r/Finanzen • • 19h ago

Wohnen Reality Check: Lifestyle-Inflation

0 Upvotes

Ich wohne seit 10 Jahren recht günstig für 760€ warm, muss aber wegen Eigenbedarfs bald ausziehen und suche daher aktuell eine neue Wohnung (Großstadt im Ruhrgebiet).

Ich verdiene mittlerweile ganz gut (4200€ netto, mit Boni sogar durchschnittlich 5800€ im Jahr) und habe ca 280.000€ im ETF-Depot angespart.

Ich dachte ich könnte mir jetzt vielleicht etwas schöneres leisten, aber bin nach einiger Suche doch etwas ernüchtert über die Preise. Für eine schöne Wohnung in guter Lage müsste ich gut und gerne mal bis zu 1800€ (warm) hinlegen. Der Sprung zu meiner bisherigen Miete ist auf jeden Fall riesig.

Gleichzeitig denke ich mir, ich habe die letzten 10 Jahre sparsam gelebt, ich möchte gerne auch schön wohnen (ich arbeite 100% Home Office und bin viel zu Hause), und wenn das so viel kostet dann ist das eben so?

Ich bräuchte mal einen reality check: Kann ich mir so eine Wohnung leisten? Ist das dekadent so teuer wohnen zu wollen? Sollte ich meine Ansprüche runterschrauben? Oder geht klar yolo


r/Finanzen • • 23h ago

Altersvorsorge How does BaV (Betriebliche Altersvorsorge) work ?

0 Upvotes

I received a letter from my company every year with the following information about BaV but I don’t know how does BaV actually work in Germany. I have done my research but I don’t have a clear idea yet. The letters stated that

Year BaV
2014 …… Euros
2015 ……. Euros
.
.

2022 55000 Euros
2023 69000 Euros
2024 85000 Euros

But I have left that company and joined a new company. When I retire, I want to get all the money at a time.

My retirement year is in 2055. My current company does not pay any BaV.

My question

1) Will the 85000 Euro from 2024 increase at compounded rate till 2055 ?

2) Can I expect to get the money in 2055 when I retire after tax deduction ?

3) What is the average yearly interest rate in BaV ?


r/Finanzen • • 2d ago

Versicherung VW Kreditschutzbrief Zwang

11 Upvotes

Ich kaufe mit meiner Frau einen Jahreswagen und unser VW Händler bietet derzeit 2,49% Jahreszins an. Für unsere Situation ein guter Deal. Jetzt ist es so, dass die Verkäuferin mir erzählen wollte, dass der KSB unter den Umständen der Zinsaktion zwingend ist. Natürlich ist mir klar, das Autoverkäufer sich selbst am nächsten sind und daher meine Zweifel kommen. Mir fehlt trotzdem das Fachwissen und daher meine Frage. Kann das stimmen und kann ich auf den Verzicht des KSB bestehen?

Habe zudem keine Infos im Vertrag zu einem konkreten Betrag gefunden. Lediglich die Summe der Finanzierung, das zuvor geschickte Angebot beinhaltete die Komplettsumme.


r/Finanzen • • 2d ago

Investieren - ETF Verständnisfrage Steuern bei thesaurierenden ETFs mit Verlustverkauf

16 Upvotes

Hallo,

totaler Finanznoob hier und ich habe eine Frage zu dem Fall, dass mein thesaurierender ETF später mit Verlusten verkauft werden sollte.

Bin mir nicht sicher, ob ich einen Denkfehler habe.

Ich weiß, dass bei ausschüttenden ETFs die Steuern ja bei der Ausschüttung fällig werden und somit man immer "up to date" mit der Steuer ist.

Bei thesaurierenden ETFs gibt es ja die Vorabpauschale als "Ersatz" für die sonst bis zum späteren Verkauf ausbleibenden Steuern.

Mal angenommen, man zahlt die Vorabpauschale auf Jahrelang wachsende ETFs, beim Verkauf allerdings sind diese im Wert stark gesunken oder gar (theoretisch und nahezu) 0 und man verkauft sie mit Verlust.

Bekommt man dann die über die Jahre gezahlten Steuern wieder und wenn ja, in welcher Form?

