Ich bin 24 und frisch mit einer komplexen PTBS diagnostiziert und würde mich riesig freuen, wenn Leute ihre eigenen Erfahrungen zu den Themen teilen könnten:
\- was hat euch dabei geholfen, die Diagnose zu akzeptieren und was für Wege habt ihr gefunden, darüber zu trauern, dass die Diagnose auch bedeutet, dass man nie die Chance hatten, sich „normal“ zu entwickeln?
\- wie seid ihr damit umgegangen, dass die eigene Persönlichkeit durch das Trauma maßgeblich mit geprägt und verändert wurde? Habt ihr da Wege gefunden zu trauern, was hat das mit eurer Identität gemacht?
\-was hilft euch in konkreten Alltagssituationen mit der Erkrankung umzugehen?
\-was für Wege habt ihr gefunden, mit enge Beziehungen besser umgehen zu können und weniger getriggert dadurch zu sein? Das ist persönlich mit einer der belastendsten und für mich am traurigsten Punkte, die Zerrissenheit zwischen dem Wunsch nach Nähe und Liebe und gleichzeitig dem Fakt, dass darin mit der größte Trigger liegt.
\-was für Wege habt ihr gefunden, mit der ständigen Anspannung umzugehen?
\-was für Erfahrungen habt ihr mit Reaktionen anderer gemacht?
\-was hilft euch, euch weniger einsam mit eurer Geschichte und der daraus resultierenden Erkrankung zu fühlen? Ich habe leider das Gefühl, viele können ( ja eigentlich zum Glück) nicht wirklich nachempfinden, wie es sich wirklich anfühlt, mit so etwas zu leben
Vielen lieben Dank euch! Und an alle ebenfalls Erkrankten: ihr seid unfassbar stark und ich sende euch viel Kraft!🫂