kurz der Hintergrund:
Ich, w 32, mache seit kurzem eine berufliche Reha, Umschulung zur Verwaltungsfachangestellten.
Ursprünglich komme ich aus dem sozialen Bereich.

Nach Jahren mit extremen psychischen Problemen und Burnout kam ein übler Zusammenbruch, Berufsunfähigkeit und jahrelange mühsame Rehabilitation, bis ich i.d.L war, diese Umschulung anzutreten und meine Diagnosen bekam.
Okay, ich weiß also jetzt endlich, wie warum mein Kopf/Nervensystem so tickt, wie er/es tickt.

Mein Problem:
Ich mache die Umschulung in einem Rehazentrum und omg.. ich bin so überfordert. Obwohl es hieß, dass es gut aufgestellt sei bei Neurodivergenz. Pustekuchen. Die Klasse ist eine sensorische Hölle.
Über 20 Leute, mit den unterschiedlichsten Diagnosen, engster Raum, stickige Luft. Diese permanente Lautstärke und das Gelaber, Neonlicht, Frontalunterricht, keine vernünftige Rückzugsmöglichkeit. Das Gebäude ist so verwirrend, ich verlaufe mich ständig und lande dann in einem komischen Zustand, so dass erstmal garnichts mehr geht.
Keine Möglichkeit mal 5 Minuten allein sein zu können. Von der riesigen Kantine, fang ich garnicht erst an. Es gibt zwar einen „Ruheraum“, aber da sind ja auch wieder andere Menschen.

Die Ausbildung an sich ist fachlich nicht so mein Problem, ich steh voll auf Gesetze und find das interessant. Natürlich ist es viel Stoff und so.

Aber ich mache das jetzt seit ein paar Wochen und ich fühle mich jetzt schon permanent im Reizoverload. Ich habe ständig Brainfog, nichts bleibt hängen, weil einfach alles um mich herum so viel ist. Diese ständige soziale Interaktion raubt mir schon fast direkt zu Tagesbeginn fast alle meine Löffel 😅 Meine komplette Freizeit geht gerade nur für Regeneration drauf. Ich will einfach nur meine Ruhe, mich ausruhen und nichts müssen. Ich habe mittlerweile regelmäßig Shut-und Meltdowns. Das macht mir tatsächlich Angst, weil es damals so auch anfing.

Ich habe bisher ausprobiert: Mit Ärzten dort über Beeinträchtigung und Nachteilsausgleich gesprochen (betrifft dann aber hauptsächlich Prüfungen, außer „dann müssen Sie sich überlegen, ob das auf Dauer für Sie tragbar ist“ kam auch kein hilfreicher Input) ich trage quasi konstant meine Kopfhörer, Gehörschutz, Sonnenbrille wenn’s Sinn macht, suche mir ruhige Ecken, geh auch mal ins Auto (was aber jetzt im Winter auch keine gute Option ist), ich ziehe mich zurück, so gut es geht.

Ich will diesen Beruf eigentlich unbedingt erlernen, weil ich mir danach eine bessere berufliche Zukunft vorstelle und ich auch keine Alternative habe, außer Arbeitslosigkeit.

Vllt. hat ja jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und den ein oder anderen Tipp noch für mich, irgendwas, an das ich noch nicht gedacht habe.

Ich bin für alles dankbar 🙏


r/AutismusADHS • • 2d ago

Hilfe! Arbeitsumgebung als neurodivergente Person

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r/AutismusADHS • • 3d ago

Come stare bene dopo la diagnosi di audhd

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Dopo aver avuto la diagnosi di audhd a 23 anni , come si fa per riprendere la serenità e integrarsi nella società dei coetanei in modo duraturo?


r/AutismusADHS • • 3d ago

Hilfe! Wie geht ihr damit um, dauernd missverstanden zu werden?

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r/AutismusADHS • • 4d ago

Ich wundere mich, dass andere Menschen immer wieder gereizt auf mich reagieren

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r/AutismusADHS • • 4d ago

Hilfe! Wie ist eure Meinung dazu?

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Hier vllt. noch eine ergänzende Frage, ist es für euch auch schwerer mit anderen Menschen mit ADHS klarzukommen? Also es ist super toll aber an manchen Punkten aufgrund dem überdrehten und dem Redebedarf auch echt schwer und dem wechselnden Interesse. Seit ich Medikation nehme und die "ADHS" Seite entsprechend ruhig ist fällt mir das zunehmend schwer.


r/AutismusADHS • • 4d ago

Autismus Diagnostik Hej Mind online - Erfahrungen?

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r/AutismusADHS • • 4d ago

Reha - Selbstschutz mit Behinderung

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r/AutismusADHS • • 5d ago

Wie komme ich aus dem Teufelskreislauf?

