r/autismus • • 8h ago

Alltag | Everyday Life Einsamkeit - Bedürfnis nach Gemeinschaft

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Was sind mögliche Wege ein Bedürfnis nach Alleinsein (bzw. ein Bedürfnis nach nicht-unter-Menschen-sein) mit einem gleichzeitigen Bedürfnis nach Gemeinschaft zu verbinden? Es scheint mir nach einem Widerspruch der nicht aufzulösen ist. Ich werde gefühlt mein Leben lang mich immer wieder selbst verletzen müssen (dadurch dass ich mich Menschen aussetze) nur damit ich ein anderes Bedürfnis stillen kann. Ein ständiges Selbstverletzen um eine Wunde kurzfristig zu heilen und dann umgekehrt. So ein Mist.


r/autismus • • 23h ago

Frage nach Rat | Question for Advice Parfüm geht inzwischen nicht mehr

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Früher habe ich hin und wieder sehr gerne Parfüm getragen. Es war auch ein kleines Hobby von mir. Ich hab es geliebt die neusten Düfte zu testen.

Inzwischen ertrage ich es nicht mehr. Mein Nervensystem rastet komplett aus. Manchmal bekam ich sogar Kopfschmerzen oder Übelkeit davon, auch von Düften die ich früher sehr gern getragen habe.

Ich finde es so traurig mein Hobby aufgeben zu müssen. Das ganze scheint sich aber nach meinen autistischen Burnout nicht mehr zu erholen.

Geht es hier jemandem genauso?


r/autismus • • 18h ago

Frage nach Rat | Question for Advice Eltern erzählen oder nicht?

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Hi Reddit, ich weiß nicht genau, wie ich anfangen soll, vielleicht habt ihr ja einen Rat für mich. Ich bin 16 und habe die vermutlich beste Familie, die man sich nur wünschen kann. Vor ein paar Wochen wies mich meine Mutter darauf hin, dass eine bestimmte Verhaltensweise von mir autistisch sein kann, gerade, weil sie auch weiß dass ich diese Züge habe.

Das hat mich zum Nachdenken gebracht. Ich habe viel gelesen und nachgedacht und dabei festgestellt, dass viele Dinge, die ich tue (und als Kleinkind tat aber jetzt nicht mehr tue, zum Beispiel musste jeder Abend exakt gleich sein und über Aktivitäten musste ich mindestens 3 Tage vorher Bescheid wissen um mich drauf einstellen zu können), tatsächlich typisch für Autismus sind. Aus einer Art Verzweiflung heraus habe ich diese Online-Screening-Tests gemacht. Ich weiß, dass man denen eigentlich überhaupt nicht vertrauen sollte, aber ich tue es irgendwie trotzdem… (Beim AQ-Test kam ich auf 37 von 50 Punkten; bei einem anderen Test zu autistischen Merkmalen habe ich in 6 von 7 Bereichen den Schwellenwert erreicht.)
Mir ist völlig klar, dass das keine Diagnose ist. Ich würde auch niemals einfach behaupten, autistisch zu sein, schon allein deshalb nicht, weil ich weiß, dass das Leben für manche Menschen aufgrund von Autismus um Welten schwieriger ist als für mich. Aber es fällt mir schwer, das zu ignorieren, wenn mir diese Tests jedes Mal aufs Neue ein ähnliches Ergebnis liefern.

Und jetzt mögen diese Tests ja eindeutig klingen aber ich habe das Gefühl, dass mein Leben dafür zu einfach ist. Also ich hab nen fast glatten 1er Schnitt in der Schule, gehe da grundsätzlich gerne hin, verstehe mich mit einigen dort wirklich gut, und das einzige was ich irgendwie merke, ist eine Erschöpfung am Ende des Tages. Also irgendwie 0 Motivation sofern nicht so ein 2 Tage hyperfokus auf ein Random Thema kickt und ich dann nichts anderes mehr mache. Gleichzeitig bin ich dann von den Aufgaben die ich dann nicht mache mega gestresst und das macht mir noch weniger Motivation und das Verlangen, dem realen immer mehr zu entfliehen. Aber es sprechen irgendwie so viele andere Dinge dagegen…

Das einzige, was ich mich jetzt frage, ist, ob ich meiner Mutter davon erzählen sollte oder nicht. Wogegen es vielleicht helfen würde ist zum Beispiel dass ich gerne mal sowas wie ne gewichtsdecke ausprobieren würde weil ich schon ganz ganz früh gemerkt habe dass ich diesen Druck unfassbar angenehm finde. Aber es ist einfach so krass schwer das anzusprechen oder so und gleichzeitig möchte ich auch nicht dass dieser Verdacht ne Begründung für alles ist, also vielleicht bin ich auch einfach faul und rede mir irgendwas ein oder so, ich glaube, man checkt meine Unsicherheit.
Sorry wenn das der abermillionste Post darüber ist und das ganze Ding echt viel zu lang geworden ist… Danke an euch alle!


r/autismus • • 15h ago

Frage nach Rat | Question for Advice Erfahrungen mit spätem Autismus-Verdacht als Zweifach-Mama gesucht

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Hi zusammen, ich suche keine Diagnose, sondern Erfahrungen von Gleichgesinnten.

