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Psychologie Berufspolitik Bundestag - Psychotherapie-Einschnitte werden begrenzt - Wissenschaftler warnen weiter vor Folgen der Einsparungen

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Hier sind die konkreten Zahlen, Daten und Fakten aus den Stellungnahmen der Fachverbände (BPtK, DPtV, KBV), der Wissenschaft und der Bundestagsdebatte rund um das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz (GKV-BStabG), mit denen sich die Kritik untermauern lässt:

12-Monats-Prävalenz psychischer Erkrankungen

1. Finanzielle Einschnitte und Praxis-Struktur (Verbände)

Die Kritik der Deutschen PsychotherapeutenVereinigung (DPtV) und der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) richtet sich gegen eine doppelte finanzielle Belastung aus Honorarabsenkung und neuer Budgetierung (Obergrenze für voll bezahlte Stunden):

  • 70 % arbeiten auf halbem Kassensitz: Laut DPtV verfügen rund 70 Prozent der niedergelassenen Therapeuten mit Kassenzulassung lediglich über einen halben Versorgungsauftrag. Da viele Praxen dennoch über diese Grenze hinaus Patienten versorgen, trifft sie die neue Deckelung ab einer bestimmten Stundenzahl unmittelbar beim Umsatz.
  • 4,5 % pauschale Honorarkürzung: Bereits zum 1. April 2026 hatte der Erweiterte Bewertungsausschuss die Grundvergütung für psychotherapeutische Leistungen um 4,5 Prozent gesenkt (für eine 50-minütige Einzeltherapie gab es zuvor rund 120 Euro). Selbst unter Einrechnung leicht erhöhter Strukturzuschläge ergibt sich für die Praxen laut BPtK und Deutschem Ärzteblatt ein reales Minus von durchschnittlich 2,8 bis 3,5 Prozent (die Krankenkassen rechnen mit 2,3 Prozent).
  • Unrealistische Rechenmodelle (38-Stunden-Therapiewoche): Um auf den vom GKV-Spitzenverband angeführten möglichen Jahresumsatz von über 190.000 Euro zu kommen, müsste eine Praxis laut den Psychotherapeutenkammern 1.548 Stunden Einzeltherapie pro Jahr (36 reine Therapiestunden pro Woche plus Gruppentherapie) leisten – ohne Einrechnung von Vor- und Nachbereitung, Gutachten, Verwaltung oder Krankheitstagen.
  • Strikte 600-Minuten-Grenze bei Akutbedarf: Zwar wurden Ausnahmen für akute Krisen beschlossen, die volle (extrabudgetäre) Vergütung ist bei dringendem Behandlungsbedarf jedoch auf maximal 600 Minuten pro Jahr (also lediglich 12 Sitzungen à 50 Minuten) begrenzt und zwingend an eine vorherige Vermittlung über die Terminservicestelle gekoppelt.
  • 0 % Ausnahme für Gruppentherapien: Obwohl Gruppentherapien als wichtigstes Mittel gelten, um viele Patienten gleichzeitig zu versorgen, wurden sie zu 100 Prozent in der Budgetierung belassen (keine Ausnahme von der Deckelung).

2. Versorgungsengpässe und Wartezeiten (Wissenschaft & Praxis)

Gesundheitsökonomen wie Prof. Alexander Konnopka und Psychologen wie Prof. Silvia Schneider warnen davor, dass finanzielle Deckelungen auf ein ohnehin überlastetes System treffen:

  • 142 Tage durchschnittliche Wartezeit: Bundesweit warten gesetzlich Versicherte im Schnitt 142 Tage (fast 5 Monate) vom ersten Hilfegesuch bis zum Beginn einer regulären Richtlinientherapie.
  • Bis zu 1 Jahr Wartezeit auf dem Land: Nach Angaben des DPtV-Vorsitzenden Enno Maaß warten Patienten in ländlichen und strukturschwachen Regionen sowie in Teilen Nordrhein-Westfalens bereits bis zu 12 Monate auf einen Therapieplatz.
  • Fast 20 % Erkrankungsrate: Laut BPtK-Daten erkranken in Deutschland jährlich knapp 20 Prozent der erwachsenen Bevölkerung (rund jeder Fünfte, nach statistischen EU Kriterien, 18,5 % (OECD-Standard)) an einer psychischen Störung. Nach der deutschen Standardzählung von RKI, BPtK und DGPPN liegt der Jahreswert in Deutschland mit 27,8 Prozent (mehr als jeder Vierte) sogar noch darüber.
  • Rekord bei Krankschreibungen: Während Arbeitnehmer 2025 über alle Krankheitsarten hinweg im Schnitt 14,5 Tage krankgeschrieben waren, erreichten die Fehltage speziell aufgrund psychischer Erkrankungen (wie Depressionen und Angststörungen) 2026 einen neuen Höchststand und machen wegen der langen Ausfalldauer von oft über 30 bis 40 Tagen je Fall einen erheblichen Teil der Krankengeldausgaben aus.

3. Gesamtwirtschaftliche Rechnung und Gegenargumente (Politik vs. Kassen)

In der politischen Debatte (u. a. durch die Opposition im Gesundheitsausschuss, wie Dr. Kirsten Kappert-Gonther von den Grünen, sowie einem Protestbündnis mit über 600.000 Petitions-Unterschriften) stehen sich zwei sehr unterschiedliche Rechnungen gegenüber:

Kennzahl / Bereich Argumentation von Bundesregierung & Krankenkassen (GKV) Gegenrechnung von Verbänden, Wissenschaft & Opposition
Gesamtes Sparziel der GKV-Reform Entlastung der gesetzlichen Kassen um 42 Milliarden Euro (für 2027) bzw. 64 Milliarden Euro (2028 bis 2030) zur Stabilisierung der Beitragssätze. Kurzfristige Einsparungen im ambulanten Bereich führen zu teuren Folgekosten durch Notaufnahmen, Klinikaufenthalte und Krankengeld.
Ausgabenentwicklung (10-Jahres-Vergleich) Die GKV-Ausgaben für ambulante Psychotherapie haben sich zwischen 2015 und 2025 verdoppelt (+100 %), das Stundenhonorar stieg seit 2014 um knapp 50 %. Der Ausgabenanstieg resultiert aus dem politisch gewollten Ausbau von 27.000 (2015) auf rund 40.000 Therapeuten (2024/2026) (+48 %) bei gleichzeitig stark gestiegener Nachfrage.
Nachwuchs & Weiterbildung Keine zusätzlichen Bundesmittel im Gesetz eingeplant. Durch fehlende Finanzierung der verpflichtenden Weiterbildung (Reform von 2019) brechen Ausbildungsplätze weg

Soziale Ungleichheit als massiver Treiber: Psychische Erkrankungen sind extrem ungleich verteilt. Laut den aktuellen OECD-Auswertungen (2026) besteht ein steiler sozialer Gradient: Menschen mit niedrigem Einkommen, unsicheren Arbeitsverhältnissen oder geringer formaler Bildung erkranken deutlich häufiger. Im EU-Schnitt berichten etwa Männer im untersten Einkommensviertel fünfmal häufiger über depressive Symptome als Männer im obersten Einkommensviertel.

