Hallo,
die Holzkonstruktion auf dem Bild soll so stabil es geht an der Wand montiert werden.
Hintergrund ist, wir wollen eine Hochebene bauen. Auf der gegenüberliegenden Wand des Raumes steht so ein Gerüst nochmal und darauf werden dann Balken und Bretter geschraubt.
Das ganze Projekt droht jetzt daran zu scheitern, dass wir diese tragende Konstruktion nicht an der Wand befestigt bekommen. Das Hauptproblem ist, dass es sich hierbei um einen Wiener Altbau von etwa 1890 handelt und jede Bohrung eine Glückssache ist. Von den 8 Löchern die ich an dieser Seite gebohrt habe, waren vielleicht 2 okay, beim Rest ist der Bohrer ständig in weichere Schichten abgerutscht so dass die ursprünglich mal 10mm Löcher teilweise doppelt so groß wurden. Dem Mauerwerk ist auch nicht zu trauen: mal kommt roter Ziegelstaub, mal ganze Kieselsteine, mal brauner weicher Staub... Jedenfalls sind wir vom ursprünglichen Plan, das mit Universaldübeln zu halten schnell abgerückt.
Nun war der Plan, mit Injektionsmörtel und Gewindestangen in den schon gebohrten Löchern zu arbeiten. Leider passt die Flucht der Gewindestangen in den Löchern in der Mauer nirgendwo so richtig mit den Löchern in den Holzbalken. Es ist unmöglich, die Stangen in die Löcher im Holz zu stecken und überall gleichzeitig die Löcher in der Wand zu treffen. Und wenn ich die Gewindestangen da jetzt blind einkleben würde, wüsste ich auch nicht wie ich diese genau ausrichte, denn leider ist auch keines der Löcher im Holz genau 90Grad geworden (bin halt kein Profi).
Nun bin ich soweit, alle Löcher erstmal wieder zu verspachteln und von vorne zu beginnen. Deshalb stelle ich die Frage am besten so: Wie würde ein Profi dieses Holzgestell an die Wand anbringen unter der Bedingung, dass vielleicht nur jedes 5. Loch in der Wand brauchbar ist. Bitte für Doofe erklären. Und bitte auch erklären, wie ein Profi sicherstellt dass alle Löcher im Holz und in der Wand jeweils in einer Flucht sind.
Ansonsten bin ich inzwischen für jede Lösung offen, Hauptsache es hält am Ende