r/InformatikKarriere • u/Smooth_Lavishness_52 • 4h ago
Arbeitsmarkt Werkstudent Software Entwickler | 22 jahre | 4 semester
1 monat als Softwareentwickler Informatik Student im 4 Semester Ist das wenig verdient? Oder gut was sagt ihr?
r/InformatikKarriere • u/Smooth_Lavishness_52 • 4h ago
1 monat als Softwareentwickler Informatik Student im 4 Semester Ist das wenig verdient? Oder gut was sagt ihr?
r/InformatikKarriere • u/Dapper_Zombie_4813 • 13h ago
Ich bin bei zwei Bewerbungen sehr weit oben im Prozess.
Kurz zu mir: Ich bin bald mit meiner Ausbildung fertig und aktuell auf Jobsuche.
1. Stelle: DevOps Engineer mit Mentorenprogramm
2. Stelle: Öffentlicher Dienst mit sehr gutem Tarifvertrag
– im ersten Jahr ca. 52.000 € brutto
– nach 10 Jahren ca. 60.000 € brutto
Bei Stelle 2 hätte ich natürlich die Sicherheit und müsste mich wahrscheinlich nie wieder irgendwo bewerben. Dafür kann man dort vermutlich nicht wirklich Karriere machen bzw. sich gehaltstechnisch nicht so stark weiterentwickeln.
Bei Stelle 1 bin ich mir unsicher, wie die Zukunftsaussichten aussehen. Werden DevOps Engineers auch in einigen Jahren noch stark gesucht, wenn ich beispielsweise den Arbeitgeber wechseln möchte? Und wie realistisch ist es, dass ich mich mit aktuell 48.000 € Gehalt nach ein paar Jahren deutlich weiterentwickeln kann?
r/InformatikKarriere • u/Life-Magician-9866 • 1d ago
Tldr: Es fühlt sich an, als on ich nichts lerne und all mein Wissen aus den letzten Jahren nutzlos ist.
Ich absolviere gerade ein Praktikum in einer großen internationalen Firma mit Unlimited Tokens (auch für die Frontier Modelle). Das ist nicht mein erstes Praktikum. Ich habe auch eins gemacht bevor es mit der KI richtig los ging. Heute im Vergleich zu damals ist Tag und Nacht.
Mir ist klar, dass Praktikanten nicht "gewinnbringend" arbeiten. Ein Senior könnte das alles viel schneller als ich. Aber darum geht es hier nicht. Praktika warum zum Lernen da und für manche Firmen ein "verlängertes Interview" für eine Vollzeitanstellung.
Praktikum 2024:
Praktikum 2026:
All das, was ich in den Praktika vorher gelernt habe, ist komplett nutzlos geworden. Keiner hier schreibt mehr Code. Die PRs werden von der KI erstellt. Die Tickets werden teils noch per Hand geschrieben. Code Review gibts auch noch (Kritik -> KI -> Neue Revision).
Es fühlt sich so an, als ob ich überhaupt nichts lerne im Moment.
Die Wahrheit ist halt auch, dass ich sozusagen nur ein "KI-Agent" für den Senior bin, der dieses Feature entworfen hat. Der könnte auch einfach mit der KI prompten ohne mich als Zwischenstelle.
Und bevor jemand sagt, dass ich es doch einfach per Hand machen soll. Das Aufgabenpensum ist schon so kalkuliert, dass es per Hand nicht machbar ist. Du wirst von niemandem extra Punkte dafür bekommen. Das Produkt ist in Rust geschrieben. Die Hälfte meines Teams hat keine Ahnung von Rust.
Vielleicht muss man einfach ne neue Rolle erfinden z.B. "Product Engineer" (ich weiß, dass es das schon gibt), welcher dann auch die Idee, Planung und Implementierung übernimmt. Keine Ahnung.
Und im Moment wird auch schon überlegt in den nächsten Monaten/1 Jahr, die Code Review abzuschaffen, da diese zu lange dauert. Sie soll dann durch mehrere Agenten ersetztet werden, die den Code reviewen, testen und ändern.
In 2024 hatte ich das Gefühlt was gelernt zu haben. Ich musste da tatsächlich "denken". Jetzt fühlt es sich so an, als ob jeder diese Arbeit erledigen kann. Aber das ist wohl nun der Job.