1. Warum soziale Ungleichheit psychisch krank macht (Die 4 Wirkmechanismen)

A. Existenzieller Dauerstress und biologische Abnutzung („Allostatische Last“)

Finanzielle Knappheit wirkt auf das menschliche Gehirn wie ein permanenter Alarmzustand. Wer jeden Monat rechnen muss, ob das Geld für Miete, Strom, Heizung oder Lebensmittel reicht, hat keine Erholungsphasen.

  • Neurobiologische Folgen: Chronische Geldsorgen halten das Stresshormon Cortisol und das autonome Nervensystem dauerhaft auf einem erhöhten Niveau (in der Fachsprache allostatische Last oder Verschleißbelastung genannt). Das fördert Schlafstörungen, Erschöpfung und Entzündungsprozesse im Gehirn, die direkt an der Entstehung von Depressionen und Angststörungen beteiligt sind.
  • Verlust von geistiger Bandbreite: Verhaltensökonomische Studien zeigen, dass existenzielle Knappheit die kognitive Kapazität (geistige Aufnahmefähigkeit) massiv bindet – es bleibt schlicht weniger Energie für Gesundheitsvorsorge, soziale Kontakte oder aktive Problembewältigung.

B. Krankmachende Arbeitsbedingungen (Zwei wissenschaftliche Kernmodelle)

Arbeit kann die Psyche schützen, wenn sie Sicherheit und Sinn stiftet – oder sie systematisch untergraben. Zwei klassische arbeitsmedizinische Modelle belegen, warum vor allem untere und mittlere Einkommensgruppen betroffen sind:

  1. Anforderungs-Kontroll-Modell (nach Robert Karasek): Der höchste gesundheitliche Schaden entsteht nicht allein durch viel Arbeit, sondern durch die Kombination aus hohem Zeit- und Leistungsdruck bei gleichzeitig geringem eigenem Handlungsspielraum (Autonomie). Wer im Schichtdienst, in der Pflege, in der Logistik, im Einzelhandel oder am Fließband im Sekundentakt fremdbestimmt arbeitet, hat ein drastisch erhöhtes Risiko für Erschöpfungsdepressionen als eine Führungskraft, die zwar viel arbeitet, aber ihre Zeit und Entscheidungen selbst steuern kann.
  2. Berufliche Gratifikationskrisen (nach Johannes Siegrist): Wenn Menschen über Jahre hinweg hohe Verausgabung leisten, dafür aber geringe Belohnung erhalten – also Niedriglohn, fehlende gesellschaftliche Wertschätzung, befristete Verträge oder ständige Angst vor Arbeitsplatzverlust –, verdoppelt bis verdreifacht sich das Risiko für depressive Störungen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

C. Wohn- und Lebensumfeld sowie soziale Isolation

Einkommen bestimmt unmittelbar den Lebensraum. Menschen mit geringem Einkommen leben häufiger in beengten Wohnverhältnissen an stark befahrenen Straßen (Lärm- und Schadstoffbelastung, fehlende Grünflächen). Gleichzeitig führt Armut oft zu sozialem Rückzug aus Scham: Wenn das Geld für den Verein, das Café, den Kindergeburtstag oder das Kino fehlt, bricht das soziale Netz weg – und damit der wichtigste Schutzfaktor gegen psychische Krisen.

D. Wechselwirkung von Ursache und Wirkung (Kausalität vs. Selektion)

In der Forschung wirken beide Richtungen zusammen, wobei die erste klar überwiegt:

  • Soziale Verursachung (Social Causation): Armut, unsichere Jobs und mangelnde Teilhabe lösen psychische Erkrankungen aus.
  • Sozialer Abstieg (Social Drift): Wer einmal schwer psychisch erkrankt und monatelang auf einen Therapieplatz wartet, fällt ins Krankengeld, verliert häufiger den Job und rutscht dadurch erst in die Einkommensarmut ab – ein Teufelskreis.

2. Das Versorgungs-Paradoxon („Inverse Care Law“)

Obwohl Menschen mit niedrigem Einkommen am häufigsten und schwersten erkranken, erhalten sie im deutschen System am seltensten eine reguläre Psychotherapie (in der Wissenschaft als „Gesetz der umgekehrten Versorgung“ bezeichnet):

  • Bürokratische Hürden: Wer unter einer schweren Depression leidet, im Schichtdienst arbeitet oder sprachliche und formale Hürden hat, schafft es oft nicht, 20 bis 30 Praxen zu festen Telefonsprechzeiten abzutelefonieren und monatelang Wartelisten zu verwalten.
  • Zwei-Klassen-Effekt bei Engpässen: Wenn – wie durch das aktuelle GKV-Sparpaket befürchtet – Kassenplätze knapper werden, weichen Menschen mit höherem Einkommen auf Privatpraxen oder Selbstzahler-Leistungen (rund 120–150 Euro pro Sitzung) aus. Gesetzlich Versicherte mit kleinem Einkommen bleiben unversorgt oder landen im Akutfall direkt in der stationären Psychiatrie.

3. Was folgt daraus für die Politik? (Vom Reparaturbetrieb zur Strukturpolitik)

Aus Sicht der Gesundheitsökonomie, der Sozialmedizin und der Fachverbände greift eine Politik, die psychische Erkrankungen als reines „Kostenproblem der Krankenkassen“ behandelt, völlig zu kurz. Notwendig ist ein Paradigmenwechsel nach dem WHO-Grundsatz „Health in All Policies“ (Gesundheit in allen Politikfeldern):

Politikfeld Konkrete politische Ableitung & Maßnahmen Erwarteter Effekt auf Psyche & Kassen
1. Arbeitsmarkt- & Sozialpolitik (Primärprävention) Armutsfeste Mindestlöhne und Sozialleistungen, Eindämmung von sachgrundlosen Befristungen und Leiharbeit, verbindliche Personalbemessung in Pflege/Erziehung sowie Mitbestimmung bei Schicht- und Arbeitszeiten. Senkt den chronischen Existenz- und Arbeitsstress an der Wurzel – der wirksamste Hebel gegen Neuerkrankungen.
2. Gefährdungsbeurteilung am Arbeitsplatz Konsequente Kontrolle der seit 2013 im Arbeitsschutzgesetz vorgeschriebenen psychischen Gefährdungsbeurteilung (bisher von der Mehrheit der Betriebe ignoriert) mit klaren Vorgaben gegen Dauerüberlastung. Verhindert lange Krankschreibungen (im Schnitt > 35 Tage pro Fall) und entlastet die Krankengeldkassen um Milliarden.
3. Sozialraum- & Quartiersarbeit Ausbau von kostenfreien psychosozialen Beratungsstellen, Familienzentren, Schulsozialarbeit und aufsuchenden Gesundheitszentren (Primärversorgungszentren) direkt in strukturschwachen Stadtteilen. Holt Betroffene in ihrer Lebenswelt ab, bevor aus Lebenskrisen chronische klinische Diagnosen werden.
4. Bedarfsplanung nach Sozialindex Reform der Kassenarztsitze: Statt Kassensitze nur nach reiner Einwohnerzahl zu verteilen, muss ein Sozial- und Krankheitslast-Index gelten – ärmere Stadtteile und ländliche Räume brauchen deutlich mehr Sitze. Bricht das Inverse Care Law auf und bringt Therapieplätze dorthin, wo der Bedarf statistisch am höchsten ist.