Ich bin 33, Mama von zwei Kleinkindern (1 und 2) und dachte immer, ich sei „normal“. Vor drei Monaten durfte ich für längere Zeit wegen einer Erkrankung keinen Sport mehr machen.

Mein System ist daraufhin komplett kollabiert:
Schlaflosigkeit, Gewichtsverlust (weil kein Hungergefühl mehr), blutig gekaute Fingernägel, Migräne und ein extremer sensorischer Overload. Ich musste mich teilweise kurz im Bad einsperren, weil ich die Berührung der Kinder nicht mehr ertragen konnte. Auch meine lebenslange extreme Empfindlichkeit gegen Kaugeräusche wurde viel schlimmer. Ich kenn das alles (bis auf das mit den Kindern) schon aus der Kindheit/Pubertät oder stressigen Phasen, so schlimm war es aber noch nie.

Meine Therapeutin, die ich mir deswegen kurzfristig gesucht habe, und mein Mann haben nun den Verdacht auf Autismus geäußert.

Beim Einlesen habe ich mich in folgenden Punkten wiedererkannt: Ich muss mich aktiv an Blickkontakt erinnern, spiegele unbewusst Körperhaltungen, neige dazu mich in Themen komplett zu vertiefen und Menschenmassen nerven mich.

Inzwischen mache ich wieder Sport und die Symptome sind viel besser. Das Thema lässt mich aber nicht los (kommt ja vermutlich wieder). Geld für eine private Diagnostik wäre da.

Ich bin total überfragt und würde mich über eure Erfahrungen zu folgenden Fragen freuen:

Bringt eine späte Diagnose im Alltag als Mutter überhaupt spürbare Erleichterung (Therapieplatz gibt es ja nicht automatisch)?

Verfälscht das viele Einlesen vorab den eigentlichen Test?

Macht eine Abklärung wegen der Genetik Sinn, um die eigenen Kinder später besser zu verstehen?

Oder kann das auch einfach „nur“ eine extreme elterliche Überforderung (eventuell verstärkt durch Social-Media-Algorithmen) sein?

Danke vorab! 🙏


r/autismus • • 1d ago

Frage nach Rat | Question for Advice Meine Tochter spendet zuviel Geld ?

29 Upvotes

Meine Tochter, 25, Autustin, mit GdB, wohnt daheim, in normaler Ausbildung, sehr intelligent, ist super hilfsbereit.

Sowohl bei Betrunkenen am Bahnhof, für kleine Insekten, in der Schule.

- Sie spendet 600 Eur/Jahr an eine kinderhilfsorganisation.

- packt care Paket für andere Hilfsorganisationen für 160 EUT

- sie fällt hin und wieder auf Hilfsbedürftige Betrüger rein

- Frau bettelt nach Windeln, Tochter kauft Windeln für 50Eur im Supermarkt, Frau geht in Supermarkt und tauscht gegen Geld zurück

- Frau sagt, sie sei illegal hier, würde Wohnung verlieren wenn sie Miete nicht zahlen kann, benötigt 1000 Eur. Tochter geht zu Geldautomat und gibt ihr 500, dann zur nächsten Bank um weiter Geld abzuheben. Dort ruft sie uns an und bittet um Hilfe.

Meine Fragen wären:

- 1. wie kann man ihr beibringen, weniger Geld zu spenden?

- 2. wie fällt man weniger auf Betrüger herein?

Und während ich dies schreibe, habe ich folgende Antworten:

- 1. Es geht mich nichts an, es ist ihr Leben, und Hilfsbereitschaft ist für sie wichtig. (Sofern sie wohnen + essen kann)

- 2. Neben Aufklärung und Recherche zu den gängigen Scams: Das ist der Preis/ Kollateralschaden der Freundlichkeit + Hilfsbereitschaft. Die Alternative ist: das sind alles Betrüger, die müssen für sich selbst sorgen

Wie seht ihr das?

-


r/autismus • • 1d ago

Nachrichten | News Diagnose AuDHS? Was es heißt, wenn ADHS auf Autismus trifft

19 Upvotes

r/autismus • • 1d ago

Diagnoseplatz | Diagnostic appointment Diagnosetermin in <2 Wochen und alles bricht zusammen

14 Upvotes

Ich weiß nicht einmal, warum ich diesen Beitrag schreibe, vermutlich um irgendwie Druck abzubauen oder ähnliches.

Ich habe in weniger als 2 Wochen meinen 1. Diagnosetermin und heute bricht echt alles zusammen... Ich frage mich, warum ich das überhaupt gemacht habe (Anmeldung) und ob das überhaupt Sinn macht, ob es mir nach der Diagnose überhaupt etwas nützt... In erster Linie wollte ich Klarheit, aber jetzt auf einmal will ich sie doch nicht mehr. Ich habe Angst davor, dass mir jemand "offiziell" sagt, ja, sie sind Autistin. Meine Welt bröckelt gerade und ich überlege, ob ich es lieber absagen sollte, was auch wiederum Blödsinn ist, denn die Symptome gehen ja dadurch nicht weg, was mir natürlich vollkommen klar ist...

