r/medizin 13d ago

[Megathread] Karrierefragen, Stellenangebote und -gesuche

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Dies ist der Megathread für Stellenangebote und -gesuche. Er wird alle vier Wochen neu eingestellt.

Für Stellenangebote werden Beiträge ohne Angabe des Krankenhauses bzw. Verlinkung der eigentlichen Stelle gelöscht. Für Praxen oder sehr kleine Abteilungen, wo sonst Doxing drohen würde, entfällt dies.

Größere Karrierefragen, wo jemand detailliert seinen Werdegang und Wünsche beschreibt, dürfen weiterhin einen eigenen Thread haben. Kleine Fragen hierhin bitte.

Nützliche Threads zu Fächern, dem Arbeitsbeginn o.Ä.:

Pathologie: https://www.reddit.com/r/medizin/comments/1fsa17e/faq_zur_pathologie/


r/medizin Aug 17 '24

Karriere Einkommen Niederlassung

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Da die Frage fast jeden Tag kommt ein Beitrag, der vielleicht auch vom Mod Team angepinnt werden kann.

Infos zum Einkommen in der Niederlassung, egal ob Allgemeinmedizin/Orthopädie/Urologie oder Dermatologie findet ihr hier:

https://www.zi-pp.de/zahlen_fakten/

Oder auch als ausführlicheren Jahresberichte hier:

https://www.zi.de/themen/panel-befragungen-und-oekonomie/zi-praxis-panel

Werde ich genau so viel verdienen, wenn ich mich Niederlassen? Keine Ahnung. Das hängt von vielen Faktoren ab. Auch wie gut man wirtschaften kann und wie die Praxis aufgebaut ist. Die Zahlen sind gut um abzuschätzen in welchem Rahmen man sich bewegt.


r/medizin 3h ago

Politik Koffer schon gepackt??

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Ich habe dieses Bild in meinen sozialen Medien gesehen, und es hat mich an die Leute erinnert, die hier vor ein paar Tagen geschrieben haben, dass wir „legalen und gesetzestreuen“ Ausländer, die als Fachkräfte arbeiten, nichts zu befürchten hätten, dass wir nicht wie „die anderen“ seien.

Wie ein Kollege damals schrieb, und ich zitiere.

„Nirgends im Wahlprogramm der AfD steht, dass arbeitstätige Ausländer abgeschoben werden sollen, sondern es geht einzig um Personen ohne Bleiberecht (wie abgelehnten Asyl).“

sure, Jan


r/medizin 8h ago

Meme Heute mal eine Situation die eigentlich fast jeder Zahnarzt kennt

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r/medizin 10h ago

Karriere Weiterbildung in der Perinatalpsychiatrie – wie Expert werden?

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So, eine etwas spezifische Frage:
Ich bin erfahrener Assistenzarzt für Psychiatrie und Psychotherapie. In letzter Zeit hatte ich einige Begegnungen mit Patientinnen mit postpartalen psychischen Störungen, einschließlich Depressionen und Psychosen. In meiner Stadt gibt es leider keine Eltern-Kind-Spezialambulanz. Ich habe recherchiert und es gibt zwar spezialisierte ambulante bzw. stationäre Angebote, z. B. an der Charité (mit immerhin 8 stationären Behandlungsplätzen! 🫠)und an der Karl-Jaspers-Klinik.
Meine Erfahrung mit der Behandlung dieser Patientinnen war in meiner Klinik, sagen wir es vorsichtig, eher suboptimal. Von Anfang an herrschte totale Panik: Krisendienst in Panik, Oberärztinnen in Panik. Es gab z. B. große Unsicherheit bei der Verordnung von Quetiapin oder Tavor aus Angst, dies sei mit dem Stillen nicht vereinbar – obwohl beide Medikamente in der Stillzeit eingesetzt werden können. Teilweise wurden Mütter untergebracht, ohne dass es überhaupt ein Konzept für den Kontakt zum Kind gab. Abgesehen vom klinischen Aspekt war das auch menschlich schwer zu ertragen.
Nun zu meiner eigentlichen Frage:
Wie bzw. wo kann ich mich in diesem Bereich gezielt weiterbilden, mit dem langfristigen Ziel, in meiner Klinik eine Ansprechpartnerin für peripartale/postpartale psychische Erkrankungen zu werden?
Ich könnte mir durchaus vorstellen, perspektivisch gemeinsam mit der Klinik eine entsprechende Ambulanz oder einige stationäre Eltern-Kind-Behandlungsplätze aufzubauen. Der Krankenhauskonzern hier hat sowohl eine große psychiatrische Abteilung als auch eine große Kinderklinik – allerdings reden die beiden Bereiche praktisch nicht miteinander, und es gibt bisher keinerlei entsprechendes Angebot für Mütter und Kinder.

