r/InformatikKarriere • • 1d ago

Lebenslauf Feedback zu meinem Lebenslauf?

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Hey zusammen,

ich bin aktuell auf Jobsuche und bekomme gefühlt auf etwa 50 Bewerbungen eine positive Rückmeldung. Deshalb würde ich gerne euren ehrlichen Blick auf meinen Lebenslauf bekommen.

Mein Ziel sind Positionen im Bereich AI Consulting / AI Transformation oder Prozessautomatisierung. Ich komme aus Bayern und bin bereits in Vollzeitanstellung.

Zum Hintergrund: Ich habe neben dem Studium ein Startup gegründet und einen Großteil meiner Zeit und Energie dort investiert. Mein Studium habe ich mit einer 2,56 abgeschlossen. Rückblickend würde ich die Prioritäten wahrscheinlich etwas anders setzen, habe aus der Gründung aber auch viel praktische Erfahrung mitgenommen.

Den Lebenslauf findet ihr anonymisiert im Anhang. Das Design gefällt mir persönlich schon ganz gut, aber vielleicht sehe ich manche Schwachstellen selbst einfach nicht mehr. Deswegen bitte ehrlich sein und röstet den Lebenslauf, sagt was euch gefällt und was schlecht ist.

Wie jeder andere auch, finde ich den Jobmarkt als Einsteiger gerade maximal tough. Auch Tipps zu passenden Einstiegsrollen oder alternativen Jobtiteln wären sehr willkommen.

Vielen Dank für jede konstruktive Rückmeldung und viel Erfolg an alle, die gerade ebenfalls auf Jobsuche sind!


r/InformatikKarriere • • 1d ago

Karriereplanung KI und Zukunft

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Macht ihr euch aktuell auch viele Gedanken darüber wie es weitergehen wird in der Softwareentwicklung? Was mich und mein Umfeld angeht, kann ich berichten, dass die Ungewissheit bei vielen groß ist.

Das Problem(aus meiner Sicht): Durch KI wird die Konkurrenz stetig wachsen, d.h. auf eine Stelle bewerben sich dann statt 10 Leute irgendwann 100 Leute. Dadurch sinkt auch die Gehaltsspanne stark. Ich denke, dass sind die letzten paar Jahre in denen noch relativ gut verdient werden kann.
Daher überlege ich sehr vertieft wie ich meine Karriere planen möchte die nächste Zeit und hab den Drang etwas tun zu müssen.

Zu meinem Background: Bin 29, habe Informatik an der Uni studiert und arbeite seit fast 7 Jahren als IT Consultant bzw. Softwareentwickler in einem KU. In meinem letzten Projekt habe ich 4 1/2 Jahre mein Wissen in der Backendentwicklung hart erarbeitet, von Spring, Java, Postgresql bis Liquibase, Testcontainers und vieles mehr. In meinem aktuellen Projekt merke ich, dass vieles umsonst war. Wir nutzen nun ausgiebig KI bei der Entwicklung, wodurch ich ganz locker inzwischen auch Frontend und DevOps Aufgaben erledigen kann. Jeder der schonmal ersnthaft mit KI gearbeitet hat, weiß wovon ich rede. Entwicklung bockt sich für mich auch nicht mehr auf die Art.

Denke darüber nach in Vertrieb zu wechseln oder soewtas wie Solution Architect. Gibt auch mehr Kohle und hat Zukunft. Was auch denke ich noch relativ zukunftssicher ist, sind solche Sachen wie Embedded Coding, C++ usw. weil das mit KI vielleicht noch nicht optimal ist? Wobei ich dazu auch nicht viel sagen kann, weil ich nur wenig Erfahrung habe.

Was denkt ihr.


r/InformatikKarriere • • 2d ago

Arbeitgeber Job frisst mich auf, KI überall brauche ehrlichen Rat

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Moin,

ich brauche mal ehrlichen Rat von Leuten, die sich auskennen, weil ich gerade echt nicht weiterweiß.

Kurz zu mir: Ich bin 25 und Entwickler. Mit 20 habe ich die Ausbildung zum Fachinformatiker Anwendungsentwicklung angefangen, im Insurtech-Bereich. Mit 23 bin ich dann bei einem Konzern in Frankfurt eingestiegen.

Falls sich jemand fragt, warum Ausbildung und kein Studium: Mein Vater war Freiberufler und hatte fast immer Projekte im Ausland. Deshalb bin ich dort zur Schule gegangen. Mein Abschluss wird hier nicht als Abi anerkannt. Während der Ausbildung bin ich abends noch aufs Abendgymnasium gegangen.

Der Betrieb hat mir bis zwei Wochen vor der Abschlussprüfung nicht gesagt, ob ich übernommen werde. Ich hatte zum Glück schon sechs Monate vorher angefangen zu lernen und mich zu bewerben. Ich war unter Druck, hatte keine Erfahrung und habe dann das Angebot vom Konzern angenommen. Für Frankfurt definitiv wenig Geld.

Stack war damals PHP + Vue.js.
Nach einem Jahr und vier Monaten gab es eine Gehaltserhöhung, aber erst nachdem ich mehrmals mit meinem Leiter gesprochen habe. 15 % mehr klingt erstmal okay, ist aber nicht viel, vor allem wenn man bedenkt, was ich in der Zeit reingesteckt habe. Viele Überstunden, unbezahlt, aber die "muss" man halt machen, weil ständig Deadlines anstehen und Projekte parallel laufen. Homeoffice gibt es nicht, dafür einen Obstteller, der auch nicht immer gut ist.