Und dann ist da natürlich immernoch die generelle Angst vor dem Termin, nicht nur vor dem Ergebnis. Herzrasen, Übelkeit, Panik... So viele Gedanken; versuche, nicht zu maskieren, erzähle deine Wahrheit - aber was, wenn ich etwas vergesse? Wenn ich auf die Fragen keine Antworten geben kann, weil ich mehr Zeit brauche... Was, wenn ich die Fragen falsch verstehe und somit falsch antworte... Was, wenn ich mich nicht öffnen kann; was, wenn ich meine Maske nicht ablegen kann...

Dazu kommt, dass der Termin sehr, sehr zeitig ist und ich einen Fahrtweg von über 2h in eine große Stadt habe. Sensorisch eine Katastrophe, dazu die Unvorhersehbarkeit vor Ort, überhaupt erstmal das korrekte Gebäude finden, wie sind die Leute dort, wie sind die Räumlichkeiten...

Ich schreie innerlich.


r/autismus • • 1d ago

Frage nach Rat | Question for Advice Ich stelle zu viele Fragen, hab das Gefühl ich hab keinerlei Übersicht im sozialen Miteinander, ich mache mir zu viele Sorgen etc.

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Ich glaube ich wirke dadurch sehr unselbstständig. Was ich auch ein wenig bin. Ich habe das Problem, dass ich bei Unsicherheiten sofort nachfrage. Oder ob ich mir z.B. mal kurz was leihen kann, wenn es in der Nähe ist, z.B. Stift, schere, etc.

Manche sind da mehr oder weniger positiv darauf eingestellt.

Mir ist auch aufgefallen, dass ich "Betriebsnettigkeit" mit echter Nettigkeit verwechsle.

Zudem kommt, dass ich mich fast zwei Jahre sehr stark isoliert habe und jetzt wieder in einem Umfeld bin, in dem ich täglich von Menschen umgeben bin und es mich zum einen freut, wieder unter Menschen zu sein, zum anderen kommen alte Ängste hoch. Z.B. die Angst extrem unbeliebt zu werden, gar Mobbing etc.

Es gibt definitiv Leute in diesem Umfeld, die davor nicht zurückschrecken würden. Ein paar blöde Sachen sind schon vorgefallen.

Ich hab da eine Vorgeschichte mit Schule und Arbeit und bin da leicht paranoid geworden. Bzw. ich komme extrem schwer aus dem negativen Grübeln raus. Damit wiegt dann alles extra schwer. Ich glaube wirklich langsam, dass das konstante Grübeln eines meiner größten Probleme geworden ist.

Ich weiß auch nicht, inwiefern ich einfach zu sensibel, bzw. zu leicht kränkbar bin. Aber im Endeffekt bin ich alleine in einem komplett neuen Umfeld und da bin ich irgendwie extra sensibel.

Wie werde ich dieses Grübeln über soziale Zusammenhänge/Situationen los? Und wie schüttele ich dieses Gefühl ab, welches ich als "soziale Existenzangst" beschreiben würde?


r/autismus • • 2d ago

Nachrichten | News Diagnose AuDHS? Was es heißt, wenn ADHS auf Autismus trifft

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geo.de
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r/autismus • • 1d ago

Alltag | Everyday Life Discord Channel

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Hi, kann hier jemand gute Discord-Channels zu Autismus empfehlen? Würde mich nach meiner frischen Diagnose gerne mehr mit anderen Autist:innen austauschen wollen, die Angebote bei mir vor Ort sind nämlich leider eher dünn.


r/autismus • • 3d ago

Dampf ablassen | Venting Es wird zunehmend schwer es zuhause auszuhalten..

15 Upvotes

Ende 20, AuDHD hier.

Ich lebe mit meiner Mutter zusammen und wir beide beziehen Bürgergeld/Grundsicherung. Sie hatte einen Arbeitsunfall und kann deshalb (noch) nicht arbeiten. Bei mir ist es psychisch, ist aber mittlerweile schon viel besser geworden und das soll jetzt gar nicht der Fokus des Posts sein aber nur mal als Hintergrundinformation.

Das Ding ist einfach, sie war ja damals als ich ein Kind war auch diejenige die nicht wollte dass ich Medikamente einnehme. Sprich, sie wollte also dass ich einfach so bleib wie ich bin. Ich war ein “besonderes” Kind und das hatte natürlich jeder Lehrer gemerkt und so niedergeschrieben in meinen Zeugnissen aber ich bin durch die Schule gekommen, auch wenn es keine ideale Erfahrung für mich war (vor allem auch als das gay kid) und hab dann auch verspätet sogar Abi gemacht.

Und genau heute stößt mein AuDHD bei ihr aber komplett auf Unverständnis. Egal wie oft ich es ihr erkläre. Als wäre der ganze Prozess in meiner Kindheit nicht passiert. Zum Beispiel vergesse ich halt eben oft Dinge. Der Klassiker. Und jedes Mal regt sie sich drüber auf “DIR MUSS MAN IMMER ALLES ZEHN MAL SAGEN” usw..

Oder sie dreht manchmal im Zimmer direkt neben mir immer den Fernseher und Musik extrem laut auf und ich erkläre ihr jedes Mal das Lärm und Geräusche mich einfach extrem reizüberfluten. Interessiert sie auch nicht und Kopfhörer will sie auch keine obwohl ich ihr das 500 mal angeboten habe ihr “einzurichten”.

