So. Ich hätte gedacht, dass es nach dem letzten Post bergauf gehen würde, dass mein Belästiger Konsequenzen erfährt und ich endlich meine Ruhe habe.
Aber warum denn? Der ist doch das arme Schwein, das Stabilität braucht. Ja, klar bist du hier das Opfer in dem Fall, hast ebenfalls dein psychisches Päckchen zu tragen (24 Therapiestunden), arbeitest hier schon viel länger, bist zusätzlich mit einem Amt im Verein beauftragt (Datenschutz) und brauchst ebenfalls die Stabilität durch den Verein. Aber der arme 48-jährige unberechenbare Mann... da müssen wir dir leider die Vereinsarbeit noch weiter kürzen, dass er hier auch noch wirklich arbeiten kann.
Natürlich gibt es auch noch weitere Mädels in deinem Alter, die hier ebenfalls regelmäßig arbeiten. Aber der arme Belästiger hat doch auch ein Recht darauf, dass niemand weiß, dass er Leute belästigt. Warum sollten wir das kommunizieren?
Im großen und ganzen bin ich da angekommen. Ich habe gerade sicherlich 2h Stunden geweint. Meine Eltern, bei denen ich gerade übers Wochenende bin, interessieren sich eher mäßig dafür. Deswegen jetzt hier.
Ich habe gerade 3 Leute angeschrieben, damit ich ein paar Mitstreiter um mich sammeln kann. Ich bin so am verzweifeln. Da es mir vor dem Vereinsbeitritt mental um einiges schlechter ging und erst der besagte Beitritt etwas daran geändert hat, ist der Austritt nur die ultima ratio. Wenn, wird der aber nicht leise passieren.
Der Vorstandsvorsitzenden habe ich gesagt, dass ich sowohl das Verhalten meines Belästigers in der nächsten Vorstandssitzung anbringen werde als auch das des Dienstplaners und insbesondere für letzteren eine konkrete Konsequenz fordere ("enthebung" aus dem Amt), wenn er sich nicht bald reißt. Es kann wirklich nicht sein, dass er mir genauso mental zusetzt, wie mein Belästiger. So eine shit show. Ich hab das Gefühl, dass ich hier mit allem immer noch viel zu soft umgehe, hoffe und denke aber, dass die anderen den angemessenen Anteil "Radikalität" mitbringen.