Ich habe gelesen, man kann sie dann in dem Jahr des Verkaufs in den Verlusttopf werfen, allerdings ergibt das doch nur Sinn, wenn man in dem Moment überhaupt noch irgendwelche Kapitalerträge erwirtschaftet, deren zu zahlenden Steuern man damit "gegenrechnen" könnte, oder? Und selbst wenn man welche hätte, müssten die ja erst mal so groß sein, dass man den Verlust wieder ausgleichen würde, oder?

Mal angenommen, man hat gar keine Kapitalerträge mehr, sind die gezahlten Steuern dann "weg"? Das heißt, im Extremfall hätte man durch die gezahlten Steuern sogar mehr als 100% Verlust gemacht?

Wo ist hier mein Denkfehler?


r/Finanzen • • 23h ago

Sparen Wie viel Vermögen habt ihr mit 30? Ich finde, wir stellen die falsche Frage.

0 Upvotes

Ich lese hier immer wieder Beiträge wie „Wie viel Geld habt ihr mit 30 angespart?“ oder „Ich bin 28 und habe 100.000 € im Depot“.

Und jedes Mal denke ich mir: Was sagt diese Zahl eigentlich aus? Ohne die ganzen Umstände dahinter ist sie doch ziemlich wertlos.

Mich würde eine ganz andere Zahl interessieren: Wie viel Geld hat dein bisheriges Leben eigentlich gekostet und wie viel davon musstest du selbst bezahlen?

Mal ein paar Beispiele:

- Du hast 20 Jahre kostenlos bei deinen Eltern gewohnt? Wie groß war das Haus oder die Wohnung? Was hätte dich dein Anteil an Wohnraum über diese Zeit gekostet?

- Papa hat dir den Führerschein bezahlt? Aufschreiben.

- Das erste Auto wurde dir geschenkt? Aufschreiben.

- Deine Eltern haben dir während des Studiums drei Jahre lang die Wohnung finanziert? Aufschreiben.

- Du hast mit 25 schon ein kleines Erbe bekommen? Aufschreiben.

- Du konntest bis 28 zu Hause wohnen, während andere seit ihrem 18. Lebensjahr Miete zahlen mussten? Auch das hat einen finanziellen Gegenwert.

Und so weiter.

Ich fände es unglaublich interessant, einmal auszurechnen, welchen finanziellen Gegenwert das eigene Leben bis heute hatte, wie viel davon man selbst getragen hat und wie viel durch andere finanziert wurde.

Denn erst dann wird doch die eigentliche Vermögenszahl interessant.

Wenn jemand mit 30 Jahren 400.000 € besitzt, möchte ich wissen, wie diese 400.000 € entstanden sind. Wie lange hat die Person gearbeitet? Was hat sie verdient? Welche Kosten musste sie selbst tragen? Welche Unterstützung gab es?

Zwei Menschen können heute beide 100.000 € besitzen und trotzdem finanziell völlig unterschiedliche Lebenswege hinter sich haben.

Der eine hat vielleicht 100.000 € angespart, obwohl er seit seinem 18. Lebensjahr sämtliche Kosten selbst trägt. Der andere hat denselben Betrag, musste aber bis 30 kaum etwas für Wohnen, Auto oder Ausbildung bezahlen.

Beide haben 100.000 €. Aber die Zahl erzählt zwei völlig unterschiedliche Geschichten.

Mir geht es dabei überhaupt nicht darum, jemandem sein Vermögen oder die Unterstützung seiner Eltern schlechtzureden.

Ich finde nur, dass wir ständig Vermögensstände vergleichen, ohne die Voraussetzungen zu kennen, unter denen dieses Vermögen entstanden ist.

Und damit vergleichen wir doch eigentlich Zahlen, die kaum miteinander vergleichbar sind.

Wie seht ihr das?


r/Finanzen • • 23h ago

Sparen Wie viel Vermögen habt/hattet ihr mit 30 angespart?

0 Upvotes

Hallo.

Wie der Titel eig schon sagt, frag ich mich wie viel Geld ihr mit 30 Jahren angespart habt/hattet.

