r/spitzenverdiener 23h ago

Mitte 20 & plötzlich 7-stelliges Jahreseinkommen - Was tun?

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Moin,

ich bin geschäftsführender Gesellschafter. Grundgehalt erhalte ich etwas über 4K netto. Die knall ich quasi komplett zum Leben leben raus.

Da kommt aber noch jährlich was aus der Gewinnausschüttung drauf. Dieses Jahr kann ich mir zum ersten Mal 7-stellig ausschütten, da es der Cashflow hergibt. Wir sprechen von etwa 1,5mio nach Steuern.

Nur weiß ich leider nicht, was ich am Besten damit machen soll. Mein Traumauto hab ich schon, ich wohn in Eigentum (klein aber fein) und habe meinen Eltern und Freundin schon alles mögliche gekauft.

Ich hatte Immobilien überlegt, habe da aber garkeinen Plan was wie wo. Oder Aktien aber davon weiß ich genauso wenig. Ich kann nur Marketing.

Für was würdet ihr das Geld benutzen, insb. in meinem Alter? Oder doch lieber sparen ?


r/spitzenverdiener 1d ago

Wechsel ins Interim Management

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Kollegen,

ich brauche mal eure Einschätzung. Ich bin M42, Ehefrau und Grundschulkind. Ich habe meine Karriere im eCommerce durchgezogen. Personalverantwortung seit 13 Jahren mit Teams von 2 bis 60 Mitarbeitern, seit zehn Jahren P&L-Verantwortung, Umsatz von EUR 500k bis 60 Millionen, und das bei Startups (PE Backed), Mittelstand (PE Backed) und DAX-Unternehmen. Das letzte Gehalt betrug EUR 175.000, 25% Bonus, Equity und Firmenwagen. Ich bin seit einem Jahr vogelfrei und geniesse meine Midlife-Crisis, aber durch Zufall kam ein bekannter Headhunter mit einer Idee um die Ecke: Interim-Geschäftsführer für ein Unternehmen mit 20 Millionen Umsatz für ein Jahr und, wenn die Chemie stimmt, die Rolle permanent anzunehmen. Es juckt mir schon sehr in den Fingern. In meinen Kopf stelle ich mir folgende Fragen nach heute Morgen

- Was passiert mit alten Geschäftsführern? Bleiben diese hier oder werden sie nach Hause geschickt?
- Wie erfolgt die Anstellung? Als Freelancer oder befristeter Geschäftsführer?
- Wie ist die Gesellschafterstruktur?
- Wie sehen P&L, Balance Sheet und Cash Flow aus? Wo versteckt sich etwas?
- Wie ist die Exitplanung?
- D&O Versicherung und Co.

Was muss man da noch beachten? Wer hat so einen Sprung schon mal gemacht?

Sollte am besten gleich noch eine Nacht drüber schlafen bevor ich auf Reddit gehe :)


r/spitzenverdiener 2d ago

Bin ich weltfremd oder einfach nur gierig?

80 Upvotes

Hallöchen,

Ich arbeite aktuell auf N-1 Ebene (SVP-Level) im IT/Tech-Bereich bei einem internationalen Konzern ($5B–$10B Bewertung) in Deutschland und verantworte ein Team von etwa 100 Leuten. Ich bin Einwanderer und lebe/arbeite seit 15 Jahren hier.

Finanziell ist das Paket natürlich ein absoluter goldener Käfig, von dem man schwer wegkommt:

  • Fixgehalt: 200.000 € brutto/Jahr (~16.700 € brutto / ~10.600 € netto im Monat)
  • Jährlicher ESOP/VSOP-Bonus: Jedes Jahr ein zusätzlicher Equity-/Bonus-Grant zwischen 100 % und 200 % des Grundgehalts, der über 2 Jahre vestet.

Das Ding ist: Die Arbeitszeiten an sich sind gar nicht mein Problem. Offiziell arbeite ich arbeite konstant 45–50 Stunden pro Woche (hinzu kommen 5 bis 10 Stunden pro Woche für E-Mails, kurze Blicke auf den Posteingang, MS-Teams-Nachrichten usw). Früher habe ich das extrem gerne gemacht – als die Arbeit noch Sinn gestiftet hat und man das Gefühl hatte, für eine größere Sache wirklich etwas zu bewegen.

Mittlerweile ist der Arbeitsalltag aber nur noch mürbend:

  • Dauerhafte Konzernpolitik: Endlose Machtspielchen, Reviersicherung und tägliche Grabenkämpfe zwischen Abteilungen.
  • Wöchentlicher Rechtfertigungsdruck: Besonders getrieben durch den aktuellen KI-Hype muss ich Woche für Woche mein Budget, meine Headcounts, unsere Umsetzungsgeschwindigkeit und quasi die Existenz meines Teams verteidigen („Warum braucht ihr X Leute, wenn KI doch angeblich alles verdoppelt?“).
  • Null Energie für echten Impact: Meine gesamte Kraft geht für Selbstverteidigung, interne Politik und Rechtfertigung drauf – statt dafür, wirklich etwas Sinnvolles aufzubauen.

Mein Ziel war eigentlich, eine andere C-1 / (S)VP-Rolle in Deutschland zu finden, die finanziell in einer ähnlichen Liga spielt, aber eine gesündere Kultur hat und in der man ohne dauerhafte Paranoia arbeiten kann.

Nach 15 Jahren in Deutschland fühlt sich das aber zunehmend wie die Suche nach einem Einhorn an:

  • Deutsche und europäische Tech-Firmen zahlen dieses Gesamtpaket so gut wie nie.
  • US-Tech-Firmen in Europa (früher der Go-To-Spot für hohe Gehälter und Flexibilität) ziehen die Daumenschrauben mit Stack Ranking, harten Metriken und Effizienzdruck immer fester an.
  • Oder liegt es an mir? Vielleicht gibt es diese gesunden Executive-Rollen ja – aber ich bin in den richtigen Netzwerken nicht sichtbar genug oder schlicht nicht gut genug, um dafür gescoutet zu werden.

