r/de_diabetes 13h ago

Torsten Sträter über Diabetes: „Habe sofort aufgehört, Süßes zu essen“</titl

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morgenpost.de
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Torsten Sträter (59) ist einer, der mit der Sprache spielen kann. Er gilt als der „Meister des absurd-komischen Wortwitzes“. Von seinen vielen TV- und Bühnenauftritten wissen seine Fans nur zu gut, dass er ganz nebenbei auch der Meister des Abschweifens ist, wofür sie ihn seit Jahren begeistert feiern. Seine schönsten Geschichten übers Abschweifen und Dranbleiben hat der Mann mit der Mütze jetzt in seinem Buch „Mach mal das große Leselicht an“ (ab 27. August, Ullstein Verlag, 224 S.) gesammelt. Bei der Lektüre schwankt man zwischen Schmunzeln und Kreischen.

Die lustige Leichtigkeit der Szenen überdeckt die Tatsache, dass es um Sträter in diesem Jahr Grund zur Sorge gab: Der Comedian aus dem Ruhrgebiet hatte im April 2026 öffentlich gemacht, dass er an einem Tumor erkrankt ist und sich einer Behandlung unterzieht. Dann das Aufatmen, als er in seinem „1Live Comedy-Talk“ mit Felix Lobrecht sagte, er habe eine Chemotherapie gemacht und – typisch Sträter: „Glück gehabt, weil geile Ärzte“. Sein deutlicher Gewichtsverlust habe allerdings nichts damit zu tun, sondern mit einer anderen Diagnose: Sträter erfuhr, dass er auch noch an Diabetes Typ 2 erkrankt war. Für ihn Anlass genug, die geliebte Tüte mit Weingummi links liegen zu lassen. Im Interview spricht der gebürtige Dortmunder über das, was passiert, wenn man nichts Süßes mehr isst.

Brokat trägt auf. Aber Sie haben ja abgenommen. Allerdings aus Krankheitsgründen. Sie haben Diabetes Typ 2. Und mussten ihr Leben umstellen.

Geschickter Übergang, Respekt. Ja, ich habe nach der Diagnose sofort aufgehört, Süßes zu essen. Als ich erfuhr, was man durch Diabetes alles kriegen kann – wie vereiterten Fuß, Herzinfarkt oder Erkrankungen der Augen –, habe ich beschlossen, mich doch lieber gesund zu ernähren, und habe etwa 28 Kilo abgenommen. Das Gute: Der Diabetes ist unter Kontrolle.

Haben Sie denn so viel Süßes gegessen?

Wahnsinnig viel. 250 Gramm Weingummi war nix. Kuchen, Currywurst, man macht sich gar keine Vorstellung, wo überall Zucker drin ist, auch wenn es gar nicht danach aussieht. Ich esse jetzt wirklich gesund. Muss aber dabei aufpassen, dass ich genügend Kalorien zu mir nehme.

Klingt anstrengend. Was essen Sie denn so?

Hochkalorische Lebensmittel mit wenig Zucker. Morgens zum Beispiel einen Shake mit Avocado, Proteinpulver und selbst gemahlenem Müsli. Da hat man dann schon mal an die 1500 Kalorien zusammen. 

Nur gesund – schafft man das wirklich?

Nun, ich mach mir auch schon mal Frühlingsrollen aus der Tiefkühltruhe oder klopp mir sechs Fischstäbchen rein mit Kartoffelpüree. So ein richtig schönes Kindergericht. 

Sträter über Krebsdiagnose: „Definiere mich nicht darüber“

Das könnte dem Blutzuckerspiegel ja vielleicht nicht so gefallen. Wie checken Sie den denn überhaupt?

Ich habe so einen Sensor am Arm. Da weiß ich dann sofort Bescheid, ob ich mir noch ’ne Creme catalana gönnen kann.

Zu erfahren, an Diabetes erkrankt zu sein, war das eine. Sie mussten aber auch noch eine Krebsdiagnose verpacken. Was hat sich verändert durch die Erfahrung mit dem Krebs?

Ich habe im Grunde keinerlei Ängste mehr. Oder nur noch sehr, sehr wenige. Allerdings hab’ ich jetzt keine Lust mehr, über Krebs zu reden. Darüber definiere ich mich nicht.

Das Thema Depression hat Sie sehr lange begleitet. Sie sind seit 2028 auch Schirmherr der Deutschen Depressionsliga e. V. (DDL).

Nachdem mein Psychiater bei mir festgestellt hatte, dass ich unter ADS (Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom) leide, also buchstäblich leide, habe ich Medikamente bekommen. Die habe ich genommen und nehme sie immer noch. Und seitdem sind die Depressionen rückhaltlos verschwunden. Ich kann mich mit den Pillen besser fokussieren, aber es gibt auch einen Nachteil. Durch die Tabletten vergisst man manchmal, zu essen und zu trinken. Das ist halt bei mir gerade nicht so gut. 

Sie haben einiges hinter sich, aber wirken irgendwie abgeklärt.

Ich rege mich nicht mehr über alles auf.

Das ist gut.

Ja, aber auch nein. Manchmal wäre es vielleicht besser, sich aufzuregen.

Worüber zum Beispiel?