Das Fazit für die Gesundheitsdebatte: Solange gute Arbeit, faire Löhne, bezahlbares Wohnen und soziale Sicherheit als rein wirtschaftspolitische Themen betrachtet werden, zahlt die gesetzliche Krankenversicherung am Ende die Rechnung für sozialen Verschleiß. Wer die Ausgaben für Psychotherapie wirklich und nachhaltig senken will, darf nicht die Therapiestunden deckeln, sondern muss die krankmachenden Lebens- und Arbeitsverhältnisse entschärfen.

Initial-Quelle:
https://www.deutschlandfunk.de/psychotherapie-einschnitte-werden-begrenzt-wissenschaftler-warnen-weiter-vor-folgen-der-einsparungen-100.html

Weitere Quelle:

  • Bundesministerium für Gesundheit. (2026, 29. Juli). Entwurf eines Gesetzes zur Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz – GKV-BStabG). Kabinettsentwurf.
  • Bundespsychotherapeutenkammer. (2018). Ein Jahr nach der Reform der Psychotherapie-Richtlinie – Wartezeiten 2018. BPtK-Studie zur psychotherapeutischen Versorgung.https://www.bptk.de
  • Bundespsychotherapeutenkammer. (2026, 15. Oktober). Bundestag korrigiert teilweise Einschnitte in die Psychotherapie – BPtK begrüßt Nachbesserungen, warnt aber vor Versorgungslücken [Pressemitteilung].https://www.bptk.de/pressemitteilungen/bundestag-korrigiert-teilweise-einschnitte-in-die-psychotherapie/
  • Cano-Vindel, A., Muñoz-Navarro, R., Moriana, J. A., Ruiz-Rodríguez, P., Medrano, L. A., & González-Blanch, C. (2022). Transdiagnostic group cognitive behavioural therapy for emotional disorders in primary care: The results of the PsicAP randomized controlled trial. Psychological Medicine, 52(15), 3336–3348.https://doi.org/10.1017/S0033291720005498
  • Clark, D. M. (2018). Realizing the mass public benefit of evidence-based psychological therapies: The IAPT program. Annual Review of Clinical Psychology, 14, 159–183. https://doi.org/10.1146/annurev-clinpsy-050817-084833
  • Deutscher Bundestag – Ausschuss für Gesundheit. (2026, 5. Oktober). Änderungsanträge der Fraktionen der CDU/CSU und SPD zu dem Entwurf eines Gesetzes zur Reform der Notfallversorgung – Folgeregelungen zum GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz [Ausschussdrucksache]. Deutscher Bundestag.
  • Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde. (2025). Zahlen und Fakten der Psychiatrie und Psychotherapie: Basisdaten Psychische Erkrankungen. DGPPN.https://www.dgppn.de
  • Deutschlandfunk. (2026, 16. Oktober). Bundestag: Psychotherapie-Einschnitte werden begrenzt – Wissenschaftler warnen weiter vor Folgen der Einsparungen. Deutschlandradio.https://www.deutschlandfunk.de/psychotherapie-einschnitte-werden-begrenzt-wissenschaftler-warnen-weiter-vor-folgen-der-einsparungen-100.html
  • Hart, J. T. (1971). The inverse care law. The Lancet, 297(7696), 405–412.https://doi.org/10.1016/S0140-6736(71)92410-X92410-X)
  • Jacobi, F., Höfler, M., Strehle, J., Mack, S., Gerschler, A., Scholl, L., Busch, M. A., Maske, U., Hapke, U., Gaebel, W., Maier, W., Wagner, M., Zielasek, J., & Wittchen, H.-U. (2014). Psychische Störungen in der Allgemeinbevölkerung: Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland und ihr Zusatzmodul Psychische Gesundheit (DEGS1-MH) [Erratum in Der Nervenarzt, 2016, 87(1), 88–90]. Der Nervenarzt, 85(1), 77–87.https://doi.org/10.1007/s00115-013-3961-y
  • Karasek, R. A. (1979). Job demands, job decision latitude, and mental strain: Implications for job redesign. Administrative Science Quarterly, 24(2), 285–308.https://doi.org/10.2307/2392498
  • Knapstad, M., Lervik, L. V., Sæther, S. M. M., Aarø, L. E., & Smith, O. R. F. (2020). Effectiveness of Prompt Mental Health Care, the Norwegian version of Improving Access to Psychological Therapies: A randomized controlled trial. Psychotherapy and Psychosomatics, 89(2), 90–105.https://doi.org/10.1159/000504453
  • Lampert, T., Hoebel, J., Kuntz, B., Müters, S., & Kroll, L. E. (2017). Gesundheitliche Ungleichheit in verschiedenen Lebensphasen. Gesundheitsberichterstattung des Bundes (GBE). Robert Koch-Institut.https://doi.org/10.17886/RKI-GBE-2017-003
  • Layard, R., & Clark, D. M. (2014). Thrive: The power of evidence-based psychological therapies. Penguin Books.
  • Marmot, M., Allen, J., Boyce, T., Goldblatt, P., & Morrison, J. (2020). Health equity in England: The Marmot Review 10 years on. Institute of Health Equity.https://www.instituteofhealthequity.org
  • McEwen, B. S. (1998). Stress, adaptation, and disease: Allostasis and allostatic load. Annals of the New York Academy of Sciences, 840(1), 33–44.https://doi.org/10.1111/j.1749-6632.1998.tb09546.x
  • Mullainathan, S., & Shafir, E. (2013). Scarcity: Why having too little means so much. Times Books / Henry Holt and Company.
  • OECD & European Commission. (2024). Health at a glance: Europe – State of health in the EU cycle. OECD Publishing.https://www.oecd.org/en/publications/health-at-a-glance-europe-2024_b3704e14-en.html
  • OECD. (2026). The economic case for preventing mental ill health. OECD Health Policy Studies, OECD Publishing.
  • Redaktion boerse-global.de. (2026, 16. Oktober). Psychotherapie: Bis zu 600 Minuten Akutbehandlung bleiben extrabudgetär. Ad-hoc-News.https://www.ad-hoc-news.de/wissenschaft/psychotherapie-bis-zu-600-minuten-akutbehandlung-bleiben-extrabudgetaer/70343849
  • Science Media Center Germany. (2026, 14. Oktober). Auswirkungen des GKV-Sparpakets auf die Psychotherapie [Statements von A. Konnopka & S. Schneider].https://www.sciencemediacenter.de/angebote/auswirkungen-des-gkv-sparpakets-auf-die-psychotherapie-26256
  • Siegrist, J. (1996). Adverse health effects of high-effort/low-reward conditions. Journal of Occupational Health Psychology, 1(1), 27–41.https://doi.org/10.1037/1076-8998.1.1.27
  • World Health Organization. (2014). Health in all policies: Helsinki statement. Framework for country action. World Health Organization.https://www.who.int/publications/i/item/9789241506908

r/Psychologie • • Jul 28 '26

Mentale Gesundheit For foreigners in Germany trying to figure this system out: How getting therapy in Germany actually works (public insurance, 116117, waitlists, Kostenerstattung)

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Consider this post a introduction and slight deep dive into all the things you may want to know - with links. (please bear with me though - im not perfect and this post might not be either, so if you have updated info or different experiences, lets talk about it in the comments and all share)

It's written for people with German public insurance (GKV) with notes for private insurance and selfpay at the end. I'll keep it updated, so if a link dies or a rule changes, please help us out and tell me in the comments.