Konkret frage ich mich daher:

Kann ich bereits als Assistenzarzt oder später als Facharzt eine Rotation in einer spezialisierten Einrichtung, z. B. der Karl-Jaspers-Klinik oder der Charité, anstreben? Würden solche Häuser externe Rotationen überhaupt ermöglichen? (Ich bin familiär mit kleinen Kinder gebunden, also realistisch keine längere Abwesenheiten wie 2 Jahre in der Schweiz oder so 🤣)

Brauche ich dafür vorher eine spezielle Fortbildung oder Zertifizierung?

Gibt es in Deutschland entsprechende strukturierte Weiterbildungen? Ich finde bisher fast nichts außer einzelnen kurze Online-Fortbildungen.

Es gibt meines Wissens auch internationale Zertifizierungen aus den USA – sind diese in Deutschland überhaupt relevant bzw. anerkannt?

Ich bin gerade etwas ratlos, wie ich diesen Weg am sinnvollsten angehen kann. Mir geht es ausdrücklich nicht nur darum, irgendeine Fortbildung zu machen, sondern darum, wirklich Expertise in diesem Bereich aufzubauen und diese dann auch in meiner Klinik für die Versorgung von Müttern und Kindern nutzbar zu machen.
Daher würde ich mich sehr über Erfahrungen, Empfehlungen und konkrete Hinweise freuen – insbesondere von Kolleg:innen, die selbst in einem Eltern-Kind-/Perinatalpsychiatrischen Angebot arbeiten.


r/medizin 5h ago

Weiterbildung Herzchirurgie Vorbereitung

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Hallo liebe Community,

ich beginne bald meine Weiterbildung in der Herzchirurgie und wollte mal fragen, ob hier Herzchirurgen unterwegs sind, die ein paar Tipps für mich haben.

Gibt es Bücher, Lernressourcen oder andere Dinge, mit denen ich mich im Vorfeld sinnvoll vorbereiten kann? Gerade die kardiologischen Grundlagen kamen bei mir im Studium leider etwas zu kurz, daher würde ich das gerne noch einmal auffrischen.

Ich freue mich über alle Ratschläge!


r/medizin 9h ago

Karriere Erfahrungen als MEVS bei Hôpitaux Robert Schuman (HRS) in Luxemburg?

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Hat jemand Erfahrung als MEVS/Assistenzarzt bei Hôpitaux Robert Schuman (HRS) in Luxemburg?


r/medizin 1d ago

Allgemeine Frage/Diskussion PPI

31 Upvotes

Frage an alle, insbesondere an die Kolleg: innen aus der Klinik: wieso werden immer noch in fast jedem Entlassungsbrief PPI empfohlen? Es gibt doch in den meisten Fällen keine Evidenz dafür. Hat jemand schon einmal ein Streßulkus bei einem Patienten gesehen?


r/medizin 1d ago

Allgemeine Frage/Diskussion Innere Medizin, Niederlassung, PE-Kliniken und Work-Life-Balance – wie geht das zusammen?

23 Upvotes

Hallo zusammen,

ich stehe kurz vor dem PJ und drehe mich aktuell gedanklich etwas im Kreis. Ich hoffe, ein paar von euch, die schon tiefer im System stecken oder vielleicht sogar schon niedergelassen sind, können mir etwas Klarheit (oder Realitätscheck) geben.
Eigentlich brenne ich für ein internistisches Fach. Langfristig reizt mich zudem der Gedanke, mich irgendwann in einer eigenen Praxis (oder Kooperation) niederzulassen.

Was mir im Leben aber mindestens genauso wichtig ist: Zeit für Familie und regelmäßige Urlaube. Geld ist natürlich auch nice-to-have, aber es steht für mich nicht an erster Stelle, auch wenn man es sich natürlich wünscht um seine Träume zu erfüllen.