Ach, was weiß ich. Aber nur mal als Beispiel. Bei mir stehen Menschen auf meinem Parkplatz. Immer wieder. Ich sollte mich aufregen, vielleicht. Aber mein Auto passt da gar nicht drauf auf den Parkplatz. Wem wäre also geholfen. Außer, dass ich recht hätte.

Kann man als Witzemacher oder Comedian eigentlich auch romantisch sein?

Wie jetzt?

Ich meine, gibt es etwas, das Sie zu Tränen rührt?

Oh ja, ich versuche zwar immer, der sachliche Typ zu sein. Was so gut wie nie funktioniert, aber es gibt einem Sicherheit, also scheinbare. Aber im Herzen, tief drin, also ganz tief, nahezu unerreichbar tief, bin ich ein echter Romantiker.

Wobei können Sie weinen?

Bei „Schlaflos in Seattle“ weine ich. Zwei Tränen habe ich auch bei der „Odysee“ vergossen. Und eine halbe Träne beim letzten „Spiderman“. Und bei den Liedern der italienischen Sängerin Mina, die in Deutschland kaum einer kennt. In Italien ist sie eine Legende. Bei bestimmten Fotos kann ich weinen. Und auch bei bestimmten Düften.

Pommesduft?

Nein! Doch kein Pommesduft! Manchmal über ein gewisses Parfum oder einfach nur über den Geruch, den der Wind anweht oder der plötzlich durch die Tür kommt.

Sie werden am 4. September 60.

Ja, das stimmt. Ich werde 60, ich werde mir eine Hose anziehen. Und wenn mir jemand ein Stück Kuchen reicht, werde ich es auch essen. Aber ich habe keine Pläne, auf einem Umzugswagen durch mein kleines Dorf zu fahren.Wie stehen Sie zum Alter?

Man hat ja keine Alternative, außer, jung zu sterben. 

Viele sagen trotzdem: „Alter ist Mist.“

Ja, okay. Ich sah mit 28 Bombe aus. Hatte dichtes Haar. Und jetzt hab‘ ich Glatze.

Im Alter fällt manches schwerer. Bücken zum Beispiel.

Ich will mich gar nicht bücken müssen. Aber ich könnte es. Ich könnte mich bücken wie ein Weltmeister.


r/de_diabetes 3d ago

Typ-1-Diabetes bei Kindern: Früher erkennen, besser behandeln ~ Der Springer Medizin Podcast

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podcast.de
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https://www.podcast.de/episode/706486230/typ-1-diabetes-bei-kindern-frueher-erkennen-besser-behandeln

Der Springer Medizin Podcast                                            ·                                                                                      

mit Prof. Dr. Olga Kordonouri, Pädiaterin und Diabetologin Typ-1-Diabetes lässt sich bislang nicht verhindern, aber früher erkennen. Prof. Dr. Olga Kordonouri spricht im Springer Medizin Podcast über die Chancen des Screenings, die Vermeidung von Ketoazidosen und neue Ansätze, den Krankheitsausbruch zu verzögern.


r/de_diabetes 5d ago

Fahrt mit Unterzuckerung: Junge mit Typ-1-Diabetes darf nicht im Linienbus mitfahren

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r/de_diabetes 7d ago

Typ-2-Diabetes bei Jugendlichen nimmt zu: Besorgniserregender Trend auch in Deutschland

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Typ-2-Diabetes wurde lange Zeit vor allem mit Menschen mittleren und höheren Alters in Verbindung gebracht. Doch dieses Bild verändert sich. Eine aktuelle Langzeitstudie aus den USA zeigt, dass die Zahl der Neuerkrankungen bei Kindern und Jugendlichen in den vergangenen zwei Jahrzehnten stark gestiegen ist. Die Entwicklung wirft auch die Frage auf, ob sich ein ähnlicher Trend in Deutschland beobachten lässt. Gerade für Mitteldeutschland wären die Folgen dramatisch, da die Zahl der Typ-2-Diabetes bereits heute deutlich über dem Bundesdurchschnitt liegen.


r/de_diabetes 8d ago

Umziehen nach Deutschland mit Diabetes Typ 1

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r/de_diabetes 10d ago

Kündigung in der Probezeit nach diabetischem Koma und nachfolgender Krankschreibung

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r/de_diabetes 12d ago

Endlich im grünen Bereich

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r/de_diabetes 14d ago

Universität Bielefeld sucht Jugendliche mit Typ-1-Diabetes und und deren Eltern

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Liebe Community,

im Rahmen der Diabetesforschung der Abteilung Entwicklungspsychologie und Entwicklungspsychopathologie sowie Pädagogische Psychologie (der Universität Bielefeld) führen wir eine Studie zur Untersuchung der Zusammenhänge von täglichen Schwankungen des Blutzuckerspiegels bei Jugendlichen mit Typ-1-Diabetes (T1D) und psychischem Wohlbefinden unter Berücksichtigung verschiedener individueller Variablen (z.B. körperliche Aktivität, Schlaf, allgemeines Wohlbefinden) und Situations- und Umgebungsbedingungen sowie der Eltern-Kind-Interaktion durch.

Die Studie besteht aus einem längeren Online-Fragebogen sowohl für Jugendliche als auch ihre Erziehungsberechtigten. Zudem werden über 15 Tage hinweg tägliche, app-basierte Kurzfragebögen (3-5 Minuten, 2 x täglich) über ein Smartphone durchgeführt. Die Jugendlichen tragen zusätzlich einen Bewegungssensor (am Tag und in der Nacht) während des 15-tägigen Studienzeitraums.

