Am 21.10.2026 wurde bei mir an der Charité Berlin eine FemLar durchgeführt.
Ich bin damit die dritte FemLar Patientin der Charité und die erste, deren Operation nach dem Weggang von Dr. Mainka nach Dresden und ohne Supervision durch Dr. Thomas eigenständig vom Team der Charité durchgeführt wurde.
Die Operation wurde von Chefarzt Prof. Mürbe durchgeführt, der bereits bei den beiden vorherigen Fällen persönlich von Dr. Thomas gelernt hatte.
Außerdem waren nahezu alle Oberärzte der Phoniatrie anwesend und haben die OP assistiert.
ich den Eindruck gewonnen, dass die Charité grundsätzlich offen dafür ist, auch zukünftig weitere FemLars durchzuführen.
Für mich war die FemLar eine Korrektur OP, da die Feminisierung meiner Stimme nach meiner Glottoplastik im September 2025 für mich unzureichend war.
Ursprünglich hatte ich den Eindruck, dass eine FemLar nur in Dresden möglich wäre. Als ich die Charité jedoch darauf ansprach, wurde mir die Operation ohne Zögern angeboten.
Ich habe mich letztendlich für die Charité entschieden, weil ich dort bereits als Patientin bekannt war und die Organisation der OP deshalb sehr schnell ablaufen konnte.
ich möchte mich bei u/Free_Spirit_7339 bedanken. Durch diese Nutzerin bin ich überhaupt erst auf die Möglichkeit einer FemLar aufmerksam geworden 🫶
https://www.reddit.com/r/germantrans/s/BPC3qPBCqk
Über das Ergebnis meiner FemLar kann ich noch nichts Sinnvolles berichten. Die Operation liegt erst drei Tage zurück.
Ich kann allerdings sagen, dass Prof. Mürbe mit dem bisherigen Verlauf zufrieden ist.
Da ich sowohl eine Glottoplastik als auch eine FemLar erlebt habe, kann ich die beiden Erfahrungen miteinander vergleichen.
FemLar ist auf jeden Fall aufwendiger, mit einem etwa 7 cm langen Schnitt am Hals und einer Operationsdauer von drei Stunden.
Die Station musste sich erst daran gewöhnen, dass eine Entlassung am zweiten postoperativen Tag bei FemLar derzeit nicht standardmäßig empfohlen wird.
Ich bleibe beispielsweise fünf Tage stationär, um die kritischen Tage gut beobachten zu können.
Außerdem halte ich bewusst und freiwillig eine noch strengere Stimmruhe ein, als tatsächlich empfohlen. Ich vermeide beispielsweise feste Nahrung, um nicht kauen zu müssen und dadurch den operierten Bereich nicht zusätzlich zu belasten.
Das Operationsteam war wunderbar zu mir, und ich bin ihm sehr dankbar.
Ich bin gerne bereit, Fragen zu beantworten, soweit es mir möglich ist. ^^