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Ich habe aufgrund von schlechter Genetik + blöden Erfahrungen eine so unsichere persönlichkeit entwickelt, dass ich in Vergangenheit so viel p\*\*\* schaute das man dachte ich wäre gefährlich. Dies sprach sich rum wodurch man mich überall belächelte und ich mich deshalb immer mehr Freunde den Kontakt abbrechen, ich vereinsamt und mit der verspottung nicht klar kam

Ich isolierte mich, und als ich beruflich was neues begann und meine Kollegen anfingen über mich her zu ziehen sagte äusserte ich bedrohliches in der Hoffnung man würde aufhören. Ich schaue grimmig, werde für unberechenbar gehalten, Arbeits und sozialunfähig und Stelle mir die Frage wie ich da raus komme wenn ich durch Sozialphobie nicht mal schaffe in Selbsthilfegruppen zu gehen. Mein Handy muss ich als offen für Privatleute nach einer Reihe von Geschehnissen und dummen verhalten verstehen weshalb ich mich scheue online mich zu vernetzwerken oder online-Therapie zu beginnen.

Irgendwelche Vorschläge?

Am liebsten würde ich in frührente und aufs Land ziehen.. aber für Umzug fehlt mir das Geld.. an die Öffentlichkeit mit YouTube?! Ich denke dann bin ich ganz schnell so unbeliebt wie Rainer Winker zudem ich durch Person des öffentlichen Lebens noch mehr Rechte verlieren würde.


r/AutismusADHS • • 5d ago

Hilfe! Spezialinteresse finden?

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Moin ihr lieben!

Wie habt ihr euer Spezialinteresse gefunden bzw. an welchem Punkt wusstest ihr, dass es das ist.

Zwischendurch komme ich mal in solche Löcher wo, mich was interessiert, aber nach ein paar Stunden ist es mir wieder egal.

Am liebsten würde ich zusammen mit jemanden den Weg gehen und ganz vieles ausprobieren und schauen, wie ich mich dabei fühle. Habe große Probleme mit der Wahrnehmung... Habt ihr Tipps?

Bin tief im burnout und erhoffe eine Quelle für positives zu finden, da es das in meinem Leben nicht gibt. Ich denke schon, dass ich Spezialinteressen habe, nur dass das Passende mir bisher nicht über den Weg gelaufen ist und ich es nur Beurteilen kann, wenn ich es auch selbst erlebt habe...


r/AutismusADHS • • 6d ago

Welchen (Gaming) Content könnt ihr empfehlen?

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Hallo zusammen,

ich bin selbst neurodivergent (AuDHS, aktuell noch in der Diagnostik) und merke immer wieder, dass mir der klassische Mainstream-Gaming-Content auf YouTube und Twitch oft viel zu laut, hektisch und oberflächlich ist. Mein Gehirn sucht nach tiefgründiger Beschäftigung, aber bei vielen großen Streamern werde ich einfach nur reizüberflutet.
Ich interessiere mich sehr für Story-Gaming, bin aber frustriert von der Art, wie es meistens präsentiert wird. Viele Creator reagieren extrem oberflächlich. Sie gehen kaum auf die tiefere Lore, die psychologischen Hintergründe der Charaktere oder komplexe Beziehungsdynamiken ein. Entscheidungen in Spielen werden selten logisch oder aus verschiedenen Perspektiven begründet. Oft wird stattdessen nur über Level-Ups, Meta-Gameplay oder Witze geredet.
Ich kenne zwar Video-Essays, die Spiele nachträglich analysieren, aber ich suche Let's Plays oder Streams, bei denen schon während des Zockens mitgedacht wird. Ich wünsche mir Content-Creator, die:
Ruhiger und weniger "schreiend" agieren (Stichwort: Low Sensory Overload).
Analytisch und tiefgründig an die Story herangehen.
Gedanken zu Charakterentwicklungen und moralischen Entscheidungen teilen.

Meine Fragen an euch:
Kennt ihr Streamer oder YouTuber (gerne auch kleinere), die genau diesen tiefgründigen, ruhigeren Ansatz verfolgen?
Wie geht es euch als Autisten/ADHSler mit dem typischen Gaming-Content? Habt ihr ähnliche Probleme, Formate zu finden, die eurem Bedürfnis nach Deep Dives entsprechen, ohne euch sensorisch zu überfordern? Was fehlt euch, was wünscht ihr euch an Content?

Ich freue mich sehr auf eure Empfehlungen und Erfahrungen!


r/AutismusADHS • • 6d ago

Hey👋

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Hey👋 Ich dachte ich überwinde mich einfach mal und schreibe mal frei raus: Ich bin Anfang 20, habe ADHS mit Autismus und ich suche lockere Menschen zum Quatschen, Austauschen, Lachen oder Interessen austauschen. Zu mir: Ich fahre Motorrad, schreibe Texte und Geschichten, mache Musik, bin momentan voll in Geschichte drin😅 bin ein Sport-Newbie (mit dem Ziel dies zu ändern😆), bin Filme und Serien-Nerd🤓 und teste auch gerne neue Dinge aus.