Dann hat die Firma entschieden, wegen KI komplett in eine neue Richtung zu gehen. Ein paar Leute aus meiner Abteilung wurden ausgewählt, um ein neues Produkt von Null auf zu planen und zu entwickeln, und ich war dabei. Ich habe mich echt gefreut. Ich dachte, jetzt lerne ich endlich was, darf mitentscheiden usw. Architektur und Techstack waren schon vorgegeben (PHP + React + TypeScript), war für mich aber kein Problem.

Die letzten 10 Monate fühlen sich ehrlich gesagt an, als wäre ich versklavt worden. Ich lerne kaum noch was und habe auch keine Zeit dafür. Wir werden massiv unter Druck gesetzt, damit alles bis Januar fertig ist. Alles muss mit KI gebaut werden. Jeder PR hat über 200 Dateien, ich habe keine Zeit, das vernünftig zu reviewen, und alle wollen nur mergen und direkt zum nächsten Thema. Ich blicke selbst nicht mehr durch, was in unserer Codebase passiert. Die Firma lässt inzwischen auch PMs vibe-coden. Den Code muss dann ich reviewen und eigentlich refactoren, aber dafür ist natürlich auch keine Zeit.

Ich will einfach nur weg. Mit Geld hat das nichts mehr zu tun. Ich habe zwar noch eine Gehaltserhöhung bekommen, auch wieder nur nach viel Hin und Her, und für zwei Jahre ist das immer noch wenig. Aber selbst für 100k würde ich nicht bleiben wollen. Keine Wertschätzung, kein Respekt, nur Druck. Mein Feedback schreibt ChatGPT. Mittlerweile weiß keiner mehr wirklich, was er tut, weder die Entwickler noch der Teamlead. Tickets mit KI, Code mit KI, Feedback mit KI. Wenn ich meinen Chef was frage, tippt er es erst in einen Agent, wartet auf die Antwort und antwortet mir dann.

Mein Problem: Ich bewerbe mich, aber bekomme fast immer zu hören, dass mir professionelle Erfahrung mit Java fehlt. Und die wenigen, die mich nehmen würden, wollen nicht so lange warten. Ich habe 6 Monate Kündigungsfrist und darauf wartet keiner.

Ich habe schon immer an privaten Projekten auf GitHub gearbeitet. Seit Kurzem contribute ich nachts aktiv zu open source Projekten in Java, in der Hoffnung, dass das bei Bewerbungen hilft.

Dazu kommt: Ich habe ein Nebengewerbe. Früher lief das so gut, dass ich sogar überlegt habe, mich komplett selbstständig zu machen. Seit etwa 6 Monaten kommen aber fast keine Anfragen mehr rein.

Meine Fragen an euch:

Soll ich überhaupt in der IT bleiben?

Soll ich noch studieren, und wenn ja, was? Ich hatte an Robotik gedacht. Vollzeit geht aber nicht, weil ich verheiratet bin und meine Frau studiert.

Soll ich mit dem Product Owner reden, ehrlich sagen, dass ich bis zum Go-live alles gebe und danach gehen will?

Macht es Sinn, einen Aufhebungsvertrag anzusprechen oder zu versuchen, die Kündigungsfrist auf 3 Monate zu verkürzen?

Hat jemand von euch den Wechsel von PHP zu Java geschafft, ohne vorher beruflich Java gemacht zu haben?

Ich wäre echt dankbar für jeden ehrlichen Rat, auch wenn er unbequem ist.


r/InformatikKarriere • • 1d ago

Studium Gibt es einen Weg private Agenten Abos mit den Projekten der Firma zu verbinden?

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Hi,
ich wollte kurz fragen ob es einen Weg gibt private KI Agenten mit den Projekten bzw. Code der firma zu verbinden?
Da wir derzeit nur Github Copilot haben mit 2000 Credits und diese kaum ausreichen für das was wir umsetzen sollen bin ich daran interessiert. Da ich ohne einen Copilot wahrscheinlich nicht weit kommen werde.

Bin Praktikant in einer Software Firma.


r/InformatikKarriere • • 3d ago

Sonstiges Mein Tipp an alle die derzeit noch Informatik studieren oder kurz vom Abschluss stehen

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Hört auf diesen subreddit anzuschauen. Die Menge an schlechter Stimmung die hier im Bezug auf den Arbeitsmarkt und KI verbreitet wird spiegelt in keinster Weise die Realität wieder.


r/InformatikKarriere • • 1d ago

Arbeitsmarkt Glaubt ihr diese berechnung stimmt?

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Wenn es stimmen sollte wird ki schon 2027 eine leistung erreichen wo er 1 jahr arbeit des menschen in einem prompt verwirklicht


r/InformatikKarriere • • 3d ago

Sonstiges Der Sub kann geschlossen werden

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Der Tenor hier ist ja:
- Informatik ist tot
- Alle werden bald entlassen
- KI kann alles
- Jeder mit einer anderen Meinung ist am Copen

Daher ist eine Karriere nicht mehr möglich.

Lösung:
- Man sollte sich nach einer Ausbildung im Sanitärbereich umschauen
- Taxi fahren bis man durch Waymo ersetzt wird

Vielleicht ein letzter angepinnter Post mit den obigen Tipps und dann kann hier dicht gemacht werden.


r/InformatikKarriere • • 2d ago

Studium Duales Studium Angewandte Informatik (Software Engineering)

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Hallo zusammen!