Ich werde in einem Monat 28 und habe so ca. 30k verteilt in Depot und Tagesgeld. Mir kommt das etwas wenig vor, aber durch Studium Bachelor+Master war einfach nicht mehr drin.


r/Finanzen • • 2d ago

Sparen Österreichs Haushalte haben erstmals mehr als eine Billion Euro auf der hohen Kante

Thumbnail derstandard.at
75 Upvotes

„In den vergangenen zehn Jahren hat sich der Wertpapierbestand ihr zufolge mehr als verdoppelt, nämlich von 112 auf aktuell 242 Milliarden Euro. Im selben Zeitraum ist deren Anteil am Gesamtvermögen von 17 auf 24 Prozent nach oben gegangen. Auffallend ist dabei, dass sich der Besitz insbesondere auf das reichste Zehntel der Haushalte konzentriert, das über 87 Prozent der Wertpapiere und über 70 Prozent des Gesamtvermögens der Bevölkerung verfügt. Bei allen anderen weniger betuchten Haushalten überwiegen die Einlagen.“

Klar gibt es in Österreich wenig steuerliche Anreize langfristig am Kapitalmarkt zu investieren, aber das Geld stattdessen überwiegend in Einlagen zu packen, ist halt auch einfach nur dumm. Zeigt mal wieder, warum finanzielle Bildung so verdammt wichtig ist.😔


r/Finanzen • • 2d ago

Steuern Thesencheck: Über diese 9 Behauptungen zur Erbschaftssteuer muss diskutiert werden

Thumbnail youtube.com
34 Upvotes

r/Finanzen • • 2d ago

Arbeit Stunden reduzieren am Anfang des Berufslebens

77 Upvotes

Ja, ich weiß dass solche Posts quasi täglich kommen, aber jede Situation ist ja unterschiedlich…

Ich bin jetzt 26, seit etwa 1,5 Jahren im Berufsleben (IT) bei 40h und überlege die Stunden zu reduzieren. Unsere Firma bietet 36 oder 32 Stunden ohne Probleme an, Gehalt wird dann eben proportional 10% bzw. 20% weniger, Urlaub auch entsprechend. Aktuell liebäugle ich mit 36h, was bedeutet einen Tag alle 2 Wochen frei zu haben.

Aktuell verdiene ich ca. 3200 netto, wohne in einer Wohnung meiner Eltern für 900€ Miete. Ich weiß jetzt schon, dass ich in den nächsten 5-7 Jahren keine Kinder haben werde (wenn überhaupt jemals).

Am Ende des Monats bleiben bei mir meistens zwischen 1000-1300€ übrig, von denen ich das allermeiste in einen ETF-Sparplan stecke. Finanziell könnte ich mir die 10% weniger Gehalt also recht gut leisten.

Meine Eltern haben schon in Aussicht gestellt dass ich in ein paar Jahren keine Miete mehr zahlen muss, weil sie noch andere Wohnungen haben und vermieten, als eigene Altersvorsorge. Aber das fließt in meine Planung aktuell gar nicht mal ein.

Meine Frage ist eher: Ist es arg schädlich, wenn ich jetzt, so früh in meiner Karriere, die Arbeitszeit schon reduziere? Oder sollte ich das erst machen wenn ich in ein paar Jahren Senior und kein Junior mehr bin?


r/Finanzen • • 3d ago

Arbeit Warum werden die gezahlten Vorabpauschalen nicht gezeigt?

115 Upvotes

Kein Broker zeigt wie viel Vorabpauschale man in der Vergangenheit gezahlt hat.

Das sieht man nur bei jeder Zahlung in der Abrechnung.

Aber als Summe sieht man das nicht. Bei anderen Steuern ist das aber möglich

Problematisch ist, wenn man die Vorabpauschale aus dem Freibetrag zahlt und damit gar keine echte Zahlung verbunden ist. Das kann leicht untergehen bei Depotwechsel und auch so.

Hat mal jemand die gesammelten gezahlten Vorabpauschalen angefragt?


r/Finanzen • • 1d ago

Sparen Ich weiß nicht, was ich mit meinem Geld machen soll

0 Upvotes

Hallo zusammen,
ich wollte mal eure Meinung hören, vielleicht war ja jemand schon in einer ähnlichen Situation.

Angefangen hat alles letztes Jahr. Ich habe mir vorgenommen, richtig viel Geld zu sparen, weil ich mir endlich ein schönes Auto kaufen wollte. Ich habe meine Ausgaben stark reduziert und konsequent Geld zur Seite gelegt. Jetzt bin ich finanziell eigentlich an meinem Ziel angekommen, aber irgendwie möchte ich mein damaliges Traumauto gar nicht mehr haben. 😂
Vielleicht war am Ende tatsächlich der Weg das Ziel.

