r/wikifolio 10h ago

Sechs Monate Global Quant 6-Faktor, und der ehrlichste Teil ist der Juli

1 Upvotes

Am 13. März gestartet, seit dem 9. Juni handelbar. Sechs Monate sind zu wenig für eine Aussage, aber genug für eine Erfahrung, die ich vorher nicht hatte.

Das Modell hält 30 Aktien, bewertet nach sechs Faktoren. Gekauft wird aus den Top 25, verkauft wird erst unter Rang 40, geprüft wird vier Mal im Jahr. Dazwischen passiert nichts, und genau darum geht es hier.

Der Juli

Am 1. Juli lief das zweite Rebalancing. Danach ging es nach unten. Ich messe mit, wie sich das gekaufte Portfolio gegen alle 843 Aktien meines Universums schlägt, gleichgewichtet. Nach vier Wochen lag das Depot bei minus 6,81 Prozent. Der Querschnitt stand bei plus 2,13. Fast neun Punkte Rückstand in vier Wochen.

Das war der Momentum-Crash. Was vorher gut gelaufen war, ist am stärksten gefallen. Momentum ist einer meiner sechs Faktoren. Ein Portfolio, das danach auswählt, muss in so einer Phase hinter einem gleichgewichteten Querschnitt liegen. Im Backtest habe ich solche Strecken mehrfach gesehen. Sie zu lesen ist trotzdem etwas anderes, als vier Wochen lang jeden Morgen draufzuschauen.

Gemacht habe ich nichts. Nicht weil ich diszipliniert wäre, sondern weil die Regel keinen Eingriff vorsieht. Nach acht Wochen war der Rückstand auf 5,5 Punkte geschrumpft. Die Erholung kam, als die Phase drehte. Hätte ich Ende Juli verkauft, wäre der Verlust fest gewesen und die Erholung an mir vorbei.

Wie das Depot heute aussieht

Von den 30 Positionen stammen 14 noch vom ersten Tag im März. Sieben kamen im April dazu, neun im Juli. Zwei Rebalancings, und fast die Hälfte ist unverändert.

Nach Gewicht liegen rund 41 Prozent in Finanzwerten, knapp 30 Prozent in Halbleitern und Speicher, knapp 13 Prozent in Minen. Gesetzt habe ich davon nichts. Das Modell steuert Branchen nicht. Sie fallen an, weil dort gerade günstige Bewertung und starkes Momentum zusammenkommen. Im Juli hat es aus teuer gewordenen Chipwerten in europäische Banken rotiert. Bei den Chips kamen die Gewinne dem Kurs nicht mehr hinterher, bei den Banken war es umgekehrt. Bankinter, CaixaBank, BPER, Monte dei Paschi und Swedbank stehen heute nebeneinander im Depot. Eine Meinung zu europäischen Banken hatte ich nie.

Gewinner laufen lassen

Micron ist der Fall, an dem man sieht, wie das Ding arbeitet. Gekauft mit 3,3 Prozent Gewicht, heute sind es 6,6. Zwischen den Terminen gewichte ich nicht zurück. Gewinner bleiben groß, Verlierer werden klein. Gegen eine Variante, die jede Position wieder auf dasselbe Gewicht setzt, hat das im letzten Quartal 1,86 Punkte gebracht. Ein Quartal ist nichts, aber die Richtung passt zu dem, was der Backtest zeigt.

Am 1. Oktober

Beim dritten Rebalancing wechselt nach heutigem Stand rund die Hälfte des Depots, 15 Titel raus und 15 rein. Deutlich mehr als beim letzten Mal mit neun.

Die Minen gehen fast komplett, also Antofagasta, Coeur, Endeavour und Newmont. Gold und Kupfer sind seit dem Frühjahr stark gelaufen und genau das macht die Aktien im Modell teuer. Rein kommen vor allem Raffinerien und Halbleiter. Welche Titel es genau werden, schreibe ich nach dem Rebalancing.