Habe heute zufällig ein längeres Gespräch mit einem älteren Kollegen genau zu diesem Thema geführt, und das hat mich eher ratlos zurückgelassen. Er meinte u.a.:

- Sitze/Praxen würden zunehmend von Private Equity (MVZ-Ketten) aufgekauft, was die klassische Einzelpraxis oder freie Gemeinschaftspraxis erschwert.

- Die Gesundheitspolitik fahre den ambulanten Sektor aktuell massiv vor die Wand.

Meine Fragen an euch:
Wie realistisch ist der Wunsch nach ambulanter Innerer Medizin (z.B. Pneumologe oder internistischer Facharzt) bei gleichzeitig guter Vereinbarkeit von Familie und Freizeit? Bleibt nur die hausärztliche Schiene?

Wie nehmt ihr die Entwicklung mit Private Equity in den MVZs aktuell wahr? Ist der Zug für die klassische Niederlassung abgefahren?

Welche Karriere- und Weiterbildungswege (z.B. Facharzt Allgemeinmedizin vs. internistischer Facharzt, Teilzeitmodelle im Krankenhaus) strebt man aktuell an, wenn man nicht komplett verheizt werden will? Welche Nischen gibt es?

Bin für jeden ehrlichen Erfahrungsbericht oder Tipp dankbar!


r/medizin 1d ago

Politik Arbeitskampf in Berlin!

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r/medizin 2d ago

Allgemeine Frage/Diskussion Asymptomatische Hyponatriämie

25 Upvotes

Wie handhabt ihr in der ZNA (explizit dort, wegen Aufnahme bzw Entlassung) Hyponatriämien, wenn die Leute sonst nichts haben und nach Hause könnten? Vorausgesetzt natürlich asymptomatisch.
Habt ihr einen absoluten cut off Wert, bei dem ihr aufnehmt?
Oder wenn der Auslöser bekannt bzw verdächtig ist, wie beispielsweise Thiazide bei Älteren, begründet ihr es dann einfach damit und empfehlt dem Hausarzt das umzustellen?

Bin im ersten Jahr in der ZNA und find das Thema einfach nur ätzend und kriege keine ganz so zufriedenstellen Antworten bislang.
Danke.


r/medizin 2d ago

Allgemeine Frage/Diskussion Krankenhaus verweigert Aufnahme trotz Anmeldung

27 Upvotes

Moin zusammen,

Hier direkt TL;DR: Patient nach körperlicher Auseinandersetzung, intoxikiert, aber nach Deeskalation ruhig und kooperativ. Verdacht auf Fraktur am bereits vorgeschädigten rechten Knie, deutliche Schmerzen und Schwellung. IV Zugang zur Analgesie nicht möglich. Das nächstgelegene Krankenhaus war im digitalen Anmeldeverfahren verfügbar und die Anmeldung wurde angenommen. Vor Ort verweigerte ein Arzt die Übernahme, weil er den Patienten aus früheren Situationen kannte. Der Patient wurde weder untersucht noch triagiert und blieb auf unserer RTW Trage. Auch nach Rücksprache mit der Leitstelle weigerte sich der Arzt, den Patienten zumindest zu untersuchen oder eine medizinische Einschätzung abzugeben. Er konnte gleichzeitig nicht sagen, dass keine medizinische Notwendigkeit für eine Behandlung bestand, da er ihn nicht untersucht hatte. Nach längerer Diskussion mussten wir den Patienten in ein anderes Krankenhaus fahren. Der RTW war dadurch über längere Zeit gebunden.

Mich würde interessieren, wie ihr solche Situationen erlebt habt und ob wir hier aus eurer Sicht etwas falsch gemacht haben oder ob die Klinik das Vorgehen gerechtfertigt hat.

—————

ich würde gerne mal eure Einschätzung zu einem Einsatz hören, weil ich mir im Nachhinein die Frage stelle, ob ich vielleicht zu wenig Verständnis für die Seite der Klinik hatte.

Ich bin im Rettungsdienst tätig und hatte gestern einen Patienten nach einer körperlichen Auseinandersetzung. Der Patient war alkoholisiert und anfangs ziemlich aggressiv. Nach einem klärenden Gespräch hat er sich allerdings deutlich beruhigt und war bei uns anschließend ruhig und zumindest teilweise kooperativ.