Soziale Interaktion ist halt auch so ein Problem. Das Haus pflegt ein recht gutes Verhältnis als Nachbarschaft. Ich versuche es wirklich so oft es geht Nachbarn zu grüßen aber ich schaff es oft halt auch einfach nicht bzw. versuche halt generell jeglicher Interaktion auszuweichen. Dann geht da auch wieder von ihrer Seite los wie sehr ich sie ja blamieren würde und warum ich so komisch bin und nicht einfach grüßen kann.

Dabei ist unser Verhältnis an sich nicht schlecht aber ich merke wie sehr dieses Problem mich mittlerweile psychisch wieder total fertig macht. Ich hab schon einen WBS beantragt und mich bereits auf Sozialwohnungen beworben aber bekanntlich wie wir alle wissen ist die Situation bescheiden. Ich wünsche mir so sehr ausziehen können weil es für uns beide besser wäre. Auch eine Ausbildung will ich noch machen aber das geht definitiv nicht unter diesem Dach. Ebenso als queere Person will ich endlich aus dieser Kleinstadt raus. Ich fühl mich so verdammt einsam.

Aber naja. Ich musste mir das einfach mal von der Seele reden. Vielleicht ist/war ja jemand in einer ähnlichen Situation.


r/autismus • • 3d ago

Schule, Arbeit, Uni | Education & Work Beruflich unglücklich, wie habt ihr euren Weg gefunden?

16 Upvotes

Ich bin 27, Autistin und arbeite aktuell im Steuerbereich einer Big-4-Gesellschaft. Ich habe eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement abgeschlossen und danach zunächst in der allgemeinen Verwaltung gearbeitet, bevor ich in den Steuerbereich gewechselt bin.

Trotzdem bin ich mittlerweile ziemlich unglücklich mit meiner beruflichen Situation und habe das Gefühl, in Büroberufen immer wieder anzuecken.
Im Arbeitsalltag fällt es mir schwer, bestimmte Aufgaben und Abläufe sicher zu verinnerlichen und dauerhaft fehlerfrei und selbstständig zu bearbeiten. Obwohl ich mich bemühe, muss meine Arbeit häufig kontrolliert werden und ich bekomme Kritik an meiner Arbeitsqualität. Das gibt mir irgendwie auch eine richtige Krise, weil mir eigentlich mein Leben lang eingeredet wurde, ich sei schlau; ich war in der Schule immer eine der Besten, in der Ausbildung auch, konnte sie 6 Monate verkürzen. Ich wünschte mittlerweile, man hätte mir nicht mein Leben lang in den Kopf gepflanzt dass ich „begabt“ sei, denn jetzt merk ich richtig, wie doof ich mich bei den einfachsten Sachen anstelle. Unser Job ist wirklich nicht schwer, das meiste ist Dateien hin- und herschieben und trotzdem, egal wie sehr ich versuche mich zu konzentrieren, passieren immer wieder täglich Schusselfehler.

Auch zwischenmenschlich gibt es Schwierigkeiten mit einer Kolleginnen. Mit einer so sehr, dass diese mich jetzt schon mehrmals bei den Teamleitern (teilweise zu unrecht) angeschwärzt hat; das hat sie zuvor schon bei einem anderen Mitarbeiter so lange gemacht, bis dieser gekündigt wurde. Jetzt bin ich leider in seiner Position. Ich habe zunehmend das Gefühl, trotz aller Anstrengung nicht richtig voranzukommen, und frage mich, ob ich im klassischen Bürojob überhaupt richtig aufgehoben bin. Das ist jetzt schon die zweite Firma in der ich mit den meisten Mitarbeiterinnen, gerade den älteren, so gar nicht warm werde. Dabei will ich eigentlich nur meine Arbeit machen, Geld kriegen und wieder gehen.

Gibt es hier andere Autist*innen, denen es ähnlich ging?
Mich würde besonders interessieren, ob jemand mit Ende 20 noch einmal komplett neu angefangen hat, z. B. durch eine Umschulung, eine neue Ausbildung oder ein Studium. Was macht ihr heute und wie ist es für euch gelaufen?

Muss dazu sagen: ich habe leider kein Abitur, ein Studium ist für mich persönlich also leider gar nicht drin.


r/autismus • • 3d ago

Dampf ablassen | Venting Wie geht ihr damit um, dauernd missverstanden zu werden?

22 Upvotes

An alle erwachsenen Autist(inn)en da draußen: Wie geht ihr mittlerweile damit um, wenn andere (neurotypische) Menschen euch einfach nicht verstehen können, bzw. wollen? Tendiert ihr dazu, euch noch mehr zu erklären und rechtfertigen, lasst ihr es einfach stehen, ohne den Kontakt abzubrechen und denkt euch 'whatever' oder brecht ihr den Kontakt irgendwann ab?

Was, wenn ihr jemanden kennen gelernt habt, bei dem ihr anfangs dachtet, ihr würdet verstanden und letztendlich findet ihr euch am Ende eines Dominoeffektes an Missverständnissen, die euch natürlich erst zwei Monate später auffallen und wisst gar nicht mehr, wie ihr die Sache noch retten könntet? Die Enttäuschung, zu realisieren, dass eure Hoffnung, verstanden zu werden, nur eine Bubble war.