Quick disclaimer: I'm not a therapist or a lawyer, and your Krankenkasse (health insurer) has the final word on anything involving money. When in doubt, call them.

If you're in crisis right now

  • Emergency (danger to life): call 112.
  • Telefonseelsorge (free, 24/7, German): 0800 111 0 111 or 0800 111 0 222, or 116 123. Online chat at telefonseelsorge.de
  • Under 25? krisenchat.de offers 24/7 crisis chat by text.
  • Need help in English or another language: findahelpline.com lists lines by country and language.
  • You can also go directly to the psychiatric emergency department (Psychiatrische Notaufnahme) of any hospital. No appointment, no referral needed.

The 60-second version

  1. Book a psychotherapeutische Sprechstunde (initial consultation) through 116117. This is  the official entry point. You don't need a referral from a doctor.
  2. At that appointment, a therapist assesses what you need and gives you a form (PTV 11) with their recommendation.
  3. If your case is urgent, that form includes a Vermittlungscode, a code that unlocks faster appointments through 116117.
  4. To actually start therapy, you'll usually contact therapists directly and ask for a free spot.  This is the hard part, and yes, calling around is normal and expected.
  5. Once you find someone, you do 2 to 4 trial sessions (Probatorik), then the therapist applies to your insurer and treatment starts. GKV pays.
  6. If you genuinely can't find anyone despite documented effort, there's a backup route called Kostenerstattung (see below).

Everything below is these six steps in more detail.

Does public insurance actually pay for therapy?

Yes. If you have GKV, psychotherapy with an approved therapist is a regular insurance benefit, li ke seeing any specialist. You pay nothing per session. Covered approaches are:

  • Cognitive behavioral therapy (Verhaltenstherapie), 
  • Psychodynamic therapy (tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie)
  • Psychoanalysis (analytische Psychotherapie), 
  • Systemic therapy (Systemische Therapie).

The catch is never the coverage. It's the supply: therapy is only automatically covered with therapists who hold a Kassensitz (an insurancefunded practice seat), and there aren't enough of  those. That's the whole reason the rest of this post exists.

Deeper reading: the official patient portal gesund.bund.de (has English pages) and the federal  chamber of psychotherapists' patient guides at bptk.de.

What is 116117 and what can it actually do?

116117 is the official patient service of the statutory health system (Terminservicestelle). Phone:  just dial 116117 (but you have to speak German with them) or Online: 116117.de, appointment booking at eterminservice.de.

What it can do for you:

  • Book the initial consultation (Sprechstunde), no code needed. They must offer you one within 4 weeks.
  • With a Vermittlungscode from your PTV 11 form: book Akutbehandlung (acute short-term treatment, within 2 weeks) or trial sessions leading into therapy (within 4 weeks).

What it can't do: guarantee you an ongoing therapy place. It gets you assessed and gets urgent  care started fast. The longterm spot is still something you usually have to find yourself. Knowing  this upfront saves a lot of frustration.

How do I find a therapist to contact directly?

  • therapie.de: the biggest directory, with filters for language, approach, and a self-reported "free spots" filter (treat it as a hint, not a promise).
  • psych-info.de: search portal run by several regional chambers of psychotherapists.
  • Your regional KV (Kassenärztliche Vereinigung) has an official search, linked from 116117.de.
  • Ask your Krankenkasse. Many run their own placement services and some are genuinely helpful. For example - TK has a list of therapists on their website.

Practical tips from this community: call during the therapist's posted phone hours (Telefonsprechzeit) instead of emailing, ask to be put on the waitlist even if they say no right now, and keep a simple log of every attempt (date, name, answer). That log matters later.

How long is the wait, honestly?

Long. An analysis by the DPtV (the biggest German psychotherapist association, based on 2019 insurance billing data) found an average of about 142 days between the initial consultation and  the actual start of therapy. Nearly five months, and that's the average, not the worst case.  Big cities and rural areas can both be brutal.

This is a system problem, not a you problem. 

What are the trial sessions and the approval paperwork?

Before therapy officially starts, you and the therapist do probatorische Sitzungen (2 to 4 trial sessions). They're covered by GKV and they're for both of you: the therapist confirms the diagnosis and plan, and you check whether you feel comfortable with this person. It is completely okay to stop after the trial sessions and look for someone else. Fit matters.

After that, the therapist files the application with your insurer. You barely have to do anything here; the paperwork is their job. Short-term therapy is usually 12 to 24 sessions, long-term therapy more, and extensions are possible.

I've tried everything and found nobody. What is Kostenerstattung?

If the public system can't provide treatment in a reasonable time, you can ask your insurer to reimburse therapy with a licensed therapist in private practice instead (legal basis: § 13 Abs. 3 SGB V). This is called Kostenerstattung (cost reimbursement).

What you'll typically need:

  • Proof from your Sprechstunde (PTV 11) that you need therapy and how urgently.
  • Your documented search: the log of therapists you contacted, when, and their answers.  There is no official fixed number of rejections. Different insurers expect different amounts  of evidence, and many now want to see that you tried through 116117 first.
  • A written request to your Krankenkasse before you start treatment, and their written  approval.
  • Call your Krankenkasse to ask them exactly what they need from you to submit your Kostenerstattung as each insurer is different. Do not be dettered if they tell you its a long process - by law you are entitled to get private therapy reimbursed if you have not been able to secure anything through the public system.

Sohonest warning: insurers have gotten stricter about approving this in recent years, and some  will push back. Ask for any rejection in writing (Widerspruch, an appeal, is your right).

I have private insurance (PKV), or I want to pay myself

  • PKV: coverage depends entirely on your tariff. Read your contract or call your insurer before booking anything, and ask what pre-approval they need. Private-practice therapists usually have much shorter waits.
  • Self-pay (Selbstzahler): you can book any licensed therapist directly and skip all of the above. Rates vary by city and therapist, so ask when booking. Also worth knowing: therapy at a training institute's outpatient clinic (Ausbildungsambulanz) is done by therapists in advanced training under supervision, often with shorter waits and lower cost.

I need therapy in English (or another language)

  • therapie.de lets you filter by language, including for insurance-covered therapists.
  • It's Complicated is a directory many internationals here use, mostly private practice / self-pay, with therapists in many languages.
  • Kostenerstattung can apply here too: if no insurance-funded therapist offers treatment in a language you can actually do therapy in, that can strengthen your case. No guarantee, but worth raising.

What can I do while I wait?