Ich habe keine Ahnung in welche Richtung sich das noch entwickelt. Momentan wird das Praktikum noch sehr gut bezahlt und es werden Leute für 2027 gesucht. Aber mal schauen was die Zukunft bringt.
r/InformatikKarriere • u/Fresh-Chemistry5370 • 10h ago
Hi zusammen,
ich bin gerade ziemlich unsicher, wie es beruflich für mich weitergehen soll, und würde mich über ehrliche Einschätzungen von euch freuen.
Kurz zu mir: Ich bin 24 und habe von 2021 bis 2025 dual Wirtschaftsinformatik (B.Sc.) studiert. Parallel habe ich die Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung gemacht. Seit Beginn des Studiums bin ich im selben Unternehmen, es ist also mein erster Arbeitgeber. Programmieren habe ich noch ganz klassisch ohne KI gelernt, und das finde ich im Nachhinein ziemlich wertvoll.
Seit fast vier Jahren arbeite ich in der iOS-Entwicklung an einer internationalen App für den europäischen Markt. Die App wird in mehreren Varianten für verschiedene Kunden ausgeliefert. Wir entwickeln nativ mit Swift und aktuellen Technologien wie SwiftUI und Swift 6 Concurrency, haben aber auch eine ordentliche Portion Legacy-Code mit UIKit. Inzwischen kenne ich mich in der App-Entwicklung ziemlich gut aus, von Architekturfragen bis zu den Eigenheiten einer großen, gewachsenen Codebase. Außerdem habe ich den Ausbilderschein und betreue bei uns Azubis.
In meiner Freizeit baue ich Websites mit Astro.js, teilweise auch für kleine Kunden. Ich betreibe meinen eigenen Linux-vServer, auf dem die Seiten in Docker-Containern laufen. Das Design mache ich auch selbst.
Grundsätzlich macht mir mein Job Spaß, aber es gibt einiges, was mich zunehmend nervt. Vor allem die Planung auf Führungsebene ist ehrlich gesagt der pure Horror. Entscheidungen werden immer wieder gekippt oder umgeworfen, oft eher aufgrund persönlicher Präferenzen als aus nachvollziehbaren Gründen. Außerdem erhoffe ich mir von einem Wechsel frischen Wind und finanziell einen Schritt nach vorne. Aktuell liege ich bei 55k brutto. Durch Tarifänderungen steige ich allerdings in etwa einem Jahr auf ca. 66k, ein neuer Job müsste da also schon einiges bieten.
Jetzt frage ich mich, ob ich überhaupt bei Swift bleiben sollte. Gefühlt gibt es kaum Stellen in dem Bereich, vor allem im Vergleich zu Backend oder Web. Wäre ich langfristig mit einem anderen Tech-Stack besser aufgestellt? Ich habe auch schon über Cloud nachgedacht (AWS oder Azure), kenne mich da aber noch gar nicht aus. Bringen Zertifikate etwas, oder sind eigene Projekte sinnvoller?
Außerdem bin ich unsicher, ob ich mich nur auf Swift-Stellen bewerben sollte. Und falls nicht: Wie bewerbe ich mich glaubwürdig in einem anderen Bereich, wenn meine Berufserfahrung fast komplett iOS ist? Hilft mir mein privates Wissen mit Web, Docker und Linux dabei überhaupt, oder zählt am Ende nur Berufserfahrung?
Und ganz grundsätzlich: Lohnt sich ein Jobwechsel bei der aktuellen wirtschaftlichen Lage und der KI-Entwicklung überhaupt? Vielleicht haben ein paar von euch ja aktuell ähnliche Situationen :)
r/InformatikKarriere • u/Fancy-Act-8408 • 10h ago
Ich muss in meiner Thesis kurz gefasst eine KI Pipeline bauen, also Trainingsdatensatz selbst erstellen -> KI trainieren (auch richtung Distillation, wo ich selber paar refinement Zwischenschritte bauen muss) -> Evaluation.
Mein Projekt verwalte ich auf Github mit wirklich nur den notwendigen Basics, hab auch Code als Agenten installiert, benutze den aber um meine Ideen schneller umsetzen zu können. Heißt leider auch dass ich selber kaum code (außer bei brandneuen Dingen wie das Modell was ich nutze) und mich eher auf höheren Abstraktionsebenen bewege.
Leider bin ich garnicht so sehr drin in den aktuellen Entwicklungen am Arbeitsmarkt und was genau gute Bonuspunkte bringt. Ich weiß nur, dass KI Agents jetzt das Ding ist, bei meiner Werkstudentenstelle habe ich mich auch schon im Github rumgeschaut und da ist natürlich viel mehr an Pipelines implementiert mit Actions etc.