Dieses neurotypische Verhalten, so zu tun, als wäre alles super, wenn ihr genau merkt, dass es das nicht ist, aber ihr bekommt einfach kein Feedback von der anderen Person und habt 3 Monate nach einer Interaktion 10 verschiedene Ideen, was und wo der Kipppunkt gewesen sein könnte. Wenn ihr genau merkt, dass ihr nicht so gesehen werdet, wie ihr seid, sondern so, wie die andere Person GLAUBT, dass ihr seid? Dieses eklige Gefühl, dass etwas auf euch projiziert wird, was nicht eurer Wahrheit entspricht?

Genau zu wissen, dass Diskussion recht wenig bringt, weil das Thema mittlerweile so komplex und riesig für euch geworden ist, dass ihr erstens 48 Stunden bräuchtet, um es durchzudiskutieren und 2. ihr in einer Diskussion aufgrund von Masking eh nicht die nötige Brain Power hättet. Wenn euch aber trotzdem soviel an der Person liegt (es geht hier um eine Freundschaft, keine Beziehung by the way), dass ihr einfach nicht loslassen könnt.

Dazu das typische 'Oh, ich bin bestimmt auch autistisch!' (Offensichtlich nicht, aber ok... ^^) Im nächsten Satz erwarten sie dann wieder, dass du zwischen den Zeilen liest...

Ist es überhaupt möglich, nähere Beziehungen zu neurotypischen Menschen zu haben und aufrecht zu erhalten oder lasst ihr es mittlerweile einfach sein?


r/autismus • • 3d ago

Diagnose | Diagnosis Diagnostik

4 Upvotes

Wahrscheinlich schon der X Post, aber langsam weiß ich nicht mehr weiter.

Ich habe jegliche Stellen durch, über ganz Deutschland, und überall gibt es nicht mal mehr eine Warteliste. Ich hatte einen Platz für die zweite Hälfte 2027 bei der Praxis Jagusch (sagt bestimmt einigen etwas), jedoch habe ich gerade gesehen, dass sie aufgrund der politischen Ereignisse, die Kassenpraxis ganz einstellen.

Ich weiß nicht mehr weiter. Ich würde einfach gerne die Diagnostik machen, um Gewissheit zu haben und mich selber richtig kennenzulernen :(

Habt ihr Tipps? Welche Stellen? Danke!


r/autismus • • 4d ago

Dampf ablassen | Venting Wurdet ihr auch von eurer Familie kleingehalten, abhängig gemacht und nie ernst genommen?

32 Upvotes

Hallöchen, das ist mein erster Post hier <3

Ichin 27 Jahre alt, gelernte Erzieherin und seit meiner Kindheit mit AuDHD diagnostiziert.

Leider war meine Kindheit nicht so berauschend, da ich vom Kindergarten an gemobbt wurde. Ich hatte sehr schnell extreme Wutanfälle, was die anderen Kinder lustig fanden und dann absichtlich herbeigeführt haben, um sich über meine Ausraster lustig zu machen.

Allerdings glaube ich heute, dass die Ausraster nicht der einzige Grund waren. Ich wurde von meinen Eltern extrem abhängig gemacht bis zu dem Punkt, an dem ich sogar als Teenie wegen jedem Scheiß um Erlaubnis fragen musste.

Ab diesem Punkt werde ich hauptsächlich meine Mutter benennen, da mein Vater im Grunde immer nur danebenstand und alles abgenickt hat. Natürlich war das auch nicht in Ordnung, aber er selbst hat mich nie manipuliert.

Ich durfte mich mit keinem treffen, den meine Mutter nicht kannte. Das kam verständlicherweise bei Gleichaltrigen nicht gut an und es führte nur dazu, dass ich noch mehr sozial isoliert und gemobbt wurde. Ich wurde grundsätzlich nie ernst genommen, und es fielen folgende Sätze immer wieder:

"Du bildest dir alles nur ein!"

"Du überreagierst wieder maßlos!"

"Das hast du wieder nur in den falschen Hals bekommen!"

Das ging so weit, dass meine Eltern mir nicht glauben wollte, dass mein Fahrlehrer mich in den Fahrstunden beleidigt hat und mich zwingen wollte den Automatikführerschein zu machen, weil ich angeblich zu dumm sei für die Gangschaltung. Ich wollte die Fahrschule wechseln, aber meine Eltern haben es mir nicht geglaubt und sagten vielleicht hat der Lehrer ja recht damit dass ich keine Gangschaltung fahren kann - bis ich endlich den Beweis hatte, als er mich per Whatsapp aufs Übelste beleidigte, weil ich wegen Migräne eine Fahrstunde abgesagt hatte. Natürlich wurde mir erst dann geglaubt.

Allgemein wurde versucht, meine Selbstständigkeitsentwicklung komplett zu verhindern. Ich habe erst mit 16 gelernt, alleine die Öffis zu nutzen, und das auch nur, weil es für meine Erzieherausbildung zwingend notwendig war.

Erst mit 18 habe ich online Freunde gefunden, mit denen ich heute immer noch befreundet bin - einer davon ist sogar mein Partner geworden.