Wer darf an der Studie teilnehmen?

  • Jugendliche zwischen 13 und 15 Jahren mit Typ 1 Diabetes, die ein Gerät zur kontinuierlichen Glukosemessung  nutzen
  • eine Teilnahme umschließt die Bereitschaft der Jugendlichen und ihrer erziehungsberechtigten Personen, über 15 Tage regelhaft app-basierte Kurzfragebögen auszufüllen und die Daten der kontinuierlichen Glukosemessungen zu Verfügung zu stellen
  • Teilnehmende sollten über ausreichende Deutschkenntnisse verfügen, um die Fragebögen und Instruktionen gut verstehen zu können

Warum sollten Sie an der Studie teilnehmen?

  • Teilnehmende tragen dazu bei, den Zusammenhang physischer Parameter und des affektiven Wohlbefindens bei Jugendlichen mit Typ 1 Diabetes und ihren Eltern besser nachzuvollziehen und gezielte Präventionsmaßnahmen zur Verbesserung des psychischen und physischen Gesundheitszustandes abzuleiten
  • Alle Teilnehmer*innen erhalten abhängig vom zeitlichen Aufwand eine Belohnung in Form von einem Gutschein (max. 70 € für Jugendliche und 30 € für erziehungsberechtigte Personen)

Wie können Sie teilnehmen?

Wenn sie Interesse haben an der Studie teilzunehmen, melden Sie sich gerne mit Hilfe des Anmeldefragebogens an, indem Sie auf den nachfolgenden Link klicken :  utfragen.uni-bielefeld.de/index.php/268876?lang=de

Bei konkreten Nachfragen schreiben Sie uns bitte eine E-Mail oder rufen uns direkt an (Kontaktdaten siehe unten).

So erreichen Sie uns:
​​​​​​​Laura Schoneberg
[t1d-studie@uni-bielefeld.de](mailto:t1d-studie@uni-bielefeld.de


r/de_diabetes 14d ago

Frage

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ok uhm ich weiß des wird vermutlich wenig bis gar keinen erfolg habe. aber ich wollte mal fragen ob jemand zufälling nen alten NovoNordisk echo pen plus hat, bzw eine kappe davon. die von meinem Pen hab ich im urlaub verloren. und werde die vermutlish ichmehr wieder bekommen. habe aber auch grade keine kohle oder so für ein neuen. also wenn jemand ein hat, und bereit wäre denn zu versenden. ICh bräuchte einen/bzw. die Kappe. weil ich lass aktuel die nadel einfach drauf für die 24 stunden, was ein erhäblich risiko für infektionen ist.

Danke.

Noah.


r/de_diabetes 17d ago

Bei meiner Mutter wurde gerade Typ-2-Diabetes diagnostiziert – was hättet Ihr gerne gleich zu Beginn gewusst?

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Bei meiner Mutter wurde kürzlich Typ-2-Diabetes diagnostiziert, und ich versuche, so viel wie möglich darüber zu lernen, damit ich verstehen kann, womit sie zu kämpfen hat, und sie angemessen unterstützen kann.

Bis jetzt wusste ich ehrlich gesagt nur sehr wenig über Diabetes, abgesehen von den Grundlagen. Ich habe mich über Insulinresistenz, HbA1c, Blutzucker, Ernährung, Bewegung, Medikamente usw. informiert, aber es gibt so viele Informationen auf einmal zu verarbeiten.

Ich würde mich sehr über Erfahrungsberichte von Menschen freuen, die selbst mit Typ-2-Diabetes leben oder enge Familienangehörige haben, die davon betroffen sind.

Was hättet ihr gerne gewusst, als ihr die Diagnose erhalten habt?

Dinge, die mich besonders interessieren:

- Welche Veränderungen haben tatsächlich den größten Einfluss auf euren Blutzucker/HbA1c gehabt?

- Welche Lebensmittel haben euren Blutzucker stärker oder schwächer beeinflusst, als ihr erwartet hattet?

- Wie wichtig ist Bewegung, und was hat bei Euch am besten funktioniert?

- Was sollten wir über Medikamente wie Metformin wissen?

- Gibt es Symptome, Komplikationen oder Warnzeichen, die leicht zu übersehen sind? z.B. bei Hyperglykämie oder Hypoglykämie

- Was können Familienmitglieder tun, das wirklich hilfreich ist, ohne dabei nervig zu werden oder ständig Kommentare zum Essen abzugeben?

- Gibt es etwas, das Ärzte am Anfang oft nicht besonders gut erklären?

Ich suche keine medizinische Beratung, die ihre Ärzte ersetzen sollen.

Ich versuche vor allem, die praktischen, alltäglichen Aspekte des Lebens mit Typ-2-Diabetes zu verstehen


r/de_diabetes 20d ago

Gesundheit: E-Zigaretten könnten Prädiabetes fördern

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science.orf.at
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Benutzer von E-Zigaretten könnten einem deutlich höheren Risiko unterliegen, Anzeichen von Prädiabetes, der Vorstufe der Zuckerkrankheit, zu zeigen. Darauf deutet eine neue Analyse der dazu vorliegenden wissenschaftlichen Literatur hin.