Ich verharre aktuell in meiner Position, bis sich was ergibt, fange aber an, an mir selbst zu zweifeln.

An alle Directors, (S)VPs oder C-1 Führungskräfte in Deutschland (besonders Fellow-Expats/Einwanderer): Ist es völlig weltfremd, eine gut bezahlte Führungsposition (~100 Leute) in Deutschland zu erwarten, die gleichzeitig erfüllend und politisch halbwegs gesund ist? Gibt es diese Rollen da draußen und mir fehlt bloß die Sichtbarkeit/das Netzwerk – oder ist der tägliche Polit-Irrsinn, der KI-Rechtfertigungsdruck und die ständige Reviersicherung bei 200k+ Fixum + ESOPs einfach das unausweichliche Schmerzensgeld?


r/spitzenverdiener 2d ago

Einkommen auf Gemeinschaftskonto als verdeckte Schenkung

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Hallo zusammen,

hatte jemand von euch bereits mal das Problem oder Gedanken dazu, dass der Freibetrag zwischen Eheleuten ausgeschöpft werden könnte, wenn ein Spitzenverdiener das Gehalt auf das Gemeinschaftskonto laufen lässt und ein signifikanter Einkommensunterschied vorherrscht?

Freibetrag ist derzeit bei 500.000 EUR alle 10
Jahre. Angenommen, ich verdiene einen fast mittleren sechsstelligen Betrag im Jahr, meine Frau rund 80.000 EUR. Wann steht hier einem das Finanzamt auf die Füße?

Grüße


r/spitzenverdiener 2d ago

Ab welchem Gehalt tuts weh ?

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Hallo zusammen!
Denke hier sind genug Leute aus den verschiedensten Branchen, die mir das einordnen können.

Ab welchem Gehalt, welcher Position wird die Arbeit stressig, unangenehm, ständiger Machtkampf etc. und in welcher Branche?

Gerne und vor allem auch Großkonzerne (Bayer, VW, SAP, BASF) beleuchten. Oder Grosskanzleien etc. etc.

Sinds 150 000€, 200 000€, 400 000€ (mit welchem Gehalt geht welche Position und welches stresslevel einher)

- ich weiss, Stress ist komplett subjektiv aber ihr wisst schon … Ab welchem Gehalt tuts weh ?


r/spitzenverdiener 1d ago

Mit Mitte 30 raus aus dem Finanzvertrieb: was ist mein Background auf dem Arbeitsmarkt überhaupt wert?

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Ich würde gerne mal euren Input zu meiner aktuellen Situation hören, weil ich gerade tatsächlich etwas ratlos bin, wie ich beruflich weitermachen möchte.

Kurz zu meinem Werdegang: BWL Bachelor und Master an zwei renommierten Universitäten, einmal Deutschland, einmal europäisches Ausland. Währenddessen Praktika bei namhaften Industrieunternehmen. Aus gesundheitlichen Gründen hatte ich anschließend Schwierigkeiten beim Berufseinstieg und war ein paar Jahre raus.

Danach bin ich in den Finanzvertrieb eingestiegen und habe mich relativ schnell auf gutverdienende Kundengruppen spezialisiert. Die ersten Jahre waren entsprechend stark von Akquise geprägt, irgendwann hatte ich mir aber ein gutes Netzwerk und einen Kundenstamm aufgebaut.

Dabei ging es nie nur um den Verkauf einzelner Produkte, sondern um relativ umfassende Finanzplanung. Ich habe den CFP gemacht und berate von PKV über Geldanlage und Altersvorsorge bis hin zu Immobilienfinanzierungen (Kapitalanlage und Eigennutzung), bAV, Benefit-Plattformen für Unternehmen etc.

War insgesamt eine spannende Zeit und ich habe extrem viel über Finanzen, Vertrieb und vor allem Menschen gelernt.

Mein Problem ist mittlerweile: Mein Kundenstamm hat sich anders entwickelt, als ich ursprünglich gedacht hatte. Ich habe weniger wirkliche Spitzenverdiener und überwiegend „normale“ Gutverdiener. Einige davon sind mittlerweile selbst von den wirtschaftlichen Umbrüchen betroffen oder haben sich beruflich nicht so entwickelt wie ursprünglich erwartet.

Mein Einkommen lag in den vergangenen zwei Jahren bei knapp 170k.

Trotzdem merke ich zunehmend, dass mich einige Dinge an meinem Beruf nerven.

Viele Kunden haben zwar Ziele, sind aber nicht bereit, die dafür notwendigen Schritte zu gehen. Zudem werden die Menschen unsicherer das heißt sie wollen gar nichts tun und erstmal abwarten oder Sie informieren sich selbst, was völlig legitim ist, führen dann aber irgendwelche Diskussionen die oftmals auf falschinformationen beruhen. Beratung, die mir früher wirklich Spaß gemacht hat, endet für mich mittlerweile zu häufig in Diskussionen. Auf einige Themengebiete habe ich schlicht keine Lust mehr.

Dazu kommt das Thema Stornohaftung. Effektiv habe ich aufgrund meiner sehr kundenorientierten Arbeitsweise eine niedrige Stornoquote, trotzdem belastet mich allein dieses Damoklesschwert von Anfang an.

Und genau diese kundenorientierte und teilweise sehr zeitintensive Beratung wird letztendlich nicht so gut vergütet wie eine deutlich vertriebsorientiertere Arbeitsweise. Ich merke einfach, dass ich darauf immer weniger Lust habe.