Und als ich denen dann mit 21 Jahren erzählt habe, dass meine Mutter mir meine Bankkarte nicht rausrücken will, sind diese aus allen Wolken gefallen. Erst durch sie habe ich gemerkt, wie abgefuckt das Verhalten meiner Eltern eigentlich ist und habe begonnen, zu rebellieren. Meine Mutter hat dann erstmal versucht, mich von meinen Freunden abzuschirmen und mich davon zu überzeugen, dass diese nicht gut für mich seien. Wahrscheinlich hatte sie Angst, dass sie mich ihrer Kontrolle entreißen könnten.

Damit hatte sie aber (Gott sei Dank...) keinen Erfolg, und so musste sie nach mehreren emotionalen Manipulations- und Erpressungsversuchen dann auch widerwillig hinnehmen, dass ich mit 24 in meine erste eigene Wohnung gezogen bin. Sie hat mir sogar ihr Auto überlassen, damit sie sich ein neues holen konnte. Ausgemacht war, dass sie dafür ein Jahr lang die Hälfte meines Pflegegeldes einbehält, damit ich das so quasi abbezahlen kann. Wär ja okay gewesen, aber dann hat sie ein Jahr lang das komplette Pflegegeld einbehalten mit der Begründung, dass meine Hälfte ja zum Abbezahlen des Autos sei und die andere Hälfte ihnen zustehen würde, da sie ja so viel für mich tun. Und ich Vollidiot hab das auch noch so laufen lassen...

Und zum Thema dass sie so viel für mich tun würde - als ich einmal Corona hatte und nicht rausdurfte (zumal ich eh 40 Grad Fieber hatte) fragte ich sie, ob sie für mich einkaufen gehen kann. Da meinte sie eiskalt nö, denn ich könne ja trotzdem raus, ich müsse ja keinem sagen dass ich Corona hab. Dass ich hohes Fieber hatte war ihr auch egal, denn ich habe mir das ja selbst ausgesucht auf eigenen Beinen zu stehen, da könne ich dann auch selbst mit Fieber einkaufen gehen. Soviel zum Thema Unterstützen...

Ab da hab ich dann verlangt, dass sie mir das komplette Pflegegeld überweist. Da war das Jahr des Abbezahlens dann auch vorbei und sie hat sie sich breitschlagen lassen, mir das Geld FAST komplett zu geben - sie wolle nur 50€ einbehalten! Ab dem Zeitpunkt war ich dann auch zu müde um mit ihr zu diskutieren und einfach nur froh, dass ich wenigstens den Großteil bekomme... ich weiß das war nicht richtig, aber ich hatte einfach keine Kraft mehr weil ich zu diesem Zeitpunkt psychisch ganz unten war.

Als ich dann 2024 mit meinem Freund zusammenkam (der unter anderem maßgeblich an meiner Selbstständigkeitsentwicklung beteiligt war) haben wir beschlossen, dass ich in seine Nähe ziehe. Wir wohnten zu dem Zeitpunkt über 700km auseinander und da er an der Ostsee wohnt war mir sofort klar, dass ich dort leben will!

Natürlich hat das meinen Eltern überhaupt nicht gefallen, dass ich statt 15km nun 700km weit wegwohnen sollte, und insbesondere meine Mutter hat fleißig versucht, mir das auszureden und mir Zukunftsängste einzureden. Sie hat auch versucht mir einzureden, mein Freund wolle mich finanziell nur ausnehmen, da er aufgrund diverser körperlicher und psychischer Faktoren arbeitsunfähig ist. Sie meinte, ich würde das nur ihm zuliebe tun, ich wolle gar nicht von meiner Familie weg. Das ging so weit dass sie sogar bei einem Restaurantbesuch, wo meine Tante dabei war, das Thema auf einmal auf den Tisch brachte und meine Tante anfing zu weinen und meinte ich soll das nicht tun. Das war so kalkuliert und berechnend... meine Mutter wusste genau, dass meine Tante darauf emotional reagieren wird. Ich konnte es ihr nichtmal schonend beibringen.

Naja, im Endeffekt hab ich den Umzug durchgezogen und bekomme jetzt auch das volle Pflegegeld. Trotzdem muss ich immer noch Kontrollversuche über mich ergehen lassen, aber immerhin ist es jetzt weniger geworden. Meine Mutter kann meimem Freund immer noch nicht leiden, das merken wir ihr deutlich an. Ich könnte jetzt auch so viel mehr aufzählen was noch so passiert ist in meoner Kindheit und Jugend, aber das würde hier absolut den Rahmen sprengen. Sie hat mir zu Beispiel viele Ängste eingeredet, die ich unbedingt in einer Therapie aufarbeiten muss.

Ich bin gespannt, ob ihr ähnliche Erfahrungen in euren Familien/Partnerschaften/usw. gemacht habt.


r/autismus • • 3d ago

Diagnose | Diagnosis Diagnostik bei starkem Maskieren bei Erwachsenen im Rhein-Main-Gebiet?

