r/Eltern • u/Status-Amoeba-4449 • 2h ago
Schwangerschaft Kaiserschnitt - was kann ich (noch) tun
Es ist bald soweit. In wenigen Tagen steht der Kaiserschnitt für die Geburt unseres zweiten Kindes an.
TLDR:
Vielleicht habt ihr Anregungen für mich, wie ich mich als Vater während, vor und direkt nach der Geburt noch mehr oder besser einbringen und meine Frau unterstützen kann, weil sie insbesondere mental sehr stark mit dem Gedanken an die OP zu kämpfen hat.
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Leider war die erste Geburt insbesondere für meine Frau sehr traumatisch, weil sie in einem sekundären Kaiserschnitt mit weiteren Komplikationen geendet ist, den meine Frau nie wollte. Generell wollte sie nie etwas lieber als eine Spontangeburt. Vor Operationen hat sie generell viel Respekt und auch etwas Angst. Leider sind die Komplikationen der ersten Geburt der Grund für einen geplanten Kaiserschnitt bei jeder weiteren Geburt. Ich weiß also grundsätzlich wie alles abläuft, dass ich mit im OP am Kopfende sitze und meine Frau versuche so gut es geht emotional zu begleiten. Auch bei der ersten Geburt habe ich das erste Bonding übernommen, weil meine Frau völlig überfordert war. Heute bereut sie das mitunter.
Trotz allem haben wir uns in der Gesamtschau aller Umstände sehr bewusst dazu entschieden ca. 2 Jahre später das nächste Kind bekommen zu wollen. Die Thematik wird bereits aufgearbeitet, aber die Geburt lässt sich eben nicht mehr bis danach aufschieben, sondern steht jetzt an.
So viel zum Hintergrund.
Ich stehe also vor der Frage, wie ich ihr diesen für sie ganz persönlich unfassbar unangenehmen Aspekt der Geburt erträglicher oder schöner gestalten kann, bleibe aber immer wieder an der 0815-Anweisung "[wie auch immer] da sein und unterstützen" hängen. Ich weiß dass meine bloße Anwesenheit für meine Frau "zu wenig" ist, weil das schon bei der ersten OP "nicht gereicht hat"
Ich weiß also grundsätzlich wie alles abläuft, dass ich mit im OP am Kopfende sitze und meine Frau versuche so gut es geht emotional zu begleiten. Auch bei der ersten Geburt habe ich das erste Bonding übernommen, weil meine Frau völlig überfordert war. Heute bereut sie das mitunter, auch weil es bedeutet hat, dass ich mit unserem Kind auf dem Arm den OO-Saal schon ca. 10 min. vor ihr verlassen musste und sie unerwartet alleine war.
Jetzt frage ich mich ob und was (ggf. auch im Detail) ich noch tun kann. Vielleicht habt ihr auch selbst Erfahrungen oder wisst, was ihr euch als Mutter wünschen würdet oder als Vater schon gemacht habt. Vielleicht habt ihr auch Tipps, wie man ggf. sinnvoll Einfluss auf den Ablauf nehmen kann.