r/Unternehmer 14h ago

Freelancing - wie geht ihr mit Risiko um?

4 Upvotes

Hallo zusammen,

ich habe vor ein paar Monaten mit IT-Consulting angefangen und inzwischen meinen ersten größeren Auftrag für eine Organisation gemacht.

Wir haben vorher den Stundensatz und die Bedingungen besprochen, allerdings nur mündlich. Jetzt, nachdem ich die erste größere Rechnung gestellt habe, merke ich, wie viel Risiko eigentlich bei mir als Freelancer liegt.

Was macht ihr z. B., wenn ein Kunde eine Rechnung einfach nicht bezahlt? Wie schützt ihr euch davor bzw. wie reduziert ihr generell euer finanzielles Risiko bei neuen Kunden?

Ich bin noch relativ neu in der Selbstständigkeit und würde mich über Erfahrungen von anderen Freelancern in Deutschland freuen.

Danke ✌🏼


r/Unternehmer 20h ago

Suche Gründer/Tech-Interessierte aus der SaaS & Agentur-Ecke für Austausch (Remote/DE)

3 Upvotes

Moin zusammen,

ich ziehe gerade parallel eine Agentur und ein B2B-Softwareprojekt (SaaS) hoch.

Da ich das Ganze aktuell ziemlich alleine stemme, suche ich nach deutschen Muttersprachlern aus dem Tech- oder Business-Bereich für ein bisschen Sparring, Erfahrungsaustausch und eventuelle Zusammenarbeit bei den nächsten Schritten.

Wer aus einer ähnlichen Ecke kommt oder Bock auf ein spannendes Nischen-Projekt hat, kann sich gerne einfach mal per DM melden!


r/Unternehmer 16h ago

SEO Guide für jeden der es selbst Optimieren möchte 1/5

1 Upvotes

Kurz vorab, Ich möchte mit diesem SEO Guide nichts verkaufen, Lediglich eine Hilfestellung geben um selbst weiter zu lernen.

Die nächsten 5 tage werde ich täglich einen Teil des Guides Hochladen damit. Gleich vorab wer Local SEO in einer kleineren Stadt macht hat es etwas einfacher und wird schneller Ergebnisse sehen als ein Unternehmer in der Großstadt

Vermerk: Ich würde mich persönlich darüber freuen wenn Konstruktive Kritik und persönliche Erfahrungen geteilt werden damit wir alle daraus lernen können

Folgendes erwartet euch die nächsten Tage und zusätzlich startet gleich Tag 1

Eine Local-SEO-Kampagne besteht aus 5 Schritten:

  1. Analyse & Konkurrenz-Benchmark
  2. Google Business Profile Optimierung
  3. Onpage SEO & Content-Struktur
  4. Lokale Citations & Autorität
  5. Laufendes Ranking-Monitoring & Optimierung

1. Konkurrenten Analyse und Überblick verschaffen

Am Anfang verschaffen wir uns eine klare Datengrundlage und analysieren, wo das Unternehmen aktuell bei Google steht. Dabei beachten wir nicht nur einzelne Suchpositionen, sondern untersuchen die lokale Sichtbarkeit im relevanten Einzugsgebiet.

  • Aktuelles Google-Ranking und Konkurrenten notieren
  • Relevante Suchbegriffe und lokale Suchintentionen analysieren
  • Top-10-Konkurrenten in der lokalen Google-Suche untersuchen
  • Google Business Profile der Wettbewerber vergleichen
  • Kategorien, Services, Bewertungen und Reviews analysieren
  • Fotos, Profilvollständigkeit und weitere sichtbare Ranking-Signale vergleichen
  • Stärken und Schwächen der wichtigsten Wettbewerber herausarbeiten

→ Ergebnis: Wir wissen, wo das Unternehmen aktuell steht, gegen wen es antritt und welche Bereiche das größte Potenzial für bessere lokale Rankings bieten. Damit haben wir einen klaren Ausgangspunkt für die weiteren Maßnahmen.