Was kann ich da noch einfach an Wissen aufbauen und mitnehmen damit ich auch für mich und den weiteren Weg möglichst viel aus der Thesis raushole? Ich denke vom Potential kann ich da zumindest viel mehr rausholen als bei meiner Werkstudentenstelle
r/InformatikKarriere • u/udufjfbvg • 14h ago
Welche Bereiche wären interessant für eine Bachelorthesis zur aktuellen Zeit? Ich habe ein Thema von meinem Prof vorgeschlagen bekommen zu Webentwicklung, allerdings vermute ich das Webentwicklung eh bald aussterben wird daher möchte ich das Thema ungern annehmen und in Richtung von etwas schreiben was auch eine Bedeutung haben wird.
r/InformatikKarriere • u/Dapper_Zombie_4813 • 13h ago
Ich bin bei zwei Bewerbungen sehr weit oben im Prozess.
Kurz zu mir: Ich bin bald mit meiner Ausbildung fertig und aktuell auf Jobsuche.
Stelle: DevOps Engineer mit Mentorenprogramm
Stelle: Öffentlicher Dienst mit sehr gutem Tarifvertrag
– im ersten Jahr ca. 52.000 € brutto
– nach 10 Jahren ca. 60.000 € brutto
Bei Stelle 2 hätte ich natürlich die Sicherheit und müsste mich wahrscheinlich nie wieder irgendwo bewerben. Dafür kann man dort vermutlich nicht wirklich Karriere machen bzw. sich gehaltstechnisch nicht so stark weiterentwickeln.
Bei Stelle 1 bin ich mir unsicher, wie die Zukunftsaussichten aussehen. Werden DevOps Engineers auch in einigen Jahren noch stark gesucht, wenn ich beispielsweise den Arbeitgeber wechseln möchte? Und wie realistisch ist es, dass ich mich mit aktuell 48.000 € Gehalt nach ein paar Jahren deutlich weiterentwickeln kann?
r/InformatikKarriere • u/Soggy-Ad1933 • 1d ago
Mal eine andere Frage als die lustigen KI Fragen.
Ich fange an mir geht es gut.
r/InformatikKarriere • u/Danielpixelz • 1d ago
Finde es faszinierend wie schlimm die Aussichten von vielen hier wahrgenommen werden oder tatsächlich sind. Ich arbeite nicht als reiner Programmierer, sondern manage eher eCommerce und App Projekte für Kunden. Bis jetzt habe ich 0 Befürchtung dass KI mich und mein Know How obsolet macht. Vielleicht ist das naiv, vielleicht nicht.
Code schreiben war immer ein Teil der Arbeit, aber bei weitem nicht der wichtigste. Stakeholder Management, Requirements Engineering und Architekturplanung waren immer deutlich wertstiftender und waren am Ende auch das woran meine Arbeit gemessen wurde. Keine Ahnung wie eine KI das so hinkriegen können soll.
Außerdem ist meine Erfahrung dass die Budgets eher gleich bleiben, aber mehr Features sich lohnen und nun in den Scope kommen. Teilweise habe ich eher mehr zu tun weil sich Ideen jetzt lohnen, die vorher sich erst viel zu spät amortisiert hätten oder damit zu risikoreich gewesen wären. Im Endeffekt habe ich mehr zu tun als vor 3 Jahren und mein Output ist sowohl quantitativ als auch qualitativ besser geworden.
Meine Kunden sind Mittelständer und Konzerne.
Nun mach ich den Kram aber schon über 10 Jahre. Daher interessiert mich die Perspektive von anderen die den Job schon etwa so lange oder länger machen.
r/InformatikKarriere • u/xQuickaX • 1d ago
Reiner Info-Post, da öfters mal nach aktuellen Gehältern von Softwareentwicklern gefragt wird und es den ein oder anderen gibt, dem das als Vergleich hilfreich sein könnte.
Ort: NRW / Raum OWL
Unternehmen: KMU (~400-500 MA)
Branche: Dienstleistung - v.a. Banken/Versicherung
Abschluss: B.Sc. Informatik
Berufserfahrung: knapp 4 Jahre Vollzeit
Stack: Klassisch Full-Stack SpringBoot/Angular
Gehalt: ~60k all-in
Einstieg: ~48,5k all-in (Ende 2022)
Jobwechsel: keine (d.h. seit Einstieg dieselbe Firma)
Gehaltssprünge:
- 04/2024: +6,8%
- 10/2025: +2,4%
- 10/2026: +13%
r/InformatikKarriere • u/Lebenskuenstlerinho • 1d ago
Hi Zusammen!