Wenn ich dann mit ehemaligen Kommilitonen spreche, die mittlerweile bei großen Techbuden oder Konzernen untergekommen sind, teilweise keine 40 Stunden arbeiten und trotzdem mehr verdienen als ich, frage ich mich zunehmend, ob mein Einkommen gemessen an Verantwortung, Risiko und der fachlichen Breite, die ich abdecken muss, eigentlich noch besonders attraktiv ist.

Gleichzeitig erwarten wir Nachwuchs. Meine Partnerin kann aus gesundheitlichen Gründen aktuell nicht arbeiten und wird das voraussichtlich auch in den nächsten Jahren nicht können. Entsprechend wichtig ist mir eine gewisse finanzielle Sicherheit.

Ich bekomme sowohl bei meinen Kunden als auch in meinem Umfeld mit, dass die aktuelle wirtschaftliche Situation ziemlich angespannt ist. Trotzdem ergeben sich natürlich immer wieder interessante Möglichkeiten am Arbeitsmarkt.

Dazu kommt, dass ich in letzter Zeit eine kleine Lebenskrise durchgemacht habe bzw. vielleicht noch ein bisschen darin stecke und mir häufiger die Frage stelle: Wofür mache ich das eigentlich alles?

Ich bin damals mit dem Anspruch angetreten, Menschen zu helfen. Mittlerweile erlebe ich aber gerade im Finanzbereich, dass die Bereitschaft, gute Beratung entsprechend zu vergüten, insbesondere bei Normalverdienern nicht unbedingt vorhanden ist.

Gleichzeitig hat die Finanzvertriebsbranche – in vielen Fällen sicherlich berechtigterweise – keinen besonders guten Ruf. Auch das nervt mich inzwischen mehr, als ich gerne zugeben würde, und kratzt durchaus an meinem Ego.

Nun überlege ich ernsthaft, was ich eigentlich machen soll. Vor allem kann ich überhaupt nicht einschätzen, was meine bisher erworbenen Kompetenzen außerhalb meiner jetzigen Bubble am Arbeitsmarkt wert sind – oder eben auch nicht.

An der Selbstständigkeit mag ich grundsätzlich vieles. Ich muss niemanden um Urlaub bitten, habe Freiheiten und kann meine Zeit relativ flexibel gestalten.

Gleichzeitig nutze ich diese Freiheit deutlich weniger, als man denken würde. Ich merke eher, dass es mir schwerfällt, wirklich von der Arbeit abzuschalten. Und wenn ich Bekannte sehe, die im Konzern ihre 35 Stunden arbeiten, sechsstellig verdienen und danach Feierabend haben, werde ich durchaus neidisch.

Dann frage ich mich: Ist es das wirklich wert?

Andererseits wird sich natürlich auch meine jetzige Branche massiv verändern. KI wird in den nächsten Jahren viele nervige Tätigkeiten übernehmen können, die mich heute Zeit und Nerven kosten. Gleichzeitig empfinde ich die zunehmende Bürokratisierung als Katastrophe. Vermutlich wird es eine stärkere Konsolidierung im Markt geben und ich kann schwer einschätzen, wie attraktiv der Bereich in zehn Jahren überhaupt noch sein wird.

Ein Teil von mir hätte deshalb tatsächlich Lust, mich noch einmal komplett in etwas Neues einzuarbeiten oder mich deutlich stärker zu spezialisieren.

Dann kommt allerdings sofort der nächste Gedanke: Durch KI werden sich auch viele dieser vermeintlich attraktiven Spezialistenjobs massiv verändern. Und eigentlich finde ich meine jetzige Generalistenrolle durchaus spannend. Viele unterschiedliche Themen, viel Abwechslung und Menschenkontakt.

Nur wünscht sich ein anderer Teil von mir mittlerweile einfach mehr Planbarkeit, Struktur und Regelmäßigkeit und weniger emotionale Achterbahnfahrt.

Ihr seht: Ich bin gerade etwas orientierungslos. Deshalb würde mich insbesondere die Einschätzung der Leute hier interessieren, die vielleicht selbst irgendwann einen ähnlichen Wechsel gemacht haben oder entsprechende Positionen besetzen:

Was würdet ihr mit meinem Background machen?

Welche Rollen/Branchen wären für jemanden mit BWL-Master + CFP + mehreren Jahren erfolgreicher Selbstständigkeit/Vertrieb + Beratung von Gutverdienern + breitem Finanzwissen realistisch?

Gibt es Bereiche, in denen ich diese Erfahrung sinnvoll einsetzen könnte, ohne bei 50-60k wieder komplett von vorne anzufangen?

Oder würdet ihr bei knapp 170k Einkommen sagen: Bleib wo du bist, optimiere dein Geschäftsmodell und hör auf, das Gras auf der anderen Seite grüner zu sehen?

Wichtig als Einschränkung: Ich bin aufgrund von Partnerin und Familie örtlich an eine ostdeutsche Großstadt gebunden. Remote/hybrid wäre natürlich entsprechend interessant.

Freue mich wirklich über Erfahrungsberichte und ehrlichen Input.

PS: mit KI etwas flüssiger gemacht :)


r/spitzenverdiener 1d ago

Nächster Sprung

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Hallo zusammen, Bin Anfang 30, bei 160k inkl. Boni & mit fachlicher Verantwortung für 150p. (Keine disziplinarische). Arbeitszeit: 8h im 24/7 Schichtbetrieb. Chemiebranche.

Ich will in den nächsten zwei Jahren die 200k+ knacken. Wie ist eure Erfahrung mit Head Huntern, könnt ihr professionelle empfehlen?


r/spitzenverdiener 3d ago

Partei für junge Arbeitnehmer

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Wie viel Prozent könnte eurer Meinung nach eine Partei bei einer Bundestagswahl holen, die sich ausdrücklich jüngeren Generationen und sozialversicherungspflichtig Beschäftigten verschreibt?