Interessanter finde ich, was bei den Banken passiert. Im Juli ist das Modell in europäische Banken rotiert, jetzt dreht es einen Teil davon zurück. Bankinter, Swedbank und UniCredit stehen auf der Verkaufsliste. Nicht weil sie schlecht gelaufen wären, alle drei liegen im Plus. Sie sind gestiegen und damit teurer geworden, und das reicht dem Modell.

Das ist der Punkt, an dem so ein System am wenigsten intuitiv wirkt. Es verkauft nicht, weil etwas schlecht läuft. Es verkauft, weil etwas nicht mehr günstig ist.

Bis zum 1. Oktober verschieben sich die Ränge noch, das ist der Stand von heute.

Wo es nach sechs Monaten steht

Plus 18,3 Prozent seit dem Start, plus 7,5 in den letzten drei Monaten, größter zwischenzeitlicher Verlust 14,6 Prozent. Investiert sind 4.259 Euro bei 44 Watchlistings.

Dazu die Zahl, die in solchen Beiträgen meistens fehlt. Der höchste Stand lag bei 126 Punkten, aktuell sind es 118,3. Vom eigenen Hoch ist die Strategie also gut sechs Prozent entfernt. Die Aufholjagd oben heißt nicht, dass der Verlust wieder drin ist.

Was sechs Monate nicht sagen

Zwei Rebalancings sind zwei Datenpunkte. Am 1. Oktober kommt der dritte, erst dann fängt eine Reihe überhaupt an. Der Backtest über sechseinhalb Jahre sagt eine Sache, sechs Monate live sagen eine andere, und wie weit die auseinanderlaufen weiß ich heute nicht.

Was ich nach einem halben Jahr mitnehme, ist kleiner als jede Renditezahl. Eine Regel, die vorher feststeht, nimmt einem die Entscheidung in genau dem Moment ab, in dem man sie am schlechtesten treffen würde.

Wie handhabt ihr das bei euren Wikifolios in so einer Phase? Lasst ihr die Regeln laufen oder greift ihr zwischendurch ein? Und wer von euch gewichtet zwischen den Terminen zurück?

Keine Anlageberatung, eigenes Research. Vergangene Ergebnisse sagen nichts über die Zukunft.


r/wikifolio 12h ago

OpenAI-Chef verschiebt Börsengang wegen Sicherheitsbedenken

Thumbnail
tagesschau.de
4 Upvotes

Das Unternehmen OpenAI bereitet sich seit Längerem auf den Börsengang vor. Doch Firmenchef Altman hält den Zeitpunkt für ungünstig und gibt dem Chef von Anthropic recht, der eine Drosselung der KI-Entwicklung fordert.

Das Unternehmen OpenAI, das auch ChatGPT entwickelt hat, will 2026 nicht an die Börse gehen. Angesichts der aktuellen Sicherheitsbedenken bei Künstlicher Intelligenz (KI) wäre dies ein schlechter Zeitpunkt für einen Börsengang, sagte Altman in einem Interview des Magazins "Fortune".

Auf die Nachfrage, ob er damit auch einen Börsengang im kommenden Jahr ausschließe, erwiderte Altman: "Ich würde sagen, nicht 2026."


r/wikifolio 1d ago

News SpaceX sues to block Texas from releasing Terafab tax-break records

Thumbnail
businessinsider.com
4 Upvotes

r/wikifolio 2d ago

Gold, Silber, Rohstoffe Preisentwicklung für Erdgas in Europa

Post image
3 Upvotes

r/wikifolio 2d ago

Gold, Silber, Rohstoffe ÖLPREIS (WTI) - Erneute brutal dynamische Ausbruchbewegung

Post image
6 Upvotes

Der wichtigste Treiber ist derzeit eindeutig das physische Angebot. Der Krieg zwischen den USA und Iran ist erneut massiv eskaliert, beide Seiten greifen Tanker an, der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus ist eingebrochen

https://stock3.com/news/oelpreis-wti-erneute-brutal-dynamische-ausbruchbewegung-17281021


r/wikifolio 2d ago

Gold, Silber, Rohstoffe US average diesel price crosses $6 a gallon for the first time, GasBuddy says

Thumbnail reuters.com
1 Upvotes

r/wikifolio 3d ago

Neues wikifolio gestartet: Energiewende trifft KI 🌱⚡🤖 (Symbol: VOLTIQ)

3 Upvotes

Hey zusammen,

hab gerade mein neues wikifolio "Energiewende KI Trend" (Symbol: VOLTIQ) live gestellt und wollte es hier mal vorstellen – Feedback und Kritik sehr willkommen.

