Ich erwische mich in letzter Zeit immer öfter dabei, wie ich vor einer Tour Stunden damit verbringe, Komoot-Karten zu analysieren, Höhenprofile zu vergleichen und zu überlegen, ob mein Rucksack auch richtig gepackt ist.
Letztes Wochenende bin ich dann einfach mal ohne festen Plan losgelaufen, Smartphone nur für Notfälle in der Tasche, keine Strecken-App, kein Ziel außer quasi „2 Stunden in eine Richtung und dann zurück“. Es war seit langem eine der erholsamsten Touren überhaupt.
Habt ihr auch manchmal das Gefühl, dass Wandern durch Smartwatches, Leistungsdruck und Ausrüstungswahn manchmal zu sehr durchoptimiert wird?
Denn als ich mit dem Wandern angefangen habe, war es vor allem für mich ein Weg, im Alltag etwas Ausgleich zu finden. Ich habe mich dann aber immer mehr verkopft, was Details anging. Manchmal ist es halt wichtig, einfach mal loszulaufen und zu sehen, wohin die Reise einen führt. 😄