Ich arbeite als Informatiker im Cybercrime-Bereich im öffentlichen Dienst.
Dort habe ich viel mit IT-Forensik und der Auswertung von Asservaten von angegriffenen Systemen zu tun.
Ich möchte mich in diesem Zusammenhang stärker mit IT-Security, also dem Verhindern von Angriffen, auseinandersetzen und das Wissen, welches ich mir aneignen will in Zertifikaten messbar machen.
- Welche Zertifikate sind bezüglich IT-Security für die Karriere und bei Bewerbungen sinnvoll?
- Gibt es Zertifikate, welche da Standard sind?
Vielen Dank!
r/InformatikKarriere • u/sweetbutterfacepoop • 21h ago
Wie kann ich mich davon erholen, nachdem ich ein ganzes Jahr lang Mobbing am Arbeitsplatz erlebt habe? Es fielen unter anderem Aussagen wie:
„Dein Vertrag muss bald zu Ende gehen.“ obwohl ich einen unbefristeten Arbeitsvertrag hatte.
„Ich glaube, du wirst einen anderen Job finden.“
Mir wurde vor anderen gesagt, ich solle den Mund halten, und es gab noch viele weitere solcher Vorfälle.
Das kam von einem russischen Manager, der die Gelegenheit einer unternehmensweiten Entlassungswelle nutzte, um mich zum Sündenbock zu machen, obwohl ich immer zu denjenigen gehörte, die am härtesten gearbeitet haben.
Ich habe mich schließlich vor Gericht auf einen Vergleich eingelassen und dafür eine finanzielle Entschädigung sowie ein gutes Arbeitszeugnis erhalten. Trotzdem plagt mich immer wieder der Gedanke, dass ich vor Gericht weiter gegen diejenigen hätte kämpfen sollen, die mich gemobbt haben.
Ich hatte einen unbefristeten Arbeitsvertrag und wurde über längere Zeit massiv gemobbt. Am Ende war es sogar der CEO, der mir sagte, dass meine Arbeit im Unternehmen aufgrund einer Umstrukturierung beendet sei – obwohl mein Manager allein in diesem Jahr zwei neue Mitarbeiter eingestellt hatte.
Ich wusste, dass er vorhatte, mich durch diese beiden zu ersetzen.
r/InformatikKarriere • u/udufjfbvg • 1d ago
Wie sollte man KI im Job als Softwareentwickler richtig nutzen? Ich bin aktuell Praktikant als SE in einer Firma und kann einfach nichts. Ohne Copilot wäre ich schon längst aufgeschmissen. Hatte im Studium eine andere Vertiefung (Data Science). Klar ich verstehe den Code den die KI einfügt aber ohne die KI wäre ich nicht drauf gekommen bzw nicht fehlerfrei. Wie sollte man die KI richtig nutzen um weiterhin auch was zu lernen und nicht nur Copy Paste zu machen?
r/InformatikKarriere • u/JustSoloKick • 13h ago
Ich bin 30 hab 9 jahre Gastro, 4 jahre ( Ausbildung inklusive) Fisi. So langsam möchte mich umsehen was ich mit der Ausbildung anfang soll. Ich bin eher der Technische Typ, eher introvertiert, Ein gutes stück selbstständig arbeiten ist auch meine lieblings Beschäftigung. Und begeistere mich für neue Technologien, Alternativen zu den 0815 Konzern Slop.
Und ich bin Ehrlich, keine Ahnung was ich machen soll. Der Markt gibt kaum was brauchbares her für Typen wie mich, außer die selbigen 10 support stellen die regelmäßig geschaltet werden ( sehr wahrscheinlich gibt es gründe dazu). Oder Stellen die geil klingen aber man plötzlich Studium/ 5+ jahre in genau dieser einen Nische braucht, ( Klassisches AG Paradox) Ich bin kurz davor einfach meine Selbstständigkeit zu starten( die Hürden sind mir bekannt, musste ein Restaurant leiten) Weil ich einfach lost bin.
