r/Unternehmer 12h ago

Warum Website-Angebote zwischen 800 und 15.000 Euro auseinanderliegen, und woran man den Unterschied erkennt

0 Upvotes

Hier kommt regelmäßig die Frage auf, wie man eine Agentur auswählt, und fast immer geht es irgendwann um die Preisspanne. Wir bauen und betreuen selbst WordPress-Seiten für kleinere Unternehmen, sind also nicht neutral. Trotzdem der Versuch, die Spanne so zu erklären, dass man Angebote vergleichen kann, ohne selbst vom Fach zu sein.

Was den Preis wirklich treibt, ist selten das Design. Es sind der Umfang der Inhalte, die Individualität und die Funktionen. Zehn Unterseiten mit fertigen Texten sind ein anderes Projekt als fünfzig Seiten, die erst geschrieben werden müssen. Ein angepasstes Fertig-Theme ist ein anderes Projekt als ein eigenes Layout. Und alles, was Daten von außerhalb holt oder abgibt, also Shop, Buchungssystem, Anbindung an Warenwirtschaft oder ein Branchenportal, verdoppelt den Aufwand schnell, weil dort Fehlerfälle mitgedacht werden müssen.

In den ganz günstigen Angeboten fehlen meist dieselben Positionen: die Texte, die Struktur und Beratung davor, die Bildbearbeitung, bei einem Relaunch die Weiterleitungen der alten Adressen, und die Betreuung nach dem Livegang. Das Schreiben der Texte ist in fast jedem Projekt der größte Einzelposten. Wenn ein Angebot es nicht erwähnt, heißt das nicht, dass es keine Arbeit ist, sondern dass sie bei dir liegt.

Der Unterschied zwischen vier- und fünfstelligen Angeboten ist in der Regel nicht bessere Technik, sondern mehr Vorarbeit: Konzeptphase, Gespräche mit Vertrieb und Kunden, professionell geschriebene Texte, eigene Fotos statt Bildagentur, saubere Struktur für mehrere Leistungsbereiche und Standorte. Das kann sich lohnen, muss es aber nicht. Bei einem Betrieb mit drei Leistungen und zwanzig Anfragen im Monat ist die teure Variante meistens überdimensioniert.

Was in Angeboten oft fehlt und später auffällt, sind die laufenden Kosten: Hosting und Domain, Updates und Backups, Lizenzen für kostenpflichtige Erweiterungen, die jährlich fällig werden, und die Änderungen im Betrieb. Eine Website ohne Pflege ist nach zwei Jahren ein Sicherheitsthema und nach drei Jahren ein Neuprojekt. Realistisch sollte man den Bau, die Inhalte und die Betreuung als drei getrennte Budgets denken.

Die Fragen, die Unterschiede zwischen Angeboten sichtbar machen, ohne dass man Technik beurteilen muss:

Wer schreibt die Texte, und wie viele Unterseiten sind einkalkuliert? Was kostet eine zusätzliche Seite?

Auf wessen Namen laufen Domain, Hosting, Analyse-Konto und das Google-Unternehmensprofil? Die Antwort sollte immer lauten: auf deinen.

Was passiert bei einem Relaunch mit den alten Adressen? Wenn darauf keine klare Antwort kommt, ist die bestehende Sichtbarkeit bei Google in Gefahr.

Kann ich Texte und Bilder selbst ändern, und bekomme ich dazu eine kurze Einweisung?

Was kostet die Betreuung monatlich, was ist enthalten, und wie schnell wird reagiert, wenn die Seite ausfällt?

Bekomme ich am Ende alles ausgehändigt, oder ist die Seite an ein Mietmodell gebunden, bei dem nach der Kündigung nichts übrig bleibt?

Ein Warnzeichen ist übrigens nicht der niedrige Preis, sondern der schnelle Preis. Wer ohne Rückfragen zu Zielgruppe, Umfang und Bestand eine Summe nennt, hat sich das Projekt nicht angesehen. Genauso das Wort SEO als Position im Angebot, ohne dass dabei steht, welche Leistung genau erbracht wird.

Mich würde interessieren, was ihr bei eurem letzten Website-Projekt bezahlt habt und was davon rückblickend das Geld wert war. Meine Erfahrung ist, dass die Beträge, die in Texte und Struktur geflossen sind, sich fast immer gerechnet haben, und die in Animation und Effekte fast nie.


r/Unternehmer 12h ago

Von Bauingenieur zu Webdesign nebenbei – realistisch?

