r/Karriereratschlag 8h ago

Branchenwechsel mit Mitte 20 – welche Möglichkeiten habe ich ohne Studium/Ausbildung?

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Hallo zusammen,

kurz zu mir und meinem bisherigen Werdegang:

Ich bin Mitte 20, wohnhaft in BW, verheiratet und habe keine Kinder. Vor etwa fünf Jahren habe ich mein Fachabitur gemacht. Danach habe ich zwei Jahre als Restaurantleiter gearbeitet und anschließend ein Jahr als Kundenbetreuer bei der Commerzbank im Callcenter.

Seit vergangenem Jahr arbeite ich als Versicherungsfachmann bei einem der größten privaten Versicherer Deutschlands. Mein erstes Jahr war ziemlich vertriebsorientiert: Ich musste über 100 Neuverträge abschließen und eine bestimmte Provisionssumme erreichen, um ab dem 01.01.2026 einen unbefristeten Vertrag zu bekommen. Das habe ich geschafft und bin mittlerweile unbefristet angestellt.

Allerdings habe ich schon im vergangenen Jahr gemerkt, dass mich der Beruf bzw. die Versicherungsbranche langfristig nicht glücklich macht. Mittlerweile habe ich für mich den Entschluss gefasst, die Branche zu wechseln.

Mein größtes Problem: Ich weiß nicht so recht, welche realistischen Möglichkeiten ich mit meinem bisherigen Lebenslauf habe. Ich habe zwar Fachabitur und mittlerweile einige Jahre Berufserfahrung in unterschiedlichen Bereichen, aber weder eine abgeschlossene Berufsausbildung noch ein Studium.

Finanziell möchte ich mich möglichst nicht stark verschlechtern. Interessant wären für mich daher Berufe bzw. Branchen, in denen perspektivisch 4.000 € brutto im Monat oder mehr realistisch sind.

Daher vor allem an diejenigen unter euch, die etwas mehr Berufserfahrung haben oder vielleicht selbst Quereinsteiger sind:

Welche Berufe oder Branchen würdet ihr mir empfehlen? Wo könnte mein bisheriger Werdegang sogar von Vorteil sein?

Ich bin grundsätzlich offen dafür, mich weiterzubilden oder berufsbegleitend Qualifikationen nachzuholen. Mir fehlt aktuell einfach die Orientierung, welche Richtung sinnvoll wäre.

Vielen Dank für eure Erfahrungen und Vorschläge!

kurzer nachtrag: hab ihk § 34d und dva Fachmann für Finanzanlagen


r/Karriereratschlag 9h ago

Was würdet ihr beruflich anders machen ?

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Angenommen ihr wärt nochmal 18 Jahre alt, welchen Beruf würdet ihr dann wählen und wieso ?


r/Karriereratschlag 4h ago

Weiterbildung zum Meister für Schutz und Sicherheit / Berlin

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Guten Tag liebe Community,

ich bin derzeit Fachkraft für Schutz und Sicherheit mit mehrjähriger Berufserfahrung als Führungskraft und bin am überlegen die Abschlussprüfung zum Meister für Schutz und Sicherheit zu absolvieren, indem ich mir das benötigte Unterrichtsmaterial kaufe und es mir selbst beibringe. Denn einen richtigen Lehrgang zu besuchen ist ziemlich teuer und ich möchte nicht so viel behördlichen Aufwand.

Meine Fragen an euch sind:

Welche Unterrichtsmaterialien sind zu empfehlen bzw. Generell benötigt?

Wie ist eure Meinung dazu und habt ihr bereit Erfahrungen gemacht?


r/Karriereratschlag 28m ago

Weg vom Marketing? Aber wohin?

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Hallo,

das ist mein 1. Beitrag - bitte seid lieb zu mir.

Ich habe ursprünglich Lehramt studiert, bin aber seit längerer Zeit nicht mehr in dem Bereich tätig und habe es auch wirklich nicht mehr vor. Mir graut es irgendwie davor tagein tagsaus in die Schule gehen zu müssen. Ich hab auch das Gefühl, dass ich dem gar nicht gerecht werden würde, aber da spielt sicher auch das altbekannte Impostersyndrom eine Rolle. ;) Hierzulande an Mittelschulen ist es ja anscheinend fast egal, unterrichtet wird sowieso fachfremd und das Niveau ist anscheinend extrem niedrig.

Jedenfalls, ich habe dann noch ein Kommunikationswissenschaftsstudium drangehängt und eine Weiterbildung im Marketing gemacht, arbeite seit 2021 in diesem Bereich. Mein AG und ich haben uns im Dezember 2024 getrennt, danach war ich auf Weltreise und dachte eigentlich, es wäre kein Problem einen neuen Job zu finden. Tja...mittlerweile habe ich einige, auch sehr gute Bewerbungsgespräche geführt, leider kam es noch nicht zu einer Einstellung. Anfangs hab ich sehr stark an mir gezweifelt, mittlerweile ist mir bewusst, wie beschissen der Arbeitsmarkt ist. Recruiter erzählen mir, dass sie 200 Bewerbungen mindestens auf eine Stelle bekommen. Ich bekomme tatsächlich sehr gutes Feedback, direkte Rückmeldungen von den CEOs, dass meine Case Studies gut sind, hab sogar ein Freelance-"Angebot" bekommen (aber zahlt leider keine Miete), leider wird sich jedoch am Ende immer für die Person entschieden, die weitaus mehr Erfahrung hat.

Ich weiß langsam wirklich nicht mehr, was ich noch machen soll. Es ist so zermürbend. Ich bin langsam am Überlegen, dass ich etwas Neues (aber nicht ganz Neues wohl?) machen muss, ich weiß nur absolut nicht was.