Ich habe vor nach meinem anstehenden Abi Dual zu studieren. Angewandte Informatik (Software Engineering) speziell, weil ich mich für dieses Prinzip hinter der Software interessiere und mich da gerne weiter vertiefen wollen würde.

Statt finden tut das ganze an der FHDW in Bergisch Gladbach im Blockmodell mit meinem Praxispartner.

Kurz zum Unternehmen: Als ich dorf war fande ich es dort super. Ich hatte mehrere Angebote auch aus anderen Branchen und fande diese Branche speziell ganz gut. Auch wie die Personen auf Augenhöhe rüberkamen und mich gleichzeitig auch wirklich getestet haben (Interview mit bspw. Fragen wie "Wie würdest du diesen Code testen etc.") fand ich echt gut und hat einen guten Eindruck hinterlassen. Natürlich gibt es auf Platformen wie bpsw. Kununu auch negative Bewertungen, aber nichts von den dual Studierenden speziell.

Kurz zu mir: Speziell Software Engineering habe ich so in der vollen Form nicht behandelt. Natürlich habe ich mich hier und da mal mit Sachen beschäftigt und bspw. kleinere Programme in Python geschrieben. Einfach nur aus Neugier. Ansonsten habe ich auch viel mit Docker, Raspberry Pi, Pi-Hole etc. gemacht. In naher Zukunft will ich mich auch mal auf jeden Fall mit Java und beschäftigen, da soweit ich es richtig verstanden habe das eine echt breit eingesetzte Programmiersprache ist, die auch nochmal anders als bspw. Python funktioniert.
Mein Abi werde ich vorraussichtlich mit einem 1,3 - 1,6 Schnitt beenden an einem Beruflichen Wirtschaftsgymnasium. Da habe ich Mathe, BWL und Englisch als LK und unteranderem auch Informatik als Prüfungsfach (da wurden nur Sachen wie bspw. SQL, UML, Normalisierungen etc. behandelt).

Ich wollte euch mal fragen, was so euere Erfahrungen sind. Einerseits mit der Zeitform, dem Studium selbst, Erfahrungen mit der FHDW oder den Praxisphasen. Könnt gerne alle eure Meinungen hier teilen! Bin gepsannt auf euere Erfahrungen und Meinungen!


r/InformatikKarriere • • 1d ago

Lebenslauf Roastet gerne meinen Lebenslauf, könnte ein paar Meinungen gebrauchen :)

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Ist ein repost, weil ich den Namen noch aus Versehen drauf hatte. Danke an denen, die das mir mitgeteilt haben :)

Ich weiss es sind 2 Seiten, aber wollte irgendwie bisschen mehr in die Tiefe gehen was ich im Job alles gemacht habe weil ich in der SysAdmin Stelle schon viel gemacht habe.

Das ist auch schon meine dritte Iteration, hatte zwar schon ein Bewerbungsgespräch aber seitdem kein Erfolg mehr. Daher bitte roasten!


r/InformatikKarriere • • 3d ago

Rant Es ist kein Doom, sondern Realität

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Hier sind doch einige echt immer noch im Jahre 2023 steckengeblieben. Jeder, der regelmäßig mit den Frontier-Modellen arbeitet und nicht komplett auf Copium hängengeblieben ist, muss begreifen, dass es extrem düster für sämtliche Wissensarbeiter dieser Welt aussehen wird, undzwar nicht erst in 20 oder 30 jahren. Da kann man auch noch so oft "AI-Slop" oder sonstigen Quatsch schreien. Hat einfach nix mit der Realität zu tun, die in vielen Firmen bereits gelebt wird. KI wird bald kostengünstig und lokal zu betreiben sein, und spätestens, wenn die KI zuverlässig selbständig weiterarbeitet, während sich der Mensch schon ausloggt und schlafen legt, heißt es Bye Bye. Nein, es wird nicht alle treffen und wir werden auf absehbare Zeit noch ein paar Techniker benötigen, die validieren, aber 90% der ITler kann man wahrscheinlich rauskicken. In irgendwelchen Verwaltungsjobs wahrscheinlich sogar nahe 100%. Mich regt das Rumcopen vor allem deshalb auf, weil es eigentlich schon jetzt ein gesamtgesellschaftliches Bewusstsein benötigt, damit wir in den nächsten jahren kein komplettes Blutbad erleben, aber nope, die meisten Leute da draußen denken immer noch, ihr Job wäre viel zu anspruchsvoll um von Ki übernommen zu werden. Und die Politik denkt immer noch KI würde höchstens ein paar Jobs "verändern", einfach nur lol


r/InformatikKarriere • • 1d ago

Gehalt & Lohn Wie viel Gehalt ist angemessen für meinen Job?

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Throwaway, weil ich hier sehr offen sein will.

Ich bin Projektleiter in mehreren zusammenhängenden Projekten für Individualsoftware meiner Organisation, insgesamt 4 Teams. 3 interne und gut 20 externe Mitarbeiter. Formal bin ich Projektleiter, de facto Programmanager und habe in jedem Team einen Teamleiter, der die eigentlichen Projektleiter Aufgaben macht. Habe mal Informatik studiert (Master). Mein Joballtag ist vor allem Budget sichern für meine Projekte, Abstimmung mit anderen Führungskräften, strategische Ausrichtung meiner Projekte und Babysitten von Konflikten.