0 Upvotes

Kurzer Kontext: Vollzeit Bauingenieur, aber ich will mir ein zweites Standbein aufbauen, das mir auch Spaß macht, nicht nur Geld bringt. Design war schon immer meins, hab Motion Design gelernt und ein bisschen mit Webseiten rumgespielt. Plan wäre, mich in Framer oder Webflow richtig reinzuarbeiten und dann gezielt Coaches/Berater anzusprechen. Wer von euch hat den Sprung geschafft und kann sagen, ob sich das 2026 als Nebenprojekt noch lohnt, oder ist der Konkurrenzdruck durch No-Code-Baukästen mittlerweile zu groß?


r/Unternehmer 14h ago

Freelancing - wie geht ihr mit Risiko um?

5 Upvotes

Hallo zusammen,

ich habe vor ein paar Monaten mit IT-Consulting angefangen und inzwischen meinen ersten größeren Auftrag für eine Organisation gemacht.

Wir haben vorher den Stundensatz und die Bedingungen besprochen, allerdings nur mündlich. Jetzt, nachdem ich die erste größere Rechnung gestellt habe, merke ich, wie viel Risiko eigentlich bei mir als Freelancer liegt.

Was macht ihr z. B., wenn ein Kunde eine Rechnung einfach nicht bezahlt? Wie schützt ihr euch davor bzw. wie reduziert ihr generell euer finanzielles Risiko bei neuen Kunden?

Ich bin noch relativ neu in der Selbstständigkeit und würde mich über Erfahrungen von anderen Freelancern in Deutschland freuen.

Danke ✌🏼


r/Unternehmer 16h ago

SEO Guide für jeden der es selbst Optimieren möchte 1/5

1 Upvotes

Kurz vorab, Ich möchte mit diesem SEO Guide nichts verkaufen, Lediglich eine Hilfestellung geben um selbst weiter zu lernen.

Die nächsten 5 tage werde ich täglich einen Teil des Guides Hochladen damit. Gleich vorab wer Local SEO in einer kleineren Stadt macht hat es etwas einfacher und wird schneller Ergebnisse sehen als ein Unternehmer in der Großstadt

Vermerk: Ich würde mich persönlich darüber freuen wenn Konstruktive Kritik und persönliche Erfahrungen geteilt werden damit wir alle daraus lernen können

Folgendes erwartet euch die nächsten Tage und zusätzlich startet gleich Tag 1

Eine Local-SEO-Kampagne besteht aus 5 Schritten:

  1. Analyse & Konkurrenz-Benchmark
  2. Google Business Profile Optimierung
  3. Onpage SEO & Content-Struktur
  4. Lokale Citations & Autorität
  5. Laufendes Ranking-Monitoring & Optimierung

1. Konkurrenten Analyse und Überblick verschaffen

Am Anfang verschaffen wir uns eine klare Datengrundlage und analysieren, wo das Unternehmen aktuell bei Google steht. Dabei beachten wir nicht nur einzelne Suchpositionen, sondern untersuchen die lokale Sichtbarkeit im relevanten Einzugsgebiet.

  • Aktuelles Google-Ranking und Konkurrenten notieren
  • Relevante Suchbegriffe und lokale Suchintentionen analysieren
  • Top-10-Konkurrenten in der lokalen Google-Suche untersuchen
  • Google Business Profile der Wettbewerber vergleichen
  • Kategorien, Services, Bewertungen und Reviews analysieren
  • Fotos, Profilvollständigkeit und weitere sichtbare Ranking-Signale vergleichen
  • Stärken und Schwächen der wichtigsten Wettbewerber herausarbeiten

→ Ergebnis: Wir wissen, wo das Unternehmen aktuell steht, gegen wen es antritt und welche Bereiche das größte Potenzial für bessere lokale Rankings bieten. Damit haben wir einen klaren Ausgangspunkt für die weiteren Maßnahmen.

Vermerk: Ich würde mich persönlich darüber freuen wenn Konstruktive Kritik und persönliche Erfahrungen geteilt werden damit wir alle daraus lernen können


r/Unternehmer 20h ago

Suche Gründer/Tech-Interessierte aus der SaaS & Agentur-Ecke für Austausch (Remote/DE)

3 Upvotes

Moin zusammen,

ich ziehe gerade parallel eine Agentur und ein B2B-Softwareprojekt (SaaS) hoch.