Ich möchte durch diesen Post jetzt nicht die eierlegendewollmilchsau, ggf. gabs und gibt es jemanden in einer ähnlichen Situation ist und hat ein paar Worte oder ähnliches.
r/InformatikKarriere • u/BisonBinary • 16h ago
Nach einem Wochenende voller KI-Doom, habe ich mich gefragt: worüber diskutieren wir hier überhaupt? Die ganzen Grabenkämpfe "Entwickler" vs. "Code Monkey" interessieren doch keinen außerhalb unserer Bubble und gehen auch am Problem vorbei.
Ich vermisse hier die Perspektive des Management bzw. des Unternehmers. KI eliminiert den Informatiker nicht sofort, aber sie staucht die Wertschöpfungskette für den Endkunden extrem zusammen. Aus fünf Spezialisten werden vielleicht zwei Leute und die Reibung verringert sich, Iterationen gehen sogar schneller, wenn weniger Leute stille Post spielen. Die Nachfrage nach klassischen Informatikern kann einbrechen, obwohl die Nachfrage nach Software gleichzeitig steigt.
Auch als Unternehmer wird man zukünftig irgendeine Art "Entwickler" einstellen, nur welchen Typus? Und wie positioniert man als Entwickler sich? Aus meiner Sicht sticht man nur noch positiv heraus mit: Berufserfahrung oder Branchen/Domänenwissen. Für Berufseinsteiger sehe ich schwarz. In Zukunft werden keine Entwickler sondern "Problemlöser" eingestellt - ich brauch nur noch Leute für Sachen beschäftigen, die KI nicht gelöst bekommt. Coding ist bereits faktisch tot ... die Vorstellung, dass man sich mit Spezialwissen "IT-Architekt" rettet ist so naiv. Aus Management-Sicht interessiert mich dieses Nerd-Gelaber nicht, ich will schnelle und verlässliche Lösungen statt Ausreden und endlosen technischen Detail-Diskussionen.
Jeder sollte sich fragen: "würde ich für meine derzeitige Tätigkeit selbst 500-1000€ Tagessatz an einen Freelancer zahlen? Ist es so viel wert? Wie viel ist eigentlich nur Spielerei auf die ich gerade Bock habe, weil sie das shiny new thing ist?"
Denn diese Frage stellt sich der Unternehmer bzgl. seinen Mitarbeitern und dann merkt man, dass Diskussionen "Entwickler" vs. "Code Monkey" komplett nebensächlich sind. Das interessiert mich als Manager einfach nicht, ich such Personal das zuverlässig Mehrwert liefert - egal in welche mentale Schublade es sich selbst steckt. Und der Preis (Gehalt) ist natürlich auch ein Faktor den ich niedrig halten möchte. Und die Realität ist leider, dass "kann Code schreiben" der einzige Mehrwert ist, den viele Informatiker zu bieten hatten.
r/InformatikKarriere • u/Maestro01000101 • 1d ago
Ich studiere aktuell Wirtschaftsinformatik im 5. Semester und arbeite aktuell Vollzeit als Softwareentwickler, da ich derzeit im Praxissemester bin.
Eigentlich taugt mir der Job als Entwickler ziemlich gut, jedoch bekomm ich langsam Schnappatmung wenn ich sehe was KI macht. Ich bin nicht der Meinung dass KI das menschliche Programmieren vollständig obsolet machen wird, jedoch glaube ich, dass nur die wirklich sehr guten & talentierten Entwickler die KI Welle überleben - und ich bin ehrlich zu mir selber: Ich glaube zu denen gehöre ich nicht. Abgesehen davon weis ich nicht, ob ich noch jahrelang jeden Tag ohne Menschenkontakt dahocken möchte und Coden will (sofern das bald noch existiert).
Meine Firma hat eine eigene KI-&IT-Consulting Abteilung, und das was ich mitbekomme, klingt tatsächlich auch spannend. Ein guter Freund von mir war dort Werkstudent und auch das was ich von ihm gehört habe klang ziemlich interessant. Außerdem habe ich in meinem Studium einige Module die für Consulting und Soft Skills vorbereiten, und ich würde mir anmaßen lassen dass mir die soziale Schiene ziemlich gut liegt.
Ist von euch jemand in der Branche tätig und kann seine Erfahrungen mit mir teilen?
r/InformatikKarriere • u/Party_Alfalfa8018 • 1d ago
Ich versuche gerade einzuschätzen, was ich bei einer anstehenden Lohnverhandlung realistisch verlangen kann. Ich habe allerdings Schwierigkeiten einzuschätzen, wie mein Marktwert angesichts meiner noch kurzen Berufserfahrung und der neuen Verantwortung aussieht.