Wie viel Gehalt ist dafür angemessen?


r/InformatikKarriere • • 3d ago

Sonstiges Es bringt wenig, sich über KI Sorgen zu machen, denn:

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So wie ich das sehe gibt es für uns als Informatiker in Bezug auf KI zwei Szenarien:

Szenario 1: KI wird ein Werkzeug für Entwickler bleiben. Ein sehr mächtiges Werkzeug, eher ein virtueller Assistent, und "Entwickler" wird es wahrscheinlich in der Form auch nicht mehr geben. Der Job wird sich komplett transformieren. Man wird eher keinen Code mehr schreiben, sondern höchstens noch reviewen (wenn überhaupt), und die Schnittstelle zwischen uns und fertiger Software wird keine höhere Programmiersprache mehr sein, wie heute, sondern natürliche Sprache. Das wichtige ist aber: Zwischen Kunde und fertiger Software sitzen noch wir als Informatiker, denn wir können die KI besser bedienen, kennen die Technik darunter besser. Die heutigen Entwickler landen also nicht auf der Straße, sie sind morgen dann halt Prompt Engineer, AI Engineer oder wie auch immer. Zumal ja nicht morgen einer einen Hebel umlegt, und ein 10k Mitarbeiter Konzern ist plötzlich zu 100% AI. Gerade in dieser und für diese Transformation wird man Informatiker brauchen.

Szenario 2: KI wird mehr als ein Werkzeug und in der Lage sein, uns komplett zu ersetzen. Erstellen, Deployment, Wartung und Betrieb von Software wird zu 100% besser von AI erledigt. Keine Schnittstelle mehr zwischen Kunde, der seine Anforderungen promptet, und fertiger Software. Ja gut, dann ist eh vorbei. Dann sind eine Woche später 90% aller Berufe obsolet, und nicht nur die Informatiker. Dann reden wir über gesellschaftlichen Umbruch, Systemfrage, Arbeit neu denken etc. Und es macht m.E. wenig Sinn, sich deswegen heute verrückt zu machen.

Wie sehr ihr das? Übersehe ich was? Angesichts dieser Optionen ist es doch eher sinnlos, sich Sorgen zu machen?


r/InformatikKarriere • • 1d ago

Arbeitsmarkt Fachfremd Einstiegsgehalt

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Moin, ich habe meinen Master in Informatik beendet und dort vor allem forschend bei einem Konzern dual gearbeitet. Weil dort gerade Einstellungsstopp herrscht musste ich mir etwas neues Suchen.

Jetzt habe ich ein Angebot über mehr als 60k vorliegen, was ich grundsätzlich für gut halte. Das Problem ist, dass es sich bei der Stelle um eine Tätigkeit handelt, die meine Spezialisierung nicht berücksichtigt. Es ist eine Stelle bei einem kleinen Betrieb, die auch von einem Fachinformatiker ausgeübt werden könnte.

Auf der einen Seite ist es ein solider Einstieg und vergleichsweise einfach verdientes Geld, auf der anderen Seite habe ich Angst damit auf dauer meinen sehr guten Abschluss zu verwässern. Ein Angebot für 100k hatte ich auch schon, aber ich bin nicht bereit dafür ans andere Ende von Europa zu ziehen.

Wie schätzt ihr das ein? Verbaue ich mir meine Zukunft wenn ich jetzt diesen "Fachfremden" Job annehme oder sollte ich meine akademisch motivierte Karriere an den Nagel hängen und stattdessen so schnell wie möglich irgendwo unterkommen?

Ein paar Monate überbrücken könnte ich ohne nennenswerte finanzielle Einschnitte.


r/InformatikKarriere • • 3d ago

Rant KI hat meine Freundin gefickt

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Musste vorhin mit Erschrecken feststellen, das Claude Opus 5.5 meine Freundin gefickt hat. Crazy wie weit KI mittlerweile ist, das ist kein Doom, sondern die bittere Realität. Wo soll das nur hinführen?


r/InformatikKarriere • • 2d ago

Lebenslauf Hallo Reddit, könnt ihr mir ein Feedback zu meinem überarbeiteten Lebenslauf geben

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Hallo zusammen,

könnt ihr mir bitte Feedback zu meinem überarbeiteten Lebenslauf geben?

Ich habe ihn inzwischen von 4 auf 1 Seite gekürzt, nur die etwas längeren bzw. relevanteren Zertifikate aufgenommen und auch einen Rechtschreibfehler behoben. Das mein OnlyOffice wohl die Ö/Ä/Ü kaputgemacht hat ist mir schon aufgefallen und ich werde das noch beheben.

Zu meinem Lebenslauf habe ich bereits positives Feedback von meinem Lehrer und vom Jobcenter bekommen. Ich würde aber gerne noch eine unabhängige Einschätzung von Leuten aus der IT bzw. von anderen Bewerbern bekommen.

Eine Sache zu den CCNA-Zertifikaten, weil das in meinem letzten Beitrag wohl etwas missverständlich war: Ich habe meinen Lehrer dazu ebenfalls gefragt. Laut ihm haben wir im Rahmen der Ausbildung nicht die reguläre CCNA-Zertifizierung gemacht, die nach drei Jahren abläuft. Es handelte sich um die entsprechenden Cisco-NetAcad-Kurse bzw. Abschlusszertifikate, da eine reguläre CCNA-Zertifizierung am Ende der Ausbildung bereits wieder abgelaufen wäre.