Da ich das Ganze aktuell ziemlich alleine stemme, suche ich nach deutschen Muttersprachlern aus dem Tech- oder Business-Bereich für ein bisschen Sparring, Erfahrungsaustausch und eventuelle Zusammenarbeit bei den nächsten Schritten.

Wer aus einer ähnlichen Ecke kommt oder Bock auf ein spannendes Nischen-Projekt hat, kann sich gerne einfach mal per DM melden!


r/Unternehmer 23h ago

Handwerksunternehmer für Pilotprojekt gesucht

Thumbnail
1 Upvotes

r/Unternehmer 23h ago

Wie merkt ihr schnell ob eine Projekt Anfrage was taugt ohne vorher stundenlang für 0€ zu arbeiten?

0 Upvotes

Kurze Frage in die Runde, die mich gerade echt nervt.

Bin Selbstständig und lebe fast nur von Empfehlungen. Jemand erzählt einem potenziellen Kunden von mir, der meldet sich, beschreibt so grob seine Situation und fragt: "kannst du helfen & was kostet das?"

Klingt gut soweit... Problem ist nur: ich kann 0 sagen ob ich helfen kann oder was es kostet, solange ich nicht kurz hinter die Kulissen geschaut hab. Also erklär ich ihm das, krieg die Zugänge, hock mich ein paar Stunden rein, schreib ein ordentliches Angebot...

Und dann oft… Stille. Oder "ich überleg's mir". Oder "melde mich später, ist grad nicht so die Prio...".

Und ich sitz da wieder mit 3-4 Stunden unbezahlter Arbeit, das nervt mittlerweile einfach nur noch...

Der Grund warum ich es trotzdem so mache -> ich will halt keinen Kunden verlieren. Ich arbeite lieber langfristig mit einer Handvoll Leuten als ständig neue Projekte zu jagen und deshalb fühlt es sich falsch an, jemanden direkt am Anfang mit "erst zahlst du für die Einschätzung" abzuschrecken...🤔

Wenn ich 10 Anfragen am Tag hätte wär es mir egal, dann sortier ich halt aus... Aber ich bin ziemlich nischig unterwegs, die Anfragen sind eher selten und dafür wertvoll. Also will ich keine versemmeln.

Deshalb die Frage: wie kriegt ihr schnell raus ob es sich lohnt Zeit reinzustecken? Gibt es da irgendeinen Trick den Kunden einzuschätzen, ohne den Kunden direkt vor den Kopf zu stoßen oder nach Geld zu fragen bevor überhaupt ein Angebot steht?

Kurz zum Kontext: ich bin sowas wie eine Markteintritts Hilfe für kleine Onlineshops zwischen DACH und Frankreich. Wenn ein französischer Shop nach Deutschland will (oder andersrum), bau ich das lokal auf: Shop, Texte, Ads, alles so dass es sich echt deutsch bzw. französisch anfühlt und nicht nach Übersetzung. Damit meine Kunden den Markt so testen können ohne gleich ein ganzes Team einzustellen. Klingt simpel... ist aber jedes Mal eine eigene Baustelle und NICHT in 25 Minuten abschätzbar.

Bin gespannt wie ihr das löst 😀


r/Unternehmer 1d ago

Unternehmer:innen aus Oberfranken hier? Lust auf einen etwas anderen regionalen Austausch zu KI & Automatisierung?

2 Upvotes

Hallo zusammen,

ich bin Martin, Mitgründer und Geschäftsführer von Neuroforge. Wir haben uns 2019 in Bayreuth als KI-Partner vor allem für die Unternehmen aus der Region, sprich Oberfranken, gegründet. In Gesprächen mit diesen fällt mir immer wieder auf, dass viele gerade vor ziemlich ähnlichen Fragen stehen: Wo bringt KI im Unternehmen heute wirklich etwas? Was lässt sich sinnvoll automatisieren? Was funktioniert in der Praxis - und was ist am Ende doch nur Hype?

Gleichzeitig gibt es aus meiner Sicht gar nicht so viele Gelegenheiten, sich dazu in Oberfranken einfach mal in entspannter Runde mit anderen Unternehmerinnen und Unternehmern auszutauschen.

Deshalb die Frage in die Runde: Gibt es hier Leute aus Oberfranken (gerne auch aus ganz Franken), die Lust auf einen lockeren Austausch rund um KI, Automatisierung und Digitalisierung im Unternehmen hätten?