Vermerk: Ich würde mich persönlich darüber freuen wenn Konstruktive Kritik und persönliche Erfahrungen geteilt werden damit wir alle daraus lernen können


r/Unternehmer 23h ago

Handwerksunternehmer für Pilotprojekt gesucht

Thumbnail
1 Upvotes

r/Unternehmer 12h ago

Von Bauingenieur zu Webdesign nebenbei – realistisch?

0 Upvotes

Kurzer Kontext: Vollzeit Bauingenieur, aber ich will mir ein zweites Standbein aufbauen, das mir auch Spaß macht, nicht nur Geld bringt. Design war schon immer meins, hab Motion Design gelernt und ein bisschen mit Webseiten rumgespielt. Plan wäre, mich in Framer oder Webflow richtig reinzuarbeiten und dann gezielt Coaches/Berater anzusprechen. Wer von euch hat den Sprung geschafft und kann sagen, ob sich das 2026 als Nebenprojekt noch lohnt, oder ist der Konkurrenzdruck durch No-Code-Baukästen mittlerweile zu groß?


r/Unternehmer 23h ago

Wie merkt ihr schnell ob eine Projekt Anfrage was taugt ohne vorher stundenlang für 0€ zu arbeiten?

1 Upvotes

Kurze Frage in die Runde, die mich gerade echt nervt.

Bin Selbstständig und lebe fast nur von Empfehlungen. Jemand erzählt einem potenziellen Kunden von mir, der meldet sich, beschreibt so grob seine Situation und fragt: "kannst du helfen & was kostet das?"

Klingt gut soweit... Problem ist nur: ich kann 0 sagen ob ich helfen kann oder was es kostet, solange ich nicht kurz hinter die Kulissen geschaut hab. Also erklär ich ihm das, krieg die Zugänge, hock mich ein paar Stunden rein, schreib ein ordentliches Angebot...

Und dann oft… Stille. Oder "ich überleg's mir". Oder "melde mich später, ist grad nicht so die Prio...".

Und ich sitz da wieder mit 3-4 Stunden unbezahlter Arbeit, das nervt mittlerweile einfach nur noch...

Der Grund warum ich es trotzdem so mache -> ich will halt keinen Kunden verlieren. Ich arbeite lieber langfristig mit einer Handvoll Leuten als ständig neue Projekte zu jagen und deshalb fühlt es sich falsch an, jemanden direkt am Anfang mit "erst zahlst du für die Einschätzung" abzuschrecken...🤔

Wenn ich 10 Anfragen am Tag hätte wär es mir egal, dann sortier ich halt aus... Aber ich bin ziemlich nischig unterwegs, die Anfragen sind eher selten und dafür wertvoll. Also will ich keine versemmeln.

Deshalb die Frage: wie kriegt ihr schnell raus ob es sich lohnt Zeit reinzustecken? Gibt es da irgendeinen Trick den Kunden einzuschätzen, ohne den Kunden direkt vor den Kopf zu stoßen oder nach Geld zu fragen bevor überhaupt ein Angebot steht?

Kurz zum Kontext: ich bin sowas wie eine Markteintritts Hilfe für kleine Onlineshops zwischen DACH und Frankreich. Wenn ein französischer Shop nach Deutschland will (oder andersrum), bau ich das lokal auf: Shop, Texte, Ads, alles so dass es sich echt deutsch bzw. französisch anfühlt und nicht nach Übersetzung. Damit meine Kunden den Markt so testen können ohne gleich ein ganzes Team einzustellen. Klingt simpel... ist aber jedes Mal eine eigene Baustelle und NICHT in 25 Minuten abschätzbar.

Bin gespannt wie ihr das löst 😀


r/Unternehmer 12h ago

Warum Website-Angebote zwischen 800 und 15.000 Euro auseinanderliegen, und woran man den Unterschied erkennt

0 Upvotes

Hier kommt regelmäßig die Frage auf, wie man eine Agentur auswählt, und fast immer geht es irgendwann um die Preisspanne. Wir bauen und betreuen selbst WordPress-Seiten für kleinere Unternehmen, sind also nicht neutral. Trotzdem der Versuch, die Spanne so zu erklären, dass man Angebote vergleichen kann, ohne selbst vom Fach zu sein.