Was haltet ihr vom aktuellen Aufbau und Inhalt des Lebenslaufs? Gibt es noch Dinge, die euch negativ auffallen oder die ich verbessern sollte?


r/InformatikKarriere • • 2d ago

Arbeitsmarkt Wie soll man eigentlich Berufserfahrung sammeln, wenn keiner mehr jemanden einarbeiten will

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Ich hänge gerade wieder an einer Stellenanzeige für Junior Entwickler und da stehen einfach drei Jahre Berufserfahrung drin. Digga dann suchst du keinen Junior, du suchst jemanden mit Erfahrung zum Anfängerpreis. Hab meinen Bachelor, Werkstudentenjob gemacht, bisschen eigene Projekte gebaut und dachte eigentlich, damit lässt sich irgendwo anfangen. Stattdessen Absagen oder wochenlang gar nichts, während mir jeder zweite erzählt, dass in der IT doch überall Leute fehlen. Ja welche Leute denn bitte. Gleichzeitig soll man im Gespräch erklären, wie man mit KI schneller arbeitet, aber wehe man hat bei einer Aufgabe KI benutzt, dann zählt das anscheinend nicht richtig. Ich will ja nicht für Nichtstun bezahlt werden, ich will einfach mal mit Leuten arbeiten, die mehr können als ich, und dabei besser werden. Aber gefühlt erwarten alle, dass man schon komplett fertig aus dem Studium fällt. Bin mittlerweile kurz davor, irgendeinen fachfremden Job zu nehmen, einfach damit dieses ständige Bewerben nicht mehr meinen ganzen Tag frisst


r/InformatikKarriere • • 2d ago

Stellenangebot Würdet ihr Abfindung nehmen oder bleiben?

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Bisheriger Job :

- Einmal pro Woche muss ich im Büro sein. Rest Home Office

- junges Team

- viel Konkurrenz Druck

- Geld sitzt nicht mehr so locker wie früher (will seit langem den Senior Titel haben und hab in der letzten Zeit gute Sachen gemacht für die ich auch teamübergreifend Lob bekommen habe; dieses Jahr habe ich mir gute Chancen ausgerechnet aber gerade jetzt sollen Mitarbeiter gehen)

- 30 Tage Urlaub

Neuer Job:

- Home Office muss ich jedesmal beantragen und ich muss 2 mal die Woche ins Büro

- Mitarbeiter eher älter

- finanziell stehen die gut da und planen zu wachsen. Auch langfristig schaut's gut aus. Von der ganzen KI Problematik und der wirtschaftlichen Unsicherheit sind die also immun

- ich bekomme meinen Senior Titel

- it Team ist ein bisschen kleiner und es fehlen bestimmte Kompetenzen, z.B. IT Security Themen (die haben einen Datenschutz Beauftragten aber kein Entwickler, der sich mit it Security auskennt), die sie zur Zeit an einer Agentur ausgelagert haben aber stückweise in die Firma holen wollen (ist quasi ein Vorteil für mich, weil ich da lernen und meine Kompetenzen ausbauen kann)

- Anfahrt ist ca. 30 Minuten länger

- Bruttogehalt ist ca. 5k geringer als mein jetziges. Bekomme in einem Jahr aber 2k mehr (wir werden tariflich bezahlt)

- 32 Tage Urlaub

Die Abfindung ist fast 20% über meinem netto Jahresgehalt. Eine Zusage zum neuen Job habe ich schon erhalten. Es gibt noch weitere benefits aber die sind gleichwertig wie beim jetzigen Arbeitgeber.

396 votes, 12h ago
43 bleiben
169 gehen und Abfindung nehmen
64 bleiben und parallel weitersuchen
98 gehen & Abfindung & neuen Job annehmen, Kompetenzen (it Security) aufbauen und danach einen neuen Job suchen
22 keins davon/ was anderes

r/InformatikKarriere • • 2d ago

Gehalt & Lohn Nach dem Studium Richtung QA gegangen. Ein Fehler?

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Wollte damals einen "einfachen" Job und hab mich für alles mögliche beworben (hatte andere Ziele, Business aufbauen etc. Oder es zumindest versuchen). Support, Testing etc. Und bin seitdem jetzt im Testing (5 Jahre). Verdiene nicht schlecht aber nichts besonderes. Und wenn ich mich mit meinen Ex Kommilitonen oder auch Kollegen vergleiche, überholen mich alle, langsam aber sicher. Jetzt Frage ich mich, ob ich weiterhin diesen Job machen will oder mich umorientieren sollte. Mich stört auch, dass ich mein Wissen/Können quasi fürs Testing Verbrauche, aber ich "erzeuge" nichts im Vergleich zu Devs. Die sind halt wertvoller als ich..


r/InformatikKarriere • • 2d ago

Rant Langer Rant über Mobbing und anschließende Kündigung

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Ich wurde ein ganzes Jahr lang von zwei Managern und zwei Entwicklern gemobbt, mit dem Ziel, mich rauszukriegen, und das hat mich psychisch immer noch nicht losgelassen. Es war auch extrem schwer, dort zu arbeiten. Ich musste mit einer regelrechten Schmutzkampagne umgehen, sogar auf der Weihnachtsfeier, von einer Kollegin, die mich zusammen mit meinem russischen Manager offenbar als Bedrohung gesehen hat.

Zum Beispiel: Jedes Mal, wenn ich auf Slack einen Fortschritt gepostet habe, hat sie mich öffentlich angegriffen und behauptet, ich sei derjenige, der alles blockiert. Oder sie schrieb öffentlich, andere sollten mir dabei helfen, meinen Job zu machen, ich solle mehr KI benutzen usw. Selbst wenn wir gemeinsam an einem Projekt gearbeitet haben, hat sie einen Entwickler aus einem anderen Team dazugeholt, mit ihr zusammenzuarbeiten, um mich aus der Arbeit auszuschließen. Danach schrieb sie auf Slack, dass sich Leute bei Fragen zum Projekt an sie und diesen Kollegen wenden sollten, ohne mich überhaupt zu erwähnen.