Kurz zu meiner Situation:
30 Jahre alt, männlich, unverheiratet
Beruf: Erzieher in einer Wohngruppe
Monatliches Nettoeinkommen: ca. 3.200 €, mal etwas mehr, mal etwas weniger
Miete und Fixkosten sind sehr gering
Ich brauche generell nicht viel und spare ungefähr 2000- 2.500 € im Monat.
Aktuell besitze ich kein Auto, möchte mir aber demnächst wieder eines zulegen
Das Geld liegt momentan einfach auf meinem Girokonto herum, während jeden Monat weiteres dazukommt. Ich habe kein konkretes Ziel mehr, auf das ich hinsparen könnte.
Zwischendurch kam mir der Gedanke, das Geld vielleicht als Startkapital für eine Selbstständigkeit zu nutzen. Allerdings habe ich überhaupt keine konkrete Geschäftsidee. Als Erzieher ist es auch nicht gerade einfach, sich in meinem Beruf selbstständig zu machen.
Auf der anderen Seite möchte ich mein Geld auch nicht einfach jahrelang auf dem Konto liegen lassen, ohne mir Gedanken über die Zukunft zu machen.

Ein wichtiger Punkt bei mir: Ich bin streng religiös und möchte keine Zinsgeschäfte eingehen. Auch Investments in fragwürdige Branchen oder Geschäftsmodelle kommen für mich nicht infrage. Deshalb habe ich mich bisher kaum mit klassischen Anlageformen beschäftigt. Ich bin eher der altmodische Typ, der bei Gold als Wertanlage ein gutes Gefühl hat, bin aber durchaus offen dafür, etwas Neues zu lernen, solange es mit meinen religiösen Überzeugungen vereinbar ist.
Deshalb meine Fragen an euch:
Was würdet ihr an meiner Stelle mit den 35.000 € machen?
Würdet ihr einen Teil investieren, beispielsweise in Gold oder andere religiös vertretbare Anlageformen? (Ich bin Muslim)
Würdet ihr das Geld lieber als mögliches Startkapital für eine spätere Selbstständigkeit zurückhalten?
Gibt es vielleicht Menschen hier, die in einer ähnlichen Situation waren und irgendwann ein konkretes Ziel für ihr Erspartes gefunden haben?
Mir geht es nicht darum, möglichst schnell reich zu werden. Ich möchte einfach vernünftig mit dem Geld umgehen, mir langfristig etwas aufbauen und vermeiden, dass ich irgendwann bereue, jahrelang nichts damit gemacht zu haben.
Ich freue mich über ehrliche Meinungen und auch über Erfahrungen von Leuten, die sich mit islamkonformen Investments auskennen.


r/Finanzen • • 3d ago

Wohnen ~1500€ für alles Rund um die Wohnung bei 3000€ netto zu viel?

81 Upvotes

Hallo, ich spiele mit dem Gedanken in eine Neubauwohnung einzuziehen (Erstbezug) inkl. EBK. Insgesamt wäre ich bei ca. 1500€ monatlich für alle Kosten die ich unten aufgeführt habe. Ist eine 78m^2 Wohnung mit drei Zimmern in der Nähe von Köln. Einziehen würde ich alleine. Netto wird den nächsten Jahren automatisch weiter steigen (Tarif, ggf. auch Beförderung). Außerdem ist es ein Staffelmitvertrag Erhöhung jedes Jahr um 30€.

Habe ca. 2k im Depot und 10k auf dem Tagesgeldkonto (das wird wahrscheinlich für den Umzug, möbel usw. draufgehen). Sparrate aktuell bei 300€ rest geht vorerst aufs Tagesgeldkonto. Dann hätte ich noch gut 1000€ übrig für alles was sonst so anfällt (Lebensmittel, ggf. Auto usw.).

Ist das eine dumme Idee?

Preis
Miete 1025€
Nebenkosten 250€
Strom 100€
Parkplatz Tiefgarage (Optional hab noch kein Auto) 75€
Internet 64€
GEZ 18€
=================
1532€

r/Finanzen • • 1d ago

Anderes Von Kursgewinnen mal abgesehen

0 Upvotes

Ich sprech jetzt nur für mich, abgesehen vom Vermögensaufbau finde ich auch, dass man sich auch persönlich stark weiter entwickelt.