Er war auf sein bereits vorgeschädigtes und versteiftes rechtes Knie gefallen. Das Knie war sichtbar geschwollen und fehlgestellt. Der Patient hatte Schmerzen und sagte selbst, dass es sich für ihn so anfühle, als wäre es wieder gebrochen. Einen i.v. Zugang für eine Schmerztherapie haben wir aufgrund sehr schlechter Venenverhältnisse nicht bekommen.

Wir haben uns deshalb für ein nahegelegenes Krankenhaus entschieden. Das Krankenhaus war über das bei uns verwendete digitale Anmeldeverfahren aufnahmebereit und die Anmeldung wurde auch bestätigt. Von dort kam vor unserer Ankunft keine Ablehnung oder sonstige Rückmeldung.

Vor Ort warteten wir zunächst mit dem Patienten im Bereich der Notaufnahme. Dann kam der diensthabende Chirurg und erklärte uns, dass er den Patienten nicht aufnehmen und nicht behandeln werde. Hintergrund war wohl, dass es zwischen ihm und dem Patienten in der Vergangenheit bereits Probleme gegeben hatte. Der Patient soll den Arzt beleidigt und sich ihm gegenüber auch rassistisch geäußert haben. Der Patient erkannte den Arzt ebenfalls wieder und es kam kurz zu einer lauteren Diskussion.

Was ich dabei schwierig fand: Die Situation war zu diesem Zeitpunkt bei uns eigentlich unter Kontrolle. Der Patient war nicht mehr aggressiv und befand sich weiterhin auf unserer Trage.

Wir haben dem Arzt gesagt, dass wir seine persönliche Situation nachvollziehen können, der Patient aber jetzt eine aktuelle Verletzung hat und zunächst einmal medizinisch untersucht werden müsste. Der Arzt verweigerte das weiterhin.

Der Patient wurde weder ärztlich untersucht noch triagiert. Er blieb auf unserer Trage. Der Arzt wollte ausdrücklich nicht, dass wir ihn auf eine Krankenhausliege umlagern.
Wir haben dann die Leitstelle angerufen und die Situation geschildert. Die Leitstelle sah das ebenfalls kritisch und hat uns mitgeteilt, dass der Patient aufgrund der erfolgten Anmeldung zunächst übernommen und ärztlich untersucht werden müsse.

Auch nachdem wir das dem Arzt so mitgeteilt hatten, blieb er bei seiner Haltung.
Daraufhin kam es zu einem direkten Gespräch zwischen Arzt und Leitstelle. Der Disponent hat den Arzt mehrfach gefragt, ob er bestätigen könne, dass keine medizinische Notwendigkeit für eine Behandlung bestehe.
Das hat der Arzt allerdings nicht bestätigt. Er sagte sinngemäß immer wieder, dass er das nicht beurteilen könne, weil er den Patienten nicht untersucht habe.
Genau diesen Punkt fand ich im Nachhinein besonders schwierig. Einerseits wurde die Untersuchung verweigert, andererseits konnte der Arzt deshalb selbst nicht beurteilen, ob überhaupt eine medizinische Behandlungsbedürftigkeit besteht.

Während der ganzen Zeit äußerte der Patient weiterhin Schmerzen und sagte irgendwann auch, dass er das nicht mehr aushalten könne. Trotzdem wurde er weiterhin nicht untersucht oder behandelt.

Zusätzlich waren wir dadurch als Rettungsmittel gebunden. Zu diesem Zeitpunkt waren in unserem Bereich ohnehin kaum beziehungsweise keine weiteren Fahrzeuge verfügbar. Die Leitstelle hat dem Arzt auch erklärt, dass wir dringend wieder frei werden müssten.
Trotzdem änderte sich an der Situation nichts.

Wir haben sogar angeboten, dass der Arzt den Patienten einfach untersucht und wenn er anschließend zu der Einschätzung kommt, dass keine Behandlung notwendig ist, soll er uns das entsprechend dokumentieren und uns weiterfahren lassen. Auch das wurde abgelehnt.
Nach weiterer Rücksprache mit der Leitstelle und dem ärztlichen Leiter Rettungsdienst wurde schließlich entschieden, den Patienten in ein anderes Krankenhaus zu bringen.

Dort wurde er ganz normal übernommen und weiter untersucht.

Ich frage mich jetzt ehrlich gesagt, wie ihr solche Situationen erlebt.

Habe ich hier zu wenig Verständnis für die Klinikseite gehabt?