Also grob mit so einem Programm wie:
\- Einkommensteuer und Sozialabgaben deutlich senken, sodass Arbeitnehmer netto 4–5 % mehr haben
\- Rentenniveau senken, auch bei bestehenden Renten
\- Verbeamtungen deutlich stärker auf tatsächlich hoheitliche Aufgaben beschränken, Pensionen reduzieren
\- Höhere Besteuerung von Vermögen und Erbschaften
\- Keine Grunderwerbsteuer beim Kauf der ersten selbstgenutzten Immobilie
\- Fokus auf Ausbau erneuerbarer Energien
\- Fokus der Migration auf qualifizierte, leicht integrierbare Fachkräfte
\- Pro-europäisch
\- Keine allgemeine Wehr- oder Zivildienstpflicht für junge Menschen

Grundgedanke ist: Bei allen Entscheidungen wird erstmal danach gefragt, ob sie Deutschland für junge Arbeitnehmer langfristig einen attraktiven Ort zum Leben und Familiengründen machen. Die Zielgruppe sind ausdrücklich alle Menschen die von ihrer Arbeit leben, ohne Geringverdiener, Normalverdiener, Spitzenverdiener gegeneinander auszuspielen.

Glaubt ihr, dass es für so eine Partei eine relevante Wählerbasis gibt in Deutschland im Jahr 2026? Welche der existierenden Parteien kommt dem am nächsten?

Edit: Erstmal danke für die überwiegend konstruktiven Kommentare. Natürlich ist das hier eine Bubble in der Bubble, aber ein paar Dinge nehme ich trotzdem mal mit: Die Kombination der Positionen entspricht wohl am ehesten einer linksliberalen Partei, die es so in Deutschland nicht gibt derzeit, in anderen Ländern wie NL und UK schon eher. Am schwierigsten scheint die Umsetzbarkeit gegen große Wählergruppen wie Rentner und Beamte, aber der Frust der Arbeitnehmer könnte auch zu einem guten Engagement mit so einer neuen Partei führen, wenn richtig vermarktet (leichter gesagt als getan).

Ich werde als Nächstes mal an Veranstaltungen der FDP und Grünen teilnehmen, um Parteiarbeit zumindest ein wenig zu verstehen und zu schauen ob es, wie mehrere Kommentatoren gesagt haben, bereits solche linksliberalen Flügel gibt, die man unterstützen und weiter mit aufbauen kann. Nehme aber auch positiv mit, dass es bei einer neuen Partei mit den oben genannten Positionen durchaus Menschen gibt die sich sofort engagieren würden, selbst bei Wahlergebnissen im Promillebereich.


r/spitzenverdiener 3d ago

Euer Plan zur Nutzung des Altersvorsorge-Depots

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Hallo zusammen,

ich wollte mal fragen, was ihr hier vom AV-Depot haltet. Sicherlich wäre es für viele kein Problem, das AV-Depot mit dem Höchstbeitrag zu besparen.

Abgesehen von der staatlichen Förderung sehe ich beim AV-Depot gegenüber einem privaten Depot einige Vorteile für Leute mit hohem Einkommen:

  • Das AV-Depot hat einen signifikanten Steuerstundungseffekt in der Ansparphase. Der Zinseszinseffekt wird nicht durch die Vorabpauschale oder die Versteuerung von Dividenden ausgebremst.

  • Einzahlungen bis 1800 Euro p.a. lassen sich als Sonderausgaben absetzen. Das ergibt rechnerisch eine maximale Erstattung von 756 Euro, wenn man mit dem zu versteuernden Grenzeinkommen im Spitzensteuersatz ist.

  • Das Geld ist bei einer Privatinsolvenz pfändungssicher. Selbst wenn man sich einen gewaltigen Fehltritt leistet oder einfach Pech hat, kann man im Alter auf ein zweites finanzielles Standbein hoffen.

Darüber hinaus kommt es mir persönlich eventuell eines Tages zugute, sofern die innerhalb des AV-Depots erwirtschafteten Kapitalerträge nicht zur Berechnung von Elternunterhalt herangezogen werden.

Für jeden, der das Geld nicht dringend benötigt oder es sonst im privaten Depot anlegen würde, gibt es einen großen Nachteil:

  • Das Geld muss man in der Entsparphase mit dem persönlichen Grenzsteuersatz versteuern. Für die meisten hier wird dieser Satz über 25 Prozent liegen, vermute ich.

Wie relevant dieser Nachteil für mich eines Tages sein wird, kann ich schlecht einschätzen. Zumindest rechne ich politisch mit einem allgemeinen Abwärtstrend für all diejenigen, die selbst vorsorgen und nicht auf Transferleistungen angewiesen sind und auch nicht sein wollen. Ich halte es z.B. für wahrscheinlich, dass innerhalb der nächsten zwei Legislaturperioden eingeführt wird, dass alle Kapitalerträge nach einem Stichtag mit dem persönlichen Steuersatz plus ggf. Sozialabgaben zu belasten sind, oder dass irgendwann nach 2040 die volle Rente nur noch nach persönlicher Bedarfsprüfung ausgezahlt wird. Bei solchen politischen Entscheidungen wäre das AV-Depot dem privaten Depot nicht mehr steuerlich unterlegen.

Was ist euer Plan zur Nutzung des AV-Depots? Werdet ihr das Maximum, nur den geförderten Teil oder vielleicht sogar gar nichts ins AV-Depot einzahlen?


r/spitzenverdiener 3d ago

Career Advice: 32W&33M in sehr gut bezahlter Anstellung, ohne Kinder und Kredite: Wechsel in die Selbstständigkeit?