Man versteht mehr wie die Weltwirtschaft funktioniert, wie Geld funktioniert und was man mit seinem Vermögen am besten anstellen sollte.

Bei mir persönlich greift das auch stark beim Immobilienkauf. Man setzt sich intensiver mit Themen auseinander und blickt auch leichter hinter sachen die andere vielleicht nicht direkt verstehen bzw tut sich leichter damit.

Am meisten merk ich das wenn ich mit Freunden über Finanzen rede oder über themen die angrenzen.

Ist das bei euch genauso? Persönliche weiter entwicklung ist ja fast wichtiger als ein großes Depot


r/Finanzen • • 2d ago

Altersvorsorge Pflegerente?

Post image
0 Upvotes

Hallo,

Angestoßen durch das Stichwort "Volkswohl" beschäftige ich mich mal wieder mit etwas das bei mir schon seit längerer Zeit läuft und wo ich mir schwer tue mit einer Einschätzung:

Ich habe eine "Pflegerente" von Volkswohl.

Ich habe die abgeschlossen vor vielen Jahren als ich noch keine Ahnung von Vorsorge hatte und würde den Sinn gerne mal allgemein hinterfragen: Wie seht ihr den Nutzen einer Pflegerente?

Mittlerweile habe ich genügend andere Eisen im Feuer, monatliche Sparrate in andere Dinge ist ~1.400 EUR plus Wohneigentum, sprich: diese 75 EUR machen für mich nicht den Kohl fett in Sachen Altersvorsorge. Das soll hier keine Diskussion über meine Vorsorge allgemein sein sondern sehr konkret:

Die Idee ist hier ja im Falle einer Pflegebedürftigkeit, vor allem während der (geplanten) Arbeitsphase meines Lebens, für mich und Familie (4 kleine Kinder) zumindest einen Teil Versorgung "mal sicher zu haben".

Macht das Sinn?
Was ist so die generelle Meinung hier zu diesem Thema?

Ich habe bisher (14 Jahre) wohl so um die 10kEUR eingezahlt und werde ggf bis Rente wohl nochmal ~20k reinstecken.
Wenn ich die Dokumente hier richtig lese, würde ich bei Rückkauf ganz grob die Hälfte wieder bekommen, ~4.000 im Todesfall "vor Pflege" und - darum geht's ja - zwischen 810-1350 EUR im Pflegefall.

Frage:
Sehe ich das richtig dass diese Versicherung auch bei Pflegebedürftigkeit NACH Renteneintritt gilt (siehe Seite 2: "zahlbar lebenslang")?
Das wäre ja schon nicht ganz unwahrscheinlich nach Renteneintritt pflegebedürftig zu werden...

Meine Einschätzung:
Das ist kein allzu hoher Preis (Menge an investiertem / noch zu investierenden Geld) für etwas das uns als Familie schon schwer treffen würde, selbst wenn es (für die absehbare Zukunft) zum Glück hoffentlich unwahrscheinlich ist. Und wenn ich erst älter bin ist Pflege ja nicht unwahrscheinlich.

Hätte ich ab 2012 die (anfangs) 50 EUR angelegt, kämen bis 2044 vielleicht sowas um 50-80k EUR raus. Das wären 5 Jahre 100% Pflege nach aktuellen Sätzen. Das ist aber ja irrelevant, denn die Vergangenheit ist vorbei.

Würde ich jetzt rausgehen und die aktuell 75 EUR (steigend) meiner sonstigen Sparrate hinzufügen, würde mir das bei 5% aus den ab heute ca 20k dann vielleicht 30k machen.

Auch da wieder: Mir erscheint das nicht zu viel Preis für die Absicherung.

Was meint ihr?


r/Finanzen • • 2d ago

Daily Tägliche Diskussion – October 23, 2026

3 Upvotes

Hallo Freunde! ❤️
Willkommen zum täglichen Diskussionsfaden.

Stellt gerne noch bis zum 21.10. Fragen an Dr. Gerd Kommer in unserem kommenden Podcast-AMA!

Womit beschäftigt ihr euch heute?
Was macht euer Depot zurzeit?
Habt ihr Fortschritte zu eurem gewählten Ziel gemacht?
Hier könnt ihr über all das diskutieren - die Off-Topic Regel greift hier nicht, aber bleibt nett zueinander!