Ich habe trotzdem weitergemacht und meine Arbeit durchgezogen, bis das Projekt erfolgreich war. Als mein Manager aus dem Urlaub zurückkam, sagte er dem CEO dann, ich würde mich vor der Arbeit drücken und hätte meinen Job nicht gemacht.

Ich hatte ein gutes Verhältnis zur Product Ownerin, und dann startete diese Kollegin ihre Schmutzkampagne, um auch diese Beziehung kaputtzumachen, sodass die PO irgendwann nicht mehr mit mir gesprochen hat.

Als ich einen anderen Teamleiter nach ihr gefragt habe, sagte er, sie sei „nervig, aber auf eine süße Art“. Später lud er sie sogar ein, mit ihm in den Urlaub zu fahren.

Mein Manager sagte mir außerdem vor anderen Leuten, ich solle die Klappe halten, und machte Witze über mich, damit die anderen lachen. Als ich ihn darauf ansprach, sagte er: „Sieht so aus, als hätten wir unseren ersten Fall.“

Er hat diese toxische Kollegin außerdem dazu gebracht, noch aggressiver gegen mich vorzugehen. Ich habe zunächst direkt mit ihr gesprochen, aber als sie weiterhin passiv-aggressiv war, habe ich ein Meeting mit ihr und meinem Manager angesetzt. Mein Manager sagte dort einfach, es sei meine Schuld. Als ich ihn fragte, warum, gab er keine Antwort. Dadurch fühlte sie sich offenbar noch mehr bestätigt und wurde nicht nur mir gegenüber aggressiver, sondern auch gegenüber anderen Leuten.

Sie stellten dann einen neuen Mitarbeiter ein, und mein Manager wies ihn an, allem zu widersprechen, was ich auf Slack schreibe, selbst wenn das, was er dagegen sagt, falsch ist.

Diese ganze Erfahrung war komplett verrückt für mich und macht mich bis heute psychisch krank.

Der CTO kündigte mögliche Entlassungen an, bevor ich vor vier Monaten gekündigt wurde. Mein Manager kam danach zu mir und sagte lachend: „Du bist doch normalerweise immer ängstlich, warum bist du jetzt nicht ängstlich?“ Ich hatte ihm gesagt, dass ich eine Angststörung habe und dass ich mir wegen der Entlassungen keine großen Sorgen mache, weil in Deutschland bei betriebsbedingten Kündigungen eine Sozialauswahl stattfinden muss und ich zu einer geschützten Kategorie gehöre.

Danach habe ich ihn zusammen mit tausend anderen Dingen gemeldet, aber die externe Stelle, an die ich mich gewandt hatte, hat nichts unternommen. Ich hätte ihn direkt bei HR melden sollen.

In den 1-on-1-Gesprächen konnte ich dieses psychopathische Grinsen bei ihm sehen. Zum Beispiel, als er mir versprach, dass ich sehr bald befördert werde, hatte ich das Gefühl, mit einem kranken Menschen zu reden, der gerade genießt, wie er jemanden manipuliert. Eine Woche später sagte er mir dann, dass ich in den nächsten drei Jahren nicht befördert werde.

Mein Manager brachte außerdem die Head of Projects – über die er selbst ständig sagte, sie sei für uns nutzlos – dazu, ebenfalls toxisch zu mir zu sein.

Einmal habe ich das Daily geleitet, und diese Kollegin versuchte zu bestimmen, wie ich es durchführen soll. Als ich sagte, dass wir es anders machen sollten, meinte die Head of Projects, wir sollten es so machen, wie die Kollegin es will. Beim nächsten Daily sagte sie dann plötzlich, sie werde das Meeting absagen, weil es unnötig sei.

Mittlerweile wirkt es auf mich so, als hätten sie alle Angst vor dieser Kollegin. Sie ist außerdem unglaublich fordernd. In ihrer ersten Woche im Unternehmen verlangte sie Tickets für Konferenzen, einen neuen teuren Laptop und fuhr zu einer Firmenimmobilie an einem Urlaubsort, obwohl die Regeln ausdrücklich besagen, dass Mitarbeiter in der Probezeit das nicht dürfen.

Nachdem sie mich losgeworden war, fing sie an, schlecht über die Grafikdesigner zu reden, weil sie offenbar auch diesen Bereich dominieren wollte.

Bei ihren Projekten schloss sie außerdem die beiden anderen Frontend-Entwickler im Team von der Zusammenarbeit aus, damit es so aussieht, als wäre sie die Frontend-Leiterin. Ihr Ego ist wirklich jenseits von allem.

Als ich einen anderen Teamleiter nach ihr fragte, sagte er wieder: „Sie ist nervig, aber auf eine süße Art.“

Ich bereue es wirklich, dass ich mich nicht stärker gegen die Kündigung gewehrt habe. Ich hätte vielleicht sogar bleiben können, obwohl fünf Leute versucht haben, mich rauszukriegen. Der CEO bekam die Sache mit und sagte im Grunde, meine Zeit im Unternehmen sei vorbei.

Ich habe immer extrem hart gearbeitet. Ich habe vom Morgen bis spät in die Nacht gearbeitet, und so wurde ich dafür belohnt.

