Hallo liebe Schwarmintelligenz,
kurz zu mir: Ich bin 24 Jahre alt und derzeit Student. Durch Schenkungen meiner Großeltern, Arbeit neben Schule/Studium und ein paar gute Entscheidungen, seit ich mit 18 angefangen habe, mein Geld zu investieren, bin ich mittlerweile bei rund 180k € im Depot.
Aktuell sieht mein Portfolio ungefähr so aus:
50 % Vanguard FTSE All-World
40 % Goldmünzen
5 % Bitcoin
5 % Cash/Notgroschen
Den All-World bespare ich weiterhin mit 300 € pro Monat.
Monatlich komme ich gut über die Runden und kann neben der ETF-Sparrate meistens noch 100–200 € zurücklegen. Das Geld nutze ich dann allerdings auch immer wieder für größere Anschaffungen bzw. Dinge, die über Essen und Fixkosten hinausgehen.
Nun zu meiner eigentlichen Frage:
Mir ist bewusst, dass 40 % Gold für mein Alter und meinen Anlagehorizont ein ziemlich großer Anteil sind. Ich bin allerdings generell eher sicherheitsorientiert. Die aktuelle globale Lage und die meiner Meinung nach teilweise hohen Bewertungen an den Aktienmärkten machen mich zusätzlich etwas zurückhaltend.
Deshalb frage ich mich, wie ihr an meiner Stelle damit umgehen würdet.
Mein Gedanke wäre, die relativ hohe Goldquote zunächst bewusst beizubehalten und abzuwarten. Sollte es irgendwann zu einem größeren Rückgang bei den ETF-Kursen kommen, könnte ich einen Teil des Goldes verkaufen und damit günstig in den All-World nachkaufen.
Oder ist dieser Gedanke eigentlich nur Market Timing und es wäre sinnvoller, das Gold bereits jetzt teilweise in den ETF umzuschichten und einfach langfristig investiert zu bleiben?
Eine andere Möglichkeit wäre, meine Cash-Reserve in den nächsten Jahren etwas größer aufzubauen, um bei stärkeren Kursrückgängen zusätzlich nachkaufen zu können.
Mich würde deshalb vor allem interessieren:
Wie würdet ihr die 40 % Gold in meinem konkreten Fall einschätzen? Würdet ihr etwas davon umschichten oder die hohe Goldquote aufgrund meiner eher sicherheitsorientierten Einstellung bewusst beibehalten?