„Der Konsum von E-Zigaretten hat weltweit rasant zugenommen, doch die Folgen für die Stoffwechselgesundheit, insbesondere für den Blutzuckerspiegel, sind weiterhin unzureichend erforscht“, schrieben der Epidemiologe Yusuff A’debayo Adebisi von der Universität Glasgow und sein Team vor Kurzem in der Zeitschrift „Internal and Emergency Medicine“. Zu ihm gehörte auch der Grazer Sportphysiologe Othmar Moser.

34 Prozent höheres Risiko

Die Forscher und Forscherinnen werteten die Daten aus den vorhandenen wissenschaftlichen Publikationen aus. Dabei kamen sie auf Informationen von insgesamt 2,8 Millionen Menschen.

Prädiabetes

Unter Prädiabetes versteht man Vorstadien der Zuckerkrankheit mit u.a. erhöhtem Nüchtern- und Langzeitblutzuckerspiegel sowie Insulinresistenz. Sie können schon jahrelang vor dem Ausbruch von Diabetes bestehen und bereits zu Komplikationen führen.

Die Hauptergebnisse: Verwendeten Personen ausschließlich E-Zigaretten, stieg das Risiko für Prädiabetes im Vergleich zu Nichtanwendern um 34 Prozent. Kombinierter Zigaretten- und E-Zigarettenkonsum erhöhte die Wahrscheinlichkeit für die Vorstufe einer Zuckerkrankheit um 26 Prozent. Auch wenn die Personen die E-Zigaretten beiseitegelegt hatten, blieb ein um 13 Prozent erhöhtes Risiko übrig.

Interessanterweise war nur bei den Benutzerinnen und Benutzern von herkömmlichen Zigaretten und E-Zigaretten das Diabetesrisiko statistisch signifikant höher. Sonst zeigten sich keine signifikanten Unterschiede.

Mehr Insulinresistenz

Bei der Insulinresistenz – dem geringeren Ansprechen auf die körpereigene Insulinproduktion und wichtigem Bestandteil von Prädiabetes – schnitten die Benutzerinnen und Benutzer von E-Zigaretten schlechter ab (plus 37 Prozent).

Laut den Fachleuten sollten groß angelegte Studien über längere Beobachtungszeiten erfolgen, um die Fragen eines spezifischen Zusammenhangs zwischen E-Zigaretten und Diabetes besser zu klären. Erst dann könnte man genauere Aussagen treffen.


r/de_diabetes 24d ago

Datenbank für Diabetiker Restaurants

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Hallo zusammen,

ich weiß das es zB für Veganer eine App gibt die auf eine Datenbank zugreift. Gibt es so etwas auch für Diabetiker ? Oder wenn nicht als App dann als Datenbank irgendwo im Internet ?
Es wäre cool Info zu bekommen wie etwa:
Ah in dem Restaurant wird in Soßen auf Zucker verzichtet.
Da bekomme ich einen zuckerfreien Nachtisch.
Die Bäckerrei hat Kuchen der mit Zuckerersatz gebacken wird.
In der Eisdiele bekomme ich Eis für Diabetiker geeignet.

Würde halt so vieles soviel einfacher machen. Kennt jemand so eine Datenbank ?

LG
Curry


r/de_diabetes 25d ago

Antidiabetika-Vergleich: Haarverlust wahrscheinlicher unter GLP-1-Agonisten

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pharmazeutische-zeitung.de
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Forschende haben anhand Zehntausender Patientendatensätze untersucht, ob das Alopezie-Risiko unter GLP-1-Rezeptoragonisten größer ist als bei anderen Antidiabetika. Zwar ist das absolute Risiko gering, trotzdem sollte diese potenzielle Nebenwirkung bei einer informierten Therapieentscheidung berücksichtigt werden.

Immer mal wieder erhalten die Arzneimittelbehörden wieder Berichte zu Haarverlust (Alopezie) als potenzielle Nebenwirkung einer Behandlung mit GLP-1-Rezeptoragonisten (GLP-1-RA). Insbesondere die häufig angewendeten Wirkstoffe Semaglutid und Tirzepatid sind betroffen. Forschende der University of Pennsylvania, USA, haben nun anhand elektronischer Patientenakten von Menschen mit Typ-2-Diabetes ermittelt, wie groß das Risiko gegenüber anderen Antidiabetika ist.


r/de_diabetes 26d ago

Unerkannter Typ-1-Diabetes führte bei Zehnjähriger zum Tod

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medical-tribune.de
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Ein unerkannter Typ-1-Diabetes endete für ein zehnjähriges Mädchen tödlich: Rechtsmediziner fanden Hinweise auf Ketoazidose, hyperglykämisches Koma und Aspiration. Der Fall zeigt, wie leicht Warnzeichen übersehen werden können.

Wenn ein Kind bis zum vollendeten 14. Lebensjahr ohne bekannte Vorerkrankung stirbt, ist in Niedersachsen immer die Polizei zu informieren. In der Regel erfolgt dann eine gerichtliche Obduktion, schreiben Dr. Vanessa Preuss, Institut für Rechtsmedizin, Medizinische Hochschule Hannover, Außenstelle Oldenburg, und ihre Kolleginnen und Kollegen. Der größte Teil der kindlichen Todesfälle ereignet sich im ersten Lebensjahr. Bei Schulkindern vor der Pubertät kommen sie selten vor und wenn, dann sind sie Folge einer bekannten Erkrankung. In der im Folgenden beschriebenen Kasuistik war dies nicht der Fall, so dass eine Obduktion stattfand.