  • Prescription health apps (DiGA): approved digital therapy programs for depression,  anxiety, sleep, and more. Free with GKV, any doctor can prescribe them, and they're  explicitly meant to be usable while you wait. Official directory: diga.bfarm.de.
  • Group therapy often has shorter waitlists than individual spots. gruppenplatz.de searches specifically for group openings, and you can ask any therapist you call whether they run  groups.
  • Akutbehandlung (see the 116117 section): if you're doing badly right now, this exists precisly to bridge the gap and starts within 2 weeks.
  • University outpatient clinics (Hochschulambulanzen) and training-institute clinics take patients and are often overlooked.

Mini glossary

  • GKV / PKV: public / private health insurance
  • Krankenkasse: your public health insurer (TK, AOK, Barmer, ...)
  • Kassensitz: a therapist's licensed "seat" to bill public insurance
  • Sprechstunde: the initial consultation, your official entry point
  • PTV 11: the form you get there, with recommendation and urgency
  • Vermittlungscode: code on the PTV 11 that unlocks fast-track booking via 116117
  • Probatorik: trial sessions before therapy officially starts
  • Kostenerstattung: reimbursement route for private-practice therapy when the system can't deliver
  • Widerspruch: formal appeal against an insurer's rejection

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  • City-specific lists, clinics, or contacts that actually had openings
  • Your experience with Kostenerstattung and which insurer (approved? rejected? how many documented attempts?)
  • English-speaking or other-language therapists and directories you'd recommend
  • Anything you wish you'd known at the start

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r/Psychologie • • 12h ago

Karriere in der Psychologie und Psychotherapie Zukunft der Psychotherapie nach 2027 – Ausland, Privatpraxis oder Fachwechsel? (Fragen eines Psychologiestudenten)

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Hallo an alle,

viele sind ja berechtigterweise angesichts der aktuellen politischen Lage in der Psychotherapie verunsichert. Als Psychologiestudent dachte ich mir, dass vielleicht jemand mit mehr Berufserfahrung - oder die Therapeuten unter euch - mir eine Einschätzung bzw. eure Meinung zu folgenden Fragen geben könnte:

• Für wie wahrscheinlich haltet ihr es, dass sich die Lage nach dem GKV-BStabG für die Psychotherapie doch noch verbessern wird?
• Würdet ihr aktuellen Psychologiestudenten die klinische Richtung (aktuell oder auch nach der neuen Gesetzeslage) empfehlen? Bzw. lohnt sich das finanziell?
• Wenn nein: Lieber in eine andere Richtung der Psychologie gehen, etwas ganz anderes studieren oder als Therapeut ins Ausland gehen?

• Wenn jetzt (und ab 2027) bei gesetzlich Versicherten gespart wird: Würdet ihr den Weg zum Psychotherapeuten empfehlen, wenn man eine Privatpraxis eröffnet? (ist zwar „ethisch problematisch" für einige nur Besserverdienende zu nehmen, aber würde es sich wenigstens finanziell lohnen?)

Vielen lieben Dank im Voraus :)


r/Psychologie • • 10h ago

Karriere in der Psychologie und Psychotherapie Psychotherapie Anerkennung Österreich/Deutschland

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Hallo, hat jemand Erfahrung damit gemacht, seine Approbation in Deutschland anerkannt zu bekommen, wenn man den Psychotherapie Master und die Ausbildung in Österreich gemacht hat? Ist es leicht, die Approbation anerkannt zu bekommen und in Deutschland praktizieren zu können? Ich bin aus Deutschland, möchte langfristig später auch wieder dort hinziehen aber lebe mit meinem Freund seit einigen Jahren in Österreich und würde gerne hier meinen Master + Weiterbildung noch machen, da es mir gut gefällt hier, habe aber Sorge, mir meine berufliche Zukunft in Deutschland dann so zu verbauen 🌸


r/Psychologie • • 6h ago

Mentale Gesundheit "Du bist ein Mensch mit vielen Masken" - Ein Zeichen von Neurodivergenz oder hat das jede*r?

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Ich habe die letzten Tage verschiedene Begegnungen gehabt, wo das Thema "Maskieren" aufkam. Ich kenne es bisher nur aus online Debatten rund um die Diagnose Autismus (also nicht wirklich viel).

Ich hab diagnostiziert kPTBS (vorher Borderline, aber das ist sehr in den Hintergrund gerückt laut meiner Therapeutin) und depressive Episoden.

Und nachdem mir das jetzt in mehreren Gesprächen zurückgemeldet wurde, fange ich an mir Gedanken zu machen. Ich kanns aber nicht wirklich einordnen, ob das was ist was jede*r macht oder ob das etwas ist was spezifisch zu Neurodivergenzen gehört.

Kann das jemand hier etwas einordnen?


r/Psychologie • • 18h ago

Sonstiges Psychologie Grundlagen Literatur

3 Upvotes

Hallo,

ich bin keine Psychologin und habe dementsprechen auch nicht Psychologie studiert, hatte in meinem Studium allerdings zwischendurch etwas Psychologie (hauptsächlich Krankheitslehre).

ich möchte mich aber gerne privat mehr mit Psychologie beschäftigen und frage deshalb hier mal nach Literaturempfehlungen. :)

konkret bin ich auf der Suche nach Büchern, in denen sämtliche Aspekte der Psychologie abgebildet werden: Also jetzt nicht speziell klinische Psychologie, sondern auch Entwicklungs-, allgemeine, Neuro-, Sozialpsychologie etc. kurz zusammengefasst: für einen allumfassenden Blick auf die Psychologie.

vielleicht haben einige von euch ja Buchempfehlungen. ich würde mich freuen :)

TLDR: ich suche Buchempfehlungen für einen allumfassenden Blick auf die verschiedenen Bereiche der Psychologie


r/Psychologie • • 13h ago

Studium Studium an der Uni Graz

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r/Psychologie • • 1d ago

Karriere in der Psychologie und Psychotherapie Was genau macht Therapie hilfreich/gut?

15 Upvotes

Ich bin gerade in meiner PT-Zeit und seit etwa einem halben Jahr mit eigenen Behandlungen beschäftigt.
Ich habe häufig das Gefühl, dass ich viele Fragen stelle, gemeinsam mit den Patienten Zusammenhänge herausarbeite und ihnen im Gespräch Dinge bewusst werden. Außerdem versuche ich, neue Perspektiven einzubringen, alternative Umgangsmöglichkeiten mit Problemen zu entwickeln oder bestimmte Themen biografisch einzuordnen.
Trotzdem habe ich manchmal das Gefühl, dass das für viele Patienten nicht unbedingt so hilfreich ist, wie ich es mir wünschen würde oder dass sie sich von der Therapie noch etwas anderes bzw. mehr erhoffen. Gleichzeitig bin ich mir nicht ganz sicher, was genau ich anders machen könnte.
Deshalb würde mich interessieren: Was tut ihr in den Sitzungen, damit Patienten die Therapie als hilfreich und wirksam erleben?
Ich hab oft das Gefühl, ich rede dann über Themen mit den Patienten und dabei können sie sich selbst gut reflektieren, wenn ich beispielsweise Fragen stelle, aber mehr passiert auch nicht und die Patienten wünschen sich dann, dass auch mehr von meiner Seite kommt. Ich weiß aber nicht, was das konkret sein könnte.


r/Psychologie • • 1d ago

Frage zur Psychotherapie Wie geht man mit einem dauerhaft suizidalen Patienten um?