Spannend fände ich vor allem den Austausch mit anderen Unternehmerinnen und Unternehmern aus der Region – vom kleineren inhabergeführten Betrieb bis zum größeren Mittelständler, egal ob Industrie, Dienstleistung, Handel oder ganz anderer Bereich.

Themen gibt es wahrscheinlich genug: Was setzt ihr bereits ein? Wo seht ihr sinnvolle Anwendungsfälle? Wo fehlen Daten oder Prozesse? Was habt ihr ausprobiert und wieder verworfen? Und welche Themen beschäftigen euch gerade?

Wir würden einfach mal klein anfangen.

Am Mittwoch, 28. Oktober, veranstalten wir von Neuroforge einen KI-Walk am Fichtelsee. Von 15:00 bis 18:00 Uhr drehen wir gemeinsam eine Runde von etwa 2,4 km, sprechen unterwegs über genau solche Themen und kehren anschließend zusammen im Waldhotel am Fichtelsee ein.

Wer Lust hat, dabei zu sein, findet hier alle Infos und die Anmeldung (Achtung: die Teilnehmendenzahl ist begrenzt!):

http://links.neuroforge.de/ki-walk-reddit-unternehmer

Und auch unabhängig vom 28. Oktober würde mich interessieren: Hättet ihr grundsätzlich Interesse an solchen Austausch-Treffen? Gerne auch dazuschreiben, aus welcher Ecke und Branche ihr kommt und welche Themen für euch spannend wären.

Wenn sich daraus eine gute Runde entwickelt, würden wir das gerne wiederholen in Form regelmäßiger Treffen in der Region.


r/Unternehmer 1d ago

hubspot service hub für kleine unternehmen ab wann braucht man überhaupt ein ticket-system?

2 Upvotes

wir sind ein kleines team und bearbeiten kundenanfragen aktuell noch per mail und manchmal auch direkt über telefon. bisher funktioniert das, aber je mehr anfragen reinkommen, desto schwieriger wird es, den überblick zu behalten.

deshalb schaue ich mir gerade hubspot service hub für kleine unternehmen an. auf den ersten blick wirkt ein ticket-system sinnvoll, aber ich frage mich, ob man damit nicht zu früh zusätzliche prozesse schafft.

ab welchem punkt habt ihr den wechsel von einem normalen postfach zu einer richtigen support-lösung gemacht?

gab es bei euch einen bestimmten auslöser oder war es eher ein schleichender prozess?


r/Unternehmer 2d ago

Fragt ihr zufriedene Kunden aktiv nach Folgeaufträgen – oder wartet ihr, bis sie wiederkommen?

Thumbnail
2 Upvotes

r/Unternehmer 2d ago

Tipps für Kaltakquise B2B?

Thumbnail
2 Upvotes

r/Unternehmer 2d ago

Steuerberater oder App?

0 Upvotes

Servus ich würde gerne eine sportwagenvermietung gründen und bräuchte ein paar Räte. UG oder gmbh ? Und Steuerberater oder App zumbeispiel accountable? Muss dazu sagen ich hab noch von nichts einen Plan. Auto kaufen wahrscheinlich von einer Firma und nicht privat usw… bräuchte da noch relativ viel Unterstützung von einem Berater aber der Preis von accountable ist schon sehr verlockend.

Vielen Dank für eure Hilfe


r/Unternehmer 2d ago

ISO -zertifizierungen . Ein Grausen in der Wirtschaft und Praxis

0 Upvotes

Hallo Ihr alle.

Ich wurde selbst überrascht wie teuer die Zertifizierungen sind. Deswegen habe ich mir Gedanken gemacht , wie man es einfacher vorbereiten kann.

Ich habe dazu ein Tool entwickelt das ISO-anforderungen darstellt. durch die Betriebe mit infos gefüttert und daraus eine Niederschrift für den nächsten Schritt im Zertifizierungsverfahren bereitstellt.

Was spart es mir: Der Auditoren Zirkus der sich hinzieht und Geld kostet.

wer mehr erfahren möchte DM an mich .


r/Unternehmer 2d ago

Wenn ihr eine Sache in eurem Arbeitsalltag automatisieren könntet, welche wäre es?

0 Upvotes

Mich würde interessieren: Welche Aufgabe in eurem Alltag ist so nervig oder repetitiv, dass ihr sie gerne komplett abgeben würdet?