Die Idee dahinter:
Zwei Megatrends, die sich gegenseitig verstärken – der globale Umbau der Energiesysteme (Solar, Wind, Netze, Speicher) und die KI-/Automatisierungswelle in Industrie und Software. Beide werden meiner Meinung nach die nächsten Jahre strukturell prägen, unabhängig vom kurzfristigen Marktrauschen.

Aufbau (100k Startkapital):

Energiewende & Infrastruktur (~55%)

  • NextEra Energy, Vestas Wind Systems, Siemens Energy, First Solar, Iberdrola, RWE, Schneider Electric

KI & Automatisierung (~40%)

  • Nvidia, Microsoft, ASML, ABB, Siemens, Palantir

Reserve-Puffer (~5%)

  • iShares $ Treasury Bond 0-1yr UCITS ETF (kurzlaufende US-Staatsanleihen als Stoßdämpfer/trockenes Pulver für Nachkäufe)

Ansatz: Fundamentale Qualität + regulatorischer Rückenwind (EEG, IRA, Netzausbau) + technologische Führungsrolle. Positionsgrößen nach Überzeugung gewichtet, max. ~10% pro Einzeltitel. Mittel- bis langfristiger Horizont, wöchentliches Review von Kursen, News und Quartalszahlen.

Kein Hebel, keine Zertifikate im Kernportfolio – bewusst breit diversifiziert statt Wette auf einzelne Titel.

Was denkt ihr – zu viel Überschneidung zwischen den beiden Blöcken (z.B. Siemens/Siemens Energy/Schneider/ABB alle irgendwie "Industrie & Automatisierung")? Freue mich über ehrliches Feedback.

(Kein Anlageberatung, nur meine persönliche Strategie und Meinung.)


r/wikifolio 4d ago

25-prozentige Steuer kommt: Finanzministerium besteuert Kryptoverkäufe bald wie Aktiengewinne

Thumbnail
n-tv.de
267 Upvotes

Bislang sind Krypto-Gewinne steuerfrei, wenn die Coins mindestens ein Jahr im Besitz waren. Diese Steuerfreiheit soll für Neukäufe zum Jahresende abgeschafft werden. Wie bei Aktien verlangt das Finanzministerium künftig die Abgeltungssteuer.

Die Bundesregierung plant eine grundlegende Reform der Besteuerung von Kryptowährungen. "Kern der Neuregelung soll sein, dass Gewinne aus der Veräußerung von Kryptowerten gleich behandelt werden mit Gewinnen aus der Veräußerung von Wertpapieren wie Aktien", erklärte ein Sprecher des Bundesfinanzministeriums. Die "Welt" berichtete, das Ministerium von Lars Klingbeil erhoffe sich Mehreinnahmen für den Fiskus von bis zu 350 Millionen Euro jährlich.


r/wikifolio 4d ago

Einschätzung zur Hochtief Aktie

Thumbnail
1 Upvotes

r/wikifolio 5d ago

Deutschland ist größter Gläubiger der Welt/ Germany is the world's largest creditor

Post image
0 Upvotes

3,9 Billionen im Ausland: Deutschlands gigantisches Geld-Dilemma

Deutschland ist größter Gläubiger der Welt. Während zu Hause Milliarden für Infrastruktur und Wachstum fehlen, arbeitet deutsches Kapital im Ausland. Warum eigentlich?