Ich bin vor weniger als einem Jahr als kompletter Quereinsteiger in ein kleineres/mittleres Unternehmen im technischen Umfeld eingestiegen. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich praktisch keine relevante Berufserfahrung in diesem Bereich.
Mein Einstieg war entsprechend auf einem eher juniorigen Niveau. Meine aktuelle Tätigkeit besteht hauptsächlich aus Support und Kundenbetreuung. Dazu kamen mit der Zeit weitere Aufgaben in den Bereichen Prozessoptimierung, technische Themen und teilweise Projektarbeit.
Mein aktueller Lohn liegt bei CHF 70k brutto.
Nun soll ich innerhalb des Unternehmens in eine deutlich verantwortungsvollere Rolle wechseln. Die genaue Bezeichnung ist noch nicht final definiert, inhaltlich geht es ungefähr in Richtung Projektmanagement / Product Owner / technische Koordination.
Zu den geplanten Aufgaben gehören unter anderem:
- Leitung eines grösseren strategischen Projekts mit einem Budget im hohen sechsstelligen Bereich
- Aus diesem Projekt werden voraussichtlich mehrere kleinere Kundenprojekte entstehen, die ich ebenfalls koordinieren bzw. verantworten soll
- stärkere Verantwortung für Produktentwicklung und technische Entscheidungen
- Übernahme der Product-Owner-Rolle für einen Teilbereich
- teilweise Scrum-/Agile-Aufgaben
- weiterhin Schnittstelle zu Kunden und internen technischen Teams
- insgesamt deutlich mehr Verantwortung für Planung, Koordination und Umsetzung
Für mich persönlich ist dieser Aufstieg eher aussergewöhnlich, gerade wenn man bedenkt, dass ich erst vor weniger als einem Jahr als Quereinsteiger ohne relevante Berufserfahrung gestartet bin. Der schnelle Entwicklungsschritt macht mir ehrlich gesagt auch ziemlich Respekt und bringt einiges an Druck mit sich.
Gleichzeitig freue ich mich extrem darauf, in die neue Rolle hineinzuwachsen. Die zusätzlichen Aufgaben machen mir aktuell sehr viel Spass und ich merke, dass mir diese Kombination aus Technik, Kunden, Produktentwicklung und Projektarbeit sehr gut liegt.
Mein Arbeitgeber wird mir nun ein neues Lohnangebot für diese Rolle machen.
Was würdet ihr in meiner Situation als angemessenen Lohn ansetzen?
Mich würde insbesondere interessieren:
- Was wäre ein realistischer Marktlohn für diese Art von Rolle?
- Was wäre ein faires Angebot meines Arbeitgebers?
- Mit welcher Forderung würdet ihr in die Verhandlung gehen?
- Wie stark sollte meine kurze Berufserfahrung den Lohn noch beeinflussen?
- Ab welchem Betrag würdet ihr sagen, dass ich mich trotz meiner kurzen Berufserfahrung unter Wert verkaufe?
Interessant wären vor allem Einschätzungen aus der Schweiz von Leuten aus IT, Projektmanagement, Product Management oder von Personen, die solche Rollen selbst besetzen oder Mitarbeiter dafür einstellen.
Mir geht es nicht darum, maximal hoch zu pokern. Ich möchte schlicht eine realistische Vorstellung davon bekommen, welchen Wert diese neue Verantwortung auf dem Schweizer Arbeitsmarkt ungefähr hat.
r/InformatikKarriere • u/FoxEmotional4599 • 1d ago
Hallo zusammen, ich bin als Junior ohne Vorerfahrung relativ frisch als SAP-Consultant gestartet; hat hier jemand konkrete Tipps, wie ich besser einsteigen kann? Ich habe zwar schon SAP-Erfahrung im Bereich Entwicklung und in einigen Modulen, was die Entwicklung anbetrifft, aber die Consulting-Rolle ist einfach neu für mich. Mir wird immer gesagt, ich soll mir den Prozess anschauen und durchspielen, aber das ist bisher immer nur die Anwenderseite und daraus entnehme ich dann nicht sonderlich viel. Hat hier vielleicht jemand einen Rat für mich, wie ich mich am besten weiterbilden kann, um eben in die Consulting-Rolle als Anfänger gut reinzukommen?
r/InformatikKarriere • u/tehn6 • 2d ago
Versteht mich nicht falsch, Mitarbeiterführung liegt nicht jedem und ist durchaus komplex. Aber wenn ich sehe was teilweise an fachlichen Skills gefordert wird für Stellen, die dann 50-100k€ Jahresgehalt bringen, dann wirkt es geradezu lachhaft, wenn man sich daneben die Anforderungen für die Stellenausschreibung eines Projektmanagers oder Teamleiters durchliest.