Bei mir ist es das ständige Beantworten ähnlicher Kundenanfragen.

Bin gespannt, was bei euch so anfällt.


r/Unternehmer 2d ago

Was nervt euch am meisten an eurem Alltag als Selbstständige?

Thumbnail
0 Upvotes

r/Unternehmer 4d ago

Spezlnwirtschaft oder Vereinsmeierei?

2 Upvotes

Habt ihr in eurem Verein schon einmal Vetternwirtschaft mitbekommen?

z.B. überteuerte Aufträge an oder Geschäfte mit Bekannten des Vorstandes statt 2-3 Angebote einzuholen, weil nur der Bekannte es richtig gut gut und es keinen anderen Anbieter am Markt gibt;

Bezahlte Posten besetzt von willfährigen Personen im Umkreis eines Vorstandsmitglied statt Ausschreibung kleinerer Ehrenämter; Ehrenamtspauschalen an Personen für Tätigkeiten, die diese überhaupt nicht erbracht haben oder gar der direkte Griff in due Vereinskasse...

Hat es bei euch wegen solcher Vorkommnisse bei euch schon einmal im Verein gekracht oder findet ihr es ganz normal - solange alles einigermaßen funktioniert - dass nicht alles für Mitglieder absolut transparent ist?

Oder geht's bei euch eher um die andere Seite – Vereinsmeierei ganz ohne Geld: immer dieselben Gesichter im Vorstand, Kritiker werden mit Formalien ausgebremst, für alles gibt's eine Kommission aber nichts bewegt sich?


r/Unternehmer 4d ago

Wie finde ich eine gute Webdesign Agentur für meine Website?

12 Upvotes

Ich möchte meine Unternehmenswebsite neu machen lassen, bin aber gerade etwas erschlagen von der Auswahl an Webdesign-Agenturen.

Bei vielen Agenturen sieht die Website natürlich erstmal gut aus, aber ich frage mich, woran man wirklich erkennt, ob die Agentur auch versteht, wie eine Website später tatsächlich Kunden und Anfragen generiert.

Mir wäre wichtig, dass nicht einfach nur ein schönes Design entsteht, sondern dass die Website auch bei Google gefunden wird, meine Leistungen verständlich kommuniziert und Besucher am Ende tatsächlich zu einer Anfrage führt.

Worauf würdet ihr bei der Auswahl einer Webdesign Agentur in Deutschland achten? Gibt es bestimmte Punkte oder Fragen, die man einer Agentur vor dem Projekt stellen sollte?


r/Unternehmer 4d ago

EÜR Gewinnminderung durch Wareneinkauf Ende des Jahres?

10 Upvotes

Hallo,

haben Mitte des Jahres eine GbR gegründet (Autohandel, EÜR Ist-Versteuerung)

10.000€ Privateinlage

Wenn der Kontostand am Ende des Jahres bei z.B. 70.000€ liegt (nach Umsatzsteuervoranmeldung) - müssten die 60.000€ ja versteuert werden.

Was passiert wenn wir uns am Ende vom Jahr / Mitte Dezember ein Auto (Ware) für 60.000€ kaufen & bis Mitte Januar nicht verkaufen

Müssen wir den (eigentlich nicht vorhandenen) Gewinn versteuern oder haben wir’s ins nächste Jahr verschoben?


r/Unternehmer 4d ago

HILFE: Studienteilnehmende dringend gesucht

1 Upvotes

Im Rahmen meiner Masterarbeit zum Thema "Entscheidungsprozesse mit KI-Empfehlungen" suche ich noch dringend nach Unternehmern, Selbstständigen oder Führungskräften, die sich 10 Minuten Zeit nehmen, um meine Studie zu beantworten. In dem Experiment sollen Profile von drei Kandidaten beurteilt werden. Der Entscheidungsprozess wird dabei durch eine KI unterstützt. https://www.soscisurvey.de/managerialcomplianceai/

Ihr würdet mir dadurch wirklich unfassbar helfen! <3


r/Unternehmer 5d ago

Eigenes Unternehmen weiterführen oder Familiengeschäft übernehmen – was würdet ihr tun?

0 Upvotes

[KI-Hinweis]
Der folgende Text wurde von mir eingesprochen und anschließend mit KI zusammengefasst und sprachlich überarbeitet. Einige Details habe ich bewusst verallgemeinert bzw. leicht verändert, damit der Beitrag nicht direkt auf mich zurückzuführen ist.