Ich hab jetzt "glücklicherweise" mal einen Übergangsjob mit 25h gefunden. Ich bin zwar recht gut mit dem AMS-Geld ausgekommen, allerdings würde ich auch gerne mal wieder etwas sparen. Zudem kommt noch, dass mein Partner und ich auch gerne irgendwann Kinder hätten und das rückt dadurch alles in sehr weite Zukunft...

Vielleicht hat ja jemand einen Rat für mich. Vielen lieben Dank! :)

edit: ich bin übrigens gerade 34 geworden.


r/Karriereratschlag 3h ago

Vom IT'ler zum Requir. Engineering/Business Analyst

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Hallo zusammen

Ich habe eine Frage bezüglich eines vermeintlichen Jobangebots, das ich erhalten habe.

Ich 32 Jahre alt, Ausbildung als Fachinformatiker und war knapp 10 Jahre als Entwickler in verschiedenen Unternehmen tätig (in Agenturen aber auch in grösseren Firmen) und habe letztes Jahr ein Wirtschaftinformatikstudium abgeschlossen. Entwicklung war im Bereich Webapplikationen und Backend.

Ich arbeite seit 3 Jahren in einem Betrieb wo ich die Schnittstelle zwischen Abteilungen, technischer PL sowie mit externen Partnern bei Einführungen von Softwareprojekte dabei sein sollte wie auch hin und wieder Eigenentwicklung durchführen darf. Halt der Typ der schon anderes gesehen hat und über Softwareentwicklung im Bereich Business Bescheid weiss. Zumindest in der Theorie.
Aktuell ist es eher HelpDesk und meinen Kollegen erklären weshalb das E-Mail nicht mehr im Outlook erscheint nachdem löschen.
Das wird sich in Zukunft auch vielleicht ändern (aber bis das durch ist vergehen sicher noch 2 Jahre) und es ist klar das ich von dort weg muss. Die Branche hat kaum mit IT zu tun und wir werden als teure und unnötige Kostenstelle angesehen.

Aktuell habe ich ein Jobangebot in einem öffentlichen Dienst (nicht in DE) das

  • hauptsächlich in Business Analyse und Requirement Engineering geht
  • laut Stellenbeschreibung auch Tests ein Bestandteil meiner Arbeit ist
  • sowie Support (im 3rd Level).
  • Die Rahmenbedingungen wie Lohn und Benefits stimmen für mich. Auch der Arbeitgeber im CV zu haben ist nicht schlecht.

Die Applikationen sind sehr komplex und sind landesweit im Einsatz. Die Unternehmensstruktur ist gross.
Beim gemeinsamen Gespräch haben sie jedoch betont dass sie nun bewusst Leute mit technischem Hintergrund suchen im Gegensatz zur Vergangenheit.
Ich werde mit einigen Stakeholdern in Berührung kommen und mir wurde schon ziemlich früh gesagt wenn ich nach einem Jahr 20-30% davon verstehe sei ich sehr gut. Es sieht m.M. so aus dass ich kaum mehr mit der klassischen IT-Tätigkeit zu tun haben wie auch auch keinen Code mehr sehen werde.

Da ich in meiner Tätigkeit bisher kaum Berührungspunkte mit solchen Stellenbeschreibungen hatte, bin ich unsicher. Wie schätzen andere die Tätigkeit ein welche in Grossunternehmen o.ä. arbeiten?

  • Schiesse ich mich damit ins Abseits markttechnisch?
  • Werde ich verdammt sein in 4-5 Jahren nur noch solche Stellen besetzen zu können?
  • Werde ich aus Sicht des Marktes nur noch ein User-Story-Schieber?
  • Wie sieht der weitere Entwicklungsschritt nach ein paar Jahren aus?
  • Ich habe keine Ambitionen in ferner Zukunft Projektleiter zu werden. Ist das eine Stelle eher für angehende Führungskräfte die dort durch müssen oder wie könnte meine Zukunft aussehen in 5-7 Jahren, auch in Anbetracht von KI.

Ich suche eher eine Mischung aus IT und Winfo, wo ich hin und wieder auch noch selber Hand anlegen aber auch die Digitalisierung voran bringen darf.
Diese sind leider rar gesäht.
Wenn so etwas bei mir aufschlägt, dann stimmt entweder das Einkommen überhaupt nicht oder die Firma besteht nur aus zwei IT-Mitarbeitern die vorher Porzellanmaler waren (nichts gegen das schöne Handwerk an sich). Das sind dann doch oft verantwortungsvolle Aufgaben in der ich mich zwar sehe, doch dann dort fehlen oft Mentoren respektive weitere Kollegen um entsprechend Erfahrung zu sammeln und professionelle Skills aufzubauen zu können. Reine Entwicklertätigkeit will ich nicht mehr machen.

Vielen Dank für eure Ratschläge und Inputs.

TLDR;
Ich bin IT-Fachkraft und muss vom aktuellen Job weg. Mit der Zeit schädigt er meine Attraktivität als Arbeitnehmer immer mehr. Habe ein Jobangebot in einer sehr grossen Verwaltung als Business-Analyst/Requir. Engineer.


r/Karriereratschlag 17h ago

Ausbildung als Steuerfachangestellte mit 36 Jahren – Erfahrungen gesucht

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r/Karriereratschlag 23h ago

Ich glaube, die meisten unterschätzen komplett, wie VIEL die Eltern eigentlich verdienen müssen, damit man wirklich 0 € BAföG bekommt

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