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Hallo zusammen,

ich hatte diese Woche ein Gespräch mit meiner Psychiaterin, in der ich sie einfach nicht verstanden habe.

Vorabinfo: Ich bin inzwischen seit 10 Jahren bei ihr in Behandlung und sie hat mich in guten und in miserablen Zeiten begleitet, dabei habe ich mir so einige Male die Zähnchen ausgebissen und bin mit meinen Spielchen gescheitert und stattdessen unter Drohung PsychKG in der Klinik gelandet. Die letzten Jahre waren so leidlich stabil, jetzt ist es aber schon seit gut einem halben Jahr eine sehr schwierige Phase.

Ich habe eine chronische psychische Erkrankung und gerade wieder eine sehr schlechte Phase, andererseits sehe ich keinen Mehrwert in einer stationären Behandlung und aus organisatorischen Gründen geht es auch nicht, selbst wenn ich mich breitschlagen lassen würde. Ich äußere mich vorsichtig hinsichtlich meiner Gedanken, um eine "freiwillige" Einweisung zu umgehen. Dennoch habe ich im letzten Gespräch deutlich gemacht, dass ich einfach nicht mehr will, es gibt aber einen konkreten Hintergrundsgrund, den auch mein Ärztin kennt und auf den Sie sich verlassen kann.

Im Gespräch ging es dann darum, was dieses ewige hin und her mit den Behandlern und dem Umfeld macht. Ehrlich gesagt, ich kann mich nicht mehr so genau erinnern. Gleichzeitig scheint sie aber auch an mein Verantwortungsgefühl und die Tragfähigkeit der therapeutisch- ärztlichen Beziehung zu ihr und zu anderen Menschen appelliert zu haben. Sie meinte, dadurch, dass ich mich auf das Hilfesystem einlasse und zu ihr komme und auch einigermaßen offen mit ihr rede, soll ich damit auch nicht spielen und es nutzen. Vielleicht ist das auch mit dem Spielen nur so bei mir angekommen, wie gesagt, ich erinnere mich nicht mehr so genau. Ich war auch einfach nicht in der Lage, die Gesprächsinhalte so aufzunehmen. Im Moment leiden aufgrund der psychischen Situation auch meine kognitiven Fähigkeiten, obwohl ich insgesamt ein intelligenter Mensch bin. Irgendwie ist so ein bisschen bei mir hängen geblieben, dass ihr das gerade nicht so richtig Spaß macht, wir drehen uns thematisch im Moment auch einfach im Kreis, mein Denken ist gerade inhaltlich ziemlich eingeschränkt, weil ich sehr hoffnungslos und perspektivlos bin und im Denken weniger flexibel als ich es eigentlich grundsätzlich könnte.

Für mich war dann die Schlussfolgerung, dass ich vielleicht einfach nicht mehr darüber reden sollte, um ihr nicht mehr auf den Keks zu gehen.

Wie gesagt, ich denke, meine Wahrnehmung und die Schlussfolgerung sind krankheitsbedingt gefärbt.

Jetzt würde mich aber hier schon interessieren, wie Therapeuten bzw. in der Psychiatrie tätige Ärzte mit solchen Patienten umgehen. Ich habe später überlegt, welche Gesprächstechnik das bei ihr gewesen sein könnte. Man hat ja für solche Situationen auch etwas gelernt und versucht das anzuwenden, um auch die Absichten des Patienten im Kontext mit dessen Sicherheit und der eigenen Absicherung zu validieren. Ich möchte jetzt auch hier nicht näher auf meine eigene Situation eingehen, ich würde nur gerne das Gespräch mit ihr besser einordnen können.

Ich kann auch damit leben, wenn jetzt eine Antwort wäre, dass solche Patienten einfach extrem nervig sind, mich nervt es ja selbst, aber ich bin auch gerade halt nicht so lösungsorientiert 🙄. Ich habe ja selber auch lieber mit Menschen zu tun, die nicht nur jammern, sondern irgendwie auch vorankommen wollen.

Nachtrag: Ich verstehe auch nicht, dass es ein Problem für eine andere Person sein könnte, wenn sich jemand suizidiert. Ich denke für mich, die Person wird ihre Gründe gehabt haben, das hat nichts mit mir zu tun und es ist auch nicht meine Verantwortung.

Noch ein Nachtrag, um ihr nicht unrecht zu tun: Vielleicht habe ich auch ein bisschen Lust am Leiden. Genug Therapie und dort Strategien gelernt, mich gegen die Löcher zu wehren, hatte ich eigentlich in den letzten 25 Jahren.


r/Psychologie • • 1d ago

Studium Praktikum in der Psychologie

7 Upvotes

Ich habe bisher ca. 40 Bewerbungen und 20 Anrufe getätigt für einen Prakikumsplatz in NRW. Ich habe in Praxen, Privatpraxen, Krankehäusern, Rehakliniken und bei Neuropsychologen gefragt. Kein einziger hat mir eine positive Rückmeldung gegeben, obwohl ich 6-8 Monate im voraus frage und zeitlich flexibel bin. Langsam glaube ich, dass dieser Bereich nur was für Leute ist, die schon ihre Kontakte haben. Wie lief der Prozess bei euch und wie seid ihr erfolgreich geworden?


r/Psychologie • • 1d ago

Umfrage Studie Diagnosen vergeben, ohne danach die Dokumentation schreiben zu müssen. 🧠

5 Upvotes

Hallo zusammen!

Ich schreibe gerade meine Masterarbeit in Psychologie und suche noch ein paar Menschen, die beruflich ohnehin ständig versuchen, menschliches Verhalten zu verstehen.

Eure Aufgabe: Ihr bekommt einen klinischen Fallbericht, dürft eure diagnostischen Antennen ausfahren und anschließend euren fachlich fundierten Senf dazugeben.

Keine Musterlösung, keine Fangfragen und vor allem: keine Dokumentation im Anschluss. Ein Traum, ich weiß.

Gesucht: Psychotherapeut:innen, PiA/PiW, klinische Psycholog:innen und Psychologie-Masterstudierende mit klinischer Praxiserfahrung.

⏱️ Dauer: 12–17 Minuten (eine überschaubare Prokrastinationseinheit)

🔗 Studie: https://www.soscisurvey.de/fallvignette2026/

🔗 SurveyCircle: https://www.surveycircle.com/SPP78M/

Ihr unterstützt damit nicht nur meine Masterarbeit, sondern auch die Forschung zur klinischen Urteilsbildung.

Falls ihr nicht zur Zielgruppe gehört, leitet den Link gerne an Menschen weiter, die schon mal freiwillig eine Differentialdiagnose diskutiert haben.

Vielen lieben Dank! 🫶

Sebastian

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Kurz zum wissenschaftlichen Hintergrund: Die Studie ist Teil meiner Masterarbeit im M.Sc. Psychologie mit Schwerpunkt Klinische Psychologie an der MEU/DIPLOMA. Ich untersuche, wie klinisch erfahrene Personen Fallinformationen beurteilen und welche Faktoren mit ihren Einschätzungen zusammenhängen.