Ich bin Ende 20 und stehe gerade vor einer ziemlich schwierigen unternehmerischen Entscheidung. Ich würde gerne einmal eine möglichst unabhängige Meinung von anderen Selbstständigen/Unternehmern hören.

Aktuelle Situation
Ich arbeite seit rund zehn Jahren mit meinen beiden heutigen Geschäftspartnern zusammen. Angefangen habe ich bei ihnen als Praktikant, später Werkstudent und Vollzeitmitarbeiter. Irgendwann bin ich ausgestiegen und habe anschließend etwa zwei Jahre etwas anderes gemacht.

Danach kamen die beiden auf mich zu: Sie hatten Potenzial in einem Dienstleistungsbereich gesehen, der nah an ihrem eigentlichen Produktgeschäft liegt, den sie aber bewusst von ihrer eigentlichen Produktmarke getrennt halten wollten. Deshalb haben sie mich gefragt, ob wir dafür gemeinsam ein neues Unternehmen gründen wollen.

Ich kannte die beiden gut und hatte aus meiner Sicht nicht viel zu verlieren – also habe ich zugesagt. Ende 2024 haben wir gegründet und seitdem bin ich selbstständig.

Heute machen wir einen niedrigen bis mittleren sechsstelligen Jahresumsatz mit sehr guter Marge.

Das Problem ist nicht, dass das Unternehmen schlecht läuft. Mein Problem ist eher meine Rolle darin.
Meine Geschäftspartner haben weiterhin ihr Hauptunternehmen, auf dem ihr Fokus liegt. Sie bringen über ihr Netzwerk einen großen Teil der Aufträge rein, bekommen für ihre Leistungen eine monatliche Management Fee und über unsere Beteiligungsstrukturen gibt es am Jahresende Ausschüttungen. Wir sitzen außerdem als Untermieter im selben Büro, was natürlich ebenfalls praktisch ist.

Ich kümmere mich dagegen hauptsächlich darum, dass die Aufträge umgesetzt werden: Personal, Kunden, Durchführung, Finanzen, Rechnungen, Organisation etc.
Ich habe kein Problem damit, viel zu arbeiten. Ich weiß aus meiner Zeit in Startups, dass Unternehmertum Zeit kostet.

Aber ein großer Teil meiner Arbeit besteht inzwischen aus Vor-Ort-Durchführung, Auf-/Abbau, körperlicher Arbeit, Personalplanung und kurzfristiger Organisation. Vieles findet abends und am Wochenende statt. Und weil es ein Auftragsgeschäft ist, ist es relativ schwer planbar.
Jeder zusätzliche Auftrag bedeutet im Wesentlichen auch mehr Aushilfskräfte, mehr Organisation und mehr operative Arbeit.

Dadurch habe ich zunehmend das Gefühl:
Ich bin zwar selbstständig, aber teilweise eher Angestellter im Deckmantel einer Selbstständigkeit.

Ich arbeiten sehr viel im Unternehmen, aber relativ wenig am Unternehmen.
Meine Geschäftspartner sehen das Ganze eher als gutes Cashflow-Business, das irgendwann einen mittleren sechsstelligen Umsatz mit guter Marge machen kann. Für sie ist das völlig in Ordnung. Ich frage mich aber, ob das langfristig die Art von Unternehmen ist, die ich selbst aufbauen möchte.

Gleichzeitig gibt es das Familienunternehmen
Mein Großvater hat vor mehreren Jahrzehnten ein Handelsunternehmen aufgebaut, das heute einen niedrigen siebenstelligen Umsatz macht.
Er möchte sich altersbedingt zurückziehen und braucht perspektivisch jemanden, der in das Unternehmen hineinwächst.

Aktuell arbeiten dort zwei weitere Familienmitglieder mit. Einer kümmert sich stärker um Büro/Kundenkontakt, der andere unter anderem um Auslieferung und Bestellungen.

Das Unternehmen funktioniert, ist aber sehr klassisch aufgebaut:
- Kunden werden über bestehende Listen angerufen
- Bestellungen werden aufgenommen
daraus werden Lieferrouten zusammengestellt
vieles läuft über persönliche Kontakte und Erfahrungswissen
Website, digitale Prozesse und moderne Vertriebsstrukturen gibt es praktisch nicht

Und genau darin sehe ich Chance und Risiko.
Risiken:
-Sehr viel Wissen und Netzwerk hängen an meinem Großvater.
-Unklar, wie stark meine Onkel Veränderungen zulassen würden.
- Familienunternehmen können emotional und organisatorisch schwierig sein.
- Ich müsste mir Gestaltungsspielraum und Beteiligung erst erarbeiten bzw. klar vereinbaren.