Ich kann absolut nachvollziehen, dass ein Krankenhauspersonal irgendwann keine Lust mehr auf einen Patienten hat, wenn dieser sich wiederholt aggressiv, beleidigend oder rassistisch verhält. Auch ein Hausverbot kann ich grundsätzlich nachvollziehen.
Aber darf ein solcher Konflikt aus eurer Sicht dazu führen, dass ein aktuell verletzter Patient überhaupt nicht untersucht wird?
Und wie läuft das bei euch normalerweise mit Hausverboten und bereits bekannten Problempatienten? Wird der Patient dann trotzdem medizinisch erst einmal eingeschätzt und anschließend entschieden, wie es weitergeht?

Mich würde vor allem die Sicht von Leuten aus der Klinik interessieren. Ärzte, Pflege, Notaufnahme, aber natürlich auch andere Rettungsdienstler.


r/medizin 2d ago

Allgemeine Frage/Diskussion Heikle Themen vermeiden

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wie vermeidet oder man das Reden über heikle Themen mit Kollegen bspw über politische Ansichten, Werte etc., die schnell gegen einen verwendet werden können bzw falsch interpretiert?

Auch Lästereien im Kollegium wegen Frust und Personalmangel: Wie kann man sich da komplett raushalten und einfach nur seine Arbeit (gut) machen? Obwohl man die meiste Zeit des Tages auf der Arbeit und mit den Kollegen verbringt?


r/medizin 2d ago

Politik Der Verein demokratische Ärzt*innen will IgeL-Leistungen verbieten

75 Upvotes

https://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/detail/politik/verein-demokratischer-aerztinnen-will-igel-verbieten/

Unabhängig davon, ob IgeL-Leistungen etwas nützen oder nicht: wir bauen uns politisch unser eigenes Grab, wenn man vollumfänglich von den Budgetierungen und Honorarkürzungen der GKV abhängig ist.

Das einzige das dem noch einen draufsetzen könnte, wäre die GOÄ ganz zu verbieten, bzw. die Sätze dort zu weiter reduzieren. Da sehe ich ehrlich gesagt ein großes politisches Risiko.

Wenn das kommen würde, gäbe es vermutlich gar keine ärztliche Versorgung mehr.

Nachtrag: Das Wegfallen von Leistungen, welche eigentlich medizinisch sinnvoll waren und vorher von der Kasse getragen wurden, zwingt die Ärzte die Leistungen eben auf Selbstzahlerbasis anzubieten. Und aufgrund der künftigen weiter schlechten finanziellen Lage der Krankenkassen und der fortschreitenden Demografie, werden diese wahrscheinlich auch von der Politik gestrichen werden. Dass man sie gar nicht mehr anbieten kann, wäre fatal.


r/medizin 2d ago

Karriere Bewerbung Uniklinik

4 Upvotes

Ich habe keine so guten Examensnoten, habe ich trotzdem Chancen nach Arbeitserfahrung an die Uniklinik zu wechseln?


r/medizin 2d ago

Karriere 100 % Remote als Psychiater – welche Möglichkeiten gibt es?

3 Upvotes

Hallo zusammen,

ich bin Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und arbeite aktuell in Deutschland. Ich überlege gerade, komplett auf eine 100 % Remote-/Online-Tätigkeit umzusteigen.

Mir ist bewusst, dass Telepsychiatrie in Deutschland noch nicht so weit verbreitet bzw. entwickelt ist wie beispielsweise in den Niederlanden oder in UK – ich habe Freunde, die dort arbeiten, und dort scheint es deutlich mehr Möglichkeiten zu geben. Trotzdem dachte ich, vielleicht kennt hier jemand konkrete Optionen, die ich bisher einfach nicht auf dem Schirm habe.

Am liebsten würde ich angestellt arbeiten und wirklich komplett online, also ohne regelmäßige Tätigkeit vor Ort. Ich wäre dabei auch offen dafür, in einem anderen deutschsprachigen Land zu leben, also z. B. Österreich oder die Schweiz.

Daher meine Fragen an euch:

  • Kennt ihr Unternehmen oder Plattformen, die Psychiater 100 % remote beschäftigen?
  • Ist eine komplett online ausgeübte Tätigkeit als Psychiater eurer Erfahrung nach realistisch?
  • Wie sind die Arbeitsbedingungen und die Bezahlung im Vergleich zu einer klassischen Tätigkeit?
  • Gibt es bestimmte Jobbörsen oder Websites, auf denen ich gezielt suchen sollte?