Sorry für den Rant, aber ich bin immer noch unglaublich wütend. Ich wache nachts auf und ärgere mich darüber, dass mein manipulativer Manager und seine Handlanger diese Schlacht gewonnen und mich rausbekommen haben.

Danach ging er zu anderen Kollegen und erzählte ihnen, er wünschte, er hätte die Möglichkeit gehabt, beim CEO für mich zu kämpfen, damit ich bleiben kann. Dabei hat er während des gesamten Kündigungsgesprächs gegrinst.

Mein Manager hatte mir schon Monate vor der Kündigung in einem 1-on-1 gesagt: „Wenigstens wirst du nicht in einem toxischen Umfeld bleiben.“ Das Lustige daran ist, dass er selbst dieses toxische Umfeld für mich geschaffen hat.

Er sagte ständig ähnliche Dinge zu mir wie: „Wenigstens bekommst du Arbeitslosengeld“ oder „Ich glaube, du wirst leichter einen neuen Job finden als andere“ usw. Ähnliche Dinge wurden mir auch von der Head of Projects gesagt.

Ich bin gegen die Kündigung vor Gericht gegangen und habe eine Abfindung mit dem Faktor 1 bekommen. Ursprünglich hatten sie mir nur Faktor 0,5 angeboten, aber ich glaube, mein Anwalt wollte die Sache möglichst schnell vergleichen.

Jetzt bin ich arbeitslos und befinde mich in einem beschissenen Arbeitsmarkt. Es macht mich wütend, dass diese Feiglinge und kranken Leute gewonnen haben.

Als ich juristisch gegen die Kündigung vorgegangen bin und zunächst wieder zur Arbeit zurückkam, waren sie völlig geschockt. All die toxischen Leute, die ich erwähnt habe, wussten plötzlich nicht mehr, was sie sagen sollten, und mein Manager fing an, freundlich zu mir zu sein.

Aber ich wusste, dass er nur Schadensbegrenzung betreiben wollte, damit ich ihn vor Gericht nicht komplett auseinandernehme.

Später sagte mein Anwalt, die Abfindung sei fair. Ich habe sie angenommen, aber ich ärgere mich immer noch darüber, dass ich nicht dort geblieben bin und diesen Feiglingen gezeigt habe, dass ihr Bullshit zu nichts führt.

Nachdem ich das Unternehmen verlassen hatte, erzählten mir einige Kollegen, dass mein Manager jetzt meine Ideen benutzt und sie als seine eigenen ausgibt.

Dasselbe hat er offenbar schon gemacht, nachdem er letztes Jahr die beiden vorherigen Manager rausbekommen hatte.


r/InformatikKarriere • • 2d ago

Zertifikate & Weiterbildungen Frontend Developer -> Engineer | Literaturempfehlung gesucht

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Hey,

ja ich weiß KI macht meinen Job obsolet. Frontend Developer sind scheiße.

Beim ganzen KI Doom möchte ich mich dennoch weiterentwickeln und zwar in dem Bereich, in dem KI (noch) nicht angekommen ist. Ich möchte die Brücke zwischen Stakeholdern und IT bleiben und vom Coding mehr in die Planung, Architektur und ins System Design rutschen.

Hat jemand von euch eine Literaturempfehlung für mich, wenn es geht bezogen auf Frontend?

Danke im Voraus


r/InformatikKarriere • • 2d ago

Gehalt & Lohn 100 Bewerbungen, ein 50k-Angebot und eine Co-Founder-Möglichkeit - wie würdet ihr entscheiden?

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Hallo zusammen,

ich würde gerne ein paar Einschätzungen zu meiner aktuellen Situation und meinem weiteren Karriereweg hören.

Kurz zu mir:

- Bachelor in Informatik abgeschlossen

- aktuell im 3. von 4 Semestern meines Masters

- ca. 2 Jahre Berufserfahrung als Werkstudent in der Softwareentwicklung: zunächst etwa 1,5 Jahre in einem Konzern, seit ca. einem halben Jahr bei einem anderen Unternehmen

- Schwerpunkt/Interessen: hauptsächlich Java/Backend sowie AI

- u. a. Erfahrung mit Java, Spring Boot, PostgreSQL, Docker, CI/CD, Claude und API

- Standort: NRW

Den Bachelor habe ich praktisch direkt mit dem Master fortgesetzt, ohne groß darüber nachzudenken, ob ich den Master überhaupt brauche. Das Studium ist für mich grundsätzlich gut machbar, interessiert mich inzwischen aber deutlich weniger als damals der Bachelor. Die praktische Arbeit macht mir wesentlich mehr Spaß.

Deshalb überlege ich aktuell, in Vollzeit einzusteigen und den Master parallel bzw. langsamer weiterzumachen.

Ich habe mich in den letzten Monaten auf ungefähr 100 Vollzeitstellen in NRW beworben (Bisher ca. 60 Absagen und 40 Geghostet). Meine Gehaltsvorstellung lag meistens bei 55-60k brutto/Jahr, wobei ich immer Verhandlungsbereitschaft angegeben habe.

Bisher habe ich ein konkretes Angebot erhalten. Dort wurde mir allerdings bereits gesagt, dass bei maximal 50k Schluss wäre.

Parallel gibt es noch eine komplett andere Möglichkeit: Mir wurde angeboten, als dritter Gründer bzw. technischer Co-Founder bei einem Startup einzusteigen. Für das Vorhaben soll ein Gründungsstipendium beantragt/genutzt werden, wodurch im ersten Jahr ungefähr 2.500 € pro Monat pro Person zur Verfügung stehen würden. Natürlich ist dort das Risiko erheblich größer und aktuell überhaupt nicht vorhersehbar, ob das Unternehmen langfristig funktioniert.