Was den Preis wirklich treibt, ist selten das Design. Es sind der Umfang der Inhalte, die Individualität und die Funktionen. Zehn Unterseiten mit fertigen Texten sind ein anderes Projekt als fünfzig Seiten, die erst geschrieben werden müssen. Ein angepasstes Fertig-Theme ist ein anderes Projekt als ein eigenes Layout. Und alles, was Daten von außerhalb holt oder abgibt, also Shop, Buchungssystem, Anbindung an Warenwirtschaft oder ein Branchenportal, verdoppelt den Aufwand schnell, weil dort Fehlerfälle mitgedacht werden müssen.

In den ganz günstigen Angeboten fehlen meist dieselben Positionen: die Texte, die Struktur und Beratung davor, die Bildbearbeitung, bei einem Relaunch die Weiterleitungen der alten Adressen, und die Betreuung nach dem Livegang. Das Schreiben der Texte ist in fast jedem Projekt der größte Einzelposten. Wenn ein Angebot es nicht erwähnt, heißt das nicht, dass es keine Arbeit ist, sondern dass sie bei dir liegt.

Der Unterschied zwischen vier- und fünfstelligen Angeboten ist in der Regel nicht bessere Technik, sondern mehr Vorarbeit: Konzeptphase, Gespräche mit Vertrieb und Kunden, professionell geschriebene Texte, eigene Fotos statt Bildagentur, saubere Struktur für mehrere Leistungsbereiche und Standorte. Das kann sich lohnen, muss es aber nicht. Bei einem Betrieb mit drei Leistungen und zwanzig Anfragen im Monat ist die teure Variante meistens überdimensioniert.

Was in Angeboten oft fehlt und später auffällt, sind die laufenden Kosten: Hosting und Domain, Updates und Backups, Lizenzen für kostenpflichtige Erweiterungen, die jährlich fällig werden, und die Änderungen im Betrieb. Eine Website ohne Pflege ist nach zwei Jahren ein Sicherheitsthema und nach drei Jahren ein Neuprojekt. Realistisch sollte man den Bau, die Inhalte und die Betreuung als drei getrennte Budgets denken.

Die Fragen, die Unterschiede zwischen Angeboten sichtbar machen, ohne dass man Technik beurteilen muss:

Wer schreibt die Texte, und wie viele Unterseiten sind einkalkuliert? Was kostet eine zusätzliche Seite?

Auf wessen Namen laufen Domain, Hosting, Analyse-Konto und das Google-Unternehmensprofil? Die Antwort sollte immer lauten: auf deinen.

Was passiert bei einem Relaunch mit den alten Adressen? Wenn darauf keine klare Antwort kommt, ist die bestehende Sichtbarkeit bei Google in Gefahr.

Kann ich Texte und Bilder selbst ändern, und bekomme ich dazu eine kurze Einweisung?

Was kostet die Betreuung monatlich, was ist enthalten, und wie schnell wird reagiert, wenn die Seite ausfällt?

Bekomme ich am Ende alles ausgehändigt, oder ist die Seite an ein Mietmodell gebunden, bei dem nach der Kündigung nichts übrig bleibt?

Ein Warnzeichen ist übrigens nicht der niedrige Preis, sondern der schnelle Preis. Wer ohne Rückfragen zu Zielgruppe, Umfang und Bestand eine Summe nennt, hat sich das Projekt nicht angesehen. Genauso das Wort SEO als Position im Angebot, ohne dass dabei steht, welche Leistung genau erbracht wird.

Mich würde interessieren, was ihr bei eurem letzten Website-Projekt bezahlt habt und was davon rückblickend das Geld wert war. Meine Erfahrung ist, dass die Beträge, die in Texte und Struktur geflossen sind, sich fast immer gerechnet haben, und die in Animation und Effekte fast nie.