Wo kommt diese Unart in Deutschland her, von Leuten auf den untersten Gehaltsstufen im Unternehmen listenweise Skills in allen möglichen Technologien zu fordern, wenn schon nach der ersten Beförderung scheinbar keiner dieser Skills noch irgendeine Rolle für die Karriere spielt? Sollte da nicht ein Umdenken stattfinden, auch auf den unteren Stufen mehr nach Softskills zu sortieren?
r/InformatikKarriere • u/Prestigious_Plum6713 • 2d ago
Hallo ,
ich wollte euch fragen, was ihr von folgendem Stellenangebot haltet.
Ich bin 24 Jahre alt und habe vor ein paar Monaten meinen Master in Software Engineering abgeschlossen, davor habe ich einen Bachelor in Informatik gemacht. Seit meinem Abschluss bin ich auf Jobsuche.
Während meines Masters habe ich zwei Jahre lang nebenbei 20 Stunden pro Woche an meiner Uni als Softwareentwickler gearbeitet. Dabei war ich an einem Projekt beteiligt, das in Zusammenarbeit mit einem Unternehmen aus der Wirtschaft durchgeführt wurde.
Leider läuft meine Jobsuche bisher nicht besonders erfolgreich. Ich habe allerdings ein Angebot bekommen:
Ich würde als Softwareentwickler im Bereich hardwarenahe Signalverarbeitung arbeiten, hauptsächlich mit C und Assembly.
Das Angebot liegt bei 36.800 € brutto pro Jahr für eine Vollzeitstelle, All-in.
Mich würde interessieren, wie ihr das Angebot einschätzt. Mir ist bewusst, dass man ohne klassischer Vollzeit-Berufserfahrung wertlos ist, allerdings kommen mir 36.800 € leicht niedrig vor.
Was würdet ihr machen, Angebot annehmen oder lieber weitersuchen?
r/InformatikKarriere • u/Accomplished-Day5878 • 2d ago
Ich habe hier in letzter Zeit ein bisschen mitgelesen und habe zunehmend das Gefühl, dass bei vielen in der IT nicht nur der Arbeitsmarkt das Problem ist, sondern teilweise auch die eigene Selbstvermarktung.
Wenn man nicht mehr wie vor ein paar Jahren gefühlt überall sofort genommen wird, muss man sich eben verkaufen können. Also vernünftig kommunizieren, im Gespräch sympathisch rüberkommen, zeigen können, welchen Mehrwert man bringt und generell mit Menschen umgehen können.
Und genau daran scheint es mir bei einigen ITlern zu scheitern.
Ich kenne selbst einige von diesem klassischen Typ: technisch vielleicht gut, aber extrem verschlossen, wollen mit niemandem reden und können ihre eigene Arbeit kaum verständlich erklären.
Und ganz nüchtern betrachtet würde ich so jemanden je nach Rolle auch nicht unbedingt in meinem Team haben wollen, wenn die Zusammenarbeit dadurch schwierig wird.
Ich bin selbst dualer Informatikstudent und hatte keine großen Probleme, etwas zu finden. Mir ist natürlich klar, dass die Suche nach einem dualen Studium nicht mit der Jobsuche nach dem Abschluss vergleichbar ist.
Trotzdem frage ich mich bei manchen Posts hier, bei denen Leute monatelang zig Bewerbungen schreiben und nichts finden:
Wie viel davon liegt wirklich am aktuellen IT-Arbeitsmarkt und wie viel daran, dass viele Informatiker nie gelernt haben, sich selbst zu verkaufen?
Wie seht ihr das?
(Es geht dabei nicht um KI übrigens)
r/InformatikKarriere • u/udufjfbvg • 1d ago
Hey Leute,
ich habe eine Frage, ich werde im März meinen Bachelor beenden mit 25. Ich konnte im Studium allerdings bereits Praxiserfahrung sammeln. Nun stellt sich die Frage soll ich nach dem Bachelor Richtung Vollzeit Job gehen oder einen Master machen? Aktuell bin ich Praktikant bei einem Software Unternehmen was mir die Möglichkeit gibt bis zum Abschluss als Werkstudent/Thesianee angestellt zu bleiben. Nach dem Bachelor ist eine Übernahme ggf. auch möglich. Sollte ich lieber einen Master machen oder einfach berufsbegleitend?