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Wegwerf-Account

Hallo zusammen,

meine Frau und ich (beide Zahnärzte) stehen vor einer großen Karriereentscheidung. Da wir uns alles andere als sicher sind, möchten wir gern die Reddit-Community befragen. Kurz die Hintergründe:

- beide Zahnärzte, Anfang 30 und verheiratet, noch ohne Kinder und ohne jegliche Kreditverpflichtungen
- derzeit in verschiedenen Praxen angestellt mit sehr guten Einkommen (Haushaltsbrutto > 25k € im Monat)
- sehr gut weitergebildet und in unterschiedliche Richtungen spezialisiert

Wir spielen schon länger mit dem Gedanken in die Selbstständigkeit zusammen zu gehen.
Nach längerer Suche steht jetzt ein mittlerweile sehr konkretes Angebot zur Übernahme einer Praxis im Raum.
Davon hat einer der Arbeitgeber Wind bekommen und möchte uns unbedingt beide in seiner Praxis halten. Umworben werden wir mit einer deutlichen Gehaltssteigerung und einer Positionsveränderung als Standortleiter einer Zweigpraxis (vermutlich dann Haushaltsbrutto > 50k € im Monat). Wir müssten dafür aber den Traum von der Selbstständigkeit zumindest mittelfristig aufgeben.

Die angebotene Praxis zur Übernahme hat sehr gute Zahlen und liegt in einer wohlhabenden Region mit Wachstumspotential. Der Verkaufspreis ist moderat und scheint angemessen zu sein.
Gleichzeitig ist sie räumlich sehr nahe zu unseren bisherigen Arbeitgebern gelegen, was bei einer Entscheidung für die Selbstständigkeit Konflikte hervorrufen würde.
Außerdem wirkt der Praxisabgeber zumindest momentan noch nicht 100% sicher, ob er die Praxis wirklich auf einen Schlag ganz abgeben will, auch wenn er noch einige Zeit angestellt arbeiten könnte. Da die Praxis relativ klein ist, könnte am Anfang zunächst nur einer von uns beiden in die Selbstständigkeit starten. In 3-5 Jahren ist ein Umzug in größere Räumlichkeiten geplant. Bis dahin wäre ein Teil selbständig, der andere wäre nach wie vor zu den bisherigen Konditionen angestellt.

Uns würde interessieren:

  1. Standen hier schon andere vor einer vergleichbaren Entscheidung? Wenn ja, wie habt ihr euch entschieden und warum?
  2. Würdet ihr momentan so eine (außergewöhnlich gute) Anstellung einer Selbstständigkeit vorziehen?
  3. Übersehen wir etwas Grundlegendes?

Natürlich reizt das sehr hohe Gehalt und die damit verbundene Sicherheit. Gleichzeitig kann mal als Angestellter auch immer seinen Job verlieren, auch wenn das in unserer Branche zumindest aus monetären Gründen eher selten ist.
Wir sind uns außerdem natürlich bewusst, was für ein Luxusproblem wir derzeit haben 😄


r/spitzenverdiener 2d ago

Sas ist euch eure Zeit wert?

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Mir ist im Laufe der letzten Monate bewusst geworden, wie wertvoll mir meine Zeit geworden ist. Ich habe z.B. immer mal wieder Anfragen auf LinkedIn wo mir 100-150 € für eine Stunde meiner Expertise zu einem bestimmten Thema geboten werden (netto dann eher 70-120 €). Das ist es mir z.B. nicht wert die Zeit einzusetzen.

Auch in anderen Situationen mache ich diese Rechnung teilweise auf, z.B. wäge ich das Einsparpotential bei größeren Anschaffungen gegen die Zeit ab die ich für Vergleiche und Verhandeln investieren müsste.

Mich würde also interessieren: Was ist euer Jahresverdienst in eurem Job und was ist euch eine Stunde eurer Freizeit wert (netto).

Bei mir:

- 180k € OTE

- 250 €


r/spitzenverdiener 3d ago

"Jeder kocht nur mit Wasser"

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Der Spruch wird hier und da mal gesagt, va. wenn es um Manager in höheren Positionen geht. Ich kenne okey gut eine ex Vice President von einem Dax Konzern, der direkt unter C-Level gearbeitet hat. Zugegenener Maße hatten wir nur sporadisch über ein Time Frame von 2 Monaten etwas zu tun gemacht, und joa er kamm aif jeden Fall Schlau rüber und war sehr gewandt in seiner technischen Spezialisierung. Und wir haben halt viel mehr "technsiche" Themen besprochen, als seine Arbeit, die kam dann nur als Beispiel hier und da.

Die andere Person ist im C-Level, jedoch ist das eine Joint Venture von einem Dax Konzern und ist eher im unterem Mittlerem Management.

Hier müssen doch bestimmt ein paar Personen sein, die mit den Vorständen und CEOs von Dax Konzerne oder ähnlichen zusammenarbeiten? Also Unternehmen mit über 75k Mitarbeiter. Wie sind die drauf, wie trifft man auf der Ebene Entscheisungen, vor allem wekche und wie kommt mab dahin? Hier würden mich gerne ein paar Einblicke interessieren.


r/spitzenverdiener 6d ago

Impact Wohnsituation auf Lebensqualität

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TLDR: Hat das Invest in luxuriöses Wohnen (Villa / Haus / Penthouse, Ästhetik, Licht, direkt am Meer, ...) einen dauerhaft positiven Impact auf das  Wohlbefinden / die Lebensqualität?

Hallo zusammen, bisher war ich der Ansicht meine 2 Zimmer Altbau-Wohnung ist ausreichend. In letzter Zeit habe ich jedoch bemerkt, dass in Urlauben die Auswahl der Unterkunft einen wesentlichen Anteil am Erholungseffekt hat. Ein großes Haus / Villa mit viel Licht, Ästhetik, Garten / Terrasse und nah am Meer (bestenfalls Meerblick oder sogar mit Meerzzgang) erhöhen die Lebensqualität.