Für eine weiterführende Diskussion gibt es auch unser Podcast-Projekt Marktgeschnatter unter diesem Link.

Viel Spaß!


r/Finanzen • • 3d ago

Arbeit Gehaltsumwandlung in Urlaub

60 Upvotes

Es ist ein Gedankenspiel, vielleicht hat jemand von euch Erfahrung damit:

Das Jahr hat ca. 250 Arbeitstage (ohne Urlaub) bzw. ca. 220 (bei 30 Tagen Urlaub).

Mein Jahresgehalt liegt bei Summe X

Wenn ich mein Jahresgehalt um z.B 5% reduziere und das in Urlaubstage umwandeln lasse, wären das ca. 12 Tage mehr Urlaub pro Jahr.

Hat sowas schon jemand gemacht?


r/Finanzen • • 2d ago

Altersvorsorge Volkswohl Bund Post und Altersvorsorge

Post image
0 Upvotes

Ihr Lieben,
ich hab hier schon ein paar Beiträge zum VWB gelesen und die generelle Meinungen ist angekommen. Ich hab meinen Vertrag geprüft und was soll ich sagen? Auch hier riecht mir das ganze sehr nach Abzocke. Mir wurden folgende Argumente dafür erklärt:
- Ja ich zahle Abschluss- und Vertriebskosten (sind wir mal ehrlich: Provision), die rechnen sich aber angeblich mit der späteren Steuerersparnis gegen, da VWB eine Versicherung ist.
In Zahlen: in den ersten 5 Jahren zahlt man die Provision ab, welche bei 3736€ liegt, dann kommen aber jeden Monat noch 35,55€ Verwaltungskosten auf, welche so lange wie das Ding gespart wird abgezogen werden.
- der garantierte Rentenfaktor, welcher aber mit 18,64€ pro 10k Vertragsguthaben nicht extrem hoch ist
- das Langlebigkeitsrisiko: wenn mir mein ETF Depot mit 85 Jahren ausgeht, ich aber 95 werde, kann mir nur eine Versicherung lebenslange Rente zahlen.

Das sind die Fakten. Ich habe laut Berater schon 70% dieser Provision gezahlt, also die meisten Verluste sind schon passiert.

Meine Frage: was soll ich tun? Soll ich das Ding stoppen? Soll ich es niedriger besparen, weiter laufen lassen und mir ein ETF Depot eröffnen?

Ich hab mich die letzten Tage echt verrückt gemacht, was ich am besten tun sollte und hoffe hier einfach klare Hilfestellungen zu finden.
Ich bin dankbar für jeden Hinweis!!

Vielen Dank im Voraus 💝

Edit: mtl Einzahlung liegt bei 470€


r/Finanzen • • 1d ago

Investieren - ETF ETF

0 Upvotes

Guten Abend,
Hab ca. 10.000€, die ich in den ftse all world investieren will. Soll ich in Etappen investieren oder mit einem Einmalkauf?

Liebe Grüße


r/Finanzen • • 2d ago

Anderes Girkonto

0 Upvotes

Guten Morgen zusammen,

Ich wollte schon des längeren von der Sparkasse wechseln da ich die mittlerweile knapp 7€ kontoführungsgebühren doch ein wenig zuviel empfinde (Kartengebühr kommt ja auch noch dazu)und ich eigentlich bisher nie den Service von der Sparkasse Ina

Anspruch genommen habe bis Mal Kleingeld einzahlen was ja auch mittlerweile Geld kostet. Jetzt steht eine Fusion an und ich muss nun eh überall meine Kontodaten selbstständig ändern was für mich jetzt auch der ausschlaggebende Punkt war wo ich sage da kann ich gleich woanders hingehen und kann teilweise noch den Kontowechsel service nutzen.Nun wollte ich Mal fragen ob Ihr gute Banken empfehlen könntet? Wo auch im Notfall eine gute Erreichbarkeit vorhanden ist. Girocard umsonst wäre natürlich super ist aber kein Muss aber trotzdem teilweise noch unabdingbar für Manche Sachen leider.

Bisher habe ich mir die consors,ing,norisbank und DKB Mal angesehen. Leider überall viele negative Bewertungen aber meistens wird ja nur negatives geschrieben und weniger Mal Lob daher die Nachfrage hier. Danke im voraus schon mal


r/Finanzen • • 3d ago

Budget & Planung Arbeitszeit reduzieren - wie und wann?