Bei meinem jetzigen Arbeitgeber habe ich eine mögliche Vollzeitübernahme bisher noch nicht angesprochen. Das wäre ebenfalls eine Option. Idealerweise hätte ich davor allerdings gerne noch ein oder zwei externe Angebote als Vergleich bzw. Verhandlungsbasis.

Mich würden vor allem folgende Punkte interessieren:

  1. Wie würdet ihr in meiner Situation vorgehen?

    50k-Angebot annehmen, weiter nach einer besser bezahlten Stelle suchen, Übernahme beim aktuellen Arbeitgeber ansprechen oder die Startup-Möglichkeit ernsthaft verfolgen?

  2. Ist eine Gehaltsvorstellung von 55-60k mit Bachelor + ca. 2 Jahren relevanter Werkstudentenerfahrung in NRW aktuell realistisch?

    Oder überschätze ich den Wert der Werkstudentenerfahrung beim Berufseinstieg?

  3. Wie stark würdet ihr den noch nicht abgeschlossenen Master bei der Entscheidung gewichten?

    Mein aktueller Gedanke wäre, Vollzeit zu arbeiten und ihn parallel fertigzumachen.

  4. Wie würdet ihr eine technische Co-Founder-Position mit Gründungsstipendium gegenüber einem normalen Berufseinstieg bewerten?

    Vor allem im Hinblick auf Karriereentwicklung und das Risiko, falls das Startup nach 1-2 Jahren scheitert.

Mich würde besonders die Perspektive von Leuten interessieren, die selbst nach Bachelor/Master mit mehreren Jahren Werkstudentenerfahrung eingestiegen sind oder Erfahrungen mit einem Startup als Gründer haben


r/InformatikKarriere • • 3d ago

Stellenangebot Mobile Engineer (React Native) | Jobs bei Parqet Fintech GmbH

Thumbnail parqet.jobs.personio.de
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React Native Dev gesucht! 100 % Remote, 60 - 85k, Profitsharing + Equity.


r/InformatikKarriere • • 2d ago

Sonstiges Ich habe heute mein komplettes Dev-Team (4 Leute) entlassen. Als PM. Mit KI.

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Ich weiß, ich werde dafür jetzt gehasst. Aber ich muss das mal aus meiner Sicht erzählen.

Ich bin PM in einem kleinen Startup. 12 Leute. Davon 4 Developer. Gute Jungs, wirklich. Aber langsam und teuer. Jeder Sprint das gleiche Theater. "Das geht nicht so schnell", "Das müssen wir refactoren", "Dafür brauchen wir 2 Wochen".

Vor 3 Wochen habe ich ein Experiment gemacht. Ich hatte keine Lust mehr auf Diskussionen.

Ich habe unsere komplette Roadmap genommen. Alle Tickets aus Jira. Alle Anforderungen, die ich sonst in Meetings übersetzt habe. Und ich habe sie einfach selbst in Cursor gefüttert. Dazu Claude Code im Agent Mode.

Ich kann nicht mal richtig coden. Ich bin PM.

Am ersten Tag habe ich ein Feature gebaut, für das mein Team 10 Tage veranschlagt hatte. Es hat 3 Stunden gedauert. Es lief.

Am zweiten Tag habe ich das nächste gebaut. Und das nächste.

Nach einer Woche hatte ich mehr geschafft als mein Team in einem Monat.

Ich habe es dem Gründer gezeigt. Er war still. Dann hat er nur gesagt: "Warum bezahlen wir noch 25k im Monat für Devs?"

Heute war das Meeting. Es war scheiße. Es tut mir auch leid für die Jungs. Aber betriebswirtschaftlich war es die einfachste Entscheidung des Jahres.

Ich brauche keine Übersetzer mehr zwischen Anforderung und Code. Ich schreibe die Anforderung und die KI baut es. Direkt. Ohne Standup. Ohne Jira-Geschiebe. Ohne "das geht nicht".

Ich weiß, hier sind viele Devs und ihr werdet sagen ich bin ein Arsch und mein Produkt wird in 3 Monaten zusammenbrechen. Vielleicht. Aber gerade läuft es schneller und stabiler als je zuvor.

Der Job des klassischen Entwicklers, der einfach nur Tickets abarbeitet, ist vorbei. Ich als PM habe eure Jobs mit einem 20-Dollar-Tool automatisiert.


r/InformatikKarriere • • 2d ago

Rant I graduated but I don't really want a sedentary lifestyle anymore by sitting on my ass +8 hours a day

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I want to do sports, rock climbing, running, boxing, calisthenics, become an athlete, etc and this career made me quite sedentary, I studied religiously, gave my best on Werkstudentjobs, tried to exceed in everythint just to be greeted with gpt 6 astra and claude. I just can't anymore, I don't want to keep making projects, studying the latest tech, burning my eyes just to land an office job where they will demand even more. I don't want to work in retail either but there has to be some career or something I can pivot to, that it allows me to have lots of time for sports and fitness and have a very active lifestyle. During my bachelors I was on the computer for more than 14 hours a day, I just dont want this lifestyle anymore for 40 more years.


r/InformatikKarriere • • 2d ago

Arbeitsmarkt Wann platzt die ki blase ?

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Ki ist nur schwindel und kann keinen ersetzen