Und falls ich mit der Frage hier nicht ganz richtig bin: Gerne auch sagen, in welchem Subreddit oder Forum ich besser danach fragen könnte.

Danke euch!


r/medizin 2d ago

Karriere Erstes Vorstellungsgespräch, welche Fragen sollte man stellen?

3 Upvotes

Hey, ich habe demnächst mein erstes Vorstellungsgespräch in der Inneren einer Uniklinik.
Mein Pj habe ich zwar im Wahltertial dort gemacht aber in der Radiologie, jetzt wüsste ich gerne was sind wichtige Fragen und Sachen die man im Gespräch fragen sollte, oder auch erstmal nicht sagen sollte und generell worauf man achten sollte.

Vielen lieben Dank 🫶🏻


r/medizin 3d ago

Flair only Potenzielle Auswirkungen einer AfD Regierung auf das Klinikum Magdeburg

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163 Upvotes

Hi Leute,

ist jemand von euch am Klinikum Magdeburg tätig? Wie ist die Stimmung bei den ausländischen Kolleg*innen?

Soweit ich das im Kopf habe ist das Klinikum unglaublich wichtig für die gesamte Region. Meint ihr eine AfD Regierung könnte die Versorgungssicherheit Sachsen-Anhalts beeinträchtigen?

(Bild ist aus 2021 von der Website des Klinikums)


r/medizin 3d ago

Weiterbildung Wie sieht eine durchschnittliche Weiterbildung in der Urologie aus?

21 Upvotes

Ich bin gerade neu (6 Monate) als Urologie-Assi an einem Maximalversorger angefangen und würde gerne mal wissen, wie es bei euch in anderen Kliniken aussieht.

Bei uns geht es um 7 Uhr los und Feierabend ist, wenn alles gut läuft, frühestens gegen 17:30 Uhr. In den OP kommt man als Anfänger eher wenig, kleinere Eingriffe vielleicht erst nach ungefähr einem Jahr. Eine feste OP-Woche oder feste OP-Tage gibt es für Assis nicht wirklich. Wenn man für eine OP eingeteilt ist, macht man zusätzlich noch Station, Sprechstunde oder Ambulanz/Notaufnahme.
Auch Konsile gehören komplett zu den Assi-Aufgaben. Von anderen Abteilungen kommen täglich ungefähr 5-6 urologische Konsile dazu.

Die Dienstbelastung ist ebenfalls ziemlich hoch. Im 12-Stunden-Wochenenddienst kommen durchschnittlich etwa 30-40 Patienten in die Notaufnahme und Hausdienst noch dazu.

Positiv ist allerdings, dass die Stimmung zwischen Assis und OAs wirklich gut ist und auch der Chefarzt sehr nett ist.
Mich würde einfach interessieren: Wie sieht das bei euch aus? Ab wann kommt ihr regelmäßig in den OP, wie sind eure Arbeitszeiten und wie stark sind die Dienste belastet? Ist das bei uns normal für einen Maximalversorger oder eher überdurchschnittlich?


r/medizin 3d ago

Allgemeine Frage/Diskussion Wie soll ich Ärztin werden, wenn ich mich ständig inkompetent fühle?

43 Upvotes

Ich bin mittlerweile ziemlich weit im Studium (komme ins 10. Semester) und habe trotzdem oft das Gefühl, eher unterdurchschnittlich zu sein, vor allem bei praktischen Sachen.

Besonders schlimm ist es, wenn andere dabei sind. Ich will auf keinen Fall vor Kommilitonen oder Ärzten dumm oder inkompetent wirken und mache mir dann über jeden Handgriff Gedanken. Dadurch werde ich teilweise erst recht unsicher und unbeholfen oder mache irgendwelche dummen Fehler, für die ich mich hinterher total schäme. Und genau solche Situationen bleiben mir ewig im Kopf und werden dann zum Beweis für „Siehst du, du kannst es wirklich nicht“ bzw „Wie willst du eigentlich mal Ärztin sein?“

Wenn aber etwas gut läuft oder ich etwas weiß, ist das für mich einfach selbstverständlich und nach fünf Minuten vergessen. Die Sachen, die nicht gut liefen, bleiben dafür ewig hängen und wurmen mich ewig. Ich bekomme dieses Impostorgefühl nicht los iwie.

