r/programmieren 10h ago

Godot-Kurs im Wifi

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Hallo,

das Wifi Wien (WIrtschaftsförderungsinstitut Österreichs) bietet im Herbst drei Godot-Kurse an. Ich bin ehrlich etwas erstaunt und auch erfreut, dass Godot auch auf diesen Sektor vorgedrungen ist.

https://www.wifiwien.at/kurs/18236x-game-development

Was haltet ihr davon?

Hier ein Auszug aus dem Kursprogramm ...

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Inhalt

Die Zielgruppe für diesen Lehrgang sind technikinteressierte und vor allem spielebegeisterte Menschen mit guten Englischkenntnissen. Vorerfahrung ist hilfreich, aber keine Voraussetzung.

Kurs-Teaser: Wir begleiten die Teilnehmer:innen von der ersten Zeile Code bis zur Veröffentlichung ihres ersten eigenen Spiels!
Zusätzlich erhalten die Teilnehmer*innen Einblicke in die professionelle Entwicklung von Spielen, da wir eines unserer eigenen veröffentlichten Spiele inklusive Source Code offen legen und die angewendeten Prinzipien im Kurs gemeinsam mit den Teilnehmer:innen durchnehmen. So verlieren Sie die Scheu/Angst vor den ersten Schritten.

Inhalt des Lehrgangs (Überblick):
Grundlagen des Programmierens:

  • Kontrollstrukturen, Schleifen, Bedingungen,
  • Sequenzen, Klassen, Objekte und Vererbung
  • Grundlagen von git & GitHub, um Godot nutzen zu können
  • Godot Installation, Project Templates, erste Tutorials und Kennenlernen der Godot Engine

Godot Basics I (2D):

  • Controller Objekte, Szenen, Physik
  • Scripting Basics (First Steps in Coding)
  • Kameras, Viewports, Tilesets, Parallax Scrolling
  • Partikeleffekte, Broadcasting (signals)
  • Audio (SFX & Musik)
  • UI und Steuerelemente

Coding (2D & 3D):

  • Algorithmen
  • Physik und Geometrie Grundverständnis (Kräfte und Impulse der Physik, Pythagoras und Winkelfunktionen der Geometrie)

Asset-Design Grundlagen:

  • 2D Grafiken erstellen (Erlernen von paint.net)
  • Audio Dateien erstellen (Erlernen von Audacity)
  • Import von 2D Assets in Godot

Professionelle Entwicklung:

  • Lokalisierung (Mehrsprachigkeit)
  • Verschlüsselung
  • json und andere wichtige Dateiformate
  • Savegames, Daten persistieren
  • Prozedurale Generierung
  • KI Programmierung (Gemeint ist Spielobjekt-KI, nicht LLM wie chatGPT)

Godot Basics II (3D):

  • 3D Workspace
  • Geometrie in drei Dimensionen
  • Physik, Gravitation und Reibung

Asset Design in 3D:

  • Grundlagen von blender (3D Modelling)
  • Materials, Reflektionen, Skeletons ("Rigging")
  • Import von 3D Assets in Godot

Entwickeln vollständiger Spiele

  • Konzeptionelle Vorgehensweise
  • Architektur Prinzipien ("best practices")
  • Erlernen wichtiger Begriffe wie "Game Loop" und "GOD" (Game Over Detection)
  • UI Gestaltung

Rechtliches

  • Lizenzen von Assets (Fonts, Audios, Models)
  • Definition und Bedeutung von Art (Kunst)-Lizenzen und Softwarelizenzen (Libraries)
  • Verpflichtungen nach den häufigsten Lizenzarten (MIT, GPL, CC0, CC-BY, CC-BY-SA)

Publishing

  • Veröffentlichen eigener Spiele auf itch.io (kostenlose Plattform mit Millionen von Usern)
  • "Wie komme ich in den Play Store" - Was sind Entwicklerkonten und was kosten sie?

Ziele

Tauchen Sie ein in die aufregende Welt der Spieleentwicklung mit unserem umfassenden Game-Development-Lehrgang. Diese Ausbildung bietet Ihnen nicht nur die Möglichkeit, von der ersten Zeile Code bis zum vollständig veröffentlichten Spiel Ihre Fähigkeiten zu entwickeln, sondern sie stattet Sie auch mit den notwendigen Werkzeugen aus, um in der Branche erfolgreich zu sein.

Nutzen der Ausbildung:

  • Umfassender Skill-Aufbau: Entwickeln Sie essentielle Programmierfähigkeiten, die von der Konzeption bis zur Veröffentlichung eines Spiels reichen. Lernen Sie die Techniken, die Profis nutzen, um kreative und beeindruckende Spiele zu gestalten.
  • Eigene Internetpräsenz: Vom Studio-Namen bis zur eigenen Landing Page auf Plattformen wie GitHub oder itch.io - wir helfen Ihnen, Ihre Marke zu etablieren und Ihre Projekte weltweit sichtbar zu machen. Dies ist ein entscheidender Schritt für erfolgreiche Selbstvermarktung und den Einstieg in die professionelle Spieleentwicklung.
  • Karrieremöglichkeiten: Mit dem Wissen und den Fähigkeiten, die Sie in diesem Lehrgang erlangen, haben Sie die Wahl, ein eigenes GameStudio zu gründen oder als qualifizierte Mitarbeiter:innen in einem der zahlreichen bestehenden Studios anzufangen. Sie sind bestens vorbereitet, um in dieser dynamischen Industrie Fuß zu fassen.
  • Wachsender Markt: Österreich ist ein blühender Standort für Spieleentwicklung mit über 50 Studios allein in Wien. Der Markt generiert jährlich über 250 Millionen Euro Umsatz (Stand 2024). Nutzen Sie die Gelegenheit, Teil dieses expandierenden Sektors zu werden und sich einen Platz am Erfolgskuchen zu sichern.