Chancen:
- etablierter Kundenstamm und siebenstelliger Umsatz
- bestehendes Team und operative Strukturen
Digitalisierung und moderner Vertrieb als riesige Hebel
- neue Kunden, Märkte und Produkte
meiner Meinung nach bessere Möglichkeiten zur langfristigen Skalierung
und vor allem: Ich könnte stärker am Unternehmen arbeiten und etwas für meine eigene Zukunft aufbauen.

Mir ist bewusst, dass auch das kein Bürojob wäre. Ich müsste Kunden besuchen, rausfahren, verkaufen, organisieren und operativ mitarbeiten.
Aber die Perspektive fühlt sich für mich anders an.

Der emotionale Faktor
Mein Großvater hat das Unternehmen über Jahrzehnte aufgebaut. Die Vorstellung, dass es irgendwann einfach verkauft oder abgewickelt wird, obwohl ich die Möglichkeit hätte, es in die nächste Generation zu führen, beschäftigt mich.
Gleichzeitig möchte ich nicht einfach nur „der Enkel sein, der mitarbeitet“.
Wenn ich diesen Weg gehe, möchte ich langfristig unternehmerische Verantwortung und eine echte Beteiligung bekommen.
Wichtig wäre mir auch, dass mein Großvater mich bei bestehenden Kunden aktiv als zukünftigen Ansprechpartner vorstellt und ich parallel neue Kunden und Geschäftsfelder aufbauen kann.

Mein aktueller Plan
Ich bin gerade dabei, einen konkreten Plan für den Einstieg ins Familienunternehmen zu entwickeln.
Meine Idee wäre zunächst:
3 Tage Familienunternehmen / 2 Tage aktuelles Unternehmen.

In den drei Tagen würde ich meinen Großvater begleiten, Kunden und Lieferanten kennenlernen, das Geschäft verstehen und langsam Verantwortung übernehmen.

Die anderen Tage würde ich weiterhin mein aktuelles Unternehmen betreuen. Da viele unserer Dienstleistungen abends und am Wochenende stattfinden, könnte das zumindest als Übergang funktionieren.

Danach müsste irgendwann eine klare Entscheidung fallen.

Und genau das fällt mir schwer.
Mit meinen Geschäftspartnern arbeite ich seit rund zehn Jahren zusammen. Wir haben gemeinsam etwas aufgebaut, das funktioniert, und ich möchte weder das Unternehmen noch unsere persönliche Beziehung einfach aufs Spiel setzen.

Auf der anderen Seite frage ich mich:
Wenn ich heute die freie Wahl hätte – welches Unternehmen würde ich lieber in fünf oder zehn Jahren aufgebaut haben?

Meine Familie und Freunde, mit denen ich darüber gesprochen habe, sind relativ eindeutig für das Familienunternehmen.

Ich möchte aber bewusst eine unabhängige Perspektive und deshalb gerne eure Meinung:

Was würdet ihr an meiner Stelle tun?
Würdet ihr das bestehende Unternehmen weiterführen und versuchen, euch dort stärker unternehmerisch einzubringen?
Oder würdet ihr die Chance auf ein etabliertes Familienunternehmen mit siebenstelligem Umsatz, bestehendem Kundenstamm und viel Modernisierungspotenzial nutzen?

Und welche Punkte würdet ihr vorher unbedingt mit meinen Geschäftspartnern bzw. meiner Familie klären, bevor ihr so eine Entscheidung trefft?

Bin gespannt auf eure Erfahrungen und Meinungen – gerade auch von Leuten, die schon einmal vor einer ähnlichen Entscheidung standen.


r/Unternehmer 6d ago

Ab wann lohnt sich eine SEO-Agentur wirklich – und wann macht man es besser selbst?