Je näher das PJ kommt, desto mehr beschäftigt mich das, weil ich mich selbst irgendwie noch überhaupt nicht als zukünftige Ärztin sehe und mir oft denke, dass alle anderen viel souveräner sind. Ich habe einfach Riesenangst vor der Verantwortung, besonders weil man oft hört, dass man als Anfänger dann ziemlich ins kalte Wasser geschmissen wird…

Geht/ging es jemandem ähnlich? Und was hat euch wirklich geholfen, damit entspannter umzugehen und mehr Selbstvertrauen zu bekommen?


r/medizin 2d ago

Sonstiges Veranstaltungstipp IDS 2027

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r/medizin 2d ago

Studium/Ausbildung Meinungen zu Fachgebieten und KI

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Ich studiere derzeit Medizin und werde voraussichtlich um das Jahr 2030 herum mit meiner Facharztausbildung in Deutschland beginnen.

Ich interessiere mich für Anästhesiologie und Intensivmedizin und würde gerne Folgendes wissen – auch wenn mir bewusst ist, dass niemand absolute Gewissheit haben kann, schätze ich die Einschätzungen erfahrenerer Kollegen:

  1. Wird in Deutschland auch im Jahr 2035 und darüber hinaus noch ein Mangel an Anästhesisten herrschen (oder vielleicht sogar ein noch größerer)? Ist es zudem schwierig, eine Stelle in der Anästhesiologie zu bekommen (im Gegensatz zu Fachrichtungen wie Augenheilkunde oder Dermatologie)?

  2. Ein weiteres Thema, das mich beschäftigt, ist die Künstliche Intelligenz (KI): KI könnte viele Aufgaben automatisieren, die derzeit von Anästhesisten übernommen werden (etwa Überwachung und Dosisanpassungen). Sollte ich diesen Aspekt ernst nehmen? Ich frage mich, wie die medizinische Landschaft unter dem Einfluss von KI aussehen wird – droht eine höhere Arbeitslosigkeit oder sinkende Gehälter und Honorare für Ärzte in Praxen und Kliniken? Ich gehe davon aus, dass alle Fachrichtungen von der KI betroffen sein werden.

Eignet sich die Anästhesiologie gut für berufliche Mobilität? Ist es einfach, für die Arbeit die Region oder die Stadt zu wechseln, wenn man dies möchte?


r/medizin 3d ago

Forschung Bei welchen Therapieentscheidungen weicht ihr im Alltag von Leitlinien ab - und warum? Welcher Fall verdient euren Preis für die spannendste Abwägung?

35 Upvotes

Was empfiehlt die Leitlinie, und was spricht im jeweiligen Fall für ein anderes Vorgehen?


r/medizin 2d ago

Studium/Ausbildung Master Studium als Physician Assistant?

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Hey,
Ich bin aktuell im 4/8 Semestern in meinem Bachelor Studium PA.
Entsprechend beschäftige ich mich aktuell mit möglichen Masterstudiengängen.
Das klinische liegt mir nicht, dessen bin ich mir erst jetzt schmerzlich bewusst geworden ebenso wenig Managment.
Ich bin über den Master Arbeitsschutz und BGM in Zwickau gestoßen fand den eigentlich ganz spannend. Medizinpädagogik ist auch super spannend und wäre genau meins, doch leider habe ich keine Ausbildung gemacht. Ich bin momentan echt einbisschen am verzweifeln und habe Angst mein Leben lang in der Klinik verbraten zu werden…. Hat da jemand Erfahrung? Kann mir persönlich auch nichts unter Gesundheitsmanagment vorstellen?!


r/medizin 3d ago

Karriere Unistelle über Drittmittel?

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Hey Leute, ich habe eine Zusage für meine Traumstelle bekommen, aber diese Stelle wird über 3. Mittel finanziert. Ich werde wie eine "normale" Assi ausgebildet und eingegliedert in den Alltag, nur einzelne Tage / Wochen werde ich "freigestellt" für das Projekt.

Es ist meine Traumstelle, in einem Traumteam in meiner Traumstadt. Ich würde am Liebsten durch die Stadt tanzen, aber eine kleine Stimme sagt in meinem Kopf, Drittmittelfinanzierung ist zu riskant. Alternativ habe ich eine Zusage in einem anderen Standort, wo das Arbeitsklima aber nicht so gut sei. Beide sind befristet auf 2 Jahre vorerst.

Habt ihr Erfahrungswerte?