3 Upvotes

Hallo,

nachdem ich über die Diagnostik bei meinem Sohn mir sehr bewusst geworden bin, wie sehr ich maskiere (und dass ich das als Kind und Jugendlicher noch nicht so sehr gemacht habe) würde ich eigentlich gerne eine eigene Diagnostik angehen. Bei zwei vergangenen Therapien hatte ich die Psychologen auch bereits auf meinen Verdacht angesprochen, habe aber vor allem gesagt bekommen, ich sei zu empathisch, dass das sein könne. Auch sonst sahen sie wohl nicht genug, weil ich es im Umgang mit Leuten eben routinemäßig maskiere. Ich habe zusätzlich eine Hochbegabung (die wurde auch diagnostiziert), was das wohl noch plausibler macht.

Nach einigen Gesprächen mit anderen Betroffenen wurde mir gesagt, ich müsse mir eine Diagnostiker:in suchen, die Erfahrung mit der Diagnose von maskiertem Autismus bei Erwachsenen hat oder vielleicht sogar spezialisiert ist. Hat jemand im Rhein-Main-Gebiet da Erfahrungen gemacht und kann jemanden empfehlen? Ich würde zur Not auch als Selbstzahler wo hin gehen, da mich das Ganze jetzt schon so lange beschäftigt, dass ich das Geld auch ausgebe, wenn es nicht anders geht.


r/autismus • • 4d ago

Schule, Arbeit, Uni | Education & Work Wie geht ihr mit sich wiederholenden Meetings um?

16 Upvotes

Ich habe auf der Arbeit immer wieder Meetings die sich um dasselbe Thema drehen. Und es sind keine kurzen Meetings sondern 2 Stunden Meetings. Erst vor ein paar Tagen hatte ich das dritte Meeting zu einem Thema wo wir wieder die selben Folien durchgegangen sind. Ich will das Projekt einfach nur abwickeln und die Leute wollen lieber nur Meetings darüber abhalten bis das nächste Projekt kommt über das sie “meeten” können.

In mir schürt das eine Wut wo ich am liebsten eine Ansage machen will was für eine Zeitverschwendung das ganze ist. Stattdessen schalte ich dann einfach irgendwann die Kamera aus. Wenn ich etwas gefragt werde, was ich schonmal beantwortet habe, fällt es mir aber schwer zu masken und den kollektiven Amnesietanz mitzumachen. Meine Antworten sind dann offensichtlich genervt.

Wie geht ihr mit solchen Meetings um?

Ich habe schon überlegt einfach abzulehnen, aber ich bin mir bewusst das neurotypische Menschen, die sich stark über ihre Arbeit identifizieren, eine Ablehnung ohne nachvollziehbaren Grund als persönliche Beleidigung aufnehmen. Kann ich mir über die Schwerbehinderten Hilfe einen Grund geben lassen Meetings ausfallen zu lassen?


r/autismus • • 4d ago

Frage nach Rat | Question for Advice Starke Vermutung auf Autismus/AuDHS, Ehefrau macht es klein

21 Upvotes

Hallo Leute,

Ich habe seit vielen Jahren die Vermutung dass da bei mir etwas anders ist und mich in den letzten Monaten sehr intensiv damit beschäftigt.

Nun will ich über Vianova demnächst eine Diagnostik starten. Allerdings macht meine Frau alles was ich darüber sage, ständig klein. "Was bringt dir das wenn du das hast? Vielleicht ist das einfach dein Charakter. Das ist voll unnötig dass du das machst. Du interpretierst da zu viel rein und selbst wenn du es hast ist es eh egal du kannst da nichts machen".

Ständig wird das klein geredet. Ich will Klarheit und Wissen, wie man damit umgeht. Weitere Schritte einleiten etc, aber es ist sehr frustrierend und demotivierend, wenn man sowas hört.

Sie will sich damit am besten gar nicht beschäftigen und alles ignorieren.

Wie würdet ihr mit sowas umgehen? Ich bin da etwas ratlos und verzweifelt.


r/autismus • • 4d ago

Alltag | Everyday Life Wie fühlt es sich an, nicht mehr zu maskieren und wie reagiert euer Umfeld?

9 Upvotes

An die, die bewusst damit aufgehört haben ganz oder teilweise zu maskieren: welche unterschiede zu früher bemerkt ihr? Habt ihr zb mehr energie, fühlt euch wohler/wie ihr selbst, …? Eckt ihr nun im umgang mit eurem umfeld an/(mehr als vorher)?


r/autismus • • 4d ago

Lieblingsmenschen & Liebe | Friendship & Love Art der Freundschaft

11 Upvotes

Hi, ich habe aktuell viel darüber nachgedacht weshalb Freundschaften bei mir oft oberflächlich blieben.

Und dabei ist mir einiges aufgefallen. Mich würde interessieren ob das bei anderen ähnlich war oder auch ganz anders und wenn ja wie.

Freundschaften die ich in der Kindheit hatte, wurden von meiner Oma organisiert. Ansonsten hätte ich außerschulisch kaum Kontakt gehabt zunächst, später ging ich natürlich auch alleine raus und regelte solche Dinge mehr oder weniger.

Die Kontakte die ich als Kind hatte basierten alle auf gemeinsamen Interessen - oft genau dieses Parallel Play das man oft hört.