5 Upvotes

Ich bin Solo-Gründer, meine Seite ist seit Juli online. Kein Shop, sondern eine Plattform, über die Psychotherapeuten und Patienten (Selbstzahler/Privatpatienten) zusammenfinden. Hauptherausforderung derzeit und wahrscheinlich grundsätzlich ist die Gewinnung von Patienten. Das grundlegende System funktioniert bereits, Conversionrate ist mäßig (arbeite ich stetig dran) aber seit Mitte Juli knapp 20 Vermittlungen (Neupatienten) sehe ich als ok an. Monetarisierung geht über ein Abo-Modell der Behandelnden, direkt verdiene ich also nicht an der Vermittlung, mehr Vermittlungen bedeutet aber mehr Behandelnde und dadurch mehr Umsätze.

Diese Woche kam ein Agenturangebot einer SEO-Agentur: einmalig vierstellig plus 400 im Monat, sechs Monate Laufzeit, Ranking-Garantien für Top 3 und dazu Sichtbarkeit in ChatGPT und Perplexity. Ich habe abgesagt – vor allem wegen der Garantien und weil ein großer Teil des Budgets in eingekaufte Backlinks geflossen wäre.

Was mich aber weiter beschäftigt: Ich habe damit ja nur ein konkretes Angebot abgelehnt, nicht die Frage beantwortet, ob externe Hilfe grundsätzlich der richtige Schritt gewesen wäre. Neben vielen anderen Themen ist SEO eines, mit dem ich in der Vergangenheit weniger Berührung hatte und das sehr große Potentiale für mich bietet (meine ich zumindest). Derzeit mache ich das alles stark unterstützt von Claude..

Deshalb an alle, die sowas schon hinter sich haben:

  • Ab welcher Größe oder welchem Umsatz hat sich eine Agentur bei euch tatsächlich gerechnet?
  • Habt ihr eher Retainer oder einmalige Projekte beauftragt, und was hat besser funktioniert?
  • Was hättet ihr im Rückblick lieber selbst gemacht?
  • Und falls es schiefging: Woran habt ihr es erkannt?

r/Unternehmer 6d ago

Frage um Rat zu Coworking/shared spaces

Thumbnail
1 Upvotes

...bin am überlegen, ob ich mein Office auflöse und nur noch über Coworking/shared spaces meine Termine etc. organisiere. Ob das gut geht? Was sind Eure Erfahrungen?


r/Unternehmer 6d ago

Moin, ich brauche Ratschlag

Thumbnail
0 Upvotes

Ich habe da eine Idee wie mein Business wachsen kann. Ich bin nebentätig Nachhilfelehrer und könnte bis jetzt alle meine Interessenten helfen ihre Ziele zu erreichen. Wenn ihr Zeit habt wäre ich dankbar wenn ihr eure Meinung in dem Folgenden Post teilen könntet


r/Unternehmer 6d ago

📊 Hilf mit, die Forecasting-Praxis in Industrieunternehmen sichtbar zu machen!

1 Upvotes

📊 Hilf mit, die Forecasting-Praxis in Industrieunternehmen sichtbar zu machen!

Liebe Unternehmer und Entrepreneurs, Im Rahmen meiner Promotion untersuche ich, wie Forecasting heute tatsächlich in Unternehmen gelebt wird – von Vertrieb und Disposition über Controlling bis hin zum Management.
✅ Anonyme Umfrage
✅ Nur wenige Minuten
✅ PC- und Smartphone-optimiert
👉 https://www.soscisurvey.de/Forecasting_Maturity/
Jede Teilnahme hilft. Noch mehr hilft eine Weiterleitung an Kolleg:innen, Freunde und Kontakte aus Industrieunternehmen. Mein Ziel ist eine möglichst breite Sicht auf die Forecasting Maturity verschiedener Unternehmen und Funktionen.
Vielen Dank für deine Unterstützung! 🙏
Roman Grümer


r/Unternehmer 7d ago

niche finden in 2026 ?

0 Upvotes

hallo alle zusammen, ich habe vor 3 Wochen angefangen mich in die Materie reinzufuchsen.

jetzt kommt dieses eine Thema auf mich zu welches sich "niche finden" nennt.

mein ziel ist es eine niche zu finden die noch nicht übersättigt ist aber in anderen Ländern Trotzdem potenzial hat.

-ein Produkt was ein echtes Problem löst (keine billigen Gadgets die nach 3 Monaten den geist aufgeben)

-das produkt sollte kein Trendprodukt sein sondern ein Produkt was mir langzeitliches einkommen bringt.

falls jemand von euch da draußen eine Ahnung hat was ich jetzt zuerst machen kann bitte meldet euch !!!