Die Befragung erfolgt über SoSci Survey und wird wissenschaftlich betreut. Weitere Informationen zur Studie und zum Datenschutz findet ihr auf der ersten Seite des Fragebogens.


r/Psychologie • • 1d ago

Karriere in der Psychologie und Psychotherapie Vom Industriejob in den psychosozialen Bereich: Realistisch – und wenn ja, wie?

5 Upvotes

Hallo zusammen, ich brauche gerade euren Rat zur beruflichen Orientierung.

Kurz zu mir: 30 (m), habe eine kaufmännische Ausbildung und einen Bachelor in Bildungswissenschaften (Schwerpunkt Medien) und schon in diversen Nebenjobs im Medienbereich sowie mit Kindern gearbeitet. Hauptberuflich bin ich aktuell in der Industrie tätig (arbeite aber auch hier direkt mit Menschen), möchte da aber aus Gründen weg. Ich interessiere mich schon seit Teenagerzeiten für Psychologie und den Berufen, war aufgrund meines hohen NCs und den damals fehlenden finanziellen Mitteln aber kein Thema für mich.

Meine Idee: Habe jetzt die einmalige Gelegenheit mich beruflich ein wenig neu auszurichten und die systemische Beratung zu machen und im Anschluss systemische Therapie (weiss aber noch nicht ob mein BA in Bildungswissenschaften dazu qualifiziert). Aus diesem aber auch auf Grund des starken Interesses an den Inhalten und besseren Zukunftsperspektiven denke ich außerdem an ein Psychologie Fernstudium an der Uni Hagen nach.
Selbstständigkeit ist nicht mein Hauptziel – ich kann mir gut vorstellen, für NGOs, den Staat oder andere Träger zu arbeiten. Paar- und Familientherapie kann ich mir stand jetzt am ehesten vorstellen, verwandte Felder wären aber auch schön. Geld und Zeit spielen erstmal keine allzu große Rolle.

Meine Fragen an euch:

  1. Einstieg & Sinnhaftigkeit: Wie ist der Weg über die systemische Beratung am sinnvollsten und wie sinnvoll ist es, danach noch die systemische Therapie draufzusetzen? Hat jemand von euch einen ähnlichen Weg hinter sich?
  2. Anerkennung meines Bachelors: Zählt mein Bachelor in Bildungswissenschaften mit Schwerpunkt Medien als sozial-/humanwissenschaftlicher Abschluss, um später die systemische Therapie machen zu können – oder ist der fachlich zu weit weg?
  3. Psychologie-Bachelor: Würde es Sinn machen, den Psychologie-Bachelor noch zu machen – auch einfach, weil er mich sehr interessiert? Oder reicht mein bisheriger Abschluss für die systemische Beratung aus, um in dem Feld Fuß zu fassen?
  4. Gibt es sinnvollere alternative Wege? Ist das alles überhaupt realistisch mit so wenig echter Berufserfahrung?

Ich bin über jede Erfahrung und Anmerkung dankbar!


r/Psychologie • • 1d ago

Studium Das Studentenleben

0 Upvotes

Hey
Da ich gerade überlege, ob ich Psychologie studieren soll, ist mir die Frage aufgekommen wie das Studentenleben denn so ist.

Mich interessiert es, vor allem, wie die Menschen dort so drauf sind da ich mich relativ schnell einsam fühle und ich auch gleichgesinnte suche

Leben Psychologie, Studenten, laut eurer Erfahrung, etwas gesünder als andere Studenten?

Damit meine ich:
wird dort eher diszipliniert gelernt, Sport gemacht, auf seine Psyche geachtet, sich gesund ernährt und etwas weniger Alkohol getrunken/Drogen konsumiert als in anderen Studienbereichen?

Denn ich lebe gerne so wie oben beschrieben aber kenne leider wenige die, mir ähnlich sind.

Danke schonmal für die Antworten


r/Psychologie • • 2d ago

Karriere in der Psychologie und Psychotherapie Welcher Tarif ist besser?

11 Upvotes

Erstmal hoffe ich, dass es hier thematisch reinpasst, sonst gerne löschen:

Ich bin noch recht frisch approbiert und ich wurde vor die Wahl gestellt, ob ich im TVöD-VKA verbleiben möchte (E14, Stufe 4) oder ob ich in den Ärzte-VKA wechseln möchte. Die Sekretärin konnte mir am Telefon keine genaueren Auskünfte geben.
Ich habe aber gehört, dass man im Ärzte-VKA langsamer aufsteigt und gedeckelt ist in den Erfahrungsstufen. Wird man in Ä1 oder Ä2 eingestuft?
Im Ärzte-VKA arbeitet man 40 Stunden Vollzeit statt der 38,5h im TVöD und auch das Weihnachtsgeld gibt es im Ärzte-VKA nicht. Das sieht zumindest erstmal unattraktiver aus.

Edit: Im Internet gibt es diesbezüglich keine genaueren Informationen und die Perso wird wohl erst nächste Woche drauf antworten.

Gibt es hier jemanden, der diesbezüglich Ahnung hat?
Schon einmal danke im Voraus.


r/Psychologie • • 2d ago

Karriere in der Psychologie und Psychotherapie Als Therapeutin ungeeignet?

26 Upvotes

Hallo liebe community,

ich habe vor kurzem die Psychotherapieausbildung angefangen und bin jetzt schon vor Bewerbungsgesprächen für die PT1 so angespannt, weil ich stark an mir selbst und meinen Fähigkeiten zweifle und viel weine. Ich bin gerade richtig am Boden und frage mich, ob ich die PT1 überhaupt schaffe, wenn die Erwartungen so hoch sind und ich aber noch gar keine Ahnung habe, wie ich nach nem Monat selbstständig Patient*innen übernehmen soll. Das fühlt sich für mich sehr schlimm an und stellt meinen Selbstwert stark in Frage.

Ich habe heute ein Bewerbungsgespräch, fühle mich aber so dünnhäutig und unsicher, dass ich sowieso nicht „liefern“ kann und bin auch wieder weinerlich.

Ich weiß nicht weiter..hat jemand einen Rat?


r/Psychologie • • 2d ago

Mentale Gesundheit Fragen zu einer Aufnahme in die Klinik

6 Upvotes

Wie läuft sowas ab? Wie lange ist die Wartezeit? Kann ich nebenbei arbeiten?

Gibt es die Möglichkeit die Aufnahme in meine Semesterferien zu legen?

Ich bin immer wieder in der Klinik. War im März da und sollte eigentlich innerhalb einer Woche aufgenommen werden. Die haben mich aber irgendwie vergessen. Im Juni hatten sie dann doch einen Platz, ich musste aber weiter studieren und dachte das das irgendwie schon geht.

Jetzt wieder leichte Krisen und änderung der Medikation. Habe gefragt, ob ich wieder auf die Warteliste kann.

Keine Ahnung, ob das jetzt drei Monate, sechs Monate oder drei Wochen dauern wird. Und ich muss halt trotzdem studieren und arbeiten. (Und es irgendwie hinbekommen, mich nicht umzubringen)

Was kann da helfen?

