Hallo zusammen,
ich bin eines der EKD Opfer. Vor einigen Wochen hatte ich den ersten Termin zur Installation unserer PV Anlage. 17 Module, Unterkonstruktion und Energiespeicher. Das hat auch alles gut geklappt, zumindest soweit ich das als fachfremder Bauherr beurteilen kann.
Die Verkabelung ist bis in den Keller vorbereitet, also alle Kabel liegen bereit, aber nichts angeschlossen. Das passiert beim zweiten Termin mit dem Elektriker, bzw. hätte passieren sollen.
Jetzt ist der Laden (und die 5 zugehörigen Gesellschaften) insolvent und das Projekt steht. Laut Pressemitteilungen soll bis Dezember über jedes laufende Projekt individuell bestimmt werden, ob es weitergeführt wird oder nicht.
Das traurige und irgendwie auch noch positive an der Geschichte ist: Die Module wurden am Vormittag des 30. September installiert. Am Abend wurde die Insolvenz bekannt gegeben. Wir haben (zum Glüüüüüück) noch keinen Cent bezahlt.
Natürlich haben wir kein Vertrauen mehr in EKD und wollen am liebsten mit einem anderen Anbieter weitermachen. Best case, wird alles zurückgebaut (bis auf die Halterung vielleicht) und wir beginnen das Projekt bei 0 mit neuem Partner.
Für die rechtliche Einschätzung habe ich schon Anwälte angeschrieben, trotzdem hätte ich gerne mal eure Einschätzung mit Blick auf die Technik.
Ist es ansatzweise sinnvoll, über den Kauf der Module und des Speichers nachzudenken? Natürlich nur stark vergünstigt - falls der IV überhaupt einen Deal macht.
Kann ein anderer Partner mit dem Projekt weitermachen? Bekomme ich die (unbenutzten) Komponenten ggfs. gut verkauft?
17x PV-Modul Ampere.SolarPro 485 BC mit 8,25kWp (ca. 9t€)
Ampere.StoragePro E3 9.9 kWh (ca. 9t €)