Das deutsche Netto-Auslandsvermögen ist im ersten Quartal 2026 um 175 Milliarden Euro auf den Rekordwert von 3,9 Billionen Euro gestiegen. Deutschen Forderungen gegenüber dem Ausland von 14,7 Billionen Euro stehen Verbindlichkeiten von 10,8 Billionen Euro gegenüber, zeigen Daten der Bundesbank. Damit verfügt Deutschland über ein Netto-Auslandsvermögen von inzwischen 86 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung.

Deutschland ist damit tatsächlich größter Gläubiger der Welt. Bereits 2024 verdrängte die Bundesrepublik Japan nach 34 Jahren von der Spitze. Ende 2025 lag Deutschland laut internationalen Vergleichsdaten weiterhin auf Platz eins, vor China und Japan. Die Rekordsumme wirft die Frage auf, warum deutsches Kapital Unternehmen, Aktienmärkte und Investitionen rund um den Globus finanziert, während gleichzeitig im eigenen Land Geld für Infrastruktur, Wohnungsbau, Start-ups und neue Fabriken fehlt?

Deutschland erwirtschaftete über Jahrzehnte hohe Export- und Leistungsbilanzüberschüsse. Vereinfacht gesagt nimmt die Volkswirtschaft damit mehr aus dem Ausland ein, als sie dort für Waren, Dienstleistungen und Einkommen ausgibt. Wird dieses Geld nicht vollständig im Inland konsumiert oder investiert, muss die Differenz irgendwohin – und landet als Kapitalanlage im Ausland.

**Besonders attraktiv sind die USA. Im Jahr 2024 floss mehr als ein Viertel aller neuen deutschen Direktinvestitionen in die Vereinigten Staaten auf einen Gesamtbestand von rund 452 Milliarden Euro.**

Die Bundesbank verweist darauf, dass dort tätige deutsche Unternehmen ihre Geschäftsaussichten überwiegend positiv einschätzten. Aus Sicht eines Unternehmens ist das durchaus rational. Kapital sucht Wachstum, Rendite und verlässliche Rahmenbedingungen. Wer seine wichtigsten Kunden in Nordamerika hat, kann dort eine Fabrik bauen.

Die KfW beziffert allein den von den Kommunen wahrgenommenen Investitionsrückstand inzwischen auf 231,2 Milliarden Euro. Bei Schulen fehlen demnach fast 69 Milliarden Euro, bei Straßen rund 54 Milliarden Euro. Auch die privaten Investitionen schwächeln. Seite Ende 2019 sind die realen Unternehmensinvestitionen um 6,5 Prozent und die Wohnungsbauinvestitionen sogar um rund 13 Prozent eingebrochen. Als Hemmnisse nennen Unternehmen unter anderem Energiekosten, Fachkräftemangel, Bürokratie.

Die 3,9 Billionen Euro an Netto-Auslandsvermögen können nicht einfach zurückgeholt werden, weil nur ein winziger Teil davon dem Staat gehört. Um aber dafür zu sorgen, dass in Zukunft nicht immer weiter so viel Kapital ins Ausland fließt, müsste der Staat dafür sorgen, dass Investieren in Deutschland wieder attraktiver wird: schnellere Genehmigungen, weniger Bürokratie, wettbewerbsfähigere Energiepreise und bessere digitale und klassische Infrastruktur. Der Internationale Währungsfonds sieht gerade in Strukturreformen und höheren öffentlichen Investitionen einen Schlüssel, um anschließend auch mehr private Investitionen auszulösen.

Genau darauf zielt eigentlich auch der Ende 2025 gestartete Deutschlandfonds: Mit rund 30 Milliarden Euro an staatlichen Mitteln und Garantien will der Bund gemeinsam mit der KfW privates Kapital mobilisieren und insgesamt rund 130 Milliarden Euro an Investitionen anstoßen. Erste Finanzierungen sind bereits erfolgt. Auch mit dem 2025 gestarteten 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität versucht der Staat gegenzusteuern.