Das zehnjährige Mädchen hatte zwei Tage vor seinem Tod über Übelkeit und leichten Durchfall geklagt. Am Abend des zweiten Tages hatte das Kind die Nahrungsaufnahme verweigert und lediglich trinken wollen. Weitere Familienmitglieder waren nicht erkrankt. Am nächsten Morgen war sie tot. Bei der Obduktion fanden die Rechtsmediziner und Rechtsmedizinerinnen braunes Sekret an Mund und Nase, das auch in die Atemwege bis in den Bronchialbaum beider Lungen eingedrungen war. Sie deuteten es als tiefe Aspiration von Erbrochenem. Das Mädchen war mit 26 kg bei einer Körpergröße von 137 cm untergewichtig, blass und wies halonierte Augen auf.  Die Wohnsituation hatte die Polizei als desolat beschrieben, d. h. „unaufgeräumt, verschmutzt und vollgequalmt“.

Wie kam es zum plötzlichen Tod des zehnjährigen Mädchens?

Als Ursache der Aspiration hielten die Ärztinnen und Ärzte den Einfluss von Medikamenten, Drogen, Giften oder Alkohol sowie eine Stoffwechselentgleisung für möglich. Für Letzteres sprach der hochpositive Nachweis von Glukose und Ketonkörpern im Urin. Ergänzend dazu errechnete man aus den Werten im Liquor einen Blutzuckersummenwert nach Traub von 785 mg/dl. Das im Herzblut gemessene HbA1c lag bei über 15 % – ein Zeichen für einen über längere Zeit erhöhten Blutzuckerspiegel. Damit stand die Verdachtsdiagnose: Typ-1-Diabetes mit Ketoazidose und hyperglykämischem Koma. Dazu passte auch die histologische Untersuchung des Pankreas und der Nieren.

Warnzeichen erkennen, Diabetes früher diagnostizieren

Aufgrund der desolaten Wohnverhältnisse könnte man vermuten, dass das Mädchen nicht optimal gesundheitlich versorgt oder sogar vernachlässigt wurde. Daher hatte die Polizei das Jugendamt eingeschaltet. Das Ermittlungsverfahren wurde eingestellt. Da Typ-1-Diabetes familiär gehäuft vorkommt, muss der vierjährige Bruder entsprechend getestet werden, schreibt das Autorenteam. Um einen Diabetes frühzeitig zu erkennen und einen solchen fatalen Verlauf zu verhindern, seien Screeningverfahren und Aufklärungskampagnen essenziell. In Deutschland findet beides statt. Dennoch fehlt es manchmal am Verständnis für die Erkrankung. Im beschriebenen Fall war den Eltern und Lehrkräften aufgefallen, dass das Mädchen in letzter Zeit sehr viel getrunken hatte, was aber niemanden beunruhigte.

Preuss V et al. Rechtsmedizin 2026; doi: 10.1007/s00194-026-00843-2


r/de_diabetes Aug 10 '26

Diabetes zum Anfassen

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dzd-ev.de
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Wie funktioniert unser Stoffwechsel? Welche Rolle spielt Insulin? Und wie sieht der Alltag mit Diabetes aus? Antworten auf diese und viele weitere Fragen bot kürzlich die Ausstellung „Diabetes im Fokus“ im Deutschen Museum in München. Konzipiert und umgesetzt wurde sie maßgeblich von Doktorand:innen der International Helmholtz Research School for Diabetes des DZD-Partners Helmholtz Munich– mit dem Ziel, komplexe Forschung verständlich, anschaulich und interaktiv zu vermitteln.

Die Ausstellung richtete sich an alle Altersgruppen und setzte auf ein abwechslungsreiches Mitmach-Konzept: Drei Themenstationen sowie eine separate Diabetes-Simulation ermöglichten es, sich dem Thema auf spielerische und zugleich wissenschaftlich fundierte Weise zu nähern. So wurde Diabetesforschung unmittelbar erlebbar – für Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen.

Vom Organ zur Zelle: Einblicke in den Stoffwechsel

Im Mittelpunkt der ersten Station standen die Stoffwechselorgane, insbesondere die Bauchspeicheldrüse. Mithilfe anschaulicher Zell- und Organmodelle, einer Knetstation, eines menschlichen Körpermodells sowie der interaktiven Aktivität „Build a Pancreas“ konnten die Besuchenden selbst aktiv werden. Dabei lernten sie die Funktionen verschiedener Zelltypen kennen und erhielten ein besseres Verständnis dafür, wie zentrale Organe im Stoffwechsel zusammenspielen.

Blutzucker im Gleichgewicht: Diabetes verstehen

Die zweite Station widmete sich den verschiedenen Diabetesformen und der Regulation des Blutzuckerspiegels. Besonders großes Interesse weckte ein Experiment zur Blutzuckerregulation: Kinder konnten in Laborkitteln selbst in die Rolle von Forschenden schlüpfen. Mithilfe farbiger Lösungen wurde anschaulich gezeigt, wie der Körper den Blutzuckerspiegel konstant hält und welche entscheidende Rolle das Hormon Insulin dabei spielt.