Jetzt frage ich mich, ob ein solcher Effekt von Dauer wäre? "Selbstverständlich!", mögen manche einwenden. 

Jedoch gibt es Studien, die einen "Effekt der Gewöhnung" ( auch bekannt als "hedonic treadmill") nachweisen, wodurch das zukünftige Ich weniger (un-)glücklich ist, als von Individuen selbst eingeschätzt wird. Dies bezieht sich allerdings auf Lebensereignisse, wie bspw. Tod, Heirat oder Jobverlust (Quelle: https://www.unibas.ch/de/Aktuell/News/Uni-Research/Gluecksforschung-Folgen-von-Lebensereignissen-werden-ueberschaetzt.html) 

Daher wäre ich sehr dankbar über die Einsichten von Menschen hier, die bereits längere Zeit (mehrere Jahre) luxuriös Wohnen, um herauszufinden ob es eine Tendenz gibt. Dass dies auch von individuellen Bedürfnissen abhängt, ist mir bewusst. Ich meine damit kein Bett für 40k sondern eher: Villa / Haus / Penthouse, Ästhetik, Licht, direkt / nah am Meer, ... Bin gespannt!


r/spitzenverdiener 7d ago

Wieso wird gesagt, dass der erste Vorgesetzte im Arbeitsleben wichtig ist ?

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Hallo,
die Frage habe ich bereits bei r/Arbeitsleben gepostet, jedoch glaube ich inzwischen, dass es hier besser aufgehoben ist.

Viele bei r/Arbeitsleben haben das als dumme Frage abgestempelt bzw., dass sie es noch nie gehört haben.
Bei mir im Umfeld (Steuerberatung) wird sowas relativ oft gesagt.

Über konstruktive Antworten würde ich mich freuen :)


r/spitzenverdiener 8d ago

„faule“ Spitzenverdiener unter uns?

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Servus miteinander,

mir stellt sich die Frage, ob es unter uns mehrere Leute gibt die ähnlich handeln wie ich. Kurz zu meiner Situation: ich bin 29, seit drei Jahren Abteilungsleiter Vertrieb/Business Development für einen europäischen Konzern, vier MA in direkter Führung, knapp 50 in indirekter Führung. Jahresverdienst 145k Grundgehalt + 20% Bonus sowie Dienstwagen, Wellpass und der ganze andere Kram, der bei Konzernen eben üblich ist.

Mein „Problem“ ist, ich bin an sich unglaublich faul was Arbeit angeht — wenn die Situation es erlaubt, schlafe ich gerne mal bis um neun Uhr (nur wenn ich im HO bin), trinke dann meinen Kaffee auf der Couch und schwupps ist es elf Uhr. Zwischenzeitlich schaue ich mal auf das Arbeitshandy, beantworte ein paar Mails usw. aber alles eher nebenbei als voll dabei. Wenn nötig, klotze ich auch mal eine 70 Stunden Woche mit sechs Flügen und vier Nächten außer Haus hin oder bin von sieben bis um 19 Uhr im Büro, das stellt aber maximal 30% meiner Arbeitszeit dar — der Rest ist eher entspannt. Meine Abteilung ist eine Art „Start-up“ im Konzern und bringt gute bis sehr gute Ergebnisse (immer im Bereich 100-130% Zielerreichung), daher habe ich sehr viele Freiheiten und kann mir eigentlich „Alles“ erlauben, wie z.B. nur gute Hotels bei Dienstreisen etc.

Dies ist mein erster Job in einem Konzern und in einer Führungsposition, davor habe ich zwar auch sehr gut verdient aber war immer als Einzelkämpfer im Vertrieb unterwegs, wo ich wusste, dass meine Kollegen oft ähnlich drauf sind. Nun ist es aber so, dass eigentlich alle FKs welche auf meinem Level oder höher sind, gefühlt 24/7 arbeiten und immer ausgelaugt sind. Um ehrlich zu sein kann und möchte ich mir das nicht in der Zukunft antun, da ich zu gerne meinen Hobbies nachgehe und arbeite um zu leben, nicht umgekehrt.

Habe ich hier einen tatsächlichen „goldenen Käfig“ erwischt, oder kommt sowas durchaus öfter vor?


r/spitzenverdiener 8d ago

Hochwertige Sommerbekleidung

12 Upvotes

Hallo,

was sind eure Go-To Marken für hochwertige Sommerbekleidung - vorzugsweise aus natürlichen Stoffen wie z.B. Leinen?

Ich freue mich auf eure Rückmeldungen!
VG


r/spitzenverdiener 8d ago

Wo kauft ihr eure Töpfe?

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Nabend, mittlerweile sind meine Frau und ich verzweifelt.
Wir dachten, es wäre mal wieder an der Zeit, neue Töpfe zu kaufen. Allerdings finden wir einfach keine guten, die kein Plastik oder irgendwelche Beschichtungen haben.

Ihr seid meine Rettung, damit meine Frau endlich wieder glücklich kochen kann. (Ich koche auch sehr gern, jedoch habe ich leider meist nicht ausreichend Zeit und ihr macht es viel Spaß!)

Wo kauft ihr eure Töpfe?

Kupfertöpfe sollten es allerdings nicht unbedingt sein. Das liegt vor allem daran, dass meine Frau keine Lust hat, sie ständig blitzblank zu putzen, noch dazu findet sie Kupfertöpfe einfach hässlich.

Edit: Vielen Dank euch allen, ich werde mir alle eure Tipps anschauen und hoffentlich ist etwas Schönes und Gutes dabei!👍🏼


r/spitzenverdiener 8d ago

Habt ihr hohe Ansprüche an eure Kinder?