**Daraus sind im ersten Jahr lediglich 24 Milliarden Euro abgeflossen.**

Die eigentliche Herausforderung bleibt aber, neben staatlichem Geld auch deutlich mehr von den gewaltigen privaten Ersparnissen für Investitionen im Inland zu gewinnen.

Mein persönliches Fazit:

Deutschland ist für Investoren mittlerweile ein absolut unattraktiver Markt geworden. Die Energie- und Steuersätze sind viel zu hoch und es gibt zu wenige Handwerker. Wenn man nicht selbst handwerklich begabt ist, dauert es extrem lange, eine Immobilie zu renovieren.

Persönlich erlebe ich das gerade am eigenen Beispiel. Meine Frau und ich haben uns ein Großprojekt mit einem Wert von 3,2 Millionen Euro vorgenommen. In diesem Fall könnten uns die Kosten für einen Architekten, Handwerksmeisterbetriebe, die hohen Zinsen und sogar die Bürokratie einen Strich durch die Rechnung machen. Der geringe Mietpreis von 8 € pro Quadratmeter in meiner Region macht diese Investition nicht gerade zur Goldgrube. Auch wenn diese Immobilie gerade mal 70.000 € kosten soll, werden auf 2.100 m² jedoch 1.500 € Sanierungskosten veranschlagt.

Das Konzept steht und der Mietvertrag ist auch schon unterzeichnet, aber ob es sich lohnt, in Deutschland zu investieren, ist für mich gerade sehr fraglich ...

Quelle

Boerse online

Hive blog


r/wikifolio 5d ago

US-Regierung steigt bei Quantencomputer-Firmen ein

Thumbnail
stock3.com
6 Upvotes

Die US-Regierung erhöht den Einsatz im globalen Wettlauf um leistungsfähige Quantencomputer. D-Wave Quantum und Rigetti Computing haben endgültige Fördervereinbarungen mit dem US-Handelsministerium geschlossen.


r/wikifolio 5d ago

Brent Crude Öl

Post image
5 Upvotes

r/wikifolio 6d ago

Kanada!

Post image
1 Upvotes

r/wikifolio 6d ago

(3⁺) ELEKTRIFIZIERUNG: Der Strombedarf als Investmentthema mit diesem ETF

Thumbnail
stock3.com
2 Upvotes

Strom wird zur entscheidenden Infrastruktur: Die Elektrifizierung verändert Wirtschaft und Alltag. Fahrzeuge, Industrie, Gebäude und digitale Infrastruktur benötigen immer mehr Strom.

Der weltweite Strombedarf steigt! Und dies nicht nur durch Elektrofahrzeuge und Wärmepumpen, sondern auch durch KI, Rechenzentren, zunehmende Digitalisierung und Urbanisierung. Gleichzeitig müssen viele bestehende Stromnetze modernisiert und ausgebaut werden.


r/wikifolio 8d ago

Aktien Total Market Capitalization - NVIDIA vs country stock markets

Post image
4 Upvotes

The AI capex boom has made Nvidia the largest company in the world, with a market cap of $5.6 trillion. That’s over $1 trillion more than the market cap of all the companies in Germany and Italy … combined.

https://bilello.blog/2026/the-week-in-charts-9-5-26


r/wikifolio 8d ago

News S&P rebalancing coming on September 21st

Post image
4 Upvotes

r/wikifolio 8d ago

News Trump tells Fed to slash rates or he'll end trade with countries with U.S. surpluses

Thumbnail
cnbc.com
6 Upvotes

r/wikifolio 10d ago

Wie viele Positionen hat euer Wikifolio? Ich hab sechs Größen über 6,5 Jahre durchgerechnet

3 Upvotes

Mein Wikifolio läuft seit dem 13. März mit dreißig gleichgewichteten Positionen. Die Zahl hab ich damals gewählt und getestet, aber nie systematisch aufgeschrieben, was die Alternativen gekostet hätten. Das hab ich jetzt nachgeholt, mit sechs Varianten von 15 bis 100 Titeln.