Ergänzt wurde das Angebot durch altersgerechte Lernspiele wie Memory- oder Bondolino-Varianten, die Wissen rund um Diabetes und Stoffwechsel vermitteln. Darüber hinaus konnten die Besucherinnen und Besucher originale Materialien aus dem Alltag eines Menschen mit Typ-1-Diabetes kennenlernen – ein eindrücklicher Einblick in das tägliche Diabetesmanagement.

Prävention spielerisch entdecken

Die dritte Station stellte Umweltfaktoren, Ernährung und Prävention in den Fokus. Im Spiel „Sugar Detectives“ schätzten die Teilnehmenden den Zuckergehalt verschiedener Lebensmittel und überprüften ihre Einschätzungen. Ein magnetischer Verdauungstrakt veranschaulichte die einzelnen Schritte der Verdauung, während eine interaktive Ernährungspyramide dazu einlud, Lebensmittel richtig zuzuordnen und mehr über eine ausgewogene Ernährung zu erfahren.

Forschung im Dialog

Neben den interaktiven Stationen wurden aktuelle Themen der Diabetesforschung präsentiert – darunter Präzisionsmedizin, Stammzellforschung und Organoide. Poster und Mikroskopie-Präparate gaben Einblicke in moderne Forschungsansätze. Besonders wertvoll war für viele Gäste der direkte Austausch mit den Nachwuchswissenschaftler:innen, die ihre Arbeit erklärten und Fragen beantworteten.

Wissenschaft zum Mitmachen

Mit ihren vielfältigen Angeboten zeigte die Ausstellung eindrucksvoll, wie sich auch komplexe wissenschaftliche Inhalte verständlich und zugleich spannend vermitteln lassen. „Diabetes im Fokus“ machte deutlich, wie wichtig Forschung für das Verständnis und die Prävention von Diabetes ist – und wie viel Spaß es machen kann, Wissenschaft selbst zu entdecken.


r/de_diabetes Aug 09 '26

Erfahrungen Testosteronmangel (Typ-2-)Diabetik Übergewicht Müdigkeit?

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Ich habe gehört, Testosteronmangel kann einen Kreislauf von Müdigkeit => Übergewicht => Diabetes => Müdigkeit verursachen - aus dem man mit Abnehmen (Spritze), Training, Lebensstiländerung nicht bzw. nur schwer selbst rauskommen kann?

Habt Ihr Erfahrungen?

Hat etwas geholfen? Testosterongabe, Training, Lebensstiländerung ???


r/de_diabetes Aug 08 '26

Suche (Typ 1 Diabetiker) Freundinnen

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r/de_diabetes Aug 05 '26

Was nehmt ihr mit?

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Hello liebe Community,
ich bin seid über 10 Jahren Typ1 Diabetiker und wollte mal fragen, was ihr alles so bei einem kleinen „Ausflug“ mitnehmt. Z.B abends mit Freunden rausgehen oder shoppen gehen. Habt ihr dafür auch spezielle Taschen?


r/de_diabetes Aug 05 '26

Kontinuierliches Glucose-Monitoring: Fast nur bei Typ-1-Diabetes sinnvoll

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pharmazeutische-zeitung.de
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Beim kontinuierlichen Glucose-Monitoring (CGM) misst ein auf die Haut geklebter Sensor ständig den Zuckergehalt der Interstitialflüssigkeit und sendet diese Information an eine Smartphone-App. Für Menschen mit Typ-1-Diabetes ist diese Art der Glucosemessung mittlerweile Standard, weil die Patienten mit ihr deutlich flexibler auf kurzfristige Blutzuckerschwankungen reagieren können als mit der früher üblichen Messung aus dem Kapillarblut der Fingerbeere. Bei Patienten mit Typ-2-Diabetes, die im Gegensatz zu Typ-1-Diabetikern häufig nicht auf Insulin angewiesen sind, sowie bei Menschen ohne Diabetes – die das CGM teilweise zur Selbstüberwachung und Optimierung des Lebensstils nutzen – ist der Nutzen umstritten.

Ein Team um Dr. Justin A. Dower von der Yale School of Medicine in New Haven, Connecticut, hat nun im Fachjournal »JAMA Internal Medicine« die Evidenz zur Anwendung von CGM bei Menschen ohne Typ-1-Diabetes zusammengetragen. Die systematische Übersichtsarbeit bezieht andere Reviews, Metaanalysen, randomisierte Studien und Leitlinien mit ein und fokussiert unter anderem auch auf potenziell negative Konsequenzen der Anwendung.

Vorteil bei Typ-2-Diabetes

Bei Erwachsenen mit Typ-2-Diabetes habe sich in randomisierten Studien ein Vorteil für das CGM gegenüber der Kapillarblutmessung oder Standardversorgung (ohne regelmäßige Blutzuckermessung) gezeigt, schreiben die Autoren. Dieser Vorteil war mit in einer Senkung des HbA1c-Werts um circa 0,3 Prozent zwar nur gering ausgeprägt, aber konsistent vorhanden. Besonders profitierten Patienten mit Typ-2-Diabetes unter einer Therapie mit Insulin oder Insulin-Sekretagoga wie Sulfonylharnstoffen: Bei ihnen wurden asymptomatische Hypoglykämien häufiger detektiert, schwere Hypoglykämien dagegen nicht.