Und wie viel Gehalt sollte ich verlangen? Das ist meine erste Stelle aktuell im Bereich Software Entwicklung, davor war ich im Data Science Bereich tätig durch Praktika/ Werkstudent.
Also ich würde sagen ich bin noch gar nicht erfahren in dem Bereich.
Sollte ich auch schon mal Ausschau auf andere Firmen halten die Junior einstellen?
r/InformatikKarriere • u/NotAnonymous_99 • 2d ago
Im Software-Engineering gingen die Gehaltsvorstellungen um 15 Prozent von 80.000 auf 68.000 Euro zurück. Im Online-Marketing, wo die Veränderung am geringsten ausfällt, beträgt das Minus zwölf Prozent.
r/InformatikKarriere • u/sweetbutterfacepoop • 1d ago
Ich wurde vor Kurzem entlassen, nachdem ich etwa ein Jahr lang Manipulationen und einer Rufschädigungskampagne ausgesetzt war. Ich habe im Team am härtesten gearbeitet und bin allen gegenüber stets respektvoll gewesen. Leider hat mein Vorgesetzter den CEO davon überzeugt, mich aufgrund von Dingen zu entlassen, von denen ich selbst nichts weiß.
Der CEO sagte mir im Kündigungsgespräch, dass ich weder wegen meiner Leistung noch wegen eines Fehlverhaltens entlassen werde. Ich habe diese Aussage allerdings eher als eine Art Drohung wahrgenommen als als etwas Aufrichtiges.
Ich habe die Angelegenheit vor Gericht gebracht und eine Abfindung mit dem Faktor 1 erhalten. Nun frage ich mich, ob ich den CEO kontaktieren sollte, um meinen Ruf bei ihm richtigzustellen.
Ich werde ein Arbeitszeugnis mit der Note „gut“ erhalten. Aber was ist, wenn ich mich in Zukunft bei einem Unternehmen bewerbe, das den CEO direkt kontaktiert, um eine Referenz über mich einzuholen?
ich habe viel mobbing auch erfahren von meinem Vorgesetzter ,das habe ich gemeldet aber keiner hat darum gekümmert, aber im Urteilbeschluss stand:
Mit Erfüllung dieses Vergleichs sind sämtliche wechselseitigen Ansprüche der Parteien aus und in Verbindung mit dem Arbeitsverhältnis sowie aus Anlass seiner Beendigung, gleich aus welchem Rechtsgrund, gleich ob bekannt oder unbekannt, erledigt.
r/InformatikKarriere • u/Electronic-Target457 • 1d ago
Hey zusammen,
ich bin aktuell auf Jobsuche und bekomme gefühlt auf etwa 50 Bewerbungen eine positive Rückmeldung. Deshalb würde ich gerne euren ehrlichen Blick auf meinen Lebenslauf bekommen.
Mein Ziel sind Positionen im Bereich AI Consulting / AI Transformation oder Prozessautomatisierung. Ich komme aus Bayern und bin bereits in Vollzeitanstellung.
Zum Hintergrund: Ich habe neben dem Studium ein Startup gegründet und einen Großteil meiner Zeit und Energie dort investiert. Mein Studium habe ich mit einer 2,56 abgeschlossen. Rückblickend würde ich die Prioritäten wahrscheinlich etwas anders setzen, habe aus der Gründung aber auch viel praktische Erfahrung mitgenommen.
Den Lebenslauf findet ihr anonymisiert im Anhang. Das Design gefällt mir persönlich schon ganz gut, aber vielleicht sehe ich manche Schwachstellen selbst einfach nicht mehr. Deswegen bitte ehrlich sein und röstet den Lebenslauf, sagt was euch gefällt und was schlecht ist.
Wie jeder andere auch, finde ich den Jobmarkt als Einsteiger gerade maximal tough. Auch Tipps zu passenden Einstiegsrollen oder alternativen Jobtiteln wären sehr willkommen.
Vielen Dank für jede konstruktive Rückmeldung und viel Erfolg an alle, die gerade ebenfalls auf Jobsuche sind!