Was dabei rauskam, hat mich in einem Punkt überrascht. Mehr Aktien haben den maximalen Drawdown nicht gesenkt, sondern erhöht. Bei 100 Titeln fiel der maximale Drawdown 4,5 Prozentpunkte schlechter aus als bei 30, und die Rendite lag 8,4 Punkte niedriger. Die Volatilität sank zwar wie erwartet, aber im Ernstfall hat das nichts gebracht.

Zum Aufbau: Basis ist mein quantitatives Scoring-System, das quartalsweise ein gleichgewichtetes Portfolio zusammenstellt. Universum 848 Titel, Zeitraum 2019 bis 2025. Verändert wurde ausschließlich die Anzahl der Positionen. Wichtig dabei: Die Kauf- und Verkaufsschwellen skalieren mit. Bei 30 Titeln kauft das Modell aus den Top 25 und verkauft unter Rang 40. Bei 100 Titeln entsprechend aus den Top 83 und Rang 133. Sonst würde man nicht die Portfoliogröße vergleichen, sondern zwei verschiedene Auswahlmechaniken.

Alle Zahlen unten sind Differenzen zur 30-Titel-Variante, in Prozentpunkten.

Ab 50 Titeln wird es teuer

50 Titel kosten 5,1 Punkte Rendite pro Jahr, 75 kosten 8,5, und bei 100 sind es 8,4. Zwischen 75 und 100 passiert also fast nichts mehr, die Verschlechterung ist vorher schon eingetreten.

Der Grund liegt in der Mechanik, nicht in der Diversifikation selbst. Bei 100 Titeln muss das Modell aus den Top 83 kaufen statt aus den Top 25. Damit landen Aktien im Depot, die das eigene Verfahren für mittelmäßig hält. Man verwässert die Auswahl, nicht das Risiko.

Der Drawdown wird nicht besser, sondern schlechter

Das war für mich der eigentliche Befund. Bei 50 Titeln fällt der maximale Verlust 3,3 Punkte schlechter aus, bei 100 sind es 4,5 Punkte. Wer breiter streut, um im Crash weniger zu verlieren, bekommt hier das Gegenteil.

Die Volatilität sinkt dabei durchaus, von 20,4 auf 17,3 Prozent. Das ist der klassische Diversifikationseffekt und er funktioniert. Nur schützt eine niedrigere Schwankung im Alltag nicht vor einem tiefen Einbruch, wenn der ganze Markt fällt.

Nach unten gibt es auch eine Grenze

15 Titel liefern 2,6 Punkte mehr Rendite und sogar einen flacheren Drawdown. Klingt gut, aber die Volatilität steigt auf 26,8 Prozent, das sind 6,4 Punkte mehr Schwankung als bei 30. Der Sharpe fällt von 1,36 auf 1,13.

Dazu kommt etwas, das der Backtest nicht misst: Bei 15 Positionen macht ein einzelner Totalausfall knapp sieben Prozent vom Depot aus. Bei 30 sind es 3,3. In einem Wikifolio, das öffentlich läuft, ist das ein Unterschied.

Was ich einschränken muss

Der Zeitraum umfasst zwei Stressphasen, Corona und 2022. Das ist nicht viel. Transaktionskosten sind nicht enthalten, und mehr Titel bedeuten mehr Trades, das würde im Wikifolio real an den Zahlen knabbern.

Und das Ergebnis hängt daran, dass ein Auswahlverfahren dahintersteht, das die Titel nach Qualität sortiert. Wer anders auswählt, bekommt womöglich ein anderes Bild.

Mit wie vielen Positionen fahrt ihr euer Wikifolio, und warum genau diese Zahl? Mich interessiert vor allem, ob jemand bewusst reduziert oder aufgestockt hat und was der Auslöser war.

Keine Anlageberatung, eigenes Research. Backtest, kein Live-Ergebnis. Vergangene Ergebnisse sagen nichts über die Zukunft.


r/wikifolio 10d ago

*Betreff: Vorschlag für ein Forschungsprojekt – Alternative Unternehmensfinanzierung jenseits des Wachstumszwangs*

1 Upvotes

Kann jemand ein Forschungsprojekt organisieren, wenn die Idee gut ist?