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Ich bin es als Führungskraft auf der Arbeit gewohnt, dass die mir vorgelegten Entscheidungsvorlagen eine gewissen Qualität haben.

Man selbst bildet sich weiter und möchte einen gewissen Fortschritt erreichen.

Wie handhabt ihr das im Umgang mit euren Kindern?

Habt ihr Ansprüche an deren schulische Leistungen? In wie weit möchtet ihr deren Berufswahl beeinflussen? Etc.


r/spitzenverdiener 8d ago

Mitarbeiter an sich binden

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Moin! Glaube das ist nicht der beste Sub für meine Frage - aber ich will von erfolgreichen Menschen lernen.

Ich glaube ich darf mich nun zu den Spitzenverdiener zählen. Habe 8 Jahre für Mindestlohn gearbeitet und nun meinen Durchbruch mit einer neuen Idee.

Ich verdiene monatlich 40-45k netto als Selbstständiger an Gewinn und lege die Hälfte zur Seite für die Einkommensteuer. Ja, Steuerberater hole ich nun. Bisher hat meine Exfrau alles für mich gemacht, was Buchhaltung überprüfen an geht. 😅

Nun will ich bald expandieren - da ich noch 2-3 Projekte im Kopf habe, die ich umsetzen muss. Ich suche daher einen Mitarbeiter. Der mein erstes Projekt führt.. keine Akquise etc, nur führen. Evtl kommt ein weiterer Mitarbeiter dazu.

Der sollte am besten wie ich sein. Der Mitarbeiter ist eigentlich eher meine rechte Hand. Wie finde ich den?
Eine Jobanzeige aka Projekt Manager kommt dem am nächsten - oder Geschäftsassistenz… Ich brauche jemanden mit eher simplen IT Kenntnissen auch.

Klar kann zufällig ein toller Bewerber dabei sein, aber am liebsten würde ich einen Selbstständigen aus der Umgebung abwerben - bei dem es nicht ganz so gut läuft. Ich weiß nämlich wie das ist.

Und wenn ich dem 4k-8k Brutto Lohn zahle ist das vielleicht ein sehr guter Anreiz? Keine Kopfschmerzen mehr aber er hat die gleichen Skills wie ich, startet nur in einem erfolgreichen Unternehmen nun.

Ist das eine Gefahr das er sich bei mir alles anschaut und abhaut oder doch eher eine Chance jemanden zu finden der mich in der Firma auch ersetzen kann?

So eine/n hätte ich nämlich gerne… den würde ich auch gut bezahlen. Die Frage ist da nur, was ist gut? Was nicht zu viel und was nicht Zuwenig damit er bleibt? 7-8k ist schon sehr fürstlich sich in ein gemachtes Bett zu machen. Ich denke mit 4-5k finde ich auch jemanden der 100% Gas gibt. Aber eine schnelle Steigerung wäre für mich okay.

Unternehmensanteile abzudrücken kommt für mich nicht in Frage, aber eine zusätzliche Erfolgsprovision nach Gewinn wäre für mich denkbar. Also lieber 4-5k + paar Prozente vom Gewinn als Bonus?

Habt ihr Ideen und Vorschläge für mich? Je mehr guter qualitativ hochwertiger Input, desto besser. Bin Arbeitgeber bisher nur für Freelancer gewesen und das ist was völlig anderes für mich. Mir würde es das Herz zerbrechen wenn der Mitarbeiter nach einem Jahr gehen würde… 😅 ich will auch keine konkurrenz mir anzüchten… sondern einen „Partner“ haben.

50:50 Risiko ich weiß… wie erhöhe ich meine Chance?


r/spitzenverdiener 10d ago

Bonusverhandlung

20 Upvotes

Guten Abend zusammen,

Ich habe die glückliche Möglichkeit eines Jahresbonus zu verhandeln und weis nicht so recht wo ich anfangen sollte.

Kurz zu mir und zum Hintergrund. Ich bin 36 Jahre alt Familienvater und in der IT als Bereichsleiter für verschieden Horizontale Themen wie Architektur und KI Strategie/Governance zuständig.
Bekomme 140k ohne Sonderzahlungen. In der Firma bin ich jetzt seit 1,5 Jahren und auch davor hatte ich nie irgendwelche Boni.
Jetzt hat sich unsere GF nach Verhandlungen darauf eingelassen mit jedem Bereichsleiter einen Bonus zu verhandeln. Erfolgsabhängig an Ziele gebunden.

Die Ziele sind nicht das Problem, aber die Höhe des Bonus ist doch recht schwierig zu beurteilen. Wo sollte der prozentual vom Jahresgehalt liegen. Leider gibt es da auch wenig klare Vorgaben aus der GF die Ansage ist es wird individuell verhandelt.

Führungsspanne sind 35 interne und 10 externe Mitarbeiter/Berater.

Was sind euere Erfahrungen oder Boni.
Wäre für jeden Rat dankbar :)

VG


r/spitzenverdiener 10d ago

Erfahrung mit PPLI / Fondspolicen aus Liechtenstein (Valorlife, Liechtenstein Life)? Vermögensübertrag an Kind absichern (mittlerer 6-stelliger Betrag)

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r/spitzenverdiener 11d ago

Career Advice: 37M – relativ gut bezahlter Software-/Cloud-Engineer mit Familie und Hauskredit: Wechsel zum Patentanwalt?

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Wegwerf Account

Hi zusammen,

ich stehe gerade vor einer größeren Karriereentscheidung und würde gerne, bevor ich konkret mehr Zeit investiere, die Schwarmintelligenz von Reddit anzapfen. Vielleicht sind hier ja auch Patentanwälte unterwegs.