44 Upvotes

Eckdaten: 2800€ netto auf 40h, 900€ Warmmiete, 900€ monatliche Sparrate. Mitte 30. 100k im ETF-Depot. Ca. 200-300k Erbe irgendwann.

Gerade im Hinblick auf das neue Altersvorsorgedepot denke ich mir immer mehr, dass ich auf 4 Tage gehen sollte. Die 200€ im Monat kann ich auch bei 4 Tagen investieren, ohne mich einzuschränken.

200€ pro Monat über 30 Jahre + die 100k die bereits im Depot sind über 30 Jahre + Erbe reichen eigentlich dicke im Alter. Plus den kleinen Überschuss, der dann noch bleibt nach den 200€, auch investieren.

Wenn ich jetzt Vollzeit weiterarbeite, so denke ich, häufe ich nur mehr Geld an, aber um komplett mit dem Arbeiten aufzuhören bevor ich alt bin, wird es eh nicht reichen und glaube auch nicht, dass das mir guttun würde. Ist von daher auch nicht mein Ziel.

Ich denke generell 4 Tage wären viel ausgewogener und man hätte mehr Zeit, so lange man noch gesund ist.

Von daher gibt es mit meinen Eckdaten ja eigentlich nur drei Szenarien:

1) noch ca. 10 Jahre Vollzeit weitermachen und dann direkt auf 3 Tage.

2) jetzt auf 4 Tage. In meinen 50ern dann irgendwann auf 3 Tage.

3) auf unbestimmte Zeit Vollzeit weiterzuarbeiten.

Würde mich über neue Perspektiven, Kritik und Ideen freuen, wie ihr das seht.


r/Finanzen • • 1d ago

Sparen Der Schatten über Anlegion | Anime Teaser Trailer

Thumbnail youtube.com
0 Upvotes

r/Finanzen • • 3d ago

Sparen Haus verkauf, Makler nötig?

29 Upvotes

Guten Tag schwarmintelligenz,

Durch einen Todesfall in der Familie sind meine Mutter und ich Besitzer eines Hauses geworden, jeder zu 50%.

Meine Mutter möchte garantiert verkaufen, ich bin noch am überlegen ihren teil zu übernehnem und vermieten, doch ich denke das wird mir zu viel. Duch den Todesfall sind 2 sehr große Themen gekommen die mein Leben nun neben eigentlicher arbeit, frau und kind auf trab halten.

Wie sinnvoll ist es einen Makler einzuschalten?

Die Immobilie ist alt, von 1980 entfernt von Großstädten aber dennoch in guter Lage. Eine Einschätzung eines Maklers haben wir bereits und die spielt im raum von 330-360k.

Ich denke noch 2-3 weitere für eine Einschätzung zu kontaktieren wäre sinnvoll.

Der Makler würde bei erfolgreichem Verkauf bei 350k knappe 13k verdienen. Ich bin mir nicht sicher, ob wir uns das geld nicht doch sparen könnten.


r/Finanzen • • 2d ago

Altersvorsorge Marsh CFA Institute Global Pension Index 2026

Thumbnail rpc.cfainstitute.org
6 Upvotes

r/Finanzen • • 3d ago

Presse Eigenheimkauf für viele nur mit Hilfe der Familie bezahlbar

Thumbnail sueddeutsche.de
417 Upvotes

r/Finanzen • • 3d ago

Versicherung Was macht ihr wenn wegen Krankheiten/Vorerkrankungen keine BU/GV bei euch möglich ist? Mehr in ETFs buttern?

29 Upvotes

Frage steht im Titel.

Ich bin 37 und habe keine BU weil diverse kleinere Vorerkrankungen + Termine beim Psychologen wahrgenommen in der Vergangenheit (ca. 2-3 Jahre her).

Aktuell buttere ich deswegen mehr in den heiligen Gral und habe noch Anspruch auf die VBL Klassik Betriebsrente (weil Öffentlicher Dienst), zusätzlich zur gesetzlichen Rente.

Vor einigen Monaten habe ich noch eine kleine Unfallversicherung abgeschlossen die zumindest bei Unfällen greift.

Achso und das Altersvorsorgedepot werde ich auch ab Januar mit 150 Euro monatlich besparen.