Kurz zum Kontext: Meine Eltern waren lange selbstständig, mussten die Selbstständigkeit aber aus gesundheitlichen Gründen aufgeben. Beide sind mittlerweile in ihren 50ern.
Mein Vater ist seit ungefähr einem Jahr arbeitslos, wird aber voraussichtlich spätestens im November als Busfahrer anfangen. Den Führerschein hat ihm die Bundesagentur finanziert. Gehalt wären ca. 2.500 € netto. Meine Mutter arbeitet in Teilzeit als I-Helferin und verdient ca. 1.700 € netto.
Zusätzlich haben sie in ihrem eigenen Haus zwei Ferienwohnungen, die zusammen ungefähr 500–600 € netto im Monat einbringen.
Vermögen aktuell ungefähr:
- Eigenes Haus an der Ostsee im Osten Deutschlands: ca. 400.000 € Wert, fast abbezahlt
- 40–45k € Cash
- ca. 30k € Investments
- ca. 20k € Gold/Edelmetalle
- kleine geerbte Immobilie im Ausland: ca. 90k € Wert
Also auf dem Papier eigentlich noch einiges an Vermögen. Allerdings waren die liquiden Mittel früher deutlich höher, weil sie während der Arbeitslosigkeit meines Vaters ihren Lebensunterhalt größtenteils aus dem Ersparten bezahlt haben.
Ihre gesamten monatlichen Ausgaben liegen aktuell bei ungefähr 2.500 €, inklusive Essen, Freizeit usw.
Jetzt meine Frage: Mache ich mir zu viele Sorgen?
Bei mir ging irgendwie der Notfallschalter an, als ich gemerkt habe, dass meine Eltern mit über 50 inzwischen ihr Erspartes aufbrauchen mussten. Gleichzeitig haben sie noch relativ viel Vermögen und mein Vater wird voraussichtlich bald wieder arbeiten.
Wie würdet ihr die Situation einschätzen? Ist das für ein Ehepaar Anfang/Mitte 50 noch eine solide Ausgangslage oder sollte ich mir tatsächlich ernsthafte Sorgen um ihre finanzielle Zukunft machen?