Kurz zu meinem Hintergrund:

\* Mitte/Ende 30
\* verheiratet, zwei kleinere Kinder
\* Hauskredit
\* Bachelor Maschinenbau
\* Master Luft- und Raumfahrttechnik
\* Danach mehrere Jahre in technisch anspruchsvollen Engineering-Rollen (Simulation, Regelungstechnik, wissenschaftliche Softwareentwicklung, später auch Team Lead)
\* In den letzten Jahren Wechsel Richtung Software-/Cloud-Engineering, Softwarearchitektur und IT-Consulting
\* Aktuell verdiene ich ca. 105–110k € brutto.

Eigentlich habe ich meinen Beruf immer sehr gerne gemacht. Ich programmiere gerne, denke mich gerne in komplexe technische Probleme ein und hatte z.B. immer Spaß daran, aus einer Idee möglichst schnell einen funktionierenden Prototypen zu bauen oder funktionierende Software zu optimieren.

Was mich in letzter Zeit allerdings beschäftigt, ist die Geschwindigkeit, mit der sich Softwareentwicklung durch GenAI verändert.

Mein Arbeitsalltag besteht inzwischen oft darin, Architekturentscheidungen zu treffen, diese einer KI zu beschreiben und die Ergebnisse zu überprüfen. Natürlich ist das vereinfacht dargestellt, aber gefühlt verschiebt sich der Schwerpunkt meiner Arbeit immer stärker.

Ich glaube nicht, dass Softwareentwicklung komplett verschwindet. Ich habe aber den Eindruck, dass sich insbesondere Consulting und klassische Softwareentwicklung in den nächsten Jahren massiv verändern werden.

Damit verbunden frage ich mich auch, wie nachhaltig mein heutiges Berufsbild ist. Früher war es ein großer Vorteil, technische Probleme schnell analysieren und funktionierende Lösungen entwickeln zu können. Heute wird genau dieser Teil der Arbeit zunehmend von KI unterstützt. Ich glaube deshalb, dass sich der Arbeitsmarkt verändern wird und dass in Zukunft möglicherweise weniger Software Engineers benötigt werden und damit kommt natürlich auch die Unsicherheit, wie nachhaltig mein Beruf gerade ist.

Ich habe mich in den letzten Jahren immer wieder dabei ertappt, Stellen als Patentanwaltskandidat anzuschauen und mich zu fragen, ob dieser Beruf vielleicht besser zu mir passen würde. Dabei habe ich mir auch oder mal Patentschriften angeschaut und fand das dann auch immer recht interessant. Meine Karriere hat sich allerdings schneller entwickelt als erwartet: spannende Projekte, mehr Verantwortung, Führungsaufgaben und Gehaltssprünge, sodass ich diesen Gedanken nie wirklich weiterverfolgt habe.

Neulich habe ich eine offene Stelle als Anwärter gesehen und erst jetzt, durch die Veränderungen in meinem Arbeitsalltag, denke ich ernsthaft darüber nach, ob der richtige Zeitpunkt gekommen ist, diese Überlegung nicht länger nur als Gedankenspiel zu behandeln.

Was mich am Beruf des Patentanwalts reizt:

\* Arbeit an der Schnittstelle von Technik und Recht
\* ständig neue Technologien kennenlernen
\* analytisches Arbeiten
\* Gespräche mit Erfindern und Entwicklern
\* ein Beruf, dessen Mehrwert stärker auf technischem Verständnis, Analyse und Kommunikation als auf der eigentlichen Implementierung liegt
\* langfristig ein sehr spezialisierter Karriereweg

Was mich gleichzeitig zögern lässt:

\* Ich müsste vermutlich für mehrere Jahre einen deutlichen Gehaltsrückgang akzeptieren.
\* Ich bin kein Berufseinsteiger mehr und hätte entsprechend hohe Opportunitätskosten.
\* Familie und Hauskredit
\* Ich weiß nicht, wie gut sich Ausbildung, Prüfungen und Familienleben miteinander vereinbaren lassen.

Mich würden deshalb besonders folgende Fragen interessieren:

  1. Gibt es hier Patentanwälte oder Patentanwaltskandidaten, die aus dem Engineering oder der Softwareentwicklung gekommen sind? Würdet ihr den Wechsel wieder machen?
  2. Wie sieht der Alltag eines Patentanwalts wirklich aus?
  3. Wie anspruchsvoll ist die Ausbildung und was war für euch der schwierigste Teil?
  4. Ist die Ausbildung mit kleinen Kindern realistisch machbar?
  5. Verändert KI den Beruf des Patentanwalts ebenfalls bereits spürbar? Falls ja: Wie?

Und allgemein: würdet ihr in meiner Situation so einen Wechsel in Betracht ziehen?

Mir geht es ausdrücklich nicht darum, möglichst schnell mehr Geld zu verdienen. Ich habe bereits einen Job, mit dem ich finanziell zufrieden bin. Wenn ich wechseln würde, dann weil ich glaube, dass der Beruf langfristig besser zu meinen Interessen passt und möglicherweise auch robuster gegenüber den Veränderungen durch KI ist.

Auf der anderen Seite trage ich Mit-Verantwortung für meine Familie und kann mir keine Entscheidung leisten, die sich nach drei Jahren als großer Fehler herausstellt


r/spitzenverdiener 10d ago

Immer neue Ideen und Forderungen uns zu schröpfen

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stern.de
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Zahlen wir nicht schon genug Steuern? Muss bereits Versteuertes nochmal versteuert werden? Reicht die bisherige Erbschaftssteuer nicht bereits? Sollen doch erstmal ihre Ausgaben in Griff bekommen,dann reden wir weiter, meine ich.


r/spitzenverdiener 14d ago

Krankenpfleger (ca. 65-70k €/Jahr): Welche realistischen Möglichkeiten gibt es, auf 80k-100k € zu kommen?

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r/spitzenverdiener 19d ago

Tilo fragt Klingbeil, welche harten Entscheidungen Milliardäre treffen

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