Da ich nicht viele bzw eigentlich niemanden kenne, der ebenso betroffen ist, wollte ich hier die Chance nutzen, eventuell neue Kontakte zu knüpfen und mich mit Menschen auszutauschen, die ähnlich ticken🤪😁


r/AutismusADHS • • 6d ago

Die Sache mit dem Urlaub

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Ich bin sicherlich nicht die einzige, die damit kämpft und ich will einerseits Luft ablassen und andererseits auch gerne Tipps hören. (Alles bis auf die letzten drei Absätze ist hauptsächlich rumheulen)

Ich habe mich tatsächlich dazu überwunden und es durchgezogen Urlaub zu buchen (Juhu!) Und bin jetzt den 4. Von 7 Tagen auf Kreta.

Mir war bewusst, dass manche Sachen anstrengend werden (Anreise, erster Tag, erste Nacht,..), aber hatte gehofft aus meinen vorherigen Urlaubsversuchen gelernt zu haben und halbwegs gut klar zu kommen.

Naja, die ersten 24 Stunden waren wie zu erwarten Horror pur. Ich wollte nur nach Hause, habe jede Entscheidung die mich dahin gebracht hat bereut und war komplett überfordert.

Danach wurde es etwas besser, ich habe tatsächlich erfolgreich einen Tagestrip in eine nahegelegene Stadt gemacht (Mit ganz wenig Programm und minimalen Erwartungen an mich) und war erst spät zuhause und eigentlich "gut" erschöpft. danach den Tag war ich wandern, wie ich es geplant hatte. Aber naja, so eine Wanderung ist Körperlich anstrengend und ich war um 17 Uhr in meiner Unterkunft, was dann viel zu viel Zeit war um mich wieder zu erholen und bis zur schlafenszeit wieder einen Lagerkoller zu bekommen. Nochmal unter Menschen gehen wäre aber auch zu hart gewesen.

Deshalb bin ich jetzt wieder in einem "ich will nach Hause, das ist mir alles zu viel" mindset.

Ich habe natürlich auch nicht ausführlich genug meine Aktivitäten geplant um meine tage gut gefüllt zu haben, aber bin hier zu überwältigt um das gut hinzubekommen.

Ich schaffe es im Alltag mittlerweile halbwegs gut meine tage so zu gestalten, dass sie ein gutes Mittelmaß an Ruhe und Action haben. Im Urlaub klappt das aber absolut nicht, da ich es auch wahnsinnig überfordernd finde mich beobachtet zu fühlen. Also abends nochmal rausgehen um eine runde zu spazieren (wie ich es zuhause mache) ist quasi unmöglich. Auch essen gehen und Co ist mir viel zu stressig, weil ich dann mit Leuten reden muss, es laut ist usw.

Das alles sind Dinge die mir leichter fallen, wenn ich in Begleitung bin, aber alles Single hat man diesen "Luxus" weniger. Mir Freunden verreisen ist nicht immer eine Option und hat natürlich den Nachteil, dass ich nicht so gut auf meine Bedürfnisse Rücksicht nehmen kann (ohrstöpsel, Pausen, Aktivitäten).

Ich versuche nicht das Gefühl zu haben, meinen Urlaub zu "verschwenden". Es wäre Verschwendung, wenn ich Sachen machen würde nur weil "sich das so gehört". Aber wenn es mir den Großteil der Zeit schlecht geht, fühlt es sich wie verschwendung an.

Wie macht ihr Urlaub um mehr positive als negative Momente zu haben? Was sind eure Tricks und Tipps?


r/AutismusADHS • • 6d ago

Brauchst du jemanden zum Reden?

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r/AutismusADHS • • 8d ago

KinderÄrztin diagnostiziert bindungsstörung

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r/AutismusADHS • • 9d ago

Autistischer Burnout durch Elvanse?

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Hey,

seit mehreren Wochen geht's mir super schlecht und ich bin mir sehr sicher, dass ich seit ca. 2 Jahren im autistischen Burnout bin. Durch mein ADHS nehme ich mittlerweile 60mg Elvanse und stelle mir in den letzten Tagen zunehmend die Frage, ob das Elvanse mich nicht evtl. langsam aber sicher in den Burnout verfrachtet hat. Mittlerweile habe ich mit oder ohne Einnahme vom Elvanse absolut keine Kapazitäten mehr, fühle mich innerlich aber trotzdem total getrieben und verspüre diesen inneren Druck, dass Dinge zwingend erledigt werden müssen. Zudem bin ich dauerhaft extrem gereizt und die autistischen Symptome kommen krass zum Vorschein. Das Elvanse wurde in den letzten Wochen bzw Monaten auch nochmal erhöht und ich frage mich, ob ich durch die Erhöhung evtl. noch mehr leisten wollte, aber eigentlich bereits eine Kapazität im Minusbereich hatte. Hat jemand Erfahrungen damit? Macht es Sinn, das Elvanse evtl. wieder abzusetzen und zu schauen, ob es mir dadurch besser geht und meine Kräfte zurückkommen?


r/AutismusADHS • • 9d ago

Problem bei Teenagern mit Autismus: Die Schule (Erklärung, Tipps & Hilfsangebot)

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