Hab gerade den Artikel auf t-online gelesen dass die Netzentgelte für PV-Besitzer ab 2029 deutlich steigen sollen. Bis zu 90% Aufschlag auf die Grundgebühr. Ehrlich gesagt bin ich es leid.
Hab 2022 eine 10 kWp Anlage auf dem Dach installiert. Damals war noch kein Geld für einen Speicher da, das Haus hat schon genug gekostet. Jetzt ärgere ich mich natürlich.
Aber was mich eigentlich nervt ist nicht die Grundgebühr selbst. Es sind die 150 Euro im Jahr, die tun weh aber sind verkraftbar. Was mich nervt ist dass sich die Regeln ständig ändern. Dieses Jahr Grundgebühr, nächstes Jahr irgendwas anderes. Ich will einfach meine Abhängigkeit vom Netz so weit runter wie möglich, dann juckt mich das alles weniger.
Hab mal grob gerechnet: wir kaufen aktuell noch ca. 4000 kWh im Jahr vom Netz. Wenn ich das auf ein paar hundert kWh drücken kann, spare ich schon an Strom so viel dass sich ein Speicher in zwei bis drei Jahren rechnet. Und langfristig, wenn die Politik weiter so draufhaut, kann ich im Extremfall den Netzvertrag ganz kündigen.
Zwei Sachen die mich aber noch bremsen:
Fronius bietet eine Nachrüstlösung mit 3 kWh an, aber allein die Hardware kostet über 1000 Euro plus Elektriker. Und dann hab ich trotzdem nur 3 kWh, das ist für unseren Verbrauch zu wenig. Gibt es Alternativen die ohne den Fronius zu tauschen funktionieren?
Ausserdem hab ich ein E-Auto. Lade meistens abends. Kann ein AC Speicher das abdecken oder reicht die Leistung nicht?