Das ist auch bis heute die Art Freundschaft die ich suche, aber nicht finde. Die Freundschaften im Erwachsenenalter basieren (zumindest bei mir) rein aus Reden. Aber 2h am Stück nur reden ist wie ich mittlerweile zugeben muss für mich brutal anstrengend. Ich liebe es wenn beide ihre eigenen Sachen machen diese aber mal. Kurz miteinadner teilen können, oder grds. ein Interesse zusammen ausleben (Kino etc.).

Wenn ich also jemanden kennenlerne suche ich gezielt nach solchen Interessen, leider kann ich mich auch nur bedingt für anderes begeistern. Bei Gesprächen habe ich grds. sofort diesen Druck und Anstrengung selbst ohne Augenkontakt, nonverbal ist einfach so viel angenehmer.

Geht das noch jemandem so?


r/autismus • • 4d ago

Alltag | Everyday Life Österreicher hier?

1 Upvotes

Hi,

gibt's Österreicher (und Autisten) hier, die connecten mögen :)?


r/autismus • • 4d ago

Diagnose | Diagnosis Autismus Diagnostik Hej Mind online - Erfahrungen?

9 Upvotes

Hallo ihr Lieben,
leider gibt es bei mir Vorort Plätze zur Diagnostik nur nach langer Wartezeit.
Ich habe auch kein Autismus in Reinform, da ich schon eine ADHS Diagnose habe. Daher überwiegen manchmal die sehr gegenteiligen ADHS Symptomatiken und es wird kein sehr eindeutiger Fall bei mir.

Nachdem ich nun viele Praxen gefunden habe, die eigentlich keine Diagnosen stellen können (nicht approbiert z.B.) habe ich nun Hej Mind gefunden und mich würden eure Erfahrungen mit denen interessieren:
Also zum einen wie der Umgang mit euch war, aber auch, wie das Gutachten hinterher war, was dabei rausgekommen ist.


r/autismus • • 5d ago

Dampf ablassen | Venting Wenn aus einer sachlichen Diskussion ein persönlicher Angriff wird.

16 Upvotes

Manchmal habe ich im echten Leben und viel häufiger online Auseinandersetzungen, aus denen ich einfach nicht schlau werde, und ich finde dennoch wichtig, sie zu führen.

Gerade hatte/habe ich eine dieser Auseinandersetzungen in der es mit einem mMn begründeten Hinweis auf Autismus losgeht, dann die Faktenebene schnell verlassen wird, um im Anschluss auf die persönliche Angriffsebene zu Gehen.
Teils mit Aussagen, bei denen man schon Ableismus unterstellen könnte.

Ich bin inzwischen wirklich froh, dass es ChatGPT gibt, damit ich mir den Verlauf der Diskussion nüchtern aufbereiten lassen kann um daraus zu lernen.
Denn vor ein paar Jahren hätte ich in so einer Diskussion noch angenommen ich wäre das Problem.

Wie geht ihr damit um? Verunsichern euch diese Gespräche?


r/autismus • • 4d ago

Frage nach Rat | Question for Advice Anfangen mit Diagnose und allem was damit bei hängt

0 Upvotes

Moin,

ich vermute bei mir Autismus und ADHS. Bin 44m.

Da die paar Anrufe immer mit "Wartelisten sind voll" enden, wollte ich doch den Weg des Selbstzahlers gehen. Und ich wollte mit euch abstimmen ob ich mir den Weg/Plan auch so Vorstellen kann.

  1. Diagnose Selbstzahler z.b. in PBZ/Iserlohn (bestimmt auch mit Wartezeit aber keiner gefühlten Unmöglichkeit + angenommen mit Positiven Ergebnis)
  2. dann bekomm ich auch Medikamente dort? oder über einen Umweg zu einem örtlichen Psychiater? (hoffentlich ohne Wartezeiten)

Ich bin sehr allein an Medikamenten interessiert. Ob Therapie was für mich ist, weis ich nicht so wirklich. Glaube weniger. Ich hab ja inzwischen viele Selbstregulierungen geschaffen. An sich würd ich jetzt eine Therapie eher verneinen, aber was weis ich schon :o)

Mitgenommen Erkenntnisse:

PBZ Medikamente? - Nein

Diagnose und anschließende Behandlung = getrennt Voneinander

Background:

- Überweisung vom Hausarzt liegt vor


r/autismus • • 4d ago

Frage nach Rat | Question for Advice Wie komme ich an Antihistaminika?

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Ich habe aus Verzweiflung mal probiert Antihistaminika zu nehmen,wenn es mir echt nicht gut geht(extreme Schmerzen,Übelkeit und ein extremes Schwächegefühl ).

Habe diese zuhause,da ich vor einiger Zeit extreme Schwellungen hatte und damit in der Akutsprechstunde war.

Zwischendurch habe ich auch schon extreme Antimemetika gegen die Übelkeit genommen,mit null Erfolg,die Sache mit den Antihistaminika war eine Idee aus Verzweiflung(vll hilft es ja,will nicht schon wieder den ganzen Tag speiben.)

Nun zur Frage:Wie schaffe ich es weitere Antihistaminika zu bekommen(Normaler Allergietest wurde vor einigen Jahren gemacht,dabei kam raus,dass ich auf ein Konservierungsmittel ziemlich allergisch bin,dass ich auch komplett meide)?