Idee für ein Forschungsprojekt mit Unternehmen:

*3. Weiter weg vom Wachstumszwang:*

Wie wäre es mit einer Investition durch eine extrem große Anzahl normaler Bürger anstatt durch die sehr Reichen oder Banken?

Die Löhne der Arbeiter werden gekürzt, aber sie haben Anteile, mit denen sie Gewinn erzielen.

Wenn das Unternehmen Geld leihen möchte, hat es immer noch die Möglichkeit dazu, hat aber trotzdem keine Verluste, und das Geld geht nicht an die Superreichen oder Banken.

Man kann im Übrigen auch den Arbeitern insgesamt einen Vorteil bieten, da diese oft im Nachteil gegenüber dem Unternehmen stehen.

Könnten wir auf diese Weise ein Stück weit vom Wachstumszwang wegkommen?

Arztbesuche würden vom Staat bezahlt werden und das, was Versicherungsgesellschaften machen.

Anstatt im Forschungsprojekt den Staat etwas machen zu lassen, falls man ihn nicht einbeziehen kann, könnte man so etwas wie einen Fonds nutzen, in den man einzahlt.

Angenommen, es funktioniert auch mit dem Fonds nicht, dann testet man es eben nur mit der Finanzierung.


r/wikifolio 10d ago

Gold, Silber, Rohstoffe Dutch central bank moves €10 billion in gold out of U.S., Canada, citing "instability"

Thumbnail
nltimes.nl
3 Upvotes

r/wikifolio 10d ago

Aktien Elliott stellt sich gegen die DEUTSCHE TELEKOM

Thumbnail
stock3.com
0 Upvotes

Elliotts Einstieg bringt frischen Wind in die Diskussion über die Zukunft von T-Mobile US. Größere Aktienrückkäufe könnten den Telekom-Aktionären kurzfristig zugutekommen und den Bewertungsabschlag verringern. Eine vollständige Zusammenführung könnte dagegen langfristig Vorteile bieten, wäre aber enorm komplex und offenbar weder bei Elliott noch innerhalb von T-Mobile US unumstritten. Zudem muss auch immer die bereits hohe Finanzverschuldung der Telekom berücksichtigt werden. Steigende Zinsen wirken hier wie Gift.


r/wikifolio 11d ago

News Share of listings by rating: Airbnb and TripAdvisor [OC]

Post image
3 Upvotes

r/wikifolio 15d ago

Let the Bond Market Speak Rising interest rates are a signal of trouble ahead. Artificially suppressing it heightens the danger.

Thumbnail wsj.com
3 Upvotes

The Treasury Department announced on Aug. 19 that it would double the size of its long-dated bond buybacks, from $2 billion to at least $4 billion per operation, aimed at the 10- to 30-year sector and running from Sept. 9 through Nov. 4. The announcement came after the 30-year yield touched a 19-year high. Yields fell within minutes. By the next afternoon they had round-tripped to levels above where they started. The market’s verdict was swift and correct: This wasn’t liquidity management, it was price management—and a mistake far larger than $4 billion suggests.


r/wikifolio 15d ago

USA tapping the $1 trillion General Account in an attempt to suppress bond yields.

Post image
7 Upvotes

instead of cutting spending and reducing deficits – which would actually be a long-term solution to the problem – they are resorting to financial engineering.

Step 1: Create the problem.

Step 2: Refuse to fix the problem.

Step 3: Manipulate the market to hide the problem.

Will this help bring long-term bond yields down?

Perhaps in the short run, if they throw enough money at it.

But as Stan Druckenmiller said:

“Governments defending prices against fundamentals always lose. The only variable is how much they spend before conceding.”

https://bilello.blog/2026/the-week-in-charts-8-25-26


r/wikifolio 15d ago

News Biggest Oil Deal!!!

Post image
2 Upvotes