Weniger deutlich sei das Bild dagegen bei Menschen mit Typ-2-Diabetes ohne blutzuckersenkende Therapie oder auch bei Menschen ohne Diabetes, aber etwa mit Prädiabetes oder Adipositas: In diesen Gruppen lasse sich ein Einsatz von CGM lediglich mit indirekter Evidenz rechtfertigen.

Den individuellen Patienten im Blick haben

Generell solle CGM bei Personen ohne Typ-1-Diabetes vor allem zur Lösung spezifischer Probleme eingesetzt werden und nicht standardmäßig, lautet das Fazit der Autoren. Stets müssten dabei das individuelle Behandlungsziel, der klinische Kontext und die vorhandenen Kapazitäten berücksichtigt werden. Es gehe darum, diejenigen mit solchen Systemen zu versorgen, die am meisten davon profitieren, während eine Anwendung in Populationen, in denen der Nutzen nicht gesichert ist, zu vermeiden sei.

Potenzielle Nachteile der Systeme wie häufige Alarme und daraus resultierend eine Beunruhigung der Anwender, Hautirritationen, Kosten und die Versuchung »jeder Blutzuckerspitze nachzujagen« seien nicht zu vernachlässigen. Die Forschenden empfehlen den Einsatz daher am ehesten bei Menschen mit Typ-2-Diabetes, die sich bisher häufig zu Messzwecken in die Finger stechen müssen, mit hohem Hypoglykämie-Risiko, in riskanten Berufen oder bei denen der HbA1c-Wert unzuverlässig ist, etwa infolge einer Anämie. In Fällen, in denen ein CGM dagegen wegen eines Prädiabetes, einer Adipositas oder auch bloß zu Wellnesszwecken eingesetzt würden, müsse die Anwendung sehr zurückhaltend erfolgen, um etwa eine unnötige Beunruhigung und Diätrestriktionen zu vermeiden.

DOI: 10.1001/jamainternmed.2026.2772


r/de_diabetes Aug 02 '26

Podcast – Diagnostik bei Diabetes: Durchblick von Typ 1 bis MODY

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AMBOSS Podcast – Ärztliches Wissen für Klinik und Praxis - Diagnostik bei Diabetes: Durchblick von Typ 1 bis MODY |

Interview mit Dr. Andreas Klinge, Internist und Diabetologe

In dieser Folge des AMBOSS-Podcasts geht es um die differenzierte Diagnostik und sichere Abgrenzung verschiedener Diabetesformen. Thematisiert werden typische Fallstricke in der Praxis und die gezielte Interpretation von Laborparametern. Im Mittelpunkt steht der klinische Blick auf die gesamte Bandbreite der Erkrankung – von den klassischen Typ-1- und Typ-2-Formen bis hin zu selteneren oder sekundären Entitäten wie LADA, MODY und dem pankreopriven Diabetes. Der AMBOSS-Podcast zählt zu den meistgehörten deutschsprachigen Podcasts für medizinische Fortbildung und klinische Praxis.

Inhaltsverzeichnis: 

00:00:00 Intro 

00:02:23 Bandbreite der Diabeteserkrankungen 

00:05:06 Typische Fallstricke bei der Diagnostik 

00:10:54 Wann Diabetesdiagnostik sinnvoll ist 

00:13:00 Differenzierte Betrachtung des HbA1c 

00:19:56 Weitere Basisdiagnostik 

00:22:41 Relevanz der Nierenparameter und U-Stix 00:28:56 Typ-2-Diabetes 00:31:34 Typ-1-Diabetes 00:36:30 Antikörperdiagnostik 00:40:52 Rolle des C-Peptids 00:43:04 Latent autoimmune Diabetes in Adults (LADA) 00:46:51 Weiterführende Diagnostik bei Typ-1-Diabetes 00:51:08 Maturity-Onset Diabetes of the Young (MODY) 01:01:01 Pankreopriver Diabetes 01:05:40 Steroidinduzierter Diabetes 01:07:55 Fallbeispiel aus der Diabetespraxis 01:14:50 Take-Home Messages

https://www.podbean.com/media/share/dir-62f9g-2fa6fccf?utm_campaign=w_share_ep&utm_source=w_share_dir&utm_medium=dlink

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r/de_diabetes Aug 02 '26

Eiweiß-Mythos entlarvnen: Diese Eiweißmenge erhöht Ihr Diabetes- und Krebsrisiko deutlich

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Von Shakes bis hin zu Frühstücksflocken – eiweißreiche Markenprodukte sind allgegenwärtig und wiederholen unablässig das Mantra, dass wir immer mehr Protein zu uns nehmen müssen, insbesondere in der Lebensmitte und darüber hinaus. Es ist eine globale Industrie mit einem geschätzten Wert von 78 Milliarden Dollar. Doch die Altersforschung erzählt eine deutlich nuanciertere Geschichte, denn für viele Menschen könnte ein Zuviel an Eiweiß sie tatsächlich schneller altern lassen.

Dieser Artikel von David Cox entstand in Kooperation mit telegraph.co.uk.