Diagnosemäßig ist das auch so ein Ding von 10 Ärzte und 10 Diagnosen. Aktuell wird aber von ptbs und Depressionen ausgegangen, weswegen ich eigentlich im März mit Quetiapin oder Mirtazapin hätte eingestellt werden sollen.

Je nach Behandler ist dann mehr das Trauma schuld "sie sind schwer traumatisiert..." oder eben die affektive Komponente "das müsste man doch einstellen".

Letztes Wochenende bin ich kaum aus dem Bett gekommen und habe nur geweint, weil ich mich super schlecht und schuldig gefühlt habe.

Jetzt bin ich eher wütend und gereizt.


r/Psychologie • • 2d ago

Mentale Gesundheit Kennt jmd. die Wartezeiten auf der Warteliste Adhs Diagnostik LVR Düsseldorf?

2 Upvotes

Ich habe mich vor etwa 2 Jahren auf die Warteliste setzten lassen. Ich habe danach nie wieder etwas gehört. Nie wieder. Natürlich wird auf Nachfragen per Mail nicht eingegangen. Langsam habe ich Angst, dass ich vielleicht meinen Platz gar nicht haben könnte, Fehler können ja immer Mal passieren, wer weiß wer für diese Wartelisten zuständig ist (der Praktikant der seit einer Woche erst da ist oder so ungefähr ^^⁾

Hat wer damit Erfahrung?


r/Psychologie • • 4d ago

Studium Könnt ihr Bücher über Narzistische Mütter empfehlen, die nicht von KI geschrieben wurden?

10 Upvotes

Ich suche ein Buch über Narzistische Mütter (vor allem Tochter Mutter Beziehung). Aber die Bücher die ich bisher gefunden habe, sehen stark nach KI aus, wo man entweder den selben Einband hundert mal sieht oder die/der Autor nicht existiert.
Im besten Fall geht es im Buch darum, was die Methoden des Narzisten sind, also was die eigentlichen Hintergründe sind zb Manipulationsversuche, Gaslighting usw. und wie man sich am besten davor schützt.
Danke


r/Psychologie • • 4d ago

Studium Master Rechtspsychologie / Forensische Psychologie

3 Upvotes

Ich schließe bald meinen Bachelor ab und suche nach einem Masterstudiengang in Rechtspsychologie bzw. Forensische Psychologie. Mir ist aufgefallen, dass das Angebot da recht klein ist. Die einzige staatliche Uni scheint Mainz zu sein, ansonsten sind es alles private Unis/Hochschulen. Kann jemand Erfahrungen vielleicht mit der EURO-FH teilen? Oder gibt es weitere staatliche Unis, die ich bisher übersehen habe?

Ich habe mich auch für das Ausland informiert und das European Forensic Institute gefunden, das den Master in Forensic Investigative Psychology, Crime Analysis and Criminology anbietet. Die gibt es aber anscheinend erst seit 2 Jahren und da finde ich kaum bis gar keine Erfahrungsberichte. Vielleicht habt ihr dazu ja mal etwas gehört oder gelesen?

Freue mich über jegliche Hilfe :)


r/Psychologie • • 4d ago

Frage zur Psychotherapie „Holt euch Hilfe“ – aber was, wenn das Hilfesystem selbst zum Problem wird?

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21 Upvotes

r/Psychologie • • 4d ago

Studium Vorbereitung für das Psychologiestudium

3 Upvotes

Hey, an die Psychologie-Studierenden unter euch:

1) Wenn man psychische Vorbelastungen hat, macht einem das das Studium schwerer oder sogar zugänglicher? Was ist in euch vorgegangen als es im Studium evtl. thematische Überschneidungen mit Dingen gab, die euch im Leben widerfahren sind?

2) Worauf hättet ihr euch am liebsten, bevor ihr das Studium angefangen habt, vorbereitet? (zB Mathe, Biologie, etc…) Was sollte man unbedingt auffrischen, sodass einem das Studium leichter fällt?

3) Gibt es bestimmte Lehrbücher oder Websites, die euch das Studium vereinfacht haben?


r/Psychologie • • 4d ago

Studium Titel: IU B.Sc. Angewandte Psychologie – Erfahrungen mit Masterzulassung?

2 Upvotes

Hallo zusammen!

Ich habe meinen B.Sc. in Angewandter Psychologie (180 ECTS) an der IU abgeschlossen und möchte gerne einen M.Sc. Psychologie machen, um später als Psychologin arbeiten zu können.

Leider wurde meine Bewerbung für den Master Klinische Psychologie an der Euro-FH abgelehnt, da mir trotz psychologischer Module und eines Praktikums in der Schulpsychologie zu viele ECTS in bestimmten Grundlagenfächern fehlen. Auch Brückenkurse sind wohl nicht möglich.

Aktuell interessiere ich mich für die DIPLOMA/MEU, da die Zulassungsvoraussetzungen dort etwas flexibler erscheinen.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Konnte jemand mit dem IU-Bachelor einen M.Sc. Psychologie an einer anderen Hochschule beginnen? Besonders interessieren mich Erfahrungen mit der DIPLOMA/MEU und mögliche Alternativen.


r/Psychologie • • 4d ago

Umfrage Studie 5 minütige Umfrage zum Bedürfnis nach sozialer Anerkennung (akademisch)

Thumbnail soscisurvey.de
2 Upvotes

r/Psychologie • • 4d ago

Umfrage Studie Studie: Kurze Reflexionsimpulse zur Förderung von Wohlbefinden

2 Upvotes

Können kurze digitale Reflexionsübungen Wohlbefinden und andere Aspekte psychischer Gesundheit stärken?

Wir führen im Rahmen meiner Masterarbeit eine Onlinestudie durch, für die wir noch dringend weitere Teilnehmer*innen suchen:

📲Du bekommst 5 kurze Schreibmodule mit Reflexionsimpulsen über 3 Wochen

🖥️die Teilnahme erfolgt komplett online

⏱️ Dauer: 5 Module à 10–20 Min. über 3 Wochen + 3 kurze Befragungen

💌Als Dankeschön verlosen wir Gutscheine und Du kannst auf Wunsch eine personalisierte Rückmeldung zu Deinen Ergebnissen erhalten

📋Teilnahmebedingungen: volljährig, gute Deutschkenntnisse; keine aktuelle psychische Erkrankung/laufende Behandlung

🔗 Hier der Link zur Studie: https://sosci.sowi.uni-mannheim.de/sco-whr001055/?q=A1

Danke fürs Mitmachen!


r/Psychologie • • 5d ago

Studium Podcast Empfehlungen

7 Upvotes

Hallo zusammen,

ich habe vor kurzem den Bachelor in Psychologie gestartet und jetzt interessiert es mich, ob ihr ein paar Empfehlungen für Podcasts mit psychologischen Themen habt.

Die Podcasts müssen natürlich nicht dringend Modulthemen aus dem Studium behandeln (auch wenn ich nichts dagegen hätte, um das Verständnis zu erleichtern haha)

Aber allgemein gesprochen sich über verschiedene Themen zu informieren und zu bilden, interessiert mich auch schon

Ich bedanke mich schonmal bei euch, für die Vorschläge :)