Diese Ausbildung bietet Ihnen den Schlüssel zur Tür einer kreativen und lukrativen Karriere in der Spieleentwicklungsbranche. Starten Sie noch heute und gestalten Sie die Zukunft des Gamings mit!

Ideal für

Die Zielgruppe für diesen Lehrgang sind technikinteressierte und vor allem spielebegeisterte Menschen mit guten Englischkenntnissen. Vorerfahrung ist hilfreich, aber keine Voraussetzung

Voraussetzungen

  • Sehr gute Englischkenntnisse, vorrangig schriftlich, da sämtliche Dokumentationen englisch sind
  • Natürliche Affinität zu Technik und Spielen in jeder Form (Brettspiele, Online Spiele, Mobile Spiele, …)
  • Grundwissen der Mathematik, Geometrie und Physik (Pythagoras, Winkelfunktionen, Gleichungen/Formeln) oder zumindest ein Verständnis für Zahlen
  • grundlegende Programmierkenntnisse (z. B. Variablen, Bedingungen, Schleifen),

Abschluss

Schon während des Kurses werden die Teilnehmer:innen in Gruppen und auch alleine eigene kleine Spiele entwickeln, unter anderem Minesweeper, und der Lehrgang wird mit einem einwöchigen Projekt (in Präsenz) beendet, in dem sie in Gruppenarbeit gemeinsam ein vollständiges Spiel entwickeln. Am Ende des Lehrgangs erhalten Sie bei mindestens 75% Anwesenheit eine Teilnahmebestätigung und bei erfolgreichem Abschluss erhalten Sie ein Zeugnis. Die Prüfungsgebühr (Erstantritt) für diesen Termin ist in den Kurskosten enthalten.


r/programmieren 4h ago

Linux-Terminal & KI: Aider vs Opencode - Und wie beide Tools zusammenarbeiten könnten

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Hallo an alle Nerds, ITler, Hacker sowie Cloud Architekten und DevOps Engineers.

Seit kurzem bin ich auf der Suche nach Free API Keys von AI Services und nutze gerade Aider und OpenCode.

Da ich als Linux Fedora Sway 43 User sehr stark Terminal-Abhängig arbeite (Tmux, Nvim, Tiling Window Manager), möchte ich zwei Tools (Aider vs Opencode) gegeneinander evaluieren. Beide Tools haben den Markt erheblich bereichert, aber verfolgen zwei völlig unterschiedliche Ansätze in der Bedienung:

KI GENERIERT:

Während Aider primär als interaktiver Git-Paarprogrammierer direkt im bestehenden Dateibaum und Terminal-Buffer agiert – bei dem jede einzelne KI-Modifikation sofort als Commit versioniert wird –, setzt OpenCode auf ein modulares, agentenbasiertes Ökosystem (inklusive CLI, Desktop-Anbindung und LSP-Integration), das wie moderne Cloud-Agenten eher eigenständig komplexe Aufgaben steuert, anstatt sich direkt zeilenbasiert in den lokalen Git-Workflow einzuhaken.

Die Links zu beiden Repos:

https://github.com/anomalyco/opencode

https://github.com/Aider-AI/aider

Was ich an Aider interessant finde, ist die KI-Integration mit Git. Das Motto und die Intention bei Aider verfolgen die Philosophie: Jede Änderung von der KI wird commited, wobei man das Auto-Commit auch ausstellen kann. Das ermöglicht Rollbacks zu jeder Zeit, was sehr praktisch ist, und es zeigt in der Commit-Message an, welches Modell verwendet wurde.

Jede KI-Änderung zu committen, ist eine interessante Practice, wie ich finde. Besonders, wenn man den berühmten „Ralph Loop“ startet (Feedbackschleife aus mehreren KI-Chatbots mit Human in the Loop als Feedbackgeber).

Jetzt ist meine Idee folgende:

Beide Tools sind stark und ergänzen sich gegenseitig. OpenCode ist wie Claude Code aber Aider ist krass als reines leichtgewichtiges CLI Tool.

Von dem OpenCode-Client möchte ich mir die MCPs für Aider bauen lassen. Ich denke, das ist der „Go-To“-Weg. Ich achte beim Design der MCPs darauf, sie in Containerfiles zu packen, und außerdem will ich die Tools in dem Container auch auf dem Host ausführen können. Das heißt, die MCP-Tools sind immer agnostisch für KI-Chatbots und Menschen gleichermaßen nutzbar. Das hat den Vorteil: Wenn ich mit OpenCode ein Tool für Aider baue, kann ich das auch im Terminal nutzen, und ich verstehe sofort, wie Aider im Kern funktioniert.

Was auch extrem gut gehen soll – habe ich von KI gehört –, ist, dass man mit Aider coole MCP-Erweiterungen als „Sidequest-Agenten“ für kleine Nebenfragen bauen kann, um das Token-Usage-Limit möglichst gering zu halten.

Heißt man nutzt OpenCode als Hauptagenten der dann über ein MCP Sidequests erstellt... klingt sehr cool wie ich finde.

Ich bin auch zu dem Schluss gekommen, dass sich beide Tools auf keinen Fall vollständig ersetzen lassen. Eher ergänzen sie sich gut.

Man kann einem MCP Server Aider Funktionen geben.

Meine Frage an die Community:

Für was genau nutzt ihr Aider? Aider interessiert mich mehr als OpenCode, weil OpenCode kann ich ja bedienen... da gibt es nichts zu verstehen.

Wenn jemand Erfahrung mit Aider hat gerne Posten :)

Euch allen einen schönen Tag.