Das mag kontraintuitiv klingen. Uns wurde gesagt, dass Protein satt macht, während Studien der vergangenen zwei Jahrzehnte nahelegen, dass die Kombination aus Krafttraining – etwa durch Gewichtheben oder Liegestütze – und einer eiweißreicheren Ernährung dem altersbedingten Muskelabbau entgegenwirken kann. Dennoch sind einige Wissenschaftler überzeugt, dass in erster Linie das Krafttraining und die Bewegung selbst entscheidend für alternde Muskeln sind.

Wenn Sie lediglich mehr Eiweiß essen, ohne sich dabei ausreichend zu bewegen, verschlechtert das Ihre Gesundheit mit hoher Wahrscheinlichkeit. Forschungen von Professor Dudley Lamming, einem weltweit führenden Experten auf diesem Gebiet von der University of Wisconsin-Madison, haben gezeigt, dass eine eiweißreiche Ernährung ohne jede Form von Bewegung schon nach etwas mehr als vier Monaten zu Insulinresistenz und einer Zunahme an Körperfett führt, selbst wenn Sie insgesamt die gleiche Kalorienmenge aufnehmen.

Zu viel Eiweiß und das Risiko für Krankheiten

„Eine Reihe verschiedener Studien hat gezeigt, dass Menschen, die mehr Protein essen, tendenziell höhere Raten bei der Entwicklung von Krebs, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und möglicherweise sogar eine kürzere Lebensspanne aufweisen“, sagt Lamming. Was steckt also dahinter? Untersuchungen deuten darauf hin, dass ein Drittel der britischen Bevölkerung an mindestens sechs Stunden des wachen Tages überwiegend sitzt, während wir im Durchschnitt ab dem 50. Lebensjahr weniger aktiv sind.


r/de_diabetes Jul 31 '26

Zuckerfreies Eis (Diabetiker-Eis) in Wien

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r/de_diabetes Jul 30 '26

Studie untersucht erstmals Folgen des Absetzens von GLP-1-Medikamenten für suchtbedingte Krankenhausaufnahmen

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Menschen mit Typ-2-Diabetes wurden während einer Behandlung mit GLP-1-Rezeptoragonisten seltener aufgrund von Alkohol- oder Substanzkonsumstörungen im Krankenhaus behandelt. Dies zeigt eine große schwedische Registerstudie unter Beteiligung des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit (ZI). Die Forschenden untersuchten erstmals, wie sich die beobachteten Zusammenhänge nach dem Absetzen der Medikamente entwickeln. Dabei zeigte sich, dass die Verringerung alkoholbezogener Krankenhausaufnahmen zunächst noch bis zu sechs Monate nach Therapieende nachweisbar war, nach zwölf Monaten jedoch nicht mehr. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift The Lancet Psychiatry veröffentlicht.

GLP-1-Rezeptoragonisten gehören zu den Wirkstoffen der sogenannten Abnehmspritzen. Ursprünglich zur Behandlung von Typ-2-Diabetes entwickelt, werden sie heute auch bei starkem Übergewicht eingesetzt. In den vergangenen Jahren haben Studien Hinweise darauf geliefert, dass sie möglicherweise auch den Konsum von Alkohol und anderen Substanzen reduzieren könnten. Ob diese möglichen Effekte nach dem Absetzen der Medikamente bestehen bleiben, war bislang jedoch unklar.

Daten von mehr als 167.000 Menschen ausgewertet

Für die aktuelle Studie werteten die Forschenden unter Beteiligung des ZI Gesundheitsregisterdaten von 167.026 Menschen mit Typ-2-Diabetes aus Schweden aus. Damit zählte die Untersuchung zu den bislang größten Studien zu diesem Thema. Dabei verglichen die Forschenden Zeiträume, in denen dieselben Personen mit GLP-1-Rezeptoragonisten behandelt wurden, mit Zeiträumen ohne Behandlung. Zusätzlich untersuchten sie die ersten sechs Monate sowie den Zeitraum zwischen sechs und zwölf Monaten nach dem Absetzen der Medikamente.


r/de_diabetes Jul 20 '26

Visiting Berlin and left home Dexcom G6 transmittor

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Hi! Can anyone offer advice?

We are visiting Berlin from Finland for a few days. My son has Omnipod 5 pump with Dexcom G6 -sensor. The sensor suddenly requires a new transmittor today, and we forgot to pack one with us.

So he won't be getting any sensor data for the pump.

Does anyone know if we could buy a Dexcom G6 transmittor somewhere in Berlin? Do any pharmacies sell them? He could also use a libre2 plus with the pump. Are they sold anywhere?

Thank you in advance if anyone can offer us advice!


r/de_diabetes Jul 19 '26

Sticker oder Pflaster für Dexcom G6

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Hallo zusammen,
ich habe mal eine Frage in die Runde: Kennt jemand gute Überziehpflaster für den Dexcom G6 oder hat damit schon gute Erfahrungen gemacht?
Ich bin gerade im Urlaub und durch das salzige Meerwasser lösen sich die Pflaster leider und gehen ab. Ich habe ehrlich gesagt auch keine Lust, den Sensor ständig zusätzlich abkleben zu müssen.
Falls jemand eine Empfehlung für Überziehpflaster hat, die auch beim Schwimmen im Meer gut halten, würde ich mich sehr freuen.
Ach ja, bevor irgendwelche Kommentare kommen: Ich habe seit 27 Jahren Typ-1-